RK Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Winfried Uhrmacher seit 7.7.2017 | Prokura |
Christina Kiefer seit 24.7.2015 | Prokura |
Hans-Josef Uder seit 24.7.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Reifen Kiefer GmbHMettlachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018Reifen Kiefer GmbH, Orscholz1. Gesamtwirtschaft und Branchenentwicklung Auch in 2018 zeichnete sich die konjunkturelle Lage in Deutschland nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes durch ein Wirtschaftswachstum aus. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2018 um 1,5 % höher als im Vorjahr. Rund 55 Millionen Reifen wurden im Reifenersatzgeschäft in Deutschland im vergangenen Jahr verkauft. Der Absatz ist im Durchschnitt aller Produktsegmente und rund 1 Prozent gesunken, berichtet der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV, Bonn) nach Auswertung der Marktzahlen 2018. Bei den abgesetzten Stückzahlen im Reifenersatzgeschäft überwiegen mit 91 % die sogenannten Consumer-Reifen (=Produktgruppen Pkw- und Off-Road- sowie Leicht-Lkw-Reifen). Der Reifenabsatz vom Handel an Verbraucher hat sich, so der Geschäftsführer des Bonner Fachverbandes, im dritten Jahr in Folge auf hohem Niveau stabilisiert. Im Reifenersatzgeschäft wird im laufenden Jahr mit stabilen Absatzzahlen gerechnet, was nach Ansicht des BRV in einem Markt, der seit Jahren von Sättigung geprägt ist, als durchaus positive Prognose zu werten ist. Die statistischen Eckdaten des Jahres 2018 für die Kautschukindustrie zeigen dem Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (WdK) zufolge einen Umsatzrückgang. Geprägt durch ein starkes erstes Halbjahr war die zweite Jahreshälfte von einer deutlich schwächeren Nachfrage gekennzeichnet, wobei sich die Produktsparten unterschiedlich entwickelten. Im Nicht-Automobilbereich konnte der Umsatz gesteigerte werden, während der Absatz in automotiven Anwendungen abnahm. Der Branchenumsatz sank 2018 um 2,6 Prozent auf 11,44 Mrd. EUR. Für 2019 rechnet der Verband aufgrund des schwachen Vorjahres mit einem Umsatzplus von 2 Prozent bei den Reifenherstellern. 2. Geschäftsverlauf und Lage Das Jahr 2018 schloss unter anderem durch Schließungskosten der Filialen in Homburg und Pirmasens mit einem negativen Ergebnis ab, liegt aber unter dem geplanten Ansatz. Der Verlust im operativen Bereich ist verursacht durch die in der Branche verschärften Marktbedingungen, durch den Verlust der zwei geschlossenen Filialen sowie die überplanmäßigen Personalaufwendungen. 2.1. Ertragslage Die Ertragslage 2018 war weiter durch Restrukturierungsmaßnahmen beeinflusst. Das Rohergebnis von T€ 4.321,1 (Vj. T€ 7.545,1) ist um T€ 3.224,0 zurückgegangen. Dagegen konnten der Personalaufwand (T€ -550,3), die Abschreibungen (T€ -96,5) sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ -1.737,8) reduziert werden. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr 2018 mit einem Jahresfehlbetrag von T€ 356 (im Vorjahr Jahresüberschuss von T€ 426 bedingt durch Sonderfaktoren) ab. 2.2. Vermögenslage und Finanzlage Die Bilanzsumme wurde um T€ 212,8 bzw. 5,0 % auf T€ 4.042,5 reduziert. Ausschlaggebend waren die Reduzierung im Anlagevermögen (T€ -89,9) sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ -171,8). Die Kapitalstruktur zeigt einen ergebnisbedingten Rückgang des Eigenkapitals auf T€ 851,6. Die Eigenkapitalquote erreicht damit 21,1 % (Vj. 28,4 %). Rückstellungen und Verbindlichkeiten erhöhten sich um T€ 143,4 auf T€ 3.191. Die Gesellschaft konnte ihren Mittelbedarf durch Darlehensaufnahmen und aus dem Finanzmittelbestand, der zum Abschlussstichtag T€ 212,0 beträgt, darstellen. 2.3. Finanzielle Leistungsindikatoren Die maßgebenden Indikatoren der Gesellschaft sind der Rohertrag, die Messung der Produktivität sowie das EBIT und der Brutto-Cashflow auf Filialebene. In 2018 sind beide Kennzahlen als Folge der Restrukturierungsmaßnahmen und ungünstiger Wettbewerbsbedingungen negativ ausgefallen. 2.4. Zweigniederlassungen Im Geschäftsjahr 2018 wurden sechs Filialen betrieben. Neben dem Stammhaus werden seit 2018 drei Niederlassungen im Saarland und zwei Niederlassungen in Rheinland-Pfalz unterhalten. 3. Wesentliche Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung Die Kostensituation muss weiter einer rigiden Kontrolle unterliegen. Dies wird durch externe Controlling-Maßnahmen und ein institutionalisiertes Reporting unterstützt. Die Aufrechterhaltung der eingeräumten Kreditlinien sowie die Belieferung durch einen maßgeblichen Lieferanten sind wichtige Voraussetzungen für die künftige Geschäftsentwicklung und den Erfolg der Restrukturierung. Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage könnten sich darüber hinaus aus der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung und einer daraus resultierenden weiteren Verschärfung der Wettbewerbssituation sowie der speziellen Entwicklung im Reifenfachhandel ergeben. Die Branche ist insbesondere auch dadurch beeinflusst, dass die Reifenhersteller eigene Vertriebsnetze aufbauen. Der Reifenfachhandel hat einen Wechsel vom reinen Reifenfachhändler zum Fahrwerksspezialisten vollzogen. Es gilt den Bereich Autoservice mit Dienstleistungsangebot rund um das Kfz wie Bremsen, Stoßdämpfer, Auspuff, Klimaservice, u.a. zu steigern und damit Marktchancen zu generieren. Weiterhin werden wir den klassischen Reifenhandel insbesondere Im Verbund mit EUROMASTER stärken. Ferner werden wir den Bereich Nutzfahrzeugreifen, in dem wir bereits als regionaler Marktführer Präsenz zeigen, ausbauen. 