newcare Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jenny Katharina Textor seit 28.7.2025 | Geschäftsführer |
Bernhard Johannes Wendt seit 11.6.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
AERO Beteiligungs s.a.r.l. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AERO Holding GmbHEssenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Konzernrechnungslegung Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Allgemeine Auftragsbedingungen Hinweis: Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die AERO Holding GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der AERO Holding GmbH, Essen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der AERO Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 19. September 2022 Ernst
& Young GmbH
Brorhilker, Wirtschaftsprüfer Fröhlich, Wirtschaftsprüferin Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2021
Konzern-Kapitalflussrechnung für 2021
Entwicklung des Konzerneigenkapitals für 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021Inhaltsverzeichnis A. Allgemeine Angaben 1. Konsolidierungskreis 2. Konsolidierungsgrundsätze 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden B. Erläuterungen zum Konzernabschluss 1. Anlagevermögen 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3. Eigenkapital 4. Rückstellungen 5. Verbindlichkeiten 6. Passive Latente Steuern 7. Umsatzerlöse 8. Sonstige betriebliche Erträge 9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12. Steuern von Einkommen und vom Ertrag 13. Honorare des Abschlussprüfers 14. Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 13 HGB C. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführung 2. Beirat 3. Organbezüge und Bezüge des Beirats 4. Anzahl der Mitarbeiter 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen 6. Haftungsverhältnisse 7. Konzernverhältnisse 8. Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB 9. Nachtragsbericht 10. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung 11. Erläuterungen zum Konzerneigenkapitalspiegel 12. Ergebnisverwendung D. Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2021 A. Allgemeine Angaben Die Muttergesellschaft ist unter der Firma AERO Holding GmbH mit Sitz in Essen, im Handelsregister B beim Amtsgericht Essen unter der Nummer HRB 31610 eingetragen. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB unter Annahme Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 HGB aufgestellt worden. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten, die Fristigkeiten und die übrigen Davon-Vermerke in diesem Anhang gemacht. Die AERO Holding GmbH wurde in 2019 als Holding gegründet und bildet die Obergesellschaft für den am 1. Januar 2020 entstandenen Konzernkreis. Aufgrund der Änderung des Konsolidierungskreises durch die im Geschäftsjahr 2021 neu erworbenen Tochterunternehmen sowie der unterjährigen Akquisitionen im Geschäftsjahr 2020 ist die Vergleichbarkeit der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung nur sehr eingeschränkt möglich. 1. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst das Mutterunternehmen sowie sämtliche inländische Tochterunternehmen:
Die Anteile am Kapital der Tochterunternehmen umfassen jeweils 100%. 2. Konsolidierungsgrundsätze Die Konsolidierung im Zuge der Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2021 erfolgte entsprechend den Grundsätzen der §§ 300 ff. HGB. Sämtliche einbezogene Konzernunternehmen haben zum 31. Dezember 2021 einen Jahresabschluss aufgestellt. Konzernabschlussstichtag ist mithin ebenfalls der 31. Dezember 2021. Sämtliche einbezogene Jahresabschlüsse werden in Euro aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines Erwerbs erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Neubewertungsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen. Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten sowie latenten Steuern entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als "Geschäfts- oder Firmenwert" ausgewiesen. Die folgenden Tochterunternehmen wurden zum 1. August 2021 im Rahmen eines Share-Deals vollständig übernommen und in den Konsolidierungskreis aufgenommen:
Die folgenden Tochterunternehmen wurden zum 1. November 2021 im Rahmen eines Share-Deals vollständig übernommen und in den Konsolidierungskreis aufgenommen:
Die folgenden Tochterunternehmen wurden zum 31. Dezember 2021 im Rahmen eines Share-Deals vollständig übernommen und in den Konsolidierungskreis aufgenommen:
Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten sowie latenten Steuern und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Die aus der Kaufpreisallokation ermittelten Werte für Verträge werden über drei Jahre und die Geschäfts- oder Firmenwerte werden über zehn Jahre linear abgeschrieben. Dabei orientiert sich die Abschreibungsdauer an der erwarteten durchschnittlichen Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt rund 3 bis 8 Jahre. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens werden zu Nennwerten abzüglich notwendiger Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben für im Voraus bezahlte Aufwendungen des Folgejahres. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert ausgewiesen. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. B. Erläuterungen zum Konzernabschluss 1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Kapitalkonsolidierung der neu erworbenen Anteile an den vorstehend genannten Unternehmen führte insgesamt zu einem als Geschäfts- oder Firmenwert aktivierten Unterschiedsbetrag mit einem Restbuchwert zum Stichtag in Höhe von TEUR 64.097 (Vorjahr: TEUR 48.291). Unter Berücksichtigung des Geschäfts- oder Firmenwerts, der in den Jahresabschlüssen der einbezogenen Unternehmen entstanden ist, beläuft sich die gesamte Abschreibung auf die Geschäfts- oder Firmenwerte auf TEUR 5.729 (Vorjahr: TEUR 3.417). Angaben zum Anteilsbesitz:
* Die GAMA Holding GmbH, Essen, ist mit Wirkung
zum 24. November 2021 auf die wecare Holding GmbH, Essen,
verschmolzen worden.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Zum Stichtag bestehen keine Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die nicht konsolidiert werden. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 25) entspricht dem bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Im Geschäftsjahr 2021 erfolgte eine Zuführung in die Kapitalrücklage von TEUR 7.500, so dass diese zum Bilanzstichtag TEUR 49.273 (Vorjahr: TEUR 41.773) beträgt. 4. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Steuerrückstellungen betreffen im Wesentlichen die erwartete Körperschaftsteuer für das Jahr 2020 und 2021. Die Sonstigen Rückstellungen haben überwiegend eine Laufzeit von bis zu einem Jahr und umfassen im Wesentlichen:
5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach Laufzeiten wie folgt:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern (Lohn- sowie Umsatzsteuern) in Höhe von TEUR 563 (Vorjahr: TEUR 31) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von TEUR 840 (Vorjahr: TEUR 573) Verwahrgelder. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die nicht konsolidiert wurden, bestehen zum Stichtag nicht. 6. Passive Latente Steuern Die saldierten (passiven) latenten Steuern in Höhe von TEUR 791 (Vorjahr: TEUR 202) resultieren aus den nachfolgend aufgelisteten Sachverhalten:
Für die Ermittlung der latenten Steuern zum Stichtag wurde ein Mischsteuersatz in Höhe von 18,825% zu Grunde gelegt. 7. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden fast ausschließlich in den Pflegeeinrichtungen erzielt. Der Konzern ist lediglich im Inland tätig. Auf Basis der Ergebnisse der Sitzung IDW KHFA vom 13. Mai 2020 wurden die Erstattungen nach § 150 Abs. 2 SGB XI im Geschäftsjahr 2021 unter den Umsatzerlösen ausgewiesen. Aus Gründen der Vergleichbarkeit wurden diese Erstattungen ebenfalls für das Vorjahr von den sonstigen betrieblichen Erträgen in die Umsatzerlöse umgegliedert. Die Erstattungen aus dem Pflegerettungsschirm der Bundesregierung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 6.478 (Vorjahr: TEUR 2.027). 8. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Vorjahr im Wesentlichen Erstattungen aus dem Pflegerettungsschirm der Bundesregierung in Höhe von TEUR 2.027. Diese wurden in die Umsatzerlöse sowohl für das aktuelle Geschäftsjahr und aus Vergleichsgründen auch für das Vorjahr umgegliedert (siehe hierzu auch Punkt 7.). 9. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Mieten, Pachten und Leasing in Höhe von TEUR 11.919 (Vorjahr: TEUR 7.903), Abgaben, Versicherungen und die Ausbildungsumlagen TEUR 2.422 (Vorjahr: TEUR 1.155), Wirtschafts- und Verwaltungsbedarf TEUR 1.168 (Vorjahr: TEUR 463), Rechts- und Beratung TEUR 1.455 (Vorjahr: TEUR 2.050) sowie Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen TEUR 1.698 (Vorjahr: TEUR 644). 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Zinserträge beinhalten Zinserträge aus laufenden Geschäftsguthaben. 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Zinsaufwendungen resultieren im Wesentlichen aus der Fremdfinanzierung durch Kreditinstitute und enthalten im Vorjahr einmalige Aufwendungen bei Abschluss der Finanzierungen von TEUR 1.269. 12. Steuern von Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind neben den originären Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 137 (Vorjahr: TEUR 223) Erträge aus der Veränderung der latenten Steuern in Höhe von TEUR 743 (Vorjahr: TEUR 527) enthalten. 13. Honorare des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für erbrachte Leistungen gliedert sich wie folgt:
14. Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 13 HGB Im Geschäftsjahr 2021 wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen im Sinne des § 314 Abs. 1 Nr. 13 HGB zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. C. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführung Markus Mitzenheim, Altenpfleger, Herzogenaurach Thomas Kruggel, Hilden, Diplom-Ökonom, seit 1. Januar 2022 Stephan Schwarz, Rechtsanwalt, Frankfurt am Main, bis 31. Dezember 2021 2. Beirat Uwe Klingel (Vorsitzender), Berater, Sachseln, Schweiz Christian Zeltner, Berater, Nürnberg Dr. Philip Matlachowsky, Berater, Frankfurt am Main Thomas Render, Berater, Frankfurt am Main 3. Organbezüge und Bezüge des Beirats Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung sowie des Beirates wird gemäß § 314 Abs. 3 i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Anzahl der Mitarbeiter Die durchschnittlichen Mitarbeiterzahlen ohne Auszubildende zum 31. Dezember 2021 ergeben sich nach § 314 Abs. 1 Nr. 4 HGB wie folgt:
