Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 20031
Eingetragen
18.5.2010
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenGroßhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Maschinen und Geräten für den landwirtschaftlichen Bedarf, ferner die Durchführung von Reparaturen und Dienstleistungen, Handel mit Ersatzteilen und Zubehör sowie die Vermietung von Maschinen und Geräten. Das Geschäftsgebiet ist begrenzt auf Frankreich. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte zu betreiben, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, sich an ihnen beteiligen und ihre Geschäfte führen. Darüber hinaus ist die Gesellschaft berechtigt, Maschinen und Geräte in das Gebiet außerhalb Frankreichs zu vertreiben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Sven Dutzi
seit 18.5.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Carl Geringhoff International GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MRA GmbH

Ahlen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023

BILANZ ZUM 31. OKTOBER 2023

A K T I V A

31.10.2023 
31.10.2022 
T€
A. ANLAGEVERMÖGEN 220.015,18 358
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.300,00 6
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Werte 0,00 0
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.300,00 6
II. Sachanlagen 213.715,18 352
1. Technische Anlagen und Maschinen 47.600,67 135
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 166.114,51 217
B. UMLAUFVERMÖGEN 10.571.608,44 9.156
I. Vorräte 4.863.654,80 3.719
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.874.350,23 2.712
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: T€ 0)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.833.603,41 2.725
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 12.332,55 3
10.803.956,17 9.517

P A S S I V A

31.10.2023 
31.10.2022 
T€
A. EIGENKAPITAL 2.545.681,72 1.718
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Gewinnrücklagen 2.500,00 3
III. Bilanzgewinn 2.518.181,72 1.690
B. RÜCKSTELLUNGEN 205.799,45 238
C. VERBINDLICHKEITEN 8.052.475,00 7.561
- davon gegenüber Kreditinstituten: € 1.513.612,94 (Vorjahr: T€ 1.991)
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen: € 6.047.572,70 (Vorjahr: T€ 4.245)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 7.019.600,70 (Vorjahr: T€ 6.045)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 1.032.874,30 (Vorjahr: T€ 1.516)
10.803.956,17 9.517

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23

2022/23 
2021/22 
T€
1. Rohergebnis 2.772.575,22 2.905
2. Personalaufwand 766.902,18 740
a) Löhne und Gehälter 556.872,17 555
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 210.030,01 185
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 100.945,01 135
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 762.128,96 769
5. Betriebsergebnis 1.142.599,07 1.261
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 260,00 0
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.794,59 13
8. Finanzergebnis -12.534,59 -13
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 287.738,00 350
10. Ergebnis nach Steuern 842.326,48 898
11. Sonstige Steuern 14.460,58 18
12. Jahresüberschuss 827.865,90 880

Entwicklung des Anlagevermögens 2022/2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1. Nov. 2022 Zugänge Abgänge 31. Okt. 2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Werte 10.707,00 0,00 0,00 10.707,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.300,00 0,00 0,00 6.300,00
17.007,00 0,00 0,00 17.007,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 302.877,31 3.088,33 117.360,84 188.604,80
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 382.625,04 12.113,81 9.813,94 384.924,91
685.502,35 15.202,14 127.174,78 573.529,71
702.509,35 15.202,14 127.174,78 590.536,71
Kumulierte Abschreibungen
1. Nov. 2022 Zugänge Abgänge 31. Okt. 2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Werte 10.707,00 0,00 0,00 10.707,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00
10.707,00 0,00 0,00 10.707,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 168.322,07 38.177,62 65.495,56 141.004,13
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 165.856,95 62.767,39 9.813,94 218.810,40
334.179,02 100.945,01 75.309,50 359.814,53
344.886,02 100.945,01 75.309,50 370.521,53
Nettobuchwerte
31. Okt. 2023 31. Okt. 2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Werte 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.300,00 6.300,00
6.300,00 6.300,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 47.600,67 134.555,24
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 166.114,51 216.768,09
213.715,18 351.323,33
220.015,18 357.623,33

Anhang

für das Geschäftsjahr 2022/2023

I. Allgemeine Angaben, Registergericht und Handelsregisternummer

Die Gesellschaft ist unter der Firma MRA GmbH mit Sitz in Ahlen beim Amtsgericht Münster unter der Handelsregisternummer HRB 20031 eingetragen.

Die Gesellschaft weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31.10.2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 238 ff HGB aufgestellt. Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden in Anlehnung an die gesetzlichen Bestimmungen der §§ 266 ff sowie 275 ff HGB gegliedert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungsmethoden und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Nutzungsdauern der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden in Anlehung an die steuerlichen AfA-Tabellen geschätzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bilanziert. Für erkennbare Ausfallrisiken wurden Einzelwertberichtigungen in Abzug gebracht.

Die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt.

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind ausschließlich Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen wurden für alle Risiken, Ertragsteuern, Wagnisse und ungewisse Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden unverändert zum Vorjahr angewandt. Die Wertansätze aus der Bilanz zum 31.10.2022 sind unverändert zum 1.1. übernommen worden.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlagevermögens sowie dessen Entwicklung im Geschäftsjahr 2022/2023 ergeben sich aus dem Anlagenspiegel, der als Anlage 3 dargestellt wird.

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 25.000,00 und wird in voller Höhe von der Carl Geringhoff International GmbH, Ahlen, gehalten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Personalbereich.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren betragen T€ 0 (Vorjahr: T€ 109).

IV. Ergänzende Angaben

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2022/2023 waren im Unternehmen durchschnittlich 10 Arbeitnehmer beschäftigt.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch:

 Herrn Sven Dutzi , Lengerich

 Herrn Frank Laudehr, Lünen

Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstiges

Die Angabe der Organbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Auf die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB wurde nach § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB verzichtet.

 

Ahlen, den 24. Januar 2024

Die Geschäftsführung

Lagebericht

für das Geschäftsjahr 2022/2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die MRA GmbH ist eine Tochtergesellschaft des Geringhoff-Konzerns.

Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Neu- und Gebrauchtmaschinen der Landtechnik, die Durchführung von Reparaturen und Dienstleistungen, der Handel mit Ersatzteilen und Zubehör sowie die Vermietung von Maschinen und Geräten.

Die Geschäftstätigkeit wird ausschließlich über eine französische Betriebsstätte in 67690 Hatten, gelegen im Département Bas-Rhin, ausgeübt.

Die MRA GmbH ist als Importeur von Produkten von Geringhoff, Hawe, Stade und Poluzzi für den Gesamtmarkt Frankreich verantwortlich und bedient vorrangig Fachhändler sowie Endkunden.

Der Firmensitz ist Ahlen. Die MRA GmbH hat ein Geschäftsjahr vom 01.11. bis 31.10. des Folgejahres, welches dem Bilanzstichtag des Geringhoff-Konzerns entspricht.

Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Messgrößen Umsatz, Rohertrag und Vorratsbestand verwendet.

2. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) vom Oktober 2023 wird ein Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 von 3,0 % erwartet. Die deutsche Wirtschaft wird hingegen in diesem Jahr um 0,3 Prozent schrumpfen. Die Weltwirtschaft erholt sich nur langsam von den Folgen der Corona-Pandemie, dem Krieg in der Ukraine und der hohen Inflation.

Die Anhebung der Leitzinsen durch die Zentralbanken zur Bekämpfung der Inflationen ist weiterhin eine Belastung für die Wirtschaftstätigkeit. Die Aussichten für das Jahr 2024 sind insgesamt negativ. Vor dem Hintergrund von Liefer- und Personalengpässen sowie andauernden geopolitischen Spannungen und einer weiterhin hohen Inflationsrate ist die weltweite wirtschaftliche Entwicklung von großer Unsicherheit geprägt.

Die Landtechnikbranche entwickelte sich im Jahr 2023 auf einem hohen Niveau. Nachholeffekte aus dem Vorjahr aufgrund von Lieferengpässen, bescherten zu Beginn des Geschäftsjahres eine positive Entwicklung. Im Lauf des Jahres 2023 ging die Nachfrage insbesondere durch gestiegene Maschinenpreise, Anhebung der Leitzinsen und rückläufigen Getreidepreisen zurück. Diese Entwicklung spiegelt sich auch im globalen Preisindex (FFPI) der FAO (Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) für landwirtschaftliche Erzeugerpreise wider. Der FFPI betrug im November 2023 durchschnittlich 125,1 Punkte und konnte das Niveau aus dem Vorjahr von durchschnittlich 135,7 Punkte nicht mehr erreichen.

Für das Jahr 2024 rechnet die Branche insgesamt mit einem weiteren Rückgang des weltweiten Marktvolumens. Die Entwicklung des Russland / Ukraine Kriegs, sinkende Getreidepreise und ein hohes Zinsniveau sind im Wesentlichen destabilisierende Faktoren für die Entwicklung der Landtechnikbranche im Jahr 2024.

b. Geschäftsverlauf

Die insgesamt positive Entwicklung der Landtechnikbranche führte auch bei der MRA GmbH zu einer deutlichen Umsatzsteigerung. Aufgrund der rückläufigen Rohertragsmarge konnte das Ergebnis des Vorjahrs nicht erreicht werden. Trotz einem ganzjährig soliden Auftragsbestand, der auch ins Jahr 2023 mitgenommen wurde, konnte die Gesellschaft in den Geschäftsbereichen Verkauf, Vermietung und After Sales ihre gesteckten Ziele allerdings nicht erreichen.

c. Ertrags-, Finanz,- und Vermögenslage

Der Gesamtumsatz der MRA GmbH im Geschäftsjahr 2022/2023 betrug TEUR 16.177. Dies entspricht einem Anstieg von TEUR 1.573 (+10,8 %) im Vergleich zum Umsatz des Geschäftsjahres 2021/2022 von TEUR 14.604.

