Stammdaten

Register
Amtsgericht Kassel HRB 4122
Vorher
Senior Berghöfer GmbH
Eingetragen
26.9.1983
Branche
Herstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Metallschläuchen, Kompensatoren, Armaturen, kombinierten Schläuchen für die gesamte Industrie, insbesondere für Wasser, Gase, Dampf, Öl, Pressluft, Benzin, Benzol, Teer, Säure und ähnliche Anforderungen. Gegenstand des Unternehmens ist ferner die Herstellung und der Vertrieb von Waren aller Art aus Metall und Kunststoffen. Die Gesellschaft ist berechtigt, die Geschäfte und Firma der Chr. Berghöfer GmbH & Co. KG mit Sitz in Kassel, eingetragen beim Amtsgericht Kassel unter HRA 6386, fortzuführen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Bartling
seit 24.1.2011
Prokura
Andreas Brand
seit 18.3.2010
Geschäftsführer
Michael W. Sheppard
seit 9.5.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Senior Operations GmbH
Germany
1.100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Senior Flexonics GmbH

Kassel

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell und Geschäftsverlauf

Umsatzentwicklung

Im Geschäftsjahr wurde ein Umsatz von TEUR 66.285 (Vj.: TEUR 55.519) erzielt. Das entspricht einer Umsatzerhöhung von 19,4 % (Vj.: Umsatzerhöhung von 21,8 %). Von den Umsätzen entfielen auf das Inland TEUR 48.444 bzw. 73,1 % (Vj.: TEUR 37.665 bzw. 67,8 %) und das Ausland TEUR 17.841 bzw. 26,9 % (Vj.: TEUR 17.854 bzw. 32,2 %).

Die Umsatzanteile der Geschäftsfelder stellen sich wie folgt dar (Vorjahreswerte in Klammern):

Industrie

25,9 % (27,6 %)

Fahrzeugtechnik

62,4 % (57,8 %)

Gebäudetechnik

  9,7 % (12,0 %)

Sonstiges

 2,0 %  ( 2,6 %)

Produktion

Im Geschäftsjahr hergestellte Produkte

Das Produktionsprogramm umfasst im Wesentlichen Metallschläuche, Metallbälge, Kompensatoren und semi-flexible Elemente, die dem Verschleiß unterliegen und demzufolge in kürzeren oder längeren Zyklen je nach Inanspruchnahme ersetzt werden müssen.

Die Industrie-Produktion unseres Standorts in Kassel erstreckt sich vorwiegend auf die Herstellung der standardisierten gewellten Elemente, die Konfektionierung von Schläuchen im Volumen- und Seriengeschäft, die Herstellung von Heizungs- und Solarkomponenten und die Montage von Kompensatoren und Sonderprodukten. Der Senior Flexonics-Metallschlauch ist unter dem Markennamen "Tuboflex®" bekannt. Das Senior Flexonics Kompensatoren-Programm umfasst Standardbaureihen für niedrige und mittlere Drücke sowie Hochleistungskompensatoren für höchste Druck- und Lebensdauer-Beanspruchungen. Sie beherrschen axiale, laterale und angulare Bewegungen und finden Eingang in fast allen Industrien.

Zielmärkte sind insbesondere die Fahrzeugtechnik, Stahlerzeugung und -verarbeitung, der Maschinenbau, die chemische Industrie, die Gasversorger, die Heizungs- und Solartechnik, die Vakuumtechnik, die Entsorgungswirtschaft, die pharmazeutische Industrie, die Lebensmittelindustrie sowie alle Bereiche der Prozessindustrie.

Im Segment Fahrzeugbau werden im Wesentlichen flexible Komponenten für die Motoren- und Nutzfahrzeugtechnik hergestellt.

Marktposition

Wir gehören zu den bekannten Herstellern von flexiblen Elementen aus Edelstahl in Europa.

Grundlagen der Produktion sind das firmeneigene Know-how und die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Prozesse und Verfahren. Unsere Vertriebsaktivitäten richten sich primär auf Marktsegmente mit technisch und qualitativ anspruchsvollen Produkten/Problemlösungen.

Beschaffung

Die Beschaffung unserer Hauptrohstoffe (Edelstahlbänder und -drähte) erfolgt in Europa, Asien und den USA in Zusammenarbeit und Absprache mit unseren Schwesterfirmen. Im Geschäftsjahr hatten wir einen starken Anstieg der Grundpreise für Basismaterialien und Energiekosten zu verzeichnen. Die Entwicklung der Legierungszuschläge verzeichnete Anfang des Jahres einen weiteren Anstieg, der sich dann ab Mai bis zum Jahresende auf das Niveau von Ende 2021 reduzierte.

Personal- und Sozialbereich

Im Jahresdurchschnitt waren 258 (Vorjahr: 255) Mitarbeiter beschäftigt.

Die regelmäßige tarifliche Arbeitszeit beträgt seit dem 1. Juli 2002 35 Std./Woche.

Umweltschutz und Qualität

Das Senior Quality System (SQS) - bestehend aus den drei Säulen Qualitätsmanagement nach der DIN EN ISO 9001:2015 (gültig bis Oktober 2024) und der IATF 16949:2016 (gültig bis Oktober 2024), dem Umweltmanagement nach der EG Öko-Audit-Verordnung sowie der DIN EN ISO 14001:2015 (gültig bis September 2026) und dem Arbeitsschutzmanagement nach dem Arbeitsschutzgesetz und den BGV's (Berufsgenossenschaftliche Vorschriften) - wurde im Jahr 2023 wirksam angewendet und kontinuierlich weiter entwickelt. Im Geschäftsjahr erfolgte die Rezertifizierung nach dem Energiemanagement DIN EN ISO 50001:2018 (gültig bis Dezember 2025), dem Umweltmanagement nach der EG Öko-Audit-Verordnung sowie der DIN EN ISO 14001:2015 (gültig bis September 2026), der DIN EN ISO 9001:2015 (gültig bis Oktober 2024) sowie der IATF 16949:2016 (gültig bis Oktober 2024).

2. Steuerungssystem

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis nach Steuern. Die Prognose des Vorjahres wurde übertroffen. Das Ergebnis nach Steuern ist im Geschäftsjahr 2023 deutlich gestiegen. Die im Vorjahr prognostizierte Umsatzsteigerung von 7% für 2023 wurde übertroffen.

3. Forschung und Entwicklung

Die Entwicklungsarbeit konzentriert sich weiter auf neue Fertigungstechnologien für Anwendungen in der Fahrzeugtechnik, die Applikationsentwicklung und die Verbesserung der bestehenden Fertigungsprozesse. Darüber hinaus sind wir permanent bestrebt, den innovativ und qualitativ hohen Anforderungen aus dem Bereich der alternativen Energien gerecht zu werden.

Auch der Know-how-Austausch innerhalb des Konzerns und die qualitative Verbesserung existierender Basisprodukte beeinflussen die Entwicklungsarbeit.

Weitere Schwerpunkte sind die Verbesserung der Berechnungsgrundlagen für theoretische Betrachtungen unserer Produkte und Prozesse.

Die Entwicklungsaufwendungen betragen ca. 2,5 % des Jahresumsatzes.

B. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die Metallschlauch- und Kompensatorenhersteller im deutschen und europäischen Raum verzeichneten teils starke Umsatzsteigerungen, welche insbesondere im abgelaufenen Geschäftsjahr auf die positiven Entwicklungen im weltweiten Industriesektor und in der Fahrzeugtechnik zurückzuführen waren.

In der ersten Jahreshälfte 2023 verzeichnete die Branche Umsatzsteigerungen von 18,0 %. Im Bereich der Fahrzeugtechnik hatte die Branche eine Erhöhung der Umsatzerlöse von 20,3 % zu verzeichnen.[1]

2. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt:

Die Erhöhung des Anlagevermögens resultiert aus einem gestiegenem Investitionsvolumen für den Aufbau einer neuen Produktionslinie für die automobile Serienfertigung.

Grundstücke und Gebäude sind Eigentum des Unternehmens und nicht durch Sicherheiten gegenüber Dritten besichert.

Die technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung repräsentieren mit den ausgewiesenen Werten die technischen Grundlagen des Unternehmensgegenstandes. Im Geschäftsjahr erfolgte die Beschaffung für den Ersatz von Produktionsanlagen und Werkzeugen sowie für den Aufbau einer neuen Produktionslinie für die automobile Serienfertigung. Hierdurch erhöhten sich die technischen Anlagen und Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie die geleisteten Anzahlungen insgesamt um TEUR 1.368 auf TEUR 8.322.

Das Investitionsvolumen in Gegenstände des Anlagevermögens betrug im Geschäftsjahr TEUR 3.675 (Vorjahr: TEUR 1.440). Der Fokus wurde wie in den Vorjahren auf Ersatz bestehender Fertigungseinrichtungen, Erweiterung in neue Fertigungstechnologien und auf den Einsatz effizienterer Maschinen gerichtet. Zum Abschlussstichtag bestehen Investitionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 3.500 in neue Fertigungslinien für einen Kunden in der Fahrzeugtechnik. Die geplante Finanzierung erfolgt über Darlehen der Muttergesellschaft.

Die Lagerbevorratung zum Bilanzstichtag der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie des Bestands von Unfertigen und Fertigen Erzeugnissen zeigte einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, den unfertigen Erzeugnissen und den Fertigerzeugnissen erhöhte sich der Bestand um 24,4 % (TEUR 1.840) auf Grund der Bevorratung für das angestiegene Seriengeschäft am neuen Produktionsstandort sowie zur Absicherung der Lieferketten.

Die Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ist begründet in einer Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie dem Anstieg von Forderungen gegen Gesellschafter. Wesentlich begründet ist die Erhöhung des Umlaufvermögens durch die Erhöhung der Vorräte i.H. von 1.840 TEUR zur Absicherung der Lieferketten am Weltmarkt, insbesondere den asiatischen Raum betreffend und der Forderungen gegen Gesellschafter i.H. von 1.896 TEUR.

Den Vorräten, Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 16.006 (Vj.: TEUR 12.421) stehen Verbindlichkeiten von TEUR 27.438 (Vj.: TEUR 21.366) gegenüber. Der Aufbau resultiert aus der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus der kurzfristigen Aufnahme eines Intercompany Darlehen.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten hat sich aufgrund der planmäßigen Auflösung des im Jahr 2019 im Zusammenhang mit der Übernahme des neuen Geschäfts erhaltenen Zuschusses um TEUR 143 auf TEUR 859 reduziert.

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 29.416 auf TEUR 35.105 erhöht.

3. Finanzlage

Ein proaktives Forderungsmanagement hat zum Vermeiden von Zahlungsausfällen beigetragen.

Drittmittel wurden im Geschäftsjahr nicht genutzt.

Des Weiteren hat die Muttergesellschaft, die Senior Investments (Deutschland) GmbH, Kassel, die Finanzierung der Gesellschaft übernommen; es ist davon auszugehen, dass sie wie in der Vergangenheit diese auch für die Zukunft sicherstellt. Es besteht ein gruppenweites Cash Pooling, welches unter anderem dazu verwendet wird, kurzfristige Darlehen mit Schwestergesellschaften zu bedienen.

Der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag hat sich auf Grund von Volumensteigerungen in der Fahrzeugtechnik um TEUR 1.673 auf TEUR 55.915 (Vj.: TEUR 54.242) erhöht.

Das Eigenkapital der der Senior Flexonics GmbH beträgt TEUR 1.874 (Vj.: TEUR 1.874). Die Eigenkapitalquote liegt bei 5,3 % (Vj.: 6,4 %).

4. Ertragslage

Das Ergebnis nach Steuern des Geschäftsjahres ist positiv und hat sich um TEUR 1.628 (+48,6 %) auf TEUR 4.980 erhöht. Der positive Beitrag aus dem Anstieg der Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 10.766 (+19,4 %), die Erhöhung der Bestände an fertigen und unfertigen Erzeugnissen um TEUR 1.211 und der anderen aktivierten Eigenleistungen TEUR 79 steht die Erhöhung des gesamten Materialaufwands für Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe (inklusive bezogener Leistungen) um TEUR 8.393 auf Grund der Erhöhung der verkauften Artikel (Produktionsmenge) und gestiegener Preise gegenüber, wobei die Materialeinsatzquote mit 60,5 % über dem Vorjahresniveau von 57,1 % liegt. Die Erhöhung der Materialeinsatzquote beruht auf erhöhten Aufwendungen für Rohstoffe in Höhe von TEUR 7.209 aufgrund von Produktmix Veränderungen mit erhöhtem Materialanteil im Seriengeschäft und der Preiseveränderungen für Basispreise und Legierungszuschläge. Die Personalaufwendungen erhöhten sich um TEUR 1.173. Die Erhöhung der Personalaufwendungen resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der produktiven Umsatztätigkeiten. Auf Grund von Ersatz- und Infrastruktur­investitionen erhöhten sich die Abschreibungen um TEUR 77 und belasteten das Ergebnis negativ.

Bei den aktuellen Belastungen und Einschränkungen aufgrund globaler Konflikte wird es nach Einschätzung der Geschäftsführung weiterhin Einschränkungen geben; seit Beginn der zweiten Jahreshälfte 2022 ist es zu einer Entspannung bei den Beschaffungszeiten gekommen. Diese Annahme ist mit erheblicher Unsicherheit behaftet. Die Ergebnisentwicklung wird daher voraussichtlich auch im laufenden Jahr 2024 von den Auswirkungen auf dem Beschaffungsmarkt beeinflusst sein.

Trotz der Herausforderungen durch globale Konflikte, massiver Preiserhöhungen bei Rohstoffen und Energiekosten beurteilt die Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts die Geschäftsaussichten der Senior Flexonics GmbH weiterhin als positiv. Nach wie vor sehen wir weltweit eine stetig wachsende Nachfrage nach unseren Produkten.

C. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Um mögliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu erkennen und ihnen entgegenzutreten, werden unterschiedliche Instrumente (Senior Group Risk Management, Group IT Security Policy, IATF) eingesetzt.

Die weltweiten Rahmenbedingungen deuten auf Wachstum hin. Die Wachstumschancen sehen wir nach der mittelfristigen Unternehmensplanung weiterhin im Ausbau neuer Geschäftsfelder, insbesondere im Marktsegment Wasserstoff unter Nutzung unserer Kernkompetenzen und der Erweiterung neuer Fertigungsverfahren, wobei konjunkturelle Rückschläge nicht ausgeschlossen werden können. Die Risiken für die Weltwirtschaft sind zahlreich, einzelne kritische Ereignisse oder Entwicklungen können durch die engen globalen Vernetzungen die Absatzmärkte rasch und nachhaltig in Mitleidenschaft ziehen und damit die Umsatzchancen gravierend negativ beeinflussen. Das breite Produkt-, Anwendungs- und Kundenspektrum hilft, Schwankungen in einzelnen Segmenten oder Märkten auszugleichen.

Das interne bzw. konzernweite Berichtssystem gewährleistet eine sachgerechte und zeitnahe Information des Managements. Es zeigt den Grad der Zielerreichung und dient als Frühwarnsystem für Veränderungen im Markt, im Wettbewerb und in betrieblichen Abläufen.

Es bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken.

Die Risiken für die Weltwirtschaft sind zahlreich, einzelne kritische Ereignisse oder Entwicklungen können durch die engen globalen Vernetzungen die Absatzmärkte rasch und nachhaltig in Mitleidenschaft ziehen und damit die Umsatzchancen gravierend negativ beeinflussen. Das breite Produkt-, Anwendungs- und Kundenspektrum hilft, Schwankungen in einzelnen Segmenten oder Märkten auszugleichen. Das Risiko wird als mittel eingeschätzt.

Der Bezug von Rohstoffen, Waren und Dienstleistungen unterliegt einem vom Unternehmen nur in Grenzen beeinflussbaren Preisänderungsrisiko. Um die Basispreis- und Bezugsrisiken abzusichern, werden für wichtige Rohstoffe langfristige Lieferverträge abgeschlossen. Das Risiko wird als mittel eingeschätzt.

Wegen der Bedeutung der Legierungszuschläge werden nach Möglichkeit, insbesondere im Seriengeschäft, Vereinbarungen mit den Kunden getroffen, die eine separate Abrechnung der Legierungszuschläge auf jeweiligem Marktpreisniveau vorsehen. Das Risiko wird als mittel eingeschätzt.

Absehbare Preissteigerungen, wie etwa höhere Rohstoffpreise, Energiepreise oder höhere Löhne und Gehälter, sind planerisch berücksichtigt, es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass die tatsächliche Entwicklung davon abweicht. Das Risiko wird als mittel eingeschätzt.

Die Verkaufspreise sind wegen der intensiven Wettbewerbssituation im In- und Ausland permanent unter Druck. Stetige Rationalisierungs- und Optimierungsbemühungen dienen dem Erhalt und der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Das Risiko wird als mittel eingeschätzt.

Produkt- und Umweltschutzrisiken werden durch entsprechende Maßnahmen zur Qualitätssicherung abgesichert. Die Wirksamkeit der Managementsysteme wird regelmäßig durch interne und externe Auditoren überprüft. Das Risiko wird als gering eingeschätzt.

