Stammdaten

Register
Amtsgericht Mainz HRB 7123
Vorher
Landbell Gesellschaft für nachhaltige Kreislaufwirtschaft mbH
Eingetragen
17.2.2000
Branche
Energetische Verwertung von AbfällenDeponierung oder Dauerlagerung von sonstigen AbfällenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die innovative, nachhaltige Erfassung und Verwertung von Verpackungsmaterialien, Elektroaltgeräten sowie Geräte- und Industriebatterien als auch Beratungsdienstleistungen für die Kreislaufwirtschaft gemäß dem jeweils gültigen Abfallrecht auf der Grundlage des von dem Gründungsgesellschafter "Landbell AG" entwickelten Landbell-Konzepts sowie die Erbringung der dazugehörigen Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Markus Viehfeger
seit 15.4.2026
Prokura
Karen Rieck
seit 24.10.2024
Geschäftsführer
Michael Gormann
seit 11.6.2024
Prokura
Jürgen Fuchs
seit 11.6.2024
Prokura
Uwe Echteler
seit 4.11.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Landbell Aktiengesellschaft für Rückhol-Systeme
75.00%
Landbell Aktiengesellschaft für Rückhol-Systeme
25.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
topengi Deutschland GmbH
Germany
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Landbell GmbH

Mainz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Amtsgericht Mainz

Handelsregisternummer HRB 7123

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.945,83 4.113,49
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.461.835,48 15.939.516,26
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 601.579,33 5,70
3. Sonstige Vermögensgegenstände 534.124,88 28.115,73
15.597.539,69 15.967.637,69
II. Guthaben bei Kreditinstituten 1.493.972,32 838.367,82
17.091.512,01 16.806.005,51
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.359,00 35.667,77
17.109.816,84 16.845.786,77

Passivseite

Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnvortrag 2.317.600,28 170.846,57
III. Jahresfehlbetrag/-überschuss -2.662.784,40 2.146.753,71
654.815,88 3.317.600,28
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 736.294,56 1.174.226,00
2. Sonstige Rückstellungen 4.274.971,37 1.706.681,97
5.011.265,93 2.880.907,97
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 60,80
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.311.933,02 287.027,16
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.366.913,57 9.606.396,77
4. Sonstige Verbindlichkeiten 764.888,44 753.793,79
davon aus Steuern 42.008,03 EUR (Vorjahr 42.768,66 EUR) 11.443.735,03 10.647.278,52
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 7.875,04 EUR (Vorjahr 4.389,01 EUR)
17.109.816,84 16.845.786,77

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 50.099.383,48 50.293.290,40
2. Sonstige betriebliche Erträge 506.080,54 159.440,53
3. Aufwendungen für bezogene Leistungen -45.960.034,90 -40.301.354,66
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.618.447,24 -2.835.895,66
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
davon für Altersversorgung 2.947,65 EUR (Vorjahr 3.033,22 EUR) -439.543,16 -414.687,32
-3.057.990,40 -3.250.582,98
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.552.852,31 -3.973.241,32
6. EBITDA -2.965.413,59 2.927.551,97
7. Abschreibungen auf Sachanlagen -2.167,66 -6.014,23
8. EBIT -2.967.581,25 2.921.537,74
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.717,45 88.131,79
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -25.998,01 -5.979,92
11. EBT -2.983.861,81 3.003.689,61
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 323.012,40 -855.934,23
13. Ergebnis nach Steuern -2.660.849,41 2.147.755,38
14. Sonstige Steuern -1.934,99 -1.001,67
15. Jahresfehlbetrag/-überschuss -2.662.784,40 2.146.753,71

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Erläuterungen

Der Jahresabschluss der Landbell GmbH (vormals Landbell Gesellschaft für nachhaltige Kreislaufwirtschaft mbH), Mainz, für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und um zusätzliche Posten ergänzt worden.

Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Mainz unter der Handelsregisternummer HRB 7123 eingetragen. Die Gesellschafterversammlung vom 22. Oktober 2021 hat eine Änderung der Firma in Landbell GmbH beschlossen, die am 03. November 2021 im Handelsregister eingetragen wurde.

Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung sind die Vermerke, die nach den gesetzlichen Vorschriften wahlweise in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang vorzunehmen sind, teilweise im Anhang aufgeführt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der Landbell GmbH, Mainz, zum 31. Dezember 2023 ist aufgrund der Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern) auf Basis folgender Bewertungsgrundlagen aufgestellt worden:

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten aktiviert. Auf abnutzbare Gegenstände wurden planmäßige Abschreibungen linear vorgenommen.

