Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 73042
Eingetragen
22.4.1985
Branche
Herstellung von Futtermitteln für NutztiereHerstellung von MilcherzeugnissenGroßhandel mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten
Gegenstand
Verwertung von Milch, Herstellung von Futtermitteln, Mischungen und Milchaustauschern sowie deren Vertrieb für den menschlichen und den tierischen Konsum.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marinus van Drie
seit 1.8.2011
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Schils B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Schils B.V.
Netherlands
1000000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EUROLAT GmbH

Lindlar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

(Vorjahr zum Vergleich)

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.428.011,33 3.614.087,33
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.073.552,25 7.746.425,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.371.352,00 1.503.353,00
11.872.915,58 12.863.865,33
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 515.360,79 661.217,93
2. Fertige Erzeugnisse 853.386,82 1.073.205,50
1.368.747,61 1.734.423,43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 488.243,47 329.662,90
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 310.534,98 1.135.127,18
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.141.304,70 852.837,01
1.940.083,15 2.317.627,09
III. Guthaben bei Kreditinstituten 281.034,20 202.818,53
3.589.864,96 4.254.869,05
15.462.780,54 17.118.734,38

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital (nachrichtlich DM 1.000.000,00) 511.291,88 511.291,88
II. Kapitalrücklage 1.022.583,76 1.022.583,76
III. Gewinnvortrag 3.803.457,90 3.552.674,67
IV. Jahresüberschuss 163.683,66 250.783,23
5.501.017,20 5.337.333,54
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen 219.452,00 226.675,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.467.982,05 1.857.645,93
1.687.434,05 2.084.320,93
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 210.470,67
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.528.741,02 6.160.686,24
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.570.100,15 3.160.539,88
4. Sonstige Verbindlichkeiten 175.488,12 165.383,12
davon aus Steuern EUR 24.444,79 (Vorjahr: EUR 23.372,14)
davon in Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 151.043,33 (Vorjahr: EUR 142.010,98)
8.274.329,29 9.697.079,91
15.462.780,54 17.118.734,38

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

(Vorjahr zum Vergleich)

2023 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 70.902.737,11 103.709.226,98
2. Verminderung / Erhöhung des Bestands an fertigen Erzeugnissen -219.818,68 178.819,03
3. Sonstige betriebliche Erträge 596.242,58 564.134,59
4. Gesamtleistung 71.279.161,01 104.452.180,60
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -55.937.155,00 -85.026.532,78
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.465.444,66 -1.470.908,85
-57.402.599,66 -86.497.441,63
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.273.448,77 -2.123.886,08
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -374.090,76 -351.138,32
davon für Altersversorgung - EUR 6.729,67 (Vj.: EUR 4.201,42)
-2.647.539,53 -2.475.024,40
7. Abschreibungen auf Sachanlagen -881.108,07 -895.723,36
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.981.888,08 -14.166.156,85
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -30.018,16 -43.490,89
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -172.323,85 -123.560,24
11. Ergebnis nach Steuern 163.683,66 250.783,23
12. Jahresüberschuss 163.683,66 250.783,23

ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

der EUROLAT GmbH, 51789 Lindlar

HRB 73042

eingetragen beim Amtsgericht Köln

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH Gesetzes aufgestellt worden.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Von den vorgesehenen größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 HGB haben wir Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert (§ 275 Abs. 2 HGB)

B. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten.

Die fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten unter Einbeziehung von Fertigungsgemeinkosten bewertet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen von verbundenen Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Die Positionen des Eigenkapitals sind zum Nennwert angesetzt.

Dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Erfüllungsbetrag der Rückstellungen für Pensionen liegt gemäß § 253 Abs. 2 HGB ein Rechnungszinsfuß von 1,82% zu Grunde. Künftige Gehalts- und Rentensteigerungen sind mit 0% berücksichtigt worden. Als Rechnungsgrundlage dienten die Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Für die Pensionsverpflichtung ergibt sich insoweit ein Erfüllungsbetrag von TEUR 219, dem ein Planvermögen von TEUR 182 (beizulegender Zeitwert; Anschaffungskosten TEUR 120) gegenübersteht, welches als sonstiger Vermögensgegenstand ausgewiesen wird.

