Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 143312
Eingetragen
10.10.2016
Branche
Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör
Gegenstand
Die Herstellung und der Ex- und Import von sowie der Großhandel mit Kfz-Ersatzteilen und Kfz-Zubehör sowie die Herstellung und der Ex- und Import von und Großhandel mit Gegenständen des technischen Bedarfs.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Marc Jao Siemssen
seit 25.7.2022
Vorstandsmitglied
André Huschke
seit 3.2.2022
Prokura
Dirk Damaschke
seit 10.1.2020
Vorstandsmitglied
Sabine Heidland
seit 10.10.2016
Prokura
Paul Ludwig Koch
seit 10.10.2016
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wulf Gaertner Autoparts AG

Hamburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021

AKTIVA

Stand am 31.12.2021 Stand am 31.12.2020
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.448.579,13 1.225.142,17
2. Firmenwert 0,00 739,00
3. Geleistete Anzahlungen 377.155,81 227.980,00
1.825.734,94 1.453.861,17
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.017.630,54 31.656.156,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.397.484,89 2.683.262,19
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.952.569,50 4.962.620,84
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 283.103,52 1.874.932,88
36.650.788,45 41.176.972,13
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 365.591,08 365.591,08
2. Beteiligungen 1.915.267,87 1.915.267,87
3. Anteile an assoziierten Unternehmen 153.440,48 147.240,02
4. Sonstige Ausleihungen 4.000.000,00 0,00
6.434.299,43 2.428.098,97
44.910.822,82 45.058.932,27
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe 4.837.275,79 3.769.376,59
2. Unfertige Erzeugnisse 4.352.755,91 4.629.646,04
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 37.167.320,48 31.751.673,81
4. Geleistete Anzahlungen 93.368,50 212.309,77
46.450.720,68 40.363.006,21
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 21.875.268,33 23.519.767,74
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.568,93 4.994,83
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.342.963,16 1.359.022,48
4. Sonstige Vermögensgegenstände 5.690.268,24 4.632.115,68
28.914.068,66 29.515.900,73
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 47.950.676,43 40.434.324,88
123.315.465,77 110.313.231,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 468.749,46 685.178,97
D. Aktive latente Steuern 368.483,64 313.008,70
169.063.521,69 156.370.351,76

PASSIVA

Stand am 31.12.2021 Stand am 31.12.2020
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 10.000.000,00 10.000.000,00
II. Kapitalrücklage 156.987,43 156.987,43
III. Gesetzliche Rücklage 843.012,57 843.012,57
IV. Andere Gewinnrücklagen 6.001.956,48 6.001.956,48
V. Gewinnvortrag 86.828.388,03 81.435.950,53
VI. Konzernjahresüberschuss 11.395.522,17 6.592.437,50
VII. Ausgleichsposten aus Währungsumrechnung ./. 13.033.996,06 ./. 8.519.572,47
VIII. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 7.553,24 7.553,24
IX. Anteil anderer Gesellschafter am Konzernergebnis 576.200,27 458.438,74
102.775.624,13 96.976.764,02
B. Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung 1.496.850,69 1.496.850,69
C. Rückstellungen
1. Pensionsrückstellungen 9.334.324,00 8.492.898,00
2. Steuerrückstellungen 1.627.250,00 1.416.000,00
3. Sonstige Rückstellungen 12.902.103,39 12.382.355,26
23.863.677,39 22.291.253,26
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.126.666,81 15.839.079,91
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 5.806.715,52 (Vj. € 8.492.898,00)
2. Erhaltene Anzahlungen 23.147,67 9.128,74
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 19.392.043,42 13.569.496,05
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 19.392.043,42 (Vj. € 13.569.496,05)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 671.784,41 190.363,04
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 671.784,41 (Vj. € 190.363,04)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 12.713.727,17 5.997.416,05
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 12.713.727,17 (Vj. € 5.997.416,05) 40.927.369,48 35.605.483,79
- davon aus Steuern € 4.357.793,31 (Vj. € 2.176.002,92)
169.063.521,69 156.370.351,76

