Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 570552
Eingetragen
11.1.1985
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Handel mit und Reparatur von Kraftfahrzeugen aller Art. Die Gesellschaft kann Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art erwerben, pachten oder vertreten und sich an solchen Unternehmen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Thomas Härterich
seit 27.10.2006
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert74.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Thomas und Lutz Härterich GbR
74.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Thomas und Lutz Härterich GbR
Germany
114.700 €
74.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Koch GmbH

Schwäbisch Hall

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

Autohaus Koch GmbH Schwäbisch Hall

Allgemein

Die Autohaus Koch GmbH wurde 1932 von Robert Koch in Gaildorf gegründet.1936 wurde der Standort an den heutigen Firmensitz in der Johanniterstraße in Schwäbisch Hall verlegt. 1950 wurde der Vertrag mit Volkwagen abgeschlossen und Autohaus Koch ist seitdem Vertragshändler der Volkswagen AG.

Die Firma Autohaus Koch GmbH besitzt seit dem 01.10.2014 einen Servicebetrieb in der Karlstraße in Gaildorf und eine Vertriebsniederlassung für Volkswagen Nutzfahrzeuge in der Raibacher Straße in Schwäbisch Hall.

Das Autohaus Koch (Schwäbisch Hall) gehört dem Firmenverbund der Koch Auto.Gruppe an.

Die Firmen der Koch Auto.Gruppe sind die Autohaus Koch GmbH Schwäbisch Hall (Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge) mit einem weiteren Servicestandort in Gaildorf, Koch-BAG-Auto GmbH (Volkswagen) mit einem weiteren Servicestandort in Westhausen, Koch Automobile GmbH (Skoda) in Schwäbisch Hall, Crailsheim und Öhringen, Koch Mobile (Seat) mit Standorten in Schwäbisch Hall, Crailsheim und Öhringen, Auto Koch GmbH (Audi) in Schwäbisch Hall, Öhringen und seit 01.10.2024 einem Servicestandort in Bad Mergentheim, AHC Autohaus Crailsheim GmbH & Co. KG (Audi) in Crailsheim, Autohaus Koch GmbH (Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge) in Öhringen, Möckmühl und einer Vertriebsniederlassung dieser GmbH in Künzelsau.

1. Rahmenbedingungen im deutschen Kraftfahrzeuggewerbe

Bundesweit wurden 2,84 Mio. PKW-Neufahrzeuge in 2023 zugelassen (Vj. 2,65 Mio.). Das entspricht einem Zuwachs von 7,17%. Die Besitzumschreibungen gebrauchter Kraftfahrzeuge lagen 2023 mit 6,03 Mio. mit einem Plus von 6,90% über dem Vorjahresniveau (2022: 5,64 Mio. gebr. PKW)

Für die Neuzulassungen im Jahr 2023 wurde erwartet, dass sich der deutsche Automarkt bei ca. 2,90 Mio. Neuzulassungen einpendeln wird. Bedingt durch immer noch fortwährende Lieferkettenschwierigkeiten konnte die Prognose von 2,9 Mio. neue PKW-Zulassungen nicht ganz erreicht werden.

Die Besitzumschreibungen gebrauchter Fahrzeuge haben ebenfalls auch nicht das Niveau von Vor-Corona erreicht. Der Rückgang der Neuzulassungen bewirkte, dass 2023 noch immer zu wenig Gebrauchtfahrzeuge zum Verkauf standen.

