Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 169415
Eingetragen
16.8.2007
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und Beratung im Bereich Elektro- und Nachrichtentechnik, Informationstechnologie, Konstruktionstechnik und Ingenieurdienstleistungen sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Rechtsgeschäfte, soweit sie nicht erlaubnispflichtig sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dominik Achten
seit 6.5.2024
Geschäftsführer
Bernhard Schaper
seit 6.5.2024
Prokura
Frank Neubauer
seit 17.10.2016
Prokura
Gregor Loew
seit 30.9.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Stefan Jüchter
München
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

in-motion GmbH

Putzbrunn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

in-motion GmbH, Putzbrunn

1. Grundlagen des Unternehmens

Die in-motion GmbH mit Sitz in Putzbrunn ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 169415 eingetragen. Das Unternehmen ist in den Bereichen Elektro- und Nachrichtentechnik, IT, Konstruktionstechnik sowie Ingenieurdienstleistungen tätig - mit einem besonderen Fokus auf Systemintegration im Bereich komplexer Bordnetze für das Premiumsegment der Automobilbranche.

Kunden sind namhafte OEMs wie Audi, BMW und Magna International. Die Gesellschaft ist in Putzbrunn, Ingolstadt und München vertreten. Seit 2015 ist sie ISO 9001:2015-zertifiziert und verfolgt einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP).

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Auch 2023 war durch geopolitische Krisen (Ukraine-Krieg), Lieferkettenprobleme und steigende Energiepreise geprägt. Hinzu kommen Nachwirkungen der Halbleiterkrise sowie zunehmender Wettbewerb, besonders im Bereich der Elektromobilität. Trotz dieser Herausforderungen konnte sich die in-motion GmbH erfolgreich im Markt behaupten.

2.2 Geschäftsverlauf

Geschäftsentwicklung

Die in-motion GmbH verfolgt die Vision, den Standard innovativer und nachhaltiger Dienstleistungen zu definieren. Getreu unseren Werten (Mitarbeiterorientierung, Kundenorientierung, Transparenz und Nachhaltigkeit) bauen wir nachhaltige Kundenbeziehungen auf und entwickeln Mitarbeitende stetig in ihrem Knowhow und ihren Kompetenzen.

Die in-motion GmbH beschäftigt sich stetig mit internen, wie externen Risiken und Chancen und setzt dabei auf einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess, um sich den sich wandelnden Kundenanforderungen und Marktgegebenheiten anzupassen. So begleitet die in-motion GmbH bereits seit 2012 die Entwicklung der e-Mobilität und verfügt über umfassendes Knowhow in diesem Bereich. Auch das Gebiet der künstlichen Intelligenz beschäftigt die in-motion GmbH bereits seit 2020 und auch hier wird kontinuierlich Knowhow aufgebaut.

Kundenentwicklung

Auch in 2023 blieb die BMW AG der wichtigste und wertvollste Kunde der in-motion GmbH.

Personalentwicklung

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl ging leicht auf 167 im Jahresdurchschnitt zurück (Vorjahr: 174). Das entspricht einem Rückgang um rund 4 %. Trotz dessen hält das Unternehmen an seinem Qualitätsanspruch fest und wurde zum fünften Mal in Folge von FOCUS-BUSINESS als Top-Arbeitgeber Mittelstand ausgezeichnet.

Die Anpassung an neue Arbeitswelten wird vorangetrieben. Ein neuer Standort ist für 2025 geplant, um hybride Arbeitsmodelle optimal zu unterstützen.

Finanzielle Kennzahlen

Die Umsatzrendite ist aufgrund der gestiegenen Materialaufwendungen (Materialaufwandsquote 2022: 7,5 % zu 2023: 10,6 %) von 16,6 % um 1,7 %-Punkte auf 14,9 % gefallen, ist jedoch weiterhin auf einem guten Niveau.

Die Eigenkapitalquote ist mit über 77,8 % in 2023 auf sehr hohem Niveau.

