Goeken Backen GmbHLiquidiert

Am Siedlerplatz 11, 33014 Bad Driburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 8926
Eingetragen
29.8.2008
Branche
Einzelhandel mit Back- und SüßwarenHerstellung von Backwaren, ohne DauerbackwarenHerstellung von Dauerbackwaren
Gegenstand
Das Betreiben eines Bäckerei- und Konditoreiunternehmens.

Historie

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Management

NameRolle
Benedikt Goeken
seit 17.12.2014
Geschäftsführer
Matthias Goeken
seit 29.8.2008
Geschäftsführer
Wilfried Bergmeier
seit 29.8.2008
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Goeken Backen GmbH

Bad Driburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht

II. Wiedergabe des Lageberichtes

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt konnte im gesamten Verlauf des Jahres 2014 um 1,6 % gesteigert werden. Nach einem recht schwungvollen Start in das Kalenderjahr 2014 und einer Schwächephase im Sommer, hat die deutsche Wirtschaft zum Jahresende wieder dazu gewinnen können. Die positiven Impulse kamen vor allem aus dem Inland. Die privaten Haushalte steigerten ihre Konsumausgaben. In Deutschland waren im vierten Quartal ca. 43,0 Millionen Menschen erwerbstätig. Der positive Trend am Arbeitsmarkt hielt auch im Jahre 2014 an.

Die hohe Zahl der Beschäftigten und die Bereitschaft der Verbraucher für den Konsum mehr Geld zur Verfügung zu stellen taten auch dem Bäcker- und Konditorenhandwerk gut.

Die Branche konnte 2014 wieder leichte Umsatzzuwächse auf den Bestandsflächen erreichen. Das weitere Wachstum wurde aus Neueröffnungen, insbesondere von Cafestandorten generiert. Nachdem im Kalenderjahr 2013 die großen Discounter in Deutschland Marktanteile an sich gezogen hatten, konnte das Bäckerhandwerk im Jahre 2014 wieder aufholen. Zusätzlich konnten auch Anteile der Systemgastronomie gewonnen werden. Das deutsche Bäckerhandwerk ist nach Umfragen der größte Versorger im Außer-Haus-Verzehr.

Die Bäckerei Goeken Backen GmbH hat die Umsätze im Jahre 2014 gegenüber dem Vorjahr abermals steigern können. Insbesondere die Cafestandorte entwickelten sich überdurchschnittlich gut. Investitionen in die Inneneinrichtung belohnte der Kunde mit einer erhöhten Frequenz.

Korrespondierend zur Branche wächst der Snack und Kaffeeumsatz anhaltend. Hochwertige Kaffeespezialitäten erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit. Auch in 2014 wurde in neue Standorte investiert, in denen der Cafe- und Snackbereich eine größere Rolle spielt. Dem Zuspruch der Kunden nach zu urteilen, ist dieses Vorgehen zur Zeit der richtige Weg.

Die Ernährungsgewohnheiten und Haushaltsgrößen tragen dazu bei, dass dieser Bereich weiterhin wächst. Auch die stetige Investition in Qualität, Frische, Service und Transparenz belohnt der Kunde mit nachhaltigem Besuch. Hierbei wird weiterhin das Grundsortiment wie Brot und Brötchen gepflegt, überwacht und qualitativ hochwertig hergestellt. Letztendlich ist dies die Kernkompetenz einer handwerklich orientierten Bäckerei.

Das Rohergebnis konnte, trotz der Steigerung der Snackumsätze, mit 80,6 % gehalten werden.

2. Mitarbeiter

Im Unternehmen arbeiten, besonders im Verkauf viele Mitarbeiter in Teilzeit, umgerechnet auf Vollzeitkräfte wurden zum Jahresende insgesamt 311 Mitarbeiter beschäftigt. Im gesamten Unternehmen befinden sich zusätzlich 91 Mitarbeiter in Ausbildungsverhältnissen.

3. Investitionen

Durch weitere Investitionen im Filialnetz stieg die Abschreibungs- und Leasingquote von 7,5 % auf 7,7 %. Die Entwicklung der Investitionen stellte sich in den vergangenen Jahren wie folgt dar:

Investitionen in TEUR
2011 1.020  
2012 2.349 (davon 773 TEUR Finanzierung durch Leasing)
2013 1.921 (davon 759 TEUR Finanzierung durch Leasing)
2014 2.012 (davon 841 TEUR Finanzierung durch Leasing)

4. Produktion

Unsere Produktion erfolgt zentral im Hauptsitz der Gesellschaft in Bad Driburg am Siedlerplatz. Gemäß den Bedarfsanforderungen unserer einzelnen Bäckereifachgeschäfte und unseren Erfahrungen aus der Vergangenheit wird täglich ein abwechslungsreiches Backwarensortiment erstellt, um den Kundenanforderungen gerecht zu werden. In den einzelnen Abteilungen unserer Produktion (Konditorei/Feinbäckerei, Brot, Brötchen, Snack) sorgen unsere Abteilungsleiter für eine Weiterentwicklung und Perfektion unserer Produkte. Durch Kontakte zu anderen Unternehmen unserer Branche, zu unseren Rohstofflieferanten und durch die Kreativität unserer Mitarbeiter werden immer wieder neue Produkte entwickelt. Die hygienischen Anforderungen werden sowohl durch uns als aber auch durch externe Berater selbstkritisch und permanent überprüft bzw. sichergestellt. Der Kreis Höxter bescheinigt uns seit mehreren Jahren, dass die lebensmittel- und hygienerechtlichen Anforderungen überdurchschnittlich erfüllt werden.

Zur Planung, Steuerung und Kontrolle der Produktionsabläufe wird ein modernes EDV-System eingesetzt. Bedingt durch den Einsatz von Ladenetagenbacköfen können wir unseren Kunden vor Ort seit Jahren eine noch größere Frische bieten.

6. Beschaffung

Im Rahmen der Beschaffung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind die wichtigsten Bezugsquellen die Ebäcko Münster eG und die Firma Kleine in Hamm.

7. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Gesellschaft weist einen positiven Cash-Flow in Höhe von 1.053.996,07 € aus. Dieser konnte im Vergleich zum Vorjahr um 16,5 % gesteigert werden.

Die Gesamtverbindlichkeiten beliefen sich zum 31.12.2014 auf 4.447.106,09 €. Die liquiden Mittel des Jahres 2014 betrugen zum Jahresende 612.597,33 €. Insgesamt lässt sich eine geordnete Vermögens-, Finanz- und Ertragslage feststellen. Die Anforderungen des Geschäftsbetriebes werden erfüllt. Zu keinem Zeitpunkt des Geschäftsjahres lag eine Gefährdung der Zahlungsfähigkeit vor.

a) Vermögenslage

Die Vermögensstruktur der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:

  31.12.2014 31.12.2013
  EUR % EUR %
Anlagevermögen 3.509.046 66,3 3.120.475 67,7
Umlaufvermögen und sonstige Aktiva 1.785.998 33,7 1.486.831 32,3
davon Forderungen gegen Gesellschafter: 48.228 EUR (2013: 218.149 EUR)        
Gesamtsumme 5.295.044 100,0 4.607.306 100,0
Kapitalstruktur 31.12.2014 31.12.2013
  EUR % EUR %
Eigenkapital 732.460 13,8 722.036 15,7
langfristiges Fremdkapital 2.287.005 43,2 2.063.484 44,8
kurzfristiges Fremdkapital 2.275.579 43,0 1.821.786 39,5
Gesamtsumme 5.295.044 100,0 4.607.306 100,0

Investitionsbedingt stieg im Kalenderjahr 2014 die Bilanzsumme. Trotz einer nominellen Steigerung des Eigenkapitals konnte die Eigenkapitalquoute nicht auf Vorjahresniveau, infolge der gestiegenen Bilanzsumme, gehalten werden.

b) Finanzlage

Unter Einbeziehung des langfristig zur Verfügung stehenden Kapitals stellt sich die Deckung des Anlagevermögens wie folgt dar:

  31.12.2014 31.12.2013
  EUR % EUR %
Anlagevermögen 3.509.046 100,0 3.120.475 100,0
Eigenkapital 732.460 20,9 722.036 23,1
Überdeckung (+)/ Unterdeckung (-) -2.776.586 -79,1 -2.398.439 -76,9
langfristiges Fremdkapital 2.275.579 64,9 2.344.426 75,1
Überdeckung (+) / Unterdeckung (-) -501.007 -14,2 -54.013 -1,7

Die Kontokorrentlinie ist seitens der Hausbanken in Höhe von 1.400.000 € eingeräumt worden. Eine Inanspruchnahme der Kontokorrentlinie erfolgte per 31.12.2014 nicht. Die laufenden Kontokorrentkonten bewegten sich per 31.12.2014 sämtlichst im Guthaben.

Der nachstehend ermittelte Cash Flow wird aus dem Jahresergebnis für das Wirtschaftsjahr 2014 bzw. 2013 der Gesellschaft abgeleitet. Diesem Ergebnis werden die nicht zahlungswirksamen Abschreibungen bzw. Aufwendungen und Erträge der Gesellschaft hinzugerechnet.

  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
1. Jahresergebnis vor a. o. Posten 10.423,55 42.111,97
2. Ab-/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens    
a) Abschreibungen Anlagevermögen 769.495,12 743.604,63
3. Veränderungen im Rückstellungsbereich    
a) Zunahme von Rückstellungen 20.731,76 18.386,93
b) Abnahme von Rückstellungen -31.584,49 -890,00
4. Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge -31.536,14 -13.585,89
5. Ergebnis aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -2.077,04 -2.984,02
6. Zu-/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie an- derer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind    
a) Zu-/Abnahme der Vorräte -22.045,92 -29.039,85
b) Zu-/Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -24.898,69 -13.448,89
c) Zu-/Abnahme der Forderungen gegen Gesellschafter 169.921,27 149.951,33
d) Zu-/Abnahme der sonstigen Vermögensgegenstände 25.732,57 24.281,15
7. Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind    
a) Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 155.458,71 -133.467,10
b) Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter -643,37 30,64
b) Zu-/Abnahme der sonstigen Verbindlichkeiten 15.018,74 119.523,80
Cash-Flow aus der lauf. Geschäftstätigkeit 1.053.996,07 904.474,70

c) Ertragslage

Die Eigenkapitalrentabilität stellt sich wie folgt dar:

  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
Jahresergebnis 10.424 42.112
Eigenkapital 722.036 679.924
Eigenkapitalrendite 1,4% 6,2%

Das Ergebnis 2014 wurde durch die nachhaltig hohe Investitionstätigkeit (Abschreibung und Leasing) beeinflusst. Lohnanpassungen und der Ausbau des Servicebereiches in den Cafestandorten waren ursächlich für den Anstieg der Personalkostenquote. Des Weiteren ergab sich durch die Übernahme neuer Standorte und dessen Arbeitnehmer eine Doppelbelastung. Das war auch der Grund der Abweichung zum Prognosebericht 2013.

Seit dem Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts sind keine Veränderungen der Lagebeurteilung eingetreten.

8. Bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren

Das Unternehmen verfügt über eine gute Eigenkapitalausstattung. Bestehende Finanzierungsmöglichkeiten bei den Hausbanken sind nicht ausgeschöpft.

9. Prognosebericht

Für das folgende Geschäftsjahr 2015 sowie fortfolgende wird ein höheres Ergebnis erwartet. Über die im Risikobericht genannten Risiken hinaus ist hier über keine weiteren Risiken zu berichten.

a) Chancen

Die Firma Goeken Backen wurde vor mehr als 115 Jahren gegründet. Dass sich unser Unternehmen seit so langer Zeit im Familienbesitz befindet und am immer turbulenter werdenden Markt besteht, zeugt von Zuverlässigkeit, handwerklicher Kunst und der Tradition qualitativ hochwertige Backwaren herzustellen. Unsere Kunden bestätigen uns somit seit über einem Jahrhundert mit unserer Philosophie, die sich immer den veränderten Anforderungen und Märkten angepasst hat, auf dem richtigen Weg zu sein. Bestätigt wurde dies auch durch die Auszeichnung mit dem Landesehrenpreis NRW 2014 für Lebensmittel. Mit diesem Preis soll die hohe Produktqualität von Lebensmitteln in den Vordergrund gestellt werden. Unser Humankapital, also unsere wertvollen Mitarbeiter, sind ein wesentlicher Baustein unserer langjährigen Tradition und unseres Erfolges. Die Philosophie stets hochwertige Rohstoffe für unsere Produkte zu verwenden, wurde hierbei immer befolgt. Viele unserer Produkte werden noch heute nach traditionellen Rezepturen hergestellt. Die stetige Schulung unseres Fachpersonals, sowohl in der Produktion als auch im Verkauf bzw. Service ist uns sehr wichtig. Wir sind stets offen für die Veränderungen am Markt und haben bereits viele Herausforderungen angenommen. Für uns steht der Kunde und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt.

Sowohl die Traditionsprodukte wie unser Paderborner oder Doppelback, als aber auch unser Brötchensortiment werden unter höchsten Qualitätsansprüchen an uns selbst hergestellt. Die Vollendung des Verkaufsvorganges findet in unseren ansprechend und zeitgemäß ausgestatteten Verkaufsstellen statt. Unser Brötchensortiment wird im Wesentlichen in unseren Verkaufsstellen, vor Ort beim Kunden, frisch gebacken. Bei uns verlassen so genannte "grüne Teiglinge" die Backstube und keine halbgebackenen Produkte. Deswegen können wir auch von einer Frischegarantie sprechen. Das unsere Kunden uns vertrauen können, stellen wir auch mit unserer "gläsernen Backstube" unter Beweis. Unsere Kunden können uns bei der Produktion zuschauen und sich von unseren Aussagen überzeugen.

Unsere hochwertigen Konditorei- und Kuchenangebote sind genauso wie unser umfangreiches Snackangebot weitere wesentliche Bestandteile unseres Erfolges. Wir haben es im Laufe der Jahre erreicht unsere Kunden auch am Sonntag mit unseren Frühstücks- und Kuchenangeboten zu verwöhnen und an uns zu binden. Sowohl die veränderten Ernährungsgewohnheiten als aber auch die Veränderung der Haushaltsgrößen haben am Markt Veränderungen im Sortiment gefordert. Wir haben uns mit unserem Angebot darauf eingestellt. Brot ist für uns zwar noch immer ein ganz wesentlicher Artikel, aber durch die o. g. Veränderungen hat sich der Außer-Haus-Verzehr immer weiter in seinen Umsatzanteilen bei den Bäckereien und Cafes und somit auch bei uns nach vorne entwickelt. Diese Produkte sind heute nicht mehr wegzudenken und erfreuen sich weiterhin steigender und großer Beliebtheit beim Verbraucher. Insofern ist es vielleicht auch nicht überraschend, dass das Bäcker- und Konditorenhandwerk mittlerweile Marktführer im Außer-Haus-Verzehr ist. Das Handwerk hat es geschafft die Systemgastronomie zu überholen.

Letztendlich spielt hierbei auch der Verkauf von erstklassigen Kaffeespezialitäten als auch von hochwertigen Filterkaffees eine wichtige Rolle. Das Angebot von verschiedenen Teesorten runden das Sortiment ab.

Die Anforderungen der Deklarationspflicht wurden in Zusammenarbeit mit der Hochschule OWL in Lemgo in unserem Unternehmen umgesetzt.

Renditeschwächere Standorte sollen weiter durch renditestärkere Standorte ausgetauscht werden.