Das Umlaufvermögen wurde zum Nennbetrag bilanziert. Alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Durch Bildung von Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken ausreichend Rechnung getragen. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens, ausgehend von den Anschaffungskosten, ist dem Anhang beigefügt.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von nicht mehr als einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen decken insbesondere erwartete Kosten ab, wie Drohverluste aus abgeschlossenen Verträgen, Kosten für Personalstreitigkeiten, ausstehende Rechnungen sowie Urlaubs- und Bonusrückstellungen.

Alle Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung erfolgte im Geschäftsjahr 2023 durch:

Herr Uwe Echteler, Kaufmann,

Herr Tim Scholz, Kaufmann (bis 18.06.2024).

Die Gesellschaft nimmt die Erleichterungsvorschriften gem. § 286 Abs. 4 HGB für die Veröffentlichung der Bezüge der Geschäftsführung in Anspruch.

Honorar des Abschlussprüfers gem. §285 Nr. 17 HGB

Die Angaben sind im Konzernabschluss der Landbell Aktiengesellschaft für Rückhol- Systeme enthalten.

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 40 Arbeitnehmer beschäftigt.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der topengi Deutschland GmbH, Mainz (Mutterunternehmen). Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Landbell Aktiengesellschaft für Rückhol-Systeme, Mainz, als Muttergesellschaft der topengi Deutschland GmbH einbezogen. Der Konzernabschluss der Landbell Aktiengesellschaft für Rückhol-Systeme wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

 

Mainz, den 23. August 2024

Uwe Echteler

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- / Herstellungskosten Abschreibungen Bilanzwerte
Wert 01.01.2023 Zugang Wert 31.12.2023 Wert 01.01.2023 Zugang Wert 31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.209,65 0,00 30.209,65 26.096,16 2.167,66 28.263,82 1.945,83 4.113,49

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Landbell GmbH erbringt als Drittbeauftragte im Sinne des Verpackungsgesetzes (VerpackG) für ihre Kunden in Deutschland Entsorgungsdienstleistungen gemäß § 7 Abs. 1 VerpackG. Grundlage für die Tätigkeit der Landbell GmbH ist die Zulassung der obersten Muttergesellschaft Landbell Aktiengesellschaft für Rückhol-Systeme (Landbell AG) als duales System gemäß dem VerpackG. Der wesentliche Teil der Geschäftstätigkeit der Landbell GmbH besteht in der Umsetzung der mit dem Verpackungsgesetz konformen bundesweiten Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verkaufsverpackungen im Auftrag der Landbell AG. Des Weiteren erbringt die Landbell GmbH Beratungsleistungen für Kunden im europäischen Ausland. Über den Konzernverbund der Landbell AG ist die Landbell GmbH zudem in der Lage, ihren Kunden auch europaweit Entsorgungsdienstleistungen für Verkaufsverpackungen, Elektroaltgeräte (WEEE) und Batterien anzubieten. Zudem ist die Landbell GmbH seit dem Geschäftsjahr 2021 selbst als Batterierücknahmesystem gem. BattG zugelassen.

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Während die Konjunktur in Deutschland nur einen mittelbaren Einfluss auf die geschäftliche Entwicklung der Gesellschaft hat, sind der Verpackungsverbrauch der Konsumenten und die Preisentwicklung von Primär- und Sekundärrohstoffen wichtiger.

Die Kosten der Leistungserbringung sind für die Wettbewerbsfähigkeit wesentlich. Im Rahmen der Ausschreibungen für Sammlung und Sortierung von Wertstoffen kam es auch 2023 zu teilweise drastischen Preiserhöhungen, sowohl von privaten wie auch kommunalen Entsorgungsunternehmen. Insbesondere die Erfassungskosten bei der PPK-Sammlung sind in einem hohen Maß gestiegen.

Für das abgelaufene Geschäftsjahr konnten diese höheren Einkaufspreise nur unzureichend durch höhere Lizenzierungspreise und Materialerlöse kompensiert werden. Die Materialerlöse, welche im Herbst 2022 eingebrochen sind, haben sich im Jahr 2023 kaum erholt und blieben wesentlich unterhalb des erwarteten Niveaus zurück. Die absolute Anzahl der Kunden ist nahezu gleich geblieben.

b) Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Strategie der Gruppe weiter umgesetzt.

