ELK Fertighaus GmbHLiquidiert

99098 Erfurt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 506156
Vorher
ELK Fertighaus AG
Eingetragen
14.7.1994
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Türen und Fenstern aus HolzHerstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Die fabrikmäßige Herstellung von Fertighäusern und deren Montage sowie die fabrikmäßige Herstellung von Blockhäusern und deren Montage; die Ausübung des Baumeistergewerbes; die Ausübung des Elektroinstallationsgewerbes, der Ober- und Unterstufe; die Beteiligung an anderen Gesellschaften, ausgenommen Bankgeschäfte; die Ausübung des Zimmermeistergewerbes; der Handel mit Waren aller Art.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

ELK Fertighaus GmbH (vormals: ELK Fertighaus AG)

Erfurt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Inhaltsverzeichnis

1.

Prüfungsvertrag und Auftragsdurchführung

2.

Aufgliederung und Erläuterung von wesentlichen Posten des Jahresabschlusses

3.
Zusammenfassung des Prüfungsergebnisses
3.1.

Feststellungen zur Gesemäßigkeit von Buchführung und Jahresabschluss und zum Lagebericht

3.2.

Erteilte Auskünfte

3.3.

Stellungnahme zu Tatsachen nach § 273 Abs 2 und Abs 3 UGB (Ausübung der Redepflicht)

4.

Bestätigungsvermerk

Anlagen

Jahresabschluss und Lagebericht

1

Bilanz zum 31. Dezember 2014

2

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2014

3

Anhang für das Geschäftsjahr 2014 (einschließlich Beilage)

4

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014

An die Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats der ELK Fertighaus Aktiengesellschaft, Schrems, Wir haben die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2014 der ELK Fertighaus GmbH, Schrems, (im Folgenden auch kurz "Gesellschaft" genannt) abgeschlossen und erstatten über das Ergebnis dieser Prüfung den folgenden Bericht:

1. Prüfungsvertrag und Auftragsdurchführung

Tz

1

In der ordentlichen Hauptversammlung vom 16. Juni 2014 der ELK Fertighaus GmbH), Schrems, wurden wir zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2014 gewählt. Die Gