Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 23332
Eingetragen
19.11.2002
Branche
Mit Versicherungsdienstleistungen und Pensionskassen verbundene Tätigkeiten a. n. g.Pensionskassen und PensionsfondsBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
das Betreiben eines Pensionsfonds im Sinne des VAG sowie solcher Geschäfte, die hiermit in unmittelbarem Zusammenhang stehen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Zeidler
seit 19.8.2019
Vorstandsmitglied
Dirk Jargstorff
seit 7.12.2015
Vorstandsmitglied
Stefan Lauinger
seit 28.7.2011
Prokura
Uwe Kolasa
seit 30.8.2005
Prokura
Ralph Windmüller
seit 30.8.2005
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bosch Pensionsfonds AG

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Rahmenbedingungen

Die Bosch Pensionsfonds AG (BPF) dient als Einrichtung der betrieblichen Altersversorgung (EbAV) der Versorgung der Mitarbeitenden der Bosch-Gruppe in Deutschland. Sie ist nicht am freien Markt der Altersvorsorge tätig und verfolgt als Unternehmenspensionsfonds keine unternehmerische Gewinnerzielungsabsicht. Ansprüche der Begünstigten werden vom Pensions-Sicherungs-Verein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (PSVaG) abgesichert.

Die Finanzmärkte erlebten nach der Korrektur im Vorjahr eine kräftige Erholung. Dabei unterlagen sie jedoch hohen Schwankungen, hauptsächlich wegen geopolitischer Konflikte, konjunktureller Risiken sowie Unsicherheiten über die weitere Zins- und Inflationsentwicklung. Besonders gut war die Entwicklung an den Aktienmärkten. Die Kurszuwächse lagen teilweise im zweistelligen Prozentbereich. An den Rentenmärkten konnten ebenfalls gute Ergebnisse erzielt werden. Hier wirkte sich das nun wieder höhere Zinsniveau positiv aus. Alternative Investments wie Unternehmensbeteiligungen und Infrastrukturanlagen konnten auch zulegen. Einzig an den Immobilienmärkten wurden Rückgänge verzeichnet.

Vor dem Hintergrund der hohen Inflation und des Zinsanstiegs und den damit verbundenen Risiken für das Liquiditätsmanagement führte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) bei ausgewählten Einrichtungen - angelehnt an die Liquiditätsabfrage der Europäischen Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) - quartalsweise eine Liquiditätsabfrage durch, an der auch die BPF teilnahm. Die Liquiditätsabfrage wurde letztmals zum Abfragestichtag 31.12.2023 durchgeführt und danach nicht fortgesetzt.

Mit der Verordnung (EU) 2022/2554 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14.12.2022 über die digitale operationale Resilienz im Finanzsektor und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 1060/2009, (EU) Nr. 648/2012, (EU) Nr. 600/2014, (EU) Nr. 909/2014 und (EU) 2016/1011 (Digital Operational Resilience Act - DORA), hat die Europäische Union eine Regulierung für die Themen Cybersicherheit, Informations- und Kommunikationstechnologierisiken und digitale operationale Resilienz geschaffen, unter die so gut wie alle beaufsichtigten Einrichtungen und Unternehmen des europäischen Finanzsektors fallen. Die Regelungen von DORA gelten auch für EbAV und sind ab dem 17.01.2025 für die BPF anwendbar.

Im ersten Halbjahr 2023 führte die BaFin im Zusammenhang mit der "EIOPA Opinion on Costs and Charges" eine nationale Bestandsaufnahme zu den Kosten bei Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung durch, an der auch die BPF teilnahm. Die BaFin hat im April 2024 über die Ergebnisse der Kostenbestandsaufnahme informiert. Auf der Grundlage der Ergebnisse kommt die BaFin zu der Einschätzung, dass es kein strukturelles Kostenproblem bei den deutschen EbAV gibt und ein umfassendes und regelmäßiges Kostenberichtswesen an die BaFin überflüssig ist.

Zudem veröffentlichte die BaFin am 04.12.2023 die Rundschreiben 9/2023 (VA), 10/2023 (VA) und 11/2023 (VA) zur fachlichen Eignung und Zuverlässigkeit von Personen, die nach dem Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) von der BaFin beaufsichtigt werden, und den diesbezüglichen Anzeigepflichten. Konkret betreffen die Rundschreiben Mitglieder der Geschäftsleitung und von Verwaltungs- und Aufsichtsorganen sowie Personen, die für Schlüsselfunktionen verantwortlich oder für diese tätig sind. Die Rundschreiben ersetzen die bislang als Merkblätter formulierten Veröffentlichungen vom 06.12.2018.

Geschäftsentwicklung

Die Bruttobeiträge betrugen im Geschäftsjahr 508,2 Mio. € (Vorjahr: 464,1 Mio. €), davon entfielen auf den Pensionsplan BoschRendit 455,2 Mio. € (Vorjahr: 407,6 Mio. €) und auf den Pensionsplan BoschStabil (Übertragung bestehender Rentenverpflichtungen) 53,0 Mio. € (Vorjahr: 56,5 Mio. €).

Im Pensionsplan BoschRendit lag die Zahl der Versorgungsverhältnisse zum 31.12.2023 bei 186.011 (167.318 Anwärter und 18.693 Rentner). Im Pensionsplan BoschStabil bestanden 28.755 Versorgungsverhältnisse (28.724 laufende Renten sowie 31 aufgeschobene Renten).

Die BPF hat im Geschäftsjahr 2023 erstmals Mitarbeitende angestellt.

Finanz- und Vermögenslage

Das Gesamtvermögen der BPF teilt sich auf die verschiedenen Sicherungsvermögen (SV) und das freie Vermögen auf.

Das Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern betrug zum 31.12.2023 im Pensionsplan BoschRendit für Anwärter (SV IA-AN und IA-AG für Anwärter bis 55 Jahre sowie IB-AN und IB-AG für rentennahe Anwärter) 4.684,8 Mio. € (Vorjahr: 4.040,6 Mio. €) und zur Bedeckung von nicht-versicherungsförmigen Rentenverpflichtungen (SV ID) 818,2 Mio. € (Vorjahr: 620,9 Mio. €). Das Vermögen zur Bedeckung von versicherungsförmigen Rentenverpflichtungen (SV IC) betrug 176,6 Mio. € (Vorjahr: 181,7 Mio. €).

Die stillen Reserven in den Kapitalanlagen zur Bedeckung der versicherungsförmigen Rentenverpflichtungen im Pensionsplan BoschRendit (SV IC) betrugen zum 31.12.2023 9,7 Mio. € (Vorjahr: 7,2 Mio. €).

Im Pensionsplan BoschStabil (SV II) hatte das Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern zum 31.12.2023 einen Stand von 983,1 Mio. € (Vorjahr: 919,1 Mio. €) erreicht.

