LÖFFLER GmbHLiquidiert
91244 Reichenschwand, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Werner Löffler seit 30.4.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
HDH Sitzmöbel Polsterei GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LÖFFLER GmbHReichenschwandJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022LÖFFLER GmbH, ReichenschwandA. Grundlagen des Unternehmens Die LÖFFLER GmbH ist seit 1992 ein Hersteller hochwertiger und innovativer Möbel für den internationalen Büro- und Wohnmöbelmarkt. Ein wichtiger Baustein sind Bürodrehstühle mit der patentierten ERGO TOP-Technologie für bewegtes Sitzen. In der Edition LÖFFLER werden Klassiker und Neuentwürfe international anerkannter Designer wie Marc Newson, Günter Beltzig, Werner Blaser, Heidemarie Leitner, Katsuhito Nishikawa, Thomas Schriefers, Margret Schriefers-Imhof und Tanja Unger gefertigt. LÖFFLER Second Life bedeutet, Gutes zu erhalten. Die angebotenen Klassiker sind gebrauchte Möbelstücke, die wir mit viel Liebe zum Detail in unserer LÖFFLER Second Life Manufaktur aufgearbeitet haben. Die wichtigsten finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens sind Umsatzerlöse, Ergebnis vor Steuern sowie die Anzahl der verkauften Sitzmöbel. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher. Auf der Nachfrageseite waren die privaten Konsumausgaben im Jahr 2022 die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen preisbereinigt um 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichten damit fast das Vorkrisenniveau von 2019. Grund hierfür waren Nachholeffekte im Zuge der Aufhebung fast aller Corona-Schutzmaßnahmen im Frühjahr 2022. Dies wird besonders deutlich bei den Ausgaben für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - wurde 2022 preisbereinigt 2,5 % mehr investiert als im Vorjahr (Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)). Der Industrieverband Büro und Arbeitswelt e.V. (IBA) blickt auf ein herausforderndes Geschäftsjahr 2022 zurück. Die in Deutschland ansässigen Hersteller von Büro- und Objektmöbeln verzeichneten ein Umsatzwachstum von 6,5 % gegenüber 2021. So erreichte die deutsche Büromöbelindustrie hochgerechnet ein Umsatzvolumen von knapp 2,5 Milliarden Euro. Damit setzt sich der positive Trend fort, nachdem bereits 2021 ein Plus in Höhe von 5,7 % gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen war. Zuvor war der Branchenumsatz coronabedingt um 11,8 % zurückgegangen. Unter dem Strich erreichte die Branche 2022 in etwa wieder das Umsatzniveau vor der Pandemie. Besonders starke Nachfrageimpulse kamen 2022 aus dem Inland (plus 8,6 % gegenüber Vorjahr, Export plus 2,2 % gegenüber Vorjahr), während das Wachstum im Jahr 2021 noch stärker durch das Ausland getrieben wurde. Entsprechend ist der Exportanteil mit durchschnittlich 25,4 % leicht zurückgegangen. Mit welchen Schwerpunkten viele Unternehmen trotz der aktuell unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in die Ausstattung ihrer Büros investieren, zeigt ein Blick auf die einzelnen Sparten. Tische und Korpusmöbel - also Schränke, Regale und Raumgliederungselemente - legten 2022 mit 12,0 % deutlich stärker zu als Bürositzmöbel mit plus 1,2 %. Dies dürfte eine Folge der grundlegenden Veränderungen sein, die in vielen Unternehmen angestoßen wurden, vermutet der IBA. Wo neue Tische und anderer Stauraum benötigt werden, z. B. beim Desksharing in Form von Lockerschränken zur Aufbewahrung persönlicher Gegenstände, würden Unternehmen möglicherweise andere Investitionen wie z. B. die Erneuerung der Bürodrehstühle, zurückstellen (Quelle: Industrieverband Büro und Arbeitswelt e. V.). 