M.F.R. Beteiligungsgesellschaft mbH

Brunsbütteler Damm 40, 13581 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 129369
Eingetragen
28.9.2010
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Die Verwaltung von und die Beteiligung an anderen Unternehmen im Bereich Handel und Service von Kraftfahrzeugen im In- und Ausland , ferner der Ankauf und Verkauf sowie die An- und Vermietung von Immobilien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Moritz Wertz
seit 27.4.2026
Geschäftsführer
Bernd Schroeder
seit 28.1.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
Renate Wertz
50.00%
Moritz Wertz
25.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Renate Wertz
Berlin
12.500 €
50.00%
Moritz Wertz
Berlin
6.250 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

M.F.R. Beteiligungsgesellschaft mbH

Berlin

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

KONZERNBILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2023

(mit Vergleichszahlen zum 30. September 2022)

AKTIVA

Vorjahr
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 65.801,00 66.575,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.085.104,88 18.986.997,33
2. Technische Anlagen und Maschinen 695.959,00 490.245,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.052.963,94 11.465.224,00
32.834.027,82 30.942.466,33
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 15.354,12 15.354,12
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.329.836,56 1.972.284,16
2. Waren 35.761.406,25 26.618.206,93
38.091.242,81 28.590.491,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.055.380,51 4.680.474,11
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.000.907,44 521.266,09
7.056.287,95 5.201.740,20
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.815.006,01 1.604.073,13
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 122.160,42 205.438,78
80.999.880,13 66.626.138,65

PASSIVA

Vorjahr
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklage
andere Gewinnrücklagen 4.055.357,31 4.055.357,31
III. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 902.888,73 815.786,17
IV. Konzernbilanzgewinn 7.099.623,92 6.008.188,21
12.082.869,96 10.904.331,69
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 2.814.063,67 1.588.346,70
2. Sonstige Rückstellungen 7.905.590,63 6.717.003,57
10.719.654,30 8.305.350,27
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 40.749.560,22 37.231.645,46
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.293.484,86 1.155.873,13
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.254.718,38 6.544.316,56
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.704.238,70 2.227.929,40
58.002.002,16 47.159.764,55
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 195.353,71 256.692,14
80.999.880,13 66.626.138,65

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. OKTOBER 2022 BIS ZUM 30. SEPTEMBER 2023

(mit Vergleichszahlen für das Geschäftsjahr 2021/2022)

Vorjahr
1. Umsatzerlöse 175.059.992,98 158.665.373,14
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.192.356,91 1.515.981,00
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 126.951.806,78 113.072.997,82
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.372.174,94 128.323.981,72 1.344.474,74
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 18.323.985,00 18.059.240,98
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 3.741.816,87 22.065.801,87 3.637.726,57
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.192.562,69 3.957.697,31
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 16.742.615,23 15.179.578,11
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 37.641,32 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.013.682,80 1.221.763,54
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.605.111,24 1.345.717,82
10. Ergebnis nach Steuern 1.346.235,66 2.362.157,25
11. Sonstige Steuern 167.697,39 193.271,62
12. Jahresüberschuss 1.178.538,27 2.168.885,63
13. Anteile anderer Gesellschafter am Jahresergebnis 87.102,56 94.978,51
14. Konzernjahresüberschuss 1.091.435,71 2.073.907,12
15. Gewinnvortrag 6.008.188,21 3.934.281,09
16. Konzernbilanzgewinn 7.099.623,92 6.008.188,21

KONZERNANHANG 2022/2023

1. Allgemeine Angaben

Die M.F.R. Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, (Amtsgericht Charlottenburg HRB 129369 B), hat einen Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

2. Konsolidierungskreis

Neben der M.F.R. als Mutterunternehmen sind folgende Gesellschaften in den Konsolidierungskreis einbezogen:

Konsolidierungskreis nach § 294 Abs. 1 HGB Anteil am Kapital
in %
Autohaus Berolina GmbH, Berlin 94,5
Audi Zentrum Berlin-Spandau GmbH, Berlin 1 100,0
Autohaus Luckenwalde GmbH, Luckenwalde 1 100,0
AFA Autohaus Gera-Nord GmbH, Gera 1 94,5

1 Tochterunternehmen der Autohaus Berolina GmbH

Sämtliche vorstehend genannten Tochterunternehmen machen als in den Konzernabschluss einbezogene Gesellschaften von der Befreiungsvorschrift zur Offenlegung des Jahresabschlusses gem. § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch.

3. Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem auf das Mutterunternehmen entfallende anteilige Eigenkapital des Tochterunternehmens zu dem Zeitpunkt, zu dem das jeweilige Unternehmen Tochtergesellschaft geworden ist.

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen werden auf den Stichtag des Mutterunternehmens, den 30. September, aufgestellt.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen werden aufgerechnet, etwaige Differenzen aus der Schuldenkonsolidierung ihrer Ursache nach entsprechend erfolgsneutral oder -wirksam behandelt.

Im Zuge der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden die Innenumsätze und die sonstigen konzerninternen Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Auf die Eliminierung der im Anlage- und Vorratsvermögen enthaltenen Zwischenergebnisse wurde verzichtet, da sie wirtschaftlich von untergeordneter Bedeutung sind.

4. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Abschlüsse der konsolidierten Gesellschaften werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Maßgeblich sind hierbei die für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsrechts.

Die Gliederung der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsrechts. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Für die Erstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgeblich.

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bewertet. Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte sowie ähnliche Rechte und Werte, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden über Nutzungsdauern zwischen 2 und 5 Jahren planmäßig um lineare Abschreibungen vermindert.

Das unbewegliche und das bewegliche Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden auf Basis tatsächlicher betrieblicher Gegebenheiten vorgenommen.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert ausgewiesen.

Die im Vorratsvermögen ausgewiesenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Wertabschläge für erkennbare Risiken auf Grund langer Lagerdauer oder verminderter technischer Verwertbarkeit werden im angemessenen Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Beachtung evtl. niedrigerer beizulegender Werte angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Ausfallrisiken durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung aktiver latenter Steuern wurde kein Gebrauch gemacht. Die latenten Steuern ergeben sich aus zeitlichen Buchungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz, insbesondere im Bereich der Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften Für die Bewertung latenter Steuern ist der zum Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen voraussichtlich geltende individuelle Steuersatz der Gesellschaft zugrunde gelegt worden (Körperschaftsteuersatz einschließlich Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuersatz der hebeberechtigten Gemeinden), bei dem sich die Differenzen voraussichtlich abbauen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

5. Erläuterungen zur Konzernbilanz

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023 ist im beiliegenden Konzernanlagenspiegel dargestellt.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

(3) Rechnungsabgrenzungsposten

Ein einbezogenes Unternehmen hat umfangreiche Renovierungskosten für einen Standort getätigt. Diese Renovierungsarbeiten umfassen im Wesentlichen Aufgaben, die grundsätzlich in der Verpflichtung des Vermieters liegen. Der Übernahme dieser Verpflichtung steht eine Verlängerung des bestehenden Mietvertrages zu veränderten Konditionen gegenüber, so dass die Gesellschaft die oben genannten Kosten über die Restlaufzeit des Mietvertrages abgegrenzt und einen entsprechenden aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von T€ 83 (Vj.: T€ 166) gebildet hat.

(4) Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter

2022/2023 2021/2022
T€ T€
Stand zu Beginn des Geschäftsjahres 816 721
Anteil am Jahresergebnis 87 95
Stand zum Ende des Geschäftsjahres 903 816

(5) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Vorsorgen für ungewisse Verpflichtungen aus dem laufenden Geschäftsbetrieb, wie z. B. noch zu gewährende Urlaubsansprüche, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Tantiemezahlungen sowie Gewährleistungsverpflichtungen.

Die einbezogenen Gesellschaften haben sich gegenüber der Volkswagen Leasing GmbH ("VW Leasing"), Braunschweig, zur Rücknahme gelieferter Fahrzeuge zu einem bei Abschluss des Leasingvertrages festgelegten Gebrauchtwagenpreis verpflichtet. Bei Geschäften gegenüber der VW Leasing wurde das gesamte Portfolio durch den Leasinggeber VW Leasing mit Stichtag 30. September 2023 auf Basis der Prognosewerte der VW Leasing für Gebrauchtwagen - abgestellt auf den Vertragsendzeitpunkt - einzelvertraglich bewertet sowie mit den Prognosewerten des Restwertkomitees der Volkswagen Financial Services AG, Braunschweig, abgeglichen; herstellerseitige Stützungen im Restwert wurden dabei entsprechend berücksichtigt.