Im Pensionsplan BoschRendit wurden im Geschäftsjahr folgende Anlageergebnisse erzielt: In der Anlagestrategie IA für Anwärter bis 55 Jahre betrug das Anlageergebnis + 10,7 % (Vorjahr: - 9,6 %). Für die rentennahen Anwärter wurde mit der Anlagestrategie IB ein Anlageergebnis von + 7,5 % (Vorjahr: - 7,8 %) realisiert. Das Anlageergebnis für Leistungsempfänger im SV IC betrug + 3,9 % (Vorjahr: + 1,1 %). Das Anlageergebnis für Leistungsempfänger im SV ID betrug + 7,1 % (Vorjahr: - 6,8 %). Im SV II des Pensionsplans BoschStabil betrug das Anlageergebnis + 7,6 % (Vorjahr: - 8,0 %).

Das freie Vermögen der BPF war zum Stichtag 31.12.2023 in Höhe von 7,5 Mio. € (Vorjahr: 7,4 Mio. €) in einem Kapitalisierungsprodukt eines Lebensversicherungsunternehmens, in Höhe von 6,1 Mio. € (Vorjahr: 6,2 Mio. €) auf einem Clearingkonto der Robert Bosch GmbH und in Höhe von 1,4 Mio. € (Vorjahr: 0,5 Mio. €) in Form eines Bankguthabens angelegt.

Ertragslage

Insgesamt ergab sich im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von 288,4 Tsd. €. Die Zunahme um 152,6 Tsd. € gegenüber dem Vorjahreswert (135,8 Tsd. €) ist hauptsächlich auf die aus der Anlage auf einem Clearingkonto der Robert Bosch GmbH und den Bankkonten erzielten höheren Zinserträge zurückzuführen.

Ausblick und Chancen

Nachdem die Inflation sowohl im Euroraum als auch in den USA unter Kontrolle ist und voraussichtlich im Jahr 2024 weiter sinken wird, geht der Markt von einer Lockerung der Geldpolitik der Notenbanken aus. Die Aussicht auf Zinssenkungen bietet Chancen für höhere Bewertungen an den Finanzmärkten. Der Ausblick für die Weltkonjunktur ist jedoch verhalten. Deshalb und wegen der verschiedenen geopolitischen Konflikte erwarten wir für 2024 ein angespanntes Marktumfeld.

Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir, ein Jahresergebnis in Höhe des Vorjahres zu erreichen.

Risikobericht

Das Risikomanagement der BPF ist gemäß den Anforderungen der §§ 23, 26 und 29 bis 32 i. V. m. § 237 VAG unter Berücksichtigung der Besonderheiten von EbAV ausgestaltet. Die organisatorischen Regelungen und Maßnahmen zur Umsetzung des Risikomanagements sind in einer Leitlinie beschrieben.

Wesentliche Ziele des Risikomanagements sind die systematische Erfassung, Verfolgung und Abwehr relevanter Risiken sowie die Unterstützung und Sicherung der Umsetzung der Geschäftsstrategie.

Zu den wesentlichen Risiken der BPF zählen das Kapitalanlagerisiko, das versicherungstechnische Risiko, das operationelle Risiko, das Outsourcing-Risiko, das Compliance-Risiko und das strategische Risiko. Kapitalanlagerisiken und versicherungstechnische Risiken wie Zinsgarantie- und biometrische Risiken bestehen im versicherungsförmigen Bereich des Pensionsplans BoschRendit. Operationelle, Outsourcing-, Compliance- und strategische Risiken betreffen das gesamte Unternehmen. Das Kapitalanlagerisiko wird durch eine entsprechend ausgerichtete Kapitalanlagestrategie begrenzt. Zur Steuerung des Marktpreisrisikos als Teil des Kapitalanlagerisikos wird ein Limitsystem eingesetzt. Versicherungstechnischen Risiken begegnet die BPF durch ein auf die aufsichtsrechtlichen Vorgaben abgestimmtes Berichtswesen, durch die regelmäßige Analyse der tatsächlichen Sterblichkeit im Bestand und der Angemessenheit der Rechnungszinsen durch den Verantwortlichen Aktuar sowie durch die Bildung einer Zinszusatzreserve und eines pauschalen Sicherheitszuschlags auf die Deckungsrückstellung. Operationelle Risiken werden durch die Ausgliederung wesentlicher Funktionen auf Fachdienstleister überwälzt. Das Outsourcing-Risiko wird durch die Auswahl von Dienstleistern mit ausgewiesener Expertise, die Verpflichtung dieser Dienstleister auf die Einhaltung der Vorgaben der Leitlinie Internes Kontrollsystem (IKS) der BPF und ein regelmäßiges Ausgliederungscontrolling begrenzt. Zur Gewährleistung der Informationssicherheit werden auch die Funktionsausgliederungspartner auf die Erfüllung der versicherungsaufsichtlichen Anforderungen an die IT (VAIT) verpflichtet. Die BPF stellt insbesondere über organisatorische Maßnahmen und im Rahmen der Ausgliederungen sicher, dass Compliance- und strategische Risiken rechtzeitig erkannt und Maßnahmen zur Abwehr ergriffen werden können.

Es wird mindestens einmal jährlich eine Risikoinventur durchgeführt. In der Risikoinventur 2023 hat sich hinsichtlich der Bewertung der wesentlichen Risiken keine Änderung gegenüber dem Vorjahr ergeben. Es sind keine neuen wesentlichen Risiken identifiziert worden. Die Risikolandkarte der BPF ist jedoch weiter detailliert worden, indem das Compliance-Risiko, das bisher Bestandteil des operationellen Risikos war, nunmehr als eigenständiges Risiko geführt wird.

Kreditrisiko, Liquiditätsrisiko, Konzentrationsrisiko und Währungsrisiko stellen keine wesentlichen Risiken dar, für sie sind jedoch angemessene Vorkehrungen getroffen. Sie finden insbesondere in der Anlagepolitik und in Anlagerichtlinien Berücksichtigung. Die Einhaltung aufsichtsrechtlicher Vorgaben wird gewährleistet.

Für die BPF besteht als Unternehmenspensionsfonds kein originäres Reputationsrisiko am Markt. Gleichwohl könnten Reputationsschäden, die die BPF verursacht, auf die Trägerunternehmen zurückfallen. Die BPF stellt sicher, dass gesetzwidriges oder auch nur ethisch bedenkliches Verhalten möglichst ausgeschlossen ist.

Die Solvabilitätskapitalanforderung zum 31.12.2023 in Höhe von 10,3 Mio. € ist durch Eigenmittel in Höhe von 14,1 Mio. € überdeckt.

Informationen zur Nachhaltigkeit

Die BPF betreibt mit den Pensionsplänen BoschRendit und BoschStabil zwei Altersversorgungssysteme und damit Finanzprodukte i. S. der EU-Offenlegungsverordnung. Daher wird gemäß Artikel 7 der Verordnung (EU) 2020/852 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18.06.2020 über die Einrichtung eines Rahmens zur Erleichterung nachhaltiger Investitionen und zur Änderung der Verordnung (EU) 2019/2088 die folgende Erklärung zu den Pensionsplänen BoschRendit und BoschStabil gegeben: Die diesen Finanzprodukten zugrunde liegenden Investitionen berücksichtigen nicht die EU-Kriterien für ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten.

