Reifen Kiefer GmbHLiquidiert

Zum Leukbachtal 45, 66693 Mettlach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 8960
Eingetragen
5.12.1989
Branche
Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
der Handel mit Reifen aller Art und die Erbringung der damit in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen sowie der Handel mit Autozubehör und die Ausführung von Kraftfahrzeugreparaturen.

Historie

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Management

NameRolle
Winfried Uhrmacher
seit 7.7.2017
Prokura
Christina Kiefer
seit 24.7.2015
Prokura
Hans-Josef Uder
seit 24.7.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
282. Vermögensverwaltungsgesellschaft Dillingen mbH
Germany
1.000.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Reifen Kiefer GmbH

Mettlach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018

Reifen Kiefer GmbH, Orscholz

1. Gesamtwirtschaft und Branchenentwicklung

Auch in 2018 zeichnete sich die konjunkturelle Lage in Deutschland nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes durch ein Wirtschaftswachstum aus. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2018 um 1,5 % höher als im Vorjahr.

Rund 55 Millionen Reifen wurden im Reifenersatzgeschäft in Deutschland im vergangenen Jahr verkauft. Der Absatz ist im Durchschnitt aller Produktsegmente und rund 1 Prozent gesunken, berichtet der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV, Bonn) nach Auswertung der Marktzahlen 2018. Bei den abgesetzten Stückzahlen im Reifenersatzgeschäft überwiegen mit 91 % die sogenannten Consumer-Reifen (=Produktgruppen Pkw- und Off-Road- sowie Leicht-Lkw-Reifen). Der Reifenabsatz vom Handel an Verbraucher hat sich, so der Geschäftsführer des Bonner Fachverbandes, im dritten Jahr in Folge auf hohem Niveau stabilisiert. Im Reifenersatzgeschäft wird im laufenden Jahr mit stabilen Absatzzahlen gerechnet, was nach Ansicht des BRV in einem Markt, der seit Jahren von Sättigung geprägt ist, als durchaus positive Prognose zu werten ist.

Die statistischen Eckdaten des Jahres 2018 für die Kautschukindustrie zeigen dem Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (WdK) zufolge einen Umsatzrückgang. Geprägt durch ein starkes erstes Halbjahr war die zweite Jahreshälfte von einer deutlich schwächeren Nachfrage gekennzeichnet, wobei sich die Produktsparten unterschiedlich entwickelten. Im Nicht-Automobilbereich konnte der Umsatz gesteigerte werden, während der Absatz in automotiven Anwendungen abnahm. Der Branchenumsatz sank 2018 um 2,6 Prozent auf 11,44 Mrd. EUR. Für 2019 rechnet der Verband aufgrund des schwachen Vorjahres mit einem Umsatzplus von 2 Prozent bei den Reifenherstellern.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Das Jahr 2018 schloss unter anderem durch Schließungskosten der Filialen in Homburg und Pirmasens mit einem negativen Ergebnis ab, liegt aber unter dem geplanten Ansatz.

Der Verlust im operativen Bereich ist verursacht durch die in der Branche verschärften Marktbedingungen, durch den Verlust der zwei geschlossenen Filialen sowie die überplanmäßigen Personalaufwendungen.

2.1. Ertragslage

Die Ertragslage 2018 war weiter durch Restrukturierungsmaßnahmen beeinflusst. Das Rohergebnis von T€ 4.321,1 (Vj. T€ 7.545,1) ist um T€ 3.224,0 zurückgegangen.

Dagegen konnten der Personalaufwand (T€ -550,3), die Abschreibungen (T€ -96,5) sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ -1.737,8) reduziert werden.

Insgesamt schließt das Geschäftsjahr 2018 mit einem Jahresfehlbetrag von T€ 356 (im Vorjahr Jahresüberschuss von T€ 426 bedingt durch Sonderfaktoren) ab.

2.2. Vermögenslage und Finanzlage

Die Bilanzsumme wurde um T€ 212,8 bzw. 5,0 % auf T€ 4.042,5 reduziert. Ausschlaggebend waren die Reduzierung im Anlagevermögen (T€ -89,9) sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ -171,8).

Die Kapitalstruktur zeigt einen ergebnisbedingten Rückgang des Eigenkapitals auf T€ 851,6. Die Eigenkapitalquote erreicht damit 21,1 % (Vj. 28,4 %). Rückstellungen und Verbindlichkeiten erhöhten sich um T€ 143,4 auf T€ 3.191.

Die Gesellschaft konnte ihren Mittelbedarf durch Darlehensaufnahmen und aus dem Finanzmittelbestand, der zum Abschlussstichtag T€ 212,0 beträgt, darstellen.

2.3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die maßgebenden Indikatoren der Gesellschaft sind der Rohertrag, die Messung der Produktivität sowie das EBIT und der Brutto-Cashflow auf Filialebene. In 2018 sind beide Kennzahlen als Folge der Restrukturierungsmaßnahmen und ungünstiger Wettbewerbsbedingungen negativ ausgefallen.

