Bada Grundstückverwaltungs GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benjamin van Rijssen seit 20.2.2026 | Prokura |
Andreas Karl Heldt seit 20.2.2026 | Prokura |
Andreas Kempel seit 3.12.2021 | Prokura |
Thirza, geb. Sauer TIDAS seit 7.10.2019 | Prokura |
Andreas Schettler seit 14.6.2006 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bada AGBühlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Bada AG, Bühl / BadenI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die Bada AG hat ihren Sitz in Bühl, Baden-Württemberg. Die Tätigkeit der Gesellschaft erstreckt sich entsprechend dem Gegenstand des Unternehmens auf die Produktion und den Vertrieb von Plasten, insbesondere thermoplastischen Granulaten und artverwandten Produkten. Als ausgesprochener Spezialitäten-Compoundeur bewegt sich Bada in Nischen der Produktfamilien Polyamid (Badamid®), PBT (Badadur®) und thermoplastischer Elastomere auf Styrolbasis (Badaflex® TPE-S). Erweitert wird die Produktpalette durch eine Reihe von Badamid®L-Spezialitäten, für die mit der BASF SE ein Technologie- und Lizenzabkommen besteht. Abgerundet wird die Produktpalette durch ABS-Spezialitäten (Badalac®) und die Produktfamilie thermoplastische Elastomere mit teilvernetzten EPDM/PP-Compounds (Badaprene®) sowie neu entwickelten Hochleistungskunststoffen wie PPS (Badatron®), PA6/6T (Badamid T®), PA9T (Badamid PA9T), PPA (Badamid PPA®), PA12 (Badamid PA12®) und PA510 (Badamid®510), PA610 (Badamid®610) sowie PA612 (Badamid®612). Weiter entwickelt wurde im letzten Jahr die Produktfamilie der Hochleistungspolymere unter dem Markennamen Badatech HT® sowie diverse Blends aus unterschiedlichen Basispolymeren. Hier ergibt sich ständig Potenzial für Neuanwendungen im Spezialitätensegment. Hinsichtlich der unterschiedlichen Marktsegmente werden weitere Produktfreigaben bei den diversen Endabnehmern unter maßgeblicher Berücksichtigung der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit angestrebt. Die Bada AG ist in ihrer schlanken hierarchischen Organisation und sehr stark kundenorientierten Unternehmensstruktur in allen Bereichen extrem flexibel, innovativ, qualitäts- und serviceorientiert aufgestellt. Das breitgefächerte Produktspektrum wird an sehr diversifizierte Anwendungsgebiete und Endabnehmermärkte geliefert. Dies umfasst hauptsächlich technisch anspruchsvolle Anwendungen in den Branchen Elektrotechnik, Elektronik, Automobil und Fahrzeugtechnik, Maschinenbau, Bau, Möbel, Haushalt, Medizintechnik, Luftfahrt, Freizeit und Sport. II. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Insgesamt konnte das Geschäftsjahr positiv abgeschlossen werden. Der Start in das Geschäftsjahr entwickelte sich positiv und auf dem erwarteten Niveau. Im weiteren Jahresverlauf zeigten sich aber sukzessive immer stärker die Auswirkungen der globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Vor allem setzten große Importmengen an Rohstoffen die lokalen Produzenten preislich erheblich unter Druck. Durch die bereits im zweiten Halbjahr 2022 nachlassende Lieferkettenthematik in der Chemie- und Kunststoffbranche wurde dieser Prozess sukzessive verstärkt und die gedämpfte Weltkonjunktur verstärkte den Effekt zusätzlich. Dadurch änderten nach und nach die meisten Kunden ihre Einkaufsstrategie und setzten ihre Prioritäten massiv auf Lagerabbau und Reduzierung von Kapitalbindung, vor allem im Kernmarkt Deutschland. Nach 3,5 % Weltwirtschaftswachstum im Jahr 2022 stieg das globale BIP im Jahr 2023 um 2,9 %. Die wirtschaftliche Entwicklung im Kalenderjahr 2023 war zum ersten Mal seit drei Jahren nicht mehr wesentlich von den Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geprägt. Auch in China wurde die restriktive Eindämmungspolitik aufgegeben. Die Lieferketten entspannten sich im Großen und Ganzen jedoch nur allmählich. Die europäische Wirtschaft leidet weiter unter den Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Die Wachstumsschwäche in der Eurozone ist vor allem im Vergleich zu den Vereinigten Staaten von Amerika offenkundig. Insbesondere Deutschland blieb hinter den Erwartungen zurück und verzeichnete als einziges G7-Land ein negatives Wachstum. Hingegen zeigen sich die sogenannten ASEAN-Länder und Indien dynamisch. China übertraf nach einem schwachen Jahr 2022 die Erwartungen und konnte das Wachstum auf 5,0 % steigern. Der weltweite Warenhandel blieb mit einem geschätzten Wachstum von 0,8 % deutlich unter den Erwartungen. Gegenüber den Vorjahren markiert dies eine deutlich schwächere Entwicklung, so wuchs der Welthandel im Jahr 2021 noch um 9,6 % und 2022 um 3,0 %. Aufgrund der zunehmenden Nachfrageflaute sowie der hohen Energiepreise im globalen Wettbewerb kam es in der Chemieindustrie zu verstärkten Anlageabstellungen in Europa. Die Versorgung hat sich dennoch entspannt, weil die globalen Containerrouten sich normalisierten und die Containerfrachtraten sich im Jahresverlauf auf Normalniveau zurückbildeten. Durch die deutlich verbesserte Verfügbarkeit der Rohstoffe gerieten auch die Preise unter erheblichen Anpassungsdruck sowohl im Verkauf als auch im Einkauf. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine beschäftigte die Weltgemeinschaft genauso wie der Überfall der Hamas-Organisation auf Israel im Oktober 2023. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt schrumpfte im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3 %. Somit verzeichnet Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften im Euroraum. Insbesondere in energieintensiven Industriezweigen, wie der Chemie- und Metallindustrie, fielen Produktionsleistung und Wertschöpfung erneut, nachdem diese Bereiche bereits 2022 stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatten. Hohe Kosten verursachten den Stopp der Erdgaslieferungen aus Russland sowie das Ende der Kernkraft. Im internationalen Vergleich lagen die Preise für Energie und Strom in Deutschland jedoch teilweise ein Vielfaches über dem internationalen Niveau. Der Umsatz der kunststoffverarbeitenden Industrie in Deutschland ist im vergangenen Jahr 2023 erheblich geschrumpft und um 6 Prozent auf 72,5 Mrd EUR zurückgegangen. Besonders dramatisch fällt der Umsatzrückgang im Inland aus: Hier ging mit -9,4 Prozent auf 42,3 Mrd EUR fast ein Zehntel des Geschäfts verloren. Das Auslandgeschäft wurde hingegen mit -0,3 Prozent auf 30,2 Mrd EUR deutlich weniger gebeutelt. Deutschland schneidet im europäischen Vergleich am schwächsten ab. Die Menge der verarbeiteten Kunststoffe ging im vergangenen Jahr 2023 weiter zurück: nämlich um 9 Prozent auf nur noch 12,7 Mio t (2022: 13,6 Mio t). Wie schon im Vorjahr ist der Grund für den Rückgang der Verarbeitungsmenge vor allem in der schlechten Konjunktur in der Chemie-, der Automobil- und der Konsumgüterindustrie sowie der Bauindustrie begründet. Beim Blick auf die einzelnen Branchensegmente zeigt sich, dass allein die Technischen Teile ihre Verarbeitungsmenge bei 2,9 Mio t stabil halten und ihren Umsatz sogar leicht um 1,7 Prozent auf knapp 21 Mrd EUR steigern konnten. Damit bleiben sie das zweitgrößte Segment hinter dem Bau, der im vergangenen Jahr 2023 deutlich weniger Menge als im Vorjahr (4,7 Mio t statt 5,1 Mio t) verarbeitete. Zugleich ging der Umsatz um satte 9,1 Prozent auf nur noch 23,9 Mrd EUR zurück. Insgesamt ergibt sich ein "durchwachsener Ausblick" auf das Gesamtjahr 2024. Wegen der absehbar weiterhin schwachen Nachfrage wird erwartet, dass die Chemie- und die Bauindustrie, aber auch der Bereich der Konsumgüter kritische Absatzbranchen bleiben. Als