Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 2296
Eingetragen
26.4.1991
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Gipserzeugnissen für den BauHerstellung von Schleifkörpern und Schleifmitteln auf Unterlage
Gegenstand
Herstellung, Vertrieb und Verarbeitung bituminöser Bautenschutzstoffe aller Art sowie jedwede Produktion für den Straßenbau.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Pia Eichhorn
seit 17.3.2008
Prokura
Frank Metzner
seit 3.1.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 4 angezeigt

Germany
1.915.800 €
61.86%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BORNIT-Werk Aschenborn GmbH

Zwickau

Verkürzter Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht der Firma BORNIT-Werk Aschenborn GmbH, Zwickau für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Das Geschäftsfeld der Gesellschaft umfasst die Herstellung und den Vertrieb von Bauchemie-Produkten zum Schutz und zur Instandsetzung von Fundament, Fassade und Dach sowie Straßenbauhilfsstoffen für den Neubau und zur Sanierung von Verkehrsflächen.

Das Sortiment verteilt sich im Wesentlichen auf die Bereiche Bautenschutzprodukte mit 53% Umsatzanteil, Straßenbauprodukte mit 22% und Handel mit 25%.

Die Kundenstruktur im In- und Ausland setzt sich analog den Vorjahren aus freien und kooperationsgebundenen Baustoff-Fachhändlern, Industriekunden, Asphaltmischwerken, Straßenbauunternehmen sowie öffentlichen Auftraggebern zusammen.

Das Geschäftsjahr 2023 begann sehr verhalten, da viele Kunden noch große Lagerbestände aus dem Vorjahr hatten, die dann erst mit Beginn der Bausaison abverkauft werden konnten.

Der 2022 eingetretene starke Materialkostenanstieg bei allen Bauprodukten, die ebenfalls stark angestiegenen Kosten für Baudienstleistungen und erhebliche Zinserhöhungen bei Baukrediten führten auch in diesem Jahr zu einer starken Zurückhaltung von Bauwilligen und Investoren. Viele geplante Bauprojekte wurden storniert oder auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben wurden.

Trotzdem belebte sich das Geschäft ab dem 2. Quartal und es gelang BORNIT im Jahresverlauf durch die verschiedenen Absatzmärkte und einem breiten Produktprogramm wieder fast den Umsatz des Vorjahres zu erreichen (-0,5%).

In einigen Bereichen des Beschaffungsmarktes kam es zu Preisrückgängen, die aber nur teilweise an die Kunden weitergegeben wurden und damit die Erlössituation verbesserten.

So konnte trotz der um 8,5% gesunkenen Absatzmenge eine erhebliche Ergebnis-verbesserung zum Vorjahr erreicht werden. Das EBT stieg um 1.094 T€ auf 1.991 T€ (+ 122%).

Die Exportumsätze lagen unter Vorjahresniveau (-5,3%) und es wurde ein Exportanteil von 39%, (Vorjahr 41%) des Gesamtumsatzes erreicht.

Die größten Einbußen ergaben sich in den Märkten Österreich und Schweiz durch Wegfall von Liefergeschäften an zwei größere Industriekunden. Positiv entwickelten sich die Absätze in Ungarn und dem Baltikum.

Die Umsätze im deutschen Baustoff- Fachhandel waren rückläufig. Insbesondere im Dach-baustoffhandel kam es zu einem starken Nachfragerückgang.

Bei den Produktgruppen mussten die stärksten Rückgänge im Bereich der lösemittelhaltigen Bitumenanstriche (-14%) sowie der lösemittelfreien, bituminösen Abdichtungsprodukte (-17%) verzeichnet werden. Der Absatz von Fugenbändern ging um 11% zurück.

Absatzzuwächse von 5% wurden im Bereich der Handelswaren erreicht.

Die Aufwendungen für Transportleistungen erhöhten sich bezogen auf den Absatz um 9,3%, das entspricht Mehrkosten von ca. EUR 8 je verfrachtete Tonne.

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für Waren liegen bezogen auf den Umsatz um 2,8% unter dem Vorjahr.

Die Auslastung der Produktionsanlagen liegt zwischen 70 und 100%. Um den saisonal schwankenden Bedarf zu decken, ist in einigen Bereichen eine Mehrschichtnutzung der Anlagen möglich. Für die zu 100% ausgelastete Produktionsanlage wird die Erweiterungs-investition umgesetzt.

Die technischen Ausrüstungen werden in den Wintermonaten vorsorglich gewartet und nachgerüstet, um Produktionsausfälle in den produktionsstarken Monaten zu vermeiden.

Aufgrund der energieintensiven Produktion wird kontinuierlich an der Verbesserung der Ökobilanz gearbeitet, um das Unternehmen zukunftsfähig weiterzuentwickeln.

Unter Einbeziehung dieser ökologischen Aspekte wird viel Wert auf die Optimierung aller Herstellungs- und Verpackungsprozesse gelegt.

Aufgrund des 2021 abgeschlossenen günstigen Liefervertrages für Strom und Gas und weiterer Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz konnten die Aufwendungen im Bereich Energie um 32,5% im Vergleich zum Vorjahr gesenkt werden.

Ertragslage

Das im Sommer 2022 für 2023 unter dem Eindruck von massiven Kostensteigerungen und schlechten Absatzprognosen geplante Ergebnis (EBIT) stellt sich zum Jahresende 2023 wesentlich besser dar und liegt 925 T€ über dem Planwert und 1.036 T€ über dem Vorjahreswert.

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Rohertrag 7.988 7.209 779 + 10,8
Sonstige betriebliche Erträge 129 43 86 + 300,0
EBITDA 2.356 1.300 1.056 + 81,2
EBIT 1.949 913 1.036 + 113,5
Jahresüberschuss 1.426 610 816 + 133,8

Die Veränderung einzelner Aufwandspositionen ist im Folgenden dargestellt:

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Abschreibungen auf Anlagevermögen 407 387 20 5,2
Personalaufwand 4.171 4.070 01 2,5
Personalkosten je Mitarbeiter 66 66 0 0,0
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.589 1.882 - 293 - 15,6
davon: Instandhaltungsaufwendungen 266 272 - 6 - 2,6

Die Kosten im Personalbereich haben sich um 2,5% erhöht, aufgrund einer tariflichen Lohn-steigerung und Sonderzahlungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen um 15,6% unter dem Vorjahr und setzen sich im Wesentlichen aus Instandhaltungsaufwendungen von Gebäuden zur Substanzerhaltung sowie von Maschinen- und Anlagentechnik zur Modernisierung und Automatisierung und Verkaufsprovisionen zusammen. Die Einsparungen resultieren aus den Bereichen Gewährleistung und Entsorgung.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr um TEUR 1.329 auf TEUR 12.449. Dabei änderten sich einzelne Bilanzpositionen wie folgt:

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Anlagevermögen 7.332 5.919 1.413 23,9
Anteil Anlagevermögen zu Gesamtvermögen in % 58,9 53,2 10,7
Vorräte 3.153 3.169 - 16 - 0,5
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.572 1.861 - 289 15,5
Davon aus Cash Pool 331 1.113 - 782 -70,3
Flüssige Mittel 382 138 244 176,8
Eigenkapital 10.566 9.140 1.426 15,6
EK- Quote in % 84,9 82,2 3,3
Rückstellungen 1.206 1.280 - 74 - 5,6
Verbindlichkeiten 666 692 - 26 - 3,8

Die Gesellschaft finanziert sich aus der laufenden Geschäftstätigkeit und aus Gesellschaftermitteln. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen zum Stichtag nicht. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit liegt bei TEUR 1.256 und damit TEUR 566 unter dem Vorjahr. Die Flüssigen Mittel haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 244 erhöht und liegen bei TEUR 382.

Die Eigenkapitalquote beträgt 84,9% (Vorjahr 82,2%).

Für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Die Rückstellungen sanken gegenüber dem Vorjahr um TEUR 74. Dabei verringerten sich die Rückstellungen von Gewährleistungen um TEUR 191, von Entsorgungskosten um TEUR 109, während sich die Steuerrückstellungen um TEUR 278 erhöhten. Die wesentlichen Positionen betreffen Ertragsteuerrückstellungen, Rückstellungen für Personalaufwendungen, Prozessrisiken, ausstehenden Rechnungen sowie Bonifikationszahlungen an Lieferanten.

