Stammdaten

Register
Amtsgericht Kaiserslautern HRB 32728
Vorher
LTG Landstuhler Transport Gesellschaft mbH
Eingetragen
6.2.2002
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungGüterbeförderung im Straßenverkehr
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb einer Spedition und die Erbringung von Logistikdienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Sabrina Wasem
seit 7.6.2019
Prokura
Jochen Wasem
seit 7.6.2019
Geschäftsführer
Sebastian Spiegel
seit 7.6.2019
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Jochen Wasem
Weilerbach
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wasem Logistik GmbH

Kaiserslautern

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die Wasem Logistik GmbH wurde am 05.03.2001 gegründet und hat ihren Sitz in Kaiserslautern.

Es gab keine Änderungen der rechtlichen Unternehmensstruktur im Jahr 2023.

Die Geschäftstätigkeit der Wasem Logistik GmbH umfasst neben dem Betrieb einer Spedition insbesondere die Erbringung von Logistikdienstleistungen. Das Leistungspaket für Kunden umfasst hierbei die Lagerung, die Kommissionierung sowie den Versand der Waren.

Wesentliche Standorte sind:

• Kaiserslautern

• Waldmohr

• Kindsbach

• Ramstein

Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Produktstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht.

Um die Konkurrenzfähigkeit unserer Leistungen zu sichern, haben wir neue Logistikstandorte hinzugenommen und betreiben ca. 190.000 qm an Lagerfläche im Außen- und Innenbereich.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023, im nach wie vor krisengeprägten Umfeld, ins Stocken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2023 ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 % gesunken.

Entwicklung der Branche

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung beeinflusste auch die Speditions- und Logistikbranche.

Auch in 2023 kam es im produzierenden Gewerbe in Folge von zurückgehender Nachfrage und Produktionsstopps zu erheblichen Schwankungen bei Bedarf von Transport- und Lagerleistungen. Aufgrund der Produktknappheit ergibt sich eine unmittelbare Erhöhung des Speditions- und Logistikbedarfs. Hinzu kommt, dass das produzierende Gewerbe dazu tendiert, die eigene Lagerhaltung zu reduzieren und Logistikleistungen fremd zu beziehen sowie die Bestände der Roh- und Fertigwaren aufzubauen, weg von Just-in-Time-Belieferungen über große Distanzen. Die allgemeine Branchenentwicklung zeigte sich auch in den Umsätzen des Unternehmens. Gleichzeitig sind die Unternehmen aufgrund des stockenden Wirtschaftswachstum angehalten, jeglichen Aufwand in Frage zu stellen um Kosten einzusparen.

Einschätzung der Unternehmensleitung

Der Geschäftsverlauf war im Geschäftsjahr gekennzeichnet durch Stabilisierung der Geschäftsbereiche, Anpassung der betrieblichen Abläufe in Bezug auf die stagnierende Wirtschaftslage und den sich daraus ergebenden neuen Anforderungen der Bestandkunden sowie Akquirierung von Neukunden.

Der Bau der neuen Logistikhalle am Standort Kaiserslautern wurde vorangetrieben.

Auf nahezu allen wichtigen Märkten konnte der Umsatz weiterhin gesteigert werden. Das Jahr 2023 verlief für die Wasem Logistik GmbH im Ganzen erfolgreich. Der Umsatz des Berichtsjahres konnte gegenüber dem Vorjahr verbessert werden.

Der Umsatzanstieg ist zurückzuführen auf eine höhere Nachfrage der Dienstleistungen. Auch für 2024 wird mit einer Fortsetzung der Nachfrageerhöhung gerechnet. Durch den in naher Zukunft bevorstehenden Aufschwung und den sich daraus ergebenden Auswirkungen - Unternehmen bereiten sich strategisch auf den Aufschwung vor - werden sich unsere Umsätze weiter steigern.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Wasem Logistik GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt positiv entwickelt. Die Prognose der Umsatz- und Ergebnissteigerungen aus dem Vorjahr wurde nahezu erreicht.

