Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 13877
Eingetragen
19.5.1994
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von MehrzweckindustrieroboternIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Entwicklung von Verpackungsgeräten, Aufbau eines Vertriebes mit vorgenannten Produkten und Findung von Produktionsstätten sowie technische und kaufmännische Beratung.

Historie

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Management

NameRolle
Witali Neumann
seit 2.8.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Lifco ABSWE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Höchstädt
26.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

ErgoPack Deutschland GmbH

Lauingen (Donau)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Lagebericht des Geschäftsjahrs 2017

1. Grundlagen des Unternehmens

Mit dem mobilen Umreifungssystem von ErgoPack können verschieden große Paletten sicher und bequem mit einem Kunststoffband umreift werden - im Stehen, ohne Bücken und ohne um die Palette laufen zu müssen. Dies ermöglicht die patentierte Kettenlanze, die das Kunststoffband unter der Palette hindurch und auf der anderen Seite wieder nach oben direkt in die Hände des Umreifers führt.

Der Geschäftsführer Andreas Kimmerle erfand 1999 seine erste Umreifungs-Maschine, bekam 2002 dafür die Goldmedaille der Internationalen Erfindermesse in Genf und den deutschen Erfinderpreis und gründete die ErgoPack GmbH.

Heute sind bereits mehr als 10.000 ErgoPack-Systeme in 55 Länder weltweit verkauft. Die Geräte sind einfach zu bedienen. Damit jedoch von Anfang an alles klappt, übernehmen Experten von ErgoPack bei der Auslieferung der Systeme Einweisungen mit Mitarbeitern im Betrieb des Kunden. Die ErgoPack Umreifungssysteme erhielten das AGR-Gütesiegel (Aktion Gesunder Rücken e.V.) für besonders rückenschonende Produkte.

Im August 2010 verließ das Unternehmen den Gründer-Standort Höchstädt und bezog im nur wenige Kilometer entfernten Lauingen größere Büroräume und Montage- und Lagerhallen - die Nachfrage nach ErgoPack-Systemen wächst und wächst.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Marktentwicklung ist nach wie vor sehr positiv. Der Marktanteil konnte weiter gesteigert werden.

Der Wachstumskurs ist nach wie vor intakt; das Wachstum setzt sich sowohl in Deutschland, Europa, USA als auch in Asien weiter fort. Die Umsatzsteigerung bezieht sich sowohl auf das Inland als auch auf das EU-Ausland und Drittländer. Unser Unternehmen pflegt schon immer sehr gute Partnerschaften mit allen Lieferanten und Geschäftspartnern.

Die Kosten blieben im Verhältnis zum Umsatz konstant auf niedrigem Niveau.

2.3 Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2017 entwickelte sich das Geschäft der ErgoPack Deutschland GmbH weiterhin sehr positiv. Die sehr guten Umsatz- und Ertragszahlen des Vorjahres konnten nochmals deutlich gesteigert werden. Erfreuliche Auswirkungen auf das Betriebsergebnis hatten das stabile gesamtwirtschaftliche Umfeld im In- und Ausland.

2.4 Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2.089.205,29 € (20,4 %) korrespondierend zum Wachstum der Gesellschaft erhöht.

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen von 23,0 % und durch einen Anteil der Vorräte von 21,5 % gekennzeichnet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben einen Anteil von 24,9% (Vj. 25,0 %). Bei den Flüssigen Mitteln beträgt der Anteil 30,3 %. Auch hier ergab sich eine wachstumsbedingte, gleichlaufende Steigerung der Bilanzposten.

Die Sachanlageinvestitionen betrugen 438.503,25 € und wurden komplett mit eigenen Mitteln finanziert. Investitionen erfolgten insbesondere in die Betriebsausstattung sowie den Fuhrpark. Investitionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag keine.

Die Eigenkapital-Quote beträgt 85,4 %.

Somit zeigt die Vermögens- und Finanzlage eine solide Basis der Unternehmensfinanzierung. Damit wird die zukünftige Arbeit sehr positiv eingeschätzt.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft war im Berichtsjahr sehr gut, die Gesellschaft konnte jederzeit ihre finanziellen Verpflichtungen erfüllen. Die Finanzierung der Unternehmenstätigkeit erfolgt über den eigenen Cashflow.