Schlusserklärung

Der Vorstand der BPF stellt gemäß § 312 Abs. 3 Aktiengesetz (AktG) für das Geschäftsjahr 2023 fest, dass die Gesellschaft nach den Umständen, die ihr zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die im Abhängigkeitsbericht aufgeführten Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt; berichtspflichtige Maßnahmen wurden nicht getroffen oder unterlassen.

Bewegung des Bestands an Versorgungsverhältnissen im Geschäftsjahr 2023

Anwärter Invaliden- und Altersrenten
Männer Frauen Männer Frauen Summe der Jahresrenten
Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Tsd. Euro
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 125.745 39.020 26.019 11.084 87.832
II. Zugang während des Geschäftsjahres
1. Neuzugang an Anwärtern, Zugang an Rentnern 6.430 2.324 2.047 526 9.061
2. sonstiger Zugang 0 0 0 0 1.034
3. gesamter Zugang 6.430 2.324 2.047 526 10.095
III. Abgang während des Geschäftsjahres
1. Tod 112 27 890 463 1.702
2. Beginn der Altersrente 2.638 719 - - -
3. Invalidität 0 0 - - -
4. Reaktivierung, Wiederheirat, Ablauf 0 0 0 1 0
5. Beendigung unter Zahlung von Beträgen 2.119 555 0 0 0
6. Beendigung ohne Zahlung von Beträgen 0 0 0 0 0
7. sonstiger Abgang 0 0 0 0 0
8. gesamter Abgang 4.869 1.301 890 464 1.702
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 127.306 40.043 27.176 11.146 96.225
davon:
1. nur mit Anwartschaft auf Invaliditätsversorgung 0 0 - - -
2. nur mit Anwartschaft auf Hinterbliebenenversorgung 127.306 40.043 27.176 11.146 -
3. mit Anwartschaft auf Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung 0 0 0 0 -
4. beitragsfreie Anwartschaften 23.292 8.633 --- - -
5. in Rückdeckung gegeben 0 0 0 0 0
6. in Rückversicherung gegeben 0 0 0 0 0
7. lebenslange Altersrente 127.306 40.043 27.176 11.146 96.225
8. Auszahlungsplan mit Restverrentung 0 0 0 0 0
Hinterbliebenenrenten
Witwen Witwer Waisen
Anzahl Anzahl Anzahl
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 8.421 742 50
II. Zugang während des Geschäftsjahres
1. Neuzugang an Anwärtern, Zugang an Rentnern 547 63 2
2. sonstiger Zugang 0 0 0
3. gesamter Zugang 547 63 2
III. Abgang während des Geschäftsjahres
1. Tod 641 68 1
2. Beginn der Altersrente - - ---
3. Invalidität - - -
4. Reaktivierung, Wiederheirat, Ablauf 14 2 0
5. Beendigung unter Zahlung von Beträgen 0 0 0
6. Beendigung ohne Zahlung von Beträgen 0 0 4
7. sonstiger Abgang 0 0 0
8. gesamter Abgang 655 70 5
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 8.313 735 47
davon:
1. nur mit Anwartschaft auf Invaliditätsversorgung - - -
2. nur mit Anwartschaft auf Hinterbliebenenversorgung - - -
3. mit Anwartschaft auf Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung - - -
4. beitragsfreie Anwartschaften - - -
5. in Rückdeckung gegeben 0 0 0
6. in Rückversicherung gegeben 0 0 0
7. lebenslange Altersrente --- - -
8. Auszahlungsplan mit Restverrentung - - -
Hinterbliebenenrenten
Summe der Jahresrenten
Witwen Witwer Waisen
Tsd. Euro Tsd. Euro Tsd. Euro
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 6.885 468 130
II. Zugang während des Geschäftsjahres
1. Neuzugang an Anwärtern, Zugang an Rentnern 717 37 6
2. sonstiger Zugang 109 8 1
3. gesamter Zugang 826 45 7
III. Abgang während des Geschäftsjahres
1. Tod 418 34 0
2. Beginn der Altersrente - - -
3. Invalidität - - -
4. Reaktivierung, Wiederheirat, Ablauf 8 0 0
5. Beendigung unter Zahlung von Beträgen 0 0 0
6. Beendigung ohne Zahlung von Beträgen 0 0 32
7. sonstiger Abgang 0 0 0
8. gesamter Abgang 426 34 32
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 7.285 479 105
davon:
1. nur mit Anwartschaft auf Invaliditätsversorgung - - -
2. nur mit Anwartschaft auf Hinterbliebenenversorgung - - -
3. mit Anwartschaft auf Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung - - -
4. beitragsfreie Anwartschaften - - -
5. in Rückdeckung gegeben 0 0 0
6. in Rückversicherung gegeben 0 0 0
7. lebenslange Altersrente - - -
8. Auszahlungsplan mit Restverrentung - - -

Jahresbilanz zum 31.12.2023

Aktivseite

2023
A. Kapitalanlagen
I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.000.000
II. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
13.671.466
2. Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen 165.276.575
3. Einlagen bei Kreditinstituten 118.278 179.066.319 184.066.319
B. Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern
I. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern
6.486.187.249
II. Sonstiges Vermögen 1.406.193 6.487.593.442
C. Forderungen
I. Forderungen aus dem Pensionsfondsgeschäft an:
1. Arbeitgeber und Versorgungsberechtigte 12.082
davon: an verbundene Unternehmen 1.624 € (Vj. 2.301 € )
II. Sonstige Forderungen 6.069.675 6.081.757
davon: an verbundene Unternehmen 6.058.486 € (Vj. 6.218.240 € )
D. Sonstige Vermögensgegenstände
I. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand
1.432.510
E. Rechnungsabgrenzungsposten
I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten 44.786
F. Aktive latente Steuern 42.635
Summe der Aktiva 6.679.261.449
2022
A. Kapitalanlagen
I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.000.000
II. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
13.671.466
2. Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen 170.341.257
3. Einlagen bei Kreditinstituten 91.241 184.103.964 189.103.964
B. Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern
I. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern
5.580.661.368
II. Sonstiges Vermögen 873.120 5.581.534.487
C. Forderungen
I. Forderungen aus dem Pensionsfondsgeschäft an:
1. Arbeitgeber und Versorgungsberechtigte 3.640
davon: an verbundene Unternehmen 1.624 € (Vj. 2.301 € )
II. Sonstige Forderungen 6.225.773 6.229.414
davon: an verbundene Unternehmen 6.058.486 € (Vj. 6.218.240 € )
D. Sonstige Vermögensgegenstände
I. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand
490.412
E. Rechnungsabgrenzungsposten
I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten 44.908
F. Aktive latente Steuern 0
Summe der Aktiva 5.777.403.185

Ich bestätige hiermit entsprechend § 128 Abs. 5 VAG, dass die im Vermögensverzeichnis aufgeführten Vermögensanlagen den gesetzlichen und aufsichtsbehördlichen Anforderungen gemäß angelegt und vorschriftsmäßig sichergestellt sind.