Die beabsichtigten Synergien durch kürzere Entfernungen zwischen den Lagern, sowie der Ausbau der Verwaltungseinheit durch die Sitzverlegung in die angemietete Immobilie 'Von-Miller-Straße 10, 67661 Kaiserslautern, als zentralliegender Hauptsitz, haben sich im Geschäftsjahr 2023 weiter positiv bewährt.

2.1 Ertragslage

Das Rohergebnis entwickelte sich mit € 22.073.287,49 gegenüber dem Vorjahr deutlich positiv. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr betrug 16,74 %.

Im Bereich der Logistik konnte der Auftragsbestand erheblich ausgeweitet werden.

Wir haben ein Jahresergebnis von € 1.601.336,65 vor Steuern erzielt.

Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresergebnis von € 934.218,63 (Vorjahr: € 844.299,05) ab. Damit konnte das Ergebnis des Vorjahres in diesem Geschäftsjahr wieder gesteigert werden. Das Ergebnis ist um 10,65 % gestiegen.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten deutlich gestiegen. Die Löhne und Gehälter 2023 betrugen € 6.656.041.37 gegenüber € 6.137.127,64 im Vergleichszeitraum 2022. Dies entspricht einer Steigerungsrate von 8,46 % und einem absoluten Anstieg von € 518.913,73.

An sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung fielen im Berichtsjahr 2023 € 1.342.847,85 an. In 2022 belief sich der entsprechende Wert auf € 1.242.675,60. Der Betrag der absoluten Erhöhung in Höhe von € 100.172,25 entspricht einer Steigerungsrate von 8,06 %.

Dieser Anstieg ist Ausdruck des höheren Personalbestandes ohne Geschäftsführer (Jahresdurchschnitt 179 AN / Vorjahr: 171 AN), der insbesondere aus der Erhöhung der logistischen Dienstleistungen sowie der Erweiterung der Verwaltungseinheit resultiert.

2.2 Finanzlage

Ausgehend vom Jahresüberschuss des Geschäftsjahres von € 934.218,63 konnte unter Hinzurechnung bzw. Kürzung nicht zahlungswirksamer Aufwendungen und Erträge sowie weiterer bilanzieller Verschiebungen (Veränderungen von Aktiva und Passiva außer Anlagevermögen und Bankschulden und liquide Mittel) ein Mittelzufluss aus der laufenden Tätigkeit von € 3.939.630,65 erwirtschaftet werden.

Hauptsächlich infolge der Investitionen in die Erweiterung der Lagerlogistik ergibt sich ein Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von € -15.755.872,83.

Der durch die Investitionen benötigte Liquiditätsbedarf wurde nach Abzug des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit im Weiteren durch die Nettokreditzuführung im Geschäftsjahr von € 11.626.679,25 sowie die Inanspruchnahme der liquiden Mittel bzw. des Kontokorrents in Höhe von € -189.562,93 sichergestellt.

Der Finanzmittelfonds beläuft sich entsprechend zum Bilanzstichtag auf € -615.945,50 und entfällt mit € 308.343,74 auf liquide Mittel und mit € -923.938,84 auf die zum Bilanzstichtag in Anspruch genommene Kontokorrentlinie.

Aufgrund der frühzeitig getroffenen Finanzierungsvereinbarungen zu den im Geschäftsjahr durchgeführten Investitionen und den am nachhaltigen Cashflow orientierten Laufzeiten der Kredite war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gesichert.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Der negative Cashflow aus dem Investitionsbereich von € -15.755.872,83 im Berichtsjahr konnte neben der Aufnahme weiterer Fremdmittel teilweise mit Eigenmitteln sowie durch öffentliche Zuschüsse finanziert werden. Das Ziel unserer Kreditpolitik ist es, durch die Aufnahme langfristig verfügbarer Fremdmittel unser Unternehmenswachstum finanziell abzusichern.

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können und unter Inanspruchnahme von Skonto zu zahlen.

Unsere Maßnahmen führten zu einem ausgeglichenen Finanzbild. Das Anlagevermögen war zu 100 % durch langfristiges Kapital gedeckt. Die Investitionen konnten durch die Zunahme langfristiger Mittel finanziert werden.