Der Servicebereich konnte 2023 bundesweit ein leichtes Wachstum verzeichnet werden. Die Bereiche Gewährleistung, Karosserie und Lack konnten nicht in erforderlichem Umfang partizipieren, denn die Qualität und Assistenz-Systeme der Fahrzeuge hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert und aufgrund der weiterhin hohen Anzahl der Mitarbeiter in "mobiler Arbeit" wurde im gewerblichen Bereich weniger gefahren.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufes

2.1. Umsatz und Umsatzstruktur

Der Gesamtumsatz der Autohaus Koch GmbH steigerte sich im Jahr 2023 auf 46,877 Mio. € (Vorjahr 39,647 Mio. €). Die Umsatzerlöse verteilen sich dabei im Wesentlichen auf folgende Sparten:

2.1.1. Neuwagen

Der Gesamtmarkt in Schwäbisch Hall veränderte sich analog des Marktes im Bundesgebiet. Über den Standort Schwäbisch Hall wurden 2023 ähnlich viele Stückzahlen verkauft und ausgeliefert. Diese Entwicklung ist u.a. auf die Nachwirkungen der Corona-Pandemie und der anhaltenden Lieferprobleme seit 2020 zurückzuführen, da viele in 2020 - 2022 verkaufte Neufahrzeuge in 2023 geliefert wurden.

2023 lieferte die Autohaus Koch GmbH 1.116 (Vorjahr: 1.142) neue Volkswagen PKW und 366 (Vorjahr 326) neue Volkswagen Nutzfahrzeuge aus und konnte damit einen Umsatz von 9,959 Mio. € (VJ 9,534 Mio. €) erwirtschaften.

Für eine zunehmende Anzahl ausgelieferter Großkunden- und Elektrofahrzeuge (MEB) erhält das Autohaus lediglich eine Vermittlungs- und Abwicklungsprovision.

2.1.2 Gebrauchtwagen

Bei den Gebrauchtfahrzeugen steigerte sich der Absatz auf 1.277 (Vorjahr: 994) Gebrauchtfahrzeuge in 2023. In diesem Geschäftsbereich wurde im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatz von 21,717 Mio. € (VJ 16,818 Mio. €) erwirtschaftet.

2.1.3. Service

Einer der Schwerpunkte der Firma Autohaus Koch GmbH liegt im Servicebereich.

Bei Autohaus Koch GmbH stieg der Umsatz im Bereich Service auf 3,829 Mio. € (VJ 3,300 Mio. €).

Die Nachwirkungen der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Lockdowns auf die jährliche Fahrleitung unserer Kunden erholt sich wieder. Im Unfallgeschäft ist noch immer ein Rückgang zu verzeichnen. Dennoch konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert werden.

2.1.4. Teile und Zubehör

Der Umsatz betrug im Teilesektor 4,221 Mio. € (VJ 3,729 Mio. €) und verlief analog der Entwicklung des Servicebereiches. Beim Verkauf von Ersatzteilen an freie Werkstätten gab es keine spürbaren Veränderungen zum Vorjahr, da durch die Netzbereinigung im Volkswagen-Konzern ein paar Händler im Umkreis ihren Servicepartnervertrag abgegeben haben und jetzt Original Ersatzteile über die Fa. Koch beziehen.

2.2 Ertragslage

Im Jahr 2023 konnte ein Jahresüberschuss von 2.543.540,36 € (VJ 826.486,52 €) erzielt werden.

2.3. Personal

Der sich wandelnde Automobilmarkt benötigt eine bessere Qualifizierung des Personals.

Qualifiziertes Personal ist jedoch schwer am Arbeitsmarkt zu bekommen. Daher muss die Qualifizierung verstärkt von "innen" kommen. Die Schulungsmaßnahmen vor allem im technischen Bereich behalten hohen Stellenwert und werden sich weiter erhöhen. Der Personalstand ist aktuell ausreichend.

2.4. Investitionen und Finanzierungen bei der Autohaus Koch GmbH

Neben den Investitionen in Geschäfts- und Vorführwagen wurden in 2023 nur kleinere Maßnahmen durchgeführt, die keine großen Investitionskosten verursachten.

Die Finanzierung des betriebsnotwendigen Kapitals wird über örtliche Banken und die herstellereigene Volkswagen Bank GmbH abgewickelt.

2.5. Sonstige Angaben

Die Autohaus Koch GmbH erfüllt alle vom Gesetzgeber geforderten Umweltauflagen und ist nach DIN ISO 9001:2008 zertifiziert.

