Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 14640
Eingetragen
22.12.2005
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke a. n. g.
Gegenstand
An- und Verkauf und der Handel sowie der Import und der Export von Stahl und anderen Metallprodukten aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Alfred Bissa
seit 9.2.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Unitubes Holding AG
Switzerland
225.000 €
75.00%
Pulheim
75.000 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Perficon Steel GmbH

Dormagen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Hauptgeschäftszweck der Perficon Steel GmbH ist der Vertrieb von Grobblechen, Spezialdrahtseilen und Energierohre in spezifische Exportmärkte. Die Produkte werden überwiegend eingesetzt im Bereich Bergbau, Schwermaschinen- und Anlagenbau.

Den ökologischen Wirtschaftstendenzen und Nachhaltigkeit-Anforderungen der Gesellschaft zustimmend, fokussieren und unterstützen wir die CO 2 reduzierte, bzw. neutrale Herstellung von Stahl. Im ständigen Austausch mit unseren Partnern, werden wir hier über die neuesten Vorschritte informiert; als Unternehmen, welches den Gedanken der Nachhaltigkeit mit in der Firmenphilosophie verankert hat, unterstützen wir diesen Wandel, der in Teilbereichen bereits mit der Umsetzung der Maßnahmen begonnen hat.

II. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2023 wurde nach wie vor maßgebend geprägt durch die neukonstruierte geopolitische Gesamtsituation, deren Ursprung der Überfall Russlands auf die Ukraine ist. Aber auch der Krieg im Gazastreifen, als auch durch den Klimawandel hervorgerufene Ereignisse haben das Geschäftsjahr beeinflusst. Die im Jahr 2022 stark gestiegenen Preise, sind im Jahresverlauf 2023 gesunken und haben sich auf einem mittleren Niveau verfestigt. Wie bereits in unserem Bericht für das Geschäftsjahr 2022 erwähnt, wurde das Russlandgeschäft, aus bekannten Gründen, komplett eingestellt.

2.2 Geschäftsverlauf

Die Perficon Steel GmbH hat mit seiner Leistungsfähigkeit, begründet in der diversifizierten Produktportfolioausrichtung, der global fixierten Markt Teilnehmerschaft in unterschiedlichsten Regionen der Welt, den langjährig bewährten und vertrauensvollen Geschäftsbeziehungen zu Kunden und Lieferanten, sowie einer motivierten und engagierten Belegschaft, die vergangenen Herausforderungen gut bewältigt. Kumuliert ergaben diese Eigenschaften den Grund für eine solide und nachhaltig positive Ertragslage.

2.3 Lage

a) Ertragslage

Der Umsatz im Jahr 2023 beträgt 31,9 Mio. € (Vorjahr: 41,8 Mio. €).

Das Ergebnis vor Steuern von Einkommen und Ertrag im Jahr 2023 beträgt 1,19 Mio. € (Vorjahr: 1,43 Mio. €).

Das Nachsteuerergebnis belief sich im Jahr 2023 auf 819 T€ (Vorjahr: 980 T€).

b) Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der Perficon Steel GmbH erhöhte sich von 15.332 T€ um 2.776 T€, bzw. 18,11 % auf 18.108 T€.

Das Unternehmen hat im Jahr 2023 keine größeren Investitionen getätigt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 11.916 T€ haben sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht (Vorjahr 11.043 T€).

Die Vorräte haben sich von 2.308 T€ auf 3.218 T€ erhöht.

Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital um den Jahresüberschuss von 820 T€.

Die Eigenkapitalquote verringerte sich aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme von 31,1% auf 30,9%.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 860 T€ auf 8.713 T€, die erhaltenen Anzahlungen erhöhten sich um 1.002 T€ auf 2.555 T€.

