GuD Besitzgesellschaft mbH
Hagen
Jahresabschluss zum 31. Dezember
2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023
Gegenstand der GuD Besitzgesellschaft mbH, Hagen, im
Folgenden GuD genannt, ist der Erwerb und die Verwaltung
von Geschäftsanteilen an der Kraftwerksgesellschaft
Herdecke mbH & Co. KG, Hagen, im Folgenden KGH genannt,
und die Wahrnehmung aller Rechte und Pflichten, die sich
aus der Beteiligung an dieser Gesellschaft ergeben.
Darüber hinaus ist die GuD selbst nicht operativ
tätig.
Wirtschaftsbericht
Wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen
Die wirtschaftlichen und politischen
Rahmenbedingungen werden weiterhin vom Krieg Russlands
gegen die Ukraine ("Russland-Ukraine-Krieg") beeinflusst.
Die gesamtwirtschaftliche Lage war geprägt von
hohen Preisen auf allen Wirtschaftsstufen. Das
Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 um 0,3 Prozent
niedriger als im Vorjahr. Der Rückgang war aber im
Wesentlichen auf ungünstige Finanzierungsbedingungen
durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem
In- und Ausland zurückzuführen
1.
Die für die GuD relevanten
gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind, aufgrund des
Konzernverbundes mit der ENERVIE, maßgeblich
beeinflusst durch die wirtschaftliche Entwicklung an den
Energiemärkten. Vor dem Hintergrund der Energiewende
in Deutschland ist diese wiederum geprägt durch
| ― |
die Entwicklung des
Energieverbrauchs in Deutschland,
|
| ― |
den zunehmenden Anteil
erneuerbarer Energien sowie
|
| ― |
den Ausstieg aus der Kernenergie
bzw. der Dekarbonisierung der Energiewirtschaft,
|
| ― |
die zukünftige
Ausgestaltung energierechtlicher
Rahmenbedingungen.
|
1 Destatis.
<https://Destatis.de/Pressemitteilung Nr. 019/24 vom
15.01.2024/Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 %
gesunken..
Geschäftsverlauf
Die KGH betreibt in Herdecke eine 400-MW-Gas- und
Dampfturbinenanlage (GuD-Anlage), die im Herbst 2007 in
Betrieb genommen wurde. Die KGH hat im Jahr 2023 durch die
Stromproduktion von 624 GWh Umsatzerlöse in Höhe
von 15,0 Mio. € und ein negatives Jahresergebnis von
0,4 Mio. € erzielt.
Insgesamt zeichnete sich der Betrieb der Anlage durch
eine gute Verfügbarkeit und Startzuverlässigkeit
aus.
Mit der Mark-E Aktiengesellschaft, im Folgenden
Mark-E genannt, besteht mit Wirkung seit dem 1. Januar 2005
ein Ergebnisabführungsvertrag.
Gesamtbeurteilung des Geschäftsverlaufs
Das Geschäftsjahr 2023 ist positiv verlaufen.
Die Leistungsindikatoren geben einen Überblick
über den Verlauf des abgelaufenen
Geschäftsjahres, wobei das Ergebnis vor Ertragsteuern
unter Berücksichtigung der sonstigen Steuern (EBT) den
für die interne Steuerung der Gesellschaft verwendeten
bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikator darstellt.
Das EBT entspricht dem Jahresergebnis vor
Gewinnabführung. Steuerungsrelevante nicht finanzielle
Leistungsindikatoren werden durch die GuD nicht verfolgt.
Das EBT 2023 in Höhe von 300 T€ ist
aufgrund der Zinserträge von 13 T€ höher als
das geplante EBT von 287 T€.
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Die GuD ist operativ nicht tätig, so dass im
abgelaufenen Geschäftsjahr weder Umsatzerlöse
erzielt noch Materialaufwendungen getätigt worden
sind. Das EBT, maßgeblich resultierend aus der
Gewinnausschüttung der KGH, beträgt 300 T€
(im Vorjahr 289 T€). Das Ergebnis des
Geschäftsjahres wird aufgrund des mit Mark-E
bestehenden Ergebnisabführungsvertrags
gemäß § 1 Absatz 1 des Vertrags zu 100
Prozent an die Gesellschafterin Mark-E abgeführt.
Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 in Höhe
von 5.044 T€ hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht
erhöht. Die Aktivseite der Bilanz ist im Wesentlichen
durch den Beteiligungsansatz an der KGH gekennzeichnet und
umfasst als Kommanditist den 50-prozentigen Anteil an der
KGH in Höhe von 5.000 T€. Auf der Passivseite der
Bilanz sind in gleicher Höhe die durch Mark-E
eingebrachten Kapitalrücklagen bilanziert.
Die Gesellschaft beschäftigt keine eigenen
Mitarbeiter. Die Geschäftsführerin ist
nebenamtlich tätig und erhielt von der Gesellschaft
keine Vergütung.
Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr
jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht
nachkommen. Der Cashflow aus der laufenden
Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 286
T€ (im Vorjahr 288 T€). Der Cashflow aus
Investitionstätigkeit in Höhe von 13 T€
beinhaltet die Zinserträge aus dem Cash-Pooling (im
Vorjahr 2 T€). Der negative Cashflow aus
Finanzierungstätigkeit (Mittelabfluss) in Höhe
von -289 T€ (im Vorjahr -289 T€) ist konstant
geblieben und ergibt sich aus der Ergebnisabführung an
die Gesellschafterin Mark-E.
Gesamtbeurteilung der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage
Insgesamt verfügt die GuD über eine solide
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Chancen- und Risikobericht
Die deutsche Wirtschaft war im Jahr 2023 durch eine
hohe Inflation (+5,9 Prozent), steigende Zinsen, volatile
Märkte sowie einer schwachen konjunkturellen
Entwicklung in der Welt geprägt. Das deutsche
Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3 Prozent ab und
verzeichnete damit erstmals seit dem Corona-Jahr 2020 ein
Minus
2. Die Vorhersagen für das Jahr 2024
schwanken teilweise sehr stark. Laut Organisation für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) wird
wieder ein leichtes Wachstum in Höhe von rund 0,3
Prozent erwartet.
3
Trotz der leicht positiven Erwartungen bestehen
jedoch weiterhin auch hohe Unsicherheiten für die
wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sowie weltweit.
So zog beispielweise die Inflation zuletzt wieder leicht
von 3,2 Prozent im November auf 3,7 Prozent im Dezember
2023 an. Die durchschnittliche Teuerungsrate lag im
abgelaufenen Geschäftsjahr bei rund 5,9 Prozent
4. Für das Jahr 2024 wird aktuell von einer
Inflationsrate von rund 2,8 Prozent ausgegangen. Damit
bleibt sie auch im längerfristigen Vergleich
zunächst überdurchschnittlich hoch
5.
In den vergangenen eineinhalb Jahren haben sich die
Zinsen in Europa deutlich erhöht. Der Leitzins der
Europäischen Zentralbank kletterte auf 4,5 Prozent.
Die gestiegenen Zinsen führen aktuell dazu, dass sich
die angespannte Lage in einigen Branchen wie zum Beispiel
der Baubranche weiter verschärft. Zudem ist die Gefahr
hoch, dass die hohen Zinsen negativ auf die Konjunktur
wirken, wenn zum Beispiel verschuldeten Akteuren Grenzen
aufgezeigt werden und in der Folge die Insolvenzzahlen in
die Höhe schnellen oder wichtige Investitionen
ausbleiben.
Die Energiebranche war in den zurückliegenden
zweieinhalb Jahren enormen Risiken ausgesetzt. Die
Entwicklungen auf den Energiemärkten mit extremen
Energiepreisen und hohen Volatilitäten hatten bisher
keine Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der
GuD. Die Preise für Strom und Gas bewegten sich in
dieser Zeit auf einem Rekordniveau. Zwischenzeitlich sind
die Preise deutlich zurückgegangen und der Markt hat
sich insgesamt beruhigt. Eine Rückkehr auf das
Vorkrisenniveau ist jedoch nicht zu erwarten. Vielmehr darf
auch für die Zukunft von einer hohen Volatilität
der Energiepreise ausgegangen werden mit entsprechenden
Risiken sowohl für die Beschaffungssituation als auch
die Vermarktung von Kraftwerken auf dem Terminmarkt. Die
Risikowirkung stuft die GuD als sehr gering ein.
Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland
ist im Jahr 2023 ins Stocken geraten, für das Jahr
2024 besteht das Risiko, dass sich diese Entwicklung
entgegen aktuellen Prognosen fortsetzt und in einer
Rezession münden könnte.
Aufgrund der fehlenden operativen
Geschäftstätigkeit und des mit Mark-E bestehenden
Ergebnisabführungsvertrages können sich für
die GuD lediglich Risiken und Chancen aus der Beteiligung
an der KGH ergeben.
Auch aus der Beteiligung an der KGH lassen sich
zurzeit keine Risiken und keine Chancen erkennen, da aus
den bisherigen Erkenntnissen des kommerziellen Betriebs der
GuD-Anlage keine Gefährdung ersichtlich ist. Durch das
im Jahr 2005 abgeschlossene Vertragswerk der KGH werden die
Marktrisiken und Marktchancen über die langfristigen
Stromlieferverträge an Mark-E und Statkraft Markets
GmbH (Stromabnehmer) weitergegeben. Aus diesem Grund ist
die Ertragslage des Unternehmens von Marktentwicklungen
grundsätzlich abgeschirmt. Die KGH erwartet für
das kommende Geschäftsjahr ein negatives
Jahresergebnis in Höhe von 357 T€.
2 Destatis.
<https://Destatis.de/Pressemitteilung Nr. 019/24 vom
15.01.2024/Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 %
gesunken.
3 OECD. <https//OECD.org/Economic
Outlook/february-2024/#gdp-growth.
4 Destatis.
<https://Destatis.de/Pressemitteilung Nr. 020/24 vom
16.01.2024/Inflationsrate im Jahr 2023 bei +5,9 %.
5 Tagesschau.
<https://Tagesschau.de/Wirtschaft/Konjunktur/Inflation-Prognosen-101.html.
Prognosebericht
Wie in weiten Teilen der Wirtschaft sind auch in
Deutschland die Auswirkungen der dynamischen
Regierungspolitik, des Russland-Ukraine-Kriegs, des
Nahostkonflikts, von Engpässen auf den
Beschaffungsmärkten und der verstärkten
Fokussierung auf den Klimaschutz nur begrenzt
abschätzbar. Diese Faktoren begünstigen
volatilere Rahmenbedingungen.
Mittelfristig erwartet die KGH weiterhin eine stabile
Marktentwicklung für das Kraftwerk. Die Gesellschaft
stützt ihre positive Erwartungshaltung insbesondere
auf den Umstand, dass die Vorhaltung von modernen,
flexiblen und emissionsarmen Gaskraftwerken zur Absicherung
von Schwankungen aus der Einspeisung von erneuerbaren
Energien zukünftig noch notwendiger bzw. politisch
gewollt sein wird. Die Bedeutung der GuD-Anlage wird auch
dadurch dokumentiert, dass die Bundesnetzagentur das
Kraftwerk der KGH seit dem 1. Januar 2022 und zunächst
bis Oktober 2025 als systemrelevant eingestuft hat.
Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung
Die Prognose für das Geschäftsjahr 2024 ist
ähnlich wie für 2023 mit größeren
Unsicherheiten behaftet. Der Fokus für 2024 liegt auf
der weiteren Umsetzung der Konzernstrategie der ENERVIE und
der Ausrichtung auf die bestehenden und zukünftigen
Energiemärkte in einem volatilen Umfeld.
Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die GuD
auf Basis ihrer gesellschafterseitig genehmigten
Wirtschaftsplanung weiterhin unverändert Erträge
aus Beteiligungen in Höhe von 300 T€ sowie ein
EBT in Höhe von 286 T€.
Insgesamt erwartet die GuD für das
Geschäftsjahr 2024 eine unverändert solide
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Die GuD als ein 100-prozentiges Tochterunternehmen
der Mark-E wird von der Lage des Mutterunternehmens bzw.
der ENERVIE Gruppe (Konzern) beeinflusst. Aufgrund der
aktuellen wirtschaftlichen Situation der ENERVIE Gruppe und
der am 11. Dezember 2023 durch den Aufsichtsrat der ENERVIE
gebilligten Mittelfristplanung kann dabei von einer
ausreichenden Liquiditätsausstattung der GuD im
Planungszeitraum ausgegangen werden.