3. Darstellung der Lage

Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 betrug die Eigenkapitalquote 41,37 % (Vorjahr: 40,40 %). Derzeit beträgt das Eigenkapital 10.095.185,04 € (Vorjahr: 7.551.644,68 €). Der Jahresüberschuss beläuft sich für das Jahr 2023 auf 2.543.540,36 € (Vorjahr: 826.486,52 €). Die Rückstellungen betrugen im Geschäftsjahr 2023 3.946.383,02 € (Vorjahr: 2.662.724,81 €). Die Bilanzsumme belief sich auf 24.405.064,53 € (Vorjahr: 18.694.260,11 €).

4. Voraussichtliche Entwicklungen

Für das Jahr 2024 plant die Autohaus Koch GmbH mit keinem wesentlichen Zuwachs im Neu- und Gebrauchtwagenabsatz bei konstanten Bruttogewinnen. Der Lohn- und Teileumsatz wird stabil auf Vorjahresniveau erwartet. Demzufolge erwartet man für 2024 einen konstanten Umsatz und ein konstantes Jahresergebnis.

Das Jahr 2024 wird - bedingt durch Unsicherheiten wie fehlender Auftragseingang bei Elektromobilität - keine signifikanten Impulse bekommen. Auch wirkt sich der Zinsanstieg bei der Finanzierung von Fahrzeugen dämpfend auf eine starke Belebung aus. Eine Prognose wird schwierig sein, doch man nimmt an, dass der Absatz 2024 bei Neufahrzeugen stagnieren wird, obwohl die Verfügbarkeit von einzelnen Komponenten zum Bau von Neufahrzeugen besser geworden ist. Der Zentralverband des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes plant im deutschen Automarkt 2024 mit 2,85 Mio. Neuzulassungen.

Der Absatz bei Gebrauchtfahrzeugen wird 2024 nur verhalten nach oben gehen, da die Zinsentwicklung für viele Kunden einen Ersatzkauf unmöglich macht. Teilweise haben sich die Monatsraten verdoppelt. Erst im 4. Quartal 2023 haben die Automobilherstellerbanken zur Stützung des Absatzes wieder attraktive Zinskonditionen angeboten.

Bei den Besitzumschreibungen wird für 2024 mit 6,2 Mio. umgemeldeten Gebrauchtfahrzeugen aufgrund des wieder höheren Gebrauchtwagenbestandes gerechnet.

4.1. Chancen und Risiken

Die Hauptchancen der Autohaus Koch GmbH bestehen weiterhin darin, dass der Personalstamm eine niedrige Altersstruktur besitzt und nahezu jede zu besetzende Stelle mit entsprechend qualifiziertem Personal besetzt ist.

Ebenso im Bereich der "neuen Medien" ist die Autohaus Koch GmbH gut aufgestellt und nutzt diese um weitere Absatzpotenziale zu erschließen.

Die verstärke Zusammenarbeit der Firmen innerhalb der Koch Auto.Gruppe bietet die Chance, Synergien zu bündeln, die Effizienz zu steigern und damit Kosten zu sparen. Seit 2016 werden firmenübergreifende Tätigkeiten wie zum Beispiel Marketing und IT über die Koch Auto.Gruppe GmbH abgewickelt und je nach Inanspruchnahme den jeweiligen Firmen in Rechnung gestellt. Weitere Zentralisierungsmaßnahmen sind in 2019 angestoßen worden und werden aktuell weiter ausgebaut.

Der Einstieg als Mehrheitsgesellschafter in die ehemalige BAG-Auto GmbH in Ellwangen (heute Koch-BAG-Auto GmbH) zum 01.01.2017 wie auch die Übernahme der Autohaus Ochs Betrieb zum 01.07.2018 haben bereits diverse Vorteile und Synergien mit sich gebracht. Die mögliche Einkaufs- und Absatzpolitik schafft hier flexiblere Möglichkeiten und Kostendegressionen.