2.5 Ertragslage

Die Ertragslage ist wie in den Vorjahren durch ein hohes Wachstum geprägt. Kernaussage für die Ertragslage ist die abermals sehr starke Erhöhung der Umsätze bei entsprechenden Entwicklungen des Materialeinsatzes und der Personal-, Entwicklungs- und Vertriebsaufwendungen.

Die Materialeinsatz-Quote inklusive Bestandsveränderung bezogen auf den Umsatz liegt bei 35,8 % (Vj.: 36,6 %).

Die Personalaufwendungen sind insbesondere durch die Personalaufstockung zur Bewältigung des Wachstums gestiegen.

Bei den höheren Abschreibungen wirken sich die Investitionen des Berichts- und des Vorjahres aus. Bei den übrigen Betriebsaufwendungen sind deutlich höhere Entwicklungskosten angefallen. Die höheren Fahrzeugkosten sind durch die Treibstoff- und Reparaturkosten zu erklären.

Die höheren Vertriebsaufwendungen resultieren z.T. aus den gestiegenen Ausgaben für Werbung und Reisetätigkeit. Aufgrund des Wachstums haben sich auch die Fracht- und Verpackungskosten stark erhöht.

Die stärkere Belastung mit Ertragsteuern ergibt sich aus dem höheren Gewinn vor Steuern. Neben den Umsätzen hat sich auch der Jahresüberschuss deutlich erhöht (um 627.654,54 € auf 3.764.309,16 €).

3. Nachtragsbericht

Seit dem Bilanzstichtag haben sich die geschäftlichen Aktivitäten entsprechend den Planungen im gewohnten Rahmen entwickelt. Nach Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

4. Chancen- und Risikobericht

4.1. Risikobericht

Unser Erfolg hängt sehr von der Qualität und der Innovationskraft unserer Produkte ab. Daher stehen für uns die Betreuung der Kunden vor Ort, der laufende Kontakt mit unseren Vertriebspartner sowie die ständige Weiterentwicklung der Produkte im Fokus.

Für unser Unternehmen, das aus einer eigenen Idee entstanden ist und seitdem eine rasante Entwicklung erlebt hat, ist der Zusammenhalt der Mitarbeiter unerlässlich, um auch in schwierigen Situationen gangbare Lösungen für alle zu finden. Wir investieren daher in ein sehr gutes Betriebsklima und zufriedene Mitarbeiter.

Für die Absicherung von Währungsschwankungen schließen wir bei Bedarf und bei entsprechender Kursentwicklung in Zusammenarbeit mit Banken Devisentermingeschäfte ab, die aber in Summe von untergeordneter Bedeutung sind.

Um Zahlungsausfälle zu vermeiden und die Liquidität zu sichern, führen wir ein striktes Mahnwesen gegenüber unseren Kunden.

Es sind keine bestandsgefährdenden wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vorhanden, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko hinausgehen.

4.2. Chancenbericht

Das Alleinstellungsmerkmal unserer Produkte ist unser wichtigster Erfolgsfaktor. Daher investieren und entwickeln wir laufend unsere Produkte.

5. Prognosebericht

Für 2018 ist bei stabilen Märkten sowie einer Erweiterung der Marktdurchdringung erneut mit gutem Wachstum bei außerordentlicher Ertragsstärke zu rechnen. Für den Jahresüberschuss erwarten wir daher eine deutliche Steigerung im Vorjahresvergleich.

Mit der Einführung der nächsten Generation unserer Produkte im Laufe des Jahres 2018 wurde der Grundstein gelegt, um den technologischen und vertriebsmäßigen Vorsprung nicht nur zu halten, sondern weiter auszubauen.

Das Produktionsprogramm wird durch hohe Investitionen in die Entwicklung der nächsten Generation von Umreifungsmaschinen erweitert. Die Vorstellung dieser Neuheiten erfolgt im Laufe des Jahres 2018 zum zweiten ErgoPack Weltkongress, zu dem alle Vertriebspartner aus über 30 Ländern anwesend sein werden.

Die Auftragseingänge sind branchenspezifisch weiterhin sehr kurzfristig aber auf äußerst konstantem Niveau. Die ErgoPack Deutschland GmbH kann diesem Umstand durch ihre Personalentwicklung jedoch gut Rechnung tragen.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft war im Berichtsjahr sehr gut, sodass damit gerechnet wird, auch künftig die finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

6. Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB)

Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB) wurden im Berichtsjahr in sehr hohem Umfang, auch in Zusammenarbeit mit Auftragsdienstleistern, betrieben. Der Schwerpunkt der Entwicklungsarbeit liegt in der Einführung der nächsten Generation von Umreifungsmaschinen.