 

Esslingen, 24.04.2024

Hans Rübel, Treuhänder für das Sicherungsvermögen

Passivseite

2023
A. Eigenkapital
I. Eingefordertes Kapital
Gezeichnetes Kapital 3.000.000
II. Kapitalrücklage 2.659.036
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 78.074
2. andere Gewinnrücklagen 1.248.529 1.326.603
IV. Bilanzgewinn 273.942 7.259.581
B. Pensionsfondstechnische Rückstellungen
I. Deckungsrückstellung 172.579.443
II. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung
6.853.196
III. Sonstige pensionsfondstechnische Rückstellungen 9.014 179.441.653
C. Pensionsfondstechnische Rückstellungen entsprechend dem Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern
I. Deckungsrückstellung 6.486.187.249
II. Übrige pensionsfondstechnische Rückstellungen 1.406.193 6.487.593.442
D. Andere Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 416.503
II. Steuerrückstellungen 211.388
III. Sonstige Rückstellungen 353.659 981.550
E. Andere Verbindlichkeiten
I. Verbindlichkeiten aus dem Pensionsfondsgeschäft gegenüber
1. Arbeitgebern 2.709.167
davon: gegenüber verbundenen Unternehmen 2.663.618 € (Vj. 2.557.107 € )
2. Versorgungsberechtigten 72.600 2.781.767
II. Sonstige Verbindlichkeiten 1.203.456 3.985.223
Summe der Passiva 6.679.261.449
2022
A. Eigenkapital
I. Eingefordertes Kapital
Gezeichnetes Kapital 3.000.000
II. Kapitalrücklage 2.659.036
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 63.656
2. andere Gewinnrücklagen 1.119.547 1.183.203
IV. Bilanzgewinn 128.982 6.971.221
B. Pensionsfondstechnische Rückstellungen
I. Deckungsrückstellung 177.226.430
II. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung
7.697.085
III. Sonstige pensionsfondstechnische Rückstellungen 5.358 184.928.873
C. Pensionsfondstechnische Rückstellungen entsprechend dem Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern
I. Deckungsrückstellung 5.580.661.368
II. Übrige pensionsfondstechnische Rückstellungen 873.120 5.581.534.487
D. Andere Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0
II. Steuerrückstellungen 113.742
III. Sonstige Rückstellungen 160.745 274.488
E. Andere Verbindlichkeiten
I. Verbindlichkeiten aus dem Pensionsfondsgeschäft gegenüber
1. Arbeitgebern 2.557.107
davon: gegenüber verbundenen Unternehmen 2.663.618 € (Vj. 2.557.107 € )
2. Versorgungsberechtigten 2.597 2.559.705
II. Sonstige Verbindlichkeiten 1.134.411 3.694.116
Summe der Passiva 5.777.403.185

Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter den Posten B.I. und C.I. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unter Beachtung des § 341f HGB sowie unter Beachtung der aufgrund des § 240 Satz 1 Nr. 10-12 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet worden ist.

 

Wiesbaden, 24.04.2024

Tim Voetmann, Verantwortlicher Aktuar

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Posten
2023 2022
I. Pensionsfondstechnische Rechnung
1. Verdiente Beiträge
a) Gebuchte Bruttobeiträge 508.249.721 464.103.669
2. Beiträge aus der Brutto-Rückstellung für Beitragsrückerstattung 5.276.308 3.874.250
3. Erträge aus Kapitalanlagen
a) Erträge aus anderen Kapitalanlagen
davon aus verbundenen Unternehmen 2.238.577 € (Vj. 815.708 € )
aa) Erträge aus anderen Kapitalanlagen 13.511.979 15.451.392
b) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 15.666.627 29.178.606 670.952 16.122.344
4. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 506.628.610 59.841.319
5. Sonstige pensionsfondstechnische Erträge 7.461.847 7.375.626
6. Aufwendungen für Versorgungsfälle
a) Zahlungen für Versorgungsfälle 139.331.602 123.492.217
7. Veränderung der übrigen pensionsfondstechnischen Rückstellungen
a) Deckungsrückstellung 900.878.894 -189.133.066
b) Sonstige pensionsfondstechnische Rückstellungen 536.730 901.415.624 878.478 -188.254.588
8. Aufwendungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung 4.432.419 4.879.368
9. Aufwendungen für den Pensionsfondsbetrieb
a) Verwaltungsaufwendungen 8.661.598 8.193.951
10. Aufwendungen für Kapitalanlagen
a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für die Kapitalanlagen 2.417.840 2.102.092
b) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen 0 2.417.840 9.823.374 11.925.466
11. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen 2.911 590.532.103
12. Sonstige pensionsfondstechnische Aufwendungen 23.135 12.787
13. Pensionsfondstechnisches Ergebnis 509.963 535.904
II. Nichtpensionsfondstechnische Rechnung
1. Sonstige Erträge 232.681 20.091
2. Sonstige Aufwendungen 313.579 -80.898 352.690 -332.599
3. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 429.065 203.305
4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 140.705 67.534
davon Ertrag aus aktiven latenten Steuern 42.635 € (Vj. 0 € )
5. Jahresüberschuss 288.360 135.771
6. Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in die gesetzliche Rücklage 14.418 6.789
7. Bilanzgewinn 273.942 128.982

Anhang

Erläuterungen zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft erstellt den Jahresabschluss und den Lagebericht nach Maßgabe des Handelsgesetzbuches (HGB), des Aktiengesetzes (AktG), des Gesetzes über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen (VAG) und der Verordnung über die Rechnungslegung von Pensionsfonds (RechPensV) unter Berücksichtigung der Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen (RechVersV).

Bewertungsmethoden Aktiva

Die unter dem Aktivposten A.I. erfassten Ausleihungen an verbundene Unternehmen wurden zu den Anschaffungskosten bilanziert, die dem Nennwert entsprechen. Die unter dem Aktivposten A.II. erfassten Anteile an Investmentvermögen wurden gemäß § 341b Abs. 2 HGB i. V. m. § 253 Abs. 3 HGB nach dem gemilderten Niederstwertprinzip mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren Börsen- oder Marktwert bewertet. Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen (Kapitalisierungsprodukt) wurden zu dem vom Lebensversicherungsunternehmen gemeldeten Aktivwert angesetzt. Einlagen und laufende Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Das unter dem Aktivposten B.I. erfasste Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern wurde gemäß § 341 Abs. 4 i. V. m. § 341d HGB mit dem Zeitwert am Bilanzstichtag unter Beachtung des Grundsatzes der Vorsicht bewertet. Die in diesem Posten enthaltenen Ausleihungen an verbundene Unternehmen wurden zum Kurswert zuzüglich Stückzinsen bewertet. Für Investmentfondsanteile wurde der Rücknahmepreis als Zeitwert angesetzt. Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen (Kapitalisierungsprodukt) wurden zu dem vom Lebensversicherungsunternehmen gemeldeten Aktivwert angesetzt. Einlagen und laufende Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Das unter dem Aktivposten B.II. ausgewiesene sonstige Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern wurde in Höhe der in den Geschäftsjahren 2022 und 2023 aus den in den Sicherungsvermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gehaltenen Anteilen am Investmentvermögen UI-Fonds BAV RBI Aktien abgeführten Kapitalertragsteuern einschließlich Solidaritätszuschlag angesetzt.