Die im Lagebericht der Vorperiode berichteten Prognosen und Erwartungen für 2023 sind überwiegend nicht wie erwartet eingetreten, aufgrund drastisch gestiegener Kosten und nicht erklärbaren signifikanten Mengenabweichungen in Summe über alle dualen Systeme, wie auch bei Einzelkunden.

c) Ertragslage

Die Umsätze im Jahr 2023 sind gegenüber dem Vorjahr um 194 TEUR auf 50.099 TEUR leicht gesunken. Ursächlich hierfür sind insbesondere die gesunkenen Umsätze im Bereich der Rückholsysteme für Verpackungen durch verringerte Kundenmeldungen. Im Vorjahresvergleich entfallen diese Umsatzerlöse nahezu unverändert zu rund 60 % auf Inlandskunden und zu rund 40 % auf im Ausland ansässige Kunden.

Die Materialaufwendungen der Landbell GmbH, die Leistungen im Bereich der Verpackungsentsorgung unverändert ausschließlich von der Landbell AG bezieht, sind um 5.659 TEUR auf 45.960 TEUR gestiegen und haben sich damit im Verhältnis zu den Umsatzerlösen gegenläufig entwickelt. Ursächlich hierfür sind die aufgrund von gesunkenen Materialerlösen höheren Verrechnungspreise der Landbell AG im Bereich Verpackung.

Die Personalkosten haben sich im Vergleich zum Vorjahr, im Wesentlichen auf Grund niedrigerer Boni und Prämien, um 193 TEUR auf 3.058 TEUR verringert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind hauptsächlich aufgrund von Einzelwertberichtigungen und Forderungsverlusten um 580 TEUR auf 4.553 TEUR angestiegen.

Der Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2023 beträgt -2.663 TEUR (Vorjahr Jahresüberschuss 2.147 TEUR). Das negative Ergebnis ist maßgeblich auf das um 5.853 TEUR verschlechterte Rohergebnis zurückzuführen. Die Vorjahreserwartungen in Bezug auf die Kostensituation und die verbesserten Verkaufspreise sind überwiegend nicht getroffen worden.

d) Finanz- und Vermögenslage

Nennenswerte Investitionen durch die Landbell GmbH sind im Jahr 2023 nicht erfolgt, da die zur Durchführung der Geschäftstätigkeit erforderlichen Sachmittel im Wesentlichen unverändert von der Landbell AG zur Verfügung gestellt und der Landbell GmbH über eine Kostenumlage in Rechnung gestellt werden.

Das Umlaufvermögen inkl. Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 17.108 TEUR setzt sich aus 15.614 TEUR (VJ 16.004 TEUR) Forderungen/sonstigen Vermögensgegenständen inkl. Rechnungsabgrenzungsposten und 1.494 TEUR (VJ 838 TEUR) liquiden Mitteln zusammen. Der Anteil des Umlaufvermögens inkl. Rechnungsabgrenzungsposten am Gesamtvermögen beträgt unverändert annähernd 100 %. Die Forderungen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr und sind aufgrund der guten Kundenbonität werthaltig. Die Kundenforderungen sind korrespondierend zu den gefallenen Umsatzerlösen niedriger.

Durch den Jahresüberfehlbetrag in Höhe von 2.663 TEUR hat sich das Eigenkapital auf 655 TEUR (VJ 3.318 TEUR) verringert. Die Eigenkapitalquote beträgt 3,8 % (VJ 19,7 %) und hat sich aufgrund des negativen Ergebnisses verringert.

Die Landbell GmbH nimmt unverändert keine Bankkredite in Anspruch. Zins- oder Währungsderivate werden nicht eingesetzt. Zum Bilanzstichtag ist die Liquiditätslage des Unternehmens mit liquiden Mitteln von 1.494 TEUR ausreichend, um alle gegenwärtigen finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

Die liquiden Mittel haben sich wie folgt entwickelt:

2023 2022
TEUR TEUR
Operativer Cashflow 672 1.085
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 10 87
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -26 -1.078
Veränderung des Finanzmittelfonds 656 94
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 838 744
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 1.494 838

Der Forderungsbestand ist in der Regel höher als die Verbindlichkeiten. Berücksichtigt man noch die liquiden Mittel, ist die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu bedienen.

