Simply. Logistic Systems GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Leonhard seit 5.1.2024 | Prokura |
Franz-Xaver Werner seit 5.1.2024 | Geschäftsführer |
Robert Lux seit 13.4.2021 | Geschäftsführer |
Paul Heinrich seit 9.12.2019 | Prokura |
Volker Nikolaus Biehal seit 9.12.2019 | Prokura |
Michael Dr. Kuschnick seit 14.7.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Resonac Corporation | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Resonac Graphite Germany GmbHGersthofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für 2023A. Allgemeine AngabenDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke teilweise in diesem Anhang gemacht. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung. B. RegisterinformationenDie Gesellschaft ist unter der Firma Resonac Graphite Germany GmbH in Gersthofen im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter der Nummer HRB 30371 eingetragen. C. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer für Software beträgt hierbei 3 Jahre und für Patente 15 Jahre. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer liegt zwischen 5 und 10 Jahren. Außerplanmäßige Abschreibungen werden grundsätzlich vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Wurde auf einen Vermögensgegenstand eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen, so wird, wenn die Gründe für die Abschreibung zu einem späteren Bilanzstichtag nicht mehr vorliegen, zugschrieben. Die Zuschreibung erfolgt jedoch höchstens bis zum Wert der fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst worden. Für geringwertige Anlagegüter, deren Netto-Einzelwert über EUR 250,00 und bis zu EUR 1.000,00 liegt, wird im Geschäftsjahr der Anschaffung aus Vereinfachungsgründen ein steuerlicher Sammelposten auch in der Handelsbilanz gebildet. Der Sammelposten wird planmäßig über 5 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen im Jahr des Zugangs zeitanteilig vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Für bestimmte Vorräte werden die Werte mithilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen worden; das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung von 1% auf die nicht einzelwertberichtigten inländischen und 2% auf die nicht einzelwertberichtigten ausländischen Forderungen berücksichtigt. Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Rückstellungen für Pensionen werden entsprechend den Vorschriften des BilMoG nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) unter Berücksichtigung biometrischer Wahrscheinlichkeiten berechnet. Dabei sind ein Gehaltstrend von 2,75 % (Vj: 2,50 %) und eine Anpassung der laufenden Renten von 2,50 % (Vj: 2,25 %) bei fest zugesagter Rentenerhöhung entsprechend berücksichtigt. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 10 Jahre verwendet (Deutsche Bundesbank), der sich bei einer angenommenen pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er beträgt 1,83 % (Vj: 1,79 %). Zudem wurden die Richttafeln 2018 G der Heubeck-Richttafeln-GmbH verwendet. Vermögensgegenstände, die ausschließlich dazu dienen, Schulden aus Pensionsverpflichtungen zu decken und die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, werden im Geschäftsjahr mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen für diese Verpflichtungen saldiert. Es handelt sich im Wesentlichen um Treuhandvermögen in Form von Anteilen an Fondsvermögen. Der Wert des Treuhandvermögens wird jeweils zum Stichtag aus der vom Treuhänder gemeldeten Anzahl der Fondsanteile im Treuhandvermögen und dem aktuellen Kurswert bestimmt. Erträge und Aufwendungen aus diesen Vermögensgegenständen werden mit dem Aufwand aus der Abzinsung der entsprechenden Verpflichtung saldiert und im Zinsergebnis ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr wurden abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen bewertet, die wahrscheinlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen gültig sind. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines aktivischen Überhangs unterbleibt in Ausübung des bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr wird dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. D. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel als Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeSämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu 1 Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 89.226 (Vj: TEUR 88.849). Diese bestehen aus Forderungen gegenüber der Gesellschafterin Resonac Europe GmbH, Gersthofen TEUR 83.274 (Vj: TEUR 67.906) sowie TEUR 5.951 (Vj: TEUR 20.943) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Steuerforderungen TEUR 1.603 (Vj: TEUR 1.107), Forderungen an die Pensionskasse TEUR 672 (Vj: TEUR 294), Kautionen TEUR 148 (Vj: TEUR 93) sowie Forderungen an Lieferanten in Höhe von TEUR 4 (Vj:TEUR 28). Weiterhin sind in den sonstigen Vermögensgegenständen drei Hinterlegungen bei der Hinterlegungsstelle der Gerichtskasse Frankfurt am Main in Höhe von TEUR 52.061 (Vj: TEUR 70.412) enthalten. Die Hinterlegung von TEUR 617 (Vj: TEUR 33.814) dient als Sicherheitsleistung im Rahmen des Prozesses zwischen Resonac Graphite Germany GmbH und Rhein Engineering Metall GmbH (Empfangsberechtigte) und wurde durch Urteil des OLG Frankfurt vom 28.10.2021 festgesetzt. Die zweite Hinterlegung in Höhe von TEUR 36.505 (Vj: TEUR 36.505) dient als Sicherheitsleistung im Rahmen des Prozesses zwischen Resonac Graphite Germany GmbH und TARA Steel Trading GmbH (Empfangsberechtigte) und wurde durch Urteil des LG Frankfurt vom 01.04.2022 und Kostenfestsetzungsbeschluss vom 26.04.2022 festgesetzt. Die dritte Hinterlegung in Höhe von TEUR 14.939 dient als Sicherheitsleistung im Rahmen des Prozesses zwischen Resonac Graphite Germany GmbH und CPG Engineering & Commercial Services GmbH (Empfangsberechtigte) und wurde durch Urteil des LG Frankfurt vom 26.10.2023 festgesetzt. RechnungsabgrenzungspostenDie aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten vorab gezahlte Wartungskosten in Höhe von TEUR 439 (Vj: TEUR 264) sowie vorab gezahlte Versicherungsbeiträge von TEUR 0 (Vj: TEUR 18). Die Rechnungsabgrenzungsposten sind innerhalb 1 Jahres fällig. EigenkapitalDas im Gesellschaftsvertrag festgelegte Stammkapital in Höhe von TEUR 25 ist voll eingezahlt. Am 13.11.2020 wurde ein Gewinnabführungsvertrag zwischen der Resonac Europe GmbH und der Resonac Graphite Germany GmbH abgeschlossen. Der im Geschäftsjahr erzielte Gewinn in Höhe von TEUR 3.008 wurde entsprechend dem Vertrag an die Organträgerin Resonac Europe GmbH abgeführt. Demzufolge resultiert im Geschäftsjahres 2023 ein Jahresüberschuss von TEUR 0. RückstellungenRückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen zum 31. Dezember 2023 betragen TEUR 12.300 (Vj: TEUR 10.004) und beinhalten durch Treuhandvermögen gedeckte Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 58.690 (Vj: TEUR 55.930). Der Passivüberhang für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 12.300 entfällt vollumfänglich auf die unmittelbaren Versorgungsverpflichtungen, "Altzusagen", "Altersversorgung PLUS", Zusatzversorgung PLUS" sowie "Flexible Benefits Programm". Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Die Anschaffungskosten des zu verrechnenden Vermögens betrugen TEUR 43.747 (Vj: TEUR 46.110). Der ausschüttungsgesperrte Betrag i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB beträgt vor Verrechnung mit den frei verfügbaren Rücklagen zum 31. Dezember 2023 TEUR 1.855 (Vj: TEUR -129) und bezieht sich auf die Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Wert. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren beträgt TEUR 568 (Vj: TEUR 2.417). Der Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Rückstellung für Rechtstreitigkeiten bezieht sich auf offene Gerichtsverfahren. Die Gerichtsverfahren stehen in Verbindung mit erhaltenen Anzahlungen iranischer Kunden aus 2018 und 2019 von insgesamt TEUR 44.456 für zu liefernde Graphitelektroden. Aufgrund von internationalen Sanktionierungen ("Specially Designated Nationals List"; US Sanktionsliste) der Kunden ist weder die Auslieferung von Graphitelektroden noch die Rückzahlung der erhaltenen Anzahlungen zulässig. Die Gesellschaft wurde von den Kunden auf Rückzahlung und Schadenersatz verklagt, die Verfahren wurden in der ersten und zweiten Instanz zu Ungunsten der Gesellschaft entschieden. Zwei Urteile sind noch nicht rechtskräftig, die Möglichkeiten zur Revision werden weiter von der Gesellschaft verfolgt. Ein Urteil hat am 06.12.2022 Rechtskraft erlangt und wurde im Frühjahr 2023 abgewickelt. Die beklagten Schäden von insgesamt TEUR 14.646 (Vj: TEUR 17.447) für Zinsen, Gerichts- und Anwaltskosten sowie beklagte Folgeschäden sind zum 31.12.2023 als Rückstellung zu berücksichtigen. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr und sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in der Höhe von TEUR 16.914 (Vj: TEUR 8.134) enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegen die Gesellschafterin Resonac Graphite Germany GmbH, Gersthofen in Höhe von TEUR 3.008 (Vj: TEUR 229). Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 13.906 (Vj: TEUR 7.904) betreffen ebenfalls Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen TEUR 47.739 (Vj: TEUR 75.041) und umfassen überwiegend erhaltene Vorauskassen von iranischen Kunden, die auf die "Specially Designated Nationals List" (US Sanktionsliste) gesetzt wurden, in Höhe von TEUR 44.456 (Vj: TEUR 71.798). Die Rückzahlung der Vorauskassen hat umgehend zu erfolgen, sobald die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür gegeben sind. Außerdem sind die Umgliederungen der kreditorischen Debitoren TEUR 2.943 (Vj: TEUR 2.984) sowie Verbindlichkeiten aus Personalabrechnung TEUR 232 (Vj: TEUR 187) enthalten. E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge betragen TEUR 8.248 (Vj: TEUR 9.590). Sie beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Fremdwährungsbewertung TEUR 2.775 (Vj: TEUR 8.436), Erträge aus einer konzerninternen Veräußerung in Höhe von TEUR 4.388 sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 902 (Vj: TEUR 1.119). Die periodenfremden Erträge entfallen im Wesentlichen mit TEUR 398 (Vj: TEUR 951) auf die Auflösung von Rückstellungen sowie mit TEUR 492 auf erhaltene Zahlungseingänge bereits abgeschriebener Forderungen. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 18.125 (Vj: TEUR 24.465) und beinhalten überwiegend Aufwendungen aus der Bildung von Rückstellungen für Rechtstreitigkeiten von insgesamt TEUR 3.554 (Vj: TEUR 3.929). Die Kosten beinhalten Anwaltsgebühren sowie Zinsen. Weiterhin sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Kursverluste aus Währungsumrechnung TEUR 3.458 (Vj: TEUR 8.814), Fremdarbeiten TEUR 3.721 (Vj: TEUR 3.949), Mieten und Leasing TEUR 2.204 (Vj: TEUR 1.573), Gebühren, Beiträge und Versicherungsprämien TEUR 971 (Vj: TEUR 1.104), Beratungskosten TEUR 185 (Vj: TEUR 284), Bankspesen 15 TEUR (Vj: TEUR 165), sonstige Vertriebskosten TEUR 2.260 (Vj: TEUR 2.387), Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen TEUR 298 (Vj: TEUR 0), Reisekosten TEUR 753 (Vj: TEUR 569) sowie Jahresabschlussprüfungskosten TEUR 156 (Vj: TEUR 166) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom ErtragIm Jahr 2023 ergibt sich ein Aufwand aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 62 (Vj: Steueraufwand TEUR 0). Im Wesentlichen beinhaltet der Posten Aufwendungen für Körperschaftssteuer aus Vorjahren in Höhe von TEUR 49 (Vj: TEUR 11). HaftungsverhältnisseAngabepflichtige Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Außerbilanzielle GeschäfteAußerbilanzielle Geschäfte, deren Risiken und Vorteile einen wesentlichen Einfluss auf die Beurteilung der Finanzlage haben, bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 712 (Vj: TEUR 874). Der Betrag setzt sich aus Verbindlichkeiten aus Bestellungen TEUR 1 (Vj: TEUR 9), Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen TEUR 443 (Vj: TEUR 771) und Leasingverträgen TEUR 268 (Vj: TEUR 94) zusammen.
F. Sonstige AngabenGeschäftsführung
Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen MitarbeiterDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigten Mitarbeiter:
NachtragsberichtEs sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten. KonzernverhältnisseDer Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Resonac Holdings Corporation, Japan für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen einbezogen. Dieser ist in englischer Sprache auf der Homepage der Resonac Holdings Corporation (www.resonac.com) bzw. in deutscher Sprache im Unternehmensregister erhältlich. Prüfungs- und BeratungsgebührenDas für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 137 (Vj: TEUR 225) und fiel ausschließlich für Abschlussprüfungsleistungen an. Der Abschluss der Resonac Graphite Germany GmbH zum 31. Dezember 2023 wird im Unternehmensregister offengelegt.
Gersthofen, den 11. Juli 2024 Die Geschäftsführung Franz-Xaver Werner Robert Lux Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