2. Geschäftsverlauf Der Verlauf des Geschäftsjahres 2022 unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Entwicklung des Wettbewerbs liegt hinter den prognostizierten Erwartungen zurück. Das Umsatzniveau im Geschäftsjahr 2022 war mit einem Umsatzanstieg von rd. 3,5 % gegenüber dem Vorjahr leicht ansteigend und liegt aufgrund von Preisteigerungen deutlich über dem Vorkrisenjahr 2019. Dementgegen hat sich die Absatzmenge moderat reduziert. Zudem konnten die hohen Energie- und Materialpreise sowie Lohnsteigerung nur teilweise weitergegeben werden. Die Strategie, konsequent die eigenen Beschaffungsprozesse im Bereich Polsterei abzusichern, war mit dem Erwerb der Anteile an der HDH Sitzmöbel Polsterei GmbH im Jahr 2019 eine wesentliche Weichenstellung für die Gesellschaft. Die zurückliegenden Geschäftsjahre waren geprägt von den Maßnahmen zur Modernisierung und Integration des Polstereiunternehmens in die Fertigungsabläufe von LÖFFLER. Aufgrund der voraussichtlich anhaltenden negativen Ertragssituation in 2023 sowie wiederholter Planunterschreitungen in der Vergangenheit wurde die Beteiligung unter Annahme einer nur vorübergehenden Wertminderung mit einem Betrag von TEUR 868 vollständig außerplanmäßig abgeschrieben. Perspektivisch wird durch die Umsetzung der geplanten Maßnahmen zur Kosteneinsparung und Optimierung der Fertigungsabläufe wieder eine positive Ertragssituation des Tochterunternehmens erwartet. Um die Fertigungsprozesse von LÖFFLER weiter zu optimieren, wurde bereits zu Beginn des Geschäftsjahres 2022 die gesamte Fertigung der Gesellschaft vollständig in die Räume der HDH Sitzmöbel Polsterei GmbH verlegt, so dass nun ein durchgängiger Leistungs- und Fertigungsprozess besteht. Mit einigen Aspekten des Geschäftsverlaufs ist die Geschäftsführung zufrieden, während es in anderen Bereichen weiterhin Raum für Verbesserungen gibt. Während die Umsetzung der internen Projekte im zurückliegenden Geschäftsjahr und den daraus erwarteten zukünftig Ertragspotenzialen eine erfreuliche Entwicklung genommen hat, gibt es auch Bereiche, in denen bei LÖFFLER nur teilweise zufriedenstellende Ergebnisse erzielt wurden. So hat sich der Absatz und die Preisentwicklung nicht so enwickelt, wie es angestrebt wurde. Die Geschäftsführung ist jedoch entschlossen die Marktposition zu festigen und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. 3. Darstellung der Lage a. Ertragslage Das Rohergebnis ist im Geschäftsjahr 2022 um 1,8 % auf TEUR 7.560 (i. Vj. TEUR 7.699) zurückgegangen. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen die gestiegenen Materialpreise. Der Personalaufwand erhöhte sich gemäß einer betriebswirtschaftlich bereinigten Darstellung absolut um TEUR 203 bzw. 4,9 % auf TEUR 4.332 (i. Vj. TEUR 4.129). Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Der Vertriebsaufwand erhöhte sich aufgrund der gestiegenen Ausgangsfrachten deutlich. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) ist aufgrund des rückläufigen Rohergebnisses in Verbindung mit den Kostensteigerungen in den Bereichen Personal und Vertrieb auf TEUR -220 (i. Vj. TEUR 198) gesunken. Das negative Beteiligungsergebnis beinhaltet vollständig die außerplanmäßige Abschreibung des Beteiligungsbuchwerts an der HDH Sitzmöbel Polsterei GmbH. Das Betriebs- und Beteiligungsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beläuft sich auf TEUR -1.214 (i. Vj. TEUR 29). Das um das neutrale Ergebnis bereinigte EBIT beträgt TEUR -348 (Vorjahr: TEUR 36). Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses mit TEUR 82 (i. Vj. TEUR 3) und des neutralen Ergebnisses mit TEUR -866 (i. Vj. TEUR -7) wird für das Geschäftsjahr 2022 ein Jahresfehlbetrag von TEUR -1.132 (i. Vj. Jahresüberschuss TEUR 9) ausgewiesen. b. Finanzlage Kapitalstruktur Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr aufgrund des Jahresfehlbetrags auf 19,4 % (i.Vj. 33,4 %) zurückgegangen. Absolut hat sich das Eigenkapital auf TEUR 954 (i. Vj. TEUR 2.086) reduziert. Das langfristige Fremdkapital erhöhte sich im Wesentlichen durch den Anstieg der Pensionsrückstellungen in Folge des weiter rückläufigen Diskontierungszinssatzes. Das kurzfristige