Weitere Chancen sieht man darin, dass sich die Koch Auto.Gruppe 2022 und 2024 CO 2 neutral aufgestellt hat.

Bereits in den letzten Jahren hat man intensiv darauf hingearbeitet, den CO 2 Abdruck der Firmengruppe zu reduzieren. So wurden alle Dächer, die sich im Eigentum der Inhaberfamilie befinden, mit Photovoltaikanlagen bestückt. Auch wurden in verschiedenen Betrieben dazugehörende Pufferspeicher installiert. Die Beleuchtung wurde weitestgehend auf LED umgerüstet und ganze Beleuchtungssysteme mit automatischen Dimm-Vorrichtungen versehen. Die Koch Auto.Guppe ist eine der ersten Betriebe im Kfz-Handel und -Handwerk in Deutschland, die den durch eine offiziell anerkannte Firma ermittelten CO 2 -Fußabdruck neutralisiert.

Risiken sieht man in den weiteren Konzentrationsbewegungen im Automobilsektor. Auf Grund der regionalen Gegebenheiten im Marktgebiet der Autohaus Koch GmbH kann dieses Risiko aber auch als Chance gesehen werden (siehe den Einstieg bei der BAG-Auto GmbH & Autohaus Ochs GmbH).

Bevor Fahrzeuge ausgeliefert werden, werden Bonität und das einhergehende Ausfallrisiko geprüft. Die Kreditlinien sind für die Finanzierung des Vorratsvermögens ausreichend hoch.

Risiken können in erhöhten Lieferzeiten, sowie der eingeschränkten Bestellbarkeit verschiedener Motor und Getriebevarianten gesehen werden. Insbesondere bei E-Automobilen ist eine ausreichende Belieferung noch nicht gewährleistet. Innerhalb der Koch Auto.Gruppe können diese Risiken jedoch relativiert werden, da man innerhalb der Betriebe der Koch Auto.Gruppe oft ausgleichen kann.

Risiken entstehen auch durch die Verschärfung der Abgas-Prüfverfahren. Es werden zunehmend Fahrzeug-, Motor- und Getriebevarianten vom Markt genommen, die nicht mehr nach den immer schärfer werdenden Bestimmungen homologiert werden können. Dieser Effekt wird in unserem Konzern weiterhin durch die verstärkte Einführung von Hybrid- und Elektro-Modellen kompensiert werden.

Im derzeitigen Trend der Fahrzeughersteller, die Vermarktung von Neu- und Gebrauchtwagen stärker über die Online-Kanäle anzubieten sehen wir aktuell keine großen Risiken, da sich der Volkswagenkonzern klar für eine Abwicklung der Fahrzeugverkäufe über das Handelsnetz ausgesprochen hat und den Händler über ein entsprechendes Vergütungsmodell beteiligen wird.

4.2. Strategische Überlegungen für die nächsten Jahre

Um das unternehmerische Risiko besser zu verteilen, sollen die einzelnen Bereiche der Autohaus Koch GmbH in den nächsten Jahren ausgebaut und weiter professionalisiert werden. Dabei arbeitet man mit einem betriebswirtschaftlichen Frühwarnsystem. Das VW-Konzern- Dealer Managementsystem CROSS schafft in Verbindung mit dem Finanzbuchhaltungssystem Fibunet und des Automobilkontenrahmens SKR51 eine große Transparenz. Diese Systeme werden auch von allen anderen Betrieben der Koch Auto.Gruppe genutzt.

Durch das mögliche interne Benchmarking können Schwachstellen schneller entdeckt und abgestellt werden. Mit dem Gebrauchtwagen-Controlling-System GeNeSys und dem Gebrauchtwagen-Bewertungssystem Car-Inspektor hat man in den Firmen der Koch Auto.Gruppe ein hervorragendes System zur Schaffung der nötigen Transparenz im Segment Gebrauchtwagen. Ein weiterer Baustein zum "papierlosen Autohaus" ist das Archivierungs- und Rechnungsabwicklungssystem Easy-Car-Solution.