3. Lage des Unternehmens

3.1 Ertragslage

Die Ertragslage des Geschäftsjahres stellt sich wie folgt dar:

Einzelne rundungsbedingte Abweichungen sind möglich.

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die in-motion GmbH Umsatzerlöse in Höhe von 17.012 TEUR und damit 1,0 % weniger als im Vorjahr (17.180 TEUR). Die Gesamtleistung sank entsprechend leicht um 0,9 % auf 17.170 TEUR. Dabei entwickelten sich die sonstigen betrieblichen Erträge erfreulich positiv - mit einem Zuwachs von 8,2 % auf 158 TEUR.

Der Materialaufwand stieg signifikant um 40,4 % auf 1.827 TEUR, was sich spürbar auf das Rohergebnis auswirkte: Dieses verringerte sich um 4,3 % auf 15.343 TEUR (Vorjahr: 16.025 TEUR). Dieser Anstieg der Materialkosten reflektiert vor allem die anhaltenden Engpässe auf dem Fachkräftemarkt und die damit einhergehende Notwendigkeit externer Leistungen.

Der Personalaufwand reduzierte sich hingegen um 4,1 % auf 10.696 TEUR, was auf einen leichten Personalrückgang sowie geringere variable Vergütungen zurückzuführen ist - trotz steigender Grundgehälter. Die Zahl der Mitarbeitenden lag im Jahresschnitt bei 167 (Vorjahr: 174).

Die Abschreibungen blieben mit 71 TEUR weitgehend konstant zum Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich deutlich um 29,0 % auf 964 TEUR. Ursächlich hierfür waren insbesondere gestiegene Reisekosten (+55 TEUR), höhere Mietaufwendungen (+52 TEUR), Aufwendungen für Hard- und Software (+37 TEUR), sowie zunehmende Fortbildungskosten (+15 TEUR).

Das Betriebsergebnis sank entsprechend auf 3.612 TEUR, was einem Rückgang von 10,9 % gegenüber dem Vorjahr (4.053 TEUR) entspricht.

Es konnte ein positives Finanzergebnis von 12 TEUR erzielt werden - eine Verdreifachung gegenüber dem Vorjahreswert von 4 TEUR.

Aufgrund des gesunkenen Ergebnisses auf operativer Ebene zeigt sich bei den Steuern vom Einkommen und Ertrag ein Rückgang von 9,4 % auf 1.072 TEUR, was den Rückgang beim Ergebnis nach Steuern etwas abmilderte.

Der Jahresüberschuss reduzierte sich um 11,2 % auf 2.550 TEUR. Die Umsatzrendite nach Steuern lag mit 14,9 % jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau, auch wenn sie gegenüber dem Vorjahr (16,6 %) um 1,7 Prozentpunkte sank.

3.2 Vermögenslage

Die Vermögenslage des Geschäftsjahres stellt sich wie folgt dar:

Einzelne rundungsbedingte Abweichungen sind möglich.

Anlagevermögen

Der Anstieg im Finanzanlagevermögen betrifft eine stille Beteiligung.

Forderungen und liquide Mittel

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Vorjahresvergleich aufgrund eines starken Jahresendgeschäftes von 4.283 TEUR auf 4.665 TEUR gestiegen.

Die liquiden Mittel sind zum Stichtag um 676 TEUR höher als im Vorjahr. Die Liquidität der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt gesichert.

Eigenkapital

Das Eigenkapital hat sich durch den laufenden Jahresüberschuss von 2.550 TEUR erhöht. Gegenläufig wirkten sich Ausschüttungen über 1.200 TEUR aus. Die Eigenkapitalquote hat sich dadurch um 2,5 %-Punkte auf 77,8 % weiter verbessert.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Bilanzstichtag vorrangig aufgrund eines erhöhten Leistungsrückstandes in bereits angezahlten Aufträgen (+503 TEUR) und gestiegener Steuerverbindlichkeiten (+151 TEUR) und erhöhter Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+108 TEUR) um insgesamt 747 TEUR bzw. 62,0 % gestiegen.