Forderungen wurden mit dem Nennbetrag unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Hierunter wurden auch die aus den im Sicherungsvermögen IC gehaltenen Anteilen am Investmentvermögen UI-Fonds BAV RBI Aktien abgeführten Kapitalertragsteuern einschließlich Solidaritätszuschlag erfasst. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten und aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Aktive latente Steuern wurden für zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte unter Anwendung eines Ertragssteuersatzes in Höhe von 30,525 %. Es wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht.

Bewertungsmethoden Passiva

Das gezeichnete Kapital und die Rücklagen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die unter dem Passivposten B.I. ausgewiesene Deckungsrückstellung für den Rentnerbestand des Pensionsplans BoschRendit aus Versorgungsfällen bis 31.12.2015 wurde unter Beachtung des § 341f HGB sowie der aufgrund des § 240 Satz 1 Nr. 10-12 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet. Die Deckungsrückstellung wurde prospektiv unter Verwendung der Richttafeln BPF 2021G ermittelt, die mit bestandsspezifischen Modifikationen aus den Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck abgeleitet wurden. Die verwendeten Rechnungszinssätze in Höhe von 2,75 % bzw. 2,25 % und 1,75 % entsprechen dem Höchstrechnungszins gemäß Kapitel 5 der Pensionsfonds-Aufsichtsverordnung (PFAV) in der jeweils bei Vertragsbeginn geltenden Fassung mit Ausnahme der Leistungsfälle im Jahr 2015, für die auf der Grundlage eines 2014 erfolgten Nachtrags zum Pensionsplan ein Rechnungszins von 1,75 % verwendet wurde. Die Berücksichtigung nicht individualisierbarer Risiken erfolgt durch einen pauschalen Sicherheitszuschlag. Die nach § 23 Abs. 2 und 3 PFAV zu bildende Zinszusatzreserve wurde um 0,3 Mio. € auf 4,7 Mio. € vermindert. Die Ermittlung erfolgte gemäß § 23 PFAV auf Basis eines Referenzzinses in Höhe von 1,57 %.

Die Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung (Passivposten B.II.) wurde gemäß § 341e Abs. 2 Nr. 2 HGB gebildet.

Die unter dem Passivposten B.III. ausgewiesenen sonstigen pensionsfondstechnischen Rückstellungen wurden in Höhe der unter dem Aktivposten C.II erfassten aus den im Sicherungsvermögen IC gehaltenen Anteilen am Investmentvermögen UI-Fonds BAV RBI Aktien abgeführten Kapitalertragsteuern einschließlich Solidaritätszuschlag angesetzt.

Die Berechnung der unter dem Passivposten C.I. ausgewiesenen Deckungsrückstellungen entsprechend dem Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern erfolgte nach § 341f Abs. 1 Satz 2 HGB retrospektiv. Die Mindestdeckungsrückstellung für die garantierte Mindestleistung im Pensionsplan BoschRendit (aus dem Übergang vom Pensionsplan "Fonds") wurde nach § 341f Abs. 1 Satz 1 HGB prospektiv ermittelt unter Verwendung der Richttafeln BPF 2021G sowie eines Rechnungszinses von 2,75 %. Die Mindestdeckungsrückstellung für Beitragszusagen mit Mindestleistung betrug unter Berücksichtigung der Zinszusatzreserve 62,1 Mio. €. Der Barwert der gemäß § 236 Abs. 3 VAG lebenslang zu zahlenden Leistungen im Pensionsplan BoschRendit aus Versorgungsfällen ab dem 01.01.2016 wurde unter Zugrundelegung der Richttafeln BPF 2021G sowie eines Rechnungszinses von 3,25 % (Vorjahr: 2,75 %) ermittelt und betrug 658,1 Mio. €. Die Ermittlung der prospektiven Mindestdeckungsrückstellung für den Pensionsplan BoschStabil erfolgte unter Zugrundelegung der Richttafeln BPF 2021G sowie eines Rechnungszinses von 3,5 % (Vorjahr: 3,25 %) und betrug 827,9 Mio. €.

Die unter dem Passivposten C.II. ausgewiesenen übrigen pensionsfondstechnischen Rückstellungen entsprechen dem sonstigen Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern (Aktivposten B.II.).

Die unter dem Passivposten D. ausgewiesenen nicht-pensionsfondstechnischen Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Bewertung der Verpflichtungen aufgrund von Pensionszusagen, Langzeitkonten und Jubiläumszuwendungen gegenüber den Mitarbeitenden der BPF wurden versicherungsmathematische Gutachten eingeholt.

Die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected Unit Credit Method"). Dabei wurde der durchschnittliche Einkommenstrend (inkl. Steigerung aufgrund Karriereentwicklungen) mit 3 % p. a., der Anstieg der Beitragsbemessungsgrenze mit 3 % p. a., die Rentenanpassung gemäß § 16 Abs. 2 Betriebsrentengesetz (BetrAVG) mit 2,3 % p. a. und die Rentenanpassung gemäß § 16 Abs. 3 BetrAVG mit 1,0 % p. a. berücksichtigt. Für das Pensionierungsalter wurde die frühestmögliche Inanspruchnahme der gesetzlichen Rente (in der Regel 63 Jahre) angenommen. Es wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die durchschnittliche Fluktuationsrate wurde mit 2,0 % p. a. angenommen. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet (Bundesbankzins), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er beträgt 1,83 %. Im Vergleich beträgt der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre (Bundesbankzins) 1,75 %.

Bei der Bewertung von Verpflichtungen aufgrund von Langzeitkonten und Jubiläumszuwendungen wurden künftige Kosten- und Preissteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag mit laufzeitadäquatem Zinssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung vorgenommen (Bundesbankzins, 1,75 % zum Bewertungsstichtag).

Die unter dem Passivposten E. ausgewiesenen Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt; es bestanden keine Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit größer fünf Jahre.