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2021

2021 2020
1. Umsatzerlöse 177.457.306,24 148.765.593,29
2. Sonstige betriebliche Erträge 11.181.415,80 188.638.722,04 9.620.904,88
3. Materialaufwand:
Aufwendungen für bezogene Waren ./. 97.907.289,32 ./. 81.055.953,60
4. Rohergebnis 90.731.432,72 77.330.544,57
5. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter ./. 31.987.432,81 ./. 28.207.736,77
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung ./. 7.208.625,71 ./. 39.196.058,52 ./. 6.293.176,24
6. Abschreibungen:
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen ./. 3.218.279,02 ./. 2.728.499,17
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen ./. 32.239.481,14 ./. 29.153.430,06
8. Erträge aus Beteiligungen 196.125,25 51.018,50
- davon assoziierte Unternehmen € 6.200,46 (Vj: 3.995,18)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 71.892,64 203.430,78
10. Abschreibungen Firmenwert aus Kapitalkonsolidierung ./. 739,00 ./. 5.525,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen ./. 949.572,09 ./. 878.501,49
12. Aufwendungen aus Verlustübernahme ./. 735,02 ./. 0,00
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ./. 3.723.982,71 ./. 3.446.189,01
14. Ergebnis nach Steuern 11.670.603,11 6.871.936,11
15. Sonstige Steuern ./. 157.319,41 ./. 162.568,61
16. Konzernjahresüberschuss 11.513.283,70 6.709.367,50

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021

1. Konsolidierungskreis

Die im Folgenden aufgeführten Gesellschaften sind verbundene Unternehmen im Sinne von § 271 Abs. 2 HGB im Verhältnis zur Wulf Gaertner Autoparts AG, Hamburg, welche als Mutterunternehmen die einheitliche Leitung über diese Gesellschaften ausübt und nach § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet ist. Diese Tochtergesellschaften werden im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der Gaertner-Gruppe einbezogen:

MEYLE AG, Hamburg 100 %
Meyle France S.A.R.L., Frankreich 100 %
Meyle UK Ltd., Großbritannien 51 %
SIO Automotive Sanayi A.S., Türkei 100 %
SIO Automotive Pazarlama VE Ticaret A.S., Türkei 100 %
Meyle Autoparts Shanghai Co. Ltd., China 100 %
EMOVUM GmbH, Hamburg 100 %

Des Weiteren wird folgende Gesellschaft At Equity in den Konzernabschluss einbezogen:

Meycar Automotive S.L., Spanien 26%

Ab dem 01. Januar 2011 wurden die Tochtergesellschaften EMOVUM GmbH, Hamburg, (vormals Meyle Products Gaertner GmbH) (100%) und die IAE Institut für Automobiltechnik und Elektromobilität GmbH (vormals Auto-Teile Export GmbH) (100%) wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht mehr in den Konzernabschluss mit einbezogen.

Aufgrund der inzwischen wieder gestiegenen Bedeutung der EMOVUM GmbH, wird diese ab dem 01. Januar 2016 wieder in den Konsolidierungskreis mit einbezogen.

Wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns werden einige Tochtergesellschaften nicht in den Konsolidierungskreis einbezogen (§ 296 Abs. 2 HGB). Daneben werden assoziierte Unternehmen sowie weitere verbundene Unternehmen der Wulf Gaertner Autoparts AG gemäß § 311 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen.

Weitere Angaben zu den Tochtergesellschaften und assoziierten Unternehmen unterbleiben gemäß § 313 Abs. 3 HGB.

2. Konsolidierungsgrundsätze

Die Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften sind zum 31. Dezember 2021 aufgestellt worden, dabei wird grundsätzlich nach den auf die Konzerngesellschaft anwendbaren und gegenüber dem Vorjahr unveränderten Methoden einheitlich bilanziert und bewertet. Unrealisierte Konzernzwischengewinne werden für Zwecke des Konzernabschlusses grundsätzlich eliminiert.

Für die Kapitalkonsolidierung wurde die Neubewertungsmethode aufgrund § 301 HGB n. F. angewendet.

Bei der Erstkonsolidierung auf den 01. Januar 2003 haben sich folgende Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung ergeben:

Unterschiedsbetrag
T€
Passivischer Unterschiedsbetrag
Inamocom AG, Schweiz 1.002
IAE Institut für Automobiltechnik und Elektromobilität GmbH, Hamburg 18
Aktivischer Unterschiedsbetrag
EMOVUM GmbH, Hamburg -24
996

Da es sich bei der Inamocom AG im Wesentlichen um während der Konzernzugehörigkeit erwirtschaftete Gewinne handelt, ist eine Umgliederung in die Konzernrücklagen erfolgt.