2.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist um € 14.386.257,04 auf € 38.890.217,91 gestiegen. Die Bilanzsumme von Wasem Logistik GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf € 38.890.217,91. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (€ 24.503.960,87) um 58,71 % erhöht.

Bei einer investitionsbedingten Erhöhung des langfristig gebundenen Vermögens um T€ 13.807 auf T€ 33.367 ist auch eine Erhöhung des kurzfristig gebundenen Vermögens um T€ 435 festzustellen.

In der Konsequenz entfallen am Bilanzstichtag 86 % oder T€ 33.367 auf mittel- und langfristig gebundenes Vermögen, 13 % oder T€ 5.165 auf kurzfristig gebundenes Vermögen und 1 % oder T€ 358 auf den Rechnungsabgrenzungsposten.

In der Kapitalstruktur ist in Höhe des Jahresergebnisses von T€ 934 ein Anstieg des Eigenkapitals auf T€ 5.642 oder 15 % der Bilanzsumme zu verzeichnen.

Infolge der im Wesentlichen kreditfinanzierten Investitionen liegen die mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag bei T€ 25.136 und damit um T€ 10.483 über dem Vorjahr.

Durch die Erhöhung der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 2.407 hat sich bei den kurzfristigen Schulden unter Berücksichtigung unveränderter Rückstellungen, sowie durch die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 830 und der Verminderung der sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 24 insgesamt eine Erhöhung zum Vorjahr um T€ 3.213 eingestellt.

Abschließend schätzen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft insgesamt als gut ein.

3. Chancen- und Risikobericht

Die Effekte der Konjunktur bzw. die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Logistik und Speditionsbranche und damit auch auf die Entwicklung der Wasem Logistik GmbH.

Im Rahmen der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung leiten sich für die Wasem Logistik GmbH Risiken in Hinblick auf das wirtschaftliche Umfeld sowie Chancen- und Wettbewerbssituation infolge von Änderungen politischer, gesetzlicher oder gesellschaftlicher Rahmenbedingungen ab. Diese können direkter Natur (unmittelbarer Einfluss auf die eigene Vermögens-, Finanz- und Ertragslage) sowie indirekter Natur (Einfluss auf Kunden, Lieferanten oder sonstige Geschäftspartner) sein. Gleichsam bieten diese Risiken oftmals auch Potenziale in Form zusätzlicher Geschäftschancen oder verbesserter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen.

Dem in der Refinanzierungsstruktur begründeten Zinsänderungsrisiko begegnen wir durch weitgehend an die Investitionen angepasste Zinsbindungsfristen und Kreditlaufzeiten. Das historisch niedrige Zinsniveau wurde am 21.07.2022 durch die Leitzinserhöhung der EZB aufgehoben und markierte damit eine Zinswende. Vorausschauend wurden die im Jahr 2023 notwendigen Investitionen noch im Jahr 2022 zu marktgerechten Konditionen finanziert, ohne die grundsätzliche Wirtschaftlichkeit der Investitionen außer Acht zu lassen.

Seit dem 20.09.2023 liegt der durch die EZB festgelegte Leitzins konstant bei 4,5 % und hat damit vorerst seinen Peak erreicht.

Das Bonitätsrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sehen wir vor dem Hintergrund der Größe und Struktur unserer Kunden als eher gering an. Dem allgemeinen Kreditrisiko begegnen wir durch ein sensibles Debitorenmanagement.

Bei den von uns eingelagerten oder transportierten Produkten oder Materialien handelt es sich regelmäßig nicht um umweltkritische Stoffe, so dass wir von keinem nennenswerten Umweltrisiko ausgehen.

Soweit möglich und sinnvoll haben wir weitere versicherbare Risiken durch adäquate Versicherungsverträge abgedeckt.

Mit der regelmäßigen Hinterfragung äußerer und innerer Veränderungen auf unsere Risikostruktur verbinden wir auch die Chance uns frühzeitig auf Veränderungen einzustellen und sogar gegebenenfalls Wettbewerbsvorteile zu generieren.