Erläuterungen Aktiva

Bewertung des Aktivpostens A. zum 31.12.2023:

Aktivposten Buchwert Markt-/Kurswert stille Reserven
Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.000.000 5.593.786 593.786
Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 13.671.466 22.792.334 9.120.868
2. Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen 165.276.575 165.276.575 0
3. Einlagen bei Kreditinstituten 118.278 118.278 0
Insgesamt 184.066.319 193.780.972 9.714.654

Der angegebene Markt-/Kurswert bestimmt sich im Einzelnen wie folgt: Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden zum Kurswert angegeben. Für Investmentfondsanteile wurde der Rücknahmepreis zugrunde gelegt. Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen (Kapitalisierungsprodukt) wurden zu dem vom Lebensversicherungsunternehmen gemeldeten Aktivwert angesetzt. Einlagen und laufende Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Entwicklung des Aktivpostens A. im Geschäftsjahr 2023:

Aktivposten Bilanzwerte Vorjahr Zugänge Abgänge Zuschreibungen/ Abschreibungen Bilanzwerte Geschäftsjahr
Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €
Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.000 0 0 0 5.000
2. Summe 5.000 0 0 0 5.000
Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 13.671 0 0 0 13.671
2. Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen 170.341 0 5.064 0 165.277
3. Einlagen bei Kreditinstituten 91 27 0 0 118
4. Summe 184.103 27 5.064 0 179.066
Insgesamt 189.103 27 5.064 0 184.066

Entwicklung des Aktivpostens B.I. im Geschäftsjahr 2023:

Kapitalanlagearten Bilanzwerte Vorjahr Zugänge Abgänge Nicht realisierte Gewinne/ Verluste Bilanzwerte Geschäftsjahr
Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €
Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 58.739 0 0 4.124 62.863
2. Summe 58.739 0 0 4.124 62.863
Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 5.463.858 391.718 0 502.502 6.358.078
2. Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen 38.552 7.776 0 0 46.328
3. Andere Kapitalanlagen (lfd. Guthaben bei Kreditinstituten) 19.512 0 594 0 18.918
4. Summe 5.521.922 399.494 594 502.502 6.423.324
Insgesamt 5.580.661 399.494 594 506.626 6.486.187

Anteile an Investmentvermögen zum 31.12.2023:

Investmentfonds Buchwert Markt-/ Kurswert Stille Reserve
Ul-Fonds BAV RBI Renten 2.882.464.285 2.883.444.328 980.043
Ul-Fonds BAV RBI Aktien 2.221.180.990 2.229.321.815 8.140.825
UI-Fonds BAV RBI Alternatives 229.297.436 229.297.436 0
BAV RBI Alternatives Lux S.C.S., SICAV- FIS 1.038.806.988 1.038.806.988 0
Investmentfonds Ausschüttung in 2023 tägl. Rückgabe möglich Unterlassene Abschreibung
Ul-Fonds BAV RBI Renten 4.677.219 ja nein
Ul-Fonds BAV RBI Aktien 66.190 ja nein
UI-Fonds BAV RBI Alternatives 274.054 ja nein
BAV RBI Alternatives Lux S.C.S., SICAV- FIS 0 nein nein

Die unter dem Aktivposten C.II. ausgewiesenen sonstigen Forderungen betreffen im Wesentlichen die Anlage von freien Mitteln auf einem Clearingkonto der Robert Bosch GmbH (6.058.486 €, Vorjahr: 6.218.240 €).

Im Berichtsjahr wurden latente Steuern (Aktivposten F.) gemäß § 274 HGB in Höhe von 42.635 € (Vorjahr: 0 €) aktiviert, die sich aus der Differenz zwischen dem handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansatz der Pensionsrückstellungen (Passivposten D.I.) und der sonstigen Rückstellungen (Passivposten D.III.) ergibt.

Die in der Bilanz angesetzten aktiven latenten Steuern resultieren aus den folgenden Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz (EStG):

HGB EStG
D.I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 416.503 297.782
D.III. Sonstige Rückstellungen:
Rückstellungen für Langzeitkonten 94.600 79.699
Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen 34.796 28.812
Rückstellungen für Arbeitszeitkonten 191 126

Der Aufwand oder der Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" ausgewiesen.

Die aktiven latenten Steuern in Höhe von 42.635 € unterliegen einer Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB.

Erläuterungen Passiva

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 3.000.000 €, ist in 3 Mio. nennbetragslose Stückaktien eingeteilt und wird in voller Höhe von der Robert Bosch GmbH gehalten. Es wurden keine eigenen Aktien erworben oder als Pfand genommen.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde der Bilanzgewinn 2022 in Höhe von 128.982 € in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12. in €

Geschäftsjahr 2023 Geschäftsjahr 2022
Stand zu Beginn des Geschäftsjahrs 7.697.085 6.691.967
Entnahme im Geschäftsjahr 5.276.308 3.874.250
Zuführung im Geschäftsjahr 4.432.419 4.879.368
Stand am Ende des Geschäftsjahrs 6.853.196 7.697.085

Es erfolgt keine erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (Passivposten D.I.) entsprechen dem Erfüllungsbetrag der als Direktzusage durchgeführten Versorgungsansprüche der Mitarbeitenden. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zwischen der Bewertung mit dem Sieben- und dem Zehnjahres-Zinssatz zum 31.12.2023 beträgt 869 €. Er unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB.

Die sonstigen Rückstellungen (Passivposten D.III.) beinhalten Rückstellungen für Langzeitkonten in Höhe von 94.600 € (Vorjahr: 0 €) und Personalverpflichtungen, insbesondere Verpflichtungen aus variablen Einkommen sowie Jubiläumsverpflichtungen, in Höhe von insgesamt 110.214 € (Vorjahr: 0 €). Weiterhin wurden Rückstellungen für noch zu erbringende Leistungen bzw. ausstehende Rechnungen mit 148.845 € (Vorjahr: 160.745 €) gebildet.

Die unter dem Passivposten E.I.1. ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus dem Pensionsfondsgeschäft gegenüber Arbeitgebern betreffen im Wesentlichen Mittel, die aus im Geschäftsjahr 2023 verfallenen Anwartschaften resultieren (2.607.386 €, Vorjahr: 2.494.271 €).

Die sonstigen Verbindlichkeiten (Passivposten E.II.) enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen für zum Bilanzstichtag noch nicht beglichene Rechnungen für erbrachte Leistungen in Höhe von 1.202.939 € (Vorjahr: 1.131.782 €). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind darüber hinaus auch Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von 497 € (Vorjahr: 0 €) enthalten.