zunehmend problematisch für Unternehmen erweisen sich die gestiegenen Kosten, unter anderem für Strom, Gas, Logistik und Personal. Die Weltwirtschaft erlebt derzeit eine Phase der Verlangsamung. Für 2024 wird ein Wachstum von 3,1 % erwartet. Diese Zahlen liegen unter dem historischen Durchschnitt von 3,8 % für die Jahre 2000 bis 2019. Während fortgeschrittene Volkswirtschaften mit einem verlangsamten Wachstum von 2,6 % im Jahr 2022 auf 1,5 % im Jahr 2023 konfrontiert sind, zeigen Schwellen- und Entwicklungsländer eine robustere Leistung mit einer moderaten Verringerung des Wachstums von 4,1 % im Jahr 2022 auf 4,0 % in den Jahren 2023 und 2024. Eine der größten Herausforderungen für die globale Wirtschaft bleibt die hohe Inflation. Die Prognosen zeigen, dass die Weltwirtschaft sich in einer Phase der Anpassung und des Übergangs befindet. Während die Inflationsraten voraussichtlich sinken werden, bleibt das Wachstum in vielen Regionen gedämpft. Zentralbanken und Regierungen stehen vor der Herausforderung, das Wachstum zu fördern, während sie gleichzeitig die Inflation bekämpfen und das finanzielle Gleichgewicht erhalten. Die Erwartungen für 2024 sind trotz vieler globaler Unsicherheiten und der weiter akuten Energieversorgungs- und Preisthematik in Europa und vor allem in Deutschland verhalten optimistisch. Die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie bleibt aktuell ein großes Fragezeichen für die Zukunft. Eine Erholung der Wirtschaft in Europa sollte sich in Richtung des zweiten Halbjahres ergeben. Das erste Halbjahr wird noch von einer eher schwachen konjunkturellen Dynamik beherrscht werden. Größte Herausforderung bleibt die Entwicklung der Energiemärkte sowie die Überregulierung seitens der Politik. Aufgrund der hohen Kosten drohen immer mehr Unternehmen mit Stellenabbau oder der Verlagerung ihrer Produktion ins Ausland. b) Geschäftsverlauf Die Bada AG konnte im Rahmen des herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfelds insgesamt ihre positive Unternehmensentwicklung der letzten Jahre konsolidieren. Basierend auf einem guten Jahresstart und einem schleppenden Geschäftsverlauf im weiteren Jahresverlauf und der damit verbundenen schwachen Produktionsauslastung vor allem im zweiten Halbjahr, konnte das Geschäft in der Folge auf einem zufriedenstellenden Niveau konsolidiert werden, allerdings deutlich unter dem Vorjahr. Durchaus positiv entwickelte sich die geplante Produktdiversifizierung durch eine Vielzahl von neuen Projekten und Entwicklungen in neuen Branchen und Anwendungen, die weiter ein wachsendes Geschäft in den Folgejahren versprechen. Die Rohstoffversorgung hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich entspannt und vollkommen gegensätzlich entwickelt. Sinkende Preise sorgten für deutliche Entlastung, wobei zunächst die vorhandenen Lagerbestände abgebaut werden mussten. Die nachlassende Nachfrage erschwerte dieses Vorhaben erheblich. Die Versorgung der eigenen Produktion sowie die Sicherstellung der Versorgung der Kunden war zu jeder Zeit gegeben. Dies konnte durch eine stabile und flexible Einkaufspolitik gesichert werden, bei einem parallel guten Bestandsmanagement. Die Produktionsleistung lag unter dem Vorjahresniveau und war beeinflusst durch die Auftragslage und dem Mangel an Fachkräften. Der Auftragsbestand ist gesunken auf ein insgesamt noch zufriedenstellendes Niveau. Trotz der sich verändernden Konjunkturlage und mit einer flexiblen Planung konnte die zuverlässige Belieferung der Kunden jederzeit sichergestellt werden. Eine präventive Instandhaltung ist seit Jahren Bestandteil der Sicherung der Produktionsfähigkeit und Maschinenverfügbarkeit. Umsatz- und Auftragsentwicklung einschließlich Geschäftsergebnis Im Gesamtjahr verzeichnete die