e) Finanzielle Leistungsindikatoren

Im Rahmen der Unternehmensstrategie hat der Vorstand der Landbell AG finanzielle Leistungsindikatoren definiert, welche für alle Konzerngesellschaften Anwendung finden. Diese beinhalten das Umsatzwachstum (bestehende Geschäftsmodelle sowie neue Geschäftsmodelle und Zukäufe) und das Rohergebnis (auch im Verhältnis zur Anzahl der Mitarbeiter). Weiterhin werden die Anzahl der Kunden (nach Groß- und Kleinkunden) und deren Entwicklung sowohl produkt- als auch regionalbezogen ermittelt.

f) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wie in den Vorjahren hat die Landbell GmbH dazu beigetragen, dass die von den dualen Systemen gesetzlich geforderten Recyclingquoten in den wesentlichen Fraktionen von der Landbell AG auch im Jahr 2023 übertroffen worden sind. Lediglich bei zwei Fraktionen konnte die gesetzlichen Recyclingquote nicht erreicht werden, welches strukturell keinem der Dualen Systeme möglich war.

Die Landbell GmbH ermöglicht es ihren Mitarbeitern, sich nebenberuflich weiterzubilden und zu qualifizieren. Dies wird finanziell durch das Unternehmen unterstützt. Intern werden den Mitarbeitern zudem Englischkurse angeboten.

Die Mitarbeiterfluktuation ist seit vielen Jahren auf einem niedrigen Niveau und wird gruppenweit und quartalsweise für alle Gesellschaften ermittelt.

Auch im Jahr 2023 betreibt die Landbell AG weiterhin ein Sustainability Office zur Überwachung der Nachhaltigkeitskriterien. Im Jahr 2023 wurde eine Sustainabilityreport für die Landbell Gruppe veröffentlicht. Für das Jahr 2024 ist ebenfalls geplant, einen Sustainabilityreport zu veröffentlichen.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

a) Prognosebericht

Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich auf einen Prognosezeitraum von einem Jahr. Der Planansatz für das Geschäftsjahr 2024 geht von einer weiterhin schwierigen Ertragslage für die Landbell GmbH aus, da die permanent steigenden Kosten, vor allem für die Sammlung und Sortierung nicht vollständig über Preiserhöhungen an die Kunden weitergegeben werden konnten. Darüber hinaus erwartet die Geschäftsführung eine leichte Ergebnisverbesserung aufgrund von verbesserten Materialerlösen und gestiegenen Lizenzpreisen. Ergebnisbelastungen sind die weiterhin sinkenden Gesamtmarktmengen, die in der Preisbildung für 2024 nur zum Teil berücksichtigt werden konnten.

Auf Grundlage der Ergebnissituation des Geschäftsjahres 2023 und der angemessenen Liquiditätsausstattung beurteilt die Geschäftsführung die voraussichtliche Entwicklung der Landbell GmbH trotz der eingetrübten Aussichten für 2024 als grundsätzlich positiv.

b) Chancen- und Risikobericht

Im Hinblick auf mögliche Gesetzesänderungen und Marktveränderungen sehen wir insbesondere die nachfolgenden Chancen und Risiken:

Abschaffung der erweiterten Herstellerverantwortung in Teilen oder vollständig,

Verstaatlichungen oder "Re-Monopolisierungen",

Verlust von Genehmigungen,

Erhöhung der Kosten durch verstärkte Konzentration auf Lieferantenseite,

Nichterfüllung von Recyclingquoten,

Unterjährig stark fallende Verwertungserlöse,

Sinkende Gesamtmarktmengen,

Massiv steigende PPK-Erfassungskosten aufgrund des Erfassungsmonopols der Kommunen in dieser Fraktion,

Überproportional steigende Sammelmengen im Bereich von LVP, Glas und PPK, die nicht mit steigenden Gesamtmarktmengen korrespondieren und dadurch zu weiteren starken Kostensteigerungen führen.

Basis eines Großteils des Geschäftes ist die Produkt- oder Produzentenverantwortung. Diese ist gesetzlich verankert und wird weltweit als Extended Producer Responsibility (EPR) in immer mehr Ländern und Regionen als wichtige Basis einer Kreislaufwirtschaft eingeführt. Diese Gesetzgebung ist Basis aller genehmigten Rückholsysteme (sogenannter EPR-Systeme). Sollte die EPR abgeschafft werden oder sollte diese exklusiv an bestimmte Teilnehmer im Markt (Kommunen oder Monopole) übertragen werden, entfiele ein großer Teil des Geschäfts der Landbell GmbH.

Basis des Geschäftsbetriebs ist in Deutschland die Genehmigung der Landbell AG für den Betrieb eines Rückholsystems (EPR-Systems). Sollte diese entfallen, z. B. durch Verstaatlichung der Aktivität oder Re-Monopolisierung der Aktivität, könnte dies im Extremfall zu einem kompletten Wegfall dieses Geschäfts führen.

