DN Solutions Europe R & D GmbH
Selbe AdresseForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
DN Solutions Jushikhoesa | 99.99% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DN Solutions Europe GmbHDormagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen der GesellschaftDie DN Solutions Europe GmbH ("DNSEU") ist als Tochter der DN Solutions Co., Ltd., Changwon/Südkorea, wie in den Vorjahren, auf dem Gebiet des europaweiten Vertriebs von Werkzeugmaschinen und der dazugehörigen Ersatzteile für die Automobil-, Luftfahrt-, IT- und Energiewirtschaft tätig. Der Produkt- und Servicekatalog umfasst vor allem vertikale und horizontale Drehzentren (z.B. Langdrehautomaten, Bearbeitungszentren etc.). Die Maschinen werden über die Muttergesellschaft DN Solutions Co., Ltd., in Südkorea bezogen und auf dem europäischen Markt vertrieben. DN Solutions gehört dabei weiterhin in der Sparte Werkzeugmaschinen sowohl technisch als auch hinsichtlich des Preis-Leistungs-Verhältnisses zu den führenden Herstellern auf dem Weltmarkt. Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung 2023 In 2023 verzeichnete die Wirtschaft in der EU nur ein Wachstum von 0,5% nach 3,4% im Vorjahr. 1 Die Wirtschaftsleistung in Deutschland hat dagegen im Jahr 2023 um 0,3 Prozent abgenommen. Grund dafür ist die ehemals hohe Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, dem vergleichsweise hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung sowie der ausgeprägten Außenhandelsorientierung 2 . Im vierten Quartal 2023 sank der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17 Prozent. Dabei fielen die Bestellungen aus dem Inland um 20 Prozent, die Auslandsorders nahmen um 15 Prozent ab. 2023 ging die Nachfrage insgesamt nominal um 11 Prozent zurück. Das Inland verlor 14 Prozent, das Ausland 9 Prozent. Real betrug der Nachfragerückgang für das Gesamtjahr 16 3 . Geschäftsverlauf 2023 Insgesamt sind der Geschäftsverlauf und die Entwicklung der Gesellschaft unter Berücksichtigung der immer noch konjunkturellen schwierigen Situation als zufriedenstellend einzustufen. Unsere Vertriebsaktivitäten im Bereich Werkzeugmaschinen 2023 konnte an das Vorjahr 2022 anschließen und dieses sogar übertreffen. Die positiven Effekte sind umso bemerkenswerter, wenn man berücksichtigt, dass die Händler und Kunden der Werkzeugmaschinen ebenfalls ein sehr Kapitalintensives Geschäft haben und die konjunkturelle Lage mit den hohen Zinsen und der hohen Inflation das Geschäft nicht sonderlich beeinflusst hat. Die DNSEU kann sich somit weiter im oberen Bereich der Werkzeugmaschinenhersteller ansiedeln. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDie Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von TEUR 3.995 gegenüber TEUR 3.744 im Vorjahr erzielt. Im Geschäftsjahr 2023 sind die Umsatzerlöse für die Werkzeugmaschinen, Service und Ersatzteile um TEUR 23.052 (+13 %) auf TEUR 197.763 gestiegen. Damit lag der Anstieg der Umsatzerlöse über der Vorjahresprognose. Dabei sind die Umsatzerlöse des Auslandsgeschäftes um TEUR 17.742 (+12 %) auf TEUR 171.536 und die Umsatzerlöse des Inlandsgeschäfts um TEUR 5.358 (+26 %) auf TEUR 26.227 gestiegen. Die Anzahl der verkauften Maschinen im Geschäftsjahr 2023 belief sich auf 1.769 was einer Steigerung von 5,3% im Vergleich zum Vorjahr entspricht (im Vorjahr 1.680). Die Entwicklung liegt somit leicht über der prognostizierten Steigerung der Absatzmenge von 2-4%. Die konjunkturelle Erholung hatte einen positiven Einfluss auf die Entwicklung der Umsatzerlöse und die erwirtschaftete Handelsspanne. Wechselkurseinflüsse sind zu vernachlässigen und stellen kein wesentliches Risiko dar, da Einkauf und Verkauf primär in Euro sind. Durch die erneute Steigerung der Umsatzerlöse im Berichtsjahr hat sich der Materialaufwand von TEUR 156.746 um TEUR 23.266 (+15%) auf TEUR 180.012 erhöht. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand/Umsatzerlöse) ist mit 91 % (Vorjahr 89,7%) leicht um 1,3% gestiegen. Der Materialaufwand hat sich somit überproportional zu den Umsatzerlösen entwickelt. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um TEUR 1.596 (250%) von TEUR 638 auf TEUR 2.234 gestiegen. Die ist vor allem auf Kostenübernahmen durch den Mutterkonzern in Südkorea zurückzuführen. Übernommen wurden hier hauptsächlich Kosten für Personal und Kosten für die EMO 2023. Die Personalaufwendungen sind um TEUR 1.450 (+18 %) auf TEUR 9.547 stark gestiegen. Der Anstieg ist hauptsächlich auf Neueinstellungen und Gehaltssteigerungen zurückzuführen. Zusammen mit dem guten Umsatzergebnis konnte sich die Personalaufwandsquote (Personalaufwendungen/Umsatzerlöse) fast auf dem Niveau zum Vorjahr halten und steigt nur minimal von 4,63% auf 4,83%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 733 (-15 %) von TEUR 4.872 auf TEUR 4.139 gesunken. Der Rückgang resultiert in erster Linie aus dem im Vorjahr angefallenen Aufwand in Höhe von TEUR 1.000 für eine Rückstellung für Rechtsstreitigkeiten. Gegenläufig stiegen Marketingausgaben auf TEUR 696 (Vorjahr TEUR 596) . Ebenfalls sind die Reisekosten aufgrund von mehr Auswärtstätigkeiten gestiegen von TEUR 328 im Vorjahr auf TEUR 693 im Jahr 2023. Das EBIT hat sich aufgrund der oben beschriebenen Effekte, wie im Vorjahr, positiv entwickelt und lag mit TEUR 5.910 um TEUR 638 (+12 %) über dem Vorjahreswert. Das EBIT lag somit über der Vorjahresprognose. Die prognostizierten Gewinnsteigerungen konnten erreicht werden. Das Beteiligungsergebnis in Höhe von TEUR 474 resultiert aus einer Dividenden-Ausschüttung der TECNOTRADE OBRABECI STROJE s.r.o., Brno/Tschechien, für das Geschäftsjahr 2022. Im Vorjahr wurden hier TEUR 535 vereinnahmt. Das negative Zinsergebnis von TEUR 440 resultiert im Wesentlichen aus einem erstmals zum 14. Dezember 2005 aufgenommenen Bankdarlehen. Das Darlehen wurde zuletzt mit Vertrag vom 18. Juli 2023 bis zum 18. Juli 2024 verlängert. Der gewährte Kreditrahmen von TEUR 8.400 ist zum Bilanzstichtag unverändert vollständig in Anspruch genommen. Die beschriebenen Effekte haben sich entsprechend auf die Renditekennziffern der Gesellschaft ausgewirkt. So beträgt die Umsatzrentabilität (Jahresüberschuss/Umsatz) 2 % (Vorjahr: 2,1 %), die Eigenkapitalrentabilität (Jahresüberschuss/Eigenkapital) 7,3 % (Vorjahr: 7,3 %) und die Gesamtkapitalrentabilität (Jahresüberschuss zzgl. Fremdkapitalzinsen/Gesamtkapital) 5,5 % (Vorjahr: 5,5 %). Die Bilanzsumme in Höhe von TEUR 76.620 zum 31. Dezember 2023 hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.257 (5,9 %) erhöht. . Auf der Aktivseite hat sich das Umlaufvermögen um TEUR 4.118 (6,1 %) auf TEUR 71.631 erhöht. Der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme hat sich mit 93,5 % im Vergleich zum Vorjahr (93,3%) leicht erhöht. Aufgrund der allgemeinen positiven geschäftlichen Entwicklungen haben sich die Vorräte um TEUR 4.587 auf TEUR 42.005 erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind ebenfalls um TEUR 4.047 auf TEUR 18.039 gestiegen. Die liquiden Mittel sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.007 auf TEUR 8.105 gesunken. Grund hierfür sind die vor Fälligkeit bezahlten Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um den erzielten Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.995 auf TEUR 55.028 erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 71,8 % (im Vorjahr 70,5 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich, insgesamt um TEUR 974 auf TEUR 4.956 erhöht. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.644 auf TEUR 2.512 gesunken. Dies ist hauptsächlich auf den Rückgang der Einfuhrumsatzsteuerverbindlichkeiten zurückzuführen. Der negative Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 3.481und resultiert bei einem Jahresergebnis von TEUR 3.995 im Wesentlichen aus dem Aufbau des Vorratsvermögens sowie dem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Der Finanzmittelfonds setzt sich unverändert aus den liquiden Mitteln zusammen und beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 8.105 (im Vorjahr TEUR 12.112). Die Gesellschaft finanziert sich aus dem operativen Geschäft und aus den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 8.514 (Vorjahr: TEUR 8.432) vollständig resultierend aus einem Darlehen bei der The Export-Import Bank of Korea, Seoul/Korea. Die Zahlungsfähigkeit unserer Gesellschaft war im gesamten Geschäftsjahr 2023 gesichert. Leistungsindikatoren Zur internen Steuerung des Unternehmens werden insbesondere die beiden folgenden bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren, die für das Verständnis des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft von Bedeutung sind, herangezogen:
Es werden keine wesentlichen nicht-finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens herangezogen. Sonstige AngabenZum Bilanzstichtag 2023 wurden 65 (im Vorjahr 61) Mitarbeiter beschäftigt. Um die Mitarbeiter in geschäftliche Entscheidungsprozesse mit einzubeziehen, ist es ein Ziel des Managements, Mitarbeiter kontinuierlich zu informieren und den Meinungsaustausch zu fördern. Es werden jährliche Mitarbeitergespräche geführt, wobei Führungskraft und Mitarbeiter gemeinsam Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Ziele festlegen. Die Motivation wird durch finanzielle Anerkennung individueller Leistungen und entsprechende Vergütungssysteme unterstützt. Die Mitarbeiter werden laufend geschult. Im Rahmen der konzernweiten Ethikgrundsätze, die auf unserer Website veröffentlicht sind (www.dn-solutions.com), haben sich Gesellschaft und Belegschaft unter anderem zu Transparenz, fairem Wettbewerb, sozialer Verantwortung, kundenorientierter Innovation und umweltbewusstem Wachstum bekannt. Die Gesellschaft führt keine eigene Forschung und Entwicklungstätigkeiten aus. Die Forschung und Entwicklungstätigkeiten werden vom Mutterkonzern übernommen. Chancen- und RisikoberichtFür DNSEU gehört ein strukturiertes Risikomanagement zu den zentralen und alltäglichen Managementaufgaben, um Geschäftschancen bestmöglich zu nutzen und gleichzeitig die damit verbundenen Risiken zu minimieren. Das Risikomanagement hat zum Ziel, bestehende Risiken frühestmöglich zu identifizieren, durch geeignete Maßnahmen geschäftliche Einbußen zu begrenzen sowie eine Bestandsgefährdung des Unternehmens zu vermeiden. Da Werkzeugmaschinen aufgrund ihres Preises sehr kapitalintensiv sind und die immer noch recht hohen Zinsen die Beschaffung von liquiden Mitteln deutlich erschweren, besteht das Risiko, dass Kunden ihre Investitionen verschieben oder sich gegen Investitionen entscheiden. Dies kann die Umsatzerlöse der Gesellschaft negativ beeinflussen. Die schlechte konjunkturelle Lage in Deutschland bei einer Bruttowertschöpfung im ersten Quartal 2024 von 0,2% 4 ist dabei noch differenziert zu betrachten, mit 2,5% steht das Baugewerbe positiv dar, wohingegen Branchen wie der Maschinenbau die Zahl durch einen negativen Wert nach unten auf 0,2 % ziehen. Dass diese Situation aber langfristig andauert, ist nicht zu erwarten da gesunkene Inflation, niedrigere Energiepreise, die Aussicht auf weitere Zinsschritte, der auslaufende Lagerabbau, verbesserte Konjunkturindikatoren und höhere Realeinkommen, die den Konsum stärken, Zeichen sind, das wieder mehr investiert werden könnte. 