Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 341760
Vorher
Interroll Axmann Automation GmbH
Eingetragen
18.11.2002
Branche
Herstellung von Hebezeugen und FördermittelnHerstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb von Förderanlagen und deren Komponenten und Subsystemen sowie die Vornahme aller hiermit unmittelbar und mittelbar zusammenhängenden und verwandten Geschäften.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Marcel Bierbrauer
seit 24.3.2026
Geschäftsführer
Patrick Wedewardt
seit 24.3.2026
Prokura
Markus Jakob Asch
seit 24.3.2026
Geschäftsführer
Prokura
Uwe Reichert
seit 13.7.2022
Prokura
Peter Martin
seit 28.10.2021
Prokura
Steffen Flender
seit 6.10.2020
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Interroll Automation GmbH

Sinsheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015

A. Geschäft und Rahmenbedingungen 2015

Die Tätigkeit der Interroll Automation GmbH konzentriert sich auf die Produktion und Entwicklung von Fördermodulen und Subsystemen im Bereich der Stückgutfördertechnik. Die Produkte werden in Industrie, Handel und Gewerbe zum Transport, zum Speichern sowie zur Verteilung von Stückgütern eingesetzt. Die wichtigsten Märkte sind in den Bereichen KEP (Kurier, Express, Parcel), Paket- und Briefpost, Distribution, Versandhandel sowie Flughäfen.

Im Vergleich zum Vorjahr konnte im Maschinenbau beim Auftragseingang ein leichtes Plus von 1% verzeichnet werden. Für das Jahr 2016 rechnet der Branchenverband VDMA mit einem Nullwachstum. (Quelle: www.vdma.org.) Im Gegensatz dazu wurde im Bereich KEP, Postal und Versandhandel sowohl im Inland als auch im europäischen Ausland aufgrund des auch 2015 weiter boomenden Internethandels umfangreich investiert. Der E-Commerce-Umsatz im Handel mit Waren (B2C) in Deutschland ist nach dem bereits guten Wachstum in den Vorjahren nach Angaben des bevh (Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland) in 2015 auf 46,9 Mrd EUR gewachsen. Für 2016 wird eine weitere Steigerung von 12 % auf 52,5 Mrd. EUR erwartet. (Quelle: http://www.bevh.org/markt-statistik/zahlen-fakten).

In 2015 gab es erstmals seit der Jahrtausendwende eine Senkung der Strompreise. Auch die Preise für Öl und Gas gaben weiter nach. Bei den Stahlpreisen zeichnet sich weiterhin eine Entspannung ab. Die Preise für die meisten Sorten lagen deutlich unter dem Vorjahresniveau. (Quelle: www.stahlpreise.eu).

Die Löhne und Gehälter sind in Anlehnung an die Tarifabschlüsse (Tarifbezirk Südwest) im Jahr 2015 um 2,3 % gestiegen.

Im Jahr 2015 waren die Rahmenbedingungen insgesamt positiv für die Intralogistik aufgrund des wachsenden Internethandels und der sinkenden Rohstoffpreise. Die Wettbewerbssituation und die sinkenden Rohstoffpreise ließen allerdings keine Preiserhöhungen am Markt zu.

B. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2015

Auftragsentwicklung und Ertragslage

Alle im Folgenden angegebenen Prozentwerte beziehen sich, falls nicht ausdrücklich anders erwähnt, auf die Gesamtleistung ohne sonstige Erträge (entspricht Umsatzerlöse zuzüglich der Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen sowie den aktivierten Eigenleistungen).

Die Gesellschaft wird im Wesentlichen anhand der Kennzahlen "Output" (Gesamtleistung) und dem gruppeninternen EBIT (als Prozentsatz vom Output) gesteuert. Das EBIT ist um gewisse IC-Effekte bereinigt. Diese Kennzahlen werden monatlich nachgehalten und analysiert.

Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderung + aktivierte Eigenleistungen) ohne sonstige betriebliche Erträge (Output) lag in 2015 mit TEUR 46.445 um TEUR 11.154 höher gegenüber 2014. Die im Vorjahr getroffene Erwartung einer deutlichen Steigerung des Outputs wurde deutlich übertroffen.