2.4. Zweigniederlassungen

Im Geschäftsjahr 2018 wurden sechs Filialen betrieben. Neben dem Stammhaus werden seit 2018 drei Niederlassungen im Saarland und zwei Niederlassungen in Rheinland-Pfalz unterhalten.

3. Wesentliche Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung

Die Kostensituation muss weiter einer rigiden Kontrolle unterliegen. Dies wird durch externe Controlling-Maßnahmen und ein institutionalisiertes Reporting unterstützt. Die Aufrechterhaltung der eingeräumten Kreditlinien sowie die Belieferung durch einen maßgeblichen Lieferanten sind wichtige Voraussetzungen für die künftige Geschäftsentwicklung und den Erfolg der Restrukturierung.

Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage könnten sich darüber hinaus aus der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung und einer daraus resultierenden weiteren Verschärfung der Wettbewerbssituation sowie der speziellen Entwicklung im Reifenfachhandel ergeben. Die Branche ist insbesondere auch dadurch beeinflusst, dass die Reifenhersteller eigene Vertriebsnetze aufbauen.

Der Reifenfachhandel hat einen Wechsel vom reinen Reifenfachhändler zum Fahrwerksspezialisten vollzogen. Es gilt den Bereich Autoservice mit Dienstleistungsangebot rund um das Kfz wie Bremsen, Stoßdämpfer, Auspuff, Klimaservice, u.a. zu steigern und damit Marktchancen zu generieren. Weiterhin werden wir den klassischen Reifenhandel insbesondere Im Verbund mit EUROMASTER stärken. Ferner werden wir den Bereich Nutzfahrzeugreifen, in dem wir bereits als regionaler Marktführer Präsenz zeigen, ausbauen.

4. Voraussichtliche Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2019 konnten die bisher geplanten Rohertragsziele erreicht werden. Die Entwicklung der Personalkosten liegt über den Planzahlen. Dies ist einerseits durch Personalfluktuationen, die temporär zu Doppelbesetzungen mit entsprechender Kostenbelastung führten, und anderseits in arbeitsrechtlichen Restriktionen begründet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere durch erhöhte Aufwendungen für Altreifenentsorgung belastet. Im Übrigen liegen die Kosten im Rahmen der Planwerte.

Der Wechsel in den EUROMASTER-Verbund hat in 2019 noch nicht ertragswirksam zu Stärkung beitragen können, zumal hier zunächst eine neue EDV für die Materialwirtschaft implantiert werden muss. Wir gehen aber davon aus, dass der Verbund in 2020 zur Stärkung unserer Position beitragen wird und uns weitere Wettbewerbschancen eröffnet.

Für 2019 wird ein weiterer Jahresfehlbetrag in geringerer Höhe als 2018 erwartet. Für 2020 ist eine Verbesserung der Ertragslage geplant.

 

Orscholz, den 10.12.2019

Reifen Kiefer GmbH

Michael Kiefer, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 547.800,94 637.749,93
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 219.404,00 262.798,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 219.404,00 262.798,00
II. Sachanlagen 287.892,00 334.734,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7,00 1.045,00
2. technische Anlagen und Maschinen 128.499,00 150.612,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 159.386,00 183.077,00
III. Finanzanlagen 40.504,94 40.217,93
1. Beteiligungen 40.504,94 40.217,93
B. Umlaufvermögen 3.493.887,22 3.566.719,53
I. Vorräte 1.507.864,15 1.523.740,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.539.612,41 1.589.389,41
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.232.826,39 1.404.569,28
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.585,27 1.059,12
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 7.692,40 24.421,88
4. sonstige Vermögensgegenstände 297.508,35 159.339,13
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 446.410,66 453.589,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten 823,90 50.868,57
Bilanzsumme, Summe Aktiva 4.042.512,06 4.255.338,03

Passiva

   
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 851.550,27 1.207.815,34
I. gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 48.129,19 48.129,19
III. Gewinnrücklagen 1.000.000,00 1.000.000,00
IV. Verlustvortrag 840.313,85 1.266.173,81
V. Jahresfehlbetrag 356.265,07 -425.859,96
B. Rückstellungen 150.200,00 202.200,00
C. Verbindlichkeiten 3.040.761,79 2.845.322,69
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 234.438,13 190.969,06
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 956.231,62 1.477.745,29
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.075.368,51 381.908,49
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.588,75 0,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 773.134,78 794.699,85
davon aus Steuern 96.746,99 48.197,34
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 20.881,61 33.300,34
Bilanzsumme, Summe Passiva 4.042.512,06 4.255.338,03

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1. Rohergebnis 4.321.125,09 7.545.055,47
2. Personalaufwand 1.808.179,42 2.358.441,54
davon für Altersversorgung 13.038,70 17.386,47
3. Abschreibungen 138.503,70 235.023,57
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.650.212,67 4.388.047,25
5. Erträge aus Beteiligungen 7.979,41 4.230,72
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 14,73 0,00
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.542,08 5.410,53
davon aus verbundenen Unternehmen 155,56 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 67.062,56 103.967,60
davon an verbundene Unternehmen 7.460,56 16.432,49
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 1.065,85
10. Ergebnis nach Steuern -331.297,04 468.150,91
11. sonstige Steuern 24.968,03 42.290,95
12. Jahresfehlbetrag 356.265,07 -425.859,96

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Reifen Kiefer GmbH, Mettlach-Orscholz, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Reifen Kiefer GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Mettlach

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Amtsgericht Saarbrücken

Register-Nr.: HRB 8960

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Annahme der Unternehmensfortführung

Zur Verbesserung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurde ein Sanierungskonzept erstellt, dessen Umsetzung die Ertragslage des Geschäftsjahres 2018 belastete (vgl. auch die Ausführungen im Lagebericht).