5 Das könnte DNSEU die Chance bieten an diesem Aufschwung mit teil zu haben und die bisherigen Prognosen deutlich zu verbessern. Insgesamt wird das Risiko als niedrig eingestuft. Dem möglichen Ausfallrisiko von Forderungen tritt die Gesellschaft mit einem effizienten System der Informationsbeschaffung und Analyse entgegen. Bonität und Zahlungsverhalten der Kunden werden ständig überwacht. Mit allen Vertriebsbereichen wurde eine strenge Kreditkontrolle vereinbart und durchgeführt. Entsprechend wird das Risiko als niedrig erachtet. Der Konkurrenzdruck, den einige Wettbewerber durch Angebote zu Dumpingpreisen aufbauen, stellt für uns und auf Basis unserer Markteinschätzung nur ein geringfügiges Risiko dar. Auf Grund der zum Teil fehlenden Marktakzeptanz der Wettbewerber - sowohl auf dem inländischen als auch auf dem europäischen Markt - kann DN Solutions mit seinem guten Preis-Leistungsverhältnis die bestehende Marktposition und den Marktanteil behaupten. Hieraus ergeben sich für DN Solutions auch Chancen seine Marktposition weiter auszubauen. Dem Liquidiätsrisiko entgegnet die Gesellschaft mit einem Kredit bei der Export-Import Bank of Korea, Seoul/Korea, in Höhe von TEUR 8.514 (Vorjahr TEUR 8.432). Die Gesamtrisikosituation für die Gesellschaft hat sich somit gegenüber den Vorjahren nicht grundlegend geändert und ist als befriedigend zu beurteilen. Bestandsgefährdende Risiken für die Gesellschaft sind derzeit nicht zu erkennen. Weitere wesentliche Risiken sind dem Unternehmen nicht bekannt oder werden als "gering" eingestuft. Prognose wirtschaftliche Entwicklung 2024Nach einem gedämpften Wachstum im vergangenen Jahr ist die EU-Wirtschaft schwächer als erwartet in das Jahr 2024 gestartet. In der Winterprognose der Europäischen Kommission wird das Wachstum sowohl in der EU als auch im Euro-Währungsgebiet für das Jahr 2023 von 0,6 Prognose (Wert aus der Herbstprognose) auf 0,5 Prozent und für 2024 auf 0,9 Prozent (von 1,3 Prozent) in der EU und 0,8 Prozent (von 1,2 Prozent) im Euro-Währungsgebiet korrigiert. Für 2025 geht die Kommission weiterhin von Wachstumsraten von 1,7 Prozent (EU) und 1,5 Prozent (Euro-Währungsgebiet) aus. Für Deutschland erwartet die Kommission für 2024 ein Wachstum von 0,3 Prozent. 6 Die Inflation dürfte sich rascher abschwächen als im Herbst projiziert. Im Euroraum dürfte er sich von 5,4 Prozent im Jahr 2023 auf 2,7 Prozent im Jahr 2024 und 2,2 Prozent im Jahr 2024 abschwächen prognostiziert die europäische Kommision. Für Deutschland erwartet die Kommission für 2024 ein Wachstum von 0,3 Prozent, im Jahr 2023 ist die Wirtschaftskraft in Deutschland um 0,3 Prozent gesunken. Für 2025 sagt die Prognose ein Wachstum von 1,2 Prozent voraus. Die Inflation in Deutschland sinkt im Jahr 2024 auf 2,8 Prozent, im Jahr 2025 auf 2,4 Prozent. 2023 lag sie bei 6,0 Prozent. Prognose Geschäftsverlauf 2024Die Geschäftsführung erwartet für das Geschäftsjahr 2024 einen leichten Rückgang der abgesetzten Menge, sowie der Umsatzerlöse u gegenüber dem Vorjahr. Dies zeichnet sich in der bisherigen Umsatzentwicklung der ersten Monate und dem vorliegenden Auftragsbestand für das erste Halbjahr des Jahres 2024 ab, jedoch wird für die gesamte Branche ein Aufschwung zum zweiten Halbjahr 2024 erwartet 7 . Die Geschäftsführung erwartet, dass sich entsprechend auch die EBIT leicht rückläufig entwickeln.