Um Benchmarks und Synergien besser nutzen und ausbauen zu können, wurde im Jahr 2016 ein Führungskreis gebildet. Dies sind regelmäßig stattfindende Besprechungen der Führungskräfte aller Häuser. In diesem Führungskreis wurde im Jahr 2017 ein umfassendes Controlling integriert und 2018 weiter ausgebaut um marktgerechte Benchmarks zu erhalten und Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Im Jahr 2019 wurde ein kaufmännischer Leiter für die Firmen der Koch Auto.Gruppe eingestellt.

Die Corona-Pandemie hat die Themen Digitalisierung und Online-Marketing weiter vorangetrieben. Die Homepage der Firmengruppe erfuhr einen Relaunch und wurde um eine Großkunden-Seite für Handelsvertreter erweitert, um einen schnelleren und einfacheren Kontakt zu ermöglichen. Außerdem wurde im Jahr 2020 das Thema Rechenzentrum von allen Seiten beleuchtet um im Jahr 2021 entschloss man sich letztendlich für eine Zentralisierung in einem externen Rechenzentrum bei der Firma Zeus in Braunschweig. Bis 2024 wird die neue EDV-Lösung "RIVA" von der Firma Zeus ans Netz gehen und in Zukunft einen höhere Datensicherheit und eine höhere Digitalisierungsquote im Automobilsektor möglich machen.

Die Spezialisierung im Autohaus Koch wurde in den letzten Jahren bereits sehr vorangetrieben und wird in den kommenden Jahren noch weiter forciert. So wurde die Marke Nutzfahrzeuge im Service räumlich und personell komplett getrennt. Ebenfalls wurde im Neuwagenverkauf eine striktere Trennung zwischen Einzelkunden-, Firmenkunden- und Großkundenverkäufern durchgesetzt um die Kunden besser anhand ihrer Belange und Bedürfnisse betreuen zu können.

Die Tatsache, dass bei der Koch Auto.Gruppe die Marken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Seat Skoda und die Zweiradmarken Seat Mó und Yamaha vertreten sind, wird in Zukunft immer wichtiger, da vor allem Firmenkunden bei der Wahl ihrer Fahrzeuge ihre Mitarbeiter mitentscheiden lassen, aber gleichzeitig nur einen Ansprechpartner bei der Beschaffung von Fahrzeugen haben wollen.

4.3. Visionen im Automobilsektor

Der Automobilhandel durchläuft seit Jahren eine umfassende Transformationsphase. Auch in Zukunft wird die Mobilität des Menschen zu den Bedürfnissen mit oberster Priorität gehören. Ob sich die Antriebstechnik dabei ändert oder alternative Formen der Mobilität (z.B. Car-Sharing) stärker in den Vordergrund rücken, ist für den Fortbestand der Firma Autohaus Koch GmbH von sekundärer Bedeutung, da im ländlichen Raum die klassischen Formen der Mobilität weiterhin Bestand haben werden.

Wahrscheinlich werden in den kommenden Jahren weiterhin Hybridfahrzeuge nachgefragt werden (Fahrzeuge mit zwei unterschiedlichen Antriebsaggregaten z.B. Kombination Verbrennungsmotor / Elektromotor), auch wenn die steuerliche Förderung für Unternehmen in 2023 ausgelaufen ist. Es bleibt abzuwarten, ob reine Elektrofahrzeuge durch weitere geplante Kaufanreize auch ohne staatliche Förderungen in den nächsten Jahren stärker nachgefragt werden. Unser Hersteller gehört bei der Entwicklung und Vermarktung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben zu den Branchen-Benchmarks.

Neben Veränderungen im Bereich der Antriebsarten durchläuft der Automobilhandel ebenfalls seit Jahren eine umfassende Händlerkonsolidierung. Stand-Alone-Betriebe schließen sich oft größeren Handelsgruppen an um weiterhin zukunftsfähig bleiben zu können. Dies ist durch die Hersteller gewünscht und gefördert.