Der Auftragsvorrat zum 31.12.2015 liegt mit TEUR 9.102 unter dem Niveau des Vorjahrs (TEUR 13.096).

Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand/Gesamtleistung) ist mit 52,57 % (i. Vj. 50,22 %) bedingt durch den Ausbau der neuen Produktlinie leicht angestiegen.

Der Personalaufwand stieg um TEUR 978. Die Personalaufwandsquote sank aufgrund der höheren Gesamtleistung und der damit verbundenen Skaleneffekte auf 23,1 % (i.Vj. 27,6%).

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr höhere Leiharbeitnehmerkosten in Höhe von TEUR 2.547 (i. Vj. TEUR 1.596) angefallen. Die umsatzabhängigen Lizenzgebühren sind um TEUR 609 gestiegen, die weiteren Intercompany-Gebühren und Re-Invoicingkosten stiegen ebenfalls um TEUR 850. Die Re-Invoicingkosten sind Auslagen anderer Unternehmen aus der Interroll-Gruppe für unsere Gesellschaft. Darüber hinaus setzen sich die Re-Invoicingkosten im Wesentlichen aus Management-Gebühren und Kosten für IT-Dienstleistungen zusammen.

Die Anzahl der Mitarbeiter betrug zum 31. Dezember 2015 195 (i. Vj. 167) Arbeitnehmer. Davon waren Angestellte 84 (i. Vj. 78), gewerbliche Arbeitnehmer 108 (i. Vj. 82) und Auszubildende 3 (i. Vj. 7).

Der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2015 liegt mit TEUR 47.233 deutlich über den Erwartungen des Budgets. Dies liegt insbesondere am überdurchschnittlichen Auftragseingang im ersten Quartal.

Nach den Einmalbelastungen in 2014 durch die Einführung der konzernweiten SAP-Software und der Implementierung der Abwicklungs- und Fertigungsprozesse für die neue Produktlinie (Modular Conveyor Platform MCP) konnte in 2015 ein deutlich besseres EBIT (2015: 11,3 %, i. Vj. 2,3%) erreicht werden.

Der an die Gesellschafterin abgeführte Gewinn beträgt TEUR 2.905 (i. Vj. TEUR 762).

Vermögens- und Finanzlage

Die Gesellschaft agiert in eigenen Geschäftsräumen. Der 2010 bezogene Neubau stellt den wesentlichen Posten im Anlagevermögen dar.

Zur Finanzierung des Neubaus wurde mit der Interroll (Schweiz) AG, S. Antonino im August 2010 ein Darlehensvertrag über TEUR 12.000 geschlossen. Dieses Darlehen wurde zum 31.12.2015 mit TEUR 6.000 in Anspruch genommen. Von der Gesellschafterin Interroll Holding GmbH wurde ein Darlehensrahmen von 15 Mio. Euro gewährt. Zum Bilanzstichtag wurde dieser mit TEUR 10.500 ausgenutzt. Die Darlehensvereinbarung hat eine Laufzeit bis 31.12.2017.

Die Bilanzsumme hat im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.904 zugenommen. Grund hierfür sind auf der Aktivseite hauptsächlich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 1.880). Auf der Passivseite sind die sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 470 und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 631 gestiegen. Die erhaltenen Anzahlungen stiegen um TEUR 71. Die sonstigen Rückstellungen stiegen ebenfalls um TEUR 1.097. Hiervon entfallen auf Rückstellungen für ausstehende Rechnungen TEUR 700. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung hingegen sanken um 365 TEUR

Die flüssigen Mittel per 31. Dezember 2015 waren mit TEUR 175 höher als im Vorjahr (TEUR 25) und sind stichtagsbezogen. Mit der Interroll Holding GmbH, Wermelskirchen, besteht zum Bilanzstichtag ein in 2014 neu gefasster Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Mit der Schweizer Konzerngesellschaft Interroll Schweiz AG besteht ein Factoring Vertrag. Die Finanzlage ist geordnet. Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen konzernintern.

Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Bilanzsumme) hat sich bei konstantem Eigenkapital bedingt durch die Erhöhung der Bilanzsumme auf 6,5 % (i. Vj. 6,9 %) verringert.

C. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres 2015

Nach der erfolgreichen Entwicklung der neuen Produktplattform für Leichtgutfördertechnik (Modular Conveyor Platform MCP) sowie des Aufbaues der dazugehörigen Produktionslinien, der Abwicklungs- und Fertigungsprozesse nach modernsten Produktionsmethodiken bis Ende 2014, konnte in 2015 diese Produktplattform mit über 250 Einzelaufträgen in 2015 erfolgreich auf den Markt platziert werden. Weitere Optimierungen im Zusammenhang mit der Produktplattform in Hinblick auf Auftragsabwicklungsprozesse, technische Ausführung, kürzere Lieferzeiten und Lieferzuverlässigkeit wurden in 2015 umgesetzt.

Nach der SAP-Einführung in 2014 unter Führung des Interroll SAP Competence Centers wurden in 2015 nahezu alle Geschäftsprozesse in das SAP vollständig integriert.

Beide der oben angesprochenen Vorgänge bedeuteten für die Organisation eine zusätzliche Belastung.

Aufgrund der wachsenden globalen Nachfrage nach neuen Förderer- und Sortierlösungen wurden Hr. Bernhard Kraus und Hr. Robert Lugauer mit Wirkung zum 01.01.2016 als weitere Geschäftsführer bestellt.

D. Forschung und Entwicklung 2015

Die in 2014 eingeführte Leichtgutfördertechnik Produktplattform (MCP) wurde im Rahmen der sogenannten Product-Clinic anwendungstechnisch, produktionstechnisch und wertanalytisch, mit dem Ziel weiterer Kostenoptimierungen sowie nochmals verkürzter Lieferzeiten, bearbeitet. In 2015 wurde die Prozesskette vom Auftragseingang bis zur Lieferung weiter optimiert und im SAP abgebildet. Die Überführung der bereits heute automatischen Generierung von Produktionsunterlagen für die Produktplattform MCP in das SAP wurde vorbereitet. Nach der Integration in das SAP ist hierdurch eine weitere Verbesserung der Gesamtprozesse zu erwarten.

Die Kosten für strategische Produktenwicklungen werden bei der Gesellschaft nicht aktiviert, sondern im Rahmen des R&D Agreements an die Interroll Schweiz AG weiterbelastet. Die Entwicklungsaktivitäten werden von der Interroll Automation GmbH im Rahmen ihrer Funktion als "Center of Excellence" für andere weltweit operierende Fertigungsstandorte durchgeführt.

Die Bandbreite an Endstellenlösungen für Sortieranwendungen konnte in 2015 im Rahmen auftragsbezogener Entwicklungen deutlich erweitert werden. Weiterentwicklungen am Interroll Crossbelt Sorter sowie den Sorterzuführungen fanden in vielen Teilbereichen statt. Die entwickelten Teillösungen werden nun in enger Zusammenarbeit mit dem Interroll Research Center zu einer Gesamtlösung zusammengeführt. Kundenanforderungen wie geringer Platzverbrauch, ergonomische Arbeitsbedingungen, breite Vielfalt der Sortiergüter von E-Commerce-Produkten bis zu großvolumigen Paketen sowie hohe Sortierleistungen sollen unter Beibehaltung der heutigen Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit des Interroll Crossbelt Sorters erfüllt werden.

E. Wesentliche Risiken und Chancen

Risikomanagement:

Die Gesellschaft analysiert monatlich ihre Entwicklung und erarbeitet zur Erreichung der Geschäftsziele sowie zur Begrenzung von Risiken auf Basis von Abweichungsanalysen gegebenenfalls Korrekturmaßnahmen.

Wesentliche Risiken:

Marktrisiken:

Die aus Marktrisiken resultierenden Umsatzeinbußen sind aus heutiger Sicht gering zu bewerten. Das prognostizierte Wachstum im Bereich E-Commerce wird auch in den Jahren 2016 und 2017 den Fördertechnik-Markt (Distributionslogistik) stabil halten.

Projektrisiken:

Ein Schwerpunkt der unternehmerischen Tätigkeit ist die Realisierung von kundenspezifischen Subsystemen. Das inhärente Risiko der Ergebnisbeeinträchtigung durch Kostensteigerungen wird durch das Projektcontrolling, die regelmäßige Überwachung, sowie eines fachspezifischen Know how auf ein Minimum reduziert. In 2015 wurde darüber hinaus ein monatliches Projektreporting eingeführt.

Liquiditätsrisiken:

Sie sind aufgrund der bestehenden Konzernfinanzierung nicht erkennbar. Darüber hinaus werden Vorauszahlungen nach dem laufenden Projektfortschritt erhoben, die wesentlich zur Deckung des laufenden Finanzbedarfs beitragen.

Forderungsausfallrisiken:

Diese sind ebenfalls von untergeordneter Bedeutung, da im Zuge des Factoring Vertrages dieses Risiko auf den Faktor übergeht. Darüber hinaus wird durch Abschlagszahlungen dieses Risiko vermindert.

Währungsrisiken:

Solche bestehen nicht, da im Wesentlichen in Euro agiert wird.

Mitarbeiterrisiken:

Nach wie vor ist die Rekrutierung hochqualifizierter Mitarbeiter, insbesondere im Ingenieurbereich, schwierig und stellt eine besondere Herausforderung für das geplante Wachstum der Gesellschaft dar.

Gesamtaussage zu Risiken:

Es sind keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Aus dem Projektgeschäft entstehen keine Risiken, die über das normale Maß bei vergleichbaren Unternehmen hinausgeht.

Wesentliche Chancen:

Auch für 2016 und 2017 werden absehbar positive Marktbedingungen in der Intralogistik vorliegen. Diese werden nach wie vor durch den wachsenden Internethandel mit immer breiterer Anwendung, z.B. im Lebensmittelbereich bestimmt.

Die neuentwickelte und erfolgreich in den Markt eingeführte Produktplattform für Leichtgutfördertechnik in Verbindung mit einem sehr guten Marktzugang über die Vertriebseinheiten der Interrollgruppe ermöglicht weiteres Wachstum. Mit dem Interroll Crossbelt Sorter hat die Gesellschaft ein sehr gut im Markt eingeführtes Schlüsselprodukt für den wachsenden E-Commerce Markt.

Mit der eingeführten SAP-Software können Abwicklungs- und Produktionsprozesse effizient umgesetzt werden, was in Verbindung mit den zu erwartenden stabilen Rohstoffpreisen zu Produktivitätsverbesserungen führen sollte.

G. Prognosebericht

Nach dem erfolgreichen Produkt Launch der neuen Produktplattform MCP Mitte 2015 beginnt der Auftragseingang spürbar anzuziehen. Für 2016 wird erwartet, dass sich diese positive Entwicklung weiter fortsetzt und eine leichte Output-Steigerung ermöglicht.

Es wird erwartet, dass sich das positive Ergebnis von 2015 in 2016 bestätigt und zu einer leichten EBIT-Steigerung führt. Gestützt wird diese Erwartung vor allem durch die anhaltende hohe Investitionsbereitschaft im Bereich E Commerce und Kurier - & Expressdienste.

Zur Portfolioergänzung beginnt in 2016 die Neuentwicklung einer Plattform für Palletten - Fördertechnik.

Die neu berufene Geschäftsführung wird die Organisationsstrukturen im Hinblick auf die zu erwartende positive Geschäftsentwicklung und nachhaltiges Wachstum neu ausrichten. Dabei liegt die Herausforderung unter anderem darin qualifiziertes Personal zu akquirieren.

 

Sinsheim, den 11. März 2016

Dr.-Ing. Heinrich Droste, Geschäftsführer

M. Kuhn, Geschäftsführer

B. Kraus, Geschäftsführer

R. Lugauer, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2015 31.12.2014
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Software 96.449,27   117.355,30  
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 10.183.236,83   10.571.082,14  
2. technische Anlagen und Maschinen 2.787.815,50   2.762.865,24  
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 444.800,70   444.766,44  
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 54.654,40   0,00  
    13.566.956,70   13.896.069,12
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.326.699,03   3.357.633,04  
2. unfertige Erzeugnisse 5.367.046,08   7.109.094,94  
3. fertige Erzeugnisse 1.173.182,08      
4. geleistete Anzahlungen 1.080.800,58 11.947.727,77 797.017,04 11.263.745,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00   28.056,10  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.244.436,83   4.363.841,16  
3. Sonstige Vermögensgegenstände 80.491,43 6.324.928,26 563.952,51 4.955.849,77
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   174.608,24   25.626,13
    18.447.264,27   16.245.220,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten   37.561,45   6.445,71
    32.051.782,42   30.147.735,75

