Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 746422
Eingetragen
30.9.2013
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: die Konstruktion, Produktion, Planung und der weltweite Vertrieb und Service von Maschinen und Anlagetechnik im Bereich Kunststoffrecycling, sowie der weltweite Verkauf von kompletten Waschanlagen und Komponenten für Waschanlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marcel Willberg
seit 16.12.2025
Geschäftsführer
Georg Krenn
seit 13.1.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
BLUEONE Solutions GmbHAUT
90.00%
LIMA Holding GmbHAUT
6.00%
EREMA Group GmbHAUT
4.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
BLUEONE Solutions GmbH
Austria
180.000 €
90.00%
LIMA Holding GmbH
Austria
12.000 €
6.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lindner Washtech GmbH

Großbottwar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.707,00 24.275,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 187.691,00 212.742,00
203.398,00 237.017,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 595.019,00 1.411.928,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 151.663,00 142.181,00
746.682,00 1.554.109,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 35.000,00 35.000,00
Summe Anlagevermögen 985.080,00 1.826.126,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 591.707,40 347.162,69
2. fertige Erzeugnisse und Waren 7.768.823,33 5.065.912,55
3. geleistete Anzahlungen 1.885.076,73 6.218.837,91
10.245.607,46 11.631.913,15
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.790.179,24 5.533.469,85
2. sonstige Vermögensgegenstände 357.125,33 779.112,21
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 1.500,00 (€ 1.500,00)
10.147.304,57 6.312.582,06
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 19.728.613,25 12.303.994,66
Summe Umlaufvermögen 40.121.525,28 30.248.489,87
41.106.605,28 32.074.615,87

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Gewinnvortrag 7.085.992,21 4.047.997,25
III. Jahresüberschuss 4.721.572,39 3.037.994,96
Summe Eigenkapital 12.007.564,60 7.285.992,21
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 2.246.766,42 772.754,30
2. sonstige Rückstellungen 6.675.631,59 5.736.325,00
8.922.398,01 6.509.079,30
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 18.406.481,87 15.148.418,84
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 18.406.481,87 (€ 15.148.418,84)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 585.467,15 1.729.595,98
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 585.467,15 (€ 1.729.595,98)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.084.073,82 1.153.149,33
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 1.084.073,82 (€ 1.153.149,33)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.476,06 4.418,36
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 5.476,06 (€ 4.418,36)
5. sonstige Verbindlichkeiten 95.143,77 243.961,85
- davon aus Steuern € 18.344,65 (€ 10.465,42)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 2.891,78 (€ 2.741,43)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 95.143,77 (€ 243.961,85)
20.176.642,67 18.279.544,36
41.106.605,28 32.074.615,87

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
1. Umsatzerlöse 51.406.533,96 31.781.899,08
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 244.544,71 -440.437,31
3. sonstige betriebliche Erträge 888.794,57 742.530,18
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung € 0,00 (€ 210,64)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -32.089.699,29 -19.709.027,30
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -9.074.313,23 -5.572.703,36
-41.164.012,52 -25.281.730,66
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -771.603,32 -577.692,94
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -123.962,92 -83.586,85
-895.566,24 -661.279,79
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -377.205,16 -455.942,97
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -20.095,00 0,00
-397.300,16 -455.942,97
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -3.009.571,51 -1.442.729,74
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung € -22.186,51 (€ 0,00)
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 97.323,45 4.709,29
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -412.670,70 0,00
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.034.492,17 -1.207.607,12
11. Ergebnis nach Steuern 4.723.583,39 3.039.410,96
12. sonstige Steuern -2.011,00 -1.416,00
13. Jahresüberschuss 4.721.572,39 3.037.994,96

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I Allgemeine Angaben

Der handelsrechtliche Jahresabschluß der Firma Lindner Washtech GmbH, Großbottwar (AG Stuttgart HRB 746422) wurde unter Beachtung der handelsrechtlichen Buchführungs- und Bilanzierungsvorschriften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften werden die Regelungnen des GmbH-Gesetzes beachtet. Größenabhängige Erleichterungen werden teilweise in Anspruch genommen.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich (soweit handelsrechtlich zulässig) an den steuerrechtlichen Bestimmungen. Über die angewandte Bewertungsmethode berichten wir wie folgt:

Anlagevermögen

2. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibung, bewertet.

Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (zwischen 3 und 15 Jahren) vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 800,00 wurden im Anschaffungsjahr grundsätzlich aktiviert und in voller Höhe abgeschrieben.

3. Abschreibungen aufgrund steuerrechtlicher Sondervorschriften wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen.

Umlaufvermögen

4. Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Material- und Fertigungseinzelkosten, Material- und Fertigungsgemeinkosten) bewertet.

Die Warenbestände werden zu Anschaffungskosten bewertet.

5. Die Kundenforderungen sind ausgehend vom Nennwert unter Beachtung eines eventuellen Ausfallrisikos bewertet worden. Soweit notwendig wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

6. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 44.909,13 (Vorjahr € 0,00)

7. Sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bewertet.

Passivposten

8. Rückstellungen für alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken sind passiviert. Sie wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer B€teilung notwendig ist.

9. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

10. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 1.084.073,82 (Vorjahr € 1.153.149,33).

11. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

12. Der zum 1. Juli 2016 erstmalig bilanzierte Firmenwert wird über einen Zeitraum von 15 Jahren linear abgeschrieben. Die Schätzung der Nutzungsdauer wurde die Stabilität und Bestandsdauer der Branche (Positionierung im Bereich Nachhaltigkeit) sowie der Nutzen aus dem erworbenen Know-How zu Grunde gelegt.

13. Erläuterungen zu den sonstigen Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Rückstellung für ausstehenden Restaufwand sowie für Nachbesserungen und ausstehende Rechnungen sowie für Umsatzsteuer aus Ausgangsleistungen im EU-Ausland und Zinsen hierauf.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterungen der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung:

Erträge in Höhe von € 818.333,00 sind im Geschäftsjahr aus dem Verkauf von Sachanlagen entstanden. Der Ausweis dieser Erträge erfolgt im GuV-Posten "sonstige betriebliche Erträge".

Aufwendungen in Höhe von € 1.204.856,00 sind im Geschäftsjahr aus der Bildung einer Rückstellung für Umsatzsteuer aus Ausgangsleistungen im EU-Ausland und in Höhe von € 397.392,10 für Zinsen hierauf entstanden. Der Ausweis dieser Aufwendungen erfolgt im GuV-Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" bzw. "Zinsen und ähnliche Aufwendungen".

IV. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 11 Mitarbeiter beschäftigt.

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 Herr Harald Hoffmann (ausgeüber Beruf: Geschäftsführer).

Hinsichtlich der Abgabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer wurde von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
Lindner Washtech Engineering GmbH, Feistritz/Drau (Österreich) 100% 1.206.745,41 2.676.935,06

Konzernzugehörigkeit

Die Lindner Washtech GmbH wird in den Konzernabschluss der LIMA Holding GmbH, Spittal, einbezogen.

Die LIMA Holding GmbH, Spittal, stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf.

Der Konzernabschluss der LIMA Holding GmbH wird im Firmenbuch veröffentlicht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

 

Großbottwar, den 6. Juni 2024

gez. Lindner Washtech GmbH

Harald Hoffmann, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Das Unternehmen - Geschäftsmodell

Die Lindner Washtech GmbH ist einer der führenden Hersteller von Waschanlagen für das moderne Kunststoffrecycling. Hierbei liegt der Focus auf Waschanlagen für die Aufbereitung von Post-Consumer-Kunststoffen aus LDPE, HDPE, PP und PET. In diesem Bereich bietet das Unternehmen schlüsselfertige Anlagen an, die neben der Waschanlage auch Zerkleinerungstechnik, Sortiertechnik und die Wasseraufbereitung beinhalten.