Die Autohaus Koch GmbH und deren verbundene Unternehmen innerhalb der Koch Auto.Gruppe haben sich diesen Entwicklungen bereits vor einigen Jahren gestellt und gelten bereits heute bei allen Herstellern als "zukunftsfähige und langfristig gesetzte Handelsgruppe".

Auf den traditionellen Einzelhandel wird der Hersteller von Automobilen für den größten Teil seines Absatzes auch in Zukunft nicht verzichten können.

 

Schwäbisch Hall, 11. Dezember 2024

gez. Lutz Härterich, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.533.133,40 3.669.409,45
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 11,00 10,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10,00 9,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
II. Sachanlagen 4.362.113,00 3.553.390,05
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 49.394,00 44.415,00
2. technische Anlagen und Maschinen 252.895,00 206.740,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.059.824,00 3.302.235,05
III. Finanzanlagen 171.009,40 116.009,40
1. Beteiligungen 171.009,40 116.009,40
B. Umlaufvermögen 19.820.247,82 14.983.750,66
I. Vorräte 8.880.214,95 8.060.123,33
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.466.483,62 6.803.711,50
1. sonstige Vermögensgegenstände 10.466.483,62 6.803.711,50
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.395.482,73 3.040.113,48
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 473.549,25 119.915,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.383,31 0,00
D. Aktive latente Steuern 37.300,00 41.100,00
Summe Aktiva 24.405.064,53 18.694.260,11

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.095.185,04 7.551.644,68
I. Gezeichnetes Kapital 155.000,00 155.000,00
II. Kapitalrücklage 1.539.646,26 1.539.646,26
III. Gewinnvortrag 5.856.998,42 5.030.511,90
IV. Jahresüberschuss 2.543.540,36 826.486,52
B. Rückstellungen 3.946.383,02 2.662.724,81
C. Verbindlichkeiten 10.363.496,47 8.479.890,62
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.362.227,96 5.985.501,62
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.312.077,96 3.685.351,62
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.050.150,00 2.300.150,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.001.268,51 2.494.389,00
davon aus Steuern 546.370,45 195.397,43
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.001.268,51 2.297.959,84
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 196.429,16
Summe Passiva 24.405.064,53 18.694.260,11

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis 3.816.670,26 1.308.440,94
a) Rohergebnis 16.515.649,42 12.528.685,40
b) Personalaufwand -6.326.729,04 -5.736.903,78
Löhne und Gehälter -5.172.372,37 -4.772.828,68
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.154.356,67 -964.075,10
davon für Altersversorgung 11.424,00 8.513,00
c) Abschreibungen -793.109,26 -675.381,50
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -793.109,26 -675.381,50
d) sonstige betriebliche Aufwendungen -5.579.140,86 -4.807.959,18
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -182.505,40 -89.927,62
a) Erträge aus Beteiligungen 701,84 671,07
b) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 64.460,77 53.622,57
davon aus Abzinsung 1.184,00 480,00
c) Zinsen und ähnliche Aufwendungen -247.668,01 -144.221,26
davon aus Abzinsung -3.784,00 -3.946,00
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.064.661,80 -357.146,56
a) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern -3.800,00 -2.600,00
4. Ergebnis nach Steuern 2.569.503,06 861.366,76
5. sonstige Steuern -25.962,70 -34.880,24
Jahresüberschuss 2.543.540,36 826.486,52

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Autohaus Koch GmbH hat ihren Sitz in Schwäbisch Hall und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart (Reg. Nr. B 570552).

Der vorliegende Jahresabschluss erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags.

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen.

