Smashers GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Sportgeräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gerhard Wach seit 10.11.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Yuvest GmbHCrailsheimKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020KonzernlageberichtPräambel: Mit Wirkung zum 1. November 2021 wurde die Franz & Wach Personalservice GmbH verkauft. Sie bildete in der Vergangenheit die wesentliche operative Einheit der Gruppe. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Konzernlageberichts ist die Franz & Wach Personalservice GmbH somit kein Bestandteil des Konzerns mehr. Der erste Teil des Lageberichts bezieht sich jedoch auf die Lage der Konzern-Gruppe in 2020. Im Chancen- und Risikobericht wird insbesondere auf die Neuausrichtung der Gruppe nach dem Verkauf der wesentlichen Tochtereinheit eingegangen. I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens In den Konzernabschluss der Yuvest GmbH (vormals F & W Holding GmbH), Crailsheim, werden die Franz & Wach Personalservice GmbH, die Coneoo GmbH (früher: F & W Managed Services GmbH) und die Omnium GmbH (früher: F & W Verwaltungs-GmbH) einbezogen. Die Yuvest GmbH fungiert als Holding dieser drei operativen Gesellschaften, die nahezu ausschließlich im Gebiet der Bundesrepublik tätig sind. Die Franz & Wach Personalservice GmbH hat sich seit 1996 zu einem leistungsfähigen, breit aufgestellten und modernen Personaldienstleister entwickelt. Klassische Instrumente des Personalservice (Arbeitnehmerüberlassung/Zeitarbeit und Personalvermittlung) sind ebenso Bestandteil unseres Dienstleistungsportfolios wie völlig neue, innovative Elemente. Hauptsitz und Zentrale der Franz & Wach Personalservice GmbH ist Crailsheim in Baden-Württemberg. Wir sind in den Bereichen Airport Services, Medical Care, Chemie/Pharma, Industry, Logistik, Consumer Products, Office, Automotive und Culinary Recruiting tätig. Die Gesellschaft unterhält unter anderem Standorte in Ansbach, Bad Mergentheim, Berlin, Bremen, Crailsheim, Duisburg, Erfurt, Feuchtwangen, Heilbronn, Künzelsau, Leipzig, Mannheim, Marktheidenfeld, München, Nürnberg, Penzberg, Schwäbisch Gmünd, Schwäbisch Hall, Stuttgart und Ulm. Die Franz & Wach Personalservice GmbH und damit dieses operative Standbein wurde in 2021 - wie in der Präambel erläutert - verkauft. Für das zukünftige Geschäftsmodell der Gruppe, sind daher insbesondere die nachstehenden Ausführungen relevant. Die Coneoo GmbH übernimmt für ihre Kunden Dienstleistungen im Rahmen von Werkverträgen oder Dienstverträgen. Somit erweitert die Coneoo GmbH das Leistungsportfolio der Franz & Wach Personalservice GmbH im Bereich Personaldienstleistungen. Die Omnium GmbH bietet seit August 2018 eine KI-getriebene Recruiting-App für Unternehmen und potentiell Arbeitssuchende. Kern dieser Gesellschaft ist eine Recruiting-App für Bewerber und eine Desktop-Variante für Unternehmen, welche den Bewerber ohne Unterlagen direkt zum Interview führt. Die Entwicklung der App wurde in 2021 zurückgestellt. Die konjunkturelle Entwicklung beeinflusst die Gruppe ebenso wie Regulierungen am Arbeitsmarkt im Geschäftsjahr 2020 und vor allem die Covid19 Pandemie. Die drei Tochtergesellschaften der Yuvest GmbH, die Franz & Wach Personalservice GmbH, Coneoo GmbH und die Omnium GmbH machen von der Befreiung der Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch. 2. Forschung und Entwicklung Als Start-up und Anbieter einer völlig neuen Art der Arbeitsmarktplattform entwickelte die Omnium GmbH ihre Produkte laufend weiter. Die Forschung und Entwicklung beschäftigt sich vor allem damit, den Bewerbungsprozess in digitaler Form für alle Prozessbeteiligten zu optimieren, zu beschleunigen und auf die aktuelle und zukünftige Arbeitsmarktsituation auszurichten. Dabei handelt es sich hauptsächlich um angewandte Forschung und experimentelle Entwicklung. Wir setzen in unserer Forschung und Entwicklung sowohl auf Eigenforschung als auch auf externe Kooperationen. Aufgrund bislang ausbleibender nachhaltiger Umsatzerlöse und einer nicht ausreichenden Platzierung der entwickelnden App am Markt wurde die App in 2020 außerplanmäßig in Höhe von T€ 633 abgeschrieben. Ab Mitte 2021 unterblieb vorerst eine Weiterentwicklung der APP. Bezüglich der zukünftige Pläne verweisen wir auf den Chancenbericht. II. Wirtschaftsbericht • Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2020 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 5,0 % niedriger als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine tiefe Rezession geraten, ähnlich wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Laut der Lünendonk & Hossenfelder GmbH hat die Zeitarbeitsbranche die Corona-Pandemie sehr plötzlich und kurzfristig zu spüren bekommen. Das Marktvolumen ist gegenüber 2019 um 12,5 Prozent auf 27,2 Milliarden Euro zurückgegangen. Der Personalmangel und die Corona-Pandemie verunsichern die Unternehmen. Der Umsatzrückgang in der Zeitarbeitsbranche ist durch die deutlich zurückgegangene Nachfrage aus der Automobil- sowie der Luft- und Raumfahrtindustrie getrieben. Die starke Nachfrage aus der Logistik und von (Online-)Handelsunternehmen hat die Marktentwicklung gestützt. Die genaue Anzahl der durchschnittlich Beschäftigten Zeitarbeitnehmer in 2020, ermittelt durch die Agentur für Arbeit, liegt bei 783.000, das sind 2,1 % der Gesamtbeschäftigten (VJ 2,3 %). Für das Jahr 2021 werden deutliche Aufholeffekte erwartet. Mit der Erholung der Wirtschaft steigt seit Beginn des Jahres auch die Anzahl der Zeitarbeitnehmer wieder an. 2. Geschäftsverlauf In Bezug auf unsere Umsatzerlöse liegen wir, aufgrund der Corona-Pandemie, hinter den Planungen zurück. Unsere angestrebte Umsatzrendite konnten wir - insbesondere wegen der Pandemie und den Aufbaukosten für unsere Arbeitsmarktplattform (Omnium) - ebenfalls nicht im prognostizierten Maße erreichen. In diesem Umfeld waren im Wirtschaftsjahr 2020 bei Franz & Wach (F&W) im Durchschnitt 1.632 Mitarbeiter beschäftigt. Das sind 31,33 % weniger als der Durchschnitt des Wirtschaftsjahres 2019. Hierbei muss berücksichtigt werden, dass wir uns zum 31.12.2019 aktiv von einem unrentablen Großkunden getrennt haben, bei dem im Durchschnitt 2019 454 Mitarbeiter beschäftigt waren. Somit ist der bereinigte Mitarbeiterrückgang, der im Wesentlichen auf die Pandemie zurückzuführen ist, bei 11,57 %. Laut Lünendonk-Studie 2020 gehören wir zu den 35 führenden Personaldienstleistern in Deutschland. Zwischen dem Mutterunternehmen Yuvest GmbH und den drei Tochter-Unternehmen bestehen Ergebnisabführungsverträge. Zwischen der Franz & Wach Personalservice GmbH, der Coneoo GmbH, der Omnium GmbH und der Yuvest GmbH als Organträger besteht ein körperschaftsteuerliches, gewerbesteuerliches und umsatzsteuerliches Organschaftsverhältnis. 3. Lage Die Lage des Konzerns ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. a) Ertragslage Der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2020 bei rund 54 Mio. € (Vorjahr: 86 Mio. €). Ursächlich für den Umsatzrückgang war die Corona-Pandemie und die aktive Trennung von einem Großkunden. Das Hauptgeschäft des Konzerns wird in der Franz & Wach Personalservice GmbH generiert. Aus diesem Grund stellen die Personalkosten, wie für einen Personaldienstleister üblich, die hauptsächlichen Aufwendungen dar. Der Personalaufwand beträgt im Jahr 2020 52 Mio. €, was einem Anteil von 96 % (Vorjahr: 96%) vom Umsatz entspricht. Das Finanzergebnis liegt bei T€ -113 (Vorjahr T€ -113). Das Konzernjahresergebnis liegt bei T€ -1.687 (Vorjahr T€ -645). b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Liquiditätslage wurde hauptsächlich durch den Vorfinanzierungsbedarf von Großkundenprojekten beeinflusst. Die Bankenverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag betragen T€ 4.402. Den Verbindlichkeiten stehen Lieferforderungen in Höhe von T€ 6.195 gegenüber. Unseren Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2020 ist um T€ 777 gestiegen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beläuft sich aufgrund höherer Tilgungen auf T€ -1.281 (Vorjahr: T€ 210). Es liegen innerhalb des Konzerns ausreichende Kreditlinien vor, um Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Diese wurden teilweise zum Bilanzstichtag in Anspruch genommen. Wir verweisen zudem auf die separate Kapitalflussrechnung. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 1,0% (Vorjahr 0,9%) der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Löhne und Gehälter sowie die Lohnsteuer ausgewiesen. Die sonstigen Verbindlichkeiten liegen bei T€ 6.804. c) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist gut. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil. Die Bilanzsumme beträgt am 31.12.2020 T€ 13.655 (Vorjahr T€ 19.100). Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens an der Bilanzsumme liegt bei 28,9% (Vorjahr 23,2%). Dem gegenüber steht eine Eigenkapitalquote von 2,7% (Vorjahr 10,7%). Dem kurzfristigen Fremdkapital in Höhe von T€ 11.538 (Vorjahr T€ 15.135) stehen ein kurzfristiges Vermögen und liquide Mittel in Höhe von T€ 9.570 (Vorjahr T€ 14.520) gegenüber. • Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung den Rohgewinn II heran. Dieser beinhaltet die Umsätze abzüglich der Aufwendungen für bezogene Leistungen der Kosten der externen Mitarbeiter und der Kosten der einzelnen Filialen. Der Rohgewinn II betrug zum 31. Dezember 2020 T€ 2.025 (Vorjahr T€ 3.005). Des Weiteren ziehen wir die Umsatzrendite (Jahresergebnis x 100/Umsatz) als Kennzahl zur Unternehmenssteuerung heran. Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug diese -3,1% (Vorjahr -0,8%). Die Änderung der Unternehmensstrategie von einer Umsatz- auf eine Rentabilitätsfokussierung wurde im Jahr 2020 fortgeführt. Durch die Corona-Pandemie musste für bis zu 500 Zeitarbeitnehmer und ca. 150 interne Arbeitnehmer zeitweise Kurzarbeit angemeldet werden. Die Entscheidung im Jahr 2019, unrentable Kunden abzustoßen hat sich in der Pandemie als sehr gute Entscheidung herausgestellt, die es uns ermöglicht hat ohne größere negative Maßnahmen den wirtschaftlichen Einbruch durch die Pandemie zu überstehen. Unsere wirtschaftliche Lage kann, trotz Corona-Pandemie, insgesamt als gut bezeichnet werden. 5. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Bereits seit dem Jahr 2009 ist Franz & Wach nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Die Zertifizierung wurde in 2018 durch eine Re-Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 erneuert und für 2019 erneut erfolgreich auditiert. Die Re-Zertifizierung, die auf Ende 2020 geplant war, wurde pandemiebedingt erst im Frühjahr 2021 erfolgreich durchgeführt. Die Franz & Wach wurde im Jahr 2020 über 5-mal in unterschiedlichen Kategorien und von unterschiedlichen Instituten oder Zeitschriften (Magazin Focus, Institut für Management- und Wirtschaftsforschung, Institute of Research and Data Aggregation) ausgezeichnet. Dabei sind Auszeichnungen: Als Arbeitgeber, als Ausbildungsbetrieb, als Personalbeschaffer, als Beratungsunternehmen und als Innovationsführer der Branche. III. Prognosebericht Die nachstehenden Einschätzungen enthalten Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung beziehen. Sie stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen werden. Sollten die den Prognosen zu Grunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder Risiken (wir verweisen auf den Risikobericht) eintreffen, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse abweichen. Es ist zu berücksichtigen, dass die Franz & Wach Personalservice GmbH, die in der Vergangenheit den wesentlichen operativen Bereich darstellte, mit Wirkung ab 1. November 2021 nicht mehr Teil des Konzerns ist. Die Mitarbeiterzahl hat im Jahr 2021 die 1.700 in Spitzen erreicht. Wir rechnen, Corona bedingt, in 2021 lediglich mit einem Umsatzwachstum von 7%. Als Umsatzrendite wird nicht weniger als 0,5% angestrebt. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Zusammengefasst erwartet der Konzern Yuvest GmbH für das Geschäftsjahr 2021 einen pandemiebeeinflussten Geschäftsverlauf. Weitere Sondereffekte werden sich aus dem Verkauf der Franz & Wach Personalservice GmbH zum 31. Oktober 2021 ergeben, u.a. ein starker Rückgang der Umsatzerlöse und Personalkosten. Insgesamt erwarten wir aus dem Verkauf einen signifikant positiven Effekt bezüglich Jahresergebnis, Liquidität und Eigenkapital. Eine konkrete Prognose für 2022 bezüglich Umsatz und Ergebnis ist aufgrund der Neuausrichtung der Gruppe (wir verweisen auf den Chancenbericht) noch nicht möglich. IV. Chancen- und Risikobericht Unternehmerische Risiken werden grundsätzlich nur dann eingegangen, wenn die damit verbundenen Chancen eine angemessene Umsatz- und nachhaltige Ertragssteigerung für den Konzern erwarten lassen und die Risiken als beherrschbar angesehen werden. Aufgrund der flachen Organisationsstrukturen ist eine zeitnahe Berichterstattung über Risiken und Chancen sichergestellt. Die nachstehend aufgeführten wesentlichen Chancen und Risiken lassen sich aufgrund ihrer Art nicht quantifizieren, sind aber thematisch segmentiert und in der Reihenfolge der von der Geschäftsleitung eingeschätzten Wesentlichkeit aufgeführt, wobei der wesentlichste Bereich jeweils am Anfang genannt ist. Auch hier gilt es zu berücksichtigen, dass die Franz & Wach Personalservice GmbH ab 1. November 2021 kein Konzern-Bestandteil mehr ist. 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Das größte Risiko ergibt sich im Jahr 2021 aus der Corona-Pandemie und den damit verbundenen wirtschaftlichen und gesundheitlichen Folgen auf unsere Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter. Branchenbeschränkungen, Betriebsschließungen und Produktionsschwierigkeiten werden unmittelbaren Einfluss auf die Nachfrage unserer Kunden und die Einsatzfähigkeit unserer Mitarbeiter haben. Als zukünftiger Dienstleister für Unternehmen der Zeitarbeitsbranche sind wir daher von der Entwicklung der Branche mittelbar und unmittelbar abhängig. Ertragsorientierte Risiken Die weiteren wesentlichen ertragsorientierten Risiken liegen in der erhöhten Unproduktivität durch die Corona-Pandemie und schwer kalkulierbaren Folgekosten durch Hygienekonzepte und Auflagen durch die Behörden. Aufgrund der Neuaufstellung des Konzerns ab 1. November 2021 ergeben sich Risiken für die Yuvest GmbH, die Coneoo GmbH sowie die Omnium GmbH aus der notwendigen Neupositionierung am Markt. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Es sind keine Engpässe zu erwarten. Die Veräußerung der Anteile an der Franz & Wach Personalservice GmbH stärkt sowohl die Liquiditätsausstattung als auch die Eigenkapitalsituation. 2. Chancenbericht Dem Risiko aus der Corona-Pandemie stehen vor allem für die Personaldienstleistung, aber auch für die Coneoo GmbH, enorme Chancen gegenüber. Wirtschaftliche Unsicherheiten steigern die Nachfrage nach Zeitarbeit gegenüber Festanstellungen in unseren Kundenunternehmen. Risikominimierung im Rahmen von Coneoo GmbH Projekten werden zunehmend wichtiger. Zudem wird der Fortschritt im Bereich Digitalisierung allgemein beschleunigt und veraltete Prozesse neu überdacht. Diese Chancen nutzen wir durch allumfassende Dienstleistungsangebote für unsere Kunden. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung und Zuverlässigkeit begegnen. Unsere Stärken sehen wir in einer hohen Fachkompetenz. Unsere Leitwerte sind klare Prozesse, kluges Recruitment und kompetente Beratung. Wir streben die Serviceführerschaft in der Branche an. Die Dienstleistung ist insgesamt aufwändiger und komplizierter geworden, was zur Geschäftsaufgabe einiger Mitbewerber führt und die Priorität der Kunden weg vom Preis hin zu einem zuverlässigen Dienstleister mit entsprechendem Knowhow verschiebt. Auf Grund unserer Beratungskompetenz können wir genau das unseren Kunden bieten. Durch die Veräußerung der Tochtergesellschaft Franz & Wach Personalservice GmbH ergeben sich für die Konzernmutter sowie für die verbleibenden Töchter neue Chancen und Möglichkeiten. So wird das Geschäftsmodel der Yuvest GmbH zukünftig auf zwei Säulen ruhen. Die erste besteht in den unternehmensnahen Dienstleistungen Lohnabrechnung, Faktura und Finanzbuchhaltung. Hier besteht bereits ein laufender Vertrag mit einem Personaldienstleister, der eine Auslastung für 2022 gewährleistet. Die vorhandene Expertise in der Personalverwaltung und Lohnabrechnung spielt eine zentrale Rolle bei der Akquise zusätzlicher Kunden. Dafür soll das Jahr 2022 genutzt werden. U.a. wird eine Website erstellt, um das Dienstleistungsportfolio professionell zu präsentieren. Die zweite Säule von YUVEST ist die Beteiligung an innovativen Startups und Unternehmen im HR-Bereich. Die vorhandenen Gesellschaften CONEOO und OMNIUM sind als Kern eines zu entwickelnden Firmennetzwerkes zu verstehen, dessen Teilnehmer gegenseitig von Synergien und Know-how-Transfer profitieren. Thematisch dreht sich dabei alles um den angesichts des Fachkräftemangels und der zunehmenden Digitalisierung sehr zukunftsträchtigen Bereich Human Resources, wie der Claim "We invest in talents" proklamiert. Für die Omnium GmbH und deren gleichnamigen App sollen im ersten Quartal 2022 die Weichen für eine breitere Positionierung auf dem Markt gestellt werden. Es laufen aktuell auch Gespräche für White-Label-Anwendungen mit unterschiedlichen Interessenten. Die Coneoo GmbH ist vollumfänglich in der HR-Beratung tätig. Zum Dienstleistungsportfolio gehört das HR-Consulting für KMUs, insbesondere in den Bereichen Bewerbersuche, Employer Branding und Mitarbeiterentwicklung. Eine weitere Säule stellt das PDL-Consulting dar, also die Beratung für Anbieter und Anwender von Personaldienstleistungen. Operative Dienstleistungen als Managed Service Provider sowie die Durchführung von Experten-Seminaren runden das Dienstleistungsangebot ab. Die 25jährige Expertise in den Bereichen Recruiting, Personalmanagement und Dienstleistermanagement, die im Rahmen der vorherigen Tochtergesellschaft gesammelt wurden, sind im Expertenteam der Coneoo GmbH gebündelt. Sie stellen das Alleinstellungsmerkmal der Gesellschaft dar. Trotz der hohen Nachfrage nach HR-Consulting im Markt, die uns alle bisherigen Gespräche mit Unternehmern und Verbänden bestätigen, gibt es nur wenige Unternehmensberatungen, die sich auf den Bereich Personal oder gar Personaldienstleistungs-Beratung spezialisiert haben. Dementsprechend erfolgversprechend ist die Situation einzuschätzen. Bereits im Dezember 2021 konnte das Startup Coneoo erste Umsätze realisieren. Aufgrund der hohen Nachfrage und des geringen Wettbewerbs in diesem speziellen Marktsegment, gehen wir von einer Profitabilität des Unternehmens innerhalb der nächsten 18 Monate aus. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld und dem anhaltenden Arbeitskräftemangel. Durch die teilweise Neuausrichtung unser Gesellschaften sehen wir uns bestens ausgerichtet um neue Wege zu gehen und deren Ausbau voranzutreiben. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. V. Risikoberichtserstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Der Konzern unterhielt in 2020 unter anderem Zweigniederlassungen in Ansbach, Bad Mergentheim, Berlin, Bremen, Crailsheim, Duisburg, Erfurt, Feuchtwangen, Heilbronn, Künzelsau, Leipzig, Mannheim, Marktheidenfeld, München, Nürnberg, Penzberg, Schwäbisch Gmünd, Schwäbisch Hall und Ulm. Zum November 2021 entfallen sämtliche Zweigniederlassungen.