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 1.816 getätigt, davon sind TEUR 928 geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau. Es handelt sich um Ersatzinvestitionen für den Produktionsbereich, technische Anlagen und Maschinen sowie für Betriebs- und Geschäftsausstattungen, insbesondere sind hier der Aufbau einer neuen Fugenbandanlage sowie der Bau einer neuen Lagerhalle hervorzuheben. Durch Personalengpässe bei den ausführenden Firmen konnten nicht alle Projekte im Geschäftsjahr abgeschlossen werden.

Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 62 (Vorjahr 64) Mitarbeiter beschäftigt. In den Vorjahren wurde mit Saisonarbeitskräften gearbeitet. Für eine kontinuierliche Personalentwicklung werden Personalabgänge mit Festeinstellungen ausgeglichen. Für die Mitarbeiter der Gesellschaft besteht eine betriebliche Altersversorgung.

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 nicht eingetreten und nicht zu erwarten.

Ausblick

Die negativen baukonjunkturellen Aussichten in Deutschland sowie die unsichere weltpolitische Lage machen eine Einschätzung der Absatzentwicklung im Jahr 2024 sehr schwierig.

Im Dezember 2023 verkündete der Zentralverband des deutschen Baugewerbes (ZDB) seine Prognose für die Bauwirtschaft im Jahr 2024 und geht dabei von einem realen Umsatzrückgang von weiteren 3% aus. Laut ZDB-Einschätzung wird sich insbesondere der Wohnungsbau mit einem Minus von 13% weiter verringern. So sind für 2024 nur noch ca. 235.000 statt der von der Bundesregierung geplanten 400.000 Fertigstellungen zu erwarten.

Für Wirtschaftsbau und öffentlichen Bau wird ein Umsatzzuwachs von ca. 3% prognostiziert.

In der Herbstumfrage unter den Mitgliedsunternehmen des Deutschen Baugewerbes gaben 60 % der Unternehmerinnen und Unternehmer fehlende Aufträge als größten Baube-hinderungsgrund an.

Der starke Anstieg der Kosten für Baustoffe, Bauleistungen und Baukredite hat bereits in den vergangenen 2 Jahren zu vielen Projektstornierungen bzw. -verschiebungen geführt und es ist zu erwarten, dass dieser Trend auch 2024 anhält. Bei nachlassendem Neubau könnte die Sanierung von Bestandsimmobilien jedoch wieder an Bedeutung gewinnen, da erheblicher Bedarf an Wohnraum besteht. Zu den Sanierungsarbeiten gehören eine Vielzahl von Abdichtungs- und Dämmarbeiten, bei denen bituminöse BORNIT-Produkte zum Bauten-schutz bzw. als Dämmplattenkleber zum Einsatz kommen.

Anfang des Jahres beginnt die Belieferung einen neuen Industriekunden mit Bitumen-produkten in Eigenaufmachung und es besteht ein guter Auftragsvorlauf im Bereich der Straßenbau-Fugenbänder. Des Weiteren wurde von einem Industriekunden angekündigt, dass die Abnahmemengen an Bitumenvoranstrichen wieder steigen sollen.

Aktuell wird deshalb seitens Geschäfts- und Vertriebsleitung für 2024 eingeschätzt, dass trotz der negativen Konjunkturprognosen, mit einer leichten Absatzsteigerung in Deutschland gerechnet werden kann.

Neben dem weiteren Ausbau der Marktanteile im Inland spielen für die Gesellschaft die bauwirtschaftlichen Entwicklungen in den Exportländern eine sehr wichtige Rolle.

Auch hier fällt eine Einschätzung der weltpolitischen Auswirkungen auf die jeweiligen nationalen Marktentwicklungen im Bausektor schwer. In den Hauptexportländern Österreich, Schweiz und Polen war 2023 ein ähnlicher Konjunkturverlauf wie in Deutschland zu beobachten. Absatzzuwächse werden in Schweden, Ungarn und im Baltikum erwartet.

Die Auswirkungen des Krieges im Gazastreifen sind für die zukünftige Absatzentwicklung auf dem israelischen Markt derzeit noch nicht einschätzbar.

Die im Ausland bestehenden Vertriebspartnerschaften werden als stabil eingeschätzt und sollen weiter ausgebaut werden. Ein neues Projekt wird in China gestartet.