Existenzbedrohende Risiken sehen wir aktuell sowie für die nächste Zukunft nicht. Der kommende Aufschwung wird den Lagerbedarf inklusive Transporte in Zukunft weiter steigern. Bereits heute gibt es eine überdurchschnittliche Anzahl an Nachfragen von Lageflächen, da sich die Unternehmen strategisch auf den Aufschwung vorbereiten.

Der unverhältnismäßige Energiepreisanstieg seit Mitte/Ende 2021 aufgrund erhöhter Nachfrage nach Energie durch die Industrie, die sich von der Corona-Krise erholte, sowie durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine Anfang 2022, hat - aufgrund langfristiger Lieferverträge - für die Jahre 2023 keine gravierenden Auswirkungen auf die Wasem Logistik GmbH. Der Energiemarkt hat sich im Laufe des Jahres 2023 stabilisiert, wodurch einzelne neu abzuschließende Energieverträge zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen werden konnten.

4. Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

Mit der expandierenden Umsatzentwicklung wird auch eine weitere Erhöhung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verbunden sein. Unsere Ergebnisentwicklung wird 2024 durch weitere Investitionen und neue Dienstleistungsverträge gekennzeichnet sein. Wir rechnen mit einem im Branchenvergleich befriedigenden Ergebnis.

Unsere Kapazitäten waren in den ersten Monaten des Jahres 2024 ausgelastet. Wir gehen auch in den nächsten Monaten von einer vollständig ausgelasteten Beschäftigung aus.

Die Umsatzentwicklung des ersten Quartals des Jahres 2024 verlief positiv. Für das Gesamtjahr 2024 erwarten wir einen Umsatzzuwachs von ca. 16,5 % gegenüber dem Vorjahr. Die gegenüber dem Vorjahr erwartete leichte Ergebnissteigerung beruht im Wesentlichen auf neu vereinbarten Dienstleistungsverträgen und einer auftragsbasierten Prognoserechnung.

Vor allem durch den im Jahr 2023 erfolgten Zukauf neuer Lager- und Büroflächen, inklusive Freifläche (20.000 qm), im Industriegebiet-Nord Kaiserslautern und der Fertigstellung des Neubaus in der Clara-Immerwahr-Str. 12, Kaiserslautern, ergibt sich ausreichend Potenzial, um ein deutliches Wachstum zu erzielen. Unsere Investitionstätigkeit wird sich in 2024 auf die Erweiterung und den Ausbau der Logistikdienstleistungen konzentrieren, um dem Lagerbedarf unserer Bestandskunden entsprechen zu können. Die Investitionsmaßnahmen werden überwiegend durch Fremdmittel finanziert.

Mit 188 Mitarbeitern per 30. April 2024 sind in unserem Unternehmen 1,60 % mehr Mitarbeiter als zum vergleichbaren Vorjahreszeitpunkt beschäftigt.

 

Kaiserslautern, 28. März 2024

Wasem Logistik GmbH

Jochen Wasem, Geschäftsführer

Thomas Reiland, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 33.136.975,87 19.534.825,03
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 73.664,00 20.454,00
II. Sachanlagen 33.063.011,87 19.514.071,03
III. Finanzanlagen 300,00 300,00
B. Umlaufvermögen 5.395.161,08 4.737.712,70
I. Vorräte 87.373,86 51.880,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.999.443,48 4.454.513,62
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 308.343,74 231.318,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 358.080,96 231.423,14
Aktiva 38.890.217,91 24.503.960,87

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.641.837,25 4.707.618,62
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 4.682.618,62 3.838.319,57
III. Jahresüberschuss 934.218,63 844.299,05
B. Rückstellungen 665.540,76 665.204,90
C. Verbindlichkeiten 32.403.879,05 18.709.321,02
D. Rechnungsabgrenzungsposten 178.960,85 421.816,33
Passiva 38.890.217,91 24.503.960,87

