Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Lührig GmbhLiquidiert
50226 Frechen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Marc Jan Govers seit 10.6.2016 | Liquidator |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Marc Johan Anton Lennards | 33.33% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
B.V. Beheermaatschappij HAKAMA | 33.33% |
B.V. ADVIES-En Projektenbureau A.P.G. | 33.33% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lührig GmbHFrechenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht1. Darstellung des Geschäftsverlaufs 2014 Nach den in den Vorjahren ausführlichen Darstellungen zum jährlichen Geschäftsverlauf ist nach der im Oktober 2014 erfolgten Veräußerung des Geschäftsbetriebes unseres Unternehmens hierzu keine detaillierte Betrachtung mehr erforderlich. Die Gesellschafter der Lührig GmbH sahen Mitte 2014 keine signifikante Möglichkeit mehr, dass aufgrund der bestehenden Positionierung der Gesellschaft im Wettbewerb (Vertrieb-, Personal-, After-Sale-Situation) ein Turnaround mittelfristig herbeizuführen wäre und entschlossen sich, den Geschäftsbetrieb an einen Mitbewerber zu veräußern. Der Kaufvertrag kam am 30.09.2014 zustande und wurde am 20.10.2014 vollzogen. Danach bilanziert unsere Gesellschaft zum 31.12.2014 weder Anlagevermögen noch Warenvorräte und auch keine mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten. Die Geschäftsleitung geht davon aus, gegen den ausgeschiedenen Mitarbeiter Ansprüche realisieren zu können hinsichtlich der von ihm getätigten Unterschlagungen bis zum 1. Quartal 2014. Insofern wird die Gesellschaft bis auf Weiteres fortgeführt und abgewickelt. 2. Finanz- und Vermögenslage, Liquidität Zum 31.12.2014 weist unsere Bilanz aus: Eigenkapital T€ 621 Cash-flow T€ 1.163 Den Forderungen in Höhe von T€ 1.048 (davon T€ 500 an eine Gesellschaft der Anteilseigner) stehen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 309 gegenüber. 3. Aktuelle Lage und voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Unsere Gesellschaft ist aktuell in der bereits angesprochenen Abwicklung. Die Vermögenswerte überschreiten die Verpflichtungen um ein Vielfaches. Risiken für die Gesellschaft sind aufgrund des ordentlich geplanten und auch durchgeführten Abwicklungsverfahrens nicht gegeben.
Frechen, den 27. März 2015 Stefan Marc J. Govers BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Lührig GmbH weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss 2014 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den allgemeinen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach den Vorschriften des § 266 HGB. Sie wurde nach den Vorschriften des § 42 Abs. 3 GmbHG erweitert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden. II. Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften Im Berichtsjahr wurden keine Abweichungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr vorgenommen. Die nachstehenden erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden wie im Vorjahr unverändert angewandt: 1. Anlagevermögen Nach der Veräußerung des Geschäftsbetriebes im Oktober 2014 ist zum 31.12.2014 kein Anlagevermögen mehr vorhanden. Die Abschreibungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen richtet sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. 2. Infolge der Veräußerung des Geschäftsbetriebes im Oktober 2014 ist zum 31.12.2014 auch kein Vorratsvermögen mehr vorhanden. 3. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten abzüglich Wertberichtigungen angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen im Sinne von § 253 Abs. 4 HGB berücksichtigt. 4. Flüssige Mittel sind zum Nennwert bilanziert. 5. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag gem. § 272 Abs. 1 HGB angesetzt. 6. Die Rückstellung für Altersversorgungsverpflichtungen wird mit dem Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 2 HGB unter Berücksichtigung der von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Marktzinssätze bewertet und bilanziert. Als Bewertungsverfahren wurde dabei die Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) angewandt mit einem Rechnungszinssatz von 4,53%. Zugrunde gelegt wurde als Sterbetafel die "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Als Gehaltstrend wurden 2 % jährlich angesetzt. Von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB, den Unterdeckungsbetrag im Rahmen der Umstellung auf das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) auf mehrere Jahre zu verteilen, wurde kein Gebrauch gemacht. 7. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr 2014 betreffenden, noch nicht veranlagten Ertragssteuern. 8. Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken Rechnung getragen. Die Bewertung des notwendigen Erfüllungsbetrages erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. 9. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bewertet worden. III. Erläuterungen zur Bilanz auf den 31.12.2014 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens stellt sich im Berichtsjahr wie folgt dar (Anlage III/3): 2. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden gebildet für: Jahresabschluss- und Steuerberatungskosten € 17.000,00 IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie bisher nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 2. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 3. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung gemäß versicherungs-mathematischem Gutachten von € 5.282,00 enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigt en Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB) Im Jahresdurchschnitt 2014 wurden durchschnittlich 18 Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) in unserem Unternehmen beschäftigt :
2. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans (§ 285 Nr. 10 HGB) Die Geschäfte der Gesellschaft wurden im Berichtsjahr geführt von den Herren
3. Abschlussprüferhonorar Die Gesellschaft macht von ihrem Wahlrecht nach § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB Gebrauch, die Angaben nach § 285 Abs. 17 HGB der Wirtschaftsprüferkammer auf deren schriftliche Anforderung zu übermitteln.
Frechen, den 27. März 2015 Gez. Marc J. Govers, Geschäftsführer AnlagespiegelEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 201
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.10.2015 festgestellt. "Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Lührig GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. H. Schlussbemerkung Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatte ich in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450).
Köln, den 26. Juni 2015 Albert Dörr, Wirtschaftsprüfer |
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