Durch die bis zum Frühjahr 2024 laufenden Investitionen in eine Erhöhung von Produktions- und Lagerkapazitäten wird eine bessere Warenverfügbarkeit sowie die Verkürzung von Lieferzeiten angestrebt. Voraussetzung dafür ist jedoch die zuverlässige Belieferung mit geeigneten Roh- und Hilfsstoffen. Insbesondere die Veränderungen auf dem Rohöl- und Bitumenmarkt erschweren die stabile Produktion von Bitumenemulsionen zunehmend.

Die Digitalisierung der Geschäftsprozesse soll laufend weiter fortgeführt werden. Im ERP-System sollen weitere Möglichkeiten für digitale Prozesse (z.B. EDI-Orders) geschaffen werden. Die Projektvorbereitungen zur für 2025 geplanten Umstellung auf SAP S4/HANA wurden gemeinsam mit der BAG-IT bereits zu Jahresbeginn gestartet.

Bezüglich des Kunden- und Wettbewerbsverhalten wird der Markt kontinuierlich beobachtet und Veränderungen laufend analysiert. Durch die Mitarbeit des Unternehmens in technischen Arbeits- und Normungsgruppen der Branche kann rechtzeitig auf aktuelle bautechnische und regulatorische Entwicklungen reagiert werden.

Unter Beachtung der Auftragslage und jeweils aktueller Erkenntnisse sowohl im Umsatz- als auch Ergebnisbereich wird die Geschäftsentwicklung im Jahr 2024 kontinuierlich überwacht und angepasst. Dabei werden die geplanten Umsatzziele der Vertriebsmitarbeiter regelmäßig durch Geschäfts- und Vertriebsleitung analysiert, mit den Mitarbeitern ausgewertet und soweit erforderlich Gegenmaßnahmen eingeleitet.

Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr mit einem leichten Anstieg der Absatztonnage, einhergehend mit einem leichten Umsatzanstieg und einem deutlichen Rückgang des EBT (zwischen 45-50%) geplant. Aufgrund des rückläufigen Marktvolumens wird von einem erhöhten Druck auf die Verkaufspreise und -margen ausgegangen. Die Prognose ist mit Unsicherheiten behaftet, die zu Abweichungen führen könnte.

Die Zahl der Mitarbeiter wird sich um 4 im gewerblichen Bereich erhöhen.

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Als produzierendes Unternehmen ist die Gesellschaft einer Vielzahl externer Risiken ausgesetzt. Die Unternehmensabläufe werden aus diesen Gründen durch die Geschäftsführung sowie verantwortliche Mitarbeiter laufend überwacht, um mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen und diesen entgegenzuwirken. Gleiches gilt für den Beschaffungsmarkt zur Sicherstellung der Versorgung mit Roh- und Hilfsstoffen.

Durch den baukonjunkturellen Rückgang erwarten wir eine Preisstabilisierung auf der Lieferantenseite. Sollten Preissenkungstendenzen in den Beschaffungsmärkten eintreten, wird dies in einem schwachen Marktumfeld den Preisdruck auf unsere Produkte verstärken.

Durch die rückläufige Baukonjunktur, politische oder klimatische Einflüsse kann sich das Risiko sinkender Roherträge weiter verstärken.

Durch die verminderte Qualität des zur Verfügung stehenden Emulgierbitumens hat sich das Risiko von Produktmängeln und den damit verbundenen Reklamationskosten in der gesamten Branche erheblich erhöht. Dies führt zunehmend dazu, dass sich Wettbewerber von der eigenen Produktion trennen.

Damit ergeben sich mittelfristig weitere Chancen Absatztonnage und Umsatz zu steigen sowie die Marktanteile bei Bitumenbaustoffen im In- und Ausland auszubauen.

Des Weiteren haben einige Kunden signalisiert, dass sie die Abnahmemengen von Fugen-bändern erhöhen werden, wenn sich die Lieferzeiten nach Inbetriebnahme der neuen Fugenbandanlage verkürzen. Der Produktionsstart ist im Frühjahr 2024 geplant.

Danach soll die Kundenakquise verstärkt und der Zukauf von Fremdware eingestellt werden.

