Heuel Touristik GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephan Heuel seit 5.2.2014 | Geschäftsführer |
Christoph Heuel seit 5.2.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
| 40.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Heuel Transport GmbHDrolshagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023HEUEL TRANSPORT GMBH, DROLSHAGENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023HEUEL TRANSPORT GMBH, DROLSHAGENA. Allgemeine Angaben I. Identifikation II. Bilanzierungsmethoden III. Darstellungsgrundsätze IV. Bewertungsmethoden V. Anlagenspiegel B. Angaben zu Bilanzposten I. Anteile an verbundenen Unternehmen II. Forderungen III. Eigenkapital IV. Sonstige Rückstellungen V. Verbindlichkeiten VI. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht VII. Angaben gem. § 285 Nr. 29 und 30 HGB, latente Steuern C. Sonstige Angaben I. Geschäftsführungsorgane II. Mitarbeiter III. Nachtragsbericht IV. Ergebnisverwendung A. Allgemeine Angaben I. Identifikation Firma: Heuel Transport GmbH Sitz: Drolshagen Registergericht/Nummer: Siegen, HRB 10320 II. Bilanzierungsmethoden 1. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) erstellt. 2. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. 3. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts Anderes bestimmt ist. 4. Die Bilanzierungsverbote nach § 248 Abs. 1 und § 248 Abs. 2 HGB wurden beachtet. 5. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 Abs. 1 HGB gebildet. 6. Soweit Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB bestehen, sind diese gemäß § 268 Abs. 7 HGB im Anhang angegeben. III. Darstellungsgrundsätze 1. Die Gliederung der Bilanz entspricht den Bestimmungen des § 266 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform aufgestellt. 2. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ist zu jedem Posten grundsätzlich der entsprechende Wert des vorhergehenden Geschäftsjahres angegeben. Im Jahr 2023 wurden die Aufwendungen für Reisekosten der LKW-Fahrer als "Personalkosten" in Höhe TEUR 1.081 statt als "sonstige betriebliche Aufwendungen" in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. 3. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite verrechnet. 4. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital und die Schulden sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert. 5. Dem Anlagevermögen sind nur Gegenstände zugeordnet, die dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen geeignet und bestimmt sind. IV. Bewertungsmethoden 1. Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. 2. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. 3. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. 4. Gewinne wurden nur berücksichtigt, soweit diese am Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und Erträge sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss erfasst. 5. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. 6. Die Gesellschaft besitzt Kapitalanteile an Unternehmen, bei denen der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauernden Verbindung dient. 7. Die Leistungsforderungen sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Einzelwertberichtigungen waren nicht erforderlich. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine ausreichende Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. 8. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. 9. Die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem nach üblicher kaufmännischer Schätzung ermittelten Erfüllungsbetrag bewertet. 10. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 11. Die auf den vorangegangenen Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden sind beibehalten worden. B. Angaben zu Bilanzposten I. Anteile an verbundenen Unternehmen
II. Forderungen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag nicht. III. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt € 26.000,00. Der Ergebnisvortrag entwickelte sich wie folgt:
IV. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für Personalkosten, Jahresabschlusskosten und Aufbewahrungspflichten. V. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch Pfandrechte und ähnliche Rechte (Sicherungsübereignungen) abgesichert. Hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. VI. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Unter den jeweiligen Bilanzposten werden Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen ausgewiesen, bei denen sich das Beteiligungsverhältnis aufgrund der Gesellschafteridentität ergibt. VII. Angaben gem. § 285 Nr. 29 und 30 HGB, latente Steuern Latente Steuern wurden auf temporäre Differenzen zwischen dem Buchwert von Vermögenswerten in der Handelsbilanz und den entsprechenden steuerlichen Werten angesetzt. Diese wurden mit dem zum Bilanzstichtag geltenden Steuersatz von 32,14 % bewertet
C. Sonstige Angaben I. Geschäftsführungsorgane Geschäftsführer sind die Kaufleute Herr Christoph Heuel, Herr Stefan Heuel und Herr Gerald Mayrhofer (bis 31.05.2024). Außer den Geschäftsführern waren im Berichtsjahr keine weiteren Organe bestellt. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird gern. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. II. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren insgesamt 167 Mitarbeiter beschäftigt.
III. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Über die Auswirkungen der Sperrung der Autobahn A 45 sowie des neuen Mautgesetzes auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft werden Ausführungen im Lagebericht gemacht. IV. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von € 170.866,20 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Drolshagen, den 3. Juni 2024 gez. Christoph Heuel, Geschäftsführer gez. Stefan Heuel, Geschäftsführer
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023HEUEL TRANSPORT GMBH, DROLSHAGEN1. Darstellung des Geschäftsverlaufs Die Logistikbranche ist nach der Automobilindustrie und dem Handel die drittstärkste in Deutschland. Sie hat ca. 3,3 Millionen Beschäftigte und einen jährlichen Branchenumsatz von 327 Milliarden Euro. Im Auftrag von Industrie und Handel organisieren und steuern Speditionen und Logistikdienstleister nationale und internationale Lieferketten. Die Wirtschaft ist mit ihrer hochgradigen Arbeitsteilung auf eine leistungsfähige Logistik angewiesen und stellt zunehmend hohe und komplexe Anforderungen an ihre Logistikdienstleister. Speditionen müssen äußerst flexibel und dynamisch hierauf reagieren können und bieten ihren Kunden ein breites Leistungsportfolio. Das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) geht für das vergangene Jahr von rund 6 % weniger Gütermengen gegenüber dem Jahr 2022 über alle Verkehrsträger hinweg aus. In Deutschland hat die Transportleistung in Tonnenkilometern voraussichtlich in 2023 um rund 4,3 % abgenommen. Diese Entwicklung liegt unter anderem an starken Rückgängen in transportintensiven Bereichen wie der chemischen Industrie, weniger Kohletransporten und der weltwirtschaftlichen Entwicklung allgemein. Die anhaltend negativen Prognosen aus der deutschen Wirtschaft drückten im Geschäftsjahr 2023 auch die Stimmungslage der Heuel Transport GmbH. Maut: Am 20. Oktober 2023 wurde trotz aller Bemühungen der Logistikbranche das neue Mautgesetz ohne Änderungen vom Deutschen Bundestag beschlossen. Die Bundesregierung setzte damit die Vorgaben aus der Eurovignetten-Richtlinie um und differenziert die Mautsätze nach dem CO 2 -Ausstoß der Fahrzeuge. Damit legt die Ampelregierung mit 200 Euro je Tonne den höchstmöglichen Satz zu Grunde, der nun den weltweit höchsten CO 2 -Preis darstellt. Bei der auf allen Bundesstraßen und Bundesautobahnen zu erhebenden Maut wird in Zukunft zusätzlich entlang sogenannter CO 2 -Emmissionsklassen differenziert. In der CO 2 -Emissionsklasse 1, zu der alle neuen LKW der Heuel Transport GmbH zählen, beträgt der zusätzliche Mautaufschlag ab dem 1. Dezember 2023 83 %. Die frühere Maut von 19 Cent pro Kilometer erhöhte sich für diese LKW-Klasse auf 34,8 Cent. Neben den neuen Mautsätzen für schwere LKW, die ab dem 1. Dezember 2023 gilt, werden ab dem 1. Juli 2024 zudem auch LKW ab 3,5 Tonnen mautpflichtig, die bisher von der Abgabe nicht betroffen waren. Mit dem Gesetz verdoppelte die Bundesregierung die LKW-Maut nahezu und belastet Wirtschaft und Gesellschaft mit rund 7,62 Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich. Neben der Maut erhebt Deutschland seit dem Jahr 2021 im Zuge des Brennstoffemissionshandelsgesetzes eine CO 2 -Abgabe auf Kraftstoffe, die im Geschäftsjahr 2023 30 Euro pro Tonne CO 2 betrug und in diesem Jahr 2024 auf 45 Euro je Tonne gestiegen ist. Im Ergebnis hat diese Erhöhung zu einer Steigerung des Dieselpreises um 3 Cent pro Liter geführt. Maut und CO 2 -Abgabe stellen eine doppelte Besteuerung der CO 2 -Emissionen für die Heuel Transport GmbH dar. Die Kostenmehraufwendungen durch die Mauterhöhung konnten an die Kunden weitergegeben werden. LKW-Fahrer und LKW-Fahrerinnen: Deutschlandweit fehlen laut einer Studie in der Logistikbranche rund 70.000 Fahrer und Fahrerinnen. Auch im Geschäftsjahr 2023 ist dem branchenüblichen Fahrermangel durch die Rekrutierung und Ausbildung von Fahrern durch eine seit dem 1. September 