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 22.073.287,49 18.908.655,96
2. Personalaufwand 7.998.889,22 7.379.803,24
a) Löhne und Gehälter 6.656.041,37 6.137.127,64
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.342.847,85 1.242.675,60
davon für Altersversorgung 14.424,00 14.860,80
3. Abschreibungen 2.107.485,41 1.625.455,51
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.107.485,41 1.625.455,51
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.406.121,87 8.177.733,11
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.487,99 1.039,30
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 961.942,33 364.202,58
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 548.522,65 442.716,68
8. Ergebnis nach Steuern 1.052.814,00 919.784,14
9. sonstige Steuern 118.595,37 75.485,09
10. Jahresüberschuss 934.218,63 844.299,05

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Wasem Logistik GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Kaiserslautern
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Kaiserslautern
Register-Nr.: HRB 32728

Angaben zur Größenklasse

Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gliederungen sind unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die angewandten Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich an den handelsrechtlichen Bestimmungen. Soweit zulässig wurden steuerrechtliche Regelungen mitberücksichtigt.

Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen weder tatsächliche noch rechtliche Gründe entgegen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne wurden nur berücksichtigt, soweit diese am Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und Erträge sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss erfasst.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr Abgang wird unterstellt.

Die ausgewiesenen Genossenschaftsanteile sind zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten angesetzt, die aus aktuellen Einkaufspreislisten abgeleitet wurden. Bei fehlerhaften bzw. ungängigen Erzeugnissen wurde dem strengen Niederstwertprinzip durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der im Geschäftsjahr geleisteten Ausgaben gebildet, die Aufwand für die Folgezeit darstellen.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr wurden entsprechend ihrer Laufzeit mit dem durch die Bundesbank vorgegeben Zinssatz zum Bilanzstichtag abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der im Geschäftsjahr erhaltenen Einnahmen gebildet, die Erträge in der Folgezeit darstellen.

Für Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden sowie Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, die sich zukünftig voraussichtlich abbauen, werden latente Steuern nur gebildet, falls ein passiver Überhang besteht.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 220.949,46 4.396,83 1.715,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 220.949,46 4.396,83 1.715,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.495.644,00 9.017.421,02 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.501.354,71 182.211,37 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.571.963,61 2.063.174,92 349.110,05
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 955.001,15 4.567.219,11 0,00
Summe Sachanlagen 25.523.963,47 15.830.026,42 349.110,05
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 300,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 300,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 25.745.212,93 15.834.423,25 350.825,05
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 68.835,70 292.466,99
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 68.835,70 292.466,99
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 393.138,81 22.906.203,83
2. technische Anlagen und Maschinen 91.503,88 2.775.069,96
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 94.517,92 10.380.546,40
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -647.996,31 4.874.223,95
Summe Sachanlagen -68.835,70 40.936.044,14
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 300,00
Summe Finanzanlagen 0,00 300,00
Summe Anlagevermögen 0,00 41.228.811,13
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 200.495,46 20.020,53 1.713,00 0,00 218.802,99
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 200.495,46 20.020,53 1.713,00 0,00 218.802,99
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.571.534,09 668.492,82 0,00 0,00 2.240.026,91
2. technische Anlagen und Maschinen 980.532,71 231.297,25 0,00 0,00 1.211.829,96
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.457.825,64 1.187.674,81 224.325,05 0,00 4.421.175,40
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 6.009.892,44 2.087.464,88 224.325,05 0,00 7.873.032,27
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 6.210.387,90 2.107.485,41 226.038,05 0,00 8.091.835,26
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 73.664,00 20.454,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 73.664,00 20.454,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 20.666.176,92 11.924.109,91
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.563.240,00 1.520.822,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 5.959.371,00 5.114.137,97
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 4.874.223,95 955.001,15
Summe Sachanlagen 0,00 33.063.011,87 19.514.071,03
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 300,00 300,00
Summe Finanzanlagen 0,00 300,00 300,00
Summe Anlagevermögen 0,00 33.136.975,87 19.534.825,03

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 230.236,42 (Vorjahr: € 25.000,00).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf € 133,86 (Vorjahr: € 0,00).