Für mögliche Schadensfälle und Haftungsrisiken sind Versicherungen abgeschlossen, die sicherstellen, dass sich mögliche finanzielle Folgen eintretender Risiken in Grenzen halten bzw. ganz ausgeschlossen werden. Der Versicherungsumfang wird laufend überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gesellschaft ist in das bestehende internationale Versicherungskonzept der Muttergesellschaft Senior plc. eingeschlossen. Für Gewährleistungsfälle, die nicht versicherungsseitig abgedeckt sind, oder für solche, die auf Kulanzbasis reguliert werden, sind ausreichend bemessene Rückstellungen gebildet. Es wird somit sichergestellt, dass Schadensfälle keine nennenswerten Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Das Risiko wird als gering eingeschätzt.

D. Voraussichtliche Geschäftsentwicklung

Die Geschäftsführung hat ihre Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung im Jahr 2024 gegenüber der Planung aus November 2023 angepasst. Wir erwarten für 2024 eine Umsatzreduzierung von ca. 9 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2023. Das Ergebnis nach Steuern wird gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 moderat reduzieren. In den ersten 2 Monaten des Geschäftsjahres 2024 konnten wir auf Grund von Projekten einen Umsatzanstieg von 26,9 % gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum verzeichnen, welche in den verbleibenden Monaten nicht zu erwarten sind, wobei sich das Ergebnis nach Steuern auf Grund von profitablen Projektumsätzen um 75,7 % gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum verbessert hat. Die laufenden Aufwände werden entsprechend der Umsatzentwicklung erwartet.

Die erwartete Umsatzreduzierung hängt insbesondere mit Volumenreduzierungen und Einmaleffekten im Jahr 2023 im Automobilgeschäft und Projekten im Segment Power Generation und der Stahlwerktechnik zusammen. Die Umsätze im Segment Gebäudetechnik haben sich stabilisiert und werden mit einer Steigerung im einstelligen Prozentbereich erwartet. Im industriellen Umfeld ist von einer Reduzierung im einstelligen Prozentbereich auszugehen.

 

Kassel, den 2. April 2024

Senior Flexonics GmbH

_________________        ____________________

Andreas Brand                                  Michael W. Sheppard

Geschäftsführer                              Geschäftsführer

[1] Gemäß statistischer Angaben AEQ (Association Euro Qualiflex) im November 2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA
31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 12.133.093,46 10.159
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 389.358,00 198
1. Entgeltlich erworbene Software 389.358,00 198
II. Sachanlagen 11.743.735,46 9.961
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.422.001,04 3.007
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.327.624,00 3.699
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.718.606,54 2.891
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.275.503,88 364
B. UMLAUFVERMÖGEN 22.625.401,47 18.969
I. Vorräte 9.379.063,12 7.539
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.719.368,07 3.949
2. Unfertige Erzeugnisse 4.288.999,00 2.668
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.370.696,05 922
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.627.073,59 4.882
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.704.601,93 4.481
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 102.477,32 142
3. Forderungen gegen Gesellschafter 1.896.235,38 0
4. Sonstige Vermögensgegenstände 923.758,96 259
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.619.264,76 6.548
C. AKTIVER RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 346.702,83 288
35.105.197,76 29.416
PASSIVA
31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL 1.874.299,31 1.874
I. Gezeichnetes Kapital 1.100.000,00 1.100
II. Kapitalrücklage 663.271,86 663
III. Gewinnrücklagen 111.027,45 111
B. RÜCKSTELLUNGEN 4.934.030,00 5.174
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.500.030,00 3.515
2. Sonstige Rückstellungen 1.434.000,00 1.659
C. VERBINDLICHKEITEN 27.438.092,45 21.366
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.520.594,57 1.293
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.520.594,57 (Vorjahr: TEUR 1.293)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.947.040,27 6.272
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 7.947.040,27 (Vorjahr: TEUR 6.272)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17.392.592,45 11.918
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 17.392.592,45 (Vorjahr: TEUR 11.918)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 0,00 1.533
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 1.533)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 577.865,16 350
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 577.865,16 (Vorjahr: TEUR 350)
- davon aus Steuern: TEUR 127 (Vorjahr: TEUR 349)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1)
D. PASSIVER RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 858.776,00 1.002
35.105.197,76 29.416

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 66.284.699,48 55.519
2. Erhöhung des Bestands an fertigen  
und unfertigen Erzeugnissen 2.056.585,11 845
3.  Andere aktivierte Eigenleistungen 149.576,42 71
4. Sonstige betriebliche Erträge 447.465,64 542
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung: TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 0)
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 35.995.735,97 28.786
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.074.571,24 2.891
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 13.555.785,59 12.476
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.905.041,82 2.811
- davon für Altersversorgung: TEUR 316 (Vorjahr: TEUR 314)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen  1.701.013,30 1.625
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.082.218,53 4.882
- davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 EGHGB: TEUR 38 (Vorjahr: TEUR 38)
- davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung: TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 2)
5.623.960,20 3.506
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.402,45 0
- davon aus verbundenen Unternehmen: TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 650.197,53 154
- davon an verbundene Unternehmen: TEUR 111 (Vorjahr: TEUR 14)
- davon aus der Aufzinsung: TEUR 66 (Vorjahr: TEUR 65)
Ergebnis nach Steuern 4.980.165,12 3.352
11. Sonstige Steuern 18.280,64 32
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -4.961.884,48 -3.320
Jahresüberschuss 0,00 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Erläuterungen

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft

Firma: Senior Flexonics GmbH

Sitz: Kassel

Registergericht: Amtsgericht Kassel, HRB 4122

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Senior Flexonics GmbH ist nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden. Dabei wurde für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren gewählt. Sitz der Gesellschaft ist Kassel.

Gemäß der Größenkriterien nach § 267 HGB handelt es sich bei der Gesellschaft um eine große Kapitalgesellschaft.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

II.1 Anlagevermögen

Die ausgewiesenen Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu An­schaffungs- und Herstellungskosten, gegebenenfalls vermindert um planmäßige und außerplan­mäßige Abschreibungen, bewertet. In die Herstellungskosten werden die Material- und Fertigungseinzelkosten und angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens mit einbezogen, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Darüber hinaus werden angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung mit einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die Festlegung der Nutzungsdauer erfolgte in Anlehnung an die AfA-Tabellen.

Die durchschnittlichen Nutzungsdauern stellen sich wie folgt dar:

Anlagenklasse

Nutzungsdauer in Jahren

Software

3

Gebäude

50

Technische Anlagen und Maschinen

5 bis 10

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

2 bis 10

Für Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Einzelanschaffungskosten EUR 250,00, nicht aber EUR 1.000,00 übersteigen, wird ein Sammelposten gebildet, der im Geschäftsjahr der Bildung und den folgenden vier Geschäftsjahren linear abgeschrieben wird.

II.2 Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Warenbestände sind zu Anschaffungskosten und gemäß § 253 Abs. 4 HGB entsprechend dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten Materialeinzel- und -gemeinkosten, Fertigungseinzel- und -gemeinkosten sowie durch die Herstellung verursachte Abschreibungen. Angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung sind einbezogen worden.

Gesunkenen Wiederbeschaffungskosten, schwer- und nichtgängigen sowie nicht kostendeckend veräußerbaren Beständen wird durch Bildung von Wertabschlägen Rechnung getragen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten erfasst, wobei erkennbaren Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen ist. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,4 % (Vorjahr: 0,5 %) auf den um die Umsatzsteuer und einzelwertberichtigte Forderungen gekürzten Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen berücksichtigt.

Kassenbestand und Bankguthaben sind zu ihrem Nennwert angesetzt.

II. 3 Rechnungsabgrenzungsposten

Ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wird für Zahlungen vor dem Bilanzstichtag gebildet, die einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem begründen. Ein passiver Rechnungsab­grenzungsposten wird für die Zahlungen vor dem Bilanzstichtag gebildet, die einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem begründen.

II.4 Latente Steuern

Aktive und passive latente Steuern werden aufgrund einer bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft gegebenenfalls beim Organträger erfasst.

II.5 Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wurden auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gut­achtens zum Bilanzstichtag nach der "Projected-Unit-Credit-Methode" gebildet. Die Verpflichtungen wurden auf der Grundlage der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Zugrundelegung eines Rechnungszinses von 1,83 % (Vorjahr: 1,79 %) und eines Rententrends von 2,20 % (Vorjahr: 2,20 %) ermittelt.

Der Unterschiedsbetrag für die Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 26.

