HGD Holz-Glas-Design GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit keramischen Erzeugnissen und Glaswaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Bertram seit 21.10.2014 | Prokura |
Frank Sajuns seit 11.5.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
SAICO GmbH SeiffenEigenbeteiligung | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SAICO GmbH SeiffenOlbernhauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZAKTIVA
ANHANG
SAICO GmbH Seiffen
Olbernhau
Anhang
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis
31. Dezember 2023
A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN
Die Gesellschaft firmiert unter dem Namen SAICO GmbH
Seiffen, Olbernhau und ist beim Amtsgericht Chemnitz unter
HRB 20336 eingetragen.
B. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS
1. Grundsätzliche Angaben
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den
Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die
Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den
ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die
Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.
Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die
Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne
des § 267 Abs. 1 HGB Anwendung.
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die
Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft
gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Sie nimmt
allerdings die größenabhängigen
Erleichterungen der §§ 274a und 288 Abs. 1 HGB in
Anspruch.
C. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND
BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungsmethoden
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen
Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter
Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften
für Kapitalgesellschaften, §§ 264, 265-266,
268-274, 276-277 HGB, und unter Beachtung der generellen
Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB
aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB
aufgestellt.
Bewertungsmethoden
Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:
ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle
Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte
sind zu Herstellungskosten in Höhe der auf die
Entwicklung anfallenden Aufwendungen bewertet; diese
entsprechen den Vollkosten.
Zuwendungen Dritter wurden als Minderung der
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten gebucht. Zinsen
für Fremdkapital werden nicht in die
Herstellungskosten einbezogen.
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten
sind zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare
Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen
Nutzungsdauer, bewertet.
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich
Anschaffungsnebenkosten abzüglich
Anschaffungspreisminderungen oder mit den
Herstellungskosten bewertet.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten
unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen
Nutzungsdauer.
Technische Anlagen und Maschinen
sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich
Anschaffungsnebenkosten abzüglich
Anschaffungspreisminderungen oder mit den
Herstellungskosten bewertet.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter
Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich
Anschaffungsnebenkosten abzüglich
Anschaffungspreisminderungen oder mit den
Herstellungskosten bewertet.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter
Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert in
Höhe von EUR 250,00 wurden in Übereinstimmung mit
den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6
Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben
angesetzt.
Geringwertige Vermögensgegenstände des
Sachanlagevermögens bis zu einem Wert in Höhe von
EUR 1.000,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.
Finanzanlagen
sind mit den Anschaffungskosten oder wegen nachhaltiger
Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert
angesetzt.
UMLAUFVERMÖGEN Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren
sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den
Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden
Werten angesetzt.
Die Anschaffungskosten wurden durch
Durchschnittsverfahren ermittelt.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
sind mit ihrem Nominalwert angesetzt.
Sonstige Vermögensgegenstände
sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder
Barwerten angesetzt.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert
bewertet.
RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN
beinhalten Ausgaben oder Einnahmen vor dem
Bilanzstichtag, sofern diese Aufwendungen oder Erträge
für einen genau bestimmten Zeitpunkt nach dem
Bilanzstichtag darstellen.
RÜCKSTELLUNGEN Steuerrückstellungen
berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und
ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des
voraussichtlichen Erfüllungsbetrages aufgrund des
steuerlichen Gewinns dotiert.
Sonstige Rückstellungen
wurden in Höhe der voraussichtlichen
Erfüllungsbeträge nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung dotiert und
berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und
ungewissen Verpflichtungen.
Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr
als einem Jahr werden künftige Preis- und
Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung
auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als
Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der
Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen
Marktzinssätze der vergangenen sieben
Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen
Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.
VERBINDLICHKEITEN
sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die
erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene
Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode).
D. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
1. Anlagevermögen
Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle
Vermögensgegenstände, Sachanlagen und
Finanzanlagen im Geschäftsjahr ist im nachfolgenden
Anlagenspiegel dargestellt.
2. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände haben sämtlich eine
Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
3. Eigenkapital
Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. §
272 HGB unter Berücksichtigung des
Gesellschaftsvertrages.
4. Einlagen stiller Gesellschafter
Der Beteiligungsgeber hat sich mit der Einlage von EUR
200.000,00 still beteiligt. Er ist weder an stillen
Reserven, noch am Verlust beteiligt. Er erhält eine
ergebnisunabhängige und eine ergebnisabhängige
Vergütung. Der Beteiligungsgeber hat einen
Rangrücktritt ausgesprochen für den Fall, dass
eine Überschuldung vorliegen würde. Die
Rückzahlung der Einlage erfolgt
vertragsgemäß jährlich ab dem 31. Januar
2023 in Höhe von 10% der Einlage und ab dem 31. Januar
2027 mit 12,5% der Einlage. Die letzte Rückzahlung ist
am 30. November 2030 fällig.
5. Verbindlichkeiten
Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit
einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR
274.085,84 (Vorjahr: EUR 382.941,07).
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die
durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind,
beträgt EUR 1.513.700,89. Diese betreffen
vollständig Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten.
Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen
sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:
Am Geschäftsgrundstück der Gesellschaft sind
Grundschulden bestellt. Desweiteren hat der
Geschäftsführer selbstschuldnerische
Bürgschaften übernommen, sowie Wertpapiere und
Sparkonten verpfändet und Lebensversicherungen
abgetreten. Es liegt eine Ausfallbürgschaft der
Bürgschaftsbank Sachsen GmbH vor. Daneben wurde ein
Vertrag über eine Raumsicherungsübereignung
abgeschlossen und eine Globalzession vereinbart. Es wurden
Miet-, Pachtansprüche aus dem
Geschäftsgrundstück der Gesellschaft abgetreten.
Der Geschäftsführer hat eine
Garantieerklärung gegenüber dem Beteiligungsgeber
der stillen Einlage abgegeben.
E. SONSTIGE ANGABEN
1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
In Zusammenhang mit Liefer- und Leistungsverträgen
bestehen sonstige finanzielle
Verpflichtungen in Höhe von jährlich etwa TEUR
74,9.
2. Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigten
Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten
Arbeitnehmer betrug 22.
3. Gesellschaftsorgane
Geschäftsführung
Geschäftsführer der Gesellschaft war im
Berichtsjahr Herr Frank Sajuns, Kaufmann.
4. Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, den
Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Olbernhau, den 23. Januar 2025 gez. Frank Sajuns Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 13. September 2024 |
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