Schmidt Immo. Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schmidt Im- und Export GmbH & Co. KGSüderlügumJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Die Schmidt Im- und Export GmbH & Co. KG wurde am 15.08.2001 gegründet und hat ihren Sitz in Süderlügum. Wesentlicher Standort ist: Gewerbestraße 9, 25923 Süderlügum. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Die Geschäftstätigkeit der Schmidt Im- und Export GmbH & Co. KG umfasst den nationalen und internationalen Handel mit Waren aller Art. Sie unterscheidet sich deutlich vom üblichen Grenzhandel durch die Vermarktung von Waren markanter Marken im Bereich Drogerieartikel, Nonfood und Reinigungsbedarf. Unsere Strategie zielt insbesondere auf die Beschaffung angefragter Waren ab. Der Handel erfolgt im Wesentlichen in zwei Geschäftsbereichen: a) durch Im- und Export von Waren (Großhandel) sowie durch zwei Internetshops (www.gutes.de und www.parfume.de). B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung, branchenbezogene Rahmenbedingungen Der gesamtwirtschaftliche konjunkturelle Abschwung hat sich auch in 2023 fortgesetzt. Entgegen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat sich die Schmidt Im- und Export GmbH & Co. KG sehr positiv entwickelt. Ursache des Aufschwungs war die gesteigerte Nachfrage an günstigen Produkten. Träger des Wachstums war der Export. Die Entwicklung in der Branche weicht von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erkennbar ab. Die Nachfrage nach günstigen bzw. schwer zu beschaffenden Produkten, insbesondere in Zeiten der Pandamie und danach, zielt genau auf den Tätigkeitsbereich der Schmidt Im-& Export GmbH & Co. KG ab. Hierbei sind die direkten Kontakte zu den Herstellern äußerst bedeutsam. 2. Geschäftsverlauf a) allgemeiner Überblick Der Geschäftsverlauf war im Geschäftsjahr gekennzeichnet von der Gewinnung neuer Kunden aufgrund von Präsentationen auf Messen und einem gestiegenen Auftragsvolumen. Die Geschäftsentwicklung war insgesamt sehr gut. Trotz der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen wie gestiegener Rohstoffpreise und Entwicklungen am Zinsmarkt konnten Umsatz und Absatz weiter gesteigert werden sowie höhere Verkaufspreise durchgesetzt werden. Das Ergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr erheblich verbessert werden. Dies gilt sowohl für das Betriebs- als auch für das Finanzergebnis. Wir können einen Überschuss in Höhe von 2.656.193,40 EUR (Vj.: 1.281.250,89 EUR) vor Steuern und Zinsergebnis als Betriebsergebnis vorlegen. Für 2024 erhoffen wir eine Fortsetzung dieser Ergebnisentwicklung. b) Ertragslage Die Steigerung der Umsatzerlöse betraf sowohl die Exporte (19%) als auch die Verkäufe im Inland (+17%). Die Umsatz- und Auftragsentwicklung ist gut und übertrifft den vergleichbaren Zeitraum des vorangegangenen Wirtschaftsjahres. Die Entwicklung der Absatzmengen war durch einen Anstieg der Kundennachfragen gekennzeichnet. Unser Auftragsvolumen beträgt derzeit ca. 5,4 Mio EUR. Die Auftragslage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden. Der Auftragsbestand entspricht einer Umsatzreichweite von ca. 1,6 Monaten. Auf Grund bestehender langfristiger Geschäftsbeziehungen war die Versorgung mit den erforderlichen Waren im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit sichergestellt. Die Entwicklung der Beschaffungsmarktpreise war durch einen leichten Anstieg gekennzeichnet. Das Rohergebnis erhöhten sich von 3.311 TEUR auf 5.066 TEUR und lagen somit um 1.755 T€ bzw. 53,0 % über dem Vorjahreswert. Der Rohertrag (Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwand) liegt mit 5.030 TEUR bzw. 11,3 % um 1.742 TEUR über dem Vorjahr (3.288 TEUR bzw. 10,0%). Insgesamt konnte somit eine absolut und prozentual höhere Marge erzielt werden. Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr um 129 TEUR bzw. 18% auf 866 TEUR gestiegen. Insgesamt haben wir ein Jahresergebnis von 2.490 TEUR vor Ertragsteuern erzielt. Gegenüber dem Vorjahr ist der Jahresüberschuss um 1.113 TEUR gestiegen. Das Ergebnis und das Vorjahresergebnis wurden nicht durch wesentliche neutrale Erträge oder Aufwendungen beeinflusst. c) Vermögenslage
Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 beläuft sich auf 8.465 TEUR gegenüber 6.779 TEUR zum 31.12.2022. Das langfristig gebundene Vermögen ist um -23 TEUR gesunken und beläuft sich auf 0,4% der Bilanzsumme. Unter Berücksichtigung der stillen Beteiligung beträgt die Quote des wirtschaftlichen Eigenkapitals, bei einer ausgeweiteten Bilanzsumme, 24,9% (Vj.: 31,1%). Die realisierten Investitionen betrugen TEUR 20. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr lediglich im Rahmen von Ersatzinvestitionen in das Anlagevermögen investiert. Das Umlaufvermögen und der aktive Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten sich um 1.709 TEUR. Unser Vorratsvermögen betrug zum 31.12.2023 5.403 TEUR. Damit entfallen 63,8 % der Bilanzsumme auf Vorräte. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich infolge der Umsatzsteigerung. Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips und den Regeln der verlustfreien Bewertung sind sämtliche erkennbaren Verluste über Abwertungen von Forderungen und Vorräten und durch die Dotierung von Rückstellungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden. Die Forderungen wurden mittels einer Kreditausfallversicherung abgesichert. d) Finanzlage Einen Überblick über die Herkunft und über die Verwendung der finanziellen Mittel des Unternehmens gibt die nachstehende Kapitalflussrechnung, welche die Zahlungsmittelflüsse nach der indirekten Methode darstellt und den Grundsätzen des vom Deutschen Standardisierungsrat DSR erarbeiteten Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 2 (DRS 2) entspricht.