Passiva

       
      31.12.2015 31.12.2014
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital     2.000.000,00 2.000.000,00
II. Kapitalrücklage     3.000,00 3.000,00
III. Gewinnvortrag     64.753,84 64.753,84
IV. Jahresüberschuss     0,00 0,00
      2.067.753,84 2.067.753,84
B. Rückstellungen        
sonstige Rückstellungen     4.076.182,43 2.979.057,95
C. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten     173,51 225,03
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen     1.001.535,07 930.240,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen     644.828,66 1.009.384,55
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen     23.531.907,75 22.901.333,65
--davon gegenüber Gesellschafter EUR 10.952.069,89 (Vj: EUR 7.642.868,51)--        
5. sonstige Verbindlichkeiten     729.401,16 259.740,73
--davon aus Steuern EUR 567.928,70 (Vj: EUR 126.805,48)--        
--davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 24.690,40 (Vj: EUR 17.481,10)--        
      25.907.846,15 25.100.923,96
      32.051.782,42 30.147.735,75

Gewinn- und Verlustrechnung

2015 2014
1. Umsatzerlöse   47.013.642,70   34.383.254,61
2. Verminderung (Vj: Erhöhung) des Bestands an unfertigen Erzeugnissen   -568.866,78   59.095,57
3. andere aktivierte Eigenleistungen   0,00   849.131,04
4. sonstige betriebliche Erträge   3.274.580,35   3.283.645,61
-- davon Erträge aus Kursdifferenz EUR 4.425,37 (i. Vj. EUR 1.745,33)        
5. Materialaufwand        
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -21.449.659,69   -16.559.432,60  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.964.421,94 -24.414.081,63 -1.164.424,42 -17.723.857,02
6. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter -9.062.949,23   -8.199.608,14  
b) Soziale Abgaben -1.661.161,18 -10.724.110,41 -1.546.009,72 -9.745.617,86
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände        
des Anlagevermögens und Sachanlagen   -900.563,37   -776.674,68
8. sonstige betriebliche Aufwendungen   -10.335.369,02   -9.053.442,60
-- davon Aufwendungen aus Kursdifferenz EUR 26.989,58 (i. Vj. EUR 3.594,11)        
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   0,00   790,63
--davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (i. Vj. EUR 790,63)--        
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -434.652,96   -481.179,30
--davon an verbundene Unternehmen EUR 434.652,96 (i. Vj. EUR 481.179,30)--        
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   2.910.578,88   795.146,00
12. sonstige Steuern   -6.047,69   -32.941,45
13. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn   -2.904.531,19   -762.204,55
14. Jahresüberschuss   0,00   0,00

Anhang

I. Allgemeines

Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Förderanlagen und deren Komponenten und Subsystemen.

Die Interroll Automation GmbH ist wie im Vorjahr eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 ist unter Beachtung der für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuchs in Verbindung mit den Vorschriften betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt worden.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach den Vorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist wie im Vorjahr nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB dargestellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und ggf. außerplanmäßige Abschreibungen, unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zurechenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Herstellungskosten umfassen im Wesentlichen Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten (im Wesentlichen Material- und Fertigungsgemeinkosten). Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Die Nutzungsdauer für Bauten beträgt 25 Jahre und für technische Anlagen und Maschinen sowie für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 18 Jahre. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 150,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und im Anlagenspiegel weder als Zugänge noch als Abgänge gezeigt. Geringwertige Wirtschaftsgüter ab einem Wert von EUR 150,00 bis EUR 410,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Zugang ausgewiesen.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert bilanziert. Die Bewertung der geleisteten Anzahlungen erfolgt zum Nennwert. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten (im Wesentlichen Fertigungseinzelkosten, Materialeinzelkosten) auch angemessene Teile der Gemeinkosten (im Wesentlichen Fertigungsgemeinkosten, Materialgemeinkosten) berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten sind zum Nennwert zum Bilanzstichtag angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) liegen nicht vor. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Steuerrückstellungen waren aufgrund einer steuerlichen Organschaft mit der Interroll Holding GmbH, Wermelskirchen, nicht zu bilden.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

In den Vorräten haben sich die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe auf TEUR 4.327 (i. Vj. 3.358) erhöht.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die nicht an den Faktor verkauft waren, bestehen zum Bilanzstichtag nicht (i. Vj. 28 TEUR).