Dormagen, den 13. September 2024 Der Geschäftsführer Frederik Gedda
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https://ec.europa.eu/eurostat/databrowser/view/TEC00115__custom_1177235/bookmark/table?lang=de&bookmarkId=9f727da7-3466-4e82-af24-c35c703fe6f9
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des JahresabschlussesDie DN Solutions Europe GmbH (nachfolgend DNSEU genannt) mit Sitz in Dormagen ist beim Amtsgericht Neuss unter HRB 16848 eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der DNSEU ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Vorjahreszahlen sind für Vergleichszwecke gemäß § 265 Abs. 2 HGB gegenübergestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über drei oder vier Jahre abgeschrieben. Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten sowie unter Beachtung der Zurechnung des wirtschaftlichen Eigentums nach § 246 Abs. 1 Satz 2 HGB, im Falle abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Den Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zu Grunde:
Selbständig nutzbare Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zugangsjahr sofort als Aufwand erfasst, sofern ihre jeweiligen Anschaffungskosten EUR 250,00 nicht übersteigen. Entsprechende Anlagengegenstände mit Anschaffungskosten ab EUR 250,01 bis EUR 1.000,00 werden seit 2008 jahresweise in einem Sammelposten zusammengefasst, der über fünf Jahre linear abgeschrieben wird. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten (bei voraussichtlich dauernder Wertminderung) bilanziert. 2. Umlaufvermögen Unter den Vorräten sind die in den Waren enthaltenen Maschinen zu Anschaffungskosten beziehungsweise niedrigeren Tagespreisen bewertet. Der Bestand an Ersatzteilen/Zubehör ist zu gewogenen durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Nach dem Niederstwertprinzip sind notwendige Abwertungen wegen Lagerdauer, technischer Alterung, Vorführung und nicht kostendeckender Verkaufspreise berücksichtigt. Die Abwertungen der Maschinen erfolgt gemäß der DNSEU Konzernrichtlinie. Die Abwertungen betragen bei einem Alter über zwölf Monaten bis 24 Monate 8 % und über 24 Monate 25 %. Die Abwertung der Ersatzteile erfolgt nach einem durchschnittlichen Verfahren auf Grundlage der Altersstruktur der Ersatzeilbestände der zwei vorangegangenen Geschäftsjahre. Alle Ersatzteile die älter als 10 Jahre sind werden zu 80 % abgeschrieben. Die von den Waren offenen abgesetzten erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sowie die geleisteten Anzahlungen sind zum Nominalwert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung angemessener Wertberichtigungen zum Nominalwert angesetzt. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Fremdwährungskurs zum Transaktionszeitpunkt umgerechnet und mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Erkennbaren Einzelrisiken sind durch angemessene Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Kreditrisiko durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Gemäß der DNSEU Konzernrichtlinie werden pauschalierte Einzelwertberichtigungen gebildet. Die auf die nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungen angewendeten Abwertungssätze bestimmen sich nach der Überfälligkeit der Forderungen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt. 3. Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. 4. Rückstellungen Bei der Bemessung der Rückstellungen haben wir allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen zum Bilanzstichtag angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Die Pensionsverpflichtungen wurden nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem pauschalen Zinsfuß für eine 10-jährige Laufzeit von 1,82 %, einem Gehaltstrend von 2,0 % p.a., einer Fluktuation von 2,0 % p.a., einem Rententrend von 2,4 % p.a. sowie auf Basis der veröffentlichen Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen werden nach § 253 Abs. 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des vorgegebenen Durchschnitts von sieben Geschäftsjahren und des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren beträgt EUR 1.487, dieser ist gemäß § 253 Absatz 6 HGB ausschüttungsgesperrt. Der Erfüllungsbetrag der Verpflichtung bei einem angenommenen durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Jahren (1,74 %) beläuft sich auf EUR 254.149. Aufgrund des Wahlrechtes gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurden den Pensionsrückstellungen im Geschäftsjahr 2023 EUR 5.099 (1/15 des zum 1.1.2010 ermittelten Unterschiedsbetrages) zugeführt. Durch Anwendung des Wahlrechtes gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB entsteht zum Bilanzstichtag eine Unterdeckung der Pensionszusagen in Höhe von EUR 5.104. Die Steuerrückstellungen werden unter Berücksichtigung der geleisteten Vorauszahlungen in Höhe der zu erwarteten Nachzahlungen gebildet. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Bewertung des Erfüllungsbetrages wurde für ausstehende Rechnungen eine Kostensteigerung zwischen 2,0% und 3,0% berücksichtigt. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Fremdwährungskurs zum Transaktionszeitpunkt umgerechnet und mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. 6. Latente Steuern Es bestehen grundsätzlich zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sowie aus der Fremdwährungsbewertung. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt auf der Grundlage von unternehmensindividuellen Steuersätzen. Insgesamt ergibt sich ein Überhang der aktiven über die passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 85. Von dem Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Absatz 1 und 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. 7. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse sind um Erlösschmälerungen gekürzt. Die Umsatzerlöse werden mit dem Eigentums- und Gefahrenübergang an den Kunden periodengerecht nach dem Realisationsprinzip erfasst. Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam berücksichtigt. Zinsaufwendungen und -erträge werden entsprechend ihrer Entstehung erfasst. Der auf die Veränderung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen entfallende Zinsanteil wird unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Aktiva Bezüglich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf die Anlage zum Anhang. Die Finanzanlagen enthalten im Geschäftsjahr 2023 folgende Beteiligung mit einer Beteiligungsquote von weniger als 20%.
