EAS Hochbau GmbH
Selbe AdresseSpezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcel Willberg seit 16.12.2025 | Geschäftsführer |
Georg Krenn seit 13.1.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
BLUEONE Solutions GmbH | 90.00% |
LIMA Holding GmbH | 6.00% |
EREMA Group GmbH | 4.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lindner Washtech GmbHGroßbottwarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I Allgemeine Angaben Der handelsrechtliche Jahresabschluß der Firma Lindner Washtech GmbH, Großbottwar (AG Stuttgart HRB 746422) wurde unter Beachtung der handelsrechtlichen Buchführungs- und Bilanzierungsvorschriften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften werden die Regelungnen des GmbH-Gesetzes beachtet. Größenabhängige Erleichterungen werden teilweise in Anspruch genommen. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich (soweit handelsrechtlich zulässig) an den steuerrechtlichen Bestimmungen. Über die angewandte Bewertungsmethode berichten wir wie folgt: Anlagevermögen 2. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibung, bewertet. Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (zwischen 3 und 15 Jahren) vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 800,00 wurden im Anschaffungsjahr grundsätzlich aktiviert und in voller Höhe abgeschrieben. 3. Abschreibungen aufgrund steuerrechtlicher Sondervorschriften wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen. Umlaufvermögen 4. Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Material- und Fertigungseinzelkosten, Material- und Fertigungsgemeinkosten) bewertet. Die Warenbestände werden zu Anschaffungskosten bewertet. 5. Die Kundenforderungen sind ausgehend vom Nennwert unter Beachtung eines eventuellen Ausfallrisikos bewertet worden. Soweit notwendig wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. 6. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 44.909,13 (Vorjahr € 0,00) 7. Sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bewertet. Passivposten 8. Rückstellungen für alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken sind passiviert. Sie wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer B€teilung notwendig ist. 9. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 10. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 1.084.073,82 (Vorjahr € 1.153.149,33). 11. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz 12. Der zum 1. Juli 2016 erstmalig bilanzierte Firmenwert wird über einen Zeitraum von 15 Jahren linear abgeschrieben. Die Schätzung der Nutzungsdauer wurde die Stabilität und Bestandsdauer der Branche (Positionierung im Bereich Nachhaltigkeit) sowie der Nutzen aus dem erworbenen Know-How zu Grunde gelegt. 13. Erläuterungen zu den sonstigen Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Rückstellung für ausstehenden Restaufwand sowie für Nachbesserungen und ausstehende Rechnungen sowie für Umsatzsteuer aus Ausgangsleistungen im EU-Ausland und Zinsen hierauf. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterungen der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung: Erträge in Höhe von € 818.333,00 sind im Geschäftsjahr aus dem Verkauf von Sachanlagen entstanden. Der Ausweis dieser Erträge erfolgt im GuV-Posten "sonstige betriebliche Erträge". Aufwendungen in Höhe von € 1.204.856,00 sind im Geschäftsjahr aus der Bildung einer Rückstellung für Umsatzsteuer aus Ausgangsleistungen im EU-Ausland und in Höhe von € 397.392,10 für Zinsen hierauf entstanden. Der Ausweis dieser Aufwendungen erfolgt im GuV-Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" bzw. "Zinsen und ähnliche Aufwendungen". IV. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 11 Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 Herr Harald Hoffmann (ausgeüber Beruf: Geschäftsführer). Hinsichtlich der Abgabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer wurde von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Konzernzugehörigkeit Die Lindner Washtech GmbH wird in den Konzernabschluss der LIMA Holding GmbH, Spittal, einbezogen. Die LIMA Holding GmbH, Spittal, stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Der Konzernabschluss der LIMA Holding GmbH wird im Firmenbuch veröffentlicht. Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.
