Krauß GmbHLiquidiert

97080 Würzburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Würzburg HRB 1959
Eingetragen
17.12.1981
Branche
BeteiligungsgesellschaftenErbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
ist die Teilnahme am allgemeinen Güternahverkehr, am Möbelnah- und femverkehr, das Betreiben einer Spedition und die Zurverfügungstellung von Verpackungen, Überseeverpackungen sowie die Lagerhaltung und alle mit einer Spedition zusammenhängenden Tätigkeiten. Die Gesellschaft darf sich an anderen Unternehmen dieser Art und dieses Geschäftszweiges beteiligen.

Historie

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Management

NameRolle
Barbara Treutlein
seit 17.12.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
60.00%
Anna Krauß
40.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

30000
60.00%
Anna Krauß
20000
40.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Krauß GmbH

Würzburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz zum 31. Dezember 2010

Krauss GmbH, Würzburg

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 8.848,42 11.556,58
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.714,50 2.723,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 16.704,99 15.246,73
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 60.323,52 101.989,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.209,04 5.209,04
D. Nicht durch Eigenkapitalgedeckter Fehlbetrag 311.736,41 242.290,21
405.537,88 379.016,50

PASSIVA

Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 25.564,59 25.564,59
II. Verlustvortrag -267.854,80 -237.846,60
III. Jahresfehlbetrag -69.446,20 -30.008,20
IV. Nicht gedeckter Fehlbetrag 311.736,41 242.290,21
B. Rückstellungen 228.862,00 215.971,00
C. Verbindlichkeiten 176.675,88 163.045,50
405.537,88 379.016,50

Anhang 2010

Krauss GmbH, Würzburg

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Krauss GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss wurde erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden insoweit angepasst. Eine Durchbrechung der Stetigkeit liegt insoweit nicht vor (Art. 67 Abs. 8 Satz 1 EGHGB). Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände ausschließlich linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden nach den steuerlichen Regelungen des § 6 EStG bewertet und abgeschrieben.

Vorräte werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder zu den niedrigeren Tageswerten am Bilanzstichtag angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Abwertung abgesetzt.

Die Bewertung der Forderungen erfolgt grundsätzlich zum Nennwert.

Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der abzugrenzenden Beträge angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Der Ansatz und die Bewertung der Pensionsrückstellung sind durch ein versicherungsmathematisches Gutachten belegt.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Bruttoanlagenspiegel und Abschreibung des Geschäftsjahres

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage 3 a) zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellung wurde nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgenden Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

Versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren: Teilwertverfahren des § 6a EStG modifiziert um Zinssatz und Trends soweit diese das künftige Versorgungsniveau beeinflussen

Sterbetafel: Richttafeln "2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck

Zinssatz: 5,15 % p.a. (gemäß § 253 Abs. 2 HGB)

Rententrend: 0 % (die Pensionszusage enthält keine Anpassungsregelung)

Rechnerisches Pensionsalter: 65 (entspricht dem vertraglichen Pensionsalter lt. Pensionszusage)

Aufgrund der Bewertungsänderung von Pensionsrückstellungen nach dem BilMoG ergibt sich zum 1. Januar 2010 ein Zuführungsbetrag von EUR 12.693,00, der gem. Art. 67 Abs. 1. S. 1 EGHGB bis spätestens 31.12.2024 zu mindestens 1/15 je Geschäftsjahr der Pensionsrückstellung zuzuführen ist. Im Geschäftsjahr wurde der gesamte Betrag in Höhe von EUR 12.693,00 zugeführt.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter

Gegenüber Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 158.067,39.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen EUR 28.608,49.

In den Verbindlichkeiten ist ein Betrag in Höhe von insgesamt EUR 148.067,39 mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren enthalten.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Außerordentliche Aufwendungen

Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von EUR 12.693,00 betreffen die Zuführung der Pensionsrückstellung aufgrund der geänderten Bewertungssystematik nach BilMoG zum 1. Januar 2010.

E. Sonstige Angaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres war Frau Barbara Treutlein alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführerin. Sie ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Überschuldung

Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2010 buchmäßig überschuldet. Tatsächliche Überschuldung liegt nicht vor, da entsprechende Rangrücktrittserklärungen abgegeben wurden.

Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 69.446,20, wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Würzburg, 29. Dezember 2011

Barbara Treutlein

Geschäftsführerin

Hinweis: Der vorstehende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 wurde am 30. Dezember 2011 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

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