LAGEBERICHT 2023I. Geschäfts- und RahmenbedingungenDie Resonac Graphite Germany GmbH, im Folgenden "Gesellschaft" genannt, gehört zur Graphite Business Unit der japanischen Resonac Corporation. Konzernobergesellschaft ist die Resonac Holding Corporation. Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb und Handel mit Carbonerzeugnissen aller Art, insbesondere industriellen Erzeugnissen aus natürlichem und künstlichem Kohlenstoff und Graphit, sonstigen Werkstoffen und Produkten auf der Basis von Kohlenstoff oder Graphit, sowie allen im Zusammenhang mit diesen Erzeugnissen herzustellenden oder zu gewinnenden Stoffen und sonstigen Produkten. Die Gesellschaftsanteile werden zu 100% von der Resonac Europe GmbH gehalten. Ziel der Gesellschaft ist der globale Verkauf, die technische Weiterentwicklung sowie die effiziente und kostengünstige Produktion von Graphitelektroden. Zu den Kunden gehören weltweit Unternehmen der stahlproduzierenden Industrie. Die Gesellschaft produziert üblicherweise selbst keine Erzeugnisse, sondern bezieht Produkte für den Graphitelektrodenmarkt weitgehend von Produktionsstandorten der Graphite Business Unit der Resonac Corporation Gruppe sowie Rohstoffe für die Herstellung von Graphitelektroden auf globalen Märkten. Die Gesellschaft stellt den produzierenden Gesellschaften der Graphite Business Unit der Resonac Corporation Gruppe ihr technisches Know-how, Marktkenntnisse und Markenrechte zur Verfügung und arbeitet eng mit den Kunden zusammen. Zudem kauft die Gesellschaft Rohstoffe, insbesondere Nadelkoks von Dritten, und wiederverkauft diese Rohstoffe an produzierende Gesellschaften der Graphite Business Unit der Resonac Corporation Gruppe. Zur Gesellschaft gehört eine rechtlich unselbstständige Verkaufsniederlassung in Nowy Sacz (Polen). II. Forschung, Entwicklung, QualitätDie Gesellschaft verfolgt Forschungs- und Entwicklungsprojekte auf dem Gebiet der Graphitelektroden und Rohstoffe für Graphitelektroden. Es werden Patente entwickelt, gehalten und erneuert. Im Berichtsjahr wurden Untersuchungen der Performance von Graphitelektroden getätigt und Maßnahmen zur Anmeldung und Sicherung von Patenten vorgenommen. Insgesamt wurden für Forschung und Entwicklung 0,0 Mio. € aufgewendet (Vorjahr: 0,1 Mio. €). Zur Optimierung von Kundenservice und Prozessen partizipiert die Gesellschaft an einem langjährigen Qualitätsmanagement-Konzept der Graphite Business Unit der Resonac Corporation Gruppe. Hierzu werden Kennzahlen unter anderem für Liefertreue, Reklamationen und Produktqualität entwickelt und verfolgt. Die Gesellschaft ist unter dem Dach der Resonac Corporation, Japan, Graphite Business Unit, nach ISO 9001 (2015) zertifiziert. III. Gesamtwirtschaftliche, Markt- und WettbewerbssituationDa die Gesellschaft einen weltweiten Markt bedient, sind die gesamtwirtschaftlichen Rahmendaten der Weltwirtschaft auch für die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft von Relevanz. Insbesondere Faktoren wie Wirtschaftswachstum, Inflation, Energiepreise, die im Berichtsjahr erhebliche Veränderungen ausgesetzt waren, spielen eine bedeutende Rolle. Zur Gesamtwirtschaftlichen Situation berichtet der Sachverständigenrat in seinem Jahresgutachten 2023/2024 (Auszüge): "Die Energiekrise und gesunkene Realeinkommen belasten immer noch die kurzfristige wirtschaftliche Entwicklung. Mittelfristig bremsen aber vor allem das sinkende Arbeitsvolumen, der veraltete Kapitalstock und fehlende innovative Unternehmen das Wachstum in Deutschland. Die mittelfristigen Wachstumsaussichten sind dadurch auf einem historischen Tiefstand. ... Die konjunkturelle Erholung in Deutschland verzögert sich. Die Konjunktur wird noch immer von der Energiekrise und den durch die hohe Inflation gesunkenen Realeinkommen gebremst. Um die Inflation zu bekämpfen, haben die Zentralbanken weltweit ihre Geldpolitik gestrafft. Die Straffung und die schleppende Entwicklung in China tragen zum eingetrübten außenwirtschaftlichen Umfeld bei. Das höhere Zinsniveau dämpft zudem Investitionen und Bautätigkeit im Inland. Der Sachverständigenrat erwartet daher, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,4 Prozent schrumpft. Im Jahr 2024 ist aufgrund steigender Realeinkommen mit einer Ausweitung des privaten Konsums zu rechnen. Dies dürfte zu einer verhaltenen konjunkturellen Erholung führen und das BIP um 0,7 Prozent erhöhen." Die Gesellschaft gehört zur Graphite Business Unit der japanischen Resonac Corporation Gruppe, deren Geschäftsfeld die weltweite Produktion und der Vertrieb von Graphitelektroden zur elektrischen Stahlproduktion (EAF-Stahl) ist. Die Resonac Corporation Gruppe gehört in diesem Geschäftsfeld zu den global führenden Anbietern. Die Struktur und der Produktmix, ebenso die Entwicklung von Mengen und Preisen auf dem Stahlmarkt bestimmen die Nachfrage nach Graphitelektroden. Nach Informationen der World