Großbottwar, den 6. Juni 2024 gez. Lindner Washtech GmbH Harald Hoffmann, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Das Unternehmen - Geschäftsmodell Die Lindner Washtech GmbH ist einer der führenden Hersteller von Waschanlagen für das moderne Kunststoffrecycling. Hierbei liegt der Focus auf Waschanlagen für die Aufbereitung von Post-Consumer-Kunststoffen aus LDPE, HDPE, PP und PET. In diesem Bereich bietet das Unternehmen schlüsselfertige Anlagen an, die neben der Waschanlage auch Zerkleinerungstechnik, Sortiertechnik und die Wasseraufbereitung beinhalten. Im Jahr 2023 hat sich die Gesellschafterbeteiligung des Unternehmens verändert. Seit August 2023 ist das Unternehmen Blue One Solutions Hauptgesellschafter der Lindner Washtech, wobei die LIMA Holding, Spittal, und die EREMA Gruppe, Linz, zu jeweils 50% an der Blue One Solutions beteiligt sind. Unter den beteiligten Unternehmen erfolgen enge Abtimmungen, allen voran in den Bereichen Entwicklung, Fertigung, Service und Vertrieb. Die Geschäftsleitung ist unverändert in den Händen von Harald Hoffmann und Georg Krenn. Alle von Lindner Washtech angebotenen Maschinen und Waschkomponenten werden von der Lindner Washtech eigenen R&D-Abteilung entwickelt und von langjährigen Lieferanten in modernen Fertigungsstätten in Deutschland, Österreich und Slowenien gefertigt. Die Patente und Rechte an diesen Maschinen liegen bei der Lindner Washtech GmbH. Zu den Kunden zählen die petrochemische Industrie, Entsorger, Converter, Brand Owner und Recycling Unternehmen im Allgemeinen. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage war in 2023 durch Inflation und weltpolitische Einflüsse deutlich getrübt. Die daraus resultierende angespannte Konjunkturlage führte insbesondere in Europa zu einer Kaufzurückhaltung bei Konsumgütern und damit zu einer geringeren Nachfrage nach Kunststoffverpackungen. Dies ist einer der Gründe, weshalb sich der Markt für Kunststoff-Rezyklate in 2023 in einer tiefen Krise befand. Ferner setzten günstige Neuwarenpreise, gerade aus Asien, die Preise für Rezyklate extrem unter Druck. Dies machte in vielen Bereichen ein nachhaltiges Wirtschaften für unsere Kunden unmöglich. Hohe Energiekosten, steigende Löhne und fehlende klare politische Vorgaben bei der Einführung der Kreislaufwirtschaft verhinderten zusätzlich weitere Investitionen und führten damit zwangsläufig zu Produktionsverlagerungen oder Schließungen von Anlagen in Europa. Dies hatte auch direkten Einfluss auf die Konjunktur im Maschinenbau. Dabei sollte der stärkere Einsatz von Kunststoff-Rezyklaten ein elementarer Bestandteil einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft und damit unabdingbare Voraussetzung für das Erreichen der weltweiten Klimaziele sein. 3. Geschäftsverlauf der Gesellschaft Das Unternehmen hat auch im Geschäftsjahr 2023 von seiner weltweiten Aufstellung profitiert. Während der Markt für Kunststoffrecycling Technologie in Europa aus den beschriebenen Umständen bestenfalls stagnierte, konnten wir auch hier unseren Umsatz ausbauen. Daneben ist das Wiedergewinnen wertvoller Ressourcen und die Lösung der Entsorgungsprobleme weiterhin ein weltweit brisantes Thema. So konnten dadurch neue Märkte in Nord- und Südamerika, aber auch in Afrika aufgebaut werden. Neben den klassischen Anlagen im Bereich des Post-Consumer LDPE, HDPE und PP Recyclings konnte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2023 neue Produkte im Markt platzieren. So wurden innovative Anlagenkonzepte für das Recycling von PP Big Bags und PP/HDPE Seilen und Netzen entwickelt und in Betrieb genommen, wodurch das Portfolio an nachhaltigen Recyclinglösungen erweitert wurde. Ein weiterer Focus des Unternehmens im Jahr 2023 lag in der Entwicklung durchsatzstärkerer Anlagen, bei gleichzeitiger Qualitätssteigerung der sortierten und gewaschenen Flakes. Noch