Durch die kontinuierliche Modernisierung der Einrichtungen werden Umsatzzuwächse auf den bestehenden Flächen erreicht. Wir werden weiterhin sowohl mit unseren Partnern in den Vorkassenzonen kooperieren, als aber auch in freie Standorte in unserer Region investieren.

b) Risikobericht

Es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass das Bäckerhandwerk zwar durch die Herstellung und den Vertrieb von Grundnahrungsmitteln durchaus von Konjunkturschwankungen weitestgehend unberührt bleibt, aber durch neue Seiteneinsteiger Umsatzanteile abgeben musste. Die neue Konkurrenzsituation hat sich in Umsatzrückgängen im Kernsortiment bemerkbar gemacht. Der Kunde, insbesondere auch der junge Kunde, hat in den letzten Jahren, neben dem traditionellen Bäckerhandwerk, neue Lieferanten für Backwaren finden können. Der Lebensmittelhandel und der Discount sind mittlerweile ernstzunehmende Mitwettbewerber geworden. Durch das Abbacken in den Märkten, der halbgebackenen Produkte, wird dem Kunden suggeriert ebenfalls frische Backwaren zu erwerben. Was fehlt ist lediglich der Service. Im Jahre 2014 hat sich gezeigt, dass eine Vielzahl der Verbraucher, die sich zeitweise umorientiert hatten, letztendlich doch nach wie vor zum Handwerk steht. Vertrauen, Frische, Beratung und Qualität weiß der Kunde sehr wohl zu würdigen. Der zunehmende Außer-Haus-Verzehr und die Verschiebung der Umsatzanteile sorgen ebenfalls dafür, dass die Verbraucher dem Konditoren- und Bäckerhandwerk verbunden bleiben. Letztendlich kann sich spätestens jetzt die Konkurrenzsituation kaum noch verschärfen. Es sei denn der Handel würde in den Außer-Haus-Verzehrbereich mit einsteigen. Da dieses aber vor allem Personal in großem Umfang erfordert, sehen wir dieser Situation eher gelassen entgegen.

Wir sind gezwungen die teils gestiegenen Rohstoffpreise durch entsprechende Preisanpassung aufzufangen. Durch den Abschluss von Lieferkontrakten haben wir mittelfristig Sicherheit auf dem Rohstoffsektor.

Die positive Außendarstellung unseres Unternehmens wurde uns mit dem "Zukunftspreis OWL Handwerk 2014", für Aktivitäten in sozialen Netzwerken, bestätigt.

Die Gewinnung von Mitarbeitern sehen wir durchaus als eine zunehmende Herausforderung. Durch den Demographischen Wandel greifen viele Betriebe auf immer weniger Bewerber zu. Wir sind daher gefordert ein vorbildlicher, attraktiver und moderner Arbeitgeber zu sein. Wir haben es erreicht gerade auch junge Menschen für diesen Beruf und besonders für unser Unternehmen zu begeistern. Diese führen wir durchaus auch auf die Nähe zu unseren Mitarbeitern zurück. Auch die Auszeichnung als "Familienfreundliches Unternehmen" durch den Kreis Höxter trägt sicherlich zu unserem positiven Image bei.

Im Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit haben wir in 2014 an dem Projekt "Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen und arbeitslosen jungen Fachkräften aus Europa (MobiPro-EU) teilgenommen und vier neue Auszubildende (3 Spanier, 1 Bulgarin) eingestellt. Auch im Kalenderjahr 2015 ist die Teilnahme an diesem Projekt geplant.

Den Preisveränderungen im Energiebereich entgegnen wir mit Modernisierungen im technischen Bereichen. Zusätzlich wird in unserem Unternehmen permanent ein großes Augenmerk darauf gerichtet, unnötige Energieverbräuche zu reduzieren. Hier gibt es durchaus noch Einsparungspotential. Wir haben zudem ein Energiemanagementsystem (ISO 50001) eingerichtet. Neue Läden werden ausschließlich mit LED Beleuchtung installiert.

Unsere Rohstofflieferanten gehen derzeit weder von weiteren erheblichen Preissteigerungen, noch von größeren Preissenkungen im Rohstoffbereich aus.