Zum Jahresende wurden 163 Auszubildende (im Vorjahr: 99) beschäftigt. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die nicht zu passivierenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich zum Stichtag auf insgesamt rund EUR 225,6 Mio. (Vorjahr: EUR 160,6 Mio.). Sie resultieren im Wesentlichen aus langfristigen Dienstleistungs- und Mietverträgen, die eine Laufzeiten von bis zu 21,8 Jahren haben. 6. Haftungsverhältnisse Gemäß § 268 Abs. 7 HGB bestehen lediglich in § 251 HGB genannte Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. Namentlich wurden Pfandrechte an den Anteilen des die Darlehen der Kreditinstitute empfangenden Gesellschaft zur Absicherung der Fremdfinanzierung gewährt. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der gewährten Sicherheit gegenüber Kreditinstituten wird aufgrund der stabilen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der betreffenden Unternehmen als gering eingeschätzt. 7. Konzernverhältnisse Die AERO Holding GmbH, Essen, erstellt den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen. Dieser wird im Bundesanzeiger offengelegt. Die wecare Gruppe GmbH erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen und macht von der Befreiung nach § 291 Abs. 1 Satz 1 HGB gebraucht, so dass der Konzernabschluss nicht gesondert im Bundesanzeiger offengelegt wird. Der Kreis der verbundenen Unternehmen der AERO Holding GmbH, Essen, umfasst das oberste Mutterunternehmen, die AERO Holding GmbH, Essen, und sämtliche Tochterunternehmen dieses Mutterunternehmens entsprechend der Anteilsbesitzliste. 8. Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB Folgende Unternehmen werden die Befreiung des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch nehmen:
Alle vorgenannten Gesellschaften sind in den Konzernabschluss entsprechend § 264 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 HGB einbezogen. Die AERO Holding GmbH, Essen, wird ihren Konzernabschluss entsprechend den Regelungen des § 264 Abs. 3 S.1 Nr. 4 in Verbindung mit § 325 HGB im Bundesanzeiger offenlegen. Die Gesellschaften verzichten auf die Offenlegung ihrer Jahresabschlüsse. 9. Nachtragsbericht Am 25. April 2022 wurde die bestehende Bankfinanzierung erfolgreich um weitere Kapitalzusagen von EUR 20 Mio. ausgeweitet. Das Geld soll für die weitere erfolgreiche Expansion der Gruppe genutzt werden. Des Weiteren verweisen wir auf die Anmerkungen im Lagebericht zu den Auswirkungen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine. Mit Gesellschafterbeschlüssen vom 24. August 2022 sind bis auf die AERO Holding GmbH und die La Vida Pflegepartner Osterbrock GmbH alle Gesellschaften im Zuge des Renamings der Gruppe umbenannt worden. Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2021 kam es darüber hinaus zu keinen Vorfällen oder Vorgängen von besonderer Bedeutung 10. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds besteht aus liquiden Mitteln sowie kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist im Geschäftsjahr 2021 insbesondere durch die Akquisition der Tochterunternehmen und deren Geschäftsbetriebe geprägt, während der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit den Mittelzufluss für die Unternehmens- und Geschäftsbetriebserwerbe darstellt. 11. Erläuterungen zum Konzerneigenkapitalspiegel Das Konzerneigenkapital besteht im Wesentlichen aus dem Stammkapital des Mutterunternehmens sowie der Kapitalrücklage, in die der Gesellschafter eingezahlt hat. Aufgrund des negativen Ergebnisses stehen keine Beträge zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung. 12. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag der Muttergesellschaft auf neue Rechnung vorzutragen. D. Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2021 Die Entwicklung des Konzernanlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt (Anhang S. 13).
Essen, 19. September 2022 AERO Holding GmbH Geschäftsführung Markus Mitzenheim Thomas Kruggel Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2021
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021Inhaltsverzeichnis 1. Allgemein 2. Markt- und Branchenentwicklung 3. Geschäftsverlauf 4. Umsatz- und Ertragslage 5. Vermögens- und Finanzlage 6. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren 7. Entwicklung der Tochtergesellschaften 8. Chancen- und Risikobericht 9. Auswirkungen der Corona-Pandemie 10. Auswirkungen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine 11. Prognosebericht 1. Allgemein Der Konzern hat seine operative Tätigkeit mit Vollzug der Transaktion der Medical Senior Park Gruppe sowie der Convivo-Gruppe am 28. Februar 2020 aufgenommen. Seit der Aufnahme der operativen Tätigkeit ist die Gruppe durch weitere Zukäufe und Eröffnung von neuen Betriebsstätten auf insgesamt 26 Einrichtungen gewachsen. Dieser Weg soll in den Folgejahren fortgesetzt werden.