Durch die Erstkonsolidierung zum 01. Januar 2013 ergeben sich folgende Unterschiedsbeträge aus Kapitalkonsolidierungen:

T€
Meyle France S.A.R.L., Frankreich 873
Meyle UK Ltd., Großbritannien 164
Meyle Autoparts Shanghai Co. Ltd, China 21
Aktivischer Unterschiedsbetrag 1.058
SIO Automotive A.S., Türkei 2.297
Meycar Automotive S.L., Spanien 3
Passivischer Unterschiedsbetrag 2.300

Der aktivische Unterschiedsbetrag wird planmäßig über 5 Jahre abgeschrieben. Aufgrund fehlender Werthaltigkeit wurde der aktivische Unterschiedsbetrag, welcher auf die Meyle France S.A.R.L. entfällt, in 2013 außerplanmäßig abgeschrieben. Des Weiteren wurden in 2014 weitere 51 % an der SIO Automotive San. A.S. sowie deren Tochterunternehmen SIO Automotive Paz. A.S. erworben. Zusätzlich wurde die EMOVUM GmbH, Hamburg, zum 01. Januar 2016 wieder in den Konsolidierungskreis einbezogen. Dabei entfällt auf die SIO Automotive San. A.S. ein aktivischer Unterschiedsbetrag von T€ 854, auf die SIO Automotive Paz. A.S. ein aktivischer Unterschiedsbetrag von T€ 980 und auf die EMOVUM GmbH ein aktivischer Unterschiedsbetrag von T€24, welche ebenfalls über 5 Jahre abgeschrieben werden.

Zum 01. Januar 2017 wurde die MEYLE AG erstmalig konsolidiert. Auf diese entfällt ein aktivischer Unterschiedsbetrag von T€ 3.

Zum 01. Januar 2020 wurde die Meycar Automotive S.L., von Quotenkonsolidierung auf At Equity Konsolidierung umkonsolidiert.

Anschaffungskosten der Beteiligung 30.000,00
+ Im Zeitraum der Konzernzugehörigkeit aufgelaufene Gewinnvortäge 117.240,02
Fortgeführte Anschaffungskosten zum 01.01.2021 147.240,02
+ Anteiliges Jahresergebnis 2021 6.200,46
Wertansatz in der Konzernbilanz zum 31.12.2021 153.440,48

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 ergeben sich folgende Unterschiedsbeträge aus Kapitalkonsolidierungen:

SIO Automotive San. A.S., Türkei 1.497
Passivischer Unterschiedsbetrag 1.497

Schuldenkonsolidierung

Sämtliche Forderungen und Schulden, die die einbezogenen Gesellschaften gegeneinander ausweisen, werden im Konzernabschluss verrechnet.

Zwischenergebniseliminierung

Die bei den Tochtergesellschaften lagernden, von den Konzerngesellschaften gelieferten Erzeugnisse werden zu Konzernherstellungskosten bewertet. Dies führt zu einer Reduzierung des Wertansatzes in der Konzernbilanz in Höhe von T€ 1.842.

Konsolidierung der Aufwendungen und Erträge

Sämtliche Aufwendungen und Erträge der einbezogenen Gesellschaften untereinander werden eliminiert.

Währungsumrechnung

Die Umrechnung des Jahresabschlusses der ausländischen Konzern-Gesellschaften erfolgt nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Danach werden die Posten der Bilanz mit dem Mittelkurs am Bilanzstichtag und die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Durchschnittskurs umgerechnet. Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung werden in der Bilanz erfolgsneutral behandelt und erst im Zeitpunkt der Entkonsolidierung realisiert.

Es wurde mit folgenden Umrechnungskursen gerechnet:

31.12.2021 Durchschnitt 2021
Britisches Pfund 0,84028 0,85960
Türkische Lira 15,23350 10,51240
Chinesischer Renmimbi 7,19470 7,62820

Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz wird im Eigenkapital als Ausgleichsposten aus Währungsumrechnung ausgewiesen.

3. Grundsätze der Bilanzierung und Abschlussgliederung

a) Bilanzierung

Der Konzernabschluss auf den 31. Dezember 2021 wird gemäß § 298 HGB nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 238 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt.