2018 zur HEUEL LOGISTICS Gruppe gehörende Tochtergesellschaft mit Sitz in Polen begegnet worden. Digitale Infrastruktur: Im Geschäftsjahr 2023 hat die Heuel Transport GmbH auch vermehrt Investitionen in die digitale Infrastruktur mobilisiert, um die Datenqualität zu erhöhen, Prozesse zu verbessern und zudem besser planen und effizienter agieren zu können. Diese Maßnahmen werden uns voraussichtlich zukünftig einen Wettbewerbsvorsprung sichern. Störungen in der Verkehrsinfrastruktur: Wegen der sich nun im Bau befindlichen neuen Autobahnbrücke Rahmedetal bei Lüdenscheid und der damit verbundenen Lücke auf der A 45 stand uns auch im Geschäftsjahr 2023 keine schnelle Verkehrsverbindung nach Norden zur Verfügung und es musste wieder auf verkehrsmäßig überlastete Umleitungsstrecken ausgewichen werden. Höhere Abnutzungen des Fuhrparks, höhere LKW-Reparatur- und Betriebskosten sowie höhere Personalkosten, die durch längere Anfahrtswege zu unseren Kunden und vermehrte Pausenzeiten bei den Fahrern und Fahrerinnen entstanden, waren die Folge. Insgesamt ergibt sich für unsere Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 das folgende Ergebnis: Umsatzerlöse: Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Gesamtumsatz von 17,1 Mio. Euro erzielt werden. Die gesamten Umsatzerlöse sind damit gegenüber dem Vorjahr 2022 (16,9 Mio. Euro) um rund 1,0 % leicht gestiegen. Investitionen in das Anlagevermögen: Die Gesamtinvestitionen in das Anlagevermögen beliefen sich auf rund 4.725 Tausend Euro. Es wurden im Wesentlichen 42 LKW und 8 Anhänger oder Wechselkoffer angeschafft. Dem standen Veräußerungen von 35 LKW und 29 Anhängern gegenüber. Die Abschreibungen auf das bewegliche Anlagevermögen belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf insgesamt rund 2.434 Tausend Euro. Finanzierung des Anlagevermögens: Die getätigten Investitionen im Geschäftsjahr 2023 in das Sachanlagevermögen wurden zu einem Teil aus dem laufenden Cash-Flow und zum anderen Teil durch die Aufnahme von Bankdarlehen finanziert. Zum Jahresende beliefen sich die Gesamtverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf rund 5.663 Tausend Euro (Vorjahr: rund 4.512 Tausend Euro). Personal- und Sozialbereich: Zum Ende des Geschäftsjahres gehörten insgesamt 161 Mitarbeiter zur Belegschaft der Gesellschaft. In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz gab es auch im Geschäftsjahr 2023 keine Vorkommnisse, über die an dieser Stelle zu berichten wäre. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres: Die Heuel Transport GmbH führt seit dem 1. Januar 2016 im Wege des Selbsteintritts (Frachtführer) die Transporte der Josef Heuel GmbH als deren Auftragnehmer durch. Die Josef Heuel GmbH ist mit über 97 % Umsatzanteil der Hauptkunde der Gesellschaft. Trotz der erheblichen betriebswirtschaftlichen Herausforderungen konnte im Rahmen des internen Kontrollsystems eine zielführende Kostenüberwachung sowie durch ein gutes Management im Bereich der Fuhrpark- und Personalplanung eine hohe Einsatzquote der LKW erreicht werden. Im Geschäftsjahr 2023 hatten wir mit steigenden Personalkosten sowie mit Kostensteigerungen in den Bereichen Kraftstoff, Energie, Fahrzeugreparaturen und allgemeine Sachkosten zu kämpfen. Ein weiteres Problem war, ist und bleibt die Sperrung der Autobahnbrücke Rahmedetal auf der A 45 bei Lüdenscheid, umgangssprachlich inzwischen als Brücken-Lücke Lüdenscheid, kurz Brülülü bekannt. Alle Fahrten Richtung Norden und wieder zurück waren im Geschäftsjahr 2023 aus diesem Grund zeitintensiver und verursachten daher höhere Personal- und Fahrzeugkosten. 2. Lage der Gesellschaft Vermögenslage: Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt 11.848.444,42 Euro und ist damit um 2.860.017,57 Euro gestiegen. Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 beläuft sich auf rund 21 % und ist damit gegenüber dem Vorjahresstichtag (EK-Quote am 31. Dezember 2022: rund 26 %) um 5 % gesunken. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 beträgt rund 77 % (Vorjahr am 31. Dezember 2022: rund 82 %) und ist damit gegenüber dem Vorjahr um ebenfalls 5 % gesunken. Das in Anspruch genommene Fremdkapital am 31. Dezember 2023 beträgt 9.196.586,48 Euro (Vorjahr am 31. Dezember 2022: 6.520.687,59 Euro) und hat sich damit um 2.675.898,89 Euro erhöht. Für ungewisse Verbindlichkeiten wurden am Abschlussstichtag Rückstellungen gebildet. Finanzlage: Ihre finanziellen Verpflichtungen konnte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 pünktlich erfüllen. Die Finanzierung des Fuhrparks erfolgte überwiegend durch Investitionsdarlehen mit den üblichen Laufzeiten und zu angemessenen Konditionen. Ertragslage: Trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds konnte noch ein positives Ergebnis erzielt werden. Das Ergebnis vor Steuern beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 360.249,29 Euro (Vorjahr am 31. Dezember 2022: 301.473,01) und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 58.776,28 Euro. Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 der Gesellschaft beläuft sich auf 170.866,20 Euro (Vorjahr 2022: 129.132,70 Euro). 3. Zukünftige Chancen und Risiken bei der Gesellschaft Risiken: Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung unserer Gesellschaft, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, hinzuweisen. Die Heuel Transport GmbH hat für das Erkennen wesentlicher Risiken ein Kontroll- und Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Die dabei eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden fortlaufend aufgrund neu gewonnener Erkenntnisse weiterentwickelt, um eine noch bessere Risikofrüherkennung zu erreichen. Nach wie vor besteht ein zukünftiges Risiko darin genügend neue Fahrerinnen und Fahrer in unserer Gesellschaft vorzuhalten, um reibungslose Betriebsabläufe in unserer Spedition zu gewährleisten. Nach Einschätzung des Expertenkreises auf dem Herbstgipfel der Logistikweisen im Vorjahr wird der Wirtschaftsbereich Logistik im laufenden Jahr 2024 real einen Abschwung erleben. Aufgrund des Kostendrucks sind Produktivitätssteigerungen von 3 bis 4 % notwendig. Die Personalkosten werden weiterhin auf hohem Niveau zulegen. Neben den Tarifabschlüssen fallen zusätzliche indirekte Kosten für Gewinnung, Bindung und Entwicklung der Beschäftigten an. Bei den Treibstoff- und Energiekosten wird in der Logistik in diesem Jahr ein ähnliches Niveau erwartet wie im Vorjahr 2023. Eine Abflachung der steigenden Preiskurve ist bei den Straßentransporten auch ohne die Zusatzbelastung durch die deutlich höhere Maut in diesem Jahr nicht zu erwarten. Die weltweit bestehenden Krisen werden sich zudem auch insbesondere auf den Wirtschaftsbereich Logistik und damit auf die Geschäftstätigkeit der Heuel Transport GmbH auswirken. Chancen: Für dieses Jahr 2024 und nächstes Jahr 2025 werden die Aussichten der weltwirtschaftlichen Entwicklung überwiegend positiv betrachtet. Die deutsche Wirtschaft wird nach gegenwärtiger Einschätzung wenn auch langsam wieder auf den Wachstumspfad zurückfinden. Der Außenhandel wird aller Voraussicht nach wieder stärker expandieren. Zudem werden verschiedene interne Personalentwicklungsmaßnahmen durchgeführt, die ebenfalls auf das Ziel ausgerichtet sind, die Anzahl der zur Verfügung stehenden Fahrerinnen und Fahrer zu erhöhen. Absehbar ist hierdurch eine Steigerung der Anzahl dieser Beschäftigungsgruppe, die der Heuel Transport GmbH zukünftig zur Verfügung stehen wird, um Störungen im Betriebsauflauf wegen fehlender personeller Ressourcen zu minimieren. Langfristig rechnen wir nach endgültiger Fertigstellung aller Baumaßnahmen an der Autobahn A 45 Sauerlandlinie durch eine durchgängig sechsspurige Befahrbarkeit und Erneuerung aller Brückenbauwerke mit einer deutlichen Verbesserung der Verkehrssituation in unserer Region, die sich dann auch wegen deutlich kürzeren Wegstrecken, schnelleren Umlauf- und weniger Fahrzeiten zur Ausführung der Kundenaufträge im Logistik- und Transportbereich bei gleichbleibenden Umsätzen aufwandsmindernd auf Personal- und Fahrzeugkosten der Heuel Transport GmbH auswirken dürfte. 4. Voraussichtliche Entwicklung Die Gewinnung neuer Fahrerinnen und Fahrer, Bindung des vorhandenen Personals sowie die Erhöhung der Einsatzquoten unseres Fuhrparks werden auch zukünftig einen Schwerpunkt im Rahmen der Unternehmensplanung und-steuerung der Heuel Transport GmbH darstellen. Für dieses Jahr 2024 und das nächste Jahr 2025 rechnet das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) mit leichten Zuwächsen bei Transportmengen und -leistungen. Nach Einschätzung der Logistikweisen auf dem Herbstgipfel des vergangenen Jahres 2023 ergibt sich für dieses Jahr 2024 insgesamt ein pessimistisches Bild für die reale Entwicklung (- 3,5 %) und ein leichtes nominales Wachstum (+ 0,8 %) des Wirtschaftsbereichs Logistik. Es wird eine rückläufige Entwicklung der Nachfrage nach Logistikdienstleistungen, insbesondere in Branchen mit hohen Anforderungen an die Logistik erwartet. Die europäische Wirtschaft hofft auf positive Signale der Europäischen Zentralbank (EZB) in Form von weiter sinkenden Leitzinsen. Die Gesamtfahrleistung des LKW-Güterverkehrs in Deutschland sinkt seit einem halben Jahr kontinuierlich. Damit einher geht ein Überangebot an Frachtraum und eine sinkende Umsatzerwartung. Die Prognosen bleiben verhalten. In Folge dieser Entwicklung werden Fuhrparks abgebaut, die bei einer eventuellen Belebung des Marktes nicht mehr kurzfristig zur Verfügung stehen. Das Risiko plötzlich stark steigender Transportpreise wächst. Die sinkenden Energiekosten im letzten Halbjahr finden mit leichtem Nachlauf Ausdruck in fallenden Großhandelsverkaufs- und Erzeugerpreisen. Die nach wie vor angespannte wirtschaftliche Gesamtlage belastet den Transportmarkt. Die drastische Mautsteigerung zum Jahresende drückt auf die Liquidität von Frachtführern und Verladern. Diese Entwicklung bremst in der jetzigen Phase mit anhaltenden Überkapazitäten die Preisspirale. Im Ergebnis sehen wir die wirtschaftliche Entwicklung unserer Gesellschaft positiv, da nach unserer Auffassung die mittel- und langfristigen Chancen, die sich für die Heuel Transport GmbH zukünftig ergeben können, die aufgrund der derzeit verhaltenen konjunkturellen Lage bestehenden Risiken übersteigen. Ausblick: Die Heuel Transport GmbH bekennt sich zu den nationalen und internationalen Zielen im Bereich Environmental, Social und Corporate Governance, kurz ESG genannt und damit zu den Kriterien und Rahmenbedingungen für die Berücksichtigung von Umwelt-, Nachhaltigkeits- und Sozialfragen innerhalb unseres Unternehmens. Insbesondere zum Klimaschutz sehen wir die CO 2 -Maut generell als Anreiz, auf klimaschonende LKW und Busse umzusteigen. Jedoch stehen weder für die Antriebswende erforderliche Null-Emissions-LKW in ausreichender Zahl zur Verfügung noch die nötige Ladeinfrastruktur oder Netzkapazität. Und es ist ungewiss, ob es zukünftig ausreichende Fördermittel für batterieelektrische und wasserstoffbetriebene LKW gibt, die in der Anschaffung aus heutiger Sicht drei- bis fünfmal so teuer sind wie Diesel-LKW.
Drolshagen, den 3. Juni 2024 Christoph Heuel, Geschäftsführer Stefan Heuel, Geschäftsführer Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß § § 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Heuel Transport GmbH, Drolshagen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Heuel Transport GmbH, Drolshagen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heuel Transport GmbH, Drolshagen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lüdenscheid, den 13. September 2024 SÜDWESTFALEN-REVISION
GmbH
Engels, Wirtschaftsprüfer Christmann, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2023 wurde durch die Gesellschafterversammlung am 13.09.2024 festgestellt. |
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