vor Jahren nicht vorstellbare Durchsatzleistungen und Qualitäten werden inzwischen von Global Player z.B. aus der petrochemischen Industrie nachgefragt und auch installiert. In diesem Zukunftsmarkt hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren als kompetenter und geschätzter Lieferant etabliert. Im Jahr 2023 konnten große Projekte, unter anderem in den USA und Deutschland, realisiert werden. Hierdurch konnten die Umsatzerlöse um rund 61,8 % auf 51,4 Mio. EUR verbessert werden. Dies spiegelt sich entsprechend auch im Betriebsergebnis (EBIT) wider, welches von 4,2 Mio. EUR auf nunmehr 7,1 Mio. EUR verbessert werden konnte. Die allgemein stockende Konjunktur in Europa führte zu einer Entspannung auf dem Arbeitsmarkt. Daher war es im Unternehmensverbund möglich, das Unternehmenswachstum durch die Einstellung sehr gut ausgebildeter Fachkräfte in allen Bereichen abzusichern. Hierbei lag der Recruiting-Focus auf technischen Berufen. Insbesondere im Bereich Forschung & Entwicklung konnten erfreulicherweise neue Resources geschaffen werden, auch das Vertriebsteam wurde durch neue Mitarbeiter in den USA und im asiatischen Raum gestärkt. Die Mitarbeiteranzahl der Lindner Washtech GmbH und der Lindner Washtech Engineering GmbH wurde erneut an die überaus positive Geschäftsentwicklung angepasst. Zurzeit sind über 50 Mitarbeiter im Unternehmensverbund beschäftigt. Investitionen in die Infrastruktur in der Form von neuen Büros, Hallen und Lagerflächen am Standort Feistritz wurden in 2022 begonnen und teilweise bereits umgesetzt. Weitere Maßnahmen befinden sich in der Planungsphase und werden in den nächsten Jahren nach und nach innerhalb des Unternehmensverbundes realisiert. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den für die Unternehmenssteuerung herangezogenen finanziellen Leistungsindikatoren handelt es sich um die Umsatzerlöse sowie das Betriebsergebnis (EBIT). Die laufende Steuerung des Unternehmens erfolgt zusätzlich durch eine regelmäßige Verfolgung der Profitabilität auf Basis der einzelnen Aufträge im Rahmen eines detaillierten Projektcontrollings. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden nicht für die Unternehmenssteuerung genutzt. 5. Darstellung der Lage des Unternehmens Ertragslage Wie im Abschnitt Geschäftsverlauf der Gesellschaft dargestellt, haben sich die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 von 31,8 Mio. EUR um 19,6 Mio. EUR auf 51,4 Mio. EUR erhöht. Ursächlich hierfür sind insbesondere höhere Umsätze innerhalb der Europäischen Union. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um 146 Tsd. EUR auf 889 Tsd. EUR angestiegen. Die hohen Erträge resultieren in Höhe von 818 Tsd. EUR aus einem Anlagenverkauf, während im Vorjahr die Auflösung einer Rückstellung mit 712 Tsd. EUR für den sonstigen betrieblichen Ertrag bestimmt hat. Der Materialaufwand in 2023 beträgt 41,1 Mio. EUR (2022: 25,3 Mio. EUR), bzw. beläuft sich der Materialeinsatz auf 79,7 % der Gesamtleistung (2022: 80,7 %). Der Rückgang ist insbesondere auf bessere Konditionen aufgrund höherer Abnahmemengen im Einkauf zurückzuführen. Mit 896 Tsd. EUR liegen die Personalkosten in 2023 aufgrund von Neueinstellungen und Gehaltsanpassungen über dem Vorjahresniveau (2022: 661 Tsd. EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 3,0 Mio. EUR deutlich über dem Wert des Vorjahres (2022: 1,4 Mio. EUR) und ist insbesondere auf einen Einmaleffekt (vgl. Anhangangabe) zurückzuführen. 