Die Konzernbilanz wird gemäß § 298 i. V. m. § 265 Abs. 6 HGB in zulässiger Weise erweitert.

Beim Ansatz von Passivposten werden sämtliche bekannten Verpflichtungen zum Bilanzstichtag berücksichtigt.

b) Abschlussgliederung

Die Gliederung der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, welche nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt wird, folgt der von der Konzerngesellschaft im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 angewendeten Abschlussgliederung.

4. Angaben zur Konzernbilanz

a) Anlagevermögen

Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2021 sind im nachfolgenden Konzernanlagespiegel (Anlage 3, Blatt 8) dargestellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Abschreibungen werden im Wesentlichen nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer ermittelt.

Der Firmenwert aus Kapitalkonsolidierung wird grundsätzlich planmäßig über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Anschaffungskosten schließen Anschaffungsnebenkosten ein.

Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen Methode über die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Anlagewerte verteilt vorgenommen.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Hinsichtlich der weiteren Angaben zu den Finanzanlagen wird von der Schutzklausel gemäß § 313 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht.

Konzernanlagenspiegel zum 31. Dezember 2021

Anschaffungskosten
Stand am 01.01.2021 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31.12.2021
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.409.158,71 896.070,33 51.823,70 220.954,82 8.474.360,16
Firmenwert 2.919.743,86 0,00 0,00 0,00 2.919.743,86
Geleistete Anzahlungen 227.980,00 377.155,81 15.000,00 -212.980,00 377.155,81
10.556.882,57 1.273.226,14 66.823,70 7.974,82 11.771.259,83
Sachanlagen
Grundstücke 50.607.102,25 0,00 0,00 255.108,97 50.862.211,22
Technische Anlagen und Maschinen 6.856.640,16 90.625,85 26.116,30 808.528,31 7.729.678,02
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.414.827,19 900.968,63 138.987,24 363.514,50 16.540.323,08
Geleistete Anzahlungen 1.959.188,61 729.399,63 142.939,06 -1.435.126,60 1.110.522,58
74.837.758,21 1.720.994,11 308.042,60 -7.974,82 76.242.734,90
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 365.591,08 0,00 0,00 0,00 365.591,08
Beteiligungen 1.915.267,87 0,00 0,00 0,00 1.915.267,87
Anteile an assoziierten Unternehmen 147.240,02 6.200,46 0,00 0,00 153.440,48
Sonstige Ausleihungen 0,00 4.000.000,00 0,00 0,00 4.000.000,00
2.428.098,97 4.006.200,46 0,00 0,00 6.434.299,43
87.822.739,75 7.000.420,71 374.866,30 0,00 94.448.294,16
Abschreibungen
Stand am 01.01.2021 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2021 Währungsumrechnung
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.429.864,86 454.070,38 12.746,87 4.871.188,37 -2.154.592,66
Firmenwert 2.919.004,86 739,00 0,00 2.919.743,86 0,00
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7.348.869,72 454.809,38 12.746,87 7.790.932,23 -2.154.592,66
Sachanlagen
Grundstücke 11.114.020,05 1.148.866,08 0,00 12.262.886,13 -10.581.694,55
Technische Anlagen und Maschinen 3.239.153,82 384.256,83 16.097,64 3.607.313,01 -724.880,12
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.325.141,32 1.231.085,73 129.878,95 10.426.348,10 -1.161.405,48
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 -827.419,06
23.678.315,19 2.764.208,64 145.976,59 26.296.547,24 -13.295.399,21
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
31.027.184,91 3.219.018,02 158.723,46 34.087.479,47 -15.449.991,87
Buchwerte Buchwerte
Stand am 31.12.2021 Stand am 31.12.2020
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.448.579,13 1.225.142,17
Firmenwert 0,00 739,00
Geleistete Anzahlungen 377.155,81 227.980,00
1.825.734,94 1.453.861,17
Sachanlagen
Grundstücke 28.017.630,54 31.656.156,22
Technische Anlagen und Maschinen 3.397.484,89 2.683.262,19
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.952.569,50 4.962.620,84
Geleistete Anzahlungen 283.103,52 1.874.932,88
36.650.788,45 41.176.972,13
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 365.591,08 365.591,08
Beteiligungen 1.915.267,87 1.915.267,87
Anteile an assoziierten Unternehmen 153.440,48 147.240,02
Sonstige Ausleihungen 4.000.000,00 0,00
6.434.299,43 2.428.098,97
44.910.822,82 45.058.932,27

b) Umlaufvermögen

Vorräte

Die ausgewiesenen Handelswaren des Vorratsvermögens werden zu Anschaffungskosten zzgl. Nebenkosten und die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Gegebenenfalls erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bei Forderungen in bestimmten risikobehafteten Ländern wird zusätzlich eine Länderwertberichtigung vorgenommen. Zusätzlich wird dem allgemeinen Kreditrisiko dadurch Rechnung getragen, indem eine Pauschalwertberichtigung der übrigen Kundenforderungen gebildet und aktivisch von diesen abgesetzt wird.