Das Leistungsportfolio beruht hauptsächlich auf der stationären Pflege. Zum Bilanzstichtag betreiben folgende Tochterunternehmen Pflegeeinrichtungen:
Weiterhin wird eine Reha-Einrichtung zur Therapie suchterkrankter Frauen mit Begleitkindern betrieben:
Hierbei sind wir bundesweit engagiert:
2. Markt- und Branchenentwicklung Aufgrund des demografischen Wandels und der steigenden Lebenserwartung der Bevölkerung ist der Pflegemarkt weiterhin durch ein stabiles Wachstum gekennzeichnet. Vor allem mit zunehmendem Alter eines Menschen erhöht sich das Risiko, aufgrund von physischen oder psychischen Beeinträchtigungen auf Pflege angewiesen zu sein. Die vielerorts erkennbare Begrenzung pflegerischer Angebote durch den stärker zutage tretenden Personalmangel gilt bundesweit. Im ambulanten Sektor können zunehmend Kundenanfragen nicht mehr befriedigt werden. Im stationären Bereich zeichnen sich aus eben diesem Grund weitere Einrichtungsschließungen ab, die eine Chance für unsere Unternehmensgruppe bedeuten. 3. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2021 wurde zusätzlich zu den 14 stationären Einrichtungen zum 1. Januar im Laufe des Jahres 11 weitere Einrichtungen übernommen und eine weitere Betriebsstätte neu eröffnet. Insbesondere die Übernahmen benötigen grundsätzlich eine gewisse Zeit der Integration, so dass die Ergebnissituation im Jahr der Übernahme stark von Sondereinflüssen belastet ist. Zum 1. August 2021 (vier) sowie zum 1. November 2021 (vier) und zum 31. Dezember 2021 (drei) sind weitere Einrichtungen übernommen worden. Zum 1. Oktober 2021 wurde darüber hinaus eine neue Einrichtung in Betrieb genommen. Weitere Übernahmen, die voraussichtlich im Folgejahr 2022 realisiert werden können, wurden angebahnt. 4. Umsatz- und Ertragslage Die Umsatz- und Ertragslage ist im Wesentlichen abhängig von der Kapazitätsauslastung der Häuser. Die Belegung der Einrichtungen lag im Jahr 2021 mit durchschnittlich 1.546 Plätzen (Vorjahr: 1.265 Plätze), beziehungsweise 87,9% (Vorjahr: 88,2%), unter dem ambitionierten Planungsziel mit einer Zielauslastung von 93,2% (Vorjahr: 91,6%). Die Belegung war durch die Pandemie negativ beeinflusst worden und ist in Summe dennoch als positiv zu betrachten. Die Umsatzerlöse inklusive der Erstattungen aus dem Pflegerettungsschirm in Höhe von TEUR 76.983 (Vorjahr: TEUR 48.505) enthalten die Erlöse der stationären Einrichtungen (anteilig seit dem Übernahmezeitpunkt), die fast ausschließlich aus Pflegeumsätzen bestehen. Das EBITDA beträgt TEUR 4.257 (Vorjahr: TEUR 1.608), ist aber substanziell durch Sondereinflüsse negativ beeinflusst (bspw. Transaktionskosten, Einmalkosten). Dieses Ergebnis ergibt sich aus den laufenden Ergebnissen der Konzerngesellschaften. Das EBITDA der Zukäufe ist erst nach der Übernahme in den Zahlen enthalten. Entsprechend sind die Zukäufe aus 2021 nur im geringen Maße in den Zahlen enthalten. Das um Transaktions- und Sondereffekte bereinigte und nachhaltige EBITDA nach Holding-Kosten beträgt TEUR 10.783 (Vorjahr: TEUR 6.866). 5. Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 94.819 (Vorjahr: TEUR 69.361) ist mit lang- und mittelfristigen Fremdmitteln sowie Eigenkapital finanziert. Bei den lang- und mittelfristigen Fremdmitteln handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 42.192 (Vorjahr: TEUR 29.775). Die Gesellschafter haben Einzahlungen in die Kapitalrücklage in Höhe von insgesamt TEUR 49.273 (Vorjahr: TEUR 41.773) geleistet. Insgesamt weist das Unternehmen eine Eigenkapitalquote von 22,5% (Vorjahr: 37,9%) aus. Im Geschäftsjahr 2021 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 26.578 (Vorjahr: TEUR 66.077) für die Zugänge zum Konsolidierungskreis getätigt. Es wurde trotz aller Sondereinflüsse (bspw. Transaktionskosten, Einmalkosten) ein positiver Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 6.168 (Vorjahr: TEUR 1.445) erzielt. Die Gesellschaften des Konzerns konnten im Berichtsjahr zu jedem Zeitpunkt alle Zahlungsverpflichtungen erfüllen. Auch zukünftig werden voraussichtlich alle Zahlungsverpflichtungen erfüllt werden können. Das Eigenkapital wurde im Berichtsjahr mit einem Konzernjahresfehlbetrag von TEUR -13.480 (Vorjahr: TEUR -12.383) belastet, negativ beeinflusst insbesondere aus der linearen Abschreibung der im Rahmen der Kaufpreisallokation aufgedeckten stillen Reserven in den immateriellen Vermögensgegenständen sowie des Geschäfts- oder Firmenwertes in Höhe von TEUR 15.969 (Vorjahr: TEUR 11.468). Durch die Kapitalerhöhung in Höhe von TEUR 7.500 hat sich das Eigenkapital jedoch nur um TEUR 5.980 auf TEUR 23.427 (Vorjahr: TEUR 29.407) reduziert. 6. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Personalentwicklung und Soziales Der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern hat ganz Deutschland und nahezu alle Branchen erreicht. Insbesondere in den Metropolregionen verschärft sich der Wettbewerb um qualifiziertes Personal und Auszubildende. Auch das Segment der Pflegehilfskräfte ist zunehmend schwerer zu rekrutieren, da insbesondere der Krankenhaussektor eine wachsende Konkurrenz darstellt. Wir konnten im Jahr 2021 eine große Anzahl der angebotenen Ausbildungsplätze sowohl für die Ausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann als auch Plätze für die einjährige Ausbildung (Pflegeassistenz) erfolgreich besetzen und so die Grundlage für eine stabile Nachwuchsrekrutierung legen. Die Nachfrage von Auszubildenden für den Beruf der Gesundheits- und Pflegeassistenz ist weiterhin hoch, allerdings auch hier standortabhängig. Die Neuordnung der Pflegeausbildung in den Jahren zuvor wurde nach ihrer gesetzlichen Fixierung final umgesetzt. Im Berichtsjahr und in 2022 werden das alte und das neue Umlagesystem parallel zueinander laufen, solange die alten Ausbildungsjahrgänge noch nicht abgeschlossen sind. Die neue generalistische Ausbildung wird die Gewinnung von Pflegefachkräfte durch eigene Ausbildung für die Altenpflege eher erschweren. Durch die direkte Konkurrenzsituation mit dem Krankenhaussektor sind hier verstärkte Abwanderungstendenzen von Auszubildenden zu erwarten. Neben der Ausbildung steht die Gewinnung neuer Beschäftigter unverändert im Fokus. Interne und externe Qualitätssicherung Seit 2010 werden alle stationären Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegedienste einmal jährlich durch den Medizinischen Dienst Bund (MD) überprüft und die Ergebnisse gemäß § 115 SGB XI in den so genannten "Transparenzberichten" im Internet veröffentlicht. Seit 2013 werden neben den Themen des pflegerischen Qualitätsmanagements auch Hauswirtschaft, Personal und Organisation, mit wechselnden Schwerpunkten, überprüft. Wir arbeiten neben den Maßnahmen der internen Qualitätssicherung aktiv an der Weiterentwicklung der Pflege und überprüfen regelmäßig unsere nichtfinanziellen Leistungsindikatoren insbesondere die Pflege- und Betreuungsqualität. Mit dem Aufbau eines zentralen und regionalen Qualitätsmanagements, die unternehmensweite Einführung eines einheitliches Dokumentationssystem sowie laufende interne Auditierungen hat die Qualitätssicherung im Unternehmen einen hohen Stellenwert und ist ein Schwerpunkt der weiteren Unternehmensentwicklung. 7. Entwicklung der Tochtergesellschaften Mit Wirkung zum 1. August 2021 erfolgte die Erstkonsolidierung sämtlicher Anteile der GAMA-Gruppe mit folgenden Gesellschaften:
Mit Wirkung zum 1. November 2021 erfolgte die Erstkonsolidierung sämtlicher Anteile der Vehreschild-Gruppe mit folgenden Gesellschaften:
Die letzte Veränderung des Konsolidierungskreises erfolgte mit Wirkung zum 31. Dezember 2021 durch die Erstkonsolidierung sämtlicher Anteile von drei Gesellschaften der La Vida-Gruppe:
Der Aufbau der Dienstleistungsgesellschaft Service4Care GmbH wurde in 2021 weiter vorangetrieben. Die Gesellschaft soll zukünftig die Dienstleistungen innerhalb der Konzerngesellschaften erbringen, die insbesondere mit der Verpflegung, Reinigung, Wäscherei und technischen Dienstleistungen im Zusammenhang stehen. Trotz intensiver Rekrutierungsmaßnahmen konnte im Jahresverlauf nicht vollständig auf den Einsatz von Zeitarbeit verzichtet werden, was zu einer Verschlechterung des Jahresergebnisses führte. 