Bada AG eine Umsatzreduzierung von rund 21,6 %. Die verkauften Mengen reduzierten sich mit rund 13,9 % gegenüber dem Vorjahr. Angesichts von deutlich sinkenden Marktpreisen mussten die Verkaufspreise im Bestandsgeschäft angepasst werden. Durch eine erfolgreiche weitere Produktdiversifikation hin zu Produkten mit einem höheren Verkaufspreis bzw. einem verbesserten Deckungsbeitrag konnte zum Jahresende ein Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung erzielt werden, welcher rund 2 % unter dem Vorjahreswert lag. Dies resultiert vornehmlich aus der Preisentwicklung im Einkauf und einigen Sondereffekten im Jahresabschluss. Investitionen Im vergangenen Jahr lagen die Schwerpunkte der Investitionen einschließlich der geleisteten Anzahlungen in den Bereichen Neu- und Ersatzbeschaffung von Betriebs- und Geschäftsausstattung mit TEUR 218, hauptsächlich zur Erweiterung der IT-Systeme sowie der Erhöhung der Prozesssicherheit in der Produktion sowie Investition in die Geschäftsausstattung. Personal Der Mitarbeiterstand entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:
Die Personalfluktuation konnte im Jahresverlauf im Bereich der Produktion wieder mit Neueinstellungen aufgefüllt werden. c) Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Infolge der im Berichtsjahr durchgeführten Investitionen in Höhe von TEUR 218 und bei Abschreibungen in Höhe von TEUR 538 verringerte sich das Anlagevermögen insgesamt von TEUR 1.953 auf TEUR 1.633. Bei den Vorräten reduzierten sich die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um TEUR 4.587, bei den fertigen und unfertigen Erzeugnissen war eine Reduzierung in Höhe von TEUR 3.228 zu verzeichnen. Damit stellen die Vorräte mit 73,8 % der Bilanzsumme weiterhin den wertmäßig größten Posten dar. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich um TEUR 931. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr auf 14,0 %, was aus der verringerten Bilanzsumme als Bezugsgröße resultiert. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft kann als gut bezeichnet werden. Zum Bilanzstichtag bestanden keine kurzfristige Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich um langfristige Bankdarlehen, die im Rahmen entsprechender Tilgungsvereinbarungen zurückgeführt werden. Liquiditätsreserven bestehen außerdem in den darüber hinaus nicht in Anspruch genommenen Kontokorrentkreditlinien. Ertragslage Das Rohergebnis ist durch gesunkene Verkaufsmengen und Preise sowie einem veränderten Produktspektrum gegenüber dem Vorjahr um 5,6 % gesunken. Ein gutes Vertriebsmanagement sowie ein flexibles und effektives Bestands- und Einkaufsmanagement begrenzten den Rückgang. Die Situation veränderte sich im Laufe Jahres stetig aufgrund des geänderten und unvorhersehbaren Bestellverhaltens der Kunden, entwickelte sich aber insgesamt positiv. Das Rohergebnis zeigte eine relativ stabile Tendenz und reduzierte sich von TEUR 31.119 im Vorjahr auf TEUR 29.377 im Geschäftsjahr. Die Kosten haben sich im Bereich des Personals und der Energie verringert, neben den Verringerungen bei einigen variablen Kostenanteilen. Zusammengefasst führte diese Geschäftsentwicklung dazu, dass sich der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung um TEUR 245 auf TEUR 11.135 verringert hat. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Für das Jahr 2024 wird eine verhaltene Erholung der deutschen Wirtschaft erwartet, mit einem Wachstum des BIP um 0,7 %. Die Prognose basiert auf der Annahme, dass sich das private Ausgabeverhalten und die Weltkonjunktur leicht verbessern werden. Es wird erwartet, dass der Rückgang der Inflation in Kombination mit hohen Lohnabschlüssen zu Realeinkommenssteigerungen führen wird, die wiederum den privaten Konsum beleben sollten. Diese Entwicklung könnte dazu beitragen, dass sich die deutsche Volkswirtschaft im Laufe des Jahres 2024 allmählich wieder erholt. Allerdings sind die Prognosen mit erheblichen Abwärtsrisiken behaftet. Dazu gehören potenzielle Risiken wie neue Spannungen zwischen den USA, Europa und China, eine Verschärfung der weltpolitischen Lage, ein erneuter Anstieg der Energiepreise, eine stärkere Dämpfung der Nachfrage durch die Geldpolitik als erwartet oder ein zurückhaltendes Ausgabeverhalten der Verbraucher. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die deutsche Wirtschaft nach einem schwachen Jahr 2023 voraussichtlich eine Phase der Erholung im Jahr 2024 erleben wird, obwohl die Prognose durch verschiedene Unsicherheitsfaktoren sowohl im Inland als auch in der globalen Wirtschaft beeinflusst wird. Grundsätzlich ist mittelfristig von einer sich stabilisierenden Lage auszugehen, wobei eine größere Dynamik eher für das zweite Halbjahr 2024 erwartet wird. Die Erwartung insgesamt ist, dass die Nachfrage geprägt sein wird von einem sehr kurzfristigen Dispositionsverhalten. Dies kann aufgrund bereits gut abgebauter Lagerbestände auf der Lieferantenseite schnell zu Engpässen in der Rohstoffversorgung führen. Zusätzlich sorgt die aktuelle Lage rund um den Suez-Kanal bereits für erste negative Auswirkungen in den Lieferketten. Hier steckt erhebliches Risikopotential, weil die lokalen Kapazitäten in der Chemieindustrie teilweise abgestellt wurden oder sogar im Lauf des Jahres geschlossen wurden. Das heißt, dass Europa von verstärkten Importen abhängig wird. Die Konsequenz daraus sind verlängerte Lieferzeiten, ein höherer Kapitaleinsatz und ein noch höheres Risiko. Aktuell ist Europa aufgrund der hohen Energie- und Arbeitskosten global als Standort weiterhin nicht wettbewerbsfähig. Sowohl Kunden als auch Lieferanten stellen vielfach die lokale Produktion auf den Prüfstand, was mittelfristig zu weiteren Schwierigkeiten führen kann. Die Auftragsbestände liegen noch auf einem zufriedenstellenden Niveau, allerdings mit einer hohen Dynamik. Die Auslastung der Produktion ist schwächer und sorgt für entsprechend kürzere Lieferzeiten. Die preisliche Tendenz deutet momentan auf eine Stabilisierung der Preise vieler Rohstoffe hin. Aufgrund der schwächeren Nachfrage bleibt der Druck auf der Kundenseite, die Preiskonditionen entsprechend der Rohstoffentwicklung anzupassen, was angesichts des Marktumfelds zu sinkenden Margen führt. Der Markt hat sich erheblich verändert und es ist spürbar, dass viele Kapazitäten im Wettbewerbsumfeld nicht ausgelastet sind. Ein erhebliches Risiko für die Zukunft stellt die weltweite Kapazitätsentwicklung über die gesamte chemische Wertschöpfungskette und der zunehmende Konsolidierungsdruck innerhalb der Kunststoffbranche dar. Aufgrund der unsicheren Lage in Europa und der aktuellen globalen Nachfrage bleibt die Versorgungslage bei den meisten Rohstoffen eher unsicher, vor allem mit dem Hintergrund einer weiteren deutlichen Verschiebung der Produktionskapazitäten in Richtung Asien und dort speziell nach China sowie den USA. In den globalen Lieferketten muss jederzeit mit Störungen gerechnet werden und Europa droht in vielen Bereichen auf noch mehr Importe angewiesen zu sein. Die Kapazitätsauslastung weltweit war aufgrund der starken Nachfrage in allen Erdteilen nach der Corona-Pandemie auf hohem Niveau. Insgesamt ist von den Erwartungen für die Zukunft eher von weiter stark volatilen Marktentwicklungen auszugehen. Hier spielt in Zukunft sicher auch das Thema Übernahmen und Fusionen von verschiedenen Herstellern eine Rolle und führt zu einer Konsolidierung der Anbieter und Kapazitäten, vor allem in Europa. Eine Herausforderung der Zukunft bleibt, ob und wie die Rohstoffe lokal verfügbar sind und zu welchem