Die hohe Anlagenlastigkeit eines Bäckereiunternehmens ist entsprechend mit hohen Investitionen im Ladenbau und in der Produktion verbunden. Das Anlagevermögen ist in einem sehr guten Zustand. Ersatzinvestitionen werden regelmäßig erfolgen.

Die Prüfung der Risiken, insbesondere die verbesserte Umsatzerwartung und die solide Gewinnerwartung, sowie die finanzielle Lage des Unternehmens, lassen keine dem Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken für die Zukunft erkennen.

10. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres ergeben.

11. Risikomanagement

Das Controlling des laufenden Geschäfts ist in der Produktion, in der Logistik, im Verkauf und in der Verwaltung leitenden Mitarbeitern übertragen. Die Berichterstattung erfolgt unmittelbar an die Geschäftsführung.

Ein neues moderneres Computerkassensystem in allen Verkaufsstellen macht ein effizienteres Controlling möglich.

Mögliche Risiken aus dem Steuerrecht und anderen Rechtsgebieten werden durch die rechtliche Beratung externer Experten abgesichert. Für eventuelle Schadensfälle wurden Versicherungen abgeschlossen, die sicherstellen, dass sich finanzielle Risiken in Grenzen halten. Der Umfang des Versicherungsschutzes wird laufend überprüft und den neuen Gegebenheiten angepasst.

Es werden Ertrags- und Liquiditätsplanungen für die Zukunft erstellt. Durch den monatlichen Plan-Ist-Vergleich können frühzeitig Fehlentwicklungen erkannt und ggf. korrigiert werde.

Über besondere Liquiditätsrisiken ist aufgrund der umfangreichen, bislang unausgenutzten Kontokorrentlinien, nicht zu berichten. Wegen des hohen Anteils an Bargeldgeschäften bestehen keine besonderen Ausfallrisiken. Hinsichtlich der Preisänderungen wird auf Abschnitt 9 verwiesen.

 

Bad Driburg, 31. März 2015

Matthias Goeken

Benedikt Goeken

Bilanz

Aktiva

  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen 3.509.045,86 3.120.475,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.732,00 1.681,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 2.732,00 1.681,00
II. Sachanlagen 3.503.976,00 3.116.458,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.973,00 5.782,00
2. technische Anlagen und Maschinen 829.556,00 766.197,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.664.577,00 2.344.479,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.870,00 0,00
III. Finanzanlagen 2.337,86 2.336,00
1. sonstige Finanzanlagen 2.337,86 2.336,00
B. Umlaufvermögen 1.694.513,02 1.427.018,71
I. Vorräte 280.275,99 258.230,07
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 801.639,70 972.394,85
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 48.227,57 218.148,84
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 283.875,69
3. sonstige Vermögensgegenstände 753.412,13 470.370,32
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 612.597,33 196.393,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 91.484,89 59.811,95
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.295.043,77 4.607.305,66

Passiva

   
  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Eigenkapital 732.459,81 722.036,26
I. gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Gewinnvortrag 572.036,26 529.924,29
III. Jahresüberschuss 10.423,55 42.111,97
B. Rückstellungen 104.291,04 115.143,77
C. Verbindlichkeiten 4.447.106,09 3.759.075,60
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.680.703,95 2.088.762,19
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 49.827,82
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 49.827,82
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.766.402,14 1.620.485,59
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.766.402,14 1.619.842,22
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.087,00 7.016,00
E. Passive latente Steuern 6.099,83 4.034,03
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.295.043,77 4.607.305,66

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
1.1.2013 - 31.12.2013
EUR
1. Rohergebnis 16.892.215,96 16.118.083,37
2. Personalaufwand 9.621.875,92 8.982.391,43
a) Löhne und Gehälter 8.016.344,48 7.465.733,73
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.605.531,44 1.516.657,70
3. Abschreibungen 1.615.716,07 1.505.715,06
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.615.716,07 1.505.715,06
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.440.875,19 5.305.165,83
5. Erträge aus Beteiligungen -35.407,18 -106.613,36
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 82,52 90,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 93.456,88 90.762,69
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 84.967,24 127.525,00
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 74.543,69 85.413,03
10. Jahresüberschuss 10.423,55 42.111,97

Ergebnisverwendung

Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung

Dem Vorschlag der Geschäftsleitung, den Jahresüberschuss vom 10.423,55 Euro auf neue Rechnung vorzutragen, wurde am 17. April 2015 zugestimmt.