8. Chancen- und Risikobericht Die wecare Gruppe GmbH hat für ihre Arbeit vorrangig nachfolgende Risiken für 2021 und 2022 herausgearbeitet, die stetig und systematisch beobachtet und verfolgt werden: Strategische Risiken Die stationäre Versorgung ist und bleibt kein Auslaufmodell, da eine große Anzahl von Krankheitsbildern nur schwer und sehr kostenintensiv in der Häuslichkeit betreut werden können. Zudem wird die Gesamtbelastung der Pflegeversicherung aber auch der Sozialhilfeträger überbordende Ansprüche begrenzen. Erschwerend tritt die fehlende Barrierefreiheit von Wohnraum in Innenstadtlagen hinzu, die selbst bei guter Versorgung durch ambulante Dienste Vereinsamungstendenzen fördert. Die mittelfristige Veränderung des potenziellen Bewohnerkreises wird den Charakter der Häuser verändern. Der sich beschleunigende Bewohneraustausch - auch über das Instrument der Kurzzeitpflege - stellt weiterhin hohe Anforderungen an Beschäftigte. Durch das Inkrafttreten des Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetzes (GVWG) zum 25. Juni 2021 ergeben sich zum 01. Januar2022 sowie in der Folgezeit diverse Veränderungen. Insbesondere auf zwei Aspekte soll hier näher eingegangen werden:
Personalrisiko Der Personalmarkt in Ballungszentren steht weiterhin unter hohem Druck, auch wenn die 2014 eingeführte Ausbildungsumlage zur Finanzierung zusätzlicher Ausbildungsplätze dem entgegenwirken soll. Die bereits vorhandene Lücke kann aktuell nicht vollständig geschlossen werden. In ländlichen Regionen ist der Personalmarkt deutlich angespannter als in den Städten und Ballungszentren. Durch die Abwanderung jüngerer Arbeitnehmer in als attraktiver wahrgenommene Ballungszentren besteht gerade in ländlichen Regionen und grenznahen Randlagen große Probleme in der Personalgewinnung. Verstärkt wird die Situation dadurch, dass in diesen Regionen auch Auszubildende schwieriger zu gewinnen sind. Wir begegnen dieser Situation unter anderem durch den Aufbau eines internen Springerpools, der es uns ermöglicht, eine Anzahl von Mitarbeitern flexibel innerhalb unseres Unternehmens einzusetzen und so personellen Engpässen gezielt entgegenzuwirken. Diese Entwicklung hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir keine geplante Zeitarbeit in unserem Unternehmen einsetzen müssen (Ausnahme: durch den Rettungsschirm finanzierter Einsatz von Zeitarbeitern aufgrund hoher Infektionsraten auf Seiten der Mitarbeiter). Der Einsatz ausländischer Mitarbeiter ist ein weiteres Standbein im Rahmen der Mitarbeiterakquise. Gerade in den ländlichen Regionen, in denen qualifiziertes Personal nicht vorhanden ist, können ausländische Mitarbeiter diesen Personalmangel kompensieren, so dass wir sowohl 2022 als auch 2023 in die Qualifizierung und Beschäftigung ausländischer Mitarbeiter investieren. Belegungsrisiko Aufgrund der Marktsituation, insbesondere vor dem Hintergrund des bestehenden Wettbewerbsdrucks sowie der verstärkt nachgefragten ambulanten Leistungen, stellt die Belegung der Häuser unverändert eine Herausforderung dar. Die angebotene Qualität und ausgewiesene Verbraucherfreundlichkeit (zertifiziert durch den Grünen Haken für Lebensqualität) unserer Häuser tragen zu einer kontinuierlichen Belegung bei. Die Geschäftsführung analysiert laufend die Belegung aller Häuser und steht mit den Regionalleitern in stetigem Austausch. Im Vergleich zum Personalrisiko hat sich das Belegungsrisiko in den letzten Jahren im Zuge des demographischen Wandels deutlich reduziert. Qualitätsrisiko Die Arbeit der Qualitätsmanagementbeauftragten erfolgt unter zentraler Führung. Neben den externen Qualitätskontrollen durch Heimaufsicht und MD Bund gewährleisten systematische interne Audits und Fallbesprechungen die Reduzierung von Fehlern und in der Folge eine in weiten Teilen stabile Leistungsqualität auf hohem Niveau. Die Einrichtungen der wecare Gruppe werden vollständig durch den Grünen Haken zertifiziert. Hierbei steht weniger die Dokumentation der Pflegeleistungen im Fokus als vielmehr die Lebenszufriedenheit der Bewohner. Dieser Prozess wird 2022 abgeschlossen sein. Wir haben in 2021 begonnen, auf Grundlage unseres Pflegedokumentationssystems ein Kennzahlensystem zu entwickeln, das hilft, mögliche Fehlentwicklungen frühzeitig zu identifizieren und diesen gezielt entgegenzuwirken. Auch dieser Prozess wird 2022 abgeschlossen werden. Kostenrisiko Dem Kostenrisiko wird durch