7. Bestehende Zweigniederlassungen (§ 289 Abs. 2 Nr. 4 HGB)

Die Gesellschaft unterhält derzeit keine Zweigniederlassungen.

 

Lauingen, den 24.08.2018

gez. Andreas Kimmerle

Bilanz zum 31. Dezember 2017

AKTIVA

31.12.2016
EUR EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte einschließlich Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.678,00   9
II. Sachanlagen      
1. Technische Anlagen und Maschinen 9.398,00   9
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.057.742,00   883
  1.067.140,00   892
III. Finanzanlagen      
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.767.800,21   1.727
    2.841.618,21 2.628
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.712.139,18   0
2. fertige Erzeugnisse und Waren 950.860,82   2.141
  2.663.000,00   2.141
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.099.091,91   1.709
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00   2
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00   39
4. Sonstige Vermögensgegenstände 979.163,44   826
  3.078.255,35   2.576
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.744.962,15   2.913
    9.486.217,50 7.630
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   25.160,00 6
    12.352.995,71 10.264

PASSIVA

     
      31.12.2016
  EUR EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00   26
II. Bilanzgewinn 10.532.812,43   8.369
    10.558.812,43 8.395
B. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Steuerrückstellungen 234.101,81   491
2. Sonstige Rückstellungen 873.009,76   767
    1.107.111,57 1.258
C. VERBINDLICHKEITEN      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00   4
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 516.556,85   522
3. Sonstige Verbindlichkeiten 170.514,86   85
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 289,71 (Vj. TEUR 0)      
davon aus Steuern EUR 79.339,07 (Vj. TEUR 79)      
    687.071,71 611
    12.352.995,71 10.264

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2017

2016
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse   18.386.378,64 14.857
2. Bestandserhöhung   315.719,09 0
3. Sonstige betriebliche Erträge   295.867,34 240
davon aus Währungsumrechnung EUR 193.518,00 (Vj. TEUR 144)      
    18.997.965,07 15.097
4. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für den Eierbezug -6.903.564,20   -5.441
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.925,00   -3
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -3.457.694,28   -2.711
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -486.343,25   -368
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -265.805,25   -215
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.748.090,11   -2.052
    -13.864.422,09 -10.790
    5.133.542,98 4.307
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 56.500,12   19
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.918,28   6
10. Abschreibungen auf Wertpapiere -1.696,98   0
davon außerplanmäßige Abschreibung EUR 1.696,98 (Vj. TEUR 0)      
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.368,43   -2
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.422.200,79   -1.186
13. Ergebnis nach Steuern   3.771.695,18 3.144
14. sonstige Steuern   -7.386,02 -7
15. Jahresüberschuss   3.764.309,16 3.137
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr   6.768.503,27 5.232
17. Bilanzgewinn   10.532.812,43 8.369

Anhang für das Geschäftsjahr 2017

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist unter der Firma ErgoPack Deutschland GmbH mit Sitz in Lauingen im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter der Nummer HRB 13877 eingetragen.

Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen

Der Grundsatz der Stetigkeit in der Darstellung sowie in der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurde beachtet. Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen ist grundsätzlich gegeben. Die Ausnahme ist die Darstellung der Vorräte, für die im Berichtsjahr eine Aufgliederung in Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (TEUR 1.712; Vj. TEUR 1.506) sowie in Fertige Erzeugnisse und Waren (TEUR 951; Vj. TEUR 635) erfolgte. Korrespondierend wurde die Bestandsveränderung (TEUR 316) separat ausgewiesen, die im Vorjahr noch im Materialaufwand enthalten war.

Größeneinstufung

Die Gesellschaft ist nach § 267 HGB in 2017 erstmalig als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzuordnen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der Berichtsgesellschaft wurde unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Bestimmungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Es wurde von größenabhängigen Erleichterungen Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Im Übrigen gelten folgende Grundsätze:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend bemessen und linear vorgenommen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter wurde die Vollabschreibung gewählt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Beteiligungen (sofern vorhanden) zu Anschaffungskosten

Anteile an verbundenen Unternehmen (sofern vorhanden) zu Anschaffungskosten

Ausleihungen zum Nennwert

unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen (sofern vorhanden) zum Barwert

sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Falls nötig, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Der Bestand an Vorräten wurde grundsätzlich mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet unter Berücksichtigung des niedrigeren beizulegenden Werts am Bilanzstichtag. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen.