Den einzelvertraglichen Rücknahmepreisen werden die erzielbaren Verkaufserlöse (Basis: Hersteller- Einstandspreis) dieser Gebrauchtwagen unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen Händlermarge von 7,7 % und abzüglich der individuellen Verkaufskosten in Höhe von 1,7 % gegenübergestellt. Zurückgestellt wurde der risikobehaftete Unterschiedsbetrag zwischen dem erzielbaren Verkaufspreis zzgl. Marge und abzüglich Verkaufskosten und dem einzelvertraglichen Rücknahmepreis. Darauf wurde auf Basis der statistischen Rückläuferquote der Volkswagen Leasing eine Reduzierung von pauschal 20 % auf die ermittelten Risiken aufgrund vorzeitiger Vertragsbeendigung vorgenommen.

(6) Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 4 (Vj.: T€ 4) enthalten. Ferner sind in den sonstigen Verbindlichkeiten solche aus Steuern in Höhe von T€ 821 (Vj.: T€ 897) und sozialer Sicherheit T€ 59 (Vj.: T€ 44) enthalten.

Die Angaben zu den Restlaufzeiten sind in der nachfolgenden Übersicht dargestellt.

Gesamtbetrag 30.09.2023 davon mit einer Restlaufzeit von
Verbindlichkeiten unter 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
gegenüber Kreditinstituten 40.749 32.360 8.389 4.638
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.293 2.293
aus Lieferungen und Leistungen 13.255 13.255
Sonstige 1.704 1.704
58.002 49.612 8.389 4.638

6. Erläuterungen zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung

(1) Umsatzerlöse

Umsatzerlöse nach Regionen

2022/2023 2021/2022
T€ % T€ %
Bundesrepublik Deutschland 168.548 96,4 151.206 95,3
andere EU-Länder 5.188 2,9 6.653 4,2
Drittländer 1.324 0,7 806 0,5
175.060 100,0 158.665 100,0

(2) Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die steuerliche Überleitungsrechnung nach DRS 18 stellt sich wie folgt dar:

2022/2023 2021/2022
T€ T€
Konzernergebnis vor Ertragsteuern 2.787 3.515
Erwarteter Steuereffekt zum Steuersatz 30,2 % 841 1.060
Steuereffekte für Steuerlich nicht abzugsfähige Aufwendungen 707 520
Temporäre Differenzen und Verluste, für die keine latenten Steuern erfasst wurden 5 34
Steuereffekt aus früheren Perioden 0 -304
Sonstige Effekte 55 35
Ausgewiesener Ertragsteueraufwand 1.605 1.346
Effektiver Konzernsteuersatz 57,7 % 38,3 %

7. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die flüssigen Mittel des Konzerns durch Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse im Laufe des Geschäftsjahres verändert haben. Entsprechend DRS 21 ("Kapitalflussrechnung") wird zwischen Zahlungsströmen aus laufender Geschäftstätigkeit und aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelfonds umfasst alle in der Bilanz ausgewiesenen flüssigen Mittel, d.h. Kassenbestände, Schecks und Guthaben bei Kreditinstituten, soweit sie innerhalb von drei Monaten ohne nennenswerte Wertschwankungen verfügbar sind.

Jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in den Finanzmittelfonds einbezogen. Dieser setz sich wie folgt zusammen:

2022/2023 2021/2022
T € T €
Flüssige Mittel 2.815 1.604
Jederzeit fällige Verbindlichkeiten Kreditinstitute -29.474 -26.891
-26.659 -25.287

Die Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit werden zahlungsbezogen ermittelt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wird demgegenüber ausgehend vom Konzernjahresergebnis indirekt abgeleitet

8. Sonstige Angaben

(1) Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

2022/2023 2021/2022
Produktiv - Mitarbeiter 101 112
Angestellte 321 302
Gewerbliche Azubis 52 64
Kaufmännische Azubis 23 17
Geringfügig Beschäftigte 27 18
524 513

(2) Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete Honorar beträgt für Abschlussprüfungsleistungen T€ 40 sowie für Steuerberatungsleistungen T€ 4.

(3) Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der M.F.R. Beteiligungsgesellschaft mbH vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

(4) Geschäftsführung

Geschäftsführer ist Herr Bernd Schroeder, Rechtsanwalt, München.

Die Angabe der im Geschäftsjahr gewährten Bezüge unterbleibt in analoger Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB.

 

Berlin, 22. Dezember 2023

Bernd Schroeder

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2022/2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
Stand am 01.10.2022 Zugänge Abgänge Stand am 30.09.2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 102.922,34 23.884,78 0,00 126.807,12
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.012.114,23 1.766.500,49 0,00 22.778.614,72
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.100.340,76 317.181,83 0,00 1.417.522,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.697.104,73 16.163.152,11 14.961.703,17 16.898.553,67
52.454.374,12 18.246.834,43 14.961.703,17 41.094.690,98
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 15.354,12 0,00 0,00 15.354,12
53.098.088,89 18.270.719,21 14.961.703,17 41.236.852,22
ABSCHREIBUNGEN
Stand am 01.10.2022 Zugänge Abgänge Stand am 30.09.2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 36.347,34 24.658,78 0,00 61.006,12
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.025.116,90 668.392,94 0,00 2.693.509,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 610.095,76 111.467,83 0,00 721.563,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.231.880,73 3.388.043,11 2.774.334,11 4.845.589,73
20.954.752,97 4.167.903,88 2.774.334,11 8.260.663,16
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
21.498.483,62 4.192.562,66 2.774.334,11 8.321.669,28
BUCHWERTE
Stand am 30.09.2023 Stand am 30.09.2022
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 65.801,00 66.575,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.085.104,88 18.986.997,33
2. Technische Anlagen und Maschinen 695.959,00 490.245,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.052.963,94 11.465.224,00
32.834.027,82 30.942.466,33
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 15.354,12 15.354,12
32.915.182,94 31.024.395,45

EIGENKAPITALSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023

Minderheitsgesellschafter Konzerneigenkapital
Gezeichnetes Kapital Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Eigenkapital Minderheitenkapital
Stand am 30.09.2021 25.000,00 7.989.638,40 8.014.638,40 720.807,67 8.735.446,07
Konzern-Jahresüberschuss Geschäftsjahr 0,00 2.073.907,12 2.073.907,12 94.978,51 2.168.885,63
Stand am 30.09.2022 25.000,00 10.063.545,52 10.088.545,52 815.786,18 10.904.331,70
Konzern-Jahresüberschuss Geschäftsjahr 0,00 1.091.435,71 1.091.435,71 87.102,56 1.178.538,27
Stand am 30.09.2023 25.000,00 11.154.981,23 11.179.981,23 902.888,74 12.082.869,97

KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023

(mit Vergleichszahlen für das Geschäftsjahr 2021/2022)

Vorjahr
1. Periodenergebnis einschließlich Ergebnisanteil von Minderheitsgesellschaftern 1.178.538,27 2.168.885,61
2. Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 4.192.562,69 3.957.697,31
3. Zunahme der Rückstellungen 1.188.587,06 1.959.719,27
4. Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 98.473,99 -32.864,55
5. Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -11.370.495,10 -3.239.127,17
6. Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind (Vj.: Abnahme) 7.262.984,42 -5.284.316,45
7. Zinsaufwendungen und Zinserträge 1.976.041,48 1.221.763,54
8. Ertragsteueraufwand und Ertragsteuerertrag 1.605.111,24 1.345.717,82
9. Ertragsteuerzahlung -379.394,27 -496.167,92
10. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 5.752.409,78 1.601.307,46
11. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 12.187.369,06 11.361.157,06
12. Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -18.270.719,24 -15.088.057,31
13. Erhaltene Zinsen 37.641,32 0,00
14. Cashflow aus der Investitionstätigkeit -6.045.708,86 -3.726.900,25
15. Einzahlungen für die Aufnahme von Krediten (Vj.: Tilgung) 934.995,42 -1.095.652,64
16. Gezahlte Zinsen -2.013.682,80 -1.221.763,53
17. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.078.687,38 -2.317.416,17
18. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -1.371.986,46 -4.443.008,96
19. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -25.287.067,25 -20.844.058,29
20. Finanzmittelfonds am Ende der Periode -26.659.053,71 -25.287.067,25

Konzernlagebericht 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Gegenstand der Unternehmensgruppe ist der Vertrieb von Kraftfahrzeugen (Neu-, Vorführwagen und Gebrauchtwagen), Ersatzteilen und Zubehör sowie die Durchführung von Kundendienstleistungen als Vertragswerkstätten der Marken Volkswagen PKW, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Seat, Cupra und Skoda. Zusätzlich werden im Zusammenhang mit dem Verkauf von Fahrzeugen Leasing- und Finanzierungsverträge und produktbezogene Versicherungsprodukte und Wartungsprodukte vermittelt. In Verbindung mit Fahrzeug-Serviceleistungen wird auch eine Fahrzeugvermietung betrieben.

