SchlemmerMEYLE GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für gastronomische Dienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Sebastian Smagon seit 11.2.2026 | Prokura |
Marc Jao Siemssen seit 25.7.2022 | Vorstandsmitglied |
André Huschke seit 3.2.2022 | Prokura |
Dirk Damaschke seit 10.1.2020 | Vorstandsmitglied |
Sabine Heidland seit 10.10.2016 | Prokura |
Paul Ludwig Koch seit 10.10.2016 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wulf Gaertner Autoparts AGHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 20211. Konsolidierungskreis Die im Folgenden aufgeführten Gesellschaften sind verbundene Unternehmen im Sinne von § 271 Abs. 2 HGB im Verhältnis zur Wulf Gaertner Autoparts AG, Hamburg, welche als Mutterunternehmen die einheitliche Leitung über diese Gesellschaften ausübt und nach § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet ist. Diese Tochtergesellschaften werden im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der Gaertner-Gruppe einbezogen:
Des Weiteren wird folgende Gesellschaft At Equity in den Konzernabschluss einbezogen:
Ab dem 01. Januar 2011 wurden die Tochtergesellschaften EMOVUM GmbH, Hamburg, (vormals Meyle Products Gaertner GmbH) (100%) und die IAE Institut für Automobiltechnik und Elektromobilität GmbH (vormals Auto-Teile Export GmbH) (100%) wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht mehr in den Konzernabschluss mit einbezogen. Aufgrund der inzwischen wieder gestiegenen Bedeutung der EMOVUM GmbH, wird diese ab dem 01. Januar 2016 wieder in den Konsolidierungskreis mit einbezogen. Wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns werden einige Tochtergesellschaften nicht in den Konsolidierungskreis einbezogen (§ 296 Abs. 2 HGB). Daneben werden assoziierte Unternehmen sowie weitere verbundene Unternehmen der Wulf Gaertner Autoparts AG gemäß § 311 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Weitere Angaben zu den Tochtergesellschaften und assoziierten Unternehmen unterbleiben gemäß § 313 Abs. 3 HGB. 2. Konsolidierungsgrundsätze Die Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften sind zum 31. Dezember 2021 aufgestellt worden, dabei wird grundsätzlich nach den auf die Konzerngesellschaft anwendbaren und gegenüber dem Vorjahr unveränderten Methoden einheitlich bilanziert und bewertet. Unrealisierte Konzernzwischengewinne werden für Zwecke des Konzernabschlusses grundsätzlich eliminiert. Für die Kapitalkonsolidierung wurde die Neubewertungsmethode aufgrund § 301 HGB n. F. angewendet. Bei der Erstkonsolidierung auf den 01. Januar 2003 haben sich folgende Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung ergeben:
Da es sich bei der Inamocom AG im Wesentlichen um während der Konzernzugehörigkeit erwirtschaftete Gewinne handelt, ist eine Umgliederung in die Konzernrücklagen erfolgt. Durch die Erstkonsolidierung zum 01. Januar 2013 ergeben sich folgende Unterschiedsbeträge aus Kapitalkonsolidierungen:
Der aktivische Unterschiedsbetrag wird planmäßig über 5 Jahre abgeschrieben. Aufgrund fehlender Werthaltigkeit wurde der aktivische Unterschiedsbetrag, welcher auf die Meyle France S.A.R.L. entfällt, in 2013 außerplanmäßig abgeschrieben. Des Weiteren wurden in 2014 weitere 51 % an der SIO Automotive San. A.S. sowie deren Tochterunternehmen SIO Automotive Paz. A.S. erworben. Zusätzlich wurde die EMOVUM GmbH, Hamburg, zum 01. Januar 2016 wieder in den Konsolidierungskreis einbezogen. Dabei entfällt auf die SIO Automotive San. A.S. ein aktivischer Unterschiedsbetrag von T€ 854, auf die SIO Automotive Paz. A.S. ein aktivischer Unterschiedsbetrag von T€ 980 und auf die EMOVUM GmbH ein aktivischer Unterschiedsbetrag von T€24, welche ebenfalls über 5 Jahre abgeschrieben werden. Zum 01. Januar 2017 wurde die MEYLE AG erstmalig konsolidiert. Auf diese entfällt ein aktivischer Unterschiedsbetrag von T€ 3. Zum 01. Januar 2020 wurde die Meycar Automotive S.L., von Quotenkonsolidierung auf At Equity Konsolidierung umkonsolidiert.
Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 ergeben sich folgende Unterschiedsbeträge aus Kapitalkonsolidierungen:
Schuldenkonsolidierung Sämtliche Forderungen und Schulden, die die einbezogenen Gesellschaften gegeneinander ausweisen, werden im Konzernabschluss verrechnet. Zwischenergebniseliminierung Die bei den Tochtergesellschaften lagernden, von den Konzerngesellschaften gelieferten Erzeugnisse werden zu Konzernherstellungskosten bewertet. Dies führt zu einer Reduzierung des Wertansatzes in der Konzernbilanz in Höhe von T€ 1.842. Konsolidierung der Aufwendungen und Erträge Sämtliche Aufwendungen und Erträge der einbezogenen Gesellschaften untereinander werden eliminiert. Währungsumrechnung Die Umrechnung des Jahresabschlusses der ausländischen Konzern-Gesellschaften erfolgt nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Danach werden die Posten der Bilanz mit dem Mittelkurs am Bilanzstichtag und die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Durchschnittskurs umgerechnet. Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung werden in der Bilanz erfolgsneutral behandelt und erst im Zeitpunkt der Entkonsolidierung realisiert. Es wurde mit folgenden Umrechnungskursen gerechnet:
Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz wird im Eigenkapital als Ausgleichsposten aus Währungsumrechnung ausgewiesen. 3. Grundsätze der Bilanzierung und Abschlussgliederung a) Bilanzierung Der Konzernabschluss auf den 31. Dezember 2021 wird gemäß § 298 HGB nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 238 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Die Konzernbilanz wird gemäß § 298 i. V. m. § 265 Abs. 6 HGB in zulässiger Weise erweitert. Beim Ansatz von Passivposten werden sämtliche bekannten Verpflichtungen zum Bilanzstichtag berücksichtigt. b) Abschlussgliederung Die Gliederung der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, welche nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt wird, folgt der von der Konzerngesellschaft im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 angewendeten Abschlussgliederung. 4. Angaben zur Konzernbilanz a) Anlagevermögen Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2021 sind im nachfolgenden Konzernanlagespiegel (Anlage 3, Blatt 8) dargestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Abschreibungen werden im Wesentlichen nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer ermittelt. Der Firmenwert aus Kapitalkonsolidierung wird grundsätzlich planmäßig über 5 Jahre abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Anschaffungskosten schließen Anschaffungsnebenkosten ein. Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen Methode über die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Anlagewerte verteilt vorgenommen. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Hinsichtlich der weiteren Angaben zu den Finanzanlagen wird von der Schutzklausel gemäß § 313 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht. Konzernanlagenspiegel zum 31. Dezember 2021
b) Umlaufvermögen Vorräte Die ausgewiesenen Handelswaren des Vorratsvermögens werden zu Anschaffungskosten zzgl. Nebenkosten und die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Gegebenenfalls erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bei Forderungen in bestimmten risikobehafteten Ländern wird zusätzlich eine Länderwertberichtigung vorgenommen. Zusätzlich wird dem allgemeinen Kreditrisiko dadurch Rechnung getragen, indem eine Pauschalwertberichtigung der übrigen Kundenforderungen gebildet und aktivisch von diesen abgesetzt wird. Währungsumrechnung in den Einzelabschlüssen Transaktionen in fremder Währung werden zum Wechselkurs im Zeitpunkt der Begründung des Geschäftsvorfalles umgerechnet. Forderungen bzw. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. c) Aktive latente Steuern Aktive latente Steuern werden auf Basis eines Steuersatzes von 20 % auf temporäre Unterschiede zwischen Einzelbilanzen und Konzernbilanz, insbesondere auf in den Vorräten eliminierte Zwischengewinne, gebildet. d) Eigenkapital Das Grundkapital zum Bilanzstichtag beläuft sich auf € 10.000.000,00. Es setzt sich zusammen aus 5.000.000 Namensaktien zum Nennbetrag von €2,00 je Aktie. Die Gesetzliche Rücklage ist mit € 843.012,57 voll dotiert. Die Eigenkapitalveränderungsrechnung ist auf der folgenden Seite dargestellt. Entwicklung des Konzerneigenkapitals
e) Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen werden zur Ermittlung des Erfüllungsbetrags gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB nach der sogenannten projected-unit-credit-Methode ermittelt. Der Berechnung liegen dabei folgende Annahmen zugrunde: Zinssatz 1,87 %; Sterbetafel Klaus Heubeck 2018 G; Jährliche Steigerung des pensionsfähigen Einkommens in Höhe von 2,5 % des Vorjahreseinkommens und jährliche Steigerung der laufenden Rente in Höhe von 2 % der Vorjahresrente. Diese Rückstellungen belaufen sich zum 31. Dezember 2021 auf T€ 9.334 (Vorjahr: T€ 8.493). Die Rückstellungen werden in der Höhe gebildet, welche nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Vorsorge für das investive Mitarbeitergewinnbeteiligungsmodell (T€ 3.717), für Tantiemen (T€ 3.659), erwartete Gewährleistungsansprüche, Garantie- und Kulanzleistungen (T€ 1.215), Rückstellungen für Personal (T€ 352) und noch ausstehende Boni (T€ 1.003). f) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Zur Besicherung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten besteht eine Grundschuld von T€ 20.000 auf Betriebsgrundstücken. Ferner steht allen Instituten das Recht zu, die Abtretung von Forderungen und die Sicherheitsübereignung der Vorräte zu verlangen, wenn ein negatives Jahresergebnis ausgewiesen wird. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt rückzahlbar:
Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. 5. Kapitalflussrechnung
6. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung a) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus dem Verkauf von Autoersatzteilen. Nach regionalen Märkten gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt auf:
b) Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 727), der Herabsetzung von Wertberichtigungen (T€ 283) sowie dem Verkauf von Sachanlagevermögen (T€ 23) ausgewiesen. Des Weiteren sind in diesem Posten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 9.601 enthalten. c) Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden periodenfremde Aufwendungen aus der Bildung von Wertberichtigungen auf Forderungen (T€ 1.186) ausgewiesen. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung betragen T€ 9.960. 7. Sonstige Angaben a) Angaben zum Unternehmen
b) Vorstand Vorstand der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2021
Die im Jahresabschluss gebildeten Rückstellungen für Altersversorgung betreffen im Wesentlichen die Pensionszusage an den Vorstand des Mutterunternehmens. c) Aufsichtsrat Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehören die folgenden Herren an: Herr Dr. Norbert Steffen, Kaufmann - Vorsitzender, Herr Tobias Röhrs, Bankkaufmann, Herr Hans-Günter Werner, Dipl.-Ing. Die Aufsichtsratsvergütungen belaufen sich im Geschäftsjahr 2021 auf T€ 40 (Vorjahr T€ 40). d) Arbeitnehmerzahlen Beim Konzern sind im Geschäftsjahr 2021 durchschnittlich beschäftigt:
e) Publizität Die MEYLE AG und die EMOVUM GmbH haben gemäß § 264 Abs. 3 HGB ihren Jahresabschluss nicht publiziert. Der befreiende Konzernabschluss der Wulf Gaertner Autoparts AG, Hamburg, wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. f) Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar von € 96.000,00 betrifft ausschließlich Honorare für Abschlussprüfungen. g) Sonstiges Zur Sicherung eines konstanten Zinsniveaus für Finanzverbindlichkeiten hat die Gesellschaft einen Zinsswap-Vertrag zum Nominalbetrag von insgesamt € 5 Mio. abgeschlossen. Laufzeiten sind bis zum Jahr 2022 vereinbart worden. Der Unterschiedsbetrag zum Erfüllungsbetrag der betrieblichen Ruhegeldverpflichtungen aus unmittelbaren Versorgungszusagen in Höhe von T€ 768 unterliegen nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB der Ausschüttungssperre. Es wird vorgeschlagen, eine Dividende von € 1.200.000,00 auszuzahlen und den verbleibenden Jahresüberschuss 2021 nach Auszahlung der Dividende an die Aktionäre auf neue Rechnung vorzutragen. h) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Der Ausbruch des Krieges in der Ukraine hat nach aktuellem Stand und Erkenntnis keine Auswirkung auf die Unternehmensfortführung. Es wird davon ausgegangen, dass aufgrund der Pandemie und des Krieges in Osteuropa, ein geringeres, positives Ergebnis in 2022 als im Vorjahr erreicht wird.