Crailsheim, 21. Januar 2022 Yuvest GmbH gez. Gerhard Wach Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020
Konzernkapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel 31. Dezember 2019
davon zur Ausschüttung verfügbar: € 885.189 davon gesetzlichen Ausschüttungssperren unterliegend: € 218.727 davon satzungsmäßiger / gesellschaftsvertraglichen Ausschüttungssperren unterliegend: € 0 Konzerneigenkapitalspiegel 31. Dezember 2020
davon zur Ausschüttung verfügbar: € 0 davon gesetzlichen Ausschüttungssperren unterliegend: € 215.021 davon satzungsmäßiger / gesellschaftsvertraglichen Ausschüttungssperren unterliegend: € 0 KonzernanhangAllgemeine Angaben Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2020 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Die Gliederung der Konzernbilanz sowie der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Die Gliederungsvorschriften sowie die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des HGB wurden bei der Aufstellung des Konzernabschlusses und der Jahresabschlüsse bei den Tochterunternehmen beachtet. Den Empfehlungen des Deutschen Rechnungslegungs Standards Comitees e.V. (DRSC) wurde teilweise entsprochen. Die Konsolidierung der Konzerngesellschaften für den Konzernabschluss 2020 ist auf die Yuvest GmbH, Crailsheim, erfolgt. Die Muttergesellschaft Yuvest GmbH, Crailsheim, ist beim Amtsgericht Ulm im Handelsregister unter der Nummer HRB 725590 eingetragen. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss 2020 wurde neben der Yuvest GmbH, Crailsheim, als Mutterunternehmen die Franz & Wach Personalservice GmbH, Crailsheim, als Tochterunternehmen mit einer Beteiligungsquote von 100 % sowie die Coneoo GmbH (vormals F&W Managed Services GmbH) und Omnium GmbH (vormals F & W Verwaltungs-GmbH) mit einer Beteiligungsquote von jeweils 100 % einbezogen. Durch die Offenlegung des Konzernabschlusses 2020 ist die Franz & Wach Personalservice GmbH, Crailsheim, von der Offenlegung ihres Einzelabschlusses nach § 264 Abs. 3 HGB befreit. Ebenso ist Coneoo GmbH, Crailsheim, und Omnium GmbH, Crailsheim, von der Hinterlegung ihres Einzelabschlusses gemäß § 264 Abs. 3 HGB befreit. Konzernabschlussstichtag Die in den Konzernabschluss 2020 einbezogenen Unternehmen haben den 31.12.2020 als Bilanzstichtag, so dass keine Zwischenabschlüsse aufzustellen waren. Der aus der Erstkonsolidierung der Franz & Wach Personalservice GmbH im Jahr 2015 resultierende passive Unterschiedsbetrag in Höhe von € 892.517,73 hat bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise Eigenkapital-Charakter. Er rührt aus der Gewinnthesaurierung des Tochterunternehmens, dessen Eigenkapital damit die Anschaffungskosten der Beteiligung übersteigt. Der passive Unterschiedsbetrag nach § 301 Abs. 3 HGB wurde gemäß § 309 Abs. 2 Nr. 2 HGB im Erstjahr ergebniswirksam aufgelöst. Der aus der Erstkonsolidierung der Omnium GmbH zum 1. Januar 2018 resultierende aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von € 7.886 wurde gem. § 301 Abs. 3 HGB als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Da die Omnium GmbH noch keine wesentlichen Kundenverbindungen aufweist und noch defizitär ist, wurde der Geschäfts- und Firmenwert in voller Höhe im Jahr 2018 abgeschrieben (§ 253 Abs. 3 HGB). Im Jahr 2019 hat die Yuvest GmbH die 6%-Minderheitsanteile an der Franz & Wach Personalservice GmbH erworben, so dass die Anteile nunmehr 100% betragen. Die Aufstockung der Anteile wurde gem. DRS 23.171 und DRS 23.175 als Kapitalvorgang interpretiert. Der Erwerb der neuen Anteile wurde mit den bestehenden Gewinnrücklagen verrechnet. Der Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter wird aufgelöst. Die in den Konzernabschluss nach § 300 Abs. 2 HGB übernommenen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie die Erträge und Aufwendungen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach den auf den Jahresabschluss des Mutterunternehmens angewandten Bewertungsmethoden einheitlich bewertet. Die zu prüfenden Jahresabschlüsse der Franz & Wach Personalservice GmbH, Crailsheim, der Omnium GmbH, Crailsheim, sowie der Coneoo GmbH, Crailsheim, sind mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. An die Stelle der Anteile an dem einbezogenen Tochterunternehmen sind im Rahmen der Vollkonsolidierung die Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten sowie Erträge und Aufwendungen der Tochtergesellschaft getreten. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber einbezogenen Gesellschaften wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung aufgerechnet. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung umfasst konzerninterne Umsätze, Erträge und Aufwendungen. Aufgrund der Art der Leistungsbeziehungen zwischen den Gesellschaften war eine Zwischenergebniseliminierung nicht notwendig. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen sowie unbeweglichen Wirtschaftsgütern erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800 wurden aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird gem. § 246 I 4 HGB i.V.m. § 253 I 1 HGB mit den Anschaffungskosten angesetzt und gem. § 253 III 1, 2 HGB auf seine voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert oder niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB). Angaben zur Bilanz Der aktivierte entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Seine Nutzungsdauer ist damit begründet, dass dem Geschäfts- oder Firmenwert etablierte und stetig fortgehende Geschäfte zu Grunde liegen (§ 285 Nr. 13 HGB). Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Konzernanlagespiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 284 III HGB). Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von €55.315,10 (VJ. € 67.792). Die Bewertung der Rückstellung für Pensionen erfolgte nach der PUC-Methode (Projected Unit Credit-Methode). Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Weiterhin wurde die Pensionsrückstellung mit dem Erfüllungsbetrag von € 346.578 (VJ. € 296.939) mit der Rückdeckungsversicherung mit dem beizulegenden Zeitwert von € 491.040 (VJ. € 454.286) nach § 246 II 2 HGB verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des gem. § 246 II S. 2 HGB verrechneten Deckungsvermögens beträgt € 491.040 (VJ. € 454.286). Die Anschaffungskosten betragen € 322.836 (VJ. € 301.169). Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt € 346.578 (VJ. € 296.939). Zum Bilanzstichtag besteht ein ausschüttungsgesperrter Betrag gem. § 268 VIII HGB i.H.v. €168.203,00 (VJ. €174.783,52). Dieser Betrag resultiert aus dem Unterschied aus dem Zeitwert der Rückdeckungsversicherung zu ihren Anschaffungskosten (§ 285 Nr. 28 HGB). Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 47. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die sonstigen Rückstellungen betragen T€ 1.944 (VJ. T€ 2.303). Hiervon entfällt auf den Personalbereich ein Teilbetrag von T€ 1.795 (VJ. T€ 2.287) mit den Rückstellungen für Urlaub, Berufsgenossenschaft, Schwerbehindertenausgleichsabgabe, Prämienansprüchen, Arbeitszeitkonten sowie die daraus resultierenden gesetzlichen Abgaben (§ 285 Nr. 12 HGB). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr.1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Von den Umsatzerlösen in Höhe von insgesamt € 54,4 Mio. entfallen 0,21% auf die Vermittlung. Die Umsatzerlöse wurden vollständig im Inland erzielt. Die Erträge aus der Zuführung zur Rückdeckungsversicherung betragen € 15.087 (VJ. € 13.277). Aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung ergeben sich verrechnete Aufwendungen in Höhe von € 49.639 (Vj. € 50.676).
Aus Konsolidierungsmaßnahmen resultieren keine latenten Steuern. Auf Ebene der Einzelabschlüsse bestehen geringe Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz, die zu aktiven latenten Steuern führen würden. Von dem Aktivierungswahlrecht hierfür wurde nicht Gebrauch gemacht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen für Mieten und Pachten ergeben sich aus folgender Übersicht.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den bilanzierten Verbindlichkeiten sind die folgenden Eventualverbindlichkeiten zu vermerken:
Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Als Grund hierfür ist zu nennen: Primäre Abdeckung der gesicherten Kredite durch Reallasten, die entsprechende Werthaltigkeit aufweisen. Sonstige Pflichtangaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 1.632 (VJ: 2.354) Arbeitnehmer beschäftigt. Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB). Die Aufteilung der Mitarbeiter ist wie folgt:
Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt T€ 47,5 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und Auswirkungen auf die Finanzlage des Konzerns haben, haben sich wie folgt ergeben:
Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Das Konzernergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Mutterunternehmens geführt durch Gerhard Wach, Diplom-Betriebswirt (FH). Die Angabe der Bezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB i.V.m. § 314 HGB. Unterschrift der Geschäftsleitung
Crailsheim, 21. Januar 2022 F&W Holding GmbH gez. Gerhard Wach Angaben zur Feststellung: Der Konzernabschluss wurde am 1. März 2022 gebilligt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Yuvest GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Yuvest GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020, der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Yuvest GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ansbach, 7. Februar 2022 DC
Revision GmbH
gez. Dr. Carl, Wirtschaftsprüfer gez. Meyer, Wirtschaftsprüfer |
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