Steel Association (WSA) liegt die Stahlproduktion im Jahr 2023 mit weltweit 1.891 Mio. t ca. 0,1% über dem Vorjahr. Auch die Stahlproduktion in China, wo mehr als 50% der weltweiten Stahlproduktion anfallen ist um 0,1% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Am chinesischen Markt partizipiert die Gesellschaft nicht. Ohne China ist die Stahlproduktion im Jahr 2023 um 0,2% gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Nach eigenen Schätzungen der Graphite Business Unit der Resonac Corporation ist die EAF-Stahlproduktion auf den für die Gesellschaft wichtigen Märkten (ohne China) gegenüber dem Vorjahr um ca. -1% zurückgegangen. Entsprechend dieser Entwicklung ist der Bedarf an Graphitelektroden im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr gefallen. Aus Sicht der Stahlproduktion war das Jahr 2023 ebenfalls ein schwaches Jahr, ähnlich wie im Vorjahr. Nach Einschätzung der WSA wird im laufenden Jahr 2024 einer moderaten Steigerung beim Stahlverbrauch erwartet (3,9% ohne China). Basierend auf der aktuellen Prognose wird erwartet, dass die EAF-Stahlproduktion und die Graphitelektroden-Nachfrage im Jahr 2024 insgesamt auf dem Niveau des Jahres 2023 liegen werden. IV. Finanzielle und nichtfinanzielle LeistungsindikatorenDie konzernweiten Leistungsindikatoren werden regelmäßig (mindestens jährlich) als Plan- oder Zielwerte auf der Ebene der Graphite Business Unit der Resonac Corporation bestimmt und zur Analyse und Steuerung des Geschäfts verfolgt. Die für die Steuerung der Gesellschaft wichtigsten Leistungsindikatoren sind im Folgenden beschrieben und in ihrer Bedeutung absteigend sortiert. Wesentliche Leistungsindikatoren: Umsatzerlöse im Segment Graphitelektroden: Die Gesellschaft erzielt ihren Profit im Wesentlichen aus der Handelsmarge für den Vertrieb von Graphitelektroden. Die Handelsmarge wird über Transferpreisbestimmungen für die Unternehmen und Transaktionen in der Resonac Corporation festgelegt. Das Ergebnis der Gesellschaft basiert maßgeblich auf den in der Gesellschaft weltweit erzielten Drittkunden-Umsätzen mit Graphitelektroden. Für die Generierung der Umsätze hat die Gesellschaft Verkaufspläne und Ziele, die regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls angepasst werden. Im Berichtsjahr hat sich der Umsatz schlechter als geplant entwickelt, sowohl Preise als auch Absatzmengen. Auch gegenüber dem Vorjahr fielen Preise und Absatzmengen, der Umsatz für Graphitelektroden fiel um 15,6%. Das operative Ergebnis (definiert als Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag vor Ergebnisabführung, Erträge aus Beteiligungen, Steuern und Zinsen) als finanzielles Resultat unterliegt einem routinemäßigen Budgetierungs- und Forecastprozess. Abweichungen werden monatlich analysiert und kommentiert. Das operative Ergebnis für das Berichtsjahr fiel aufgrund der tendenziell erwarteten schlechten Marktentwicklung für Graphitelektroden und der damit verbundenen Umsatzminderung negativ aus. Allerdings wurde aufgrund der ebenfalls erwarteten Entschädigung für die Abgabe von Verkaufsrechten in Asien ein insgesamt neutrales oder leicht positives operatives Ergebnis erwartet, das wurde nicht erfüllt. Weitere Leistungsindikatoren, nach denen die Gesellschaft ihre Geschäftsaktivitäten steuert: Einkauf Rohmaterial (Nadelkoks): Im Handelssegment Rohmaterial wird in der Gesellschaft Nadelkoks eingekauft für die weltweite Versorgung der Graphitelektroden-Produktionswerke der Resonac Corporation Gruppe. In diesem Handelssegment hat die Gesellschaft Vorgaben für die Deckung des Bedarfs an Nadelkoks zu möglichst günstigen Einkaufspreisen zu erfüllen. Die Einkaufspreise konnten im Laufe des Berichtsjahres und gegenüber dem Vorjahr reduziert werden. Gemeinkosten des Handelsbetriebes: Für die Gesamtkosten des Vertriebs und Einkaufs, aber auch für die Administration der Gesellschaft, werden Planvorgaben entwickelt und verfolgt. Im Berichtsjahr sind die Kostenziele für den Handelsbetrieb und die Administration weitgehend eingehalten worden. V. ErtragslageDie Gesellschaft betreibt im Wesentlichen Handel und Vertrieb von Graphitelektroden, die aus den Produktionswerken der Graphite Business Unit der Resonac Corporation Gruppe stammen. Darüber hinaus kauft die Gesellschaft den Basisrohstoff (Nadelkoks) für die Produktion von Graphitelektroden ein und verkauft diesen weiter an die Produktionswerke der Graphite Business Unit der Resonac Corporation Gruppe. Sonstige Produkte, mit welchen