Währungsumrechnung in den Einzelabschlüssen

Transaktionen in fremder Währung werden zum Wechselkurs im Zeitpunkt der Begründung des Geschäftsvorfalles umgerechnet. Forderungen bzw. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

c) Aktive latente Steuern

Aktive latente Steuern werden auf Basis eines Steuersatzes von 20 % auf temporäre Unterschiede zwischen Einzelbilanzen und Konzernbilanz, insbesondere auf in den Vorräten eliminierte Zwischengewinne, gebildet.

d) Eigenkapital

Das Grundkapital zum Bilanzstichtag beläuft sich auf € 10.000.000,00. Es setzt sich zusammen aus 5.000.000 Namensaktien zum Nennbetrag von €2,00 je Aktie.

Die Gesetzliche Rücklage ist mit € 843.012,57 voll dotiert.

Die Eigenkapitalveränderungsrechnung ist auf der folgenden Seite dargestellt.

Entwicklung des Konzerneigenkapitals

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklage
Gewinnrücklagen
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gesetzliche Rücklage Andere Gewinnrücklagen
Stand am 31.12.2020 10.000.000,00 156.987,43 843.012,57 6.001.956,48
Ausschüttung
Währungsumrechnung
Sonstige Veränderungen
Konzernjahresüberschuss
Stand am 31.12.2021 10.000.000,00 156.987,43 843.012,57 6.001.956,48
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklage
Gewinnrücklagen
Summe Ausgleichsposten aus Währungsumrechnung Gewinnvortrag Konzernjahresüberschuss Summe
Stand am 31.12.2020 6.844.969,05 -8.519.572,47 81.435.950,53 6.592.437,50 96.510.772,04
Ausschüttung -1.200.000,00 -1.200.000,00
Währungsumrechnung -4.514.423,59 -4.514.423,59
Sonstige Veränderungen 6.592.437,50 -6.592.437,50 0,00
Konzernjahresüberschuss 11.395.522,17 11.395.522,17
Stand am 31.12.2021 6.844.969,05 -13.033.996,06 86.828.388,03 11.395.522,17 102.191.870,62
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Ausgleichposten für Anteile anderer Gesellschafter Anteile anderer Gesellschafter am Konzernergebnis Summe Summe
Stand am 31.12.2020 7.553,24 458.438,74 465.991,98 96.976.764,02
Ausschüttung -1.200.000,00
Währungsumrechnung -4.514.423,59
Sonstige Veränderungen 0,00
Konzernjahresüberschuss 117.761,53 117.761,53 11.513.283,70
Stand am 31.12.2021 7.553,24 576.200,27 583.753,51 102.775.624,13

e) Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen werden zur Ermittlung des Erfüllungsbetrags gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB nach der sogenannten projected-unit-credit-Methode ermittelt. Der Berechnung liegen dabei folgende Annahmen zugrunde:

Zinssatz 1,87 %;

Sterbetafel Klaus Heubeck 2018 G;

Jährliche Steigerung des pensionsfähigen Einkommens in Höhe von 2,5 % des Vorjahreseinkommens und jährliche Steigerung der laufenden Rente in Höhe von 2 % der Vorjahresrente.

Diese Rückstellungen belaufen sich zum 31. Dezember 2021 auf T€ 9.334 (Vorjahr: T€ 8.493).