Hagen, 25. April 2024
Gaby Fiedler
Bilanz
zum 31. Dezember 2023
AKTIVA
|
|
31.12.2023 |
Vorjahreszahlen |
|
Anhang |
€ |
€ |
T€ |
| A.
ANLAGEVERMÖGEN |
(1) |
|
|
|
| Finanzanlagen |
(2) |
|
|
|
| Beteiligungen |
|
|
5.012.500,00 |
5.013 |
| B.
UMLAUFVERMÖGEN |
|
|
|
|
| I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
(3) |
|
|
|
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
|
27.480,14 |
|
22 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
|
2.500,00 |
|
3 |
|
|
|
29.980,14 |
25 |
| II.
Guthaben bei Kreditinstituten |
(4) |
|
1.177,93 |
6 |
|
|
|
31.158,07 |
31 |
|
|
|
5.043.658,07 |
5.044 |
PASSIVA
|
|
31.12.2023 |
Vorjahreszahlen |
|
Anhang |
€ |
€ |
T€ |
| A.
EIGENKAPITAL |
(5) |
|
|
|
| I.
Gezeichnetes Kapital |
|
25.000,00 |
|
25 |
| II.
Kapitalrücklage |
|
5.012.500,00 |
|
5.013 |
|
|
|
5.037.500,00 |
5.038 |
| B.
RÜCKSTELLUNGEN |
(6) |
|
|
|
| sonstige
Rückstellungen |
|
|
6.100,00 |
6 |
| C.
VERBINDLICHKEITEN |
|
|
|
|
| Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen |
|
|
58,07 |
0 |
|
|
|
5.043.658,07 |
5.044 |
Gewinn-
und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31.
Dezember 2023
|
|
2023 |
Vorjahreszahlen |
|
Anhang |
€ |
T€ |
| 1.
sonstige betriebliche Erträge |
(7) |
126,20 |
0 |
| 2.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
(8) |
13.123,25 |
13 |
| 3.
Erträge aus Beteiligungen |
(9) |
300.000,00 |
300 |
| 4.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
(10) |
13.031,02 |
2 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen 13.031,02 €; |
|
|
|
| im
Vorjahr 2 T€ |
|
|
|
| 5.
Ergebnis nach Steuern |
|
300.033,97 |
289 |
| 6.
Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags
abgeführte Gewinne |
(11) |
300.033,97 |
289 |
| 7.
Jahresüberschuss |
|
0,00 |
0 |
Anhang
für das Geschäftsjahr 2023
Allgemeine Angaben
Die GuD Besitzgesellschaft mbH, im Folgenden GuD
genannt, hat ihren Sitz in Hagen und ist eingetragen in das
Handelsregister beim Amtsgericht Hagen (HRB Nr. 7105).
Die GuD ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen
der Mark-E Aktiengesellschaft, Hagen (Handelsregister beim
Amtsgericht Hagen, HRB Nr. 10), im Folgenden Mark-E
genannt. Die GuD wird gemäß § 290 HGB in
den Konzernabschluss der ENERVIE - Südwestfalen
Energie und Wasser AG, Hagen (Handelsregister beim
Amtsgericht Hagen, HRB Nr. 7436), im Folgenden ENERVIE
genannt, einbezogen, die den Konzernabschluss für den
kleinsten und größten Kreis von Unternehmen
aufstellt. Der Konzernabschluss wird im
Unternehmensregister bekannt gemacht.