Im Jahr 2023 hat sich die Gesellschafterbeteiligung des Unternehmens verändert. Seit August 2023 ist das Unternehmen Blue One Solutions Hauptgesellschafter der Lindner Washtech, wobei die LIMA Holding, Spittal, und die EREMA Gruppe, Linz, zu jeweils 50% an der Blue One Solutions beteiligt sind. Unter den beteiligten Unternehmen erfolgen enge Abtimmungen, allen voran in den Bereichen Entwicklung, Fertigung, Service und Vertrieb. Die Geschäftsleitung ist unverändert in den Händen von Harald Hoffmann und Georg Krenn.

Alle von Lindner Washtech angebotenen Maschinen und Waschkomponenten werden von der Lindner Washtech eigenen R&D-Abteilung entwickelt und von langjährigen Lieferanten in modernen Fertigungsstätten in Deutschland, Österreich und Slowenien gefertigt. Die Patente und Rechte an diesen Maschinen liegen bei der Lindner Washtech GmbH.

Zu den Kunden zählen die petrochemische Industrie, Entsorger, Converter, Brand Owner und Recycling Unternehmen im Allgemeinen.

2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage war in 2023 durch Inflation und weltpolitische Einflüsse deutlich getrübt. Die daraus resultierende angespannte Konjunkturlage führte insbesondere in Europa zu einer Kaufzurückhaltung bei Konsumgütern und damit zu einer geringeren Nachfrage nach Kunststoffverpackungen.

Dies ist einer der Gründe, weshalb sich der Markt für Kunststoff-Rezyklate in 2023 in einer tiefen Krise befand. Ferner setzten günstige Neuwarenpreise, gerade aus Asien, die Preise für Rezyklate extrem unter Druck. Dies machte in vielen Bereichen ein nachhaltiges Wirtschaften für unsere Kunden unmöglich. Hohe Energiekosten, steigende Löhne und fehlende klare politische Vorgaben bei der Einführung der Kreislaufwirtschaft verhinderten zusätzlich weitere Investitionen und führten damit zwangsläufig zu Produktionsverlagerungen oder Schließungen von Anlagen in Europa. Dies hatte auch direkten Einfluss auf die Konjunktur im Maschinenbau. Dabei sollte der stärkere Einsatz von Kunststoff-Rezyklaten ein elementarer Bestandteil einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft und damit unabdingbare Voraussetzung für das Erreichen der weltweiten Klimaziele sein.

3. Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Das Unternehmen hat auch im Geschäftsjahr 2023 von seiner weltweiten Aufstellung profitiert. Während der Markt für Kunststoffrecycling Technologie in Europa aus den beschriebenen Umständen bestenfalls stagnierte, konnten wir auch hier unseren Umsatz ausbauen. Daneben ist das Wiedergewinnen wertvoller Ressourcen und die Lösung der Entsorgungsprobleme weiterhin ein weltweit brisantes Thema. So konnten dadurch neue Märkte in Nord- und Südamerika, aber auch in Afrika aufgebaut werden.

Neben den klassischen Anlagen im Bereich des Post-Consumer LDPE, HDPE und PP Recyclings konnte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2023 neue Produkte im Markt platzieren. So wurden innovative Anlagenkonzepte für das Recycling von PP Big Bags und PP/HDPE Seilen und Netzen entwickelt und in Betrieb genommen, wodurch das Portfolio an nachhaltigen Recyclinglösungen erweitert wurde.

Ein weiterer Focus des Unternehmens im Jahr 2023 lag in der Entwicklung durchsatzstärkerer Anlagen, bei gleichzeitiger Qualitätssteigerung der sortierten und gewaschenen Flakes. Noch vor Jahren nicht vorstellbare Durchsatzleistungen und Qualitäten werden inzwischen von Global Player z.B. aus der petrochemischen Industrie nachgefragt und auch installiert. In diesem Zukunftsmarkt hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren als kompetenter und geschätzter Lieferant etabliert. Im Jahr 2023 konnten große Projekte, unter anderem in den USA und Deutschland, realisiert werden.