die Gesellschaft handelt, sind Graphit-Verbindungsstücke sowie Graphitspäne und andere Graphit- und Carbon-Produkte aus Produktionsstätten der Graphite Business Unit der Resonac Corporation Gruppe. Die Handelsmarge der Gesellschaft bestimmt sich für ihre Handelsgeschäfte aus Transferpreisbestimmungen für die Unternehmen und Transaktionen in der Graphite Business Unit der Resonac Corporation Gruppe. Die Umsatzerlöse dieser Geschäftsbereiche betragen insgesamt 319,7 Mio. €, das sind 162,5 Mio. € oder 33,7 % weniger als im Vorjahr. Eine Umsatzsminderung insbesondere im für die Gesellschaft wichtigen Segment Graphitelektroden war erwartet, fiel jedoch etwas höher aus. Die Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen haben sich wie folgt entwickelt:
Geschäftsbereich Graphitelektroden: Der Umsatz mit Graphitelektroden ist vor dem Hintergrund einer sich im Laufe des Berichtsjahreszeitraumes verschlechternden Marktsituation bei rückläufiger Absatzmenge und geringeren Verkaufspreisen gegenüber dem Vorjahr gefallen (-44,3 Mio. € oder 15,6%; siehe Tabelle "Umsatzerlöse"). Geschäftsbereich Rohmaterial: Der Umsatz mit Rohmaterial (Nadelkoks) für die Graphitelektrodenherstellung ist gegenüber dem Vorjahr deutlich gefallen (-116,4 Mio. € oder 62,5%; siehe Tabelle "Umsatzerlöse"). Der Bedarf an Nadelkoks, der an die konzerninternen Abnehmer geliefert wird, war im Berichtsjahr aufgrund der Situation im Graphitelektrodensegment deutlich geringer im Vergleich zum Vorjahr. Geschäftsbereich Sonstiges: Der Handel mit sonstigen Produkten ist mit 9,4 Mio. € (Vorjahr : 11,2 Mio. €) leicht gesunken. Dieser Geschäftsbereich liefert für die Handelsmarge der Gesellschaft nur einen untergeordneten Beitrag. Die Handelsspanne, die sich ermittelt aus der Differenz zwischen Umsatzerlösen zuzüglich der Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen oder unfertigen Erzeugnissen und dem Materialaufwand, beträgt im Berichtsjahr 23,9 Mio. € (Vorjahr : 29,8 Mio. €). Die deutliche Verringerung um 5,9 Mio. € ist im Wesentlichen auf die marktbedingten gefallenen Umsatzerlöse mit Graphitelektroden sowie auf das ab 1. Juli 2023 an die Resonac Graphite Japan Corporation, Japan, abgegebene Asiengeschäft zurückzuführen. Mit dem verringerten Umsatz steht der Gesellschaft im Berichtsjahr ein geringerer Wert der Handelsmarge zur Deckung der fixen Kosten für Verkauf und Verwaltung zur Verfügung. Der Margensatz für die Handelsgeschäfte ist aus Transferpreisbestimmungen mit Unternehmen der Resonac Corporation vorgegeben und ist im Berichtsjahr unverändert gegenüber dem Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen im Berichtsjahr 8,2 Mio. € (Vorjahr 9,6 Mio. €). Hier enthalten ist ein konzerninterner Ertrag von 4,4 Mio. € aus der Veräußerung von Verkaufsrechten in Asien zum 1. Juli 2023 an die Resonac Graphite Japan Corporation, Japan. Die Veräußerung ist Bestandteil der regionalen Ausrichtung der Geschäfte der Graphite Business Unit. Der Ertrag berücksichtigt eine Entschädigung für zukünftig entgehende Umsätze der Gesellschaft in Asien. Ferner sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 2,8 Mio. € enthalten (Vorjahr: 8,4 Mio. €). Diese sind gegenüber dem Vorjahr deutlich gefallen. Diesen Erträgen stehen ebenfalls stark gefallene Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 3,5 Mio. € (Vorjahr: 8,8 Mio. €) in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber, sodass die Fremdwährungseffekte im Berichtsjahr (wie auch im Vorjahr) insgesamt annähernd neutral ausfallen.
Als operatives Ergebnis ergibt sich ein etwas geringerer Verlust von - 1,6 Mio. € im Berichtsjahr als im Vorjahr (- 2,0 Mio. €). Zu dem Verlust hat wie bereits im Vorjahr die hohe Zuführung zu Rückstellungen für offene Gerichtsverfahren von 3,6 Mio. € maßgeblich beigetragen. Darüber hinaus hätten die geringeren Umsätze vor allem im Segment Graphitelektroden und die damit um 5,9 Mio. € geringere Handelsspanne gegenüber dem Vorjahr zu einem höheren operativen Verlust im Berichtsjahreszeitraum geführt. Der Ertrag von 4,4 Mio. € aus der Veräußerung von Verkaufsrechten in Asien (sie die Ausführungen zu "sonstigen betrieblichen Erträgen") hat den Verlust gemindert. Unter den nicht-operativen Aufwendungen und Erträgen ist ein deutlich positives Zinsergebnis (Positionen "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" abzüglich "Zinsen und sonstige Aufwendungen") von 4,6 Mio. € (Vorjahr: -4,4 Mio. €) zu verzeichnen. Hierzu haben aufgrund der