Fremdkapital erhöhte sich auf TEUR 2.800 (i. Vj. TEUR 2.783) im Wesentlichen durch den Anstieg der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Zuge der Inanspruchnahme von Kontokorrentlinien. Es bestehen liquide Mittel in Höhe von TEUR 3 (i. Vj. TEUR 292). Investitionen Die Investitionen im Geschäftsjahr 2022 betrugen TEUR 162 (i. Vj. TEUR 113). Die Investitionen betrafen im Berichtsjahr die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Verzinsung der Ausleihungen an Gesellschafter wurden darlehenserhöhend erfasst. Die planmäßigen Abschreibungen belaufen sich auf TEUR 128 (i. Vj. TEUR 162). Liquidität Die Liquiditätslage der Gesellschaft wird von den Hausbanken und dem Gesellschafter getragen. Zum Stichtag besteht ein Working Capital (definiert als kurzfristig gebundenes Vermögen abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten) in Höhe von TEUR 431 (i. Vj. TEUR 652). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich imWesentlichen aufgrund des Jahresfehlbetrags sowie dem Anstieg der Forderungen gegen Gesellschafter weiter vermindert und beträgt TEUR -215 (i. Vj. TEUR -151). c. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR -1.327 auf TEUR 4.913 im Wesentlichen durch die Wertberichtigung in den Finanzanlagen sowie dem Abbau der Vorräte vermindert. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 2. Quartal 2023 gegenüber dem 1. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - nicht weiter gesunken (0,0 %). Nach den leichten Rückgängen in den beiden Vorquartalen hat sich die deutsche Wirtschaft im Frühjahr stabilisiert. Im 4. Quartal 2022 hatte die Wirtschaftsleistung um 0,4 % und im 1. Quartal 2023 um 0,1 % gegenüber den jeweiligen Vorquartalen abgenommen. Im Vorjahresvergleich machten sich die nach wie vor hohen Preise weiterhin bemerkbar. Bei den Investitionen war die Entwicklung heterogen: In Ausrüstungen wurde preisbereinigt deutlich mehr investiert als ein Jahr zuvor (+4,4 %), was insbesondere auf die hohe Zahl an gewerblichen Pkw-Neuzulassungen zurückzuführen war. Die Büromöbelindustrie erlebt derzeit eine anspruchsvolle Phase, geprägt durch große Potenziale und vielfältige Herausforderungen. Nach Angaben des Industrieverband Büro und Arbeitswelt e.V. (IBA) stieg im ersten Halbjahr 2023 der Umsatz aus der Herstellung von Büromöbeln im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 %. Damit lag die Nachfrage zwar immer noch im positiven Bereich, unter Berücksichtigung der allgemeinen Preisentwicklung sind die Umsätze aber allenfalls mit dem Niveau des Vorjahres vergleichbar. Der notwendige Umbau der Büros zu Innovations- und Begegnungsorten schreitet durch die allgemeine konjunkturelle Lage langsamer voran als erwartet. Ungeachtet dessen machte die Nachfrage im ersten Halbjahr 2023 deutlich, welche Leistungen in den kommenden Jahren gefragt sein werden. Neben den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verstärkt aktuell noch die Umstellung von der Präsenz- zu einer hybriden Arbeitskultur die zögerliche Haltung vieler Entscheider. LÖFFLER plant für 2023 mit einem moderat steigenden Umsatz unter der Prämisse von Preisanpassungen und einer Steigerung der Absatzmenge. Das Jahresergebnis 2023 wird im selben Maße getragen von der Umsatzentwicklung. Gegenläufig werden die Margen durch die gestiegenen Personalkosten und Beschaffungspreise belastet. LÖFFLER rechnet dennoch mit einem leicht positiven Jahresergebnis von rd. TEUR 40. 