Der Unterschiedsbetrag aus den versicherungsmathematischen Barwerten zu den rechnungszinssätzen aus Basis des 7- bzw. 10-Jahres-Durchschnittszeitraumes beträgt € 1.990. Der Unterschiedsbetrag unterliegt der Ausschüttungsperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind ausreichend bemessen und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert worden.

C. Angaben und Erläuterungen zu Posten des Jahresabschlusses

1. Das Anlagevermögen entwickelte sich im Berichtsjahr wie folgt:

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge 2023 Abgänge 2023 Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR
ANLAGEVERMÖGEN
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.152.046,81 0,00 0,00 5.152.046,81
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.033.843,55 56.408,32 -166.250,00 13.924.001,87
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.634.276,28 0,00 0,00 4.634.276,28
23.820.166,64 56.408,32 -166.250,00 23.710.324,96
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge 2023 Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR
ANLAGEVERMÖGEN
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.537.959,48 186.076,00 1.724.035,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.287.418,55 563.031,07 6.850.449,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.130.923,28 132.001,00 3.262.924,28
10.956.301,31 881.108,07 11.837.409,38
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
ANLAGEVERMÖGEN
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.428.011,33 3.614.087,33
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.073.552,25 7.746.425,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.371.352,00 1.503.353,00
11.872.915,58 12.863.865,33

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögengegenständehaben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, bis auf TEUR 182 unter den sonstigen Vermögensgegenstände, die eine Restlaufzeit von über einem Jahr haben.

2. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.468 beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Gas- und Elektrizitätsrechnungen (TEUR 1.110), Kläranlage (TEUR 150) und für ausstehende Lieferanten-Rechnungen (TEUR 48), davon enthalten sind TEUR 0 gegenüber verbundenen Unternehmen. Darüber hinaus sind in den sonstigen Rückstellungen personalbezogene Rückstellungen in Höhe von TEUR 88 enthalten.

3. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Gesellschafter und belaufen sich auf TEUR 3.570 (TEUR 3.161).

4. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 104. Davon betreffen TEUR 102 Zuschüsse anlässlich von Schäden durch Starkregen und Hochwasser in 2021.

D. Sonstige Pflichtangaben

1. Haftungsverhältnisse

Für die Sicherung der von der Rabobank an die Muttergesellschaft Van Drie B.V. gewährte Kreditlinie hat die Eurolat GmbH sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgetreten.

2. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Herr Leendert van den Broek, Managing Director, Weert (Niederlande),

Herr Hubertus Jacobus Philomena Leonardus Houbiers, Managing Director, Simpelveld (Niederlande)

Herr Marinus van Drie, Managing Director, Woerden (Niederlande)

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des §181 BGB befreit.

Im Geschäftsjahr hat keiner der Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten.

3. Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt

van Drie Holding BV, Mijdrecht / Niederlande. Der Konzernabschluss ist an deren Sitz im Mijdrecht/NL erhältlich.

4. Jahresergebnis

Der Jahresüberschuss belief sich auf 163.683,66 EUR und soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

5. Anzahl der Mitarbeiter

Der Jahresdurchschnitt der Mitarbeiterzahl belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 32 , davon sind 26 Mitarbeiter gewerbliche Mitarbeiter und 6 Mitarbeiter sind Angestellte.

E. Nachtragsbericht

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Ukraine und in Russland, insbesondere der gegenüber Russland verhängten Sanktionen, haben sich generelle Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft ergeben. Im Vergleich zu 2022 haben die Sorgen um die Versorgung mit Gas und Strom abgenommen und die Preise sind erneut gesunken.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.

 

Lindlar, den 19. August 2024

EUROLAT GmbH

- Geschäftsführer -

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

Die Gesellschaft befasst sich mit der Herstellung von Futtermitteln, Mischungen, Milchaustauschern und deren Vertrieb.

1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Branchenentwicklung

Die Entwicklung der Branche hat sich für das Geschäftsjahr 2023 in Bezug auf die Menge leicht verschlechtert. Die Verkaufte Trockenmenge bei Eurolat hat um 2.171 Tonnen (4%) abgenommen.

Die Wettbewerbssituation hat sich nicht wesentlich verändert. Da im Futtermittelmarkt nur einige wenige starke Mitbewerber existieren, betreibt die Eurolat GmbH Handel in einem oligopolistischen Markt. Energiekosten sind ein wichtiger Bestandteil der Produktionskosten. Diese sind in 2022 extrem angestiegen, sind aber wieder in 2023 gesunken. In 2022 konnte Eurolat den Anstieg der Energiepreise in den Verkaufspreisen weitergeben. In 2023 ist der Zuschlag für die Energiekosten wieder niedriger.