Das Jahr 2024 wird aufgrund der Rohstoffsituation weiterhin Neu- bzw. Umformulierung von Produktrezepturen erforderlich machen. Die Auswahl der Rohstoffe wird sich damit, wo die Möglichkeit besteht, zukünftig stärker an dem CO 2- Fußabdruck und der Nachhaltigkeit der Basisrohstoffe orientieren. Für den Hauptrohstoff Bitumen werden kurzfristig jedoch keine vergleichbar wirtschaftlichen Ersatzstoffe zur Verfügung stehen.

Das Unternehmen richtet sein Handeln nach dem Verhaltenscodex Werhahn Industrieholding SE, Neuss, aus. Zu den Themen Datenschutz, Compliance und Kartellrecht werden die relevanten Mitarbeiter regelmäßig geschult. Im Jahr 2023 wurde hierzu ein E-Learning-System eingeführt.

Nach den Vorgaben des Hauptgesellschafters besteht ein internes Kontrollsystem, um strukturelle, interne Risiken weiter zu minimieren.

An der Umsetzung der EU-Chemikalienverordnung, REACH sowie an den aus Gefahrgut- und Chemikalienrecht resultierenden Anforderungen arbeiten zwei verantwortliche Mitarbeiter.

Für mögliche Schadenfälle und Haftungsrisiken bestehen entsprechende Versicherungen. Die Gesellschaft ist in die Versicherungs- Gruppenverträge des Mehrheitsgesellschafters eingebunden. Durch die kontinuierliche Sicherung und Überwachung aller Produktions-anlagen und Schulungen des Personals sollen jedwede Schäden, insbesondere Umweltschäden, vermieden werden.

Wichtige Entscheidungen werden gemeinsam mit konzerneigenen Fachabteilungen und auch mit externen Beratern getroffen, um möglichen Risiken in Bezug auf Produkthaftung, Umweltrecht, Steuerrecht, Patent- und Wettbewerbsrecht zu begegnen.

Der Hauptrohstoff Bitumen wird über die Konzerngruppe bezogen.

Die Abteilungen Finanz- und Rechnungswesen sowie Verkauf bearbeiten das Forderungsmanagement kontinuierlich gemeinsam. Debitorenrisiken sind durch eine Warenkreditversicherung abgedeckt.

Alle Geschäftsfälle werden in Euro abgewickelt, Währungsrisiken bestehen nicht.

Einen wesentlichen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung der Gesellschaft hat die Entwicklung der Rohstoff-, Energie- und Frachtpreise. Aufgrund der neu festgelegten Klimaschutzziele der EU ist in den nächsten Jahren mit stetig steigenden Kosten in diesen Bereichen zu rechnen. Anhaltend hohe Inflationsraten und gestiegene Finanzierungskosten bremsen den privaten Konsum und die Investitionsbereitschaft von Unternehmen in vielen Ländern. Das erschwert die Weitergabe der allgemeinen Kostensteigerung an die Kunden.

Bei BORNIT wird in den Bereichen Labor und Technik intensiv daran gearbeitet, die Stabilität und Gleichmäßigkeit bei der Produktion von Bitumendickbeschichtungen stetig zu erhöhen und damit das Reklamationsrisiko weiter zu senken.

Die hohe Spezialisierung bei der Herstellung einer großen Bandbreite von Produkten auf Bitumenbasis, sowie die am Standort erweiterten Fertigungskapazitäten, stellen eine gute Chance dar, weitere Neukunden zu gewinnen.

Ein erster Großkunde wird den Warenbezug bei BORNIT ab Anfang 2024 beginnen.

Das Unternehmen will diese Kernkompetenz ausbauen und sich als Lieferant für Industrie-partner aus der Baustoffbranche weiter qualifizieren.

Gute Chancen sieht die Gesellschaft im weiteren Ausbau der Kontakte zum inländischen Baustoff-Fachhandel sowie dem Auf- und Ausbau von Exportmärkten.

Die Gesellschaft unternimmt laufend verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz in der Produktion. Es besteht ein Energiemanagementsystem nach DIN EN 50001 sowie ein zertifiziertes QM-System nach DIN EN 90001.

Um den hohen Anforderungen des Marktes auf technischem und rechtlichem Gebiet gerecht zu werden, setzt die Gesellschaft auf eine kontinuierliche Qualifizierung ihrer Mitarbeiter. Dies wird sowohl durch externe Weiterbildung als auch mittels Jobrotation gewährleistet.

Besonderer Wert wird auf eine langfristige und vorausschauende Personalpolitik gelegt.

So bietet die Gesellschaft auch für 2024/25 die Möglichkeit zur Berufsausbildung im kaufmännischen und gewerblichen Bereich an, um den Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern weiterhin aus eigenem Nachwuchs decken zu können. Die Gewinnung von qualifiziertem Personal stellt in den kommenden Jahren ein zunehmend starkes Problem dar.

Die Gesamtrisikoposition der Gesellschaft hat sich aufgrund der aktuellen weltpolitischen Situation gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Wenn die Krise nicht weiter eskaliert, bestehen aufgrund des Ukraine-Krieges keine zusätzlichen, wesentlichen Risiken.

Hauptsächliche Risiken sind äußere Faktoren, wie die Verfügbarkeit, Qualität und die Preisentwicklung wesentlicher Rohstoffe sowie die weltweiten politischen Rahmen-bedingungen oder mögliche Betriebseinschränkungen durch den Ausfall von eigenen Anlagen sowie Kunden, Lieferanten oder Mitarbeitern.

Fortbestandsgefährdende Risiken bestehen nach Einschätzung der Geschäftsführung nicht.

 

Zwickau, den 5. April 2024

Frank Metzner Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

  31.12.2023 31.12.2022
 
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche    
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte    
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.517,00 26.872,00
  17.517,00 26.872,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und    
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden    
Grundstücken 2.500.789,89 2.565.728,89
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.015.106,00 1.373.687,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaus-    
stattung 474.216,34 319.309,59
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.324.469,47 1.633.084,40
  7.314.581,70 5.891.809,88
  7.332.098,70 5.918.681,88
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.485.428,10 1.694.351,64
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 274.088,09 330.887,38
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.393.149,35 1.143.550,83
  3.152.665,54 3.168.789,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 838.315,55 568.223,80
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 343.342,34 1.122.439,15
(davon gegen Gesellschafter € 4.156,36;    
Vorjahr € 8.687,22)    
(davon aus Lieferungen und Leistungen    
€ 12.211,48; Vorjahr € 9.713,09)    
3. Sonstige Vermögensgegenstände 390.479,01 170.280,47
  1.572.136,90 1.860.943,42
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 381.608,82 137.591,60
  5.106.411,26 5.167.324,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.863,00 34.122,00
  12.449.372,96 11.120.128,75

Passiva

  31.12.2023 31.12.2022
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 3.100.000,00 3.100.000,00
II. Kapitalrücklage 41.132,72 41.132,72
III. Gewinnvortrag 5.998.746,30 5.388.611,81
IV. Jahresüberschuss 1.425.651,78 610.134,49
  10.565.530,80 9.139.879,02
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 113.041,00 126.606,00
2. Steuerrückstellungen 441.636,00 163.392,00
3. Rückstellungen für Personalkosten 280.398,00 213.832,00
4. Sonstige Rückstellungen 370.668,48 776.421,41
  1.205.743,48 1.280.251,41
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 158.068,86 116.784,20
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
€ 158.068,86 ; Vorjahr € 116.784,20)
   
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 48.452,01 89.811,18
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
€ 48.452,01; Vorjahr € 89.811,18)
   
(davon aus Lieferungen und Leistungen € 48.452,01; Vorjahr € 89.811,18)    
3. Sonstige Verbindlichkeiten 459.318,81 485.715,94
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
€ 459.318,81; Vorjahr € 485.715,94)
   
(davon aus Steuern € 36.807,40; Vorjahr € 45.231,53)    
  665.839,68 692.311,32
D. Passive Latente Steuern 12.259,00 7.687,00
  12.449.372,96 11.120.128,75

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

  2023 2022
 
1. Rohergebnis 8.116.375,31 7.251.173,30
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 3.395.582,62 3.379.031,45
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 775.665,24 690.496,72
(davon für Altersversorgung € 88.338,78;
Vorjahr € 34.105,26)
   