Anlagevermögen

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Finanzanlagen

Die Beteiligungen und Genossenschaftsanteile des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Gesellschaft hält eine Beteiligung in Höhe von 100 % an der Autohaus Koch GmbH mit Sitz in Öhringen. Das Eigenkapital der Tochtergesellschaft beträgt am 31.12.2023 € 833.190,19 mit einem Jahresüberschuss 2023 € von € 211.636,98, sowie eine Beteiligung in Höhe von 55 % an der Autohaus Koch-Nölscher GmbH mit Sitz in Insingen. Das Eigenkapital der Tochtergesellschaft beträgt am 31.12.2023 € 86.387,76 mit einem Jahresfehlbetrag 2023 von € -13.612,24.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Vorjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.326.406,94 0,00 1.277.754,90 0,00
Forderungen gegen Gesellschafter 5.419.478309 557.480,12 4.877.277,40 282.983,67
Sonstige Vermögensgegenstände 1.720.598,59 0,00 648.6479,20 0,00

Forderungen gegen Gesellschafter stellen auch Forderungen an Mitglieder der Geschäftsführung dar. Diese werden mit 1 % verzinst.

Latente Steuern

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der latenten Steuern:

01.01.2023 Veränderung 31.12.2023
Aktive latente Steuern 41.100,00 -3.800,00 37.300,0
Passive latente Steuern 0,00 0,00 0,00
Saldo 41.100,00 -3.800,00 37.300,00

Die Ausschüttungssperre in Höhe der Aktivierung latenter Steuern nach § 268 Abs. 8 HGB wird beachtet.

Eigenkapital

Das Stammkapital von € 155.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Teilwertverfahren des § 6a EStG modifiziert um Zinssatz und Trends - soweit diese das künftige Versorgungsniveau beeinflussen - bewertet (Höfer, BetrAV 2019 S. 591 ff; Derbort/Heubeck/Seeger BetrAV 2009 S. 685 ff).

Zur Ermittlung der Verpflichtungen werden die Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G) zugrunde gelegt. Die Rückstellungen werden mit dem 10-Jahresdurchschnittssatz von 1,82 % p.a. abgezinst. Weitere Trendannahmen sind bei den vorliegenden Verpflichtungen nicht zu berücksichtigen.

Rückdeckungsversicherungen bestehen keine.

Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB:

Erfüllungsbetrag 10-Jahresdurchschnittsatz
in EUR
Erfüllungsbetrag 7-Jahresdurchschnittsatz
in EUR
Unterschiedsbetrag in EUR (§ 253 Abs. 6 HGB)
Aktive Anwärter 204.695,00 206.667,00 1.702,00
Rechnungszinssatz 1,82 % p.a. 1,74 % p.a.

Die Ausschüttungssperre für den Unterschiedsbetrag in Höhe von € 1.702,00 wird beachtet.

Sonstige Rückstellungen

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Leasingrückläufer, Gewährleistungsverpflichtungen, Urlaubsverpflichtungen, Aufbewahrungspflichten und Abschluss- und Prüfungskosten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

31.12.2022 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.362.227,96 7.237.227,96 125.0000,00 0,00
Erhaltene Anzahlungen 94.199,43 94.199,43 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.268.465,50 2.268.465,50 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 638.603,58 638.603,58 0,00 0,00
- davon gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.985.501,62 5.610.501,62 375.000,00 0,00
Erhaltene Anzahlungen 181.609,20 181.609,20 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.785.220,91 1.785.220,91 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 527.558,89 527.558,89 0,00 0,00
- davon gegenüber Gesellschaftern 196.429,16 196.429,16 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung von Neufahrzeugen sowie Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgesichert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stellen in Höhe von € 1.094.793,23 gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dar.

Haftungsverhältnisse

Die Haftungsverhältnisse gliedern sich wie folgt:

Gesamt 31.12.2023 Gesamt Vorjahr Erläuterung
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften. 500.000,00 500.000,00 Verbindlichkeiten Koch Automobile GmbH
Bürgschaften VR Bank 850.000,00 850.000,00 Verbindlichkeiten Gesellschafter-Geschäftsführer
Bürgschaft VW Bank bis 28.300.000,00 bis 28.300.000,00 Haftungsverbund mit Koch Automobile GmbH, Auto Koch GmbH, Koch Mobile GmbH, AHC Autohaus Crailsheim GmbH & Co. KG, Autohaus Koch GmbH, Öhringen und der Koch-BAG-Auto GmbH

Die Haftungsverhältnisse sind durch Sicherungsübereignung von Vorratsvermögen gesichert.