2. Chancenbericht a. Branchenspezifische Chancen Die Corona-Pandemie hat den Wandel der Arbeitswelt massiv beschleunigt und Unternehmen dazu bewogen, aktuelle Arbeitsweisen und -bereiche zu hinterfragen. LÖFFLER sieht Chancenpotenzial in der dadurch veränderten Notwendigkeit einer Arbeitsplatzgestaltung, beispielsweise bei der Neugestaltung von Kommunikationszonen oder der Integration von Videokonferenzen in die Arbeitsabläufe. Bei der Ausstattung der Homeoffice-Arbeitsplätze gibt es weiterhin großen Nachholbedarf. In der verstärkten Aufwertung von Büroräumen und von Homeoffices-Arbeitsplätzen im Hinblick auf eine gesteigerte Arbeitgeberattraktivität sehen wir nach wie vor erhebliches Entwicklungs- und somit Chancenpotenzial. b. Chancen durch Produkt und Qualität In der ERGO TOP-Technologie für bewegtes Sitzen sieht LÖFFLER weiterhin ein wichtiges Qualitätsmerkmal auf dem Markt für Standardprodukte. Das Tätigkeitsfeld von LÖFFLER beschränkt sich längst nicht mehr "nur" auf den Bereich des Sitzens, sondern auch auf die Bedürfnisse und Wünsche, uns in unseren vier Wänden wohl zu fühlen. c. Chancen durch Nachhaltigkeit Die ökologische, ökonomische und soziale Dimension von Nachhaltigkeit spielt als Wettbewerbsfaktor in allen Lebensbereichen eine immer wichtigere Rolle. Sie bietet gleichzeitig leistungsfähigen Akteuren in Industrie, Handel und Handwerk über das passende Sortiments- und Serviceangebot wachsende Umsatzpotenziale. Neue Impulse aus dem Thema Nachhaltigkeit erwartet LÖFFLER von LÖFFLER Second Life. d. Chancen durch neue Absatzkanäle Auf dem deutschen Markt arbeitet LÖFFLER eng mit den Fachhändlern zusammen. Mit dem LÖFFLER STORE (Online-Shop) verstärkt LÖFFLER sein Engagement im Online-Handel deutlich. Ziel ist es, diesen Vertriebskanal weiterhin aktiv zu gestalten und dadurch eine noch bessere Marktdurchdringung zu erreichen. e. Chancen durch Lieferfähigkeit Chancen sieht LÖFFLER zum jetzigen Zeitpunkt auch in der vorausschauenden Lagerhaltung sowie der über die HDH Sitzmöbel Polsterei GmbH verbundenen hauseigenen Polsterei. 3. Risikobericht Ziel der Geschäftsführung ist es, zusammen mit den Mitarbeitern durch die Analyse von Frühindikatoren zur Marktentwicklung zukünftige Risiken des Geschäftsverlaufs frühzeitig zu erkennen. Hierbei wird versucht, die identifizierten Risiken größtenteils zu vermeiden und nicht vermeidbare Risiken zu vermindern oder abzusichern. a. Finanzwirtschaftliche Risiken Die finanzwirtschaftlichen Risiken bei der Gesellschaft bestehen aus Währungskurs-, Liquiditäts- und Kreditrisiken. Währungsrisiken Grundsätzlich unterliegt LÖFFLER nur im Rahmen von Beschaffungsvorgängen von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen in Ländern, in denen eine andere Währung als der Euro existiert, dem Risiko von Währungskursänderungen. Hierbei handelte es sich in den zurückliegenden Geschäftsjahren um die Währung US-Dollar. Eine Absicherung dieser Risiken erfolgte in der Vergangenheit unterjährig mit Devisentermingeschäften. Aufgrund der Verkürzung der Lieferketten wurden die Beschaffungsvorgänge auf Lieferanten in der Euro-Zone fokussiert, so dass hieraus aktuell keine wesentlichen Risiken erwartet werden. Liquiditätsrisiken Der Einkauf großer Mengen an Vorräten erfordert die jederzeitige Bereithaltung einer hohen Liquiditätsverfügbarkeit. Bankkreditlinien sichern aktuell neben den Mittelzuflüssen aus dem operativen Cashflow die Finanzierung der Gesellschaft. Weiterhin wurden die eigengenutzten Betriebs- sowie Vorratsimmobilien für eine angedachte Produktionserweiterung im Besitzunternehmen von Herrn Werner Löffler teilweise durch die Gesellschaft finanziert und dadurch liquide Mittel gebunden. Aufgrund der Verlegung der Fertigung in die langfristig angemieteten Räume der HDH Sitzmöbel Polsterei GmbH ergeben sich neue Möglichkeiten durch Freisetzung von gebundenen Finanzmitteln im Zuge eines angedachten Verkaufs der gehaltenen Vorratsimmobilien. Kreditrisiken Die analytische Auswertung der Kundenstruktur ist nach wie vor eines der wichtigsten Instrumente zur frühzeitigen Erkennung und Eindämmung der Ausfallrisiken. Diese wird bei LÖFFLER konsequent durchgeführt. Durch Auswahl von langjährigen Vertragspartnern mit ausschließlich guter Bonität bzw. durch Auswahl von Banken, für die Einlagensicherungseinrichtungen bestehen, werden bei Forderungen und Finanzanlagen die Risiken eines finanziellen Verlustes begrenzt. Forderungsausfälle traten bisher nur in unbedeutender Größe auf. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- oder Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Die Gesellschaft hat gegenüber der HDH Sitzmöbel Polsterei GmbH zur Vermeidung einer Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne eine Patronatserklärung ausgesprochen. Diese Verpflichtung ist in der Höhe begrenzt auf den Betrag von EUR 250.000,00. Das Risiko einer drohenden Inanspruchnahme aus der Patronatserklärung wird aufgrund der geplanten Maßnahmen zur Kosteneinsparung und Optimierung der Fertigungsabläufe als gering eingestuft. Perspektivisch wird durch die Umsetzung der geplanten Maßnahmen wieder eine positive Ertragssituation des Tochterunternehmens erwartet. Sollten die Maßnahmen nicht wie geplant zu einer Verbesserung der Ertragssituation der HDH Sitzmöbel Polsterei GmbH führen, besteht das potenzielle Risiko einer Inanspruchnahme aus der Patronatserklärung. b. Externe Risiken Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Risiken Der Markt für mobile Investitionsgüter ist sehr stark von der Gesamtwirtschaftslage abhängig. Eine zurückhaltende Investitions- und Konsumbereitschaft im Inland wirkt sich direkt auf das Geschäftsmodell von LÖFFLER aus. Die weiter anhaltenden Krisen bringen das Risiko mit sich, dass sich die Umsatzerlöse schwächer entwickeln als in der Prognose. Möglich ist allerdings auch, dass LÖFFLER-Büromöbel stärker nachgefragt werden als erwartet. Insbesondere wenn vermehrt Homeoffice-Arbeitsplätze für die Arbeitnehmer eingerichtet werden und somit je Arbeitnehmer zwei Arbeitsplätze bestehen. Durch kurze Entscheidungswege und schlanke Strukturen kann LÖFFLER hierauf kurzfristig reagieren und geeignete Maßnahmen einleiten. c. Operative Risiken Absatzrisiken Mit dem fortschreitenden Wachstum des Internethandels und der damit einhergehenden höheren Markt- und Preistransparenz verschieben sich zunehmend die Marktanteile im Vertrieb von Büromöbeln. Es besteht somit das Risiko, dass die LÖFFLER-Fachhändler mittelfristig Marktanteile an den Online-Handel verlieren. Durch die verstärkten Investitionen in einen eigenen LÖFFLER Online-Shop und die Schaffung eines eigenen Online-Vertriebskanals soll diesem Marktverhalten begegnet werden. Beschaffungsrisiken LÖFFLER ist als produzierendes Unternehmen auf externe Lieferanten und Hersteller angewiesen. Bei der Auswahl dieser Lieferanten geht LÖFFLER mit größter Sorgfalt vor und setzt auf langfristige Lieferantenbeziehungen. Um den Ausfall von bedeutenden Lieferanten zu vermeiden, erfolgt eine kontinuierliche Bewertung der Lieferantenbeziehungen in der Einkaufsabteilung. Durch eine frühzeitige Sondierung des Marktes hinsichtlich alternativer Ersatzquellen und einer Mehrlieferantenstrategie werden die Auswirkungen eines möglichen Lieferantenausfalls weiter reduziert. Bei der Beschaffung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe unterliegt LÖFFLER unter anderem dem Risiko steigender Einkaufspreise. Insbesondere bei eher energieintensiv hergestellten Artikeln können Preissteigerungen zu weiteren, insgesamt höheren Beschaffungskosten führen, die unter Umständen nur teilweise oder zeitverzögert an die Kunden weitergegeben werden können. Beschaffungsrisiken können auch als Folge der anhaltenden Krisen entstehen. Hierdurch kann es zu Verzögerungen bei der Belieferung kommen. Diesem Risiko begegnet LÖFFLER durch eine Fokusierung der Lieferketten auf Länder innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums sowie durch eine entsprechende Lagerhaltung, die es ermöglicht, bis auf Weiteres lieferfähig zu bleiben. d. Gesamtbeurteilung der Risikosituation Die Beurteilung der Gesamtrisikosituation hat ergeben, dass im Geschäftsjahr 2022 keine für LÖFFLER bestandsgefährdenden Risiken