Sitz der Konzernobergesellschaft, der M.F.R. Beteiligungsgesellschaft mbH, ist Berlin. Der M.F.R. - Konzern umfasst neben dieser Gesellschaft vier weitere inländische Gesellschaften in der Rechtsform einer GmbH, die unter der Führung der Muttergesellschaft stehen und folglich in den Konsolidierungskreis einbezogen sind. Innerhalb des Konzerns bestehen zwischen drei Tochtergesellschaften Ergebnisabführungsverträge.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird im Jahresdurchschnitt 2023 um 0,3 % sinken. Die Lage am Arbeitsmarkt ist durch einen starken Fachkräftemangel gekennzeichnet. Die Arbeitslosenquote liegt bei durchschnittlich 5,7 % im Jahr 2023.

Die Inflationsrate wird auch nach dem Jahr 2022 im Jahr 2023 weiterhin hoch sein. Es wird eine Inflationsrate von 5,9 % für das Jahr 2023 erwartet. Ein wesentlicher Teil des Inflationsimpulses resultierte aus den deutlich gestiegenen Energiepreisen. Die in den letzten vier Jahren gesunkenen Reallöhne lassen eine Steigerung von Löhnen und Gehältern erwarten.

Der private Verbrauch geht infolge der Preissteigerungen deutlich zurück. Nachdem die Konsumausgaben im 4. Quartal 2022 noch auf Vorjahresniveau lagen, war ab dem Kalenderjahr 2023 ein Rückgang zu verzeichnen.

Für die Automobilindustrie und den Automobilhandel haben sich im Jahr 2023 die Lieferzeiten von Fahrzeugen wieder verkürzt. Auch konnten die hohen Auftragsbestände aus den Corona-Jahren abgebaut werden. Es ist aber ein starker Rückgang der Auftragseingänge auf Grund der allgemeinen wirtschaftlichen Situation zu verzeichnen. Durch Senkung der Förderung für Elektromobilität ist im Besonderen der Bestelleingang von Elektrofahrzeugen eingebrochen. Zudem verschlechterten sich die Finanzierungs- und Leasingbedingungen für Kraftfahrzeuge durch die steigenden Zinsen.

Im Jahr 2023 wurden nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) 2,84 Mio. Neuwagen zugelassen. Das ist ein Plus von 7,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Absatz von Elektrofahrzeugen stieg gegenüber dem Vorjahr um 11,4 % auf 524.724 Fahrzeuge. Damit erhöhte sich der Anteil an den Gesamtzulassungen auf 18,4 %. Die Steigerung fiel somit nicht mehr so hoch aus wie im Vorjahr (32,2 %).

Für die von uns vertretenen Marken im Neuwagenvertrieb gibt es für das Jahr 2023 folgende Veränderungen: Volkswagen +7,9 %, Audi +15,7 % und Seat +18,8 %. Somit liegt die Steigerung der Marken über der Steigerung des Gesamtmarktes.

Die Jahresbilanz 2023 des PKW Gebrauchtwagenmarktes ist mit rund 6,0 Mio. Pkw Besitzumschreibungen gegenüber 2022 wieder leicht angestiegen (+6,9 %). Die noch teilweise anhaltende verzögerte Neuwagenauslieferung hat weiterhin zu einer höheren Marge im Gebrauchtwagengeschäft geführt.

2.2 Ertragslage

Die branchenbezogenen Rahmenbedingungen finden sich grundsätzlich auch in den Umsatzerlösen unseres Unternehmens wieder. Dennoch wirken weitere regional bedingte Markteffekte, die sich aus den unterschiedlichen Stellungen am Markt ergeben, auf unsere wirtschaftliche Entwicklung. Hierzu zählen Anzahl und Qualität der weiteren Marktteilnehmer und unsere eigenen Aktivitäten in den Geschäftsfeldern, sowie Maßnahmen im Bereich Kostenmanagement.