4. Voraussichtliche Entwicklung Im Geschäftsjahr 2019 konnten die bisher geplanten Rohertragsziele erreicht werden. Die Entwicklung der Personalkosten liegt über den Planzahlen. Dies ist einerseits durch Personalfluktuationen, die temporär zu Doppelbesetzungen mit entsprechender Kostenbelastung führten, und anderseits in arbeitsrechtlichen Restriktionen begründet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere durch erhöhte Aufwendungen für Altreifenentsorgung belastet. Im Übrigen liegen die Kosten im Rahmen der Planwerte. Der Wechsel in den EUROMASTER-Verbund hat in 2019 noch nicht ertragswirksam zu Stärkung beitragen können, zumal hier zunächst eine neue EDV für die Materialwirtschaft implantiert werden muss. Wir gehen aber davon aus, dass der Verbund in 2020 zur Stärkung unserer Position beitragen wird und uns weitere Wettbewerbschancen eröffnet. Für 2019 wird ein weiterer Jahresfehlbetrag in geringerer Höhe als 2018 erwartet. Für 2020 ist eine Verbesserung der Ertragslage geplant.
Orscholz, den 10.12.2019 Reifen Kiefer GmbH Michael Kiefer, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Reifen Kiefer GmbH, Mettlach-Orscholz, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: Reifen Kiefer GmbH Firmensitz laut Registergericht: Mettlach Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Amtsgericht Saarbrücken Register-Nr.: HRB 8960 II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Annahme der Unternehmensfortführung Zur Verbesserung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurde ein Sanierungskonzept erstellt, dessen Umsetzung die Ertragslage des Geschäftsjahres 2018 belastete (vgl. auch die Ausführungen im Lagebericht). Auf der Grundlage des Geschäftsverlaufs 2019, der Einbindung in eine mittelständische Unternehmensgruppe sowie der Unternehmensplanung 2020 ist von der Unternehmensfortführung auszugehen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Zugänge des Geschäftsjahres wurden zeitanteilig nach der linearen Methode abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens (regelmäßig geringwertige Wirtschaftsgüter) bis zu einem Wert von € 800,00 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese berücksichtigt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sowie das gezeichnete Kapital wurden zum Nominalwert angesetzt. Bei der Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Vermögensgegenständen sind erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus wurde dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bruttoanlagengitter für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagengitter für das Geschäftsjahr 2018 (Anlage I/4) zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagengitter (Anlage I/4) für das Geschäftsjahr 2018 zu entnehmen. 2. Angaben zu Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in vollem Umfang Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von € 87.557,83 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
4. Angaben zu Verbindlichkeiten Die nach §§ 268 Abs. 5 und 285 Nr. 1a und b und Nr. 2 HGB erforderlichen Angaben sind aus dem in Anlage I/5 beigefügten "Verbindlichkeitenspiegel für das Geschäftsjahr 2018" ersichtlich. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 68.063,51 (Vj.: 381.908,49) enthalten. 5. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat zur Sicherung von Bankverbindlichkeiten eines verbundenen Unternehmens die potentiellen Veräußerungsgewinne aus einem (Teil-)Verkauf des Filialgeschäfts an ein Kreditinstitut abgetreten. Die Bankverbindlichkeiten des verbundenen Unternehmens valutieren zum 31.12.2018 auf € 1.545.914,69. Mit einer Inanspruchnahme wird derzeit nicht gerechnet. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 396 p.a. sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen. IV. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
2. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Michael Kiefer, Kaufmann, geführt. 3. Vergütungen der Geschäftsführer Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. 4. Nachtragsbericht Mit Wirkung zum 01.07.2019 ist die Gesellschaft aus der team Reifen-Union GmbH + Co. TOP SERVICE KG, Isernhagen, ausgeschieden und dem Verbund der EUROMASTER GmbH, Mannheim als Franchisepartner beigetreten.
Mettlach-Orscholz, den 3. Dezember 2019 Michael Kiefer Geschäftsführung- AnlagespiegelANLAGENGITTER FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018
ANLAGENGITTER FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.12.2019 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Reifen Kiefer GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Reifen Kiefer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Reifen Kiefer GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, den 18.12.2019 AUDITTAX
Prof. Raber GmbH
Klaus Weber, Wirtschaftsprüfer Maik Schmieder, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
2 nahegelegene Organisationen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Herstellung und Runderneuerung von Bereifungen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen