Popp GmbH & Co. KG

91301 Forchheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bamberg HRA 11758
Eingetragen
9.1.2014

Finanzübersicht

Historie

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Management

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Gesellschafter

3 Gesellschafter

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Kommanditist
Germany
100.000 €
Kommanditist
Germany

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Popp GmbH & Co. KG

Forchheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Unterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Datum der Feststellung

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 16.968,00 8
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 108.284,00 144
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 48.284,00 53
3. Festwert 6.250,00 6
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 1
162.818,00 204
179.786,00 212
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.544.210,10 1.364
II. Andere Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.217.994,41 1.444
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 296.365,82 164
3.058.570,33 2.972
C. Rechnungsabgrenzungsposten 38.381,85 36
3.276.738,18 3.220

Passivseite

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteil der persönlich haftenden Gesellschafter 0,00 0
II. Kapitalanteil des Kommanditisten 100.000,00 100
100.000,00 100
B. Rückstellungen 226.877,00 351
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.305.924,29 2.422
2. Andere Verbindlichkeiten 643.936,89 347
2.949.861,18 2.769
3.276.738,18 3.220

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023

Vorjahr
EUR TEUR
1. Rohergebnis 8.125.323,56 6.503
2. Personalaufwand
a). Löhne und Gehälter -2.043.688,63 -2.487
b). Soziale Abgaben und Auf-wendungen für Altersversorgung -466.305,98 -2.509.994,61 -440 -2.927
3. Abschreibungen auf Sachanlagen -57.140,52 -75
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.705.179,40 -3.061
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 128,67 0
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -36.085,83 -19
7. Steuern vom Ertrag -443.289,00 -248
8. Ergebnis nach Steuern 373.762,87 173
9. Sonstige Steuern -739,00 0
10. Jahresüberschuss 373.023,87 173
11. Gutschrift auf Verrechnungskonto des Kommanditisten -373.023,87 -173
12. Bilanzgewinn 0,00 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Popp GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Forchheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bamberg unter HR A 11758 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

1. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Personengesellschaften gemäß § 264a Absatz 1 i. V. m. § 267 Absatz 2 HGB.

2. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ist gegenüber dem Vorjahr unverändert.

3. Für die Gewinn- und Verlustrechnung kommt wie in den Vorjahren das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung.

4. Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der Zahlen zum Vorjahr ist zu beachten, dass im Vorjahr im Personalaufwand ausgewiesene Umlagen für Gehälter in Höhe von 435 TEUR (Vj.: 403 TEUR) im Geschäftsjahr als sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen werden.

5. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringenden Vermerke insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Vermerke zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sowie Verbindlichkeiten sind ebenfalls im Anhang aufgenommen.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 HGB) sind nach dem Gesetz und den handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung, unter Beachtung ergänzender Vorschriften für Personenhandelsgesellschaften i. S. d. § 264a HGB angewandt.

Aktivseite

1. Immaterielle Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet.

2. Abnutzbares Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

3. Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt. Für erkennbare Wertminderungen und mögliche Risiken sind Abschläge vorgenommen. Die Herstellungskosten der unfertigen Erzeugnisse werden retrograd, ausgehend von dem zum Bilanzstichtag berechenbaren Netto-Verkaufspreises, bemessen.

4. Andere Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Das strenge Niederstwertprinzip (§ 253 Abs. 4 HGB) ist beachtet.

5. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert aktiviert.

Passivseite

6. Rückstellungen sind zu ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen auf der Basis eines laufzeitadäquaten Zinssatzes gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung und unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 HGB).

7. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Währungsumrechnung

8. Der Jahresabschluss enthält Posten, denen Beträge zu Grunde liegen, die auf fremde Währung lauten. Forderungen und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich nach Maßgabe des Wechselkurses zum Tag der Entstehung der Forderungen bzw. Verbindlichkeiten bewertet. Im Rahmen der Folgebewertung erfolgt die Umrechnung in EUR (§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB) bei Forderungen und Verbindlichkeiten, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, nach Maßgabe des Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag gem. § 256a HGB. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

9. Differenzen aus der Währungsumrechnung werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

IV. Angaben zu Posten der Bilanz

1. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im nachstehenden Anlagenspiegel dargestellt:

Entwicklung des Anlagevermögens in der Bilanz zum 31. Dezember 2023

(Anlagenspiegel) in EUR

Posten Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 19.890,00 13.823,00 -7.000,00 0,00 26.713,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 238.705,26 0,00 0,00 0,00 238.705,26
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 110.534,17 11.379,52 -2.982,86 1 0,00 118.930,83
3. Festwert 6.250,00 0,00 0,00 0,00 6.250,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 701,15 0,00 0,00 -701,15 0,00
356.190,58 11.379,52 -2.982,86 -701,15 363.886,09
376.080,58 25.202,52 -9.982,86 -701,15 390.599,09
Posten Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 11.679,00 5.065,00 -6.999,00 9.745,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 94.325,26 36.096,00 0,00 130.421,26
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 57.650,17 15.979,52 -2.982,86 70.646,83
3. Festwert 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
151.975,43 52.075,52 -2.982,86 201.068,09
163.654,43 57.140,52 -9.981,86 210.813,09
Posten Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 16.968,00 8.211,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 108.284,00 144.380,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 48.284,00 52.884,00
3. Festwert 6.250,00 6.250,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 701,15
162.818,00 204.215,15
179.786,00 212.426,15

1) Die Abgänge beinhalten 2.982,86 EUR für geringwertige Wirtschaftsgüter, für die vereinfachend im Jahr der Vollabschreibung gleichzeitig ihr Abgang unterstellt wird.

2. Andere Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben regelmäßig Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Passivseite

3. Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Posten in TEUR bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt Vorjahr bis zu 1 Jahr
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.306 0 0 2.306 2.422
Andere Verbindlichkeiten . 644 0 0 644 347
- davon aus Steuern (440) (0) (0) (440) (135)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (3) (0) (0) (3) (4)
Gesamt 2.950 (0) (0) 2.950 2.769

4. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 765 TEUR (Vj.: 1.282 TEUR), sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 2.306 TEUR (Vj.: 2.422 TEUR).

V. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Die Personalkosten beinhalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 25 TEUR (Vj.: 27 TEUR).

2. Der Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthält einen Zinsanteil gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 36 TEUR (Vj.: 19 TEUR).

3. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 2 TEUR (Vj.: 4 TEUR) enthalten.

4. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 1 TEUR (Vj.: 2 TEUR) enthalten.

5. Der Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" enthält einen Zinsanteil aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 0 TEUR (Vj.: 0 TEUR) (§ 277 Abs. 5 Satz 1 HGB).

VI. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Quartalsdurchschnitt werden an Arbeitnehmern beschäftigt:

Stichtag Arbeitnehmer Vollzeit Arbeitnehmer Teilzeit Gesamt Vorjahr
31.03.2023 56 3 59 56
30.06.2023 53 3 56 56
30.09.2023 53 3 56 58
31.12.2023 48 5 53 57
Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer gem. § 285 Nr. 7 HGB 56 57

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

TEUR
Gesamt 1.579

Die vorgenannten finanziellen Verpflichtungen entfallen in Höhe von 1.459 TEUR auf Pachtverträge des beweglichen Anlagevermögens sowie in Höhe von 120 TEUR auf Grundstückspachten. Angesetzt wurden die hieraus jeweils bis zum nächstmöglichen Kündigungszeitpunkt resultierenden Beträge.

3. Komplementärgesellschaft

Persönlich haftende Gesellschafterin ist:

Firma Sitz Gezeichnetes Kapital
Popp Verwaltungs-GmbH Forchheim 25.000,00 EUR

4. Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 war die persönlich haftende Gesellschafterin zur Geschäftsführung berechtigt und verpflichtet, die wiederum durch ihre Geschäftsführer Herrn Frank Geppert (Strategischer Geschäftsführer) und Frau Sonja Geppert (Operative Geschäftsführerin) vertreten wurde.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung im Jahr 2023 wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB

 

Forchheim, 27.01.2025

Popp Verwaltungs-GmbH

gez. Frank Geppert

gez. Sonja Geppert

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Popp GmbH & Co. KG, Forchheim

A. Grundlagen des Unternehmens

I. Geschäftstätigkeit

Die Popp GmbH & Co. KG betreibt eine Industrie- und Möbelschreinerei einschließlich der Durchführung von Innenausbauten sowie vor Allem die Entwicklung und Produktion von Bauteilen, unter Anderem bestehend aus Holzwerkstoffen.

Die Gesellschaft entwickelt und fertigt Produkte vom Prototypen bis hin zur Serienreife für zahlreiche unterschiedliche Kunden. Die Gesellschaft arbeitet mit Unternehmen unterschiedlicher Größe und aus verschiedenen Branchen, insbesondere im Bereich Medizintechnik, Automotive und Industrie, zusammen. Technisch arbeitet die Popp GmbH & Co. KG mit einem modernen Maschinenpark von CNC-Bearbeitungszentren über eine computergesteuerte RTM-Composite-Anlage bis hin zum sechsachsigen Lackierroboter.

Der Hauptsitz der Popp GmbH & Co. KG ist am Breitweidig 1 in Forchheim.

II. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt keine wissenschaftliche Forschungsabteilung, allerdings werden sämtliche Entwicklungsleistungen an den eigenen Produkten selbst vorgenommen. Meist werden Produkte auf Kundenwunsch hin und unter Zusammenarbeit mit den Kunden entwickelt und zur Serienreife gebracht.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Weltwirtschaftliches Umfeld

Die wirtschaftliche Entwicklung im Kalenderjahr 2023 war weiterhin, wenngleich abgeschwächt, geprägt durch die Nachwirkungen der Corona-Pandemie. Hinzu kamen die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine.

Während es in den meisten Ländern angesichts steigender Impfraten bereits im Jahr 2022 zu weniger coronabedingten Einschränkungen kam, ergriff die chinesische Regierung beim Auftreten neuer Varianten und vergleichsweise kleinerer Ausbrüche bis zum Beginn des Jahres 2023 großflächige Maßnahmen zur Eindämmung, weshalb die globalen Lieferketten im Berichtsjahr weiterhin beeinträchtigt waren.

Der Krieg in der Ukraine brachte zusätzliche Disruptionen mit sich, insbesondere in Europa. Die Preise für Rohstoffe und Landwirtschaftsprodukte stiegen nach der Invasion Russlands stark an, da die Ukraine kriegsbedingt und Russland sanktionsbedingt als Lieferanten ausfielen. Die Verknappung der Erdgaslieferungen aus Russland in die Europäische Union (EU) führte zu einer erhöhten Unsicherheit bezüglich der Versorgungslage und enormen Preissteigerungen bei fossilen Brennstoffen. Hinzu kamen die nach wie vor pandemie-bedingt gestörten Wertschöpfungsketten und die damit einhergehenden Preissteigerungen. Zusammen mit Nachholeffekten der privaten Haushalte und Unternehmen, zum Teil noch genährt durch staatliche Konjunkturpakete, führte dies zum starken Anstieg der Inflationsraten. Die Nationalbanken schwenkten angesichts dessen zu Beginn bzw. im Laufe des Jahres 2022 auf den Weg einer restriktiveren Geldpolitik ein, was zu gestiegenen Kreditkosten auch im Berichtsjahr führte.

Deutsche Konjunktur

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 nach noch vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes höher als im Vorjahr. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich:

Dienstleistungen profitierten nach dem Wegfall nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen von Nachholeffekten. Besonders stark zulegen konnten die Sonstigen Dienstleister, zu denen auch die Kreativ- und Unterhaltungsbranche zählt. Die hohen Energiepreise und die immer noch eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten bremsten auch die Wirtschaftsleistung im verarbeitenden Gewerbe, die im Vorjahresvergleich kaum zunahm.

Das Verarbeitende Gewerbe litt vor allem in der ersten Jahreshälfte 2023 wie schon im Jahr 2022 unter gestörten internationalen Lieferketten. Hinzu kam der massive Anstieg der Energiepreise infolge des Kriegs in der Ukraine. Die Konsumausgaben des Staates erhöhten sich 2023, nach stark von Corona geprägten Jahren, vergleichsweise moderat. Der Staat gab deutlich mehr Geld aus, um die zahlreichen Schutzsuchenden aus der Ukraine und anderen Staaten zu verpflegen und unterzubringen. Dagegen sanken die staatlichen Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, auch wenn weiterhin umfangreich Impfstoffe beschafft und finanziert wurden. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - wurde 2023 dagegen mehr investiert als im Vorjahr. Der Außenhandel nahm trotz starker Preisanstiege im Jahr 2023 zu. Deutschland exportierte mehr Waren und Dienstleistungen als im Vorjahr. Die Importe legten gleichzeitig sehr viel stärker zu. Der Außenbeitrag dämpfte dadurch insgesamt das BIP-Wachstum.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,6 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren mehr Personen als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Im Verarbeitenden Gewerbe stieg die Zahl der Erwerbstätigen 2023 jedoch nur leicht und konnte die Beschäftigungsverluste der beiden Vorjahre nicht ausgleichen.

(Quelle: Statistisches Bundesamt)

Branchenbezogene Konjunktur, Chancen und Risiken

Branchenbezogene Konjunktur- und Wachstumsdaten insbesondere für den Bereich Holzverarbeitung sind nur schwer ermittelbar und bieten damit keine solide Datenbasis. Die Branchenbezogene Entwicklung wird daher anhand der Chancen und Risiken der Branche Medizintechnik abgebildet, die einen wesentlichen Teil der Kunden der Popp GmbH & Co. KG abbildet.

Chancen

Nachdem bei der Popp GmbH & Co. KG vorwiegend Produkte für die Medizintechnik hergestellt werden, sehen wir die Chancen für die Zukunft als sehr positiv; Hintergrund dafür ist die Tatsache, dass die Corona-Pandemie weltweit gezeigt hat, wie gut oder, meist eher, wie schlecht die Medizinsysteme der einzelnen Länder aufgestellt waren und was an ihnen optimiert werden muss.

Nachdem wir genau solche Maschinen und Komponenten herstellen und liefern, halten wir die Chance auf stabiles Wachstum für das Jahr 2025 und auch darüber hinaus für durchaus gegeben.

Risiken

Trotz der vielversprechenden Chancen ist die Gesellschaft in der wettbewerbsintensiven Branche auch mit potenziellen Risiken konfrontiert. Der Markt ist hart umkämpft, so dass die Gesellschaft ihre Angebote ständig erneuern und differenzieren muss, um ihre Marktposition zu halten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Popp GmbH & Co. KG mit der umfassenden und modernen Produktion gut positioniert ist, um die Chancen zu nutzen, die sich 2025 bieten. Die Gesellschaft wird potenzielle Risiken sorgfältig steuern, um ihren Erfolg in der wettbewerbsintensiven Branche der Holzverarbeitung zu sichern.

II. Geschäftsverlauf und Lage

Das Geschäftsjahr 2023 hat sich durch die Corona-Pandemie und den Krieg in der Ukraine weiterhin als schwierig, aber durchaus positiv gezeigt. Die hierdurch resultierende Unsicherheit bei den Kundenunternehmen, inwiefern durch Inflation, Restriktionen und den gesetzlichen Auflagen das Betriebsgeschehen beeinträchtigt wird, ist bis zum Ende des Geschäftsjahres ungewiss geblieben. Dies hat auch die Popp GmbH & Co. KG beschäftigt.

Die Ausrichtung der Popp GmbH & Co. KG liegt auf global ausgerichtete Unternehmen und ist konzentriert auf Kundenunternehmen, die am Weltmarkt aktiv sind. Die Corona-Pandemie hat leider nahezu alle Unternehmen betroffen, weshalb auch der Geschäftsverlauf der Gesellschaft betroffen ist.

1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse belaufen sich im Geschäftsjahr auf 16.097 TEUR und liegen damit 2,8 % über Vorjahresniveau.

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€
Rohergebnis 8.125 6.503 1.622
EBIT 852 439 413
Jahresüberschuss 373 173 200

Die Popp GmbH & Co. KG erwirtschaftete eine Gesamtleistung in Höhe von 16.089 TEUR (Vj.: 15.681 TEUR). Hier enthalten sind die Umsatzerlösen und Bestandsveränderungen.

Aufgrund des verminderten Aufwands für bezogene Leistungen sinkt die Materialintensität im Geschäftsjahr zur Gesamtleistung um 8,1 % auf 50,3 % im Verhältnis zum Vorjahr (58,4%).

Der Personalaufwand vermindert sich im Geschäftsjahr um 417 TEUR bzw. 14,2 % und entwickelt sich damit unterproportional zur Gesamtleistung. Dies begründet sich durch die Umgliederung von im Vorjahr als PersonaIaufwand ausgewiesenen Umlagen aus Gehälter in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 56 Mitarbeiter beschäftigt. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresergebnis von 373 TEUR.

2. Finanzlage

2023 2022
TEUR TEUR
1. Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 564 57
2. + Cashflow aus der Investitionstätigkeit -25 -22
3. + Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -407 -175
4. = Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 132 -140
5. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 164 304
6. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 296 164

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit zeigt im Wesentlichen das Jahresergebnis, die laufenden Abschreibungen in Höhe von 57 TEUR, die stichtagsbedingte Abnahme der Rückstellungen in Höhe von 51 TEUR. Mindernd wirken sich hier vor allem die Zunahme der Vorräte in Höhe von 181 TEUR sowie erhöhend die Abnahme der Leistungsforderungen in Höhe von 193 TEUR aus.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beinhaltet im Wesentlichen die Investitionen in das Sachanlagevermögen.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit enthält die Mittelabflüsse aus der Tilgung von Verbindlichkeiten der Kommanditisten.

Das Unternehmen ist jederzeit seinen Zahlungsverpflichtungen nachgekommen.

3. Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft beläuft sich im Geschäftsjahr auf 3.277 TEUR und hat sich um 57 TEUR gegenüber dem Vorjahr (3.220 TEUR) erhöht.

Das Anlagevermögen verringert sich im Wesentlichen durch die in Anspruch genommenen Abschreibungen um 15,4 % auf 180 TEUR. Das kurzfristige Vermögen erhöht sich um 87 TEUR. Hier wirken sich insbesondere die Erhöhung der Vorräte um 181 TEUR, die Erhöhung der Finanzmittel um 133 TEUR sowie mindernd die Verminderung der Leistungsforderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 226 TEUR aus.

Auf der Passivseite bleibt das Eigenkapital konstant bei 100 TEUR. Die Eigenkapitalquote liegt bei 3,1 % (Vj.: 3,1 %). Das Umlaufkapital erhöht sich insbesondere aufgrund Verbindlichkeiten aus Steuern und Abgaben auf 2.950 TEUR.

III. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf Umsatzentwicklung und Betriebsergebnis.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran.

IV. Gesamtaussage

Unsere Vermögen, Finanz und Ertragslage sehen wir als gut und stabil an.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsfrist zu vereinnahmen. Im Berichtsjahr wurden bei den Lieferverbindlichkeiten Skontoabzüge in Anspruch genommen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

Die Handlungsfähigkeit und die Liquidität des Unternehmens stehen im Vordergrund.

Das Bankguthaben wird von verschiedenen Bankgesellschaften verwaltet.

Prognosebericht

Die Popp GmbH & Co. KG ist ein erfahrener Anbieter in den Bereichen Entwicklung, Fräsen, Montieren, RTM und Lackieren.

Die Gesellschaft stellt kontinuierlich Maßnahmen an, um das bestehende Geschäftsmodell zu erweitern und zu etablieren. Dazu zählt auch der kontinuierliche Ausbau der Produkte und Dienstleistungen und die Sicherstellung der kontinuierlich steigenden Markt- und Kundenanforderungen. Die Gesellschaft deckt ein Leistungsspektrum ab, das von der Industrietechnik über den Messebau und das Prototyping bis hin zum Möbelbau für spezielle Anforderungen reicht. Der Geschäftsverlauf war geprägt von einer hohen Volatilität in einzelnen Märkten, die sich aufgrund des Verlaufes der kriegerischen Handlungen Russlands insbesondere innerhalb der europäischen Märkte widerspiegelt. Zum Zeitpunkt der Berichterstellung herrscht nach wie vor Krieg in der Ukraine.

Dennoch schätzen wir im Hinblick auf etwaige bisherige und zukünftige Einflüsse (z.B. eine stärkere Involvierung westlicher Nationen durch Waffenlieferungen) die zukünftige Entwicklung als durchaus positiv ein; eine genauere Einschätzung können wir an dieser Stelle jedoch nicht abgeben.

Wir erwarten im Jahr 2025 weiter ein für uns positives Umfeld, in dem wir uns mit unseren Produkten und Dienstleistungen behaupten müssen, insbesondere durch die aktuelle Situation auf dem Weltmarkt und auch auf dem deutschen Markt. Die Knappheiten an Ressourcen in Material und Personal, werden für deutliche Preissteigerungen sorgen. Aus den verschiedensten Richtungen kommen Herausforderungen zum Vorschein, für die immer wieder neue Lösungen gefragt sind.

Nach dem Stand heute liegt unsere Prognose für das Jahr 2025 leicht unter Vorjahr bei einem Umsatz von rund 15 Mio. EUR und einem Ergebnis vor Steuern von 750 TEUR. Ein leichter Rückgang des Betriebsergebnisses, der Umsatzrendite und des Cashflows ist aufgrund der wirtschaftlichen Marktsituation wahrscheinlich.

Nach unseren derzeitigen Kenntnissen sind für die zukünftige Entwicklung Bestandsgefährdungspotentiale nicht erkennbar.

C. Chancen- und Risikobericht

Branchenbezogene Chancen und Risiken sind im Abschnitt B: I. "Branchenbezogene Konjunktur, Chancen und Risken" dieses Berichts dargestellt.

Die Einflüsse aus dem Markt sind aus heutiger Sicht nicht verbindlich darzustellen. Dennoch ist für den letztendlichen Unternehmenserfolg die Auswahl von erfolgreich am Markt platzierten Kundenunternehmen und die Gewinnung von Fachkräften entscheidend. Die langjährige erfolgreiche Firmenhistorie mit dem Ausbau der Geschäftsfelder tragen zur positiven Einschätzung der zu erwartenden Geschäftsergebnisse in weiterer Zukunft bei.

Das umfangreiche und innovative Leistungsprofil und die langjährigen Geschäftsbeziehungen zu den Kundenunternehmen sowie die guten Beziehungen zu den Mitarbeitern stellen die zentralen Erfolgskomponenten dar. Das diversifizierte Leistungsangebot in Verbindung mit der Unternehmensorganisation sichert die Erfüllung der Kundenanforderungen.

Die Popp GmbH & Co. KG hat sich zum Ziel gesetzt, den finanziellen Geschäftserfolg nachhaltig zu sichern. Die Gesellschaft arbeitet kontinuierlich daran, von den Kundenunternehmen als kompetenter Partner für den Bezug von innovativen technischen Leistungen angesehen und in die relevanten Geschäftsaktivitäten miteinbezogen zu werden.

Risiken aus operativer Tätigkeit

Ausfallrisiken sind als moderat einzustufen, da die Kunden allesamt Großkonzerne sind.

Die Risiken im Personalbereich sind hoch. Eine der zentralen Herausforderungen für die Zukunft der Popp GmbH & Co. KG ist und bleibt die Weiterbeschäftigung und die Gewinnung von Fachpersonal.

Liquiditätsrisiken könnten bestehen, wenn gelieferte Leistungen seitens der Kundenunternehmen nicht termingerecht freigegeben werden und die Rechnungslegungen zurückgestellt werden und sich somit zeitlich im Zahleingang verzögern. Diese Liquiditätsrisiken werden als sehr gering eingestuft und hätten beim Eintreten eher geringe Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Refinanzierungsrisiken können sich aufgrund der aktuellen Eigenfinanzierungsquote eher nicht ergeben.

Ein Lieferantenrisiko besteht im operativen Geschäft. Lieferengpässe können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden und führen zu Verzögerungen in der Lieferung von Leistungen bzw. Fertigstellung von Projekten. Um dieses Risiko zu reduzieren, wird großer Wert auf das installierte Lieferantenmanagement gelegt, welches die Einbindung von geprüften und ausgewählten Dienstleistern regelt.

Währungsrisiken sind als sehr gering einzustufen. Im operativen Bereich resultieren Fremdwährungsrisiken vorrangig daraus, dass geplante Transaktionen in einer anderen Währung als dem Euro abgewickelt werden müssen.

Politische Risiken / Marktrisiken sind als relativ hoch einzustufen. Unkalkulierbare Risiken können in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland zählen sowie hierdurch entstehende Engpässe und Inflation.

Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung geht derzeit davon aus, dass die Risiken einen bedingt nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben können.

Chancen für das operative Geschäft

Der Trend zeigt, dass sich die Kundenunternehmen durch die fortwährend kürzer werdenden Konjunkturzyklen dynamisch aufstellen, um auf kurzfristige Marktereignisse reagieren zu können. Dieses stellt für die Gesellschaft eine Chance dar, da die Zusammenarbeit mit Unterauftragnehmern ein Mittel hierfür darstellt.

Einschätzung:

Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung, mit Ausnahmen der im Text erwähnten Veränderungen, gegenüber dem 31. Dezember 2022 nur bedingt verändert. Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges sowie die steigende Inflation und die Veränderungen im Zinsbereich werden auch das Geschäftsjahr 2024 bestimmen.

Die Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung mit dem angebotenen Leistungsportfolio tendenziell als gut zu bewerten. Nach Einschätzung der Geschäftsführung ist die Geschäftsentwicklung abhängig von den Auswirkungen des Ukraine-Krieges und der zum Teil noch immer anhaltenden Auswirkungen der Pandemie. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.

 

Forchheim, 03.02.2025

- gez. Frank Geppert, Geschäftsführer

gez. Sonja Geppert, Geschäftsführerin

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Popp GmbH & Co KG, Forchheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Popp GmbH & Co KG, Forchheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Popp GmbH & Co KG, Forchheim für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für [Kapitalgesellschaften und] Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für [Kapitalgesellschaften und] Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

 

Bayreuth, 22. Mai 2025

UNION AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dipl.-Kfm. Hubert E. Grünbaum, Wirtschaftsprüfer

Datum der Feststellung

Der Jahresabschluss der Popp GmbH & Co. KG zum 31.12.2023 wurde am 27.05.2025 festgestellt.

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