Die Umsatzerlöse stiegen gegenüber dem Vorjahr auf € 175 Mio. von € 159 Mio. Das ist eine Steigerung (wie bereits im Vorjahr prognostiziert) von 10,3 %. Dies ergab sich vor allem daraus, dass die Hersteller nach den Corona- und Ukrainekrieg bedingten Lieferengpässen nun wieder mehr Neuwagen liefern konnten.

Eine erfreulich anhaltend positive Margenentwicklung im Gebrauchtwagengeschäft hat darüber hinaus in diesem Jahr das Konzernergebnis deutlich positiv beeinflusst. Die Gesamterlöse im Kundendienst und Teiledienst (Aftersales) konnten um 10,6 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Dies wurde durch den Ausbau des NORA-Geschäfts sowie durch die Erhöhung der Stundenverrechnungssätze erreicht.

Im Konzern steigt der Materialaufwand über alle Sparten auf € 130 Mio. um 12,2 %. Das Rohergebnis liegt mit € 45 Mio. um 5,2 % höher als im Vorjahr.

Die Personalkosten im Konzern stiegen in 2023 von € 23,0 Mio. auf € 23,4 Mio., also um 1,7 %. Die Personalintensität sank von 13,5 % auf 12,5 % der Umsatzerlöse.

Die direkten und indirekten Betriebskosten sowie Zinsen stiegen in Summe um € 2,74 Mio. Höhere Instandhaltungsaufwendungen und Kosten für Mietfahrzeuge zur Lieferzeitüberbrückung waren hierfür prägend.

Der operative EBT betrug € 3,6 Mio. nach € 4,2 Mio. im Vorjahr, bei um € 0,7 Mio. höherem Zinsaufwand. Nach nicht operativen (inkl. periodenfremden, aber operativen Ergebnissen) von € 0,8 Mio. verbleibt ein Jahresergebnis von € 1,1 Mio. Die von uns im Vorjahr erwartete Ergebnissenkung ist somit eingetroffen.

2.3 Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit inkl. Miet- und Vorführwagen im Anlagevermögen betrug rd. € 2,4 Mio. nach € -2,0 Mio. im Vorjahr. Nach Verrechnung des Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit verbleibt eine zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes von € -1,4 Mio. nach € -4,4 Mio. im Vorjahr. Die Finanzierung der laufenden Geschäfte sowie die Durchführung der geplanten Investitionen waren zu jederzeit sichergestellt.

Wir bewegen uns dauerhaft innerhalb der genehmigten Finanzierungslinien. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen, Skontierungsmöglichkeiten werden weitestgehend genutzt. Forderungen werden möglichst innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.

2.4 Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr von € 66,6 Mio. auf € 81,0 Mio. gestiegen. Die Vorräte einschl. Miet- und Vorführwagen stiegen um rd. € 9,9 Mio., die wirtschaftlichen Sachanlagen (ohne Miet- und Vorführwagen) stiegen um € 1,4 Mio. Das Anlagevermögen wurde planmäßig abgeschrieben, außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht zu verzeichnen. Die Eigenkapitalquote beträgt nun 14,9 % nach 16,4 % im Vorjahr.

2.5 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Das Jahresergebnis beträgt im Geschäftsjahr € 1,18 Mio. Der Kapitalumschlagsfaktor liegt bei 2,2 (Vorjahr 2,4).

Mit einer konsequenten Weiterentwicklung der Führungs- und Personalorganisation und laufendem Kostenmanagement sowie dem Ausbau des Ertragsfundamentes im Aftersalesgeschäft, aber insbesondere durch die Nutzung der sich aus der Marktsituation im Gebrauchtwagengeschäft ergebenden Chancen konnten wir die deutlich negativen Auswirkungen der Neuwagenlieferengpässe nicht nur abfedern, sondern überkompensieren. Auch die Weiterführung eines Zukunftsprogramms bezogen auf die strategische Ausrichtung unter dem Titel "Vorwertz2025!" und die unter anderem auch daraus hervorgegangenen mitarbeiter- und kundenorientierten Projekte haben hierzu beigetragen. Für unseren Erfolg ist neben der Akzeptanz der vertriebenen Marken und dem Modellportfolio insbesondere die Kundenzufriedenheit von entscheidender Bedeutung, welche in den vom Hersteller gemessenen Bereichen noch unterschiedlich, aber zumeist über dem Bundesdurchschnitt liegt, teilweise auch deutlich darüber und unter den Top 20 der jeweiligen Marke. Die ermittelte Kundenzufriedenheit wird an die einzelnen Standorte weitergegeben und dort als Maßstab für weitere Verbesserungspotentiale genutzt. Der gute Ausbildungsstand und eine hohe Loyalität der Mitarbeiter sind weitere nicht finanzielle Leistungsindikatoren, die auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Einfluss haben. Weiterhin investieren wir hohe Beträge in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter und haben das Personalmanagement im Laufe des Geschäftsjahres deutlich verstärkt.