2023 wurde ein Betriebsergebnis (EBIT) von 7,1 Mio. EUR erzielt (2022: 4,2 Mio. EUR), was einer Marge von 13,7 % bezogen auf die Gesamtleistung entspricht (2022: 13,5 %). Dieses Ergebnis ist angesichts der Rahmenbedingungen als sehr erfolgreich zu werten. Finanzlage Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die im Anlagenbau überschaubare Kundenanzahl und der enge Kontakt zu den Kunden ermöglicht uns ein effektives Forderungsmanagement. Unsere Kundenprojekte werden im Wesentlichen über Anzahlungen finanziert, eine externe Finanzierung über Kreditinstitute ist im aktuellen Geschäftsbetrieb nicht vorgesehen. Der operative Cashflow im Berichtsjahr 2023 war aufgrund des anhaltenden positiven Geschäftsverlaufs und des starken Wachstums sehr erfreulich, wodurch sich der Bestand an liquiden Mitteln von 12,3 Mio. EUR in 2022 um 7,4 Mio. EUR auf 19,7 Mio. EUR erhöht hat. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2023 auf 41,1 Mio. EUR erhöht (2022: 32,1 Mio. EUR). Diese Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus der Gewinnthesaurierung sowie höheren erhalten Anzahlungen (Ausweitung der Geschäftstätigkeit). Das Eigenkapital im Abschluss 2023 beträgt 12,0 Mio. EUR, was einer soliden Eigenkapitalquote von 29,2 % (2022: 22,7 %) entspricht. Der Jahresabschluss 2023 zeigt ein erfreuliches und aus finanzieller Sicht ein äußerst solides und stabiles Bilanzbild. 6. Ausblick, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Chancen Das große Produktportfolio und die weltweite Ausrichtung des Unternehmens bilden das Fundament für eine erfolgreiche Zukunft. Der neue Gesellschafter EREMA Group, weltweit führender Hersteller von Extrusionstechnik für das Kunststoffrecycling, stärkt die Marktposition des Unternehmens, sowohl im technischen Bereich, als auch in Hinsicht auf den Vertrieb von Anlagen. Gemeinsam mit der Lindner Firmengruppe und der EREMA Group wird das Unternehmen die gesamten Kunststoffrecycling-Prozess optimieren und sicherlich neue Standards in der Industrie setzen. Ein entsprechender Plan für Innovationen und neue Technologien wurde bereits erarbeitet und auf den Weg gebracht. Die mittelfristigen Aussichten für das Kunststoffrecycling sind nach wie vor gut. Auch Entwicklungs- und Schwellenländer haben inzwischen Umweltprobleme erkannt und schaffen nach und nach die Voraussetzungen für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Wichtig für ein nachhaltiges Wachstum wären zusätzliche politisch motivierte Anreize zur Förderung des Kunststoffrecycling, wie etwa verbindliche Rezyklat-Einsatzquoten für Verpackungen. Risiken Die angespannte geopolitische Weltlage verunsichert sowohl Unternehmen als auch Konsumenten und hemmt sicherlich die wirtschaftliche Erholung in Europa und damit die Aussichten für das Kunststoffrecycling in dieser Region. Zusätzlich führt die derzeitige Überproduktion von Neuware zu sinkenden Granulatpreisen und verhindert dadurch die notwendigen Investitionen zur Reduktion des CO 2 Ausstoßen und zur Ressourcenschonung, die das Kunststoffrecycling ermöglicht. Wann eine Erholung des Marktes einsetzt, ist aber zurzeit nicht absehbar. Prognose Trotz der etwas gehemmten Nachfrage rechnen wir für 2024 mit etwa gleichbleibenden Umsätzen. Aufgrund der Veränderung in der Gesellschafterstruktur und damit verbundenen Prozessanpassungen, sowie aufgrund einer veränderten Umsatzstruktur aus den oben genannten Risiken, wird das Betriebsergebnis 2024 deutlich geringer ausfallen. Das Betriebsergebnis wird aber weiterhin positiv ausfallen und eine Marge im mittleren einstelligen Bereich erzielen, was wir als positiv erachten.
Großbottwar, den 6. Juni 2024 gez. Lindner Washtech GmbH Harald Hoffmann, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Lindner Washtech GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lindner Washtech GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lindner Washtech GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Pforzheim, 7. Juni 2024 dhmp
NEXT GmbH & Co. KG
Roland Sprinz, Wirtschaftsprüfer Benedikt Weber, Wirtschaftsprüfer Dieses Dokument ist qualifiziert elektronisch signiert. Maßgeblich ist nur die digital signierte Version. |
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