Ergebnisquellen Geschäftsjahr
2022/2023
TEUR
Geschäftsjahr
2021/2022
TEUR
Veränderung
TEUR
%
Rohertrag 2.773 2.905 ./. 132 ./. 4,5
EBIT 1.143 1.261 ./. 118 ./. 9,4
Ergebnis vor Steuern 1.130 1.248 ./. 118 ./. 9,5
Jahresüberschuss 828 880 ./. 52 ./. 5,9

Der Rohertrag verringerte sich trotz gestiegener Gesamtleistung um TEUR 132. Die Rohertragsmarge hat sich im Vergleich zum Vorjahr (19,6 %) im Geschäftsjahr auf 17,1 % reduziert.

Das EBIT hat sich im Wesentlichen aufgrund der schlechteren Rohertragsmarge im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 118 verringert.

Die Bilanzsumme zum 31.10.2023 beträgt TEUR 10.804 gegenüber TEUR 9.517 zum 31.10.2022.

Im Einzelnen entwickelten sich die wesentlichen Bilanzpositionen wie folgt:

Reduzierung des Anlagevermögens um TEUR 138, begründet sich durch Verkauf von Mietmaschinen

Zunahme bei den Vorräten um TEUR 1.145 durch einen höheren Bestand an Maschinen

Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf TEUR 2.824 zum 31.10.2023 im Vergleich zu TEUR 2.664 zum 31.10.2022

der Bestand an liquiden Mitteln beträgt TEUR 2.834 zum 31.10.2023 und hat sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig erhöht

der Bedarf an Rückstellungen hat sich im Vorjahresvergleich um TEUR 32 verringert

Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 477 aufgrund planmäßiger Tilgung von Darlehen

das Eigenkapital zum 31.10.2023 beträgt TEUR 2.546 (Vorjahr: TEUR 1.718), die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 23,6 % gegenüber 18,1 % zum 31.10.2022

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug zum 31.10.2023 TEUR 511.

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr gut. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung.

Das Unternehmen entwickelt sich weiterhin gut und weist weiterhin positive Ergebnisse aus.

In der Gesamtbetrachtung ist die Lage der Gesellschaft zufriedenstellend.

3. Prognose- Risiko und Chancenbericht

Die Umsatzerwartung für das Jahr 2024 liegt unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2023. Das Tagesgeschäft konnte aufgrund der intensiven Aufgabenverteilung in der gesamten Belegschaft sowie der Unterstützung seitens der Geringhoff Gruppe sichergestellt und verbessert werden.

Für das Jahr 2024 wird ein Umsatz in Höhe von ca. 14 Mio. EUR erwartet. Dies entspricht einem Rückgang von ca. 13 % gegenüber dem Vorjahr. Der Rohertrag soll gesteigert werden, um eine weiterhin positive Ertragslage des Unternehmens zu gewährleisten.

Für die Ertrags-, Finanz,- und Vermögenslage sind unseres Erachtens folgende Risiken von Bedeutung:

Risiko durch Fachkräftemangel (Werkstatt und Vertrieb)

Risiko durch Witterungsbedingungen (erneute Dürre, etc.) im üblichen Umfang

Risiko durch Veränderungsprozesse in der Landwirtschaft

Vor dem Hintergrund unserer strategischen Ausrichtung sehen wir uns für die Bewältigung künftiger Risiken gut gerüstet. Risiken, insbesondere rechtliche Risiken, welche den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Wir gehen davon aus, dass wir auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen werden. Aufgrund von hoher Mitarbeiterbindung und Einbindung in die Geringhoff Gruppe ist die MRA GmbH für die Zukunft im B2B und B2C Geschäft gut aufgestellt.

 

Ahlen, im Januar 2024

Die Geschäftsführung


Bestätigungsvermerk

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MRA GmbH, Ahlen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MRA GmbH, Ahlen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Oktober 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MRA GmbH, Ahlen, für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Oktober 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster, den 31. Januar 2024

Dr. von der Hardt & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Michael Ammenwerth
Wirtschaftsprüfer


Der Jahresabschluss zum 31.10.2023 der MRA GmbH, Ahlen, wurde am 5. März 2024 festgestellt. Der Jahresüberschuss wurde in den Gewinnvortrag eingestellt.

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