Zinsentwicklung im Berichtsjahreszeitraum höhere Zinseinnahmen aus dem Cash-Pooling-Guthaben gegenüber der Anteilseignerin Resonac Europe GmbH von 2,8 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €) sowie Zinseinnahmen im Rahmen der Bewertung von Pensionsrückstellungen von 1,9 Mio. € (Vorjahr: Zinsaufwand 4,8 Mio. €) beigetragen. Der insgesamt angefallene Gewinn vor Verlustübernahme im Berichtsjahr von 3,0 Mio. € (Vorjahresverlust: -6,4 Mio. €) wurde aufgrund des mit der Anteilseignerin Resonac Europe GmbH bestehenden Ergebnisabführungsvertrag ausgeglichen, sodass das Jahresergebnis im Berichtsjahr mit 0,0 Mio. € abgeschlossen wurde. VI. Finanz- und VermögenslageVermögenslageDie Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 hat sich vermindert auf 184,5 Mio. € gegenüber dem Vorjahresstichtag (208,4 Mio. €). Folgende Vermögensposten der Bilanz haben im Wesentlichen zu diesen Veränderungen geführt:
Die wesentlichen Passiva der Bilanz haben sich folgendermaßen entwickelt:
FinanzlageVor dem Hintergrund gefallener Preise und Mengen im Graphitelektrodenmarkt haben sich die Umsatz- und Handelsspanne der Gesellschaft rückläufig entwickelt. Das operative Ergebnis (Jahresfehlbetrag vor Ergebnisabführung, Erträge aus Beteiligungen, Steuern und Zinsen) fiel mit einem Verlust im Berichtsjahr von - 1,6 Mio. € (Vorjahr: - 2,0 Mio. €) dennoch leicht besser aus. Nach Steuern und Zinsen ist ein Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von 3,0 Mio. € auszuweisen (Vorjahresfehlbetrag - 6,4 Mio. €). Das Jahresergebnis im Berichtsjahreszeitraum ist aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages ausgeglichen, der Ertrag aus Ergebnisabführung beträgt 3,0 Mio. € (Vorjahr: Aufwand 6,4 Mio €). Das Eigenkapital beträgt unverändert zum Vorjahresstichtag 80,9 Mio. €. Die Eigenkapitalquote ist zum 31. Dezember 2023 mit 43,8% verbessert gegenüber dem Vorjahresstichtag (38,8%). Die Forderung aus dem Cash-Pooling gegen die Resonac Europe GmbH beträgt. zum 31. Dezember 2023 auf 83,1 Mio. €, (Vorjahresstichtag: 61,5 Mio. €) angewachsen. Zusammengerechnet mit den eigenen Guthaben der Gesellschaft bei Kreditinstituten (zum 31. Dezember 2023 0,1 Mio. €, Vorjahresstichtag: 9,0 Mio. €) stehen der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 83,2 Mio. € (Vorjahresstichtag: 70,5 Mio. €) als Cash-Vermögen zur Verfügung. Das ist für die Gestaltung der Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft. ausreichend. Trotz geringerer Preise und Umsätze im Graphitelektrodensegment und des negativen operativen Ergebnisses hat die Gesellschaft das Ziel eines positiven Jahresüberschusses nach Steuern und Zinsen vor Ergebnisabführung erreicht. Dazu haben das unerwartet hohe Zinsergebnis von 4,6 Mio. € sowie der Ertrag aus der der Veräußerung von Verkaufsrechten in Asien von 4,4 Mio. € maßgeblich beigetragen. Die absehbaren finanziellen Belastungen aus den Gerichtsverfahren sind vollständig in der Bilanz dargestellt, die Umsetzung von Urteilen ist durch die erfolgten gerichtlichen Sicherheitsleistungen vollumfänglich gedeckt, sodass hieraus keine zusätzliche finanzielle oder bilanzielle Belastung zu erwarten ist. Der Abschluss der beiden ausstehenden Gerichtsverfahren ist im laufenden Geschäftsjahr zu erwarten. Neben dem vergleichsweise hohen Bestand aus dem Cash-Pooling mit der Resonac Europe GmbH stehen der Gesellschaft aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Anteilseignerin Resonac Europe GmbH eine langfristig ausreichende Finanzierungskraft zur Verfügung. Darüber hinaus haben die Resonac Europe GmbH und die Resonac Corporation , Japan, gemeinschaftlich im Februar 2024 eine Patronatserklärung zu Gunsten der Gesellschaft abgegeben. Das sich aus der beschriebenen Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage ergebende Gesamtbild schätzt die Geschäftsführung als zufriedenstellend und die Finanzlage der Gesellschaft als stabil ein. VI. RisikoberichtDie Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der Graphite Business Unit der Resonac Corporation Gruppe eingebunden, welches integraler Bestandteil der Planungs- und Steuerungssysteme ist. Die Kernrisiken werden im Rahmen dieser Systeme im Zusammenwirken aller Verantwortlichen identifiziert, quantifiziert und laufend überprüft. Die bestehenden Risiken sind im Folgenden beschrieben und in ihrer Bedeutung für die Gesellschaft absteigend sortiert: Die geschäftlichen Risiken sind für die Gesellschaft durch die Marktlage im Graphitelektrodenmarkt