Die GuD ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne
des § 267 Absatz 1 HGB. Nach § 10 Absatz 2 des
Gesellschaftsvertrages sind Jahresabschluss und Lagebericht
entsprechend den für große Kapitalgesellschaften
geltenden Vorschriften des Dritten Buches des
Handelsgesetzbuches aufzustellen, festzustellen und zu
prüfen. Von den Erleichterungen des § 264 Absatz
3 HGB wird kein Gebrauch gemacht.
Der mit Datum vom 30. Mai 2005 abgeschlossene und
seit dem 1. Januar 2005 geltende
Ergebnisabführungsvertrag zwischen Mark-E und GuD
wurde durch Vertrag vom 11. Dezember 2014 geändert.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Im Geschäftsjahr 2023 bestand eine umsatz- und
ertragsteuerliche Organschaft mit der Mark-E.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Aktiva
Bei den Finanzanlagen ist die Beteiligung zu
Anschaffungskosten bilanziert. Die Kapitalanteile dienen
einer dauerhaften Verbindung.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände werden mit ihren
Nominalwerten bilanziert.
Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegen
verbundene Unternehmen werden, soweit möglich,
aufgerechnet.
Das Guthaben bei Kreditinstituten wird mit seinem
Nominalwert bilanziert.
Passiva
Das Eigenkapital wird zum Nominalwert bilanziert.
Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt nach
den Bewertungsvorgaben des § 253 Absatz 1 Satz 2 und
Absatz 2 HGB zum laufzeitäquivalent abgezinsten
Erfüllungsbetrag der zugrunde liegenden Verpflichtung.
Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen, die
alle bis zum Aufstellungszeitpunkt erkannten Risiken und
ungewissen Verbindlichkeiten angemessen
berücksichtigen, erfolgt mit dem
Erfüllungsbetrag, der nach kaufmännischer
Beurteilung vernünftig und notwendig ist.
Die Verbindlichkeiten werden mit dem
Erfüllungsbetrag ausgewiesen.
Erläuterungen zur Bilanz
(1) Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens und der Abschreibungen ist in der
Übersicht "Entwicklung des Anlagevermögens 2023"
dargestellt, die Bestandteil des Anhangs ist.
Die Angaben zum Anteilsbesitz gemäß §
285 Nr. 11 HGB sind unter den sonstigen Angaben dargestellt
und sind ebenfalls Bestandteil des Anhangs.
(2) Finanzanlagen
Die Beteiligung umfasst den 50-prozentigen
Kommanditanteil an der Kraftwerksgesellschaft Herdecke mbH
& Co. KG, Hagen, im Folgenden KGH genannt.
(3) Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in
Höhe von 27 T€ (im Vorjahr 22 T€) bestehen
gegen die ENERVIE und die Mark-E. Die Forderungen gegen die
ENERVIE in Höhe von 1 T€ (im Vorjahr 1 T€)
beinhalten eine Forderung aus Umsatzsteuer. Die Forderungen
gegen die Mark-E betragen nach Aufrechnung mit den
Verbindlichkeiten gegenüber dieser nun 26 T€ (im
Vorjahr 21 T€). Hierbei handelt es sich neben
Forderungen aus Zinsen im Wesentlichen um eine Forderung
aus einem Tagesgeldkredit in Höhe von 325 T€ (im
Vorjahr 310 T€), die mit der Verbindlichkeit aus der
Gewinnabführung in Höhe von 300 T€ (im
Vorjahr 289 T€) verrechnet wurden.
Die sonstigen Vermögensgegenstände
beinhalten eine Anzahlung für die
Jahresabschlussprüfung.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine
Restlaufzeit von unter einem Jahr.
(4) Guthaben bei Kreditinstituten
Bei dem Guthaben bei Kreditinstituten handelt es sich
um ein Bankguthaben bei der UniCredit Bank AG,
Düsseldorf, in Höhe von 1 T€ (im Vorjahr 6
T€).
(5) Eigenkapital
Das Gezeichnete Kapital der GuD beträgt zum
Bilanzstichtag unverändert 25 T€ und befindet
sich zu 100 Prozent im Besitz der Mark-E.
(6) Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen umfassen die
Rückstellung für Jahresabschlusskosten in
Höhe von 6 T€ (im Vorjahr 6 T€).
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
(7) sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten
die Auflösung der Rückstellung für
Jahresabschlusskosten 2022.
(8) sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 13
T€ (im Vorjahr 13 T€) und beinhalten im
Wesentlichen Aufwendungen für Dienstleistungen im
Risikomanagement in Höhe von 5 T€ und für
die kaufmännische Betriebsführung in Höhe
von 1 T€ durch die Mark-E sowie die
Jahresabschlusskosten in Höhe von 6 T€.