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden überwiegend erhaltene Kautionen, gewährte Darlehen und die Vorsteuer, welche erst im Folgejahr abzugsfähig ist erfasst. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Beträge, die erst nach dem Abschlussstichtag entstehen in Höhe von T€135.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die voraussichtliche Gewerbe- und Körperschaftsteuerschuld für das aktuelle Jahr und das Vorjahr.

Die sonstigen Rückstellungen sind vor allem für Personalaufwendungen in Höhe von € 321.097,00 (Vorjahr € 221.771,00) gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel nachfolgend im Einzelnen dargestellt.

Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit gesamt Betrag
unter 1 Jahr Betrag
1 bis 5 Jahre Betrag
größer 5 Jahre Betrag
Betrag
T€
Sicherung Vermerk
gegenüber Kreditinstituten 26.947.203,57 4.726.810,11 7.119.452,09 15.100.941,37 26.947,20 1 2 5 7
(Vorjahr) (15.282.016,88) (2.320.148,57) (5.211.124,41) (7.750.743,90) (15.282,02) 1 2 5 7
aus Lieferungen und Leistungen 1.786.167,46 1.786.167,46 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (956.103,21) (956.103,21) (0,00) (0,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 3.670.508,02 754.546,80 2.089.790,88 826.170,34 3.526,17 6 7
(Vorjahr) (2.471.200,93) (779.365,83) (884.810,17) (807.024,93) (1.232,07) 6
davon aus Steuern 122.636,97 122.636,97 0,00 0,00
(Vorjahr) (243.903,48) (243.903,48) (0,00) (0,00)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 4.770,64 4.770,64 0,00 0,00
(Vorjahr) (6.306,41) (6.306,41) (0,00) (0,00)
Summe 32.403.879,05 7.267.524,37 9.209.242,97 15.927.111,71 30.473,37
(Vorjahr) (18.709.321,02) (4.055.617,61) (6.095.934,58) (8.557.768,83) (16.514,09)

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen

2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen (nicht in der Summe enthalten)

3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten

4 = Sicherungsübereignung Vorräte

5 = Sicherheitsabtretung Forderungen (nicht in der Summe enthalten)

6 = Eigentumsvorbehalt

7 = Bürgschaften

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf € 413.085,17 (Vorjahr: € 485.728,43).

Haftungsverhältnisse

Aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von € 20.941.008,79. Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit für die den Haftungsverhältnissen zu Grunde liegenden Verpflichtungen ist auf Grund der derzeitigen Erkenntnisse und der Fähigkeit der Hauptschuldner ihre Verpflichtungen selbst zu erfüllen, als eher gering einzustufen.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von € 13.318.366,77 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

zukünftig fällige Beiträge aus Leasingverträgen 63.220,39
zukünftig fällige Beträge aus Mietverträgen 13.255.146,38
13.318.366,77

Davon in den folgenden Jahren fällig:

2024 3.264.998,92
2025 2.504.554,27
2026 2.125.031,73
folgende Jahre 5.423.781,85
13.318.366,77

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 155,00
Angestellte 21,00
leitende Angestellte 3,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 179,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Name

Thomas Reiland, Datenverarbeitungskaufmann

Jochen Wasem, Speditionskaufmann

Vergütungen der Geschäftsführer

Auf die Angabe der Geschäftsführervergütungen wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Bilanzgewinn in Höhe von € 5.616.837,25, der sich aus dem Gewinnvortrag von € 4.682.618,62 und dem Jahresüberschuss von € 934.218,63 zusammensetzt, wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Kaiserslautern, 28. März 2024

Wasem Logistik GmbH

Jochen Wasem, Geschäftsführer

Thomas Reiland, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Wasem Logistik GmbH, Kaiserslautern

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wasem Logistik GmbH, Kaiserslautern - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wasem Logistik GmbH, Kaiserslautern, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, den 12. Juni 2024

THS Wirtschaftsprüfung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Maas, Wirtschaftsprüfer

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