3.3 Finanzlage

Die Gesellschaft finanziert sich aus dem eigenen Cashflow und den Rücklagen und war zu jedem Zeitpunkt im Geschäftsjahr und bis zur Erstellung des Jahresabschlusses in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Das Guthaben bei Kreditinstituten hat sich stichtagsbedingt um 676 TEUR auf 3.549 TEUR erhöht.

4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Um den sich wandelnden Kundenanforderungen und Marktgegebenheiten anzupassen, beschäftigt sich die in-motion GmbH stetig mit internen, wie externen Risiken und Chancen und setzt dabei auf einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Dieser risikobasierte Ansatz ist in dem Qualitätsmanagementsystem der in-motion GmbH (Nach ISO 9001:2015) geregelt. Hierbei werden Risiken identifiziert, erfasst, analysiert, bewertet, gesteuert und überwacht. Die Überwachung unternehmensinterner Risiken erfolgt durch regelmäßige Auswertung der Managementkennzahlen aus den Bereichen Controlling und HR. Zusätzlich werden die Kennzahlen aus den betriebswirtschaftlichen Auswertungen regelmäßig geprüft. Hauptverantwortlich hierfür ist die Geschäftsführung der in-motion GmbH. Anhand stetiger Überwachungsprozesse können Risiken frühzeitig erkannt werden und durch enge Kundenbeziehungen, sowie flache Hierarchien werden risikoreiche Entwicklungen schnell identifiziert und Maßnahmen ergriffen. In der gesamten Unternehmensgeschichte seit 2007 gab es noch keinen Gewährleistungsfall, was zeigt, wie effektiv die Überwachungsprozesse der in-motion GmbH gesteuert werden.

Globale Unsicherheiten, Fachkräftemangel und mögliche Kürzungen bei Großkunden bergen Risiken für die Ertragslage.

Chancen sieht das Unternehmen insbesondere in den Zukunftsfeldern E-Mobilität, KI, 5G, V2X, AR und digitalisierte Fahrzeugservices. Auch Remote Work und die Digitalisierung der Arbeitswelt bieten Potenziale zur Gewinnung neuer Talente.

Prognose

Für 2024 wird mit steigendem Umsatz, deutlich über Vorjahresniveau und einer steigenden Personalentwicklung gerechnet. In 2025 erwartet die Geschäftsführung weiterhin signifikantes Wachstum bei Umsatz und Belegschaft. Die Investitionen in neue Standorte und Prozesse sind bereits geplant. Die Umsatzrendite dürfte sich nach einem Rückgang in 2023 und 2024 in 2025 wieder erholen und 2026 erneut steigen.

 

Putzbrunn, den 7. Mai 2025

Gregor Loew

Dominik Achten

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.536.714,00 1.275.910,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 40.093,00 3.402,00
II. Sachanlagen 96.621,00 72.508,00
1. technische Anlagen und Maschinen 8.400,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 88.221,00 72.508,00
III. Finanzanlagen 1.400.000,00 1.200.000,00
1. Beteiligungen 1.400.000,00 1.200.000,00
B. Umlaufvermögen 8.489.016,40 7.301.146,34
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.940.234,48 4.428.119,10
1. Forderungen gegen Gesellschafter 10.690,89 10.481,27
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.929.543,59 4.417.637,83
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.548.781,92 2.873.027,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 24.362,69 23.136,73
Summe Aktiva 10.050.093,09 8.600.193,07

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.822.197,46 6.471.926,97
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 7.797.197,46 6.446.926,97
davon Gewinnvortrag 6.446.926,97 3.574.379,70
B. Rückstellungen 276.018,74 923.142,00
C. Verbindlichkeiten 1.951.876,89 1.205.124,10
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.951.876,89 1.205.124,10
Summe Passiva 10.050.093,09 8.600.193,07