(9) Erträge aus Beteiligungen
Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von
300 T€ (im Vorjahr 300 T€) resultieren aus der
Ergebnisverwendung 2022 der KGH.
(10) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Die sonstigen Zinsen beinhalten ausschließlich
Zinserträge von Mark-E aus dem Cash-Pooling.
(11) Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags
abgeführte Gewinne
Aufgrund des mit Mark-E bestehenden
Ergebnisabführungsvertrages wird der
Jahresüberschuss gemäß § 1 des
Vertrages zu 100 Prozent an die Gesellschafterin Mark-E
abgeführt.
Sonstige Angaben
Mitarbeiter
Die Gesellschaft beschäftigt keine eigenen
Mitarbeiter.
Abschlussprüferhonorar
Das Honorar des Abschlussprüfers wird
gemäß § 285 Nr. 17 HGB im Konzernabschluss
der ENERVIE angegeben.
Angaben zum Anteilsbesitz gemäß § 285
Nr. 11 HGB
|
Kraftwerksgesellschaft Herdecke mbH & Co. KG,
Hagen |
| Anteil am Kapital 50
Prozent |
|
| Eigenkapital 31.
Dezember 2023: |
30.040.270,93
€ |
| Jahresfehlbetrag
2023 |
-448.832,20 € |
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen
Verpflichtungen beträgt 5 T€ und resultiert aus
Dienstleistungsverträgen mit der Gesellschafterin
Mark-E.
Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen
wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der GuD haben, haben sich nach Abschluss des
Geschäftsjahres 2023 nicht ergeben.
Organe der Gesellschaft
Der Geschäftsführung gehörte im
Berichtsjahr an:
Gaby Fiedler, Wuppertal (Justiziarin), Referentin
Recht, Mark-E
Die Geschäftsführerin ist nebenamtlich
tätig und erhält von der Gesellschaft keine
Vergütung.
Hagen, 25. April 2024
Gaby Fiedler
Entwicklung des Anlagevermögens 2023
|
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten |
|
Stand |
Zugänge |
Abgänge |
Stand |
|
01.01.2023 |
|
|
31.12.2023 |
|
€ |
€ |
€ |
€ |
| Finanzanlagen |
|
|
|
|
| Beteiligungen |
5.012.500,00 |
0,00 |
0,00 |
5.012.500,00 |
|
Kumulierte
Abschreibungen |
|
Stand |
Abschreibungen |
Abgänge |
Stand |
|
01.01.2023 |
des
Geschäfts- |
|
31.12.2023 |
|
|
jahres |
|
|
|
€ |
€ |
€ |
€ |
| Finanzanlagen |
|
|
|
|
| Beteiligungen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
Buchwerte |
|
Stand |
Vorjahr |
|
31.12.2023 |
|
|
€ |
€ |
| Finanzanlagen |
|
|
| Beteiligungen |
5.012.500,00 |
5.012.500,00 |
Bestätigungsvermerk des unabhängigen
Abschlussprüfers
An die GuD Besitzgesellschaft mbH, Hagen
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der GuD
Besitzgesellschaft mbH, Hagen, - bestehend aus der Bilanz
zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31.
Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der
Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -
geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht
der GuD Besitzgesellschaft mbH für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer
Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2023 und
|
| ― |
vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar.
|
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen
wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen
im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher
als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, da dolose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen
interner Kontrollen beinhalten können.
|
| ― |
gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die Prüfung
des Jahresabschlusses relevanten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu
planen, die unter den gegebenen Umständen
angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme
der Gesellschaft abzugeben.
|
| ― |
beurteilen wir die
Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die
Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
|
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung
der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir
verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die
dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen
unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis
zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen
kann.
|
| ― |
beurteilen wir Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
|
| ― |
beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild
von der Lage des Unternehmens.
|
| ― |
führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben
im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten
Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde
gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten
Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten
Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen
geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
|
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 26. April 2024
KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Winkeler, Wirtschaftsprüfer
Schier, Wirtschaftsprüfer
Feststellung des
Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss wurde am 9. Juli 2024
festgestellt.
|