Anhang

I. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) sowie den Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB (i.d.F. des BilMoG). Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

In Folge einer EDV-Umstellung werden im vorliegenden Jahresabschluss einzelne Posten abweichend zum Vorjahr ausgewiesen. Um eine Vergleichbarkeit herzustellen, wurden nach § 265 Abs. 2 HGB auch die Vorjahreswerte entsprechend angepasst.

II. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften. Sie sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um die lineare Abschreibung bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, um Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen wurden in den Vorjahren nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Für im laufenden Wirtschaftsjahr neu angeschaffte bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens wurde die Abschreibung nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu 410,00 EUR wurden in den Vorjahren 2010 und 2011 in voller Höhe abgeschrieben.

Für alle eigenständig nutzbaren Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als 150,-- EUR aber nicht mehr als 1.000,-- EUR betrugen, wurde in 2012, 2013 und 2014 ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre gewinnmindernd aufgelöst wird. Der Abgang des Sammelpostens wird nach vollständiger Auflösung unterstellt.

Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehres des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Das strenge Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt worden.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Aufwendungen ausgewiesen, die zeitanteilig über die Laufzeit der abgegrenzten Einzelposten aufgelöst werden bzw. dem folgenden Wirtschaftsjahr zuzurechnen sind.

Die Rückstellungen wurden auf der Grundlage der neuen Fassung des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem von der deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB).

Bei der in den Vorjahren (bis 2009) gebildeten Rückstellung für Entfernungsverpflichtung wurde das Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB genutzt, so dass die Verpflichtung weiterhin mit 13.800,00 EUR passiviert bleibt. Die Unterdeckung der Rückstellung beträgt zum 31.12.2014 818,31 EUR.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Erträge ausgewiesen, die zeitanteilig über die Laufzeit der abgegrenzten Einzelposten aufgelöst werden.

Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

Die Kraftfahrzeugsteuer wurde entgegen den gesetzlichen Gliederungsvorschriften nicht unter den sonstigen Steuern, sondern unter der Position Fahrzeugkosten in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Die Grundsteuer wurde entgegen den gesetzlichen Gliederungsvorschriften nicht unter den sonstigen Steuern, sondern unter der Position betriebliche Grundstücksaufwendungen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Die Mieten und Leasingaufwendungen für bewegliche Gegenstände wurden entgegen den gesetzlichen Gliederungsvorschriften nicht unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, sondern unter der Position Abschreibungen ausgewiesen.

III. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten

Anlagespiegel

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagespiegel.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen gegen Gesellschafter sind 48.227,57 EUR sonstige Vermögensgegenstände. Die Forderungen gegen Gesellschafter haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Im Gesamtbetrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ist ein Betrag in Höhe von 361.049,35 EUR mit einer Laufzeit von über einem Jahr enthalten.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung enthalten Aufwendungen für Altersversorgung von 28.968,13 EUR (Vorjahr 24.182,11 EUR)

In den sonstigen betrieblichen Erträge sind periodenfremde Erträge in Höhe von 12.170,71 EUR (Vorjahr 0,00 EUR) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr 31.467,34 EUR) enthalten.

IV. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Leasingverträgen

Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen langfristige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen mit folgenden Belastungen:

  1. Jahr
EUR
2.-5. Jahr
EUR
nach dem 5. Jahr
EUR
Gesamt
EUR
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträge von Gegenständen des beweglichen Sachanlagevermögens 767.295,15 1.573.085,51 185.506,00 2.525.866,66
Verpflichtungen aus der Fortführung der Leasingverträge gem. Übertragungsvertrag der Goeken GmbH & Co. KG 6.289,38 940,00 0 7.229,38

V. Sonstige Angaben

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt im Geschäftsjahr 564. Davon befinden sich durchschnittlich 100 Personen in einem Ausbildungsverhältnis. Bei Umrechnung der Teilzeitkräfte + Aushilfen auf Vollzeitstellen ergibt sich eine durchschnittliche Mitarbeiterzahl von 308.

Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Als Geschäftsführer ist bestellt:

- Herr Matthias Goeken, Bäckermeister

- Herr Benedikt Goeken, Bäcker- und Konditormeister

Die an die Geschäftsführung gewährten Kredite haben sich wie folgt entwickelt:

Stand 01.01.2014 5.234,17 EUR S
+ Neuvergaben 11.507,72 EUR S
- Rückzahlungen 10.547,88 EUR H
= Stand 31.12.2014 6.194,01 EUR S

Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbH-Gesetz

Forderungen gegenüber Gesellschaftern 48.227,57 EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 EUR

 

Bad Driburg, den 27. März 2014

Matthias Goeken

Benedikt Goeken

Anlagespiegel

  Entwicklung der Anschaffungswerte
Bilanzposten Anfangsbestand 01.01.2014 Zugang Umbuchungen Abgang Endstand 31.12.2014
I. immaterielle Vermögensgegenstände          
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 2.990,00 1.900,00 0,00 0,00 4.890,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.990,00 1.900,00 0,00 0,00 4.890,00
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.087,18 0,00 0,00 0,00 8.087,18
2. technische Anlagen und Maschinen 1.314.024,50 293.182,72 0,00 70.792,72 1.536.414,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.920.221,32 1.217.115,22 0,00 301.051,07 4.836.285,47
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 4.870,00 0,00 0,00 4.870,00
Summe Sachanlagen 5.242.333,00 1.515.167,94 0,00 371.843,79 6.385.657,15
III. Finanzanlagen          
Genossenschaftsanteile 2.336,00 1,86 0,00 0,00 2.337,86
Summe Finanzanlagen 2.336,00 1,86 0,00 0,00 2.337,86
Summe Anlagevermögen 5.247.659,00 1.517.069,80 0,00 371.843,79 6.392.885,01
  Entwicklung der Abschreibungen
Bilanzposten Anfangsbestand 01.01.2014 Abschreibungen des WJ-Jahres Umbuchungen Zuschreibungen des WJ-Jahres Entnahme für Abgänge Endstand 31.12.2014
I. immaterielle Vermögensgegenstände            
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.309,00 849,00 0,00 0,00 0,00 2.158,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.309,00 849,00 0,00 0,00 0,00 2.158,00
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.305,18 809,00 0,00 0,00 0,00 3.114,18
2. technische Anlagen und Maschinen 547.827,50 159.031,00 0,00 0,00 0,00 706.858,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.575.742,32 608.806,12 0,00 0,00 12.839,97 2.171.708,47
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.125.875,00 768.646,12 0,00 0,00 12.839,97 2.881.681,15
III. Finanzanlagen            
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.127.184,00 769.495,12 0,00 0,00 12.839,97 2.883.839,15
  Buchwerte
Bilanzposten (Stand:) 31.12.2013 (Stand:) 31.12.2014
I. immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.681,00 2.732,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.681,00 2.732,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.782,00 4.973,00
2. technische Anlagen und Maschinen 766.197,00 829.556,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.344.479,00 2.664.577,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 4.870,00
Summe Sachanlagen 3.116.458,00 3.503.976,00
III. Finanzanlagen    
Genossenschaftsanteile 2.336,00 2.337,86
Summe Finanzanlagen 2.336,00 2.337,86
Summe Anlagevermögen 3.120.475,00 3.509.045,86

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.1.2014 - 31.12.2014

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 0,00 EUR.

1.1.2013 - 31.12.2013

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 643,37 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.04.2015 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Goeken Backen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 geprüft.

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie die Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Paderborn, den 15. April 2015

LSH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Martin Henkel, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Kfm. Jürgen Lang, vereidigter Buchprüfer

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