Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Mehler Texnologies GmbH
Rheinstraße 11, 41836 Hückelhoven, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sevtap Kaya seit 30.4.2026 | Prokura |
Christoph Meyers seit 4.3.2026 | Geschäftsführer |
Frank Dr.-Ing. Dreher seit 2.1.2026 | Prokura |
Amélie Gräfin von Spee-Mirbach seit 24.9.2025 | Prokura |
Karsten Plapbert seit 24.9.2025 | Prokura |
Henk Dr. Randau seit 16.10.2024 | Geschäftsführer |
Marc Rawe seit 10.3.2023 | Prokura |
Johannes Kehl seit 21.12.2022 | Prokura |
Stefan Heinz Reufsteck seit 18.1.2022 | Prokura |
Lothar Szymkowiak seit 23.3.2020 | Prokura |
Ahmet Güner seit 10.11.2010 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Low & Bonar GmbHFuldaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.12.2017 bis zum 30.11.2018Bilanz zum 30. November 2018Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Dezember 2017 bis 30. November 2018
Anhang für das Geschäftsjahr 2017/20181. Allgemeine Angaben Die Firma Low & Bonar GmbH mit Sitz in Fulda ist beim Amtsgericht Fulda unter der Nummer HRB 1605 im Handelsregister eingetragen. Der Jahresabschluss zum 30. November 2018 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte und Werte werden zu Herstellungskosten einschließlich angemessener Gemeinkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer von vier bis fünf Jahren, angesetzt. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Immaterielle Vermögensgegenstände werden linear über eine Nutzungsdauer von vier Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird sowohl degressiv als auch linear abgeschrieben. Technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden bis zum 31. Dezember 2007 zunächst degressiv in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften abgeschrieben (Nutzungsdauer drei bis 33 Jahre). Von der degressiven auf die lineare Abschreibung der Restbuchwerte wurde dann übergegangen, wenn diese zu höheren Abschreibungen führte. Ab dem 1. Januar 2008 werden Zugänge nur linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 werden zu einem Sammelposten zusammengefasst und beginnend mit dem Jahr der Anschaffung linear über fünf Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten kleiner als EUR 250,01 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Die in den Vorräten enthaltenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind unter Beachtung des Fertigstellungsgrads zu Herstellungskosten angesetzt, die neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Anteile an Gemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, enthalten. Die Waren sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Soweit erforderlich wurde dem strengen Niederstwertprinzip durch Bildung angemessener Bewertungsabschläge Rechnung getragen. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. Für erkennbare Risiken wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Das allgemeine Ausfallrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen, die erst im neuen Geschäftsjahr zu Aufwendungen führen, abgegrenzt. Die Rückstellungen für Pensionen (TEUR 2.638; i. Vj. TEUR 2.606) sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der "Projected Unit Credit Methode" (PUC-Methode) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" (i. Vj. 2005 G) von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Als Rechnungszins wurde im Berichtsjahr der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzins der vergangenen zehn Jahre 3,34 %; (i. Vj. 3,77 %) bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren angesetzt. Als Rententrend wurden unverändert 1,75 % p. a. angenommen. Bei Verwendung des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen sieben Jahre hätte sich ein Rückstellungsbetrag von insgesamt TEUR 3.021 ergeben. Gemäß § 253 Abs. 6 HGB unterliegt der Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 295 einer Ausschüttungssperre. Der Zinsänderungswand ist im Zinsergebnis erfasst. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Bewertung der in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen erfolgt unter Anwendung der Heubeck'schen Richttafeln 2018 G (i. Vj. 2005 G) von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Zugrundelegung eines Diskontierungszinssatzes von 2,43 % (i. Vj. 2,91 %). Für den Zinssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB, der sich aus dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt, wurde eine Laufzeit von fünfzehn Jahren zugrunde gelegt. Die Fluktuation wurde - wie im Vorjahr - in den ersten zehn Dienstjahren mit jährlich 2 %, in den Jahren elf bis zwanzig mit 1 % und ab dem Dienstjahr 21 mit 0 % berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschluss-Stichtag umgerechnet. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel, welcher in einer Anlage zum Anhang beigefügt ist. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr Entwicklungskosten nach § 248 Abs. 2 HGB in Höhe von TEUR 90 (i. Vj. TEUR 155) aktiviert, die als selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte ausgewiesen werden. Im Geschäftsjahr sind Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in Höhe von insgesamt TEUR 1.234 (i. Vj. TEUR 1.363) angefallen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten überwiegend ein Darlehen in Höhe von TEUR 228 (i. Vj. TEUR 218) gegen die Low & Bonar Brasil Têxtil E Participações Ltda, São Paulo/Brasilien. Die Verzinsung des Darlehens erfolgt mit 5,00 % p. a. Die Forderungen gegen die Alleingesellschafterin, Low & Bonar Germany GmbH & Co. KG bestehen aus der Verlustübernahme und den Erstattungsansprüchen aus der umsatzsteuerlichen Organschaft in Höhe von insgesamt TEUR 2.696 (i. Vj. TEUR 614). Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Zum 30. November 2018 beläuft sich der Buchwert der selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens auf TEUR 363 (i. Vj. TEUR 507). Der Jahresüberschuss ist in dieser Höhe zur Ausschüttung gesperrt, soweit die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen diesem nicht entsprechen. Gemäß § 253 Abs. 6 HGB unterliegt ein Betrag aus der Bewertungsänderung bei der Pensionsrückstellung in Höhe vom TEUR 295 ebenfalls einer Ausschüttungssperre. Im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Low & Bonar Germany GmbH & Co. KG, Obernburg, wurde der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres ausgeglichen. Rückstellungen für Pensionen und Altersversorgungsverpflichtungen Im Berichtsjahr wird das Deckungsvermögen (TEUR 90) mit den Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 2.726 saldiert. Erträge aus dem Deckungsvermögen wurden aus Wesentlichkeitsgründen nicht gebucht. Als Deckungsvermögen wurde eine Rückdeckungsversicherung klassifiziert, die in Höhe der Anschaffungskosten (Zeitwert) aktiviert ist. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 2.366; i. Vj. TEUR 3.744), personalbezogene Rückstellungen (TEUR 1.524; i. Vj. TEUR 1.730), Rückstellungen für Kundenboni (TEUR 625; i. Vj. TEUR 605) sowie Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 845; i. Vj. TEUR 705). Rückstellungspflichtige Altersteilzeitverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 238. Dieser Betrag wird mit dem Deckungsvermögen, das zum 30. November 2018 einen beizulegenden Zeitwert (Anschaffungskosten) von TEUR 200 aufweist, gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert ausgewiesen. Erträge aus dem Deckungsvermögen wurden aus Wesentlichkeitsgründen nicht gebucht. Als Deckungsvermögen wurde das Wertguthaben bei einer Bank klassifiziert. Verbindlichkeiten Es bestehen Cash Pool Verträge mit den verbundenen Unternehmen Low & Bonar Logistics GmbH, Fulda, und Low & Bonar Czech s.r.o., Lomnice/Tschechien. Die Cash Pool Konten werden täglich zugunsten bzw. zulasten des Cash Pool Kontos der Low & Bonar GmbH als Cash Pool Führer glattgestellt. Die Verzinsung betrug für Guthaben 7,00 % und für Verbindlichkeiten 4,75 %. Zum Bilanzstichtag bestehen gegenüber der Low & Bonar Logistics GmbH Cash Pool Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 224 (i. Vj. TEUR 240) sowie Cash Pool Verbindlichkeiten gegenüber der Low & Bonar Czech s.r.o. in Höhe von TEUR 3.553 (i. Vj. TEUR 5.661). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten neben den Cash Pool Verbindlichkeiten überwiegend ein Darlehen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 1.033 (i. Vj. TEUR 997) gegenüber der Low & Bonar Russia OOO, Moskau/Russland. Die Verzinsung des Darlehens erfolgt mit 4,00 % p. a. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Alleingesellschafterin in Höhe von TEUR 60.428 (i. Vj. TEUR 59.735) resultieren im Wesentlichen aus der Finanzierungstätigkeit (TEUR 59.016; i. Vj. TEUR 57.516), aus der Ergebnisabführung (TEUR 0; i. Vj. TEUR 2.219) sowie aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.412; i. Vj. TEUR 0). Die Finanzierungsverbindlichkeiten werden variabel verzinst. Der Zinssatz errechnet sich auf Basis des LIBORs zuzüglich eines Aufschlags von 0,42 %. Im Geschäftsjahr 2017/2018 lag der Zinssatz zwischen 2.42 % und 2.62 %. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr (i. Vj. Alle Verbindlichkeiten bis auf das Darlehen gegenüber der Low & Bonar Russia OOO). Latente Steuern/laufende Ertragsteuern Aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft mit der Low & Bonar Germany GmbH & Co. KG (Organträgerin) werden bei der Gesellschaft weder laufende Ertragsteuern noch latente Steuern bilanziert. Haftungsverhältnisse Die Konzernmutter, Low & Bonar PLC, hat bei Kreditbanken Kreditlinien von TEUR 165.000 eingeräumt bekommen. Die Kreditlinien sind gültig bis Mai 2023 und werden variabel verzinst. Des Weiteren hat die Muttergesellschaft im September 2016 eine Anleihe über TEUR 60.000 ausgegeben. Die Anleihe ist ungesichert und rückzahlbar im Zeitraum von September 2022 bis September 2026. Der Zinssatz beträgt 2,57 % per annum. Die Low & Bonar GmbH ist diesen Finanzierungsvereinbarungen als Kreditbürge beigetreten. Aufgrund einer Eigenkapitalerhöhung im ersten Halbjahr 2019 durch die Low & Bonar PLC ist die finanzielle Situation des Konzerns stabil und die Inanspruchnahme aus den Bürgschaftsverhältnissen unwahrscheinlich. Der Konzern geht weiterhin von einer positiven Finanzlage in der Zukunft aus. Die Entwicklungen der Lage des Konzerns können dem Konzernabschluss der Low & Bonar PLC, London/Großbritannien, der am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich ist, entnommen werden. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten ergibt sich wie folgt:
Die Umsatzerlöse betreffen mit TEUR 58.719 (i. Vj. TEUR 64.320) Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Segmenten ergibt sich wie folgt:
In den Umsatzerlösen sind TEUR 1.250 (i. Vj. TEUR 2.219) Erlöse aus Dienstleistungen enthalten. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Währungskursgewinne in Höhe von TEUR 505 (i. Vj. TEUR 241), in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Währungskursverluste in Höhe von TEUR 232 (i. Vj. TEUR 690) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 80 (i. Vj. TEUR 42). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 64 (i. Vj. TEUR 17) enthalten. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern resultieren aus Ökosteuer, Ausfuhrzöllen und Grundsteuer. 5. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung):
Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für das Berichtsjahr berechnete Gesamthonorar lässt sich wie folgt aufschlüsseln:
Ergebnisabführung Zwischen der Gesellschaft und der Low & Bonar Germany GmbH & Co. KG, Obernburg, besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag, aufgrund dessen der erwirtschaftete Jahresüberschuss entsprechend von der Gesellschaft abgeführt bzw. ein entstandener Verlust von der Low & Bonar Germany GmbH & Co. KG, Erlenbach, ausgeglichen wird. Nachtragsbericht Es sind keine berichtspflichtigen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten. Geschäftsführer Geschäftsführer waren im Berichtsjahr: - Johann Diederich Ferdinand Brijan, Kaufmann, Meppel/Niederlande (ab 26. Februar 2018), - Christof Mathias Kreiß, Kaufmann. Düsseldorf, - Marc Martinus Anna Wilhelm Krauth, Kaufmann, Lunteren/Niederlande (bis zum 8. Dezember 2017), - Herman Pluimers, Kaufmann, Vinkeveen/Niederlande (bis zum 28. Juni 2018), - Dr. Klaus Schulte-Göcking, Chemiker, Bad Hersfeld. Bezüglich der Angaben zu der Gesamthöhe der Geschäftsführerbezüge macht die Gesellschaft vom Verzicht nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch, da nur zwei Geschäftsführer im Berichtsjahr von der Low & Bonar GmbH Bezüge erhalten haben. Konzernabschluss Über unsere Muttergesellschaft, Low & Bonar Germany GmbH & Co. KG, Erlenbach, gehört die Gesellschaft zum Konzern der Low & Bonar PLC, London/Großbritannien, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Konzernunternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen wird, aufstellt. Die Low & Bonar PLC ist registriert unter Whitehall House, 33, Yeaman Shore, Dundee DD1 4BJ, Schottland, Registernummer SC008349 und der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft sowie im Internet unter http://www.lowandbonar.com/investors erhältlich.