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 15.342.910,91 16.025.583,79
2. Personalaufwand 10.696.005,98 11.155.502,14
a) Löhne und Gehälter 8.871.609,28 9.351.161,91
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.824.396,70 1.804.340,23
davon für Altersversorgung 21.664,30 19.766,96
3. Abschreibungen 70.675,30 69.991,97
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 70.675,30 69.991,97
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 963.676,07 746.987,98
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.818,75 3.751,22
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.071.576,82 1.182.852,65
7. Ergebnis nach Steuern 2.552.795,49 2.874.000,27
8. sonstige Steuern 2.525,00 1.453,00
9. Jahresüberschuss 2.550.270,49 2.872.547,27
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.446.926,97 3.574.379,70
11. Ausschüttung 1.200.000,00
12. Bilanzgewinn 7.797.197,46 6.446.926,97

Anhang

Allgemeine Angaben

Die in-motion GmbH hat Ihren Sitz in Putzbrunn. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht München im Handelsregister unter HRB 169415 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des BilRUG aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die auf den vorangegangenen Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind grundsätzlich stetig beibehalten worden. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Folgende Nutzungsdauern werden zugrunde gelegt:

Software 3 Jahre
bewegliche Sachanlagen 1 bis 10 Jahre

Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungswerten von unter 250,00 EUR werden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben behandelt. Selbstständig nutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von 250,00 EUR bis zu 800,00 EUR werden im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung voll abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit notwendig, sind außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen worden. Diese erfolgen nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung.

Die Bewertung der Forderungen erfolgt zum Nominalwert abzüglich Wertberichtigungen. Einzelwertberichtigungen wurden nicht gebildet. Verbleibende Risiken, Zinsverluste sowie Mahn- und Einzugskosten werden durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert bewertet.

Liquide Mittel sind zu Nennwerten bewertet.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist mit dem Betrag zum Bilanzstichtag bilanziert, der Aufwand in Folgejahren darstellt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern. Die Bewertung erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um die zukünftigen Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um die zukünftigen Zahlungsverpflichtungen abzudecken

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Das Gesetz für die Umsetzung der Richtlinie zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für multinationale Unternehmensgruppen und große inländische Gruppen in der Union hat keine Auswirkungen auf den Steueraufwand.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt (Anlagenspiegel). Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt.

Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern betreffen vollständig sonstige Vermögensgegenstände.

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von 5.247 TEUR (Vorjahr: 3.574 TEUR).

Die Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2022
TEuro
Stand zum 31.12.2023
TEuro
Sonstige Rückstellungen
personalbezogene Rückstellungen 862 215
übrige Rückstellungen 55 55
Rückstellungen gesamt 917 270

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich zusammen aus Verbindlichkeiten aus Steuern 738 TEUR (Vorjahr: 587 TEUR) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 64 TEUR (Vorjahr: 79 TEUR).

Sonstige Angaben

Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen zum 31. Dezember 2023 1.206 TEUR.

Im Geschäftsjahr 2023 sind durchschnittlich 167 Arbeitnehmer (Vorjahr: 174) beschäftigt gewesen. Die Gesellschaft verfügt ausschließlich über angestellte Mitarbeiter.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Stefan Jüchter ausgeübter Beruf: Senior Consultant Automotive E/E
Zweiter Geschäftsführer: Gregor Loew ausgeübter Beruf: Senior Consultant Automotive E/E

Zum Zeitpunkt der Berichterstellung werden die Geschäfte durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Gregor Loew ausgeübter Beruf: Senior Consultant Automotive E/E
Zweiter Geschäftsführer: Dominik Achten ausgeübter Beruf: Senior Consultant Automotive E/E

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Vorschlag Ergebnisverwendung:

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Putzbrunn, den 7. Mai 2025

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.05.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die in-motion GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der in-motion GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der in-motion GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, 13. Mai 2025

RKH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Witt, Wirtschaftsprüfer

gez. Thieben, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

20 nahegelegene Organisationen

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