gezielte Verhandlungen mit den Kostenträgern entgegengewirkt, wenngleich auch eine vollständige Kompensation nicht immer möglich scheint. Operative Chancen Chancen sieht die Gesellschaft in der weiteren Automatisierung von operativen Prozessen und Zentralisierung von administrativen Vorgängen (z.B. Einkauf). Aufgrund der Bündelung von Einkaufsvolumina können bspw. ggf. günstigere Einkaufskonditionen realisiert werden. Entwicklungschancen Wir erwarten eine Ausweitung von Dienstleistungen insbesondere im Bereich der ambulanten und teilstationären Pflege sowie des betreuten Wohnens, wodurch sich zusätzliche Umsatz- und Ergebnischancen eröffnen. Strukturelle Chancen Chancen im Bereich der Unternehmensstruktur sieht das Unternehmen durch die zukünftige Bündelung der pflegefernen Prozesse (u.a. Haustechnik, Küche, Reinigung, Wäscherei) sowie ein Ausbau des Belegungs- und Einstufungsmanagement. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem Die wecare Holding GmbH verfügt über ein internes Kontroll- und Risikomanagementsystem (IKS) bezüglich des Rechnungslegungsprozesses. Dieses stellt sicher, dass die gesetzlichen Normen und Rechnungslegungsvorschriften eingehalten werden. Grundsätzlich gibt auf jeder Ebene zumindest ein Vier-Augen-Prinzip. Im gesamten Rechnungslegungsprozess müssen bestimmte Freigabeprozesse eingehalten werden. Risikomanagement für Finanzrisiken Die wecare Gruppe GmbH ist durch die Einzahlung in die Kapitalrücklage durch die Gesellschafter sowie langfristige Bankdarlehen mit jeweils festen Zinsvereinbarungen finanziert. Die Weiterentwicklung der risikobezogenen Frühwarnsysteme erfolgt durch die Geschäftsführung und den Bereich Controlling. Die Wirksamkeit und Einhaltung der Instrumente und Regelungen werden regelmäßig kontrolliert. Alle Unternehmensrisiken werden systematisch verfolgt, monatlich analysiert und bewertet. Dadurch ist gewährleistet, dass bei Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden oder nachhaltig negativ beeinflussen könnten, frühzeitig gegengesteuert werden kann. Die seitens des Gesetzgebers realisierten Veränderungen werden die Bewohnerstruktur stationärer Pflegeeinrichtungen weiter verändern. In der Folge werden die medizinischen Anforderungen in noch stärkerem Maß greifen und der Bewohnerwechsel sich weiter beschleunigen. Wichtigste und zugleich limitierende Ressource bleibt das Pflegepersonal, das in einem sich überhitzenden Markt zunehmend weniger verfügbar ist. Auf Basis einer jederzeit gesicherten Liquidität sind die Entwicklung neuer Geschäftsfelder und die Akquise neuer Angebote schon heute wichtige Entwicklungsparameter, die auch künftig die erfolgreiche Fortführung des Geschäftsbetriebes sichern. Gesamtbild zur Chancen- und Risikolage Das Geschäftsmodell der Gruppe ist auch in einem konjunkturellen Umfeld mit wenig Impulsen gleichermaßen stabil und robust. Kurzfristige konjunkturelle Eintrübungen wirken sich nur in geringem Maße auf die Geschäftsentwicklung der Gruppe aus. Unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung betreibt die Gruppe zur Effizienzsteigerung eine aktives Belegungs- und Einstufungsmanagement sowie eine kontinuierliche Kosten- und Prozessoptimierung. Vor dem Investorenhintergrund und der Entwicklungsperspektive des Unternehmens bestehen gute Refinanzierungsmöglichkeiten. Zum Bilanzstichtag waren keine wesentlichen quantifizierbaren Risiken im Sinne der Risikodefinition bekannt, die den Fortbestand des Konzerns gefährden oder wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erwarten ließen. 9. Auswirkungen der Corona-Pandemie Die sich seit dem Frühjahr 2020 stark ausgebreitete Corona-Pandemie hat weltweite Folgen bis heute. Während im Jahr 2020 noch erste Maßnahmen zur medizinischen Reaktion durch Erst-Impfungen für Pflegeheimbewohner und Pflegende eingeleitet werden konnten, haben die Regierungen parallel dazu versucht, durch Stabilisierungsprogramme die wirtschaftlichen Folgen abzumildern. Unsere Gruppe konnte die Maßnahmen unsere Mitarbeiter betreffend vollständig umsetzen und neben erhöhten Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen auch Impfungen ermöglichen. Weiter konnten wir auch den Pflegebonus als