III. Chancen - und Risikomanagement

Durch unsere lokal ansässigen Repräsentanten in den Absatzmärkten werden Marktentwicklungen in den Ländern und den Regionen täglich vor Ort beobachtet und analysiert. Über geschäftlich relevante Veränderungen und Markttendenzen wird im Rahmen der Risikovorsorge unverzüglich berichtet, sodass zeitnah Gegenmaßnahmenergriffen und Aktionspläne erarbeitet werden können, um negativen Verläufen gegenzusteuern. Zudem stehen wir in engem Kontakt mit unseren Kunden und Lieferanten, mit welchen wir uns ebenfalls kontinuierlich über Markt- und Geschäftsentwicklungen austauschen. Chancen sehen wir im kontinuierlich steigenden Bedarf an Rohstoffen der Weltwirtschaft, welches sich positiv und stabilisierend auf unser Minengeschäft auswirken wird. Auch wird der Strombedarf weltweit zunehmen, welches sich positiv auf unser Energierohrgeschäft auswirken dürfte. Für alle Produktbereichen befinden sich neue Märkte in der Entwicklung, welche mittelfristig ebenfalls zu zusätzlichem Wachstumspotential führen sollten. Geschäfte in Fremdwährung werden mittels Devisentermingeschäften abgesichert. Im Kreditversicherungsbereich arbeiten wir mit Allianz Trade.

IV. Prognose

Bedingt durch eine weitere regionale Diversifizierung und erfolgreiche Markteintritte, erwarten wir für 2024 einen etwas höheren Umsatz, bei stabilem Ertrag. Die Margenentwicklung sehen wir positiv und erwarten somit für 2024 ein Jahresergebnis auf ähnlichem prozentualem Niveau, wie 2023.

 

Kaarst, 01. Juli 2024

Helmut Pagel

Daniel Bissa

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 72.961,00 82.422,00
I. Sachanlagen 72.961,00 82.422,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 72.961,00 82.422,00
B. Umlaufvermögen 18.036.108,22 15.247.378,49
I. Vorräte 3.218.430,20 2.307.704,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 13.503.295,22 12.125.979,04
1. Forderungen gegen Gesellschafter 1.493.704,47 882.512,81
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.493.704,47
2. sonstige Vermögensgegenstände 12.009.590,75 11.243.466,23
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.314.382,80 813.694,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.873,25 2.566,50
Aktiva 18.111.942,47 15.332.366,99

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.590.407,78 4.770.707,03
I. Gezeichnetes Kapital 2.500.000,00 2.500.000,00
II. Gewinnvortrag 2.270.707,03 1.290.189,75
III. Jahresüberschuss 819.700,75 980.517,28
B. Rückstellungen 820.147,72 724.088,11
C. Verbindlichkeiten 11.701.386,97 9.837.571,85
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.884,52 6.857,04
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.884,52 6.857,04
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 7.526,94 18.163,49
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.526,94 18.163,49
3. sonstige Verbindlichkeiten 11.685.975,51 9.812.551,32
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 11.685.975,51 9.812.551,32
Passiva 18.111.942,47 15.332.366,99

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.479.762,75 7.406.271,57
2. Personalaufwand 1.173.051,29 1.080.790,21
a) Löhne und Gehälter 1.004.012,29 935.735,01
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 169.039,00 145.055,20
davon für Altersversorgung 21.852,96 15.591,96
3. Abschreibungen 24.300,16 69.711,34
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 24.300,16 16.711,38
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 52.999,96
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.071.042,67 4.737.313,84
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 622.986,16 3.252.188,53
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.359,04 7.999,86
davon Erträge aus Abzinsung 79,00 37,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 32.886,05 91.860,78
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 373.176,86 450.078,19
8. Ergebnis nach Steuern 823.664,76 984.517,07
9. sonstige Steuern 3.964,01 3.999,79
10. Jahresüberschuss 819.700,75 980.517,28

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 267 i.V.m. §§ 276, 288 Abs. 2 HGB zumindest teilweise Gebrauch gemacht.

Darüber hinaus wurden Offenlegungserleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Perficon Steel GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Dormagen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Neuss
Register-Nr.: 14640

Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung

In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Konten "Transportversicherungen" (3108), "Akkreditivkosten" (3109), "Frachtkosten" (3113) und "Vertriebskosten" (3117) aus dem Bereich "Aufwendungen für bezogene Leistungen" in die "Kosten der Warenabgabe" umgegliedert.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand vorgenommen.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet, soweit keine Kurssicherungsgeschäfte vorliegen. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Als Sicherungsmaßnahmen gegen Verluste aus Währungsgeschäften wurden Devisengeschäfte abgeschlossen.

Bewertungseinheiten

Es wurden im Einzelnen folgende Bewertungseinheiten gebildet:

Die folgenden Grundgeschäfte wurden in die Bewertungseinheit einbezogen:

Bewertungseinheiten Betrag
EUR
Vermögensgegenstände 10.739.868,31

In die Bewertungseinheit wurden folgende mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Transaktionen einbezogen: Alle Forderungen in USD.

Es gibt diverse Kunden bei denen die Leistungen durch die Perficon Steel GmbH in USD abgerechnet werden. Dafür schließt Perficon Steel GmbH Devisentermingeschäfte ab. Die Wechselkurse werden für alle USD-Forderungen bei der Commerzbank grundsätzlich für 90 bzw. 180 Tage nach dem Datum der Verschiffung abgesichert, da das Zahlungsziel 90 Tage bis 180 Tage beträgt. Es werden pro Auftrag bzw. für die einzelnen Sendungen Devisentermingeschäfte abgeschlossen.

Durch die Bildung der Bewertungseinheit für die Vermögensgegenstände sollen folgende Risiken abgedeckt werden: Der Anstieg der Wechselkurse.

Die gegenläufigen Wertänderungen oder Zahlungsströme aus dem Grund- und Sicherungsgeschäft werden sich voraussichtlich über einen Zeitraum von 90 Tagen bis 180 Tagen ausgleichen.

Als Form der Bewertungseinheit wurde das Micro-hedging gewählt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 134.305,18 15.059,16 9.003,82
Summe Sachanlagen 134.305,18 15.059,16 9.003,82
Summe Anlagevermögen 134.305,18 15.059,16 9.003,82
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 140.360,52
Summe Sachanlagen 0,00 140.360,52
Summe Anlagevermögen 0,00 140.360,52
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 51.883,18 24.300,16 8.783,82 0,00 67.399,52
Summe Sachanlagen 51.883,18 24.300,16 8.783,82 0,00 67.399,52
Summe Anlagevermögen 51.883,18 24.300,16 8.783,82 0,00 67.399,52
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 72.961,00 82.422,00
Summe Sachanlagen 0,00 72.961,00 82.422,00
Summe Anlagevermögen 0,00 72.961,00 82.422,00

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.493.704,47 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die Rückstellungen setzten sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

Bezeichnung Euro
Steuerrückstellungen 0,00
Rückstellungen für Gewährleistungen 31.921,49
Rückstellung für Tantieme 132.541,80
Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht 4.994,00
Sonstige Rückstellungen 615.490,43
Rückstellungen für Abschluss u. Prüfung 35.200,00
Summe 820.147,72

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Wareneingang, Frachtkosten, Vertriebskosten sowie Versicherungsaufwand

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, aus der vergangenen sieben Geschäftsjahren abgezinst.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 72.298,94 EUR jährliche sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

• Mietverträge

• Lizenzverträge

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0,00
Angestellte 5,00
leitende Angestellte 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 7,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 6,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 1,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Helmut Pagel ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Weitere Geschäftsführer: Daniel Bissa ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

UNTERZEICHNUNG

 

Kaarst, 16. Juli 2024

Helmut Pagel

Daniel Bissa

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Perficon Steel GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Perficon Steel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Perficon Steel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlich falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandars für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Herford,den 24.07.2024

Resch & Haase GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michaela Resch, Wirtschaftsprüferin

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