3. Prognose- , Chancen- und Risikobericht

3.1 Branchenspezifische Chancen und Risiken

Branchenspezifische Chancen wie auch Risiken ergeben sich aus unterschiedlichen Perspektiven. Einerseits wird die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Einfluss auf die Branche haben, nicht zuletzt wegen diverser Produktion- und Warenströme sowie entsprechender Absatzmärkte und deren Entwicklung. Erhebliche Unsicherheiten ergeben sich aus der derzeitigen weltpolitischen Situation. Insbesondere ist hier weiterhin der Ukrainekrieg zu nennen aber auch der Nahostkonflikt. Hier droht eine Unterbrechung der Lieferketten von Asien nach Europa. Das könnte auch weiterhin, wie während der Corona-Pandemie zu einem Mangel an Rohstoffen und Elektronikbauteilen führen. Auch der Streit über den Bundeshaushalt und den damit verbundenen Einsparungen führen ebenfalls zu einer Unsicherheit in der deutschen Wirtschaft. Folge ist die Zurückhaltung von Investitionen, die auch von den erhöhten Zinssätzen blockiert werden. Dadurch sind die Erwartungen zum Wirtschaftswachstum in Deutschland derzeit sehr unterschiedlich. Die Erwartungen gehen von einem Rückgang um 0,3 % aus. Eine Steigerung ist erst wieder in der zweiten Jahreshälfte 2024 zu erwarten. In 2024 wird die Inflationsrate nicht mehr in dem Maße wie 2023 steigen. Es ist aber weiterhin mit steigenden Verbraucherpreisen über den von der EZB und Bundesregierung gewünschten Inflationsraten zu rechnen.

Der Fachkräftemangel wird auch im Jahr 2024 weiterhin Auswirkungen auf die KFZ-Branche haben. Es bleibt weiterhin schwierig benötigte qualifizierte Stellen zu besetzen.

Diese wirtschaftlichen Voraussetzungen werden im Jahr 2024 zu einem Rückgang der Neuwagenzulassungen führen. Es wird im Jahr 2024 ein Rückgang der Zulassungszahlen um 200.000 Fahrzeuge erwartet. Dies steht auch im Zusammenhang mit den fehlenden Auftragseingängen in 2023. Insbesondere der Wegfall der staatlichen Förderungen für Elektrofahrzeuge spielt hier eine Rolle. Dies und die mangelnden Lademöglichkeiten führen zu einer Kaufzurückhaltung bei Elektrofahrzeugen.

Im Gebrauchtwagengeschäft wird eine leichte Steigerung der Besitzumschreibungen erwartet (6,2 Mio.), was jedoch noch weit hinter den Vorkrisenzahlen liegt.

Im Service- und Ersatzteilgeschäft liegen im Jahr 2024 Chancen. Durch die älter werdenden Fahrzeugbestände wird ein höherer Servicebedarf erwartet. Hier kann der Rückgang für Serviceleistungen an Elektromobilen oder durch geringere jährliche Fahrleistungen ausgeglichen werden.

3.2 Unternehmensspezifische ertragsorientierte Chancen und Risiken

Die zuvor beschriebenen branchenspezifischen Herausforderungen haben auch unmittelbare Auswirkungen auf die unternehmensspezifischen Chancen und Risiken.

Grundlage des Handels mit (Neu-)Fahrzeugen sowie der Durchführung von Kundendienstleistungen sind die Händler- bzw. Serviceverträge mit den Herstellern. Ein eventueller Verlust solcher Verträge stellt ein Risiko dar. Wir sind aktuell in den künftigen Netzplanungen der Hersteller enthalten und sämtliche Verträge sind seitens der Hersteller ungekündigt.