Die Rückstellungen werden in der Höhe gebildet, welche nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Vorsorge für das investive Mitarbeitergewinnbeteiligungsmodell (T€ 3.717), für Tantiemen (T€ 3.659), erwartete Gewährleistungsansprüche, Garantie- und Kulanzleistungen (T€ 1.215), Rückstellungen für Personal (T€ 352) und noch ausstehende Boni (T€ 1.003).

f) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Zur Besicherung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten besteht eine Grundschuld von T€ 20.000 auf Betriebsgrundstücken. Ferner steht allen Instituten das Recht zu, die Abtretung von Forderungen und die Sicherheitsübereignung der Vorräte zu verlangen, wenn ein negatives Jahresergebnis ausgewiesen wird.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt rückzahlbar:

In 2022 € 5.806.715,52
2023 bis 2026 € 2.319.951,29
Ab 2027 € 0,00

Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von unter einem Jahr.

5. Kapitalflussrechnung

2021 2020
1. + Periodenergebnis 11.513 6.709
2. + /- Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 3.219 2.734
3. + /- Zunahme / Abnahme der Rückstellungen 1.361 130
4. + /- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -997 931
5. -/ + Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -5.269 5.231
6. + /- Zunahme /Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 13.034 944
7. - / + Gewinn /Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 1.628 476
8. + /- Zinsaufwendungen / Zinserträge 878 675
9. + /- Ertragsteueraufwand/-ertrag 3.724 3.446
10. - / + Ertragsteuerzahlungen -3.568 -2.564
11. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 25.523 18.712
12. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -1.281 -860
13. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 23 30
14. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -3.148 -3.793
15. + Einzahlungen aus Abgängen aus dem Finanzanlagevermögen 0 1
16. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -4.006 -130
17. + Erhaltene Zinsen 72 203
18. + Erhaltene Dividenden 196 51
19. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit -8.144 -4.498
20. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -7.712 -1.544
21. - Gezahlte Zinsen -950 -879
22. - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -1.200 -1.200
23. - Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0 0
24. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -9.862 -3.623
25. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes 7.517 10.591
26. Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 40.434 29.843
27. Finanzmittelbestand am Ende der Periode 47.951 40.434
- davon Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 47.951 40.434
- davon jederzeit fällige Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten 0 0

6. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

a) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus dem Verkauf von Autoersatzteilen.

Nach regionalen Märkten gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt auf:

2021 2020
T€ T€
Inland 31.668 29.285
Ausland
Amerika 6.205 5.237
Asien und Australien 14.751 14.647
Afrika 7.745 6.384
28.701 26.268
Europa 117.088 93.213
177.457 148.766

b) Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 727), der Herabsetzung von Wertberichtigungen (T€ 283) sowie dem Verkauf von Sachanlagevermögen (T€ 23) ausgewiesen. Des Weiteren sind in diesem Posten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 9.601 enthalten.

c) Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden periodenfremde Aufwendungen aus der Bildung von Wertberichtigungen auf Forderungen (T€ 1.186) ausgewiesen. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung betragen T€ 9.960.

7. Sonstige Angaben

a) Angaben zum Unternehmen

Firma: Wulf Gaertner Autoparts AG
Sitz: Hamburg
Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Handelsregisternummer: HRB 71660

b) Vorstand

Vorstand der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2021

 

Herr Dr. Karl J. Gaertner, Kaufmann (Vorsitzender).

Die im Jahresabschluss gebildeten Rückstellungen für Altersversorgung betreffen im Wesentlichen die Pensionszusage an den Vorstand des Mutterunternehmens.

c) Aufsichtsrat

Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehören die folgenden Herren an:

Herr Dr. Norbert Steffen, Kaufmann - Vorsitzender,

Herr Tobias Röhrs, Bankkaufmann,

Herr Hans-Günter Werner, Dipl.-Ing.

Die Aufsichtsratsvergütungen belaufen sich im Geschäftsjahr 2021 auf T€ 40 (Vorjahr T€ 40).

d) Arbeitnehmerzahlen

Beim Konzern sind im Geschäftsjahr 2021 durchschnittlich beschäftigt:

Ganztagskräfte 2021 2020
Angestellte 338 330
Arbeiter 548 549
Arbeitnehmer i. S. v. § 267 HGB 886 879
Auszubildende 7 12

e) Publizität

Die MEYLE AG und die EMOVUM GmbH haben gemäß § 264 Abs. 3 HGB ihren Jahresabschluss nicht publiziert. Der befreiende Konzernabschluss der Wulf Gaertner Autoparts AG, Hamburg, wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

f) Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar von € 96.000,00 betrifft ausschließlich Honorare für Abschlussprüfungen.

g) Sonstiges

Zur Sicherung eines konstanten Zinsniveaus für Finanzverbindlichkeiten hat die Gesellschaft einen Zinsswap-Vertrag zum Nominalbetrag von insgesamt € 5 Mio. abgeschlossen. Laufzeiten sind bis zum Jahr 2022 vereinbart worden.