  4.171.247,86 4.069.528,17
3. Abschreibungen auf immaterielle    
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und    
Sachanlagen 406.574,82 386.789,86
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.589.449,09 1.882.011,55
(davon sonstige Steuern € 10.479,91;    
Vorjahr € 17.440,81)    
(davon aus der Währungsumrechnung € 86,40;    
Vorjahr € 1.599,11)    
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 43.193,92 2.304,34
(davon aus verbundenen Unternehmen € 43.193,92;
Vorjahr € 2.174,34)
   
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.577,31 18.606,27
(davon an verbundenen Unternehmen € 0,00;    
Vorjahr € 5.778,10)    
(davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen    
€ 1.300,00; Vorjahr € 10.131,00)    
Zinsergebnis 41.616,61 -16.301,93
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 565.068,37 286.407,30
(davon aus latetenten Steuern € 4.572,00;    
Vorjahr € 1.492,00)    
8. Ergebnis nach Steuern 1.425.651,78 610.134,49
9. Jahresüberschuss 1.425.651,78 610.134,49

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist i. S. v. § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Sie ist beim Amtsgericht Chemnitz unter HRB 2296 eingetragen.

Die Gliederung der Bilanz und die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen der § 276 HGB sowie § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert.

Der Jahresabschluss wurde gemäß § 252 HGB unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.

In Erweiterung der gesetzlichen Gliederungsschemata für Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt der Ausweis der folgenden Posten entsprechend der Bilanzrichtlinie des den Konzernabschluss aufstellenden Mutterunternehmens, Werhahn Industrieholding SE, Neuss, wie folgt:

die Rückstellungen für Personalkosten werden gesondert von den sonstigen Rück-stellungen ausgewiesen,

Der Ausweis der sonstigen Steuern erfolgt unter dem Posten sonstige betriebliche Aufwendungen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen bemessen sich anhand der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Beim beweglichen Anlagevermögen wurde bei den Abschreibungen eine Nutzungsdauer von durchschnittlich drei bis zwanzig Jahren berücksichtigt.

Handels- und steuerrechtlich wurden Geringwertige Wirtschaftsgüter nach der Regelung gemäß § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG ab 2018 mit Anschaffungskosten bis einschließlich EUR 800 im Wirtschaftsjahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Geleistete Anzahlung en und Anlagen im Bau sind am Stichtag zum Nennwert bewertet.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Der Umfang der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten entspricht den Pflichtbestandteilen des § 255 HGB.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert bewertet.

Erkennbaren Einzelrisiken wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected- Unit- Credit- Method) unter Berücksichtigung der Heubeck- Richttafeln 2018 G bewertet. Die Pensionsrückstellungen werden gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre (1,83%) abgezinst. Im Vergleich zur Abzinsung mit dem Sieben-Jahres-Durchschnittzins (1,75%) ergibt sich zum 31. Dezember 2023 ein Unterschiedsbetrag von EUR 495,00, der gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB potenziell ausschüttungs- (aber nicht abführungs-) gesperrt ist. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde ein Rententrend von 2,30% zugrunde gelegt.

Für die handelsbilanzielle Bewertung der Rückstellungen Jubiläumsverpflichtungen wurde das Teilwertverfahren zugrunde gelegt, mit Teilwertbeginn ab Diensteintritt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen dienten die Heubeck-Richttafeln 2018 G. Dabei wird gemäß § 253 Abs. 2 HGB der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Geschäftsjahre in Höhe von 1,75% angewendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Die pauschalen Gewährleistungsrückstellungen werden in Höhe von 0,25% des garantiebehafteten Umsatzes gebildet.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 31,58% zugrunde, der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird.

Aufwendungen und Erträge werden nach dem Imparitätsprinzip erfasst.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagespiegel, der als Anlage beigefügt ist.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, für die die Voraussetzungen der Vollkonsolidierung im Rahmen des Konzernabschlusses vorliegen. Gegen Werhahn Industrieholding SE bestehen Forderungen aus Cash Pool in Höhe von TEUR 331. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von TEUR 4.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Kapitalrücklage resultiert aus § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.