Aufwendungen bzw. Erträge aus Änderungen des Zinssatzes werden in den Personalaufwendungen ausgewiesen. Erfolgswirkungen, die sich aus einer Abzinsung ergeben, wurden dem Zinsaufwand zugeordnet.

Die Sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung not­wendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Für kurzfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgt keine Abzinsung.

II.6 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Bilanzerläuterungen

III.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem in der Anlage zum Anhang dargestellten An­lagenspiegel ersichtlich.

III.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegen die Gesellschafterin betreffen den Saldo aus der Gewährung eines kurzfristigen Darlehens und der Ergebnisabführung. Forderungen gegenüber der Gesellschafterin bestanden im Vorjahr nicht.

III.3 Rückstellungen

Von den Pensionsrückstellungen betreffen TEUR 2.093 die Pensionszusagen an ehemalige Geschäftsführer (Vorjahr: TEUR 2.170).

Aufgrund des Wahlrechts gem. Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB wurden im Geschäftsjahr 2023 TEUR 38 (1/15-tel des zum 1. Januar 2010 ermittelten Unterschiedsbetrags) zu den Pensionsrückstellungen zugeführt. Der zum 31. Dezember 2023 verbleibende und noch nicht den Rückstellungen zugeführte Betrag (Unterdeckung) beläuft sich zum Stichtag auf TEUR 38 und betrifft Pensionszusagen an ehemalige Geschäftsführer.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Garantien/Gewährleistungen TEUR 666 (Vorjahr: TEUR 180) sowie für sonstige Personalkosten TEUR 483 (Vorjahr: TEUR 779) und Abfindungen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 166) gebildet.

III.4 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich aus Liefer- und Leistungsverpflichtungen TEUR 609 (Vorjahr: TEUR 608) und sonstigen Verbindlichkeiten TEUR 16.826 (Vorjahr: TEUR 208) zusammen.

Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde der Ausweis der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zum 31.12.2022 in laufender Rechnung angepasst. Dadurch sind die Werte nicht unmittelbar mit der Vorjahresangabe vergleichbar.

III.5 Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet einen Zuschuss i.H.v. TEUR 859 (Vorjahr: TEUR 1.002) im Zusammenhang mit Instandsetzung von Maschinen aus der Übernahme eines neuen Geschäftes im Jahr 2019. Die Auflösung erfolgt über einen Zeitraum von zehn Jahren.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

IV.1 Umsatzerlöse

Im Geschäftsjahr wurde ein Umsatz von TEUR 66.285 (Vj.: TEUR 55.519) erzielt. Das entspricht einer Umsatzerhöhung von 19,4% (Vj.: Umsatzerhöhung von 21,8%). Von den Umsätzen entfielen auf das Inland TEUR 48.444 bzw. 73,1% (Vj.: TEUR 37.665 bzw. 67,8%) und das Ausland TEUR 17.841 bzw. 26,9% (Vj.: TEUR 17.854 bzw. 32,2%).

Die Umsatzanteile der Geschäftsfelder stellen sich wie folgt das (Vorjahreswerte in Klammern):

Industrie 25,9% (27,6%)
Fahrzeugtechnik 62,4% (57,8%)
Gebäudetechnik 9,7% (12,0%)
Sonstiges 2,0% (2,6%)

V. Sonstige Angaben

V.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 231, hiervon entfallen auf das Jahr 2024 TEUR 131. Daneben bestehen in Folgejahren Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 858; hiervon entfallen auf das Jahr 2024 TEUR 284. Des Weiteren besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin Senior Investments (Deutschland) GmbH, aus dem sich künftig bei Erzielung von Jahresüberschüssen Abführungsverpflichtungen ergeben werden.

Zum Abschlussstichtag bestehen Investitionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 3.500 in neue Fertigungslinien für einen Kunden in der Fahrzeugtechnik. Die geplante Finanzierung erfolgt über Darlehen der Muttergesellschaft.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 4.589.

V.2 Geschäfte mit verbundenen Unternehmen

2023 2022
TEUR TEUR
Verkäufe 1.365 1.529
Warenbezüge 5.536 6.103
Bezug von Dienstleistungen 73 79

V.3 Personal 

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 258 (Vorjahr: 255) Mitarbeiter (ohne Auszubildende und Zeitarbeiter); davon sind 188 gewerbliche Mitarbeiter und 70 Angestellte.