Preis. Hierbei spielt die weitere Entwicklung der Wechselkurse von USD und EUR ebenso eine maßgebliche Rolle genauso wie die Energie- und Herstellkosten. Der Öl- und Gaspreis als Einflussfaktor ist im Laufe des Jahres auf ein normales Preisniveau gesunken, das wieder deutlich unter dem Vorjahr lag. Die Energiepreise liegen aber immer noch deutlich über anderen globalen Märkten. Das bedeutet in der Konsequenz für ein zuverlässiges Kundengeschäft mittelfristig deutlich höhere Lagerbestände mit entsprechender Kapitalbindung. Die Aufgabe für die Zukunft ist weiterhin die Entwicklung auf der Rohstoffseite in einer entsprechenden Verkaufspreisentwicklung widerzuspiegeln, wobei hier bereits eine entsprechende Differenzierung zwischen Standards und Spezialitäten festzustellen ist. Die Versorgung der Kunden mit hochwertigen Produktlösungen und die entsprechende Wettbewerbsfähigkeit werden auch 2024 die größte Herausforderung und Chance darstellen, damit neue profitablere Geschäftsbereiche und Produkte weiterentwickelt und ausgebaut werden können. Interessant wird die weitere Entwicklung auf der Kunden- und Endkundenseite sein hinsichtlich der Standortfrage. Um die Präsenz im Markt zu erhöhen werden zusätzliche Vertriebsaktivitäten in den wichtigen europäischen Märkten forciert, ebenso wie global. Dadurch kann die Position zukünftig in den wichtigsten europäischen Märkten und in neuen Anwendungen und Branchen weiter verbessert werden. Risikomanagementsystem Das Qualitätsmanagementsystem ist gemäß der Norm IATF 16949 zertifiziert und die Plausibilität der Prozesse wurde bei einem Überwachungsaudit durch den TÜV Rheinland in 2023 bestätigt. Eine konsequente und kontinuierliche Fortführung des Verbesserungsprozesses soll im Rahmen des Qualitätsmanagementsystems weiter umgesetzt werden. Darüber hinaus existiert ein integriertes Managementsystem, welches auch den Umweltbereich miteinschließt und dem ein unabhängiger Sachverständiger die Konformität mit den Normen DIN EN ISO 14001:2015, ISO 45001:2018, ISO 50001:2018 und EMAS bestätigt hat. Auch in diesem Fall wurden das System und die Plausibilität der Prozesse bei einem Überwachungsaudit 2023 bestätigt. Zusätzlich wurde bereits vor Jahren ein Datenschutzhandbuch in Zusammenarbeit mit einem zertifizierten Datenschutzbeauftragten des TÜV erstellt, geschult und eingeführt. Die Wirksamkeit der Maßnahmen gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) wird dem Vorstand in einem jährlichen Datenschutzbericht zur Verfügung gestellt. Zahlungsausfälle von Kunden haben sich in größerem Ausmaß nicht ergeben. Durch ein permanentes und gut funktionierendes Überwachungssystem der Finanzbuchhaltung konnten hier Zahlungsausfälle vermieden werden. Gleichzeitig konnte durch flexible Absprachen hinsichtlich der Zahlungsmodalitäten sogar mit einigen Kunden eine erhebliche Kundenbindung bzw. verbesserte Zusammenarbeit erzielt werden, die sich in der Zukunft positiv auf den Auftragseingang auswirken sollte. Planung 2024 Für das Jahr 2024 planen wir im Jahresdurchschnitt mit einem leicht niedrigeren Umsatzvolumen als in 2023. Das Ergebnis 2024 wird aufgrund der weiteren globalen Entwicklungen, der erheblichen konjunkturellen Unsicherheiten, damit verbundener Verkaufspreisanpassungen und bei der erwartbaren Stabilisierung oder Verteuerung von Rohstoffen sowie der speziellen europäischen Situation niedriger als im Vorjahr geplant. Prinzipiell gehen wir von einer etwas anziehenden Wirtschaftsdynamik im weiteren Jahresverlauf 2024 aus, wobei gewisse Risikofaktoren, vor allem die konjunkturelle Entwicklung, die Versorgungslage mit Rohstoffen sowie deren preisliche Entwicklung und eine mögliche weitere unsichere Energiepreis- und Inflationsentwicklung nicht ausgeblendet werden können.