Die Rückstellungen für Personalkosten enthalten Rückstellungen für Tantiemen in Höhe von TEUR 57 (Vorjahr TEUR 48), Urlaubsrückstellungen in Höhe von TEUR 121 (Vorjahr TEUR 80) sowie für Jubiläumsgelder in Höhe von TEUR 63 Vorjahr TEUR 61).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Prozessrisiken in Höhe von TEUR 103 (Vorjahr TEUR 103), ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 85 Vorjahr TEUR 106), Rabatte und Boni in Höhe von TEUR 59 (Vorjahr TEUR 85), Gewährleistungen und Garantien in Höhe von TEUR 47 (Vorjahr TEUR 238) sowie unterlassene Instandhaltung in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr TEUR 85).

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind nicht besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 48 (Vorjahr TEUR 90), Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen nicht.

Der Überhang der passiven latenten Steuern ergibt sich aus der Anwendung der degressiven Abschreibung beweglicher Wirtschaftsgüter für 2022. Es handelt sich um eine gesetzliche Sonderregelung aus den Jahren 2021 und 2022, diese wurde steuerlich angewendet.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse betreffen eigene Produktionserlöse sowie Handelserlöse.

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 88 (i. Vj. TEUR 34) enthalten.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten im Wesentlichen Vorauszahlungen an Gewerbe- sowie Körperschaftssteuer für das Jahr 2023 und sind ausschließlich dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zuzuordnen.

5. Konzernbeziehungen

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der Werhahn Industrieholding SE, Neuss, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, sowie in den Konzernabschluss Wilh. Werhahn KG, Neuss, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Werhahn Industrieholding SE, Neuss, (HRB 18230 des Amtsgerichts Neuss) wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.

6. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Zum Abschluss- Stichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Summe der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 803 (Vorjahr TEUR 1.683) und betrifft im Wesentlichen Verpflichtungen aus Mietverträgen an beweglichen Wirtschaftsgütern TEUR 43 (Vorjahr TEUR 78), anderen Dienstleistungsverträgen TEUR 177 (Vorjahr TEUR 170) sowie aus Bestellobligo TEUR 564 (Vorjahr TEUR 1.415). Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 177 (Vorjahr TEUR 170).

Geschäftsführung

 

Herr Frank Metzner, Dipl.- Ing., Zwickau.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt nach § 267 Abs. 5 HGB 62 (Vorjahr 64) Arbeitnehmer (ohne Auszubildende). Davon sind 31 gewerbliche Arbeitnehmer und 31 Angestellte.

 

Zwickau, den 5. April 2024

Frank Metzner

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
  01.01.2023 Zugänge Umbu- chungen Abgänge 31.12.2023
 
I. Immaterielle Vermögens-
gegenstände
         
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 70.084,00 6.033,00 0,00 0,00 76.117,00
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.024.351,52 4.053,00 0,00 54.808,00 4.973.596,52
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.959.302,69 155.179,41 670.905,49 0,00 7.785.387,59
3. Andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
1.638.766,79 195.608,44 96.827,23 70.528,68 1.860.673,78
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.633.084,40 1.459.117,79 -767.732,72 0,00 2.324.469,47
  15.255.505,40 1.813.958,64 0,00 125.336,68 16.944.127,36
  15.325.589,40 1.819.991,64 0,00 125.336,68 17.020.244,36
  Abschreibungen
  01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
 
I. Immaterielle Vermögens-
gegenstände
       
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 43.212,00 15.388,00 0,00 58.600,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.458.622,63 68.992,00 54.808,00 2.472.806,63
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.585.615,69 184.665,90 0,00 5.770.281,59
3. Andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
1.319.457,20 137.528,92 70.528,68 1.386.457,44
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  9.363.695,52 391.186,82 125.336,68 9.629.545,66
  9.406.907,52 406.574,82 125.336,68 9.688.145,66
  Restbuchwerte
  31.12.2023 31.12.2022
 
I. Immaterielle Vermögens-
gegenstände
   
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.517,00 26.872,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.500.789,89 2.565.728,89
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.015.106,00 1.373.687,00
3. Andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
474.216,34 319.309,59
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.324.469,47 1.633.084,40
  7.314.581,70 5.891.809,88
  7.332.098,70 5.918.681,88

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die BORNIT-Werk Aschenborn GmbH, Zwickau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BORNIT-Werk Aschenborn GmbH, Zwickau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BORNIT-Werk Aschenborn GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, den 5. April 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heike Böhle, Wirtschaftsprüferin ppa. Julian Fersch, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 18. Mai 2024 festgestellt.

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