Eine zunehmende Konzentration auf der Lieferantenseite (im Bereich der Entsorgungswirtschaft) kann zu drastisch höheren Kosten führen. Zudem ist es grundsätzlich kritisch zu sehen, wenn die Bereitsteller einer Infrastruktur mit den Nutzern (bzw. Kunden) dieser Infrastruktur in direktem Wettbewerb stehen. Dieses ist in Deutschland der Fall, in anderen Ländern (wie z. B. Frankreich) ist Entsorgungsunternehmen der Betrieb von EPR-Systemen untersagt.

Die Erfassungsstruktur im Bereich PPK ist per Gesetz ausschließlich den jeweiligen Kommunen vorbehalten. Diese Monopolstruktur bewirkt, dass die kommunalen Monopolträger zu Teilen exorbitanten Kostenforderungen stellen aufgrund des fehlenden Wettbewerbs.

Nachdem sich schon in den letzten Jahren die Sortier- und Erfassungskosten deutlich erhöht haben, gehen wir davon aus, dass diese auch zukünftig steigen, vor allem durch stark steigende Energie- und Rohstoffpreise und einen teilweise abnehmenden Wettbewerb auf der Angebotsseite. Hohe Rohstoffpreise wirken sich gleichzeitig auch positiv auf die Verwertungserlöse aus, welche von der Landbell AG am Markt generiert und durch niedrigere Verrechnungspreise an die Landbell GmbH weitergegeben werden können. Allerdings birgt die Preisentwicklung auch Risiken, wenn sich Rohstoffpreise gegen die Preisannahmen entwickeln, was für 2024 nicht ausgeschlossen werden kann.

Finanzwirtschaftliche Risiken sind aufgrund der bestehenden Liquiditäts- und Kapitalausstattung der Landbell GmbH von der weiteren Geschäftsentwicklung abhängig. Da in 2023 keine Kredite in Anspruch genommen und nur in sehr geringem Umfang mit Fremdwährungen gearbeitet wurde, sind potenzielle Zins- und Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, nicht erkennbar. Zur Finanzierung der deutlichen Ausweitung der Geschäftsentwicklung im Jahr 2024 wird ein Factoring notwendig sein, aufgrund des gestiegenen Bedarfs an Working Capital.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, gruppeninterne Darlehensgewährungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Das Unternehmen verfügt über ein adäquates Debitorenmanagement. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsziele, wenn möglich unter Skontoausnutzung, gezahlt. Die Liquiditätssituation des Unternehmens ist weiterhin stabil und die Eigenkapitalsituation ist ausreichend.

Durch die weiter zu niedrig ausfallenden Gesamtmarktmengen in allen Materialfraktionen, die mit hohen Sammelmengen einhergehen, wird auch 2024 als ein herausforderndes Jahr erwartet.

4. Sonstiges

Dieser Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen sowie Erwartungen und Prognosen. Diese basieren auf den uns im Zeitpunkt der Erstellung vorliegenden Informationen, die wir nach sorgfältiger Prüfung als zuverlässig erachtet haben. Aus diesen zukunftsgerichteten Aussagen, Erwartungen und Prognosen haben wir unsere Einschätzungen und Schlussfolgerungen abgeleitet. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass alle unsere auf die Zukunft bezogenen Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Unwägbarkeiten verbunden sind und auf Schlussfolgerungen basieren, die zukünftige Ereignisse betreffen. Diese hängen von Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren ab, die außerhalb unseres Einflussbereichs stehen.

Derartige Entwicklungen können sich unter anderem aus der Veränderung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, der Wettbewerbssituation, der Entwicklung an den Kapitalmärkten, Änderungen der steuerrechtlichen/rechtlichen Rahmenbedingungen sowie aus anderen Risiken ergeben. Damit können dann tatsächlich in der Zukunft eintretende Ereignisse gegebenenfalls erheblich von unseren in die Zukunft gerichteten Aussagen, Erwartungen, Prognosen und Schlussfolgerungen abweichen. Für deren Richtigkeit und Vollständigkeit beziehungsweise für das tatsächliche Eintreten der gemachten Angaben können wir daher keine Haftung übernehmen.

 

Mainz, den 23. August 2024

Uwe Echteler

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Landbell GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Landbell GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Landbell GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt, in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Duisburg, den 18. September 2024

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