* Kurs zum 31.12.2023: EUR 1 = CZK 24,6852 Forderungen in fremder Währung bestanden am Bilanzstichtag nicht. Die Forderungen gegen die Gesellschaft resultieren in Höhe von TEUR 1.469 (Vorjahr: TEUR 34) aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren wie im Vorjahr ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie auch im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen aus LuL betragen TEUR 18.039 (Vorjahr: TEUR 13.992). Der Anstieg ist auf eine quantitative als auch qualitative Zunahme der Aufträge zurückzuführen. 2. Passiva Das vollständig eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt EUR 4.256.500,00. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für variable Gehaltsbestandteile, Urlaubsansprüche, ausstehende Rechnungen, Gewährleistungen und Provisionen. Die Rückstellungen für einen anhaltenden Rechtsstreit in Höhe von TEUR 1.000 wurde unverändert aus dem Vorjahr beibehalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 8.514 (Vorjahr: TEUR 8.432) resultieren vollständig aus einem Darlehen bei der The Export-Import Bank of Korea, Seoul/Korea und aufgelaufenen Zinsen. Verbindlichkeiten in fremder Währung bestanden am Bilanzstichtag: TEUR 4 (im Vorjahr TEUR 15) in USD TEUR 4 (im Vorjahr TEUR 0) in KRW Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr ausschließlich die Muttergesellschaft und resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. Pfandrechte und ähnliche Rechte bestehen nicht. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse betreffen mit TEUR 197.763 (Vorjahr TEUR 174.711) Erlöse aus dem Verkauf von Werkzeugmaschinen und Ersatzteilen. Von den Umsatzerlösen aus dem Verkauf von Werkzeugmaschinen entfielen auf das Inland TEUR 23.936 (Vorjahr TEUR 18.693) und auf das Ausland TEUR 162.479 (Vorjahr TEUR 145.530). Von den Umsatzerlösen aus dem Verkauf von Ersatzteilen/Serviceleistungen entfielen auf das Inland TEUR 2.292 (Vorjahr TEUR 2.226) und auf das Ausland TEUR 9.056 (Vorjahr TEUR 8.262). Die Auslandsumsätze entfallen ausschließlich auf Europa. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 259 (Vorjahr: TEUR 212) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende Erträge aus der Währungsumrechnung enthalten:
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind folgende Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten:
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 5) enthalten. Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen wurden 2023, soweit sie aus der Aufzinsung der Rückstellungen resultieren, im Zinsergebnis in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) erfasst. IV. Sonstige Angaben1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige Verpflichtungen in Höhe von TEUR 323 (Vorjahr: TEUR 272), wovon TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) auf verbundene Unternehmen entfallen. Diese setzen sich im Wesentlichen aus den Verpflichtungen aus Leasingverträgen zusammen. Diese Maßnahme diente der kurzfristigen Verbesserung der Liquidität. 2. Angaben zum Prüfungshonorar Im Geschäftsjahr fielen Honoraraufwendungen für den Abschlussprüfer von TEUR 92 (Vorjahr: TEUR 124) an, welche ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen betreffen. 3. Aufgliederung der Arbeitnehmerzahl nach Gruppen Im Jahresdurchschnitt 2023 beschäftigte die Gesellschaft 64 (Vorjahr: 61) Mitarbeiter, diese verteilen sich wie folgt auf folgende Arbeitnehmergruppen:
4. Konzernzugehörigkeit Die DNSEU ist eine Konzerngesellschaft der DN Solutions Co., Ltd., Changwon/Südkorea, (kleinster Konsolidierungskreis). Die DNSEU gehört zum Konzern (größter Konsolidierungskreis) DN-Automotive, Yangsan/South Gyeongsang Province/Südkorea, an, in deren Konzernabschluss sie einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird bei The Financial Supervisory Service in Seoul / Südkorea, offengelegt und ist unter der Internet Adresse www.fss.or.kr einzusehen. 5. Angaben zur Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehören bzw. gehörten an:
Die Geschäftsführer üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. 6. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.
Dormagen, den 13. September 2024 DN Solutions Europe GmbH Der Geschäftsführer Frederik Gedda Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DN Solutions Europe GmbH , Dormagen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DN Solutions Europe GmbH , Dormagen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DN Solutions Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 13. September 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Thomas Küster, Wirtschaftsprüfer ppa. Andreas Henckel, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 19.09.2024 festgestellt. |
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