V.4 Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern sind bestellt:

Herr Andreas Brand, Diplom-Ingenieur Elektrotechnik,Kassel/Deutschland

Herr Michael W. Sheppard, St. Charles, Illinois/USA, Divisional CEO (Senior Flexonics) der Senior plc., Rickmansworth/Großbritannien

Die nach § 285 Nr. 9 HGB vorgeschriebene Angabe der Bezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans ist gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Durch diese Angaben ließen sich die Bezüge eines Mitglieds dieses Organs feststellen, da Michael W. Sheppard keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat.

V.5 Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar für den Prüfungszeitraum 2023 betrug TEUR 42 und wurde ausschließlich für Abschlussprüfungsleistungen erbracht.

V.6 Mutterunternehmen

Die Gesellschaft ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Senior Investments (Deutschland) GmbH, Kassel.

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Konzernunternehmen aufstellt, ist die Senior plc., Rickmansworth/Großbritannien. Der Konzernabschluss ist erhältlich im Companies House, Cardiff/Großbritannien. Der Konzernabschluss wird unter http://www.companies-house.gov.uk in das Internet eingestellt.

V.7 Nachtragsbericht

Es sind keine Sachverhalte mit Auswirkungen auf den Jahresabschluss 2023 nach dem Ende des Geschäftsjahres aufgetreten.

 

Kassel, den 2. April 2024

Senior Flexonics GmbH

_________________        ____________________

Andreas Brand                          Michael W. Sheppard

Geschäftsführer                                   Geschäftsführer

Anlage zum Anhang

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungskosten und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Software 1.433.434,01 129.419,91 0,00 144.636,78 1.707.490,70
1.433.434,01 129.419,91 0,00 144.636,78 1.707.490,70
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.487.345,02 75.281,07 0,00 470.850,23 7.033.476,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 16.707.208,55 257.744,99 -4.797,45 0,00 16.960.156,09
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.224.694,90 657.473,64 -96.519,31 28.557,68 12.814.206,91
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 364.011,91 2.555.536,66 0,00 -644.044,69 2.275.503,88
35.783.260,38 3.546.036,36 -101.316,76 -144.636,78 39.083.343,20
37.216.694,39 3.675.456,27 -101.316,76 0,00 40.790.833,90
kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Software 1.235.250,01 82.882,69 0,00 1.318.132,70
1.235.250,01 82.882,69 0,00 1.318.132,70
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.480.403,98 131.071,30 0,00 3.611.475,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.008.111,55 629.217,99 -4.797,45 13.632.532,09
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.334.278,36 857.841,32 -96.519,31 10.095.600,37
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
25.822.793,89 1.618.130,61 -101.316,76 27.339.607,74
27.058.043,90 1.701.013,30 -101.316,76 28.657.740,44
Netto-Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Software 389.358,00 198.184,00
389.358,00 198.184,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.422.001,04 3.006.941,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.327.624,00 3.699.097,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.718.606,54 2.890.416,54
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.275.503,88 364.011,91
11.743.735,46 9.960.466,49
12.133.093,46 10.158.650,49

Bestätigungsvermerk für das Geschäftsjahr 2023

An die Senior Flexonics GmbH, Kassel

Prü­fungs­ur­teile

Wir haben den Jahresabschluss der Senior Flexonics GmbH, Kassel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Senior Flexonics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezem­ber 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prü­fung gewonnenen Erkenntnisse

•     entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

•     vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prü­fung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prü­fungs­ur­teile

Wir haben unsere Prü­fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprü­fer (IDW) festgestellten deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Ab­schluss­prü­fung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Ver­ant­wortung des Abschlussprü­fers für die Prü­fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise aus­reichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prü­fungs­ur­teile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Un­ternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht er­bringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprü­fers für die Prü­fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prü­fung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prü­fungs­ur­teile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprü­fer (IDW) festgestellten deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Ab­schluss­prü­fung durchgeführte Prü­fung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prü­fung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

•     identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prü­fungs­ur­teile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irr­tümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolo­se Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständig­keiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

•     gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prü­fung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prü­fung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prü­fungs­ur­teil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

•     beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech­nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

•     ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prü­fungs­ur­teil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

•     beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

•     beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzes­entsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

•     führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zu­kunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prü­fungs­ur­teil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Um­fang und die Zeitplanung der Prü­fung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prü­fung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 2. April 2024

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wetzel, Wirtschaftsprüfer

Ehlert, Wirtschaftsprüfer

Feststellung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 26. November 2024 festgestellt.

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