Die Bewertung der Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte grundsätzlich zum Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken.

Die flüssigen Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungen wurden für wesentliche Posten vorgenommen.

Das Stammkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Steuerrückstellungen betreffen die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres. Bei der Ermittlung der Gewährleistungsrückstellung wurden die Erfahrungswerte der Gesellschaft berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungswert angesetzt.

Im Jahresabschluss sind auf fremde Währung lautende Sachverhalte enthalten, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen, Vorräte und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt: 0 € (Vorjahr: 0 €). Der Gesamtbetrag der besicherten Verbindlichkeiten beträgt 0 €.

Bewertungseinheiten

Es wurden keine Bewertungseinheiten gebildet.

Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung der geringwertigen Wirtschaftsgüter ist in der Geschäftsjahresabschreibung enthalten und beträgt 20.955,97 €.

Angaben zu Ausleihungen oder Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 250.041,56 € (Vorjahr: 1.868.86 €).

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, bis auf einen Betrag in Höhe von 15.000 €, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten hat mit T€ 687 eine Restlaufzeit von unter einem Jahr (Vj. T€ 611).

Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entfallen T€ 7 (Vj. T€ 0) auf Gesellschafter, von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen T€ 78 (Vj. T€ 0) auf Gesellschafter.

Haftungsverhältnisse

Verpflichtungen durch Bürgschaften oder Gestellung von Sicherheiten oder sonstige regressbringende Verpflichtungen ist die Berichtsgesellschaft über die in der Bilanz ausgewiesenen Beträge hinaus nicht eingegangen.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen besteht in Höhe von T€ 251 p.a.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr neben dem Geschäftsführer durchschnittlich 68 Arbeitnehmer. Die nachfolgenden Gruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen: Zahl
Angestellte 64
leitende Angestellte 4
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 62
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 6

Geschäftsführer

Als Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr bestellt:

Andreas Kimmerle, Kaufmann, Höchstädt.

Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft ein Darlehen an den Geschäftsführer über T€ 250 ausgegeben, welches mit 1,0 % verzinst wird und eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2017 hat.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer oder wesentlicher Bedeutung auf, über die zu berichten wäre, die zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn T€ 1.000 auszuschütten und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Lauingen, den 24.08.2018

gez. Andreas Kimmerle

Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2017 - Handelsrecht

ErgoPack Deutschland GmbH, Lauingen

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2017 Zugänge Abgänge- Umbuchungen Kumulierte Abschreibungen 31.12.2017
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.416,48 3.279,18   19.017,66
Immaterielle Vermögensgegenstände 22.416,48 3.279,18   19.017,66
II. Sachanlagen        
1. technische Anlagen und Maschinen 38.358,37 3.486,00   32.446,37
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.707.019,52 431.738,07   1.081.015,59
Sachanlagen 1.745.377,89 435.224,07   1.113.461,96
III. Finanzanlagen        
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.734.212,69 313.245,60   9.007,00
    -277.961,10    
Finanzanlagen 1.734.212,69 313.245,60   9.007,00
    -277.961,10    
  3.502.007,06 751.748,85   1.141.486,62
    -277.961,10    
Abschreibungen
Zuschreibungen-
vom 01.01.2017
bis 31.12.2017
Buchwert 31.12.2017 Buchwert 31.12.2016
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.714,18 6.678,00 9.113,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 5.714,18 6.678,00 9.113,00
II. Sachanlagen      
1. technische Anlagen und Maschinen 3.184,00 9.398,00 9.096,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 256.907,07 1.057.742,00 882.911,00
Sachanlagen 260.091,07 1.067.140,00 892.007,00
III. Finanzanlagen      
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.696,98 1.767.800,21 1.726.902,67
  -7.310,02    
Finanzanlagen 1.696,98 1.767.800,21 1.726.902,67
  -7.310,02    
  267.502,23 2.841.618,21 2.628.022,67
  -7.310,02    

Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gem. §§ 325 ff HGB.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ErgoPack Deutschland GmbH, Lauingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Augsburg, den 28. August 2018

Müller Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Müller, Wirtschaftsprüfer

Graf, Wirtschaftsprüferin

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