Erläuterungen Gewinn- und Verlustrechnung

Aufteilung der Beiträge für die Zeit vom 01.01. bis 31.12. in €

Geschäftsjahr 2023 Geschäftsjahr 2022
Laufende Beiträge 0 0
Einmalbeiträge 508.249.721 464.103.669
Gebuchte Bruttobeiträge 508.249.721 464.103.669

für die Zeit vom 01.01. bis 31.12. in €

Geschäftsjahr 2023 Geschäftsjahr 2022
Beiträge aus Verträgen ohne Gewinnbeteiligung 0 0
Beiträge aus Verträgen mit Gewinnbeteiligung 508.249.721 464.103.669
Gebuchte Bruttobeiträge 508.249.721 464.103.669

für die Zeit vom 01.01. bis 31.12. in €

Geschäftsjahr 2023 Geschäftsjahr 2022
Beiträge aus beitragsbezogenen Pensionsplänen 455.185.747 407.582.513
Beiträge aus leistungsbezogenen Pensionsplänen 53.063.974 56.521.156
Gebuchte Bruttobeiträge 508.249.721 464.103.669

Aufteilung der Erträge aus Kapitalanlagen für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 in €

laufend übrig gesamt
Erträge aus Kapitalanlagen (Aktivposten A.) 4.730.533 0 4.730.533
davon Erträge aus im Aktivposten A. enthaltenen Verträgen bei Lebensversicherungsunternehmen 4.460.796 0 4.460.796
Erträge aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern (Aktivposten B.I.) 8.781.446 15.666.627 24.448.073
davon Erträge aus im Aktivposten B.I. enthaltenen Verträgen bei Lebensversicherungsunternehmen 1.102.329 0 1.102.329
Summe 13.511.979 15.666.627 29.178.606

Aufteilung der Aufwendungen für Kapitalanlagen für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 in €

laufend übrig gesamt
Aufwendungen für Kapitalanlagen (Aktivposten A.) 69.731 0 69.731
davon Aufwendungen für im Aktivposten A. enthaltene Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen 62.414 0 62.414
Aufwendungen für Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern (Aktivposten B.I.) 2.348.109 0 2.348.109
davon Aufwendungen für im Aktivposten B.I. enthaltene Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen 16.517 0 16.517
Summe 2.417.840 0 2.417.840

Im Geschäftsjahr 2023 wurde das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit um Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 140.705 € gemindert. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus aktiven latenten Steuern in Höhe von 42.635 € enthalten.

Ergänzende Angaben

Sitz der BPF ist Stuttgart. Die BPF ist unter der Nummer HRB 23332 in das Handelsregister B des Amtsgerichts Stuttgart eingetragen.

Zum 31.12.2023 wurden sechs Mitarbeitende beschäftigt (Vorjahr: keine).

Provisionen und sonstige Bezüge der Vertreter, Personalaufwendungen

Geschäftsjahr Vorjahr
Tsd. € Tsd. €
1. Provisionen jeglicher Art der Vertreter 0 0
2. Sonstige Bezüge der Vertreter 0 0
3. Löhne und Gehälter 293 0
4. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 28 0
5. Aufwendungen für Altersversorgung 94 0
6. Aufwendungen insgesamt 415 0

Die Mitglieder des Vorstands sowie des Aufsichtsrats erhalten für ihre Tätigkeit keine Vergütung.

Mitglieder des Vorstands sind:

Dirk Jargstorff, Diplom-Betriebswirt (Vorsitzender, Ressorts: Geschäftsstelle, Administration, Aufsicht, Recht, Steuern, Datenschutz/Informationssicherheit)

Christian Zeidler, Diplom-Betriebswirt (Ressorts: Kapitalanlage (Front Office), Kapitalanlagerisikomanagement / Back Office, Investment Controlling, Steuerung und Koordination Finanzdienstleister, Rechnungswesen)

Für die Governance (unabhängige Risikocontrollingfunktion, versicherungsmathematische Funktion, interne Revision) sind beide Vorstandsmitglieder gemeinsam zuständig.

Der Aufsichtsrat setzt sich zusammen aus:

Nina Litobarski, Juristin (ab 01.01.2024, Vorsitzende)

Henri Catenos, Betriebswirt (stellv. Vorsitzender)

Kerstin Mai, Dipl.-Ing. (FH) (stellv. Vorsitzende)

Bettina Holzwarth, Rechtsanwältin

Dr. Uwe Schirmer, Jurist (bis 31.12.2023)

Oliver Stolz, Dipl.-Informatiker (FH)

Andrea Wagner, geprüfte Bilanzbuchhalterin (IHK)

Tim Voetmann (Diplom-Wirtschaftsmathematiker, Aktuar DAV), Wiesbaden, ist Verantwortlicher Aktuar.

Treuhänder für das Sicherungsvermögen ist Hans Rübel, Esslingen. Wolfgang Engel, Stadecken-Elsheim, ist sein Stellvertreter.

Die Robert Bosch GmbH, Stuttgart, als unmittelbares Mutterunternehmen der Gesellschaft, erstellt einen Konzernabschluss nach IFRS gemäß § 315a HGB, der im Unternehmensregister bekannt gemacht wird. Es findet keine Konsolidierung der BPF statt. Allerdings werden die Pensionsverpflichtungen der Robert Bosch GmbH und der konsolidierten Trägerunternehmen, die die BPF als Einrichtung der betrieblichen Altersversorgung verwaltet, nach IAS 19 im Konzernabschluss berücksichtigt.

Im Geschäftsjahr 2023 entstand für Abschlussprüfungsleistungen ein Aufwand in Höhe von 39.270 € einschließlich Umsatzsteuer.

Die Beiträge an den PSVaG in Höhe von 553.022 € für die von der BPF durchgeführten Versorgungszusagen wurden von den Trägerunternehmen getragen.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Personen zu marktunüblichen Konditionen getätigt.

Das Sicherungsvermögen setzt sich zum Abschlussstichtag wie folgt zusammen:

Bezeichnung Kurs (€) Einheiten Gesamtwert (€)
SV IA-AG Geldkonten 1,00 8.716.485,88 8.716.485,88
Ul-Fonds BAV RBI Aktien 374,59 3.856.458,00 1.444.590.602,22
Ul-Fonds BAV RBI Renten 166,60 4.072.650,00 678.503.490,00
Ul-Fonds BAV RBI Alternatives 150,55 619.872,00 93.321.729,60
BAV RBI Alternatives Lux S.C.S., SICAV-FIS 205,36 2.022.575,00 415.356.002,00
Gesamt 2.640.488.309,70
SV IA-AN Geldkonten 1,00 1.989.967,91 1.989.967,91
Ul-Fonds BAV RBI Aktien 374,59 1.116.018,00 418.049.182,62
Ul-Fonds BAV RBI Renten 166,60 1.178.582,00 196.351.761,20
Ul-Fonds BAV RBI Alternatives 150,55 179.384,00 27.006.261,20
BAV RBI Alternatives Lux S.C.S., SICAV-FIS 205,36 585.312,00 120.199.672,32
Gesamt 763.596.845,25
SV IB-AG Geldkonten 1,00 2.383.202,93 2.383.202,93
Ul-Fonds BAV RBI Aktien 374,59 244.310,00 91.516.082,90
Ul-Fonds BAV RBI Renten 166,60 4.104.968,00 683.887.668,80
Ul-Fonds BAV RBI Alternatives 150,55 227.162,00 34.199.239,10
BAV RBI Alternatives Lux S.C.S., SICAV-FIS 205,36 741.207,00 152.214.269,52
Gesamt 964.200.463,25
SV IB-AN Geldkonten 1,00 633.445,02 633.445,02
Ul-Fonds BAV RBI Aktien 374,59 80.241,00 30.057.476,19
Ul-Fonds BAV RBI Renten 166,60 1.348.226,00 224.614.451,60
Ul-Fonds BAV RBI Alternatives 150,55 74.609,00 11.232.384,95
BAV RBI Alternatives Lux S.C.S., SICAV-FIS 205,36 243.440,00 49.992.838,40
Gesamt 316.530.596,16
SV IC Geldkonten 1,00 118.277,97 118.277,97
Kapitalisierungsprodukt 1,00 157.792.526,41 157.792.526,41
Schuldscheindarlehen 1,00 5.000.000,00 5.000.000,00
Stückzinsen 1,00 44.785,66 44.785,66
Ul-Fonds BAV RBI Aktien 173,80 40.544,00 7.046.551,96
Ul-Fonds BAV RBI Renten 145,13 45.648,00 6.624.914,18
Gesamt 176.627.056,18
SV ID Geldkonten 1,00 3.468.310,37 3.468.310,37
Kapitalisierungsprodukt 1,00 40.351.587,66 40.351.587,66
Namensschuldverschreibung 0,86 10.000.000,00 8.626.000,00
Schuldscheindarlehen 1,11 15.000.000,00 16.647.000,00
Stückzinsen 1,00 231.759,97 231.759,98
Ul-Fonds BAV RBI Aktien 374,59 270.329,00 101.262.540,11
Ul-Fonds BAV RBI Renten 166,60 2.923.346,00 487.029.443,60
Ul-Fonds BAV RBI Alternatives 150,55 185.211,00 27.883.516,05
BAV RBI Alternatives Lux S.C.S., SICAV-FIS 205,36 646.393,00 132.743.266,48
Gesamt 818.243.424,25
SV II Geldkonten 1,00 1.726.865,25 1.726.865,25
Kapitalisierungsprodukt 1,00 5.976.610,50 5.976.610,50
Namensschuldverschreibung 0,86 30.000.000,00 25.878.000,00
Schuldscheindarlehen 1,11 10.000.000,00 11.098.000,00
Stückzinsen 1,00 381.780,33 381.780,33
Ul-Fonds BAV RBI Aktien 374,59 343.465,00 128.658.554,35
Ul-Fonds BAV RBI Renten 166,60 3.634.169,00 605.452.555,40
Ul-Fonds BAV RBI Alternatives 150,55 236.827,00 35.654.304,85
BAV RBI Alternatives Lux S.C.S., SICAV-FIS 205,36 819.541,00 168.300.939,76
Gesamt 983.127.610,44
Gesamt 6.662.814.305,23

Nach dem Abschlussstichtag sind keine Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der BPF haben.

Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 273.942 € in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.

 

Stuttgart, 29.04.2024

Der Vorstand

Dirk Jargstorff

Christian Zeidler

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Bosch Pensionsfonds AG, Stuttgart

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bosch Pensionsfonds AG, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bosch Pensionsfonds AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Pensionsfonds geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Der von uns erteilte Bestätigungsvermerk ist in der Anlage 2 enthalten.

Die für die Prüfung verantwortlichen Prüfungspartner sind Manfred Bürkle und Dr. Peter Ott.

 

Stuttgart, 07. Juni 2024

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Manfred Bürkle, Wirtschaftsprüfer

Dr. Peter Ott, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023

Der Aufsichtsrat hat während des Geschäftsjahrs 2023 die Geschäftsführung des Vorstands entsprechend den ihm nach Gesetz und Satzung zugewiesenen Aufgaben laufend überwacht. Er hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr vom Vorstand in regelmäßigen Sitzungen umfassend über die Entwicklung des Unternehmens und wesentliche Geschäftsvorfälle informieren lassen und sich in seinen Sitzungen mit dem Geschäftsverlauf, der Strategie des Unternehmens und der Finanzlage, insbesondere mit der Kapitalanlage, sowie dem Risikomanagement ausführlich befasst. Im Geschäftsjahr 2023 fanden zwei Aufsichtsratssitzungen statt. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats hat sich ferner vom Vorstand laufend über wichtige Entwicklungen und anstehende Entscheidungen informieren lassen.

Die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ("EY", zuvor firmierend unter Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft), Stuttgart, hat als Abschlussprüfer der Gesellschaft den Jahresabschluss sowie den Lagebericht geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Prüfungsbericht von EY lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor. Der Aufsichtsrat hat sich intensiv mit den Unterlagen befasst und sie in der Aufsichtsratssitzung am 27. Juni 2024 unter Teilnahme des Abschlussprüfers behandelt. Der Abschlussprüfer hat dem Aufsichtsrat über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet, die dann ausführlich besprochen wurden. Der Jahresabschluss 2023 weist ein positives Ergebnis aus. Der Bilanzgewinn soll in die Gewinnrücklage eingestellt werden.

Aufgrund seiner eigenen Prüfung dieser von Vorstand und Abschlussprüfer vorgelegten Unterlagen erhebt der Aufsichtsrat nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen und schließt sich dem Ergebnis der Abschlussprüfung durch EY an. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt; dieser ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands über die Gewinnverwendung schließt sich der Aufsichtsrat nach eigener Prüfung an.

Der Verantwortliche Aktuar hat den Erläuterungsbericht gem. § 141 Abs. (5) Nr. 2 VAG i.V.m. § 1 PFAV erstellt. Der Verantwortliche Aktuar hat an der Aufsichtsratssitzung am 27. Juni 2024 teilgenommen und dem Aufsichtsrat über die wesentlichen Ergebnisse seines Erläuterungsberichts berichtet. Der Aufsichtsrat hat den Bericht zur Kenntnis genommen.

Der Vorstand hat außerdem für das Geschäftsjahr 2023 einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen nach § 312 AktG (Abhängigkeitsbericht) vorgelegt.

EY hat den Abhängigkeitsbericht 2023 geprüft und zum Abhängigkeitsbericht 2023 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk gemäß § 313 Abs. 3 AktG erteilt:

 

"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

1.

die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,

2.

bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war oder Nachteile ausgeglichen worden sind."

Der Abhängigkeitsbericht 2023 und der Prüfungsbericht von EY hierzu lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurden in der Aufsichtsratssitzung am 27. Juni 2024 unter Teilnahme des Abschlussprüfers behandelt.

Aufgrund seiner eigenen Prüfung dieser von Vorstand und Abschlussprüfer vorgelegten Unterlagen schließt sich der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung des Abhängigkeitsberichts durch EY an und stellt als Ergebnis seiner Prüfung abschließend fest, dass keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Abhängigkeitsberichts zu erheben sind.

 

Stuttgart, den 27. Juni 2024

Der Aufsichtsrat

Nina Litobarski, Vorsitzende

Henri Catenos, stellv. Vorsitzender

Bettina Holzwarth

Andrea Wagner

Oliver Stolz

Auszug Niederschrift über die ordentliche Hauptversammlung der Bosch Pensionsfonds AG am 27. Juni 2024

Punkt 2 der Tagesordnung: Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

Die Hauptversammlung beschloss: Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 273.942,75 € wird in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

 

Nina Litobarsky, Vorsitzende des Aufsichtsrats der Bosch Pensionsfonds AG

Dr. Dörte Singer, Protokollführerin

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