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Das Wirtschaftsjahr 2023 zeigte einen negativen Verlauf in Bezug auf die Umsätze (Abnahme 31,6%). Diese Abnahme ist auf einen Rückgang der Verkaufspreise zurückzuführen. Der Durchschnitts- Verkaufspreis 2022 lag bei 210 Euro p/100 kg und in 2023 bei 153 Euro p/100 kg. Am Anfang des Jahres 2024 ist der Verkaufspreis wieder leicht gestiegen, weil die Kosten für Rohstoffe ebenfalls gestiegen sind. Der Materialaufwand ist um 34% gesunken (2022 160 Euro p/100 kg und 2023 111 Euro p/100 kg). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um TEUR 32 gesunken.

2.1 Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft setzt sich mit TEUR 11.873 aus Anlagevermögen (Vj. TEUR 12.864) und mit TEUR 3.590 (Vj. TEUR 4.255) aus Umlaufvermögen zusammen. Im Umlaufvermögen sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 159 gestiegen und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 825 gesunken. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um TEUR 288 gestiegen. Das Guthaben bei Kreditinstituten ist um TEUR 78 gestiegen.

Vorräte haben sich um TEUR 366 gesenkt.

2.2 Finanzlage

Die Finanzlage ist durch eine Eigenkapitalquote von 36 % (Vj. 31%) gekennzeichnet. Das Fremdkapital beinhaltet keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Vj. TEUR 210) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.529 (Vj. TEUR 6.161).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um TEUR 410 gestiegen und die sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 390 gesunken. Die Gesellschaft verfügt mit einer Bankkreditlinie in Höhe von TEUR 10.000 über ausreichende Liquidität. Die Kreditlinie ist von der Van Drie B.V. rückversichert. Der Zinssatz für die Kreditlinie belief sich Ende 2023 auf 3,75% und bis Ende 2022 auch auf 2,912%.

2.3 Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 32.806 gesunken. Die Abnahme der Verkaufspreise ist hauptsächlich das Ergebnis von einem Rückgang der Preise für Energie und Rohstoffe. Der Materialaufwand hat sich um TEUR 29.095 gesenkt. Die Marge hat sich damit erwartungsgemäß verschlechtert. Die verkaufte Menge ist nur um 2.188 Tonnen gesunken (4%). Wir erwarten, dass die Marge im Jahr 2024 vergleichbar ist mit die Marge im Jahr 2023.

Der Personalaufwand ist um TEUR 173 gestiegen. Die Abschreibungen auf Sachanlagen haben sich um TEUR 15 verringert. Der Kostenrückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 4.184) resultiert im Wesentlichen aus einem Rückgang der Energiekosten um TEUR 4.205. Dies ist das Ergebnis eines starken Rückgangs der Energiepreise. Die Instandhaltungskosten haben sich um TEUR 47 reduziert. Das Wirtschaftsjahr endete mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 163.683,66 EUR (2022 250.783,23 EUR).

Die Gesellschaft tätigt 90% ihres Umsatzes mit der ebenfalls dem Konzern angehörenden Schils B.V. Im Vorjahr belief sich der Umsatzanteil mit der Schils B.V. auch auf 90%.

Insgesamt schätzen wir die Lage und den Geschäftsverlauf im Jahr 2023 als zufriedenstellend ein.

3. Chancen- und Risiken Bericht

Glücklicherweise sind die Energiekosten im Jahr 2023 wieder stark gesunken. Eurolat hat den Trockenturm so angepasst, dass er auch mit Öl betrieben werden kann. Damit ist die Eurolat GmbH unabhängiger von der Gasversorgung und kann bei Bedarf auf Öl umsteigen. Dies reduziert das Risiko von Ausfallzeiten bei Problemen mit der Gaslieferung und extremen Gaspreisen. Die Geschäftsführung sieht, trotz der unruhigen Weltpolitik, keine Hinweise auf eine Gefährdung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

Chancen ergeben sich im Bereich der Lohntrocknung. Umsatz und Marge werden durch Lohntrocknung garantiert.

4. Prognosebericht

Folgende Maßnahmen werden im Augenblick durchgeführt:

Einführung eines Energiesparprogramms (Wärmerückgewinnung).

Ankauf von Rohstoffen aus dem Ausland.

Die Produktion von Molkefett.

Die Entwicklung des Unternehmens in 2024 und 2025 schätzen wir, trotz des aktuellen Krieges zwischen der Ukraine und Russland, als stabil ein. Ein Ausblick auf die ersten Monate 2024 (Januar bis zum Juli) zeigt einen leichten Steigerung der produzierten und verkauften Menge um 913 Tonnen (3%). Die Kosten der Rohstoffe p/100 kg sind am Anfang des Jahres 2024 wieder leicht gesunken (2024 131 EURO p/100 kg und 2023 138 EURO p/100 kg). Die Marge pro 100 kg ist somit in den ersten Monaten von 2024, im Vergleich zum gesamten Jahr 2023, leicht gestiegen. Wir erwarten dennoch einen leichten Rückgang der Marge und des Volumens in 2024, da die Betriebskosten aufgrund der niedrigen Energiepreise sinken werden. Die sonstigen Kosten werden als stabil eingeschätzt. Die Finanzierung ist durch die Gruppe gesichert. Wir erwarten, dass der Jahresüberschuss in 2024 und 2025 vergleichbar mit dem Jahresüberschuss in 2023 sein wird.

 

Lindlar, 19. August 2024

Geschäftsführer

An die Eurolat GmbH, Lindlar:

A. PRÜFUNGSAUFTRAG

In der Gesellschafterversammlung am 25. März 2024 der

Eurolat GmbH

Lindlar

(im Folgenden auch "Gesellschaft" genannt)

wurden wir zum Abschlussprüfer für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr gewählt.

Die Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft wurde mit Wirkung zum 1. Juni 2024 in Forvis Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft umfirmiert. Die rechtliche Identität wurde durch die Umfirmierung nicht berührt.

In Ausführung des uns von der Geschäftsführung erteilten Auftrags haben wir den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 entsprechend § 317 HGB und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Durchführung von Abschlussprüfungen geprüft.

Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben.

Der vorliegende Prüfungsbericht wurde von uns in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)) erstellt.

Für die Durchführung unseres Auftrags und unsere Verantwortlichkeit sind, auch im Verhältnis zu Dritten, die diesem Bericht als Anlagen beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften nach dem Stand vom 1. Januar 2024 maßgebend. Danach ist unsere Haftung nach Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen begrenzt. Im Verhältnis zu Dritten gelten Nr. 1 Abs. 2 und Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen.

B. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Eurolat GmbH, Lindlar

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Eurolat GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Eurolat GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümer resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

C. GRUNDSÄTZLICHE FESTSTELLUNGEN

I. Stellungnahme zur Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter

1. Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf

Der Lagebericht der gesetzlichen Vertreter enthält unseres Erachtens folgende wesentlichen Aussagen zur wirtschaftlichen Lage und zum Geschäftsverlauf der Gesellschaft:

"Die Entwicklung der Branche hat sich für das Geschäftsjahr 2023 in Bezug auf die Menge leicht verschlechtert. Die Verkaufte Trockenmenge bei Eurolat hat um 2.171 Tonnen (4%) abgenommen.

Die Wettbewerbssituation hat sich nicht wesentlich verändert. Da im Futtermittelmarkt nur einige wenige starke Mitbewerber existieren, betreibt die Eurolat GmbH Handel in einem oligopolistischen Markt. Energiekosten sind ein wichtiger Bestandteil der Produktionskosten. Diese sind in 2022 extrem angestiegen, sind aber wieder in 2023 gesunken. In 2022 konnte Eurolat den Anstieg der Energiepreise in den Verkaufspreisen weitergeben. In 2023 ist der Zuschlag für die Energiekosten wieder niedriger.

[...]

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 32.806 gesunken. Die Abnahme der Verkaufspreise ist hauptsächlich das Ergebnis von einem Rückgang der Preise für Energie und Rohstoffe. Der Materialaufwand hat sich um TEUR 29.095 gesenkt. Die Marge hat sich damit erwartungsgemäß verschlechtert. Die verkaufte Menge ist nur um 2.188 Tonnen gesunken (4%).

[...]

Die Gesellschaft verfügt mit einer Bankkreditlinie in Höhe von TEUR 10.000 über ausreichende Liquidität. Die Kreditlinie ist von der Van Drie B.V. rückversichert. Der Zinssatz für die Kreditlinie belief sich Ende 2023 auf 3,75% und bis Ende 2022 auch auf 2,912%.

[...]

Der Personalaufwand ist um TEUR 173 gestiegen. Die Abschreibungen auf Sachanlagen haben sich um TEUR 15 verringert. Der Kostenrückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 4.184) resultiert im Wesentlichen aus einem Rückgang der Energiekosten um TEUR 4.205. Dies ist das Ergebnis eines starken Rückgangs der Energiepreise. Die Instandhaltungskosten haben sich mit TEUR 47 reduziert. Das Wirtschaftsjahr endete mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 163.683,66 EUR (2022 250.783,23 EUR).

Die Gesellschaft tätigt 90% ihres Umsatzes mit der ebenfalls dem Konzern angehörenden Schils B.V. Im Vorjahr belief sich der Umsatzanteil mit der Schils B.V. auch auf 90%."

2. Künftige Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Im Zusammenhang mit der Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft im Lagebericht weisen wir insbesondere auf folgende Kernaussagen hin. Diese basieren vielfach auf Annahmen, bei denen wesentliche Beurteilungsspielräume der gesetzlichen Vertreter vorhanden sind.

"Glücklicherweise sind die Energiekosten im Jahr 2023 wieder stark gesunken. Eurolat hat den Trockenturm so angepasst, dass er auch mit Öl betrieben werden kann. Damit ist die Eurolat GmbH unabhängiger von der Gasversorgung und kann bei Bedarf auf Öl umsteigen. Dies reduziert das Risiko von Ausfallzeiten bei Problemen mit der Gaslieferung und extremen Gaspreisen. Die Geschäftsführung sieht, trotz der unruhigen Weltpolitik, keine Hinweise auf eine Gefährdung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

Chancen ergeben sich im Bereich der Lohntrocknung. Umsatz und Marge werden durch Lohntrocknung garantiert.

[...]

Die Entwicklung des Unternehmens in 2024 und 2025 schätzen wir, trotz des aktuellen Krieges zwischen der Ukraine und Russland, als stabil ein. Ein Ausblick auf die ersten Monate 2024 (Januar bis zum März) zeigt einen leichten Rückgang der produzierten und verkauften Menge um 646 Tonnen (5%). Die Kosten der Rohstoffe p/100 kg sind am Anfang des Jahres 2024 wieder leicht gesunken (2024 131 EURO p/100 kg und 2023 138 EURO p/100 kg). Die Marge pro 100 kg ist somit in den ersten Monaten von 2024, im Vergleich zum gesamten Jahr 2023, leicht gestiegen. Wir erwarten dennoch einen leichten Rückgang der Marge und des Volumens in 2024, da die Betriebskosten aufgrund der niedrigen Energiepreise sinken werden. Die sonstigen Kosten werden als stabil eingeschätzt. Die Finanzierung ist durch die Gruppe gesichert. Wir erwarten, dass der Jahresüberschuss in 2024 und 2025 vergleichbar mit dem Jahresüberschuss in 2023 sein wird."

3. Zusammenfassende Feststellung

Wir stellen aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse fest, dass der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Unternehmens vermittelt. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

II. Sonstige Verstöße

Entgegen der Verpflichtung des § 325 HGB hat die Gesellschaft den Jahresabschluss und den Lagebericht für das Vorjahr sowie die sonstigen erforderlichen Unterlagen verspätet offengelegt.

Wir verweisen diesbezüglich auch auf § 335 HGB.

Der Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde nicht in der vorgegebenen Frist rechtswirksam festgestellt.

D. GEGENSTAND, ART UND UMFANG DER PRÜFUNG

Gegenstand der Prüfung

Gegenstand unserer Prüfung waren der nach den deutschen handelsrechtlichen Grundsätzen aufgestellte Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und der Lagebericht der Gesellschaft.

Abgrenzung der Verantwortlichkeiten

Wir weisen darauf hin, dass die Geschäftsführung der Eurolat GmbH die Verantwortung für die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht sowie die dazu eingerichteten internen Kontrollen und die dem Abschlussprüfer gemachten Angaben trägt.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Unsere Aufgabe ist es, auf Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Den Lagebericht haben wir daraufhin geprüft, ob er mit dem Jahresabschluss und den bei unserer Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften entspricht und insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt. Dabei haben wir auch geprüft, ob die voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken zutreffend dargestellt ist.

Die Prüfung der Einhaltung anderer gesetzlicher Vorschriften gehört nur insoweit zu den Aufgaben der Abschlussprüfung, als sich aus diesen anderen Vorschriften üblicherweise Rückwirkungen auf den Jahresabschluss oder den Lagebericht ergeben.

Prüfungsumfang

Unsere Prüfung erfolgte nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass falsche Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.

Gegenstand unseres Auftrags waren weder die Aufdeckung und Aufklärung strafrechtlicher Tatbestände, wie z.B. Unterschlagungen oder sonstige Untreuehandlungen, noch außerhalb der Rechnungslegung begangene Ordnungswidrigkeiten. Gemäß § 317 Abs. 4a HGB hat sich eine Abschlussprüfung auch nicht darauf zu erstrecken, ob die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit oder die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung zugesichert werden kann. Prüfungsplanung und Prüfungsdurchführung haben wir jedoch so angelegt, dass diejenigen Unregelmäßigkeiten, die für die Rechnungslegung wesentlich sind, mit hinreichender Sicherheit aufgedeckt werden. Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Einrichtung und Durchsetzung geeigneter Maßnahmen zur Verhinderung bzw. Aufdeckung von Unregelmäßigkeiten verantwortlich.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Gliederungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Ausgangspunkt der Prüfung

Ausgangspunkt war der von uns geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2022.

Risikoorientierter Prüfungsansatz

Auf Basis der von uns festgestellten und beurteilten Fehlerrisiken haben wir ein Risikoprofil für die Angaben in der Rechnungslegung erstellt. Zu diesem Zweck haben wir Prüfungshandlungen zur Risikobeurteilung durchgeführt und uns zunächst ein Verständnis von der Gesellschaft sowie ihrem wirtschaftlichen und rechtlichen Umfeld verschafft und darauf aufbauend mit den Unternehmenszielen und -strategien sowie deren Umsetzung beschäftigt, um die Geschäftsrisiken zu bestimmen, die zu wesentlichen Fehlern in der Rechnungslegung führen können. Ausgehend von Gesprächen mit der Unternehmensleitung und der Einsichtnahme in Organisationsunterlagen der Gesellschaft haben wir uns darüber hinaus nach pflichtgemäßem Ermessen von der Ausgestaltung des internen Kontrollsystems ein Verständnis verschafft und beurteilt, welche Maßnahmen die Gesellschaft, insbesondere zur Sicherung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung, ergriffen hat, um diese Geschäftsrisiken zu bewältigen, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems der Gesellschaft abzugeben.

Auf Grundlage der Risikobeurteilung wurden daraufhin einzelne Prüffelder identifiziert und ein entsprechendes Prüfungsprogramm entwickelt. In diesem Prüfungsprogramm wurden die Schwerpunkte der Prüfung und für jedes Prüffeld die Prüfungsziele sowie die Art und der Umfang der Prüfungshandlungen festgelegt. Dabei wurden auch die zeitliche Abfolge der Prüfung und der Mitarbeitereinsatz geplant.

Prüfungsschwerpunkte

Dabei wurden im Berichtsjahr folgende Prüfungsschwerpunkte festgelegt:

Prozess der Jahresabschlusserstellung

Ausweis und Vollständigkeit der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Periodenabgrenzung bei der Umsatzrealisierung

Vollständigkeit, Angemessenheit und Bewertung der Rückstellungen

Vorgenommene Prüfungshandlungen

Wegen der überschaubaren Größe des Unternehmens und der geringen Komplexität der Organisationsstrukturen und Kontrollsysteme haben wir im Wesentlichen aussagebezogene Prüfungshandlungen (analytische Prüfungen und Einzelfallprüfungen) durchgeführt, insbesondere:

Einholung von Bestätigungen der Kreditinstitute

Einholen einer Rechtsanwaltsbestätigung

Einholen von Kreditorensaldenbestätigungen in Stichproben

Saldenabstimmung der Gesellschaften im Verbundbereich

Beim vorliegenden Prüfungsauftrag haben wir aus Wesentlichkeitsgründen auf die Einholung von Debitorensaldenbestätigungen verzichtet.

Zum 31. Dezember 2023 haben wir nicht beobachtend an der Inventur teilgenommen. Wir haben uns allerdings durch alternative Prüfungshandlungen ausreichende und angemessene Prüfungsnachweise über das Vorhandensein, die Vollständigkeit und die Beschaffenheit der Vorräte verschafft, die geeignet sind, die notwendige Urteilssicherheit zu erlangen.

Verwertung Ergebnisse Dritter

Bei der Prüfung der versicherungsmathematischen Berechnung der Pensionsverpflichtungen haben wir unser Urteil auf ein Gutachten der Alte Leipziger Pensionsmanagement GmbH, Oberursel, vom 7. Februar 2024 gestützt. Wir haben uns von der Qualifikation und Unabhängigkeit des versicherungsmathematischen Sachverständigen überzeugt und die Bewertung der Pensionsverpflichtungen durch Plausibilitätskontrollen geprüft. Nach unserer Auffassung ist die Vorgehensweise im Rahmen des Gutachtens sachgerecht und schlüssig.

Zeitlicher Ablauf und Vollständigkeitserklärung

Wir haben die Prüfung - im Einklang mit unserer zeitlichen Planung - in den Monaten April bis Juli 2024 durchgeführt.

Die Geschäftsführung hat uns alle verlangten Aufklärungen und Nachweise erbracht.

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft haben uns in ihrer abgegebenen Vollständigkeitserklärung schriftlich versichert, dass die erteilten Aufklärungen und Nachweise vollständig sind. Ferner haben sie erklärt, dass alle Geschäftsvorfälle erfasst und im Jahresabschluss und Lagebericht wiedergegeben worden sind.

E. FESTSTELLUNGEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR RECHNUNGSLEGUNG

I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung

1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen

Unsere Prüfung ergab die formelle und materielle Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung entsprechend den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung und den übrigen gesetzlichen Vorschriften.

Die Bücher der Gesellschaft sind ordnungsgemäß geführt. Die Belegfunktion ist erfüllt. Die Buchführung und die zugehörigen Unterlagen entsprechen nach unseren Feststellungen in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften. Die den weiteren geprüften Unterlagen entnommenen Informationen sind in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß in der Buchführung, im Jahresabschluss und im Lagebericht abgebildet.

Die Organisation der Buchführung, das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem, der Datenfluss und das Belegwesen sind grundsätzlich geeignet, die vollständige, richtige, zeitgerechte und geordnete Erfassung und Buchung der Geschäftsvorfälle zu gewährleisten.

2. Jahresabschluss

Der von uns geprüfte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 ist in allen wesentlichen Belangen ordnungsmäßig aus den Büchern und den zugehörigen Unterlagen der Gesellschaft entwickelt worden. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind in allen wesentlichen Belangen nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt.

Die Eröffnungsbilanzwerte wurden ordnungsgemäß aus dem Vorjahresabschluss übernommen. Die gesetzlichen Vorschriften zu Ansatz, Ausweis und Bewertung sind in allen wesentlichen Belangen beachtet worden.

Der Anhang enthält die erforderlichen Erläuterungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie die sonstigen Pflichtangaben.

Größenabhängige Erleichterungen gemäß § 288 HGB wurden zutreffend teilweise in Anspruch genommen.

3. Lagebericht

Der von uns geprüfte Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 entspricht in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften.

II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses

1. Feststellungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses

Nach unserer pflichtgemäß durchgeführten Prüfung sind wir der Überzeugung, dass der Jahresabschluss insgesamt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt

2. Bewertungsgrundlagen

Die Angaben zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Anhang der Gesellschaft (Anlage 3) enthalten.

Änderungen in den Bewertungsgrundlagen (Ausübung von Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechten sowie Ausnutzung von Ermessensspielräumen) oder sachverhaltsgestaltende Maßnahmen mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben wir im Rahmen unserer Prüfung nicht festgestellt.

F. SCHLUSSBEMERKUNG

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Eurolat GmbH, Lindlar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird hingewiesen.

 

Düsseldorf, 19. August 2024

Forvis Mazars GmbH & Co. KG
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Heiko Wittig, Wirtschaftsprüfer

Jens Esser, Wirtschaftsprüfer

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