Hierdurch konnten die Umsatzerlöse um rund 61,8 % auf 51,4 Mio. EUR verbessert werden. Dies spiegelt sich entsprechend auch im Betriebsergebnis (EBIT) wider, welches von 4,2 Mio. EUR auf nunmehr 7,1 Mio. EUR verbessert werden konnte.

Die allgemein stockende Konjunktur in Europa führte zu einer Entspannung auf dem Arbeitsmarkt. Daher war es im Unternehmensverbund möglich, das Unternehmenswachstum durch die Einstellung sehr gut ausgebildeter Fachkräfte in allen Bereichen abzusichern. Hierbei lag der Recruiting-Focus auf technischen Berufen. Insbesondere im Bereich Forschung & Entwicklung konnten erfreulicherweise neue Resources geschaffen werden, auch das Vertriebsteam wurde durch neue Mitarbeiter in den USA und im asiatischen Raum gestärkt.

Die Mitarbeiteranzahl der Lindner Washtech GmbH und der Lindner Washtech Engineering GmbH wurde erneut an die überaus positive Geschäftsentwicklung angepasst. Zurzeit sind über 50 Mitarbeiter im Unternehmensverbund beschäftigt.

Investitionen in die Infrastruktur in der Form von neuen Büros, Hallen und Lagerflächen am Standort Feistritz wurden in 2022 begonnen und teilweise bereits umgesetzt. Weitere Maßnahmen befinden sich in der Planungsphase und werden in den nächsten Jahren nach und nach innerhalb des Unternehmensverbundes realisiert.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den für die Unternehmenssteuerung herangezogenen finanziellen Leistungsindikatoren handelt es sich um die Umsatzerlöse sowie das Betriebsergebnis (EBIT). Die laufende Steuerung des Unternehmens erfolgt zusätzlich durch eine regelmäßige Verfolgung der Profitabilität auf Basis der einzelnen Aufträge im Rahmen eines detaillierten Projektcontrollings.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden nicht für die Unternehmenssteuerung genutzt.

5. Darstellung der Lage des Unternehmens

Ertragslage

Wie im Abschnitt Geschäftsverlauf der Gesellschaft dargestellt, haben sich die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 von 31,8 Mio. EUR um 19,6 Mio. EUR auf 51,4 Mio. EUR erhöht. Ursächlich hierfür sind insbesondere höhere Umsätze innerhalb der Europäischen Union.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um 146 Tsd. EUR auf 889 Tsd. EUR angestiegen. Die hohen Erträge resultieren in Höhe von 818 Tsd. EUR aus einem Anlagenverkauf, während im Vorjahr die Auflösung einer Rückstellung mit 712 Tsd. EUR für den sonstigen betrieblichen Ertrag bestimmt hat.

Der Materialaufwand in 2023 beträgt 41,1 Mio. EUR (2022: 25,3 Mio. EUR), bzw. beläuft sich der Materialeinsatz auf 79,7 % der Gesamtleistung (2022: 80,7 %). Der Rückgang ist insbesondere auf bessere Konditionen aufgrund höherer Abnahmemengen im Einkauf zurückzuführen.

Mit 896 Tsd. EUR liegen die Personalkosten in 2023 aufgrund von Neueinstellungen und Gehaltsanpassungen über dem Vorjahresniveau (2022: 661 Tsd. EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 3,0 Mio. EUR deutlich über dem Wert des Vorjahres (2022: 1,4 Mio. EUR) und ist insbesondere auf einen Einmaleffekt (vgl. Anhangangabe) zurückzuführen.

2023 wurde ein Betriebsergebnis (EBIT) von 7,1 Mio. EUR erzielt (2022: 4,2 Mio. EUR), was einer Marge von 13,7 % bezogen auf die Gesamtleistung entspricht (2022: 13,5 %). Dieses Ergebnis ist angesichts der Rahmenbedingungen als sehr erfolgreich zu werten.

Finanzlage

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die im Anlagenbau überschaubare Kundenanzahl und der enge Kontakt zu den Kunden ermöglicht uns ein effektives Forderungsmanagement.