Fulda, den 31. Mai 2019 Low & Bonar GmbH Johann Diederich Ferdinand Brijan, Geschäftsführer Christof Kreiß, Geschäftsführer Dr. Klaus Schulte-Göcking, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Dezember 2017 bis 30. November 2018
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017/18Grundlagen des Unternehmens Die Low & Bonar GmbH betreibt die Herstellung und die Weiterverarbeitung von Textilien und Kunststoffen sowie die Beschichtung von textilen Flächen. Die wesentlichen Produktsegmente bilden die Bereiche Planen, Textile Architektur/Textiles Bauen sowie Sonstiges (Print, Sonnenschutz, Boot & Pool, Sport & Camping, Industrie und Umwelt). Die Gesellschaft vertreibt ihre Produkte im B2B an nationale und internationale Kunden in über 80 Ländern. Das Kundenportfolio besteht im Wesentlichen aus einer Vielzahl von kleinen und mittelgroßen Kunden. Die Gesellschaft hat Standorte in Hückelhoven und Fulda. Wirtschaftsbericht Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Das globale Wachstum aus dem Geschäftsjahr 17/18 reduzierte sich leicht um ca. 0,1 %, setzte aber weiterhin das Wachstum der letzten Jahre fort. Die Prognose zu den wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz, Rohergebnis und Jahresergebnis wurde für das abgelaufene Geschäftsjahr nicht erreicht. In Deutschland sank das Wirtschaftswachstum von 2,2% auf 1,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Wachstum in der EU, ist wieder in allen Volkswirtschaften deutlich aufwärts gerichtet gewesen. Im Jahr 2018 betrug das Wachstum 1,9% gegenüber dem Vorjahr. Die USA verzeichnete ein Wachstum von 2,9 % gegenüber dem Vorjahr und spiegelt die positive konjunkturelle Grundtendenz wieder. Des Weiteren hat die wirtschaftliche Expansion in China im Vergleich zum Vorjahr angezogen. Die allgemeine globale Wirtschaftsentwicklung hat sich positiv auf den Markt für beschichtete technische Textilien ausgewirkt. Allerdings wurden die Produktionskapazitäten, die sowohl im europäischen als auch im amerikanischen und asiatischen Markt weitgehend unverändert blieben, zu einem geringen Teil nachgefragt. Damit haben sich die Produktionsmengen weltweit gegenüber dem Vorjahr gemindert, und liegen weiterhin unter den verfügbaren Kapazitäten. Auf Grund der unterschiedlichen Fertigungstiefen bzw. der verschiedenen Gewichtung der Marktsegmente zwischen den Marktteilnehmern, hat sich die Marktentwicklung sehr unterschiedlich auf die für unsere Gesellschaft relevanten Segmente ausgewirkt. Insgesamt lag die tatsächliche Entwicklung hinter unseren Erwartungen. Ertragslage Die Absatzmengen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Mio. m 2 auf 51,1 Mio. m 2 reduziert. Der Umsatz (neben dem Rohergebnis und dem Jahresergebnis der wesentliche finanzielle Leistungsindikator, der für die Steuerung der Gesellschaft verwendet wird) reduzierte sich im Geschäftsjahr 2017/18 gegenüber dem Vorjahr um EUR 2,5 Mio. bzw. 1,7 % auf EUR 143,2 Mio. Dieses begründet sich insbesondere im Rahmen der gesunkenen Kundennachfrage im Bereich Textiles Bauen. Der Bereich Planen für Nutzfahrzeuge hat sich besonders im deutschen Markt leicht erholt. Die Umsatzerlöse betrugen für dieses Segment EUR 64,1 Mio. wie im Vorjahr. In diesem Segment erzielte die Gesellschaft 44,7 % (i. Vj. 43,3 %) ihrer gesamten Umsatzerlöse. Im Produktsegment Textile Architektur/Textiles Bauen wurde ein Umsatz von EUR 31,2 Mio. nach EUR 33,9 Mio. im Vorjahr erzielt. Die Umsätze in den übrigen Produktsegmenten liegen mit EUR 47,9 Mio. leicht unter Vorjahresniveau. Die Einkaufspreispolitik und -strategie sind wesentliche Erfolgskomponenten für die Gesellschaft. Die Standardisierungen und Zentralisierungen der relevanten Kernprozesse und eine stärkere strategische Ausrichtung der Rohstoffeinkäufe führten auch in diesem im Berichtsjahr zu einer stabilen Einkaufspreisentwicklung. Trotz des im Geschäftsjahr weiterhin gestiegenen Ölpreises sind die Rohstoffpreise durch den Verfall des USD teilweise kompensiert worden, so dass