Bühl, 23. Februar 2024 Für die Bada AG Andreas Schettler, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Bada AG mit Sitz in Bühl ist beim Amtsgericht Mannheim unter der Handelsregister-Nummer HRB 211325 eingetragen (§ 264 Abs. 1a HGB). Der Jahresabschluss ist auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften nach § 238 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes erstellt. Die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 264 ff. HGB werden beachtet. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben, sofern einschlägig, zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich nach den handelsrechtlichen Bestimmungen. Im Einzelnen betrifft dies folgende Grundsätze und Methoden: Aktivposten Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Als Grundlage der Nutzungsdauereinschätzung werden die Mindestwerte der steuerlichen Abschreibungstabellen verwendet, es sei denn, dass die voraussichtliche Nutzungsdauer abweicht. Die Abschreibungen werden bei Zugängen ab dem Monat des Zugangs monatsgenau berechnet. Bei Abgängen wird die Abschreibung ebenfalls monatsgenau, bis zum Zeitpunkt des Verkaufs, angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Bei den unfertigen Erzeugnissen, unfertigen Leistungen fand der Fertigstellungsgrad Berücksichtigung. Die Bewertung erfolgte zu Herstellungskosten. Diese umfassen die nach § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB aktivierungspflichtigen Einzelkosten sowie die aktivierungspflichtigen Gemeinkosten. Die Zinsen für Fremdkapital werden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Ist der beizulegende Wert gemäß § 253 Abs. 4 HGB niedriger, wird dieser angesetzt. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Diese umfassen die nach § 255 Abs. 2 HGB aktivierungspflichtigen Material- und Fertigungseinzelkosten sowie die angemessenen aktivierungspflichtigen Gemeinkosten. Die Zinsen für Fremdkapital werden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Ist der beizulegende Wert gemäß § 253 Abs. 4 HGB niedriger, wird dieser angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert ausgewiesen. Bereits erkennbare Risiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht eine angemessene Pauschalwertberichtigung. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Passivposten Bei den sonstigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gegebenenfalls gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Sämtliche Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen im Sinne § 253 Abs. 1 S. 2 HGB angesetzt. C. Angaben zur Bilanz Die Gliederung der Bilanz erfolgt in Kontoform gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ergibt sich aus dem Anlagespiegel (§ 284 Abs. 3 HGB). Er befindet sich in der Anlage zum Anhang. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten mit TEUR 233 (Vorjahr: TEUR 158) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Das als gezeichnetes Kapital auszuweisende Grundkapital beträgt EUR 1.196.000,00 und ist in 1.196.000 vinkulierte Stückaktien eingeteilt. Die sonstigen Rückstellungen bestehen wie im Vorjahr im wesentlichen aus Rückstellungen für Prämien und Tantiemen sowie Gewährleistungen. Die vom Gesetz geforderten Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel. Er befindet sich in der Anlage zum Anhang. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren, wie im Vorjahr, aus Darlehensgewährung. Die Haftungsverhältnisse nach § 251 in Verbindung mit § 268 Abs. 7 HGB sowie § 285 Nr. 27 HGB betragen zum 31. Dezember 2023 TEUR 66 (Vorjahr: TEUR 86). Es handelt sich um Bürgschaften zugunsten verbundener Unternehmen. Das Risiko der Inanspruchnahme aus den einzelnen Haftungsverhältnissen wird wie folgt eingeschätzt: Eine Passivierung ist nicht erforderlich, da die zugrunde liegenden Darlehen durch die Schuldnerin dieser Darlehen voraussichtlich erfüllt werden können. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3a HGB zum 31. Dezember 2023, die nicht nach §§ 268 Abs. 7 oder 285 Nr. 3 HGB anzugeben sind, beträgt TEUR 3.572 (Vorjahr: TEUR 3.340). Davon betragen die Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 3.186 (Vorjahr: TEUR 3.097). Es handelt sich im Wesentlichen um Verpflichtungen aus Mietverträgen. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gefertigt. Im Übrigen sind Saldierungen von Aufwendungen und Erträgen nicht vorgenommen. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft werden mit einer im Wesentlichen homogenen Produktpalette erzielt, die insgesamt Kunstoffgranulate darstellt. Die Umsatzerlöse werden auf folgenden geografischen Märkten erzielt:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen befinden sich periodenfremde Erträge aus Versicherungsentschädigungen und Auflösungen von Wertberichtigungen in Höhe von insgesamt TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 116). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen aus Forderungsverlusten in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 187). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 635 (Vorjahr: TEUR 242). E. Sonstige Pflichtangaben Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 44 Angestellte (Vorjahr: 41) 68 gewerbliche Mitarbeiter (Vorjahr: 68) beschäftigt. Alleinige Aktionärin der Bada AG, Bühl, ist die Bada Holding GmbH, Bühl. Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers entfällt auf Abschlussprüfungsleistungen und beträgt TEUR 24. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch die nachfolgend aufgeführte Person wahrgenommen: - Herr Andreas Schettler, Diplom-Betriebswirt (FH) - Vorstand Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an: Herr Friedrich Sporys (Diplom-Betriebswirt), Unternehmensberater - Vorsitzender des Aufsichtsrats Herr Dr.-Ing. Willy Bert Hoven-Nievelstein (Diplom-Ingenieur) - stellvertretender Vorsitzender Herr Diplom-Betriebswirt Michael Schmidt - Geschäftsführer - Mitglied des Aufsichtsrats Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 87. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Bühl, den 28. Februar 2024 Der Vorstand Diplom-Betriebswirt (FH) Andreas Schettler ErgebnisverwendungsbeschlussAufgrund des am 08. Mai 2006 mit der Bada Holding GmbH, Bühl, als beherrschendem Unternehmen, abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages beträgt der Bilanzgewinn der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 EUR 0,00. Ein Beschluss über die Verwendung des Bilanzgewinns ist daher von der Hauptversammlung nicht zu treffen. Bericht des AufsichtsratsBericht des Vorsitzenden des Aufsichtsrats In insgesamt drei ordentlichen Aufsichtsratssitzungen (78 - 80) und einer Bilanz-Aufsichtsratssitzung sowie vielen Einzelgesprächen haben wir uns im Jahr 2023 über die Lage der Gesellschaft und über grundsätzliche Fragen der Geschäftsstrategie unterrichten lassen. Ferner haben wir die auf Grund gesetzlicher und satzungsmäßiger Bestimmungen zur Zustimmung vorgelegten Sachverhalte behandelt. Darüber hinaus hat der Vorstand Herr Andreas Schettler schriftlich und mündlich an uns berichtet. Bei jeder Sitzung befasste sich der Aufsichtsrat direkt oder indirekt mit den wichtigen Produktgruppen und weiteren Spezialitäten sowie den Aktivitäten bei anspruchsvollen Lohnfertigungsprodukten für unterschiedliche Kunden. Zudem wurden wir stets über die Fortschritte im Bereich des Neubaus informiert. Ausführlich wurde in allen Sitzungen die jeweils aktuelle Quartalsgeschäftsentwicklung mit den Planvorgaben verglichen. Von Bedeutung waren für den Aufsichtsrat auch die laufende Kontrolle der flüssigen Mittel, der Bankenspiegel und die diesbezügliche Berichterstattung. Der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss zum 31.12.2023 inclusive des Lageberichts wurde von der Gesellschaft KAISER HAMMER GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,Baden-Baden geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Sämtliche Abschlussunterlagen sowie Prüfungsberichte des Abschlussprüfers wurden am 06.05.2024 in einer gesonderten Bilanz-Aufsichtsratssitzung abschließend erörtert. Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer angeschlossen. Nach dem Ergebnis der Prüfung durch den Aufsichtsrat sind Einwendungen nicht zu erheben. In der Bilanz-Aufsichtsratssitzung am 06.05.2024 hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss zum 31.12.2023 in Anwesenheit des Wirtschaftsprüfers gebilligt. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, den Geschäftsführern, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bada AG, der Bada Holding GmbH und der Bada Grundstückverwaltungs GmbH sowie der Bada Hispanaplast S.A. für ihre geleistete Arbeit im vergangenen Geschäftsjahr.
Bühl, 06.05.2024 Friedrich Sporys, Vorsitzender des Aufsichtsrats BeschlüsseDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde gemäß § 172 AktG am 06.05.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Bada AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bada AG, Bühl - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bada AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das uneingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Baden-Baden, 15. März 2024 KAISER
& SOZIEN GmbH
Michael Dörle, Wirtschaftsprüfer Julius Mittelberger, Wirtschaftsprüfer |
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