Im Bereich Neuwagen besteht die Chance die aus 2023 fehlenden Auftragseingänge durch erhöhte Verkaufshilfen der Hersteller zu kompensieren. Diese Verkaufsförderungen können den Abverkauf von Lagerfahrzeugen steigern und somit die fehlenden Auftragseingänge ausgleichen. Weitere Marktchancen bestehen insbesondere im Vertrieb der Marke Cupra. Diese Marke hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr die höchste Absatzsteigerung erzielt. Die erfolgreich abgeschlossenen Umbauten in den Fahrzeugausstellungen in Tempelhof und Spandau zu sogenannten "CUPRA-Garagen" fördern diese Entwicklung. Mit den neuen Fahrzeugen des Modelljahres 2024 gehen wir von einem weiterhin anhaltenden Wachstum der Marke aus, einhergehend mit deutlichen Absatzsteigerungen. Noch nicht absehbar sind die Auswirkungen des durch die Hersteller forcierten Agenturgeschäfts. Im ersten Schritt erfolgt zu Beginn des Jahres 2024 die Umstellung des Handelsgeschäfts von Audi Elektrofahrzeugen auf das Agenturgeschäft.

Die künftige Wert- bzw. Preisentwicklung bei Gebrauchtwagen ist stets mit Unwägbarkeiten behaftet. Durch eine weiterhin höchstmögliche Absicherung der Rückkaufverpflichtungen aus Leasinggeschäften minimieren wir das Verlustrisiko in diesem Segment. Ergänzend wurden die eigenen Rückstellungen für Drohverluste jährlich auf Basis des Vertragsbestandes angepasst.

Die Portfolio-Modelle der Volkswagen Financial Services AG bieten auch weiterhin die Möglichkeit zusätzliche Provisionen aus der Vermittlung von Finanz-, Versicherung- und Wartungsverträgen zu erzielen. Wir gehen davon aus, auch weiterhin durch Qualität und Menge der vermittelten Geschäfte an der höchsten Provisionsstufe teilhaben zu können.

Die an den Standorten AFA Autohaus Gera Nord GmbH und Autohaus Berolina GmbH Tempelhof abgeschlossenen Service Verträge für die Marke Skoda führen zu einer Bindung von Großkunden, deren Fuhrpark aus allen Volkswagen Konzern Marken besteht, im Service.

Die notwendigen Investitionen in die Digitalisierung des Unternehmens werden weitergeführt. Der Schwerpunkt liegt hier in der Gestaltung der internen Prozesse.

Weitere größere Änderungen in der Geschäftspolitik oder den Geschäftsfeldern sind nicht geplant, weitere wesentliche Risiken sehen wir für unsere Gesellschaft nicht.

3.3 Finanzwirtschaftliche Sachverhalte

Im Unternehmen besteht eine stabile Eigenkapitalsituation. Die Liquidität und damit die Zahlungsfähigkeit war im abgelaufenen Geschäftsjahr zu jeder Zeit gesichert. Um sowohl den eigenen Zielen als auch denen der Hersteller gerecht werden zu können, bedarf es der langfristig stabilen und auskömmlichen Finanzierung, die auch entsprechende Finanzierungen des Umlaufvermögens sowie Investitionen (u.a. E-Mobility, Energieeffizienz, aktuelle Werkzeuge) ermöglicht. Die Rahmenkreditvereinbarung mit unserer Hausbank VW Financial Services AG wurde im Jahr 2021 erneut verlängert und den aktuellen und geplanten Bedürfnissen angepasst.

Die unverändert fälligen Investitionen in Herstellerstandards, die standortindividuell auch baulich anfallen sowie die Investition in PV-Anlagen und Ladeinfrastruktur werden weiter zu Finanzierungsbedarf der Unternehmensgruppe führen. Wir gehen jedoch davon aus, dass das uns begleitende Kreditinstitut auch hierbei unterstützen wird. Entsprechende Gespräche haben bereits zu positiven Rückmeldungen geführt.

4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben sowie Kreditlinien bei Kreditinstituten. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität der Kunden abgefragt. Die Gesellschaft verfügt über einen ganz überwiegend solventen Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Zur Minimierung der Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein zunehmend effizientes Forderungsmanagement.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien der Bank.

Währungsrisiken bestehen nicht.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die M.F.R. Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der M.F.R. Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30.09.2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der M.F.R. Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 30.09.2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 23. Februar 2024

lic. rer. pol. Hanno Klümpen, Wirtschaftsprüfer

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