die Materialkosten - bezogen auf den höheren Umsatz - gegenüber dem Vorjahr nur leicht überproportional gestiegen sind. Jedoch konnten nicht sämtliche Rohstoffpreissteigerungen weitergegeben werden. Zum anderen sorgten Qualitätsprobleme zu steigenden Materialaufwendungen im Geschäftsjahr 2017/18. Das Rohergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der verminderten Umsatzerlöse und der schlechteren Marge um 11,6 % auf EUR 56,2 Mio. verringert. Der Personalaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr mit EUR 24,3 Mio. auf EUR 25,2 Mio., im Wesentlichen bedingt durch eine Tariferhöhung und einen Anstieg der Anzahl neuer Mitarbeiter. Der durchschnittliche Mitarbeiterbestand lag im Geschäftsjahr bei 428 (i. Vj. 422) Mitarbeitern. Die Abschreibungen lagen mit EUR 2,8 Mio. um EUR 0,1 Mio. über dem Vorjahresniveau. Das Investitionsvolumen von EUR 2,4 Mio. im Geschäftsjahr 2017/18 wird sich in den Folgejahren, soweit es sich nicht um Ersatzinvestitionen handelte, auf die Abschreibungen auswirken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um EUR 4,0 Mio. auf EUR 27,4 Mio. gegenüber dem Vorjahr gesunken. Diese Veränderung resultiert im Wesentlichen aus der Reduzierung von Vertriebskosten und Rechts- und Beratungskosten sowie im Vergleich zum Vorjahr geringeren währungsbedingten Kursverlusten als auch gesunkenen konzerninternen Weiterbelastungen. Das Finanzergebnis belastete das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Berichtsjahr mit EUR 1,8 Mio. (i. Vj. EUR 1,7 Mio.) und resultiert im Wesentlichen aus dem Zinsdienst für das Gesellschafterdarlehen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt EUR - 1,1 Mio. (i. Vj. EUR 3,5 Mio.). Der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 2.334 wurde auf Grund des am 18. April 2008 geschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags in voller Höhe von der Gesellschafterin, Low & Bonar Germany GmbH & Co. KG, ausgeglichen. Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen hat sich bedingt durch Investitionen in Höhe von EUR 2,4 Mio. und planmäßigen Abschreibungen in Höhe von EUR 2,8 Mio. auf EUR 18,9 Mio. reduziert. Die Investitionen betreffen Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen, im Wesentlichen in technische Anlagen und Maschinen. Die bilanziellen Verhältnisse sind im Wesentlichen durch das Netto-Umlaufvermögen sowie die konzerninternen Finanzierungsbeziehungen geprägt. Vom Gesamtvermögen entfallen 62,9 % (i. Vj. 68,2 %) auf Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (jeweils gegen Dritte und verbundene Unternehmen) und auf der Kapitalseite 82,7 % (i. Vj. 82,3 %) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. Gesellschafter. Das Netto-Umlaufvermögen (Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (jeweils gegenüber Dritten)) beträgt EUR 25,9 Mio. gegenüber EUR 29,1 Mio. zum 30. November 2017. Die Bilanzsumme ist mit EUR 96,4 Mio. um EUR 3,4 Mio. gesunken. Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen durch ein kurzfristig, revolvierend gewährtes Gesellschafterdarlehen. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betragen zum 30. November 2018 EUR 60,4 Mio. (30. November 2017: EUR 59,7 Mio. Das Darlehen wird variabel verzinst. Der Zinssatz errechnet sich auf Basis des LIBORs zuzüglich eines Aufschlags. Die Gesellschaft hat zudem Finanzbeziehungen mit weiteren verbundenen Unternehmen der Low & Bonar Gruppe. Die daraus resultierenden Finanzforderungen zum 30. November 2018 betragen wie im vergangenen Geschäftsjahr EUR 0,3 Mio. Die Gesellschaft ist Cash Pool Führerin im Cash Pool Verbund mit den verbundenen Unternehmen Low & Bonar Logistics GmbH, Fulda, sowie Low & Bonar Czech s.r.o., Lomnice/Tschechien. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr von 7,6 % auf 7,84 % auf Grund der gesunkenen Bilanzsumme leicht erhöht. Wir waren im Berichtsjahr jederzeit in der Lage, unsere finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Wir verweisen auf unsere Ausführungen im Abschnitt "Prognose-, Chancen- und Risikobericht". Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung ist eine der zentralen Rollen im Innovationsmanagement der Low & Bonar GmbH. Sie ist mitverantwortlich in den Bereichen Produktentwicklung, Erschließung neuer Märkte, sowie der Optimierung von bestehenden Prozessen. Der Fokus lag in 2018 dabei in der Optimierung der bestehenden Produkte und Produktionsverfahren. Das Knowhow und die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen werden als Basis für kreatives und motiviertes Handeln gesehen. Ständig ändernde Marktgegebenheiten, neue Gesetze, Richtlinien und Verordnungen führen zu neuen Produkten, sowie Weiterentwicklungen an bestehenden Produkten. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen und Kooperationspartnern, Forschungsinstituten sowie internationalen Kontakten wird die Effizienz der Entwicklungsarbeit stetig vorangetrieben und sichergestellt. Dieser Informationsfluss führt dazu, noch schneller serienreif zu werden und Produkte an die kundenspezifischen Bedürfnisse anzupassen. Somit ist die Forschungs- und Entwicklungsabteilung mitverantwortlich für die Sicherung, sowie den Ausbau der Marktposition von Low & Bonar. Die Kosten für Forschung und Entwicklung haben sich im Vorjahresvergleich wie folgt entwickelt.
Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikomanagementsystem eingebunden. Im Rahmen dieses Risikomanagementsystems werden Risiken identifiziert, entsprechend der Risikoeinstufung adressiert und hinsichtlich ihrer potenziellen Auswirkungen auf den Konzern bewertet. Darauf basierend werden Strategien entwickelt, um diese Risiken zu steuern. Dem Risiko der Abhängigkeit von wenigen Großkunden wird durch ein diversifiziertes Produkt- und Kundenportfolio begegnet. Die daraus resultierende Kundenstruktur aus einer Vielzahl von kleineren und mittleren Kunden verhindert neben der Abhängigkeit von einzelnen Großkunden auch das Risiko wesentlicher individueller Zahlungsausfälle und bietet die Möglichkeit einer weiteren Geschäftsentwicklung. Zur Minimierung von Forderungsausfallrisiken werden zusätzlich entsprechende Versicherungen abgeschlossen sowie individuelle Kreditlimits für jeden Kunden hinterlegt. Das Niveau der Kapazitätsauslastung im gesamten Beschichtungsmarkt sowie die Entwicklung der Rohstoffpreise beeinflussen wesentlich die Rohgewinnmargen der Gesellschaft. Die Rohstoffpreis- und Rohstoffangebotsentwicklung kann mittelfristig nur schwer abgeschätzt werden. Das Entstehen von weiteren Beschichtungskapazitäten in Europa und Asien kann nicht ausgeschlossen werden und würde sich weiter negativ auf unsere Kapazitätsauslastung auswirken sowie zu einer Erhöhung des Preisdrucks führen. Weiterhin bestehen Risiken auf Grund von Währungskursschwankungen. Auf Grund der Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Brexit, dessen geregelte bzw. ungeregelte Umsetzung, sich in den europäischen Märkten auswirkt, kann keine verlässliche Prognose für die künftige Entwicklung der Währungsumrechnungskurse gemacht werden. Die konjunkturelle Entwicklung in Nordamerika, und die daraus resultierenden Effekte auf die Weltkonjunktur, sind noch unbestimmt. Trotz der zurzeit positiven Entwicklung der US-Konjunktur stellt die Abhängigkeit vom amerikanischen Markt und der Kursentwicklung des US-Dollar weitere Risiken der Ertragskraft der Gesellschaft dar. Die Gesellschaft geht für das Geschäftsjahr 2018/19 im Wesentlichen von einer ähnlichen Marktlage wie im Berichtsjahr aus. Insbesondere rechnen wir weiterhin mit einer Konsolidierung im Beschichtungsmarkt, welche der Gesellschaft aber auch Chancen eröffnet. Auf Grund unserer starken internationalen Präsenz, unseres breiten Produktportfolios sowie verbesserten Qualitäten eröffnen sich trotz des wachsenden Wettbewerbsdrucks weiterhin Wachstumsmöglichkeiten. Die Gesellschaft wird weiterhin den Fokus auf Kosten- und Produktionseffizienz legen, welche die Ertragslage mittelfristig robuster gestalten wird. Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir leicht steigende Rohstoffpreise. Des Weiteren sieht die Gesellschaft in den Märkten USA und Asien stärkere Potentiale und wird diese fokussieren. Im Laufe des Jahres wurden zahlreiche Produkt- und Produktionsoptimierungen vorgenommen, die mittelfristig zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit beitragen werden. Finanzierungsrisken Finanziert ist unsere Gesellschaft über einen Rahmenkredit von der Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 65.000, der zum 30. November 2018 in Höhe von TEUR 59.016 ausgenutzt ist. Der Kreditvertrag hatte eine Laufzeit bis zum 20. November 2011 und wird seither bei Unterbleiben der Kündigung um jeweils ein Jahr verlängert. Der Kreditvertrag ist bis heute nicht gekündigt worden und läuft bis mindestens 20. November 2019. Die für die kommenden zwölf Monate aufgestellte Liquiditätsplanung geht von einer ausreichenden fortlaufenden Finanzierung durch die Gruppenkredite aus. Voraussetzung für den Eintritt der Liquiditätsplanung ist, dass wir auch nicht als Kreditbürge für Darlehen der Konzernmutter in Anspruch genommen werden. Aufgrund einer Eigenkapitalerhöhung im ersten Halbjahr 2019 ist die finanzielle Situation des Konzerns stabil und die Inanspruchnahme aus den Bürgschaftsverhältnissen aus unserer Sicht unwahrscheinlich Wir verweisen auf unsere Anmerkungen im Anhang zu den Haftungsverhältnissen. Insgesamt ist die Gesellschaft unterschiedlichen Risiken ausgesetzt, das wesentliche Risiko sind Finanzierungsrisiken. Vor dem Hintergrund der Einbindung der Gesellschaft in das konzernweite Risikomanagementsystem und die fortlaufende Optimierung der Kernprozesse besteht nach unserer Beurteilung ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Chancen und Risiken. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich unserer Ansicht nach das Gesamtbild der Chancen- und Risikolage nicht wesentlich verändert. Das Ergebnis der deutschen Gesellschaft wird weiterhin von Anstrengungen zur Produktions- und Qualitätsoptimierung gekennzeichnet sein. Die Fortschritte in diesen Bereichen stimmen uns positiv und der Fortschritt unserer Aktivitäten entspricht unseren Planungen. Die Gesellschaft rechnet für das Geschäftsjahr 2018/19 mit leicht sinkenden Umsatzerlösen, einem Rohergebnis in etwa auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres sowie einem negativem Ergebnis vor Ergebnisabführung im unteren einstelligen Millionenbereich, das leicht unterhalb des Vorjahresergebnisses liegt. Die Low & Bonar Gruppe ist auf Grund des breiten Produktportfolios insgesamt sehr gut aufgestellt und wir sind optimistisch, unseren nachhaltigen Kurs beim Absatz - auch dank der Unterstützung durch die Muttergesellschaft, Low & Bonar PLC - in der Zukunft fortsetzen zu können.
Hückelhoven, den 31. Mai 2019 Low & Bonar GmbH Johann Brijan, Geschäftsführer Christof Kreiß, Geschäftsführer Dr. Schulte-Göcking, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Low & Bonar GmbH, Fulda Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Low & Bonar GmbH, Fulda bestehend aus der Bilanz zum 30. November 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2017 bis zum 30. November 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Low & Bonar GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2017 bis zum 30. November 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. November 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2017 bis zum 30. November 2018 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen beabsichtigten oder unbeabsichtigten falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen beabsichtigten oder unbeabsichtigten falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher beabsichtigter oder unbeabsichtigter falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 31. Mai 2019 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Kis, Wirtschaftsprüfer Ellbracht, Wirtschaftsprüfer |
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