existierten. Auch für die Zukunft sind aus heutiger Sicht keine Risiken zu erkennen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage nachhaltig beeinträchtigen könnten. Den vorstehend identifizierten Risiken kann nach unserer Einschätzung zum jetzigen Zeitpunkt durch geeignete Maßnahmen begegnet werden. Die Geschäftsführung ist sich der Tatsache bewusst, dass LÖFFLER auf den Fortbestand der Unterstützung durch den Gesellschafter und Hausbanken angewiesen ist. BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022LÖFFLER GMBH, REICHENSCHWANDAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
Anhang 2022LÖFFLER GmbH, ReichenschwandI. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma der Gesellschaft lautet LÖFFLER GmbH. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRB 12369 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Reichenschwand. Die Geschäftsleitung befindet sich ebenfalls an diesem Ort. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei Gebäuden wird eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen 8 und 20 Jahren zugrunde gelegt. Die Nutzungsdauer für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 2 und 13 Jahren. Die Gesellschaft wendet die lineare Abschreibungsmethode auf Anlagenzugänge an. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für Zugänge von Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet. Dieser Sammelposten wird in jedem Geschäftsjahr mit einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst (§ 6 Abs. 2a EStG). Für den seit mehreren Geschäftsjahren relativ gleich bleibenden Bestand an Ausstellungsmöbeln wurde ein auf Basis der durchschnittlichen Herstellungskosten ermittelter Festwert (TEUR 15) angesetzt. Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die fertigen Erzeugnisse sind mit ihren Herstellungskosten berücksichtigt. Die Herstellungskosten enthalten in Anlehnung an die steuerlichen Bewertungsvorschriften neben den direkten Material- und Fertigungskosten in angemessenem Umfang notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung, freiwillige soziale Aufwendungen, Aufwendungen für betriebliche Altersversorgung wurden nicht in die Herstellungskosten eingerechnet. Fremdkapitalzinsen sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Handelswaren werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Wertabschläge wegen verlustfreier Bewertung und für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer oder verminderter technischer Verwertbarkeit werden beim Vorratsvermögen in angemessenem Umfang vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 3,0 % auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen werden mit den versicherungsmathematisch ermittelten Aktivwerten angesetzt. Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach der Teilwertmethode bei einem Rechnungszinsfuß von 6 % gebildet. Bei der Bewertung werden Trendannahmen für die relevanten Größen, die sich auf die Leistungshöhe auswirken, berücksichtigt. Bei allen Leistungssystemen sind versicherungsmathematische Berechnungen erforderlich. Sterbewahrscheinlichkeiten werden nach den aktuellen Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde der dazu von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 1,78 % angesetzt (im Vorjahr: 1,87 %). Der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre beträgt 1,44 %. Aus der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 61. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Der Berechnung des Barwerts der nicht fondsgedeckten Versorgungsansprüche liegen folgende versicherungsmathematische Annahmen zugrunde:
Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt. Zu erwartende Preis- und Kostensteigerungen werden in die Bewertung einbezogen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf Basis laufzeitkongruenter Marktzinsen abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022 ist im Anlagenspiegel der LÖFFLER GmbH (Anlage) dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 665 (Vorjahr: TEUR 549). 3. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 26. 4. Rückstellungen Die Vermögensgegenstände und Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen wurden verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände wurde auf Grundlage des Marktwertes ermittelt. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände betragen TEUR 253. Der beizulegende Zeitwert beträgt TEUR 253. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt TEUR 253. Es wurden Zinserträge in Höhe von TEUR 12 mit Zinsaufwendungen verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
5. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten TEUR 1.023 Von den Verbindlichkeiten haben TEUR 698 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und TEUR 325 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Von den Verbindlichkeiten haben TEUR 2.438 (Vorjahr: TEUR 2.369) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten haben TEUR 325 (Vorjahr: TEUR 825) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. 6. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S.v. § 285 Nr. 3 + 3a HGB Zum Stichtag betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. sonstige betriebliche Erträge Die Erträge aus der Währungsumrechung belaufen sich auf TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 5). 2. Abschreibungen auf Finanzanlagen In den Abschreibungen auf Finanzanlagen sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 868 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. Diese entfallen auf die Anteile an verbundene Unternehmen, die unter Annahme einer voraussichtlich nicht dauernden Wertminderung vollständig abgeschrieben wurden. V. Sonstige Angaben 1. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt:
2. Geschäftsführer Der Geschäftsführung gehörten im Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 an: Werner Löffler, Dipl.-Kfm. Geschäftsführer Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet. Zum 31. Dezember 2022 beliefen sich die von der Gesellschaft an Mitglieder der Geschäftsführung gewährten Darlehen auf TEUR 1.322 (Vj. TEUR 1.247). Davon werden TEUR 1.322 (Vj. TEUR 1.247) mit 6,0 % verzinst. Die Darlehenshingabe erfolgt ungesichert. Weitere Forderungen der Gesellschaft gegen Mitglieder der Geschäftsführung bestehen aus dem Verrechnungskonto in Höhe von TEUR 665 (Vj. TEUR 549). Das Verrechnungskonto wird mit 6,0 % verzinst und hat eine unbestimmte Laufzeit. 3. Anteilsbesitz Die Aufstellung des Anteilsbesitzes ist als Anlage 3 beigefügt. 4. ErgebnisverwendungsvorschlagAusgehend von einem Jahresfehlbetrag von EUR -1.132.493,39 ergibt sich unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 2.060.454,33 ein Bilanzgewinn von EUR 927.960,94. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Reichenschwand, den 4. Juli 2023 gez. Werner Löffler In der Gesellschafterversammlung vom 14. November 2023 wurde der Jahresabschluss festgestellt ung dem Gewinnverwendungsvorschlag der Geschäftsführung zugestimmt.
Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2022der LÖFFLER GmbH
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LÖFFLER GmbH, Reichenschwand Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LÖFFLER GmbH, Reichenschwand, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LÖFFLER GmbH, Reichenschwand, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 10. November 2023 HLB
Dr. Hußmann & Kollegen PartG mbB
Dr. Günter Kaindl, Wirtschaftsprüfer Mattias Bahmann, Wirtschaftsprüfer Der vorliegende Jahresabschluss wurde in gesetzlich zulässigem Maß zum Zwecke der Publizität verkürzt. Der beigefügte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers beziet sich auf den vollständigen Jahresabschluss. |
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