bestimmt. Das globale Marktgeschehen ist wesentlicher Treiber für das Umsatzvolumen und damit auch für die Überschüsse aus den Handelsgeschäften der Gesellschaft. Die Nachfrage nach Graphitelektroden ist starken und schnellen Veränderungen unterworfen, das Angebot dagegen eher konstant und auf wenige Anbieter beschränkt. Die Marktlage hat sich im Berichtsjahreszeitraum gegenüber dem Vorjahr verschlechtert, dementsprechend konnten Verkaufspreise vielfach nicht gehalten werden. Allerdings ist auch der Einkaufspreis für den Haupt-Rohstoff (Nadelkoks) für Graphitelektroden reduziert worden. Einflüsse aufgrund der Kriegssituation in der Ukraine sowie die Sanktionsmaßnahmen gegen Russland sind weiterhin spürbar. Die Hersteller von Graphitelektroden, und ebenso die Abnehmer von Graphitelektroden und Kunden der Gesellschaft, gehören zur energieintensiven Industrie, die der hohen Inflation von Energiekosten in Europa und andernorts ausgesetzt sind. Die Marktlage und marktbeeinflussende Faktoren werden regelmäßig analysiert und in Zusammenarbeit mit den anderen Gesellschaften der Graphite Business Unit der Resonac Corporation Gruppe ausgetauscht. Grundlegende Reaktionen auf das Marktgeschehen werden gemeinsam entschieden und umgesetzt. Die Gesellschaft ist auf die Umsetzung von Anpassungen im Verkauf oder Einkauf angemessen vorbereitet. Ab dem zweiten Halbjahr 2023 wurde aufgrund einer Umorganisation der Verkaufsstrukturen innerhalb der Graphite Business Unit der Resonac Corporation Gruppe eine Verlagerung von Verkaufsrechten der Gesellschaft in Asien umgesetzt. Langfristig sollen verlorene Umsätze durch Generierung zusätzlicher Geschäfte in den übrigen Verkaufsregionen der Gesellschaft kompensiert werden. Hinsichtlich der besonderen Situation der gerichtlichen Auseinandersetzung über Schadenersatz für die Rückzahlung erhaltener Anzahlungen sanktionierter iranischer Kunden können auf die Gesellschaft finanzielle Belastungen zukommen. Diese Risiken sind in absehbarer Größenordnung in den Geschäftszahlen berücksichtigt und durch gerichtliche Hinterlegungen gedeckt, jedoch sind zwei von drei Gerichtsverfahren noch nicht abgeschlossen und können weitere Risiken zur Folge haben, Anzeichen dafür sind jedoch keine gegeben. Wesentliche risikobehaftete Erfolgsfaktoren der Gesellschaft sind eine kostengünstige Basis im Einkauf, die volatilen Vertriebsumsätze und die Fixkosten der Administration. Insbesondere der Einkauf von Nadelkoksen ist ein zentraler Kostenbestandteil für die Graphitelektrodenherstellung in der Graphite Business Unit der Resonac Corporation Gruppe und ist damit ein wesentlicher Faktor für die Konkurrenzfähigkeit auf dem Markt in preislicher Hinsicht. Die Organisation und Kosten der Gesellschaft unterliegen daher einem kontinuierlichen Optimierungsprozess sowie Prozeduren für die Kostenplanung und Abweichungsanalysen. Im Berichtsjahr wurden Kostenziele eingehalten. VII. ChancenFür den Erfolg der Gesellschaft sind die Erzielung höherer Handelsvolumina zu optimalen erzielbaren Verkaufspreisen für Graphitelektroden, und der Erhalt oder Ausbau von Marktanteilen wichtige Faktoren. Hierfür steht der Gesellschaft selbst eine leistungsfähige Organisation zur Verfügung. Ideen für alternative Geschäftsmodelle und die Entwicklung neuer Kunden werden konkretisiert und weiterentwickelt. Darüber hinaus ist die Vernetzung mit der weltweiten Organisation und Produktion der Graphite Business Unit unter dem Dach der Resonac Corporation Gruppe die Basis, um vom weltweiten Marktgeschehen dauerhaft zu profitieren und gezielt reagieren zu können. VIII. AusblickDie Geschäftsführung rechnet für das Geschäftsjahr 2024 mit tendenziell geringeren Absatzmengen und auf niedrigem Niveau verharrenden Verkaufspreisen für Graphitelektroden. Insgesamt ist mit einem Umsatzrückgang um 15-20% im Segment Graphitelektroden zu rechnen. Für 2024 wird insgesamt ein neutrales oder leicht negatives operatives Ergebnis erwartet.
Gersthofen, den 11. Juli 2024 Die Geschäftsführung Franz-Xaver Werner Robert Lux Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Resonac Graphite Germany GmbH, Gersthofen PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Resonac Graphite Germany GmbH, Gersthofen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Resonac Graphite Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 23. Juli 2024 KPMG
AG
Penzkofer, Wirtschaftsprüfer Ratkovic, Wirtschaftsprüfer |
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