Der Finanzmittelfonds setzt sich am Bilanzstichtag wie folgt zusammen
Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente im Berichtsjahr verändert haben. Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr ausgeglichen. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten wir im Vergleich zum Vorjahr weiter zurückführen. Die Ausweitung des Vorratsvermögens und der kurzfristigen Forderungen wurde im Berichtsjahr auch durch die thesaurierte Gewinne, die unter den Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern ausgewiesen werden, finanziert. Weiter werden kurzfristige Fremdmittel zur Finanzierung der laufenden Betriebsaufwendungen eingesetzt. Unsere Finanzierung erfolgte weitgehend aus Eigenmitteln (Eigenkapital + Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern) und beträgt 59,9 % (Vj.: 50,3 %) der Bilanzsumme. e) Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Umsatzentwicklung und dem Jahresergebnis. Weiter ziehen wir für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Rohertrag und den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit heran. Die Umsatzrendite beträgt 4,8% (Vj.: 3,1%). Die Entwicklung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit steht grundsätzlich im Fokus. Es wird von einer positiven Entwicklung ausgegangen. Aktuell konzentrieren wir uns stark auf die Verbesserung von Einkaufskonditionen, da diese sowohl direkten Einfluss auf die Rendite wie auch auf die Liquidität haben. f) Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatzentwicklung ist erfreulich. Unsere Ertragslage ist von Einzelfaktoren, die die Zukunft des Unternehmens im Hinblick auf Qualität und Wachstum sichern, aktuell stark beeinflusst. Wir sind davon überzeugt, dass sich diese Faktoren in den kommenden Jahren sehr positiv auf die Ertragslage auswirken werden. Unser Finanzmanagement gewährleistet, dass Verbindlichkeiten stets fristgerecht beglichen wurden und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Forderungsausfälle waren im Berichtsjahr in keinem nennenswerten Umfang zu verzeichnen. Wir rechnen damit, das wir durch weitere Thesaurierungen die derzeitige Verschuldung weiter abbauen zu können und gehen davon aus, dass das Unternehmen auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen wird. Am Ende des Wirtschaftsjahres 2023 hatten wir insgesamt 25 Mitarbeiter/innen beschäftigt. C. Prognosebericht Wir gehen davon aus, dass sich der konjunkturelle Abschwung 2024 etwas abschwächen wird. Die Entwicklung in der Firma Schmidt Im- & Export GmbH & Co. KG wird sich auch im Folgejahr voraussichtlich positiv von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abheben. Wir rechnen auch im Branchenvergleich weiter mit einem gutem Ergebnis. Für das Jahr 2024 rechnen wir bei einer anhaltend gleichen Nachfrage. Trotz der konjunkturellen Lage rechnen wir auch im nächsten Jahr mit einem Umsatz von mehr als 35 Mio Euro und mit einem positivem Jahresergebnis. Allerdings erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 ein gegenüber 2023 etwas niedrigeres Ergebnis. Unsere Kapazitäten waren in den ersten Monaten des Folgejahres gut ausgelastet. Wir rechnen auch in den nächsten Monaten mit einer vollen Beschäftigung. Für 2024 haben wir Investitionen im EDV-Bereich mit einem Umfang von insgesamt 50 TEUR geplant (Warenwirtschaftssystem / Digitalisierung / Datensicherung / Cybercrimevorsorge). Energietechnisch wird weiter in Eigenproduktion von Strom und Wärme investiert. Die getroffenen Aussagen basieren auf den Erfahrungswerten der Vorjahre. Die Effekte der Konjunktur bzw. die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Schmidt Im- und Export GmbH & Co. KG. D. Chancen- und Risikobericht a) Chancen Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. Wir streben an, weiterhin eine gute Kundenbindung durch Erfahrung und Zuverlässigkeit zu pflegen und günstige Preise anzubieten. Durch schnelle Anpassungen des Sortiments an die Nachfrage der Kunden und ein sensibles Kostenmanagement werden wir für die Großhandelskunden weiterhin attraktiv bleiben. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in sinkenden Rohstoffpreisen, eine Belebung der Konjunktur, der Erschließung neuer Absatzmärkte und einer stabilen finanziellen Situation. b) Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Mögliche Risiken für die Weltwirtschaft sehen wir in einem weiteren Anstieg der Rohstoffpreise. Wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen, die zu angespannten wirtschaftlichen Verhältnissen (Pandemie/Kriege/Klima) führen können. Solche Entwicklungen sich negativ auf die Entwicklung der Zahlungsfähigkeit von potentiellen Kunden auswirken. Weiter können Abgabenerhöhungen und allgemeine Preissteigerungen zu einer weiteren Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. c) Risiken aus operativer Tätigkeit Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, die aufgebauten Geschäftsbeziehungen zu der Industrie weiter aufrecht zu erhalten. Es bestehen Risiken im Verlust von langjähriger Kunden und einer Verschärfung der Wettbewerbssituation. d) Preisänderungs-, Ausfall-, Wechselkurs und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Es besteht das Risiko, dass Preiserhöhungen nicht weitergegeben werden können. Aus der internationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten resultieren Lieferungs- und Zahlungsströme unterschiedlicher Währungen. Somit ist das Unternehmen Wechselkursrisiken ausgesetzt. Weiter bestehen Ausfallrisiken durch die negativen Entwicklung der Zahlungsfähigkeit von Kunden, die sich negativ auf unsere Liquidität auswirken können. e) Investitions-/Finanzierungsrisiken Risiken, die aus dem kurzfristigen Einkauf von Waren resultieren, werden durch Umsatzplanung mit bereits vereinbarten Verkäufen minimiert. Die Kreditlinien werden nicht überschritten. Es besteht das Risiko, dass kurzfristig benötigte Kreditlinienüberschreitungen nicht genehmigt werden und dadurch lukrative Geschäfte nicht getätigt werden können. f) Personalrisiko Wir sind für die Realisierung unserer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Es besteht das Risiko kein geeignetes Personal für diese Ziele einzuwerben. g) Rechtliche Risiken Rechtliche Risiken bestehen grundsätzlich in der vertraglichen Gestaltung der Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten und darüber hinaus besteht aufgrund der getätigten Geschäfte ein Produktfälschungsrisiko. Weitere rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar. h) Gesamtaussage Vom Unternehmen wurden, in Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen, Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden und die permanent weiterentwickelt werden. Trotz der beschriebenen sehr intensiven Gesamtproblematik und schwierig zu treffender Prognosen sehen wir aufgrund unser langjährig etablierten Marktposition und flexibler Anpassung an die Marktentwicklung aktuell keine Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels und über Kreditlinien verschiedener Banken und teilweise mittels Lieferantenkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Elemente des Risikomanagementsystems sind die Risikosteuerung, durch genaue Prüfung neuer Kunden, Abfrage der ID-Nummer, des wirtschaftlich Berechtigten, des Handelsregisterauszug, der Kreditwürdigkeit, das Risikocontrolling bei Factoring und das Risikoreporting der Versicherer. Die Funktionen der im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess wesentlich beteiligten Bereiche Finanz- und Rechnungswesen und Controlling sind klar getrennt, die Verantwortungsbereiche zugeordnet und bei allen rechnungslegungsrelevanten Prozessen wird durchgängig das Vier-Augen-Prinzip angewendet. Die im Bereich der Rechnungslegung eingesetzten EDV-Systeme sind durch entsprechende Sicherheitseinrichtungen gegen unbefugte Zugriffe geschützt. Soweit möglich wird Standardsoftware eingesetzt. Erhaltene oder weitergegebene Buchhaltungsdaten werden laufend auf Vollständigkeit und Richtigkeit überprüft. Durch die eingesetzte Software finden programmierte Plausibilitätsprüfungen statt.
Süderlügum, den 26. März 2024 Schmidt Verwaltungs GmbH vertreten durch ihre Geschäftsführer Marieta Schmidt Sören Matthiesen BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Hinweise Das Unternehmen ist unter der Firma Schmidt Im- und Export GmbH & Co. KG mit Sitz in Süderlügum im Handelsregister von Flensburg unter der Handelsregisternummer HRA 1626 NI eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Personenhandelsgesellschaften im Sinne von § 264a HGB. Die Form der Darstellung wurde gegenüber dem Vorjahresabschluss wie folgt geändert: • Die von einem Kommanditisten geleistete Kapitalrücklage wird in einer gesonderten Position im Eigenkapital ausgewiesen. • Das Kapitalkonto III (Verrechnungskonto) der Kommanditisten wird, wie im Gesellschaftsvertrag vorgesehen, in den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und nicht im Kommanditkapital ausgewiesen. • Die Aufwendungen für die Geschäftsbesorgung werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und nicht mehr im Personalaufwand ausgewiesen. • Der Abzug von direkt mit dem Umsatz verbundenen Steuern erfolgt in Übereinstimmung mit den im Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) getroffenen gesetzlichen Regelungen von den Umsatzerlösen. Der Ausweis erfolgt daher nicht mehr unter "sonstigen Steuern". • Aufgrund der erstmaligen Überschreitung der Größenklasse sind bisher wahrgenommene Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses weggefallen. Die Vorjahreszahlen wurden an die neue Darstellung angepasst, um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir - soweit erforderlich - die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz im Anhang gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Soweit dies aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderungen erforderlich ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Liegt der sich danach ergebende Buchwert über dem beizulegenden Wert, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Bei den Finanzanlagen werden • Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt, soweit es sich um eine dauerhafte Wertminderung handelt. Soweit zu den Finanzanlagen gehörende Finanzinstrumente über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden, ist dies im Rahmen der Erläuterung der Finanzanlagen dargelegt. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Einzelwertberichtigungen waren im Ergebnis der Risikobeurteilung nicht erforderlich. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz abgezinst soweit die zu Grunde liegende Verpflichtung nicht verzinslich ist. Bei der Bildung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird der Zinseffekt aus der Abzinsung mit dem entsprechenden Aufwand aus der Bildung der Rückstellung verrechnet (Nettomethode). Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungen wurden mit ihrem jeweiligen Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Soweit die Restlaufzeit der entsprechenden Vermögensgegenstände oder Verbindlichkeiten weniger als ein Jahr beträgt, werden das Anschaffungskostenprinzip und das Realisationsprinzip bei der Umrechnung nicht angewandt. Die unterjährige Erfassung von Zugängen von Vermögensgegenständen und Schulden in Fremdwährung erfolgt aus Vereinfachungsgründen zum jeweiligen Devisenkassamittelkurs, der für den Tag des Zugangs von der Bundesbank ermittelt wurde. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben im Geschäftsjahr und im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben TEUR 166 eine Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren und TEUR 183 eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Die restlichen Verbindlichenkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Neben den gesondert angegebenen Sicherheiten bestehen branchenübliche Sicherheiten in Form von Eigentumsvorbehalten bzw. erweiterten Eigentumsvorbehalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von TEUR 670 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen entfallen TEUR 576 auf solche gegenüber verbundenen Unternehmen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte (in TEUR):
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Sonstige betriebliche Erträge EUR 9,90 (Vj. EUR 0,00) der sonstigen betrieblichen Erträge resultieren aus der Währungsumrechnung. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinserträge resultieren in Höhe von EUR 3,19 (Vj. EUR 0,00) aus der Abzinsung von Rückstellungen. Sonstige Angaben Geschäftsführung Die Geschäfte der Gesellschaft werden durch ihre alleinige Komplementärin, die Schmidt Verwaltungs GmbH, Süderlügum, geführt. Deren Geschäftsführer sind: Marieta Schmidt und Sören Mattiesen. Das Stammkapital der Komplementärin beträgt EUR 25.000,00. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Süderlügum, den 26. März 2024 Schmidt Verwaltungs GmbH gez. Die Geschäftsführung vertreten durch Marieta Schmidt Sören Mattiesen Gewinnverwendung Der Jahresüberschuss wird den Gesellschafterdarlehenskonten entsprechend ihre Beteiligungshöhe prozentual gutgeschrieben. Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkZu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Schmidt Im- und Export GmbH & Co. KG, Süderlügum Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schmidt Im- und Export GmbH & Co. KG, Süderlügum - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schmidt Im- und Export GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt Der Vorjahresabschluss wurde nicht geprüft. Es handelt sich folglich um nicht geprüfte Vergleichsinformationen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Hamburg, den 14. Oktober 2024 RN
REVISION NORD GMBH & Co. KG
Widera, Wirtschaftsprüfer Swinka, Wirtschaftsprüfer Der dieser Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und dem Lagebericht vorangestellte Jahresabschluss ist zur Offenlegung bestimmt und nach §327 HGB verkürzt. |
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