A7 Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Patrick Aspromatis seit 2.3.2015 | Prokura |
Simon Aspromatis seit 28.3.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Simon AspromatisA7 Holding GmbH | 50.00% |
Patrick AspromatisA7 Holding GmbH | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
A7 Spielotheken GmbHGeislingen an der SteigeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die Gesellschaft A7 Spielotheken GmbH wurde am 29. Dezember 1999 gegründet und befindet sich seitdem auf einem soliden Wachstumskurs. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von Unterhaltungs- und Freizeitzentren, insbesondere mit Spielautomaten. Die Gesellschaft betreibt 13 Spielhallen. Die Standorte befinden sich in Baden-Württemberg sowie in Bayern. Der Firmensitz befindet sich in Geislingen an der Steige. Organisation Das Unternehmen wird von dem Geschäftsführer Herr Simon Aspromatis sowie dem Prokurist Herr Patrick Aspromatis geführt. Die strategische Unternehmensführung wird von Herrn Patrick Aspromatis übernommen. Das operative Geschäft, insbesondere die Kassenführung, wird von dem Geschäftsführer Herr Simon Aspromatis übernommen. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Rahmenbedingungen in Deutschland Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. (Quelle: Statistisches Bundesamt) Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr Der deutsche Glücksspielmarkt lässt sich in einen erlaubten und unerlaubten Bereich auf- teilen. Beim erlaubten Glücksspielmarkt handelt es sich um Anbieter, die eine Erlaubnis von einer deutschen Behörde haben. Die Gesellschaft ist in diesem Markt tätig, weshalb nachfolgend nur noch auf diesen Markt eingegangen wird. Der erlaubte deutsche Glücksspielmarkt hatte im Jahr 2023, gemessen an den Bruttospiel- erträgen (Spielereinsätze abzüglich Gewinnauszahlungen), ein Volumen von insgesamt 13,7 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr kommt es zu einer Steigerung von 0,3 Mrd. Euro (+2 %). Das Marktvolumen ist damit wieder auf das Niveau vor der Corona-Pandemie zurückgekehrt. In 2020 und 2021 kam es zu Einschränkungen im stationären Vertrieb durch Schließungen. Der Bruttospielertrag für Geldspielgeräte in Spielhallen/Gaststätten beträgt 4,8 Mrd. Euro und umfasst damit einen Marktanteil von 35 % und ist damit unverändert zum Vorjahr. Das Volumen des stationären Vertriebs umfasst in 2023 78 % (im Vorjahr: 81 %), der Rest entfällt auf den Online-Vertrieb. (Quelle: Jahresbericht 2023 der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder) Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 ist von einer positiven Geschäftsentwicklung geprägt. Der Geschäftsverlauf war insgesamt zufriedenstellend. Der Umsatz konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 von 6,8 Mio. Euro um 0,5 Mio. Euro auf 7,3 Mio. Euro gesteigert werden. Der Umsatzanstieg resultiert hauptsächlich aus den beiden neu erworbenen Standorten in 2022. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von 419,7 TEuro (im Vorjahr: 335,1 TEuro) ab. Lage des Unternehmens Vermögenslage Die Vermögensstruktur des Unternehmens konnte gegenüber dem Vorjahr weiterhin verbessert und stabilisiert werden. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Bilanzsumme um 478,2 TEuro auf 8.402,3 TEuro erhöht (im Vorjahr 7.924,1 TEuro). Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme sinkt zum 31.12.2023 auf 2.316,6 TEuro (im Vorjahr 2.577,3 TEuro). Im Geschäftsjahr wurden Anteile an verbundenen Unternehmen veräußert bzw. verschmolzen. Die flüssigen Mittel der Gesellschaft betrugen im Berichtsjahr 2023 2.788,2 TEuro und betragen damit 33,2 % der Bilanzsumme (im Vorjahr 2.385,2 TEuro). Die bisherigen guten finanziellen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Unternehmens konnten im Jahr 2023 beibehalten werden. Die bilanzielle Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt zum Abschlussstichtag 79,4 % des Gesamtkapitals gegenüber 79,7 % im Vorjahr. Die Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen im Berichtsjahr 2023 auf 943,3 TEuro. Für ein Darlehen, das für Investitionen im Anlagevermögen genutzt wird, wurde in 2023 die zweite Tranche abgerufen. Bei allen anderen bilanziellen Wertansätzen ergaben sich keine nennenswerten Veränderungen gegenüber dem Vorjahr. Finanzlage Die Liquiditäts- und Finanzlage des Unternehmens bleibt im Berichtsjahr 2023 weiterhin stabil. Es ist eine solide Struktur der Unternehmensfinanzierung erkennbar. Die Restauszahlung eines Darlehens in Höhe von 380,0 TEuro ist ursächlich für den positiven Cashflow aus Finanzierungstätigkeit, der zum Stichtag 245,8 TEuro beträgt (Vorjahr 536,2 TEuro). Die Mittel wurden für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen sowie das Sachanlagevermögen genutzt. Gleichzeitig wurden zwei Tochterunternehmen veräußert bzw. verschmolzen, sodass sich der Cashflow mit 0,5 TEuro (Vorjahr -998,7 TEuro) deutlich reduziert hat. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit des Unternehmens verringert sich von 698,9 TEuro auf 23,9 TEuro. Insgesamt war die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 - wie im Vorjahr - jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Ertragslage Aufgrund von dem Zukauf von zwei neuen Standorten in 2022 und strategischer Steuerung konnte das Unternehmen im Berichtsjahr 2023 weiterhin am Markt erfolgreich agieren. Die Umsatzerlöse in 2023 sind um knapp 0,5 Mio. Euro angestiegen und resultieren hauptsächlich aus den neu erworbenen Standorten in 2022. Die Kostenstruktur im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist mit einem Anstieg von 78,8 TEuro nahezu unverändert. Innerhalb des Postens kommt es jedoch zu zwei gegenläufigen Effekten. Die Raumkosten sind durch den Erwerb von zwei neuen Standorten und Mietanpassungen angestiegen. Dafür gibt es keine Provisionszahlungen mehr für das ehemalige Tochterunternehmen, da dieses verschmolzen wurde. Das Finanzergebnis wurde im Vorjahr durch eine außerplanmäßige Abschreibung eines Tochterunternehmens belastet, wodurch das Finanzergebnis im Geschäftsjahr wieder positiv ist. Alle anderen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung entsprachen den Veränderungen im Umsatzbereich des Unternehmens. Nennenswerte Abweichungen zum Vorjahr haben sich nicht ergeben. Das Jahresergebnis erhöht sich gegenüber dem Vorjahr um 84,7 TEuro auf 419,8 TEuro (Vorjahr 335,1 TEuro). Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 beliefen sich die Zugänge im Anlagevermögen auf einen Wert von 464 TEuro. Hierunter fällt vor allem die Einrichtung eines neu erworbenen Standortes aus dem Vorjahr. Das Unternehmen wird seine Investitionen in Zukunft in der Erschließung weiterer Standorte und Erhaltung der bestehenden Standorte konsequent weiterführen. Mitarbeiter Während des Geschäftsjahres 2023 belief sich die Anzahl der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf 75. Darunter befinden sich zwei leitende Angestellte. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Voraussichtliche Entwicklung Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft wird von einer schwachen gesamtwirtschaftlichen Nachfrage geprägt. Die privaten Haushalte konsumieren aktuell noch zurückhaltend, die Industrie und die Baubranche verzeichnen nur geringfügig neue Aufträge. Der Sachverständigenrat rechnet für 2023 nur mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,3 Prozent. Die Inflationsrate in Deutschland wird sich im Jahresverlauf 2024 wieder der Zielrate der EZB annähern und wird sich weiter verlangsamen; für 2024 werden 2,4 % prognostiziert. Für 2025 wird mit einer Inflationsrate von 2,1 % gerechnet. Die steigenden Arbeitskosten und das geringe Produktivitätswachstum verlangsamen den weiteren Rückgang der Inflation. Die strukturellen Bedingungen am deutschen Arbeitsmarkt haben sich verschlechtert, da der demografische Wandel fortschreitet und die durchschnittlichen Arbeitszeiten zurückgehen. Seine Dynamik ist in den vergangenen Jahren zurückgegangen: Unternehmen fällt es zunehmend schwer, offene Stellen zu besetzen. Gleichzeitig verzichten viele Unternehmen trotz einer schlechten wirtschaftlichen Lage daruf, Beschäftigte zu entlassen. Die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Automatenbranche und damit auch von der A7 Spielotheken GmbH wird nach wie vor von der Entwicklung der politischen Rahmenbedingungen in Deutschland nachhaltig beeinflusst. Trotz der andauernden Schwierigkeiten auf dem Markt sowie der Ungewissheiten der politischen Entwicklungen in 2024 rechnet die Gesellschaft mit Umsatzerlösen von circa 7,0 Mio. Euro und einem Jahresüberschuss von etwa 400 TEuro. Chancen und Risiken Im Rahmen des Risikomanagementprozesses werden externe Entwicklungen auf den Absatzmärkten sowie die Entwicklung der wirtschaftlichen Lage und des regulatorischen