zusätzliche Einmalzahlung an die Mitarbeiter weiterreichen. Dennoch sind die Herausforderungen in der Pflegebranche enorm. Durch die Corona-Pandemie wurde dies auch für die breite Masse deutlich. Die Bundesregierung hat mit dem Covid-19-Krankenhausentlastungsgesetz den sogenannten Pflege-Rettungsschirm befristet geschaffen und diesen in der Vergangenheit mehrfach bis zum 30. Juni 2022 verlängert. Hierdurch konnten die coronabedingten Mehrkosten beispielsweise durch Infektionsschutzmaßnahmen sowie Mindererlöse durch eine reduzierte Belegung der Einrichtungen teilweise ausgeglichen werden. Weiter werden im Rahmen der Coronavirus-Testverordnung die Kosten für das Testen der Bewohner sowie des Pflegepersonals erstattet. Ab dem 30. Juni 2022 werden aktuell nur noch coronabedingten Mehrkosten sowie die Kosten für das Testen der Bewohner und des Pflegepersonals erstattet. Die Pflegeeinrichtungen sind aber weiterhin erheblich durch die Corona-Pandemie belastet, insbesondere durch die Abwesenheit des Pflegepersonals im Rahmen von infektionsbedingten Isolierungen oder Quarantänen. Dies verschärft die ohnehin sehr angespannte Personalsituation in den Einrichtungen und schränkt die Belegungsmöglichkeiten der Einrichtungen weiter ein. Ob es einen weiteren Ausgleich der coronabedingten Mindereinnahmen im Zuge der fortschreitenden pandemischen Entwicklung geben wird, ist aktuell in der politischen Diskussion. 10. Auswirkungen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine könnte negative Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Zum aktuellen Zeitpunkt lassen sich die direkten und indirekten Auswirkungen des Ukraine-Kriegs nur schwer vorhersagen. Der Konflikt führt wohl zu einem gesamtwirtschaftlich inflationären Umfeld. Die unmittelbaren Auswirkungen, wie steigenden Kosten für Energie, Verbrauchsmaterialien und Transport sind bereits im ersten Halbjahr 2022 deutlich spürbar. Die Reduzierung oder die zumindest temporäre Beendigung der Energielieferungen aus Russland kann diese Auswirkungen verstärken und zusätzliche negativen Folgen für unser Geschäft haben. Darüber hinaus könnten wir durch Druck auf Zinssätze oder deren Anstieg zukünftig belastet werden. Die vorgenannten Risiken haben, aufgrund des Refinanzierungsmodells in der vollstationären Altenpflege in Deutschland überwiegend nur vorübergehenden Charakter. Nachhaltigen Preissteigerungen bei Energie- und Verbrauchsmaterialien werden durch die Kostenträger im Rahmen der regelmäßigen Pflegesatzverhandlungen durch entsprechende Erhöhung der Pflegesätze ausgeglichen. Zum Zeitpunkt dieses Berichts haben wir keine Risiken identifiziert, die unseren Fortbestand gefährden könnten. 11. Prognosebericht Die Geschäftsführung beurteilt die künftige Geschäftsentwicklung unverändert positiv. Die gute Belegung der Häuser im Jahr 2021 trotz der Übernahmeanstrengungen zeigt eine sehr große Nachfrage nach Pflegeplätzen und trägt zu einer hohen Auslastung bei. Zentrale Herausforderung bleibt die schlüsselgerechte Vorhaltung des Pflegepersonals, das nur in begrenztem Umfang aus der Arbeitnehmerüberlassung ergänzt werden soll und darf. Die Aufsichtsbehörden werden weiterhin ihr Augenmerk auf eben diesen Bereich legen und ggf. Auflagen machen. Die ergriffenen Personalwerbemaßnahmen werden deshalb stetig weiterentwickelt und adjustiert. Durch zusätzliches akquisitionsbasiertes Wachstum im Jahr 2022 wird eine weitere deutliche Verbesserung des EBITDA sowie eine deutliche Ausweitung der Kapazitäten und somit deutliche eine Steigerung der Umsatzerlöse erwartet. Das Ergebnis nach Zinsen und Abschreibungen wird jedoch negativ ausfallen. Dies ist annahmegemäß wie im Jahr 2021 vor allem auf die hohen Abschreibungen beim Geschäfts- und Firmenwert und auf Abschreibungen bei stillen Reserven zurückzuführen. Naturgemäß können Abweichungen zwischen den von uns erwarteten und den tatsächlichen Ergebnissen eintreten. Wir erwarten jedoch aufgrund bereits vorgenommener Risikoabschläge, dass sich diese Abweichungen nicht wesentlich auf die Aussagen auswirken.
Essen, 19. September 2022 AERO Holding GmbH Geschäftsführer Markus Mitzenheim Thomas Kruggel |
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