Auf der Grundlage des Geschäftsverlaufs 2019, der Einbindung in eine mittelständische Unternehmensgruppe sowie der Unternehmensplanung 2020 ist von der Unternehmensfortführung auszugehen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Zugänge des Geschäftsjahres wurden zeitanteilig nach der linearen Methode abgeschrieben.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens (regelmäßig geringwertige Wirtschaftsgüter) bis zu einem Wert von € 800,00 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese berücksichtigt.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sowie das gezeichnete Kapital wurden zum Nominalwert angesetzt.

Bei der Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Vermögensgegenständen sind erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus wurde dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

III. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bruttoanlagengitter für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagengitter für das Geschäftsjahr 2018 (Anlage I/4) zu entnehmen.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagengitter (Anlage I/4) für das Geschäftsjahr 2018 zu entnehmen.

2. Angaben zu Forderungen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in vollem Umfang Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von € 87.557,83 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

3. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Personalbereich (Urlaub, Arbeitszeitkonten, u. ä.) 98.400,00
Sonstige 51.800,00
  150.200,00

4. Angaben zu Verbindlichkeiten

Die nach §§ 268 Abs. 5 und 285 Nr. 1a und b und Nr. 2 HGB erforderlichen Angaben sind aus dem in Anlage I/5 beigefügten "Verbindlichkeitenspiegel für das Geschäftsjahr 2018" ersichtlich.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 68.063,51 (Vj.: 381.908,49) enthalten.

5. Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat zur Sicherung von Bankverbindlichkeiten eines verbundenen Unternehmens die potentiellen Veräußerungsgewinne aus einem (Teil-)Verkauf des Filialgeschäfts an ein Kreditinstitut abgetreten. Die Bankverbindlichkeiten des verbundenen Unternehmens valutieren zum 31.12.2018 auf € 1.545.914,69. Mit einer Inanspruchnahme wird derzeit nicht gerechnet.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 396 p.a. sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen.

IV. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Werkstattleiter 10
Angestellte 41
Geringfügig Beschäftigte 20
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 71

2. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Michael Kiefer, Kaufmann, geführt.

3. Vergütungen der Geschäftsführer

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

4. Nachtragsbericht

Mit Wirkung zum 01.07.2019 ist die Gesellschaft aus der team Reifen-Union GmbH + Co. TOP SERVICE KG, Isernhagen, ausgeschieden und dem Verbund der EUROMASTER GmbH, Mannheim als Franchisepartner beigetreten.

 

Mettlach-Orscholz, den 3. Dezember 2019

Michael Kiefer

Geschäftsführung-

Anlagespiegel

ANLAGENGITTER FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018

BEZEICHNUNG ANSCHAFFUNGS- / HERSTELLUNGSKOSTEN ABSCHREIBUNGEN
Anfangsstand Zugang Abgang Endstand Anfangsstand Zugang
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 546.516,91 0,00 0,00 546.516,91 283.718,91 43.394,00
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 119.184,70 0,00 0,00 119.184,70 118.139,70 1.038,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.480.915,74 14.819,68 0,00 1.495.735,42 1.330.303,74 36.932,68
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.330.854,11 33.457,02 53.941,85 1.310.369,28 1.147.777,11 57.139,02
  2.930.954,55 48.276,70 53.941,85 2.925.289,40 2.596.220,55 95.109,70
III. Finanzanlagen            
Beteiligungen 40.217,93 287,01 0,00 40.504,94 0,00 0,00
Gesamt I.-III. 3.517.689,39 48.563,71 53.941,85 3.512.311,25 2.879.939,46 138.503,70

ANLAGENGITTER FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018

BEZEICHNUNG BUCHWERTE
Abgang Endstand Stand 31.12.2018 Stand 31.12.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 327.112,91 219.404,00 262.798,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 119.177,70 7,00 1.045,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.367.236,42 128.499,00 150.612,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 53.932,85 1.150.983,28 159.386,00 183.077,00
  53.932,85 2.637.397,40 287.892,00 334.734,00
III. Finanzanlagen        
Beteiligungen 0,00 0,00 40.504,94 40.217,93
Gesamt I.-III. 53.932,85 2.964.510,31 547.800,94 637.749,93

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.12.2019 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Reifen Kiefer GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Reifen Kiefer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Reifen Kiefer GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, den 18.12.2019

AUDITTAX Prof. Raber GmbH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

Klaus Weber, Wirtschaftsprüfer

Maik Schmieder, Wirtschaftsprüfer

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