Unsere Kundenprojekte werden im Wesentlichen über Anzahlungen finanziert, eine externe Finanzierung über Kreditinstitute ist im aktuellen Geschäftsbetrieb nicht vorgesehen.

Der operative Cashflow im Berichtsjahr 2023 war aufgrund des anhaltenden positiven Geschäftsverlaufs und des starken Wachstums sehr erfreulich, wodurch sich der Bestand an liquiden Mitteln von 12,3 Mio. EUR in 2022 um 7,4 Mio. EUR auf 19,7 Mio. EUR erhöht hat.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2023 auf 41,1 Mio. EUR erhöht (2022: 32,1 Mio. EUR). Diese Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus der Gewinnthesaurierung sowie höheren erhalten Anzahlungen (Ausweitung der Geschäftstätigkeit).

Das Eigenkapital im Abschluss 2023 beträgt 12,0 Mio. EUR, was einer soliden Eigenkapitalquote von 29,2 % (2022: 22,7 %) entspricht.

Der Jahresabschluss 2023 zeigt ein erfreuliches und aus finanzieller Sicht ein äußerst solides und stabiles Bilanzbild.

6. Ausblick, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Chancen

Das große Produktportfolio und die weltweite Ausrichtung des Unternehmens bilden das Fundament für eine erfolgreiche Zukunft. Der neue Gesellschafter EREMA Group, weltweit führender Hersteller von Extrusionstechnik für das Kunststoffrecycling, stärkt die Marktposition des Unternehmens, sowohl im technischen Bereich, als auch in Hinsicht auf den Vertrieb von Anlagen. Gemeinsam mit der Lindner Firmengruppe und der EREMA Group wird das Unternehmen die gesamten Kunststoffrecycling-Prozess optimieren und sicherlich neue Standards in der Industrie setzen. Ein entsprechender Plan für Innovationen und neue Technologien wurde bereits erarbeitet und auf den Weg gebracht.

Die mittelfristigen Aussichten für das Kunststoffrecycling sind nach wie vor gut. Auch Entwicklungs- und Schwellenländer haben inzwischen Umweltprobleme erkannt und schaffen nach und nach die Voraussetzungen für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft.

Wichtig für ein nachhaltiges Wachstum wären zusätzliche politisch motivierte Anreize zur Förderung des Kunststoffrecycling, wie etwa verbindliche Rezyklat-Einsatzquoten für Verpackungen.

Risiken

Die angespannte geopolitische Weltlage verunsichert sowohl Unternehmen als auch Konsumenten und hemmt sicherlich die wirtschaftliche Erholung in Europa und damit die Aussichten für das Kunststoffrecycling in dieser Region. Zusätzlich führt die derzeitige Überproduktion von Neuware zu sinkenden Granulatpreisen und verhindert dadurch die notwendigen Investitionen zur Reduktion des CO 2 Ausstoßen und zur Ressourcenschonung, die das Kunststoffrecycling ermöglicht. Wann eine Erholung des Marktes einsetzt, ist aber zurzeit nicht absehbar.

Prognose

Trotz der etwas gehemmten Nachfrage rechnen wir für 2024 mit etwa gleichbleibenden Umsätzen. Aufgrund der Veränderung in der Gesellschafterstruktur und damit verbundenen Prozessanpassungen, sowie aufgrund einer veränderten Umsatzstruktur aus den oben genannten Risiken, wird das Betriebsergebnis 2024 deutlich geringer ausfallen. Das Betriebsergebnis wird aber weiterhin positiv ausfallen und eine Marge im mittleren einstelligen Bereich erzielen, was wir als positiv erachten.

 

Großbottwar, den 6. Juni 2024

gez. Lindner Washtech GmbH

Harald Hoffmann, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Lindner Washtech GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Lindner Washtech GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lindner Washtech GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Pforzheim, 7. Juni 2024

dhmp NEXT GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Roland Sprinz, Wirtschaftsprüfer

Benedikt Weber, Wirtschaftsprüfer

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