Die Bürgschaften waren nicht zu passivieren, da die zugrunde liegenden Verpflichtungen erfüllt werden und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

Sonstige finanzielle Verpflichtung Höhe der Verpflichtung Erläuterung
Miet- und Pachtverträge 891.664,68 Pachtzahlungen an das Besitzunternehmen sowie Mietzahlungen für Ausstellungs- und Parkflächen

Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres waren im Unternehmen 125 Mitarbeiter (ohne Auszubildende) beschäftigt.

 

Schwäbisch Hall, dem 11.12.2024

Geschäftsführer

Thomas Härterich

Lutz Härterich

Waltraud Härterich

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Autohaus Koch GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Koch GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Koch GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den13. Dezember 2024

gez. Duffner, Wirtschaftsprüfer

gez. Braschel, Wirtschaftsprüfer

Anlagenspiegel (brutto)

DRS Schwägerl Duffner & Braschel GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode Differenzen zum Endstand Vorperiode
Anlagevermögen 4.533.133,40 7.037.408,94 6.000.459,75 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 11,00 190.577,82 179.177,82 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10,00 90.577,82 79.177,82 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 100.000,00 100.000,00 0,00
Sachanlagen 4.362.113,00 6.675.821,72 5.705.272,53 0,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 49.394,00 387.047,69 364.626,02 0,00
technische Anlagen und Maschinen 252.895,00 714.446,94 637.992,06 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.059.824,00 5.574.327,09 4.702.654,45 0,00
Finanzanlagen 171.009,40 171.009,40 116.009,40 0,00
Beteiligungen 171.009,40 171.009,40 116.009,40 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Zugänge
davon aktivierte Zinsen für Fremdkapital Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 3.520.315,21 0,00 2.483.366,02 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 11.400,00 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.400,00 0,00 0,00 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 3.453.915,21 0,00 2.483.366,02 0,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.421,67 0,00 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 76.454,88 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.355.038,66 0,00 2.483.366,02 0,00
Finanzanlagen 55.000,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 55.000,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode
Kumulierte Abschreibungen zum Anfang der Periode planmäßige Abschreibung
Anlagevermögen 2.504.275,54 2.331.050,30 793.109,26 793.109,26
Immaterielle Vermögensgegenstände 190.566,82 179.167,82 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 90.567,82 79.168,82 0,00 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 99.999,00 99.999,00 0,00 0,00
Sachanlagen 2.313.708,72 2.151.882,48 793.109,26 793.109,26
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 337.653,69 320.211,02 9.346,00 9.346,00
technische Anlagen und Maschinen 461.551,94 431.252,06 30.299,88 30.299,88
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.514.503,09 1.400.419,40 753.463,38 753.463,38
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode
außerplanmäßige Abschreibung Sonderabschreibung Herabsetzungsbetrag nach § 7g Abs. 2 EStG AfA nicht zuordenbar
Anlagevermögen 0,00 0,00 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode Buchwert zum Ende der Vorperiode
Kumulierte Abschreibungen Zuschreibungen
Erfolgsneutrale Zugänge Erfolgsneutrale Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 21.536,95 641.420,97 0,00 0,00 3.669.409,45
Immaterielle Vermögensgegenstände 11.399,00 0,00 0,00 0,00 10,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.399,00 0,00 0,00 0,00 9,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 1,00
Sachanlagen 10.137,95 641.420,97 0,00 0,00 3.553.390,05
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.096,67 0,00 0,00 0,00 44.415,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00 206.740,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.041,28 641.420,97 0,00 0,00 3.302.235,05
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 116.009,40
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 116.009,40

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 11.12.2024.

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