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 6.244 (i. Vj. 4.364). Sie betreffen in Höhe von TEUR 3.317 (i. Vj. 1.712) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, in Höhe von TEUR 788 (i .Vj. 920) ein kurzfristiges Darlehen und in Höhe von TEUR 2.140 (i. Vj. 1.732) sonstige Vermögensgegenstände. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensstände in Höhe von TEUR 80 (i.Vj. 564) umfassen im Wesentlichen eine Sicherheitsleistung gegenüber dem Schweizer Zoll.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Rückstellungen für Urlaub und Arbeitszeitkonto (TEUR 1.140; i. Vj. TEUR 1..189), Gewährleistungs-Verpflichtungen (TEUR 833; i. Vj. TEUR 968), Mitarbeiterprämien (TEUR 419; i. Vj. TEUR 260), sowie Rückstellungen für diverses (TEUR 805; i. Vj. TEUR 502). Außerdem besteht zum Bilanzstichtag eine Rückstellung für ausstehende Eingangsrechnung in Höhe von 697 TEUR.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 23.532 (i. Vj. TEUR 22.901). Davon entfällt auf die Gesellschafterin TEUR 10.952 (i. Vj. TEUR 7.643), darunter ein Darlehen, befristet bis 31.12.2017, über TEUR 10.500.

Die übrigen Verbindlichkeiten resultieren hauptsächlich aus erhaltenen Anzahlungen TEUR 4.683 (i. Vj. 5.370 TEUR), dem Verrechnungsverkehr und aus der Aufnahme eines langfristigen, in jährlichen Teilbeträgen zu tilgenden Darlehens bei der Interroll (Schweiz) AG über TEUR 6.000 (i. Vj. TEUR 8.400) zur Finanzierung der Herstellungskosten für den Neubau. Das Darlehen der Interroll (Schweiz) AG besitzt eine Laufzeit bis 31.12.2020.

Alle anderen übrigen Verbindlichkeiten besitzen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen TEUR 729 (i. Vj. TEUR 260).

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit Gesamt
Bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre
1. Vbl. gegenüber Kreditinstituten (31.12.2014) 0,2     0,2
  (0,2)     (0,2)
2. Erhaltene Anz. auf Bestellungen (31.12.2014) 1002     1002
  (930)     (930)
3. Lieferung und Leistungen (31.12.2014) 645     645
  (1.010)     (1.010)
4. Vbl. gegenüber verbundenen Untern. (31.12.2014) 7.032 16.500 0 23.532
  (14.501) (7.200) (1.200) (22.901)
5. Sonstige Verbindlichkeiten (31.12.2014) 729     729
  (260)     (260)

(Alle Werte in TEUR)

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aktivierten Eigenleistungen liegen im Geschäftsjahr nicht vor (i.Vj. 849 TEUR)

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich im Wesentlichen aus Intercompany-Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 2.315 (i. Vj. TEUR 2.329), Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 331(i. Vj. TEUR 298) und Erlösen aus Abfallverwertung in Höhe von TEUR 85 (i. Vj. TEUR 91) zusammen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten mit TEUR 741 (i. Vj. TEUR 651) Kosten der Warenabgabe, mit TEUR 337 (i. Vj. TEUR 300) Raumkosten, mit TEUR 2.547 (i. Vj. TEUR 1.596) Leiharbeitnehmerkosten, mit TEUR 49 (i. Vj. TEUR 1.848) Rechts- und Beratungskosten und mit TEUR 4.523 (i. Vj. TEUR 3.064) Intercompany-Belastungen.

Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr 2015 waren durchschnittlich 177 (i. Vj. 158) Mitarbeiter beschäftigt; davon gewerbliche Arbeitnehmer 102 (i. Vj.83) und Angestellte 79 (i. Vj. 76).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Aus Miet- und Leasingverträgen entstehen Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 96 bis Laufzeitende 2016. Zum Zweck der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes wurde 2010 ein Leasingvertrag für eine Telefonanlage mit einer ursprünglich 5-jährigen Laufzeit eingegangen. Dieser wurde um ein weiteres Jahr bis zum 31.12.2016 verlängert. Außerdem besteht ein Mietverhältnis für Montagefläche welches bis zum 31.12.2016 läuft.

Haftungsverhältnisse: Für eventuelle Forderungen gegenüber einem Konsortium an dem die Interroll Automation GmbH beteiligt ist wurde eine bis zum 31. Juli 2015 befristete Gewährleistungsbürgschaft in Höhe von 168 TEUR gewährt. Eine Inanspruchnahme erfolgte nicht.

Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr die Herren

Doktor-Ingenieur Heinrich Droste, Sinsheim

Diplom-Ingenieur Michael Kuhn, Sinsheim

bestellt.

Seit 01.01.2016 sind zusätzlich bestellt

Diplom-Ingenieur Bernhard Kraus, Sandhausen

Diplom-Mathematiker Robert Lugauer, Konstanz

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird im Einklang mit § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Wir haben gemäß § 285 Nr. 17 letzter Teilsatz HGB auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars verzichtet.

Die Interroll Holding GmbH, Wermelskirchen, ist alleinige Anteilseignerin der Interroll Automation GmbH (kleinster Konsolidierungskreis).

Der Jahresabschluss der Interroll Automation GmbH wird in den Konzernabschluss der obersten Konzerngesellschaft Interroll Holding AG (größter Konsolidierungskreis), San Antonino/Schweiz, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Konzernobergesellschaft erhältlich.

 

Sinsheim, den 11. März 2016

Dr.-Ing. Heinrich Droste, Geschäftsführer

Bernhard Kraus, Geschäftsführer

Michael Kuhn, Geschäftsführer

Robert Lugauer, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2015
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2015
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Software 557.015,61 10.871,20 0,00 0,00 567.886,81
  557.015,61 10.871,20 0,00 0,00 567.886,81
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten 12.302.768,19 0,00 0,00 0,00 12.302.768,19
2. technische Anlagen und Maschinen 5.223.455,12 377.103,10 0,00 0,00 5.600.558,22
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.406.048,24 128.822,25 0,00 -26.278,29 1.508.592,20
4. Geleistete Anzahlungen und          
Anlagen im Bau 0,00 54.654,40 0,00 0,00 54.654,40
  18.932.271,55 560.579,75 0,00 -26.278,29 19.466.573,01
  19.489.287,16 571.450,95 0,00 -26.278,29 20.034.459,82
Abschreibungen
01.01.2015
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2015
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Software 439.660,31 31.777,23 0,00 0,00 471.437,54
  439.660,31 31.777,23 0,00 0,00 471.437,54
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten 1.731.686,05 387.845,31 0,00 0,00 2.119.531,36
2. technische Anlagen und Maschinen 2.460.589,88 352.152,84 0,00 0,00 2.812.742,72
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 961.281,80 128.787,99 0,00 -26.278,29 1.063.791,50
4. Geleistete Anzahlungen und          
Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  5.153.557,73 868.786,14 0,00 -26.278,29 5.996.065,58
  5.593.218,04 900.563,37 0,00 -26.278,29 6.467.503,12
Buchwerte
31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Software 96.449,27 117.355,30
  96.449,27 117.355,30
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 10.183.236,83 10.571.082,14
2. technische Anlagen und Maschinen 2.787.815,50 2.762.865,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 444.800,70 444.766,44
4. Geleistete Anzahlungen und    
Anlagen im Bau 54.654,40 0,00
  13.470.507,43 13.778.713,82
  13.566.956,70 13.896.069,12

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Interroll Automation GmbH, Sinsheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Karlsruhe, den 14. März 2016

PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Annegret Glöckner, Wirtschaftsprüfer

ppa. Beate Heubrock, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 wurde am 08.04.2016 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.