Der Unterschiedsbetrag zum Erfüllungsbetrag der betrieblichen Ruhegeldverpflichtungen aus unmittelbaren Versorgungszusagen in Höhe von T€ 768 unterliegen nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB der Ausschüttungssperre.

Es wird vorgeschlagen, eine Dividende von € 1.200.000,00 auszuzahlen und den verbleibenden Jahresüberschuss 2021 nach Auszahlung der Dividende an die Aktionäre auf neue Rechnung vorzutragen.

h) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Der Ausbruch des Krieges in der Ukraine hat nach aktuellem Stand und Erkenntnis keine Auswirkung auf die Unternehmensfortführung. Es wird davon ausgegangen, dass aufgrund der Pandemie und des Krieges in Osteuropa, ein geringeres, positives Ergebnis in 2022 als im Vorjahr erreicht wird.

 

Hamburg, 8. Juni 2022

Wulf Gaertner Autoparts AG

Der Vorstand

Dr. Karl J. Gaertner

Am 6.7.2022 wurde der Konzernabschluss durch den Aufsichtsrat gebilligt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Wulf Gaertner Autoparts AG, Hamburg

Vermerk über die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Wulf Gaertner Autoparts AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Wulf Gaertner Autoparts AG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 8. Juni 2022

HBRT Hamburg-Bremer Revisions- und Treuhand-GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Landahl, Wirtschaftsprüfer

Konzernlagebericht über das Geschäftsjahr 2021 der Wulf Gaertner Autoparts AG

A. Vorstellung des Konzerns

Die Wulf Gaertner Gruppe entwickelt, produziert und vertreibt unter dem Markennamen MEYLE hochwertige und qualitätsgeprüfte Verschleißteile im Freien Teilehandel, dem Independent Aftermarket (IAM).

Die Unternehmensgruppe ist mit Tochtergesellschaften in Europa und Asien vertreten. Insgesamt sind knapp 1.000 Mitarbeiter beschäftigt.

B. Darstellung der Lage des Konzerns

Im abgelaufenen Geschäftsjahr stiegen die Umsätze um 19,3% auf 177,5 Mio. EUR. Der Rohertrag verbesserte sich um 17,4% gegenüber 2020. Der Konzernjahresüberschuss beträgt 11,5 Mio. EUR und liegt damit 71,6% über dem Vorjahr. Das deutlich bessere Ergebnis 2021 im Vergleich zu 2020 ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass 2020 als Folge der Pandemie insgesamt schlechter war.

Die Eigenkapitalquote einschließlich der eigenkapitalähnlichen Mittel beläuft sich auf 61,7%.

So belegen die Deckungsstrukturen die solide langfristige Finanzierung der Wulf Gaertner Gruppe.

Die Vermögenslage ist gekennzeichnet durch den Anstieg der Bankguthaben um 18,6%.

Die liquiden Mittel spiegeln die gesicherte Finanzierungssituation der Wulf Gaertner Gruppe wider.

C. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung

Die Entwicklung der Wulf Gaertner Autoparts AG mit ihren Tochterunternehmen verlief im vergangenen Geschäftsjahr positiv..

Die Kernsparte Fahrwerk/Lenkung bleibt nach wie vor die umsatzstärkste Produktgruppe. Ein großes Potential wird weiterhin in der Ausweitung des MEYLE-HD-Produktsortiments sowie in der Stärkung der Marke MEYLE gesehen.

Risiken ergeben sich aus Währungsschwankungen, der allgemeinen politischen Situation in unseren Absatz- und Beschaffungsmärken sowie der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung aufgrund von Corona und des Krieges in Osteuropa.

D. Ausblick

Es wird davon ausgegangen, dass die Wulf Gaertner Gruppe, bei niedrigeren Ergebnissen ihrer operativen Gesellschaften aufgrund der Folgen der Pandemie und des Krieges in Osteuropa, ein geringeres, positives Ergebnis in 2022 als im Vorjahr erzielt.

 

Hamburg, den 8. Juni 2022

Dr. Karl J. Gaertner

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