Umfelds kontinuierlich verfolgt. Für die Gesellschaft bestehen nachfolgende Risiken, denen wie folgt begegnet wird: Es besteht das allgemeine Risiko der Verschlechterung der allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, steigender Arbeitslosigkeit, sinkender Realeinkommen und erhöhter Volatilität auf den Kapitalmärkten. Das Risiko wird als gering eingeschätzt, da die Standorte der Gesellschaft in kaufkraftstarken Bundesländern liegen. Insgesamt ist die Wettbewerbssituation im Bereich der Spielhallenbetreiber sehr hoch. Dies ist besonders in deutschen Großstädten in zentralen Lagen festzustellen. Dies kann sich negativ auf die Gewinnsituation der Gesellschaft auswirken. Diesem Umstand wird begegnet, indem ständig nach geeigneten Mietflächen gesucht wird oder bereits genehmigte Flächen übernommen werden. Durch neue Spielhallen, die sich nicht wie erwartet entwickeln, können einen negativen Einfluss auf die Gesellschaft haben, insbesondere vor dem Hintergrund langlaufender Mietverträge. Diesem Risiko wird jedoch eine sorgfältige Standortprüfung sowie der langjährigen Erfahrung begegnet. Im regulatorischen Umfeld bleiben weiterhin nicht unerhebliche Risiken aus den Entwicklungen zum Konzessionsverfahren. Es besteht das Risiko, dass Konzessionen nicht ver- längert werden weil Mindestabstände nicht eingehalten oder behördliche Auflagen nicht erfüllt werden. Die Gesellschaft verfügt jedoch über eine langjährige Expertise im Umgang mit diesen Genehmigungen. Zudem sind die Besonderheiten der Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg dem Management bestens bekannt. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Chancen werden vor allem wie folgt beschrieben: Durch die in der Vergangenheit strategisch gute Positionierung der Standorte in wirtschaftstarken Regionen in Bayern und Baden-Württemberg, ist die Gesellschaft in Phasen der Verschlechterung von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kaum betroffen. Zudem versucht die Gesellschaft kontinuierlich die Spielhallen modern und qualitativ hochwertig zu gestalten und die neueste Technologie an Geldspielgeräten dem Kunden zur Verfügung zu stellen. Durch diese Maßnahmen ist das Unternehmen widerstandfähig aufgestellt. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität und der langjährigen Erfahrung im Betreiben von Spielhallen ist die Gesellschaft für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss auf den 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Mit Verschmelzungsvertrag vom 10. März 2023 hat die J & R GmbH, Geislingen an der Steige, ihr Vermögen als Ganzes mit allen Rechten und Pflichten unter Auflösung ohne Abwicklung im Wege der Verschmelzung zur Aufnahme ihr Vermögen auf die A7 Spielotheken GmbH, Geislingen an der Steige, übertragen. Die Vermögensübertragung erfolgte im Innenverhältnis mit Ablauf des 10. März 2023. Die Eintragung der Verschmelzung in das Handelsregister erfolgte am 20. April 2023. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichende Form der Darstellung Die Form des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr geändert. Für den Darstellungswechsel sind folgende Gründe anzuführen: Der nachfolgende Posten wurde umgegliedert, da sich Veränderungen in der Eigentümerstruktur ergaben: Der Posten Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurde neu eingefügt, da sich die Eigentümerstruktur im Geschäftsjahr verändert hat. Die Forderung wurde bisher unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Zum Stichtag ist jedoch ein Ausweis unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen gegeben. Der vergleichbare Vorjahreswert beträgt 294.547,79 Euro, welcher zutreffend unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen wird. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn dies erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Für geringwertige Anlagegüter wendet die Gesellschaft analog die Regelungen des § 6 Abs. 2 EStG an. Dementsprechend werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Dem Ausfallrisiko wurde, soweit erforderlich, durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Flüssige Mittel sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Börsenkursen bzw. Tageswerten bewertet. Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird ausgeübt. In der Bilanz werden die aktiven und passiven latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt zu einem Steuersatz in Höhe von 28,95 % (im Vorjahr: 28,82 %). Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins. Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde in 2022 aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 10 Jahre festgelegt. Die Gründe für eine betriebliche Nutzung mit einer geschätzten Nutzungsdauer von 10 Jahren sind: Da die voraussichtliche Nutzungsdauer des entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts nicht verlässlich geschätzt werden kann, wird gemäß § 253 Abs. 3 S.4 i. V. m. S. 3 HGB eine Nutzungsdauer von 10 Jahren zugrunde gelegt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen weist ein Betrag von 527.784,09 Euro (im Vorjahr: 0,00 Euro) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf. Von den sonstigen Vermögensgegenständen weist ein Betrag von 2.000,00 Euro (im Vorjahr: 294.547,79 Euro) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in voller Höhe die sonstigen Vermögensgegenstände. Die Forderungen gegen Gesellschafter aus dem Vorjahr betreffen in voller Höhe die sonstigen Vermögensgegenstände. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 6.630,00 Euro (im Vorjahr: 18.660,00 Euro) und resultiert aus der Aktivierung latenter Steuern. Verbindlichkeiten Die Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus den nachfolgenden Tabellen:
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von kleiner 1 Jahr beträgt 958.157,66 Euro (im Vorjahr: 989.474,29 Euro), mit einer Restlaufzeit größer 1 Jahr und kleiner 5 Jahre beträgt 690.086,56 Euro (im Vorjahr: 562.879,71 Euro) und mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (im Vorjahr: 0,00 Euro). Von den vorstehenden Verbindlichkeiten ist ein Teilbetrag von 5.848,23 Euro durch Sicherungsübereignungen gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von 0,00 Euro (im Vorjahr: 54.724,25 Euro) sonstige Verbindlichkeiten und in Höhe von 81.853,28 Euro (im Vorjahr: 0,00 Euro) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um: Zur wirtschaftlichen Neustrukturierung der Unternehmensgruppe wurden die Anteile an einem Tochterunternehmen im Geschäftsjahr 2023 an die beiden Gesellschafter veräußert. Dieses Unternehmen fungiert jetzt als Holding und ist neuer Anteilseigner der Gesellschaft. Der Gewinn aus diesem Veräußerungsgeschäft beträgt 23.795,74 Euro und ist unter den sonstigen betrieblichen Erträge ausgewiesen. Ein weiteres Tochterunternehmen wurde handelsrechtlich im Rahmen einer Aufwärtsverschmelzung auf die A7 Spielotheken GmbH verschmolzen. Der Verschmelzungsgewinn beträgt 20.041,85 Euro und ist unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Davon-Vermerke in der Gewinn- und Verlustrechnung Der Personalaufwand enthält Aufwendungen aus der Altersvorsorge in Höhe von 10.856,84 Euro (im Vorjahr: 11.650,00 Euro). In den Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind in Höhe von 4.136,30 Euro (im Vorjahr: 542,32 Euro) Zinsaufwendungen aus verbundenen Unternehmen enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind in Höhe von 0,00 Euro (im Vorjahr: 542,32 Euro) Zinsaufwendungen aus verbundenen Unternehmen enthalten In den Steuern von Einkommen und Ertrag sind Aufwendungen und Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern in Höhe von 12.030,00 Euro (im Vorjahr: -18.660,00, Ertrag) enthalten. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet: Der ursprüngliche Darlehensvertrag wurde mit Datum vom 30. Januar 2013 geschlossen. Die Forderungen gegenüber Herrn Simon Aspromatis haben sich im aktuellen Jahr wie folgt entwickelt:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 419.829,43 Euro. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. Namen der Geschäftsführer Geschäftsführer war während des Geschäftsjahres: Herr Simon Aspromatis Von den Erleichterungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkZum Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach § 326 ff. HGB gekürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht: An die A7 Spielotheken GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der A7 Spielotheken GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der A7 Spielotheken GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ulm, 23. September 2024 Revision Alb-Donau GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. Raimund Schur, Wirtschaftsprüfer Iris Hinz, Wirtschaftsprüferin |
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