Hamburg, 8. Juni 2022 Wulf Gaertner Autoparts AG Der Vorstand Dr. Karl J. Gaertner Am 6.7.2022 wurde der Konzernabschluss durch den Aufsichtsrat gebilligt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Wulf Gaertner Autoparts AG, Hamburg Vermerk über die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Wulf Gaertner Autoparts AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Wulf Gaertner Autoparts AG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 8. Juni 2022 HBRT
Hamburg-Bremer Revisions- und Treuhand-GmbH
Landahl, Wirtschaftsprüfer Konzernlagebericht über das Geschäftsjahr 2021 der Wulf Gaertner Autoparts AGA. Vorstellung des Konzerns Die Wulf Gaertner Gruppe entwickelt, produziert und vertreibt unter dem Markennamen MEYLE hochwertige und qualitätsgeprüfte Verschleißteile im Freien Teilehandel, dem Independent Aftermarket (IAM). Die Unternehmensgruppe ist mit Tochtergesellschaften in Europa und Asien vertreten. Insgesamt sind knapp 1.000 Mitarbeiter beschäftigt. B. Darstellung der Lage des Konzerns Im abgelaufenen Geschäftsjahr stiegen die Umsätze um 19,3% auf 177,5 Mio. EUR. Der Rohertrag verbesserte sich um 17,4% gegenüber 2020. Der Konzernjahresüberschuss beträgt 11,5 Mio. EUR und liegt damit 71,6% über dem Vorjahr. Das deutlich bessere Ergebnis 2021 im Vergleich zu 2020 ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass 2020 als Folge der Pandemie insgesamt schlechter war. Die Eigenkapitalquote einschließlich der eigenkapitalähnlichen Mittel beläuft sich auf 61,7%. So belegen die Deckungsstrukturen die solide langfristige Finanzierung der Wulf Gaertner Gruppe. Die Vermögenslage ist gekennzeichnet durch den Anstieg der Bankguthaben um 18,6%. Die liquiden Mittel spiegeln die gesicherte Finanzierungssituation der Wulf Gaertner Gruppe wider. C. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung Die Entwicklung der Wulf Gaertner Autoparts AG mit ihren Tochterunternehmen verlief im vergangenen Geschäftsjahr positiv.. Die Kernsparte Fahrwerk/Lenkung bleibt nach wie vor die umsatzstärkste Produktgruppe. Ein großes Potential wird weiterhin in der Ausweitung des MEYLE-HD-Produktsortiments sowie in der Stärkung der Marke MEYLE gesehen. Risiken ergeben sich aus Währungsschwankungen, der allgemeinen politischen Situation in unseren Absatz- und Beschaffungsmärken sowie der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung aufgrund von Corona und des Krieges in Osteuropa. D. Ausblick Es wird davon ausgegangen, dass die Wulf Gaertner Gruppe, bei niedrigeren Ergebnissen ihrer operativen Gesellschaften aufgrund der Folgen der Pandemie und des Krieges in Osteuropa, ein geringeres, positives Ergebnis in 2022 als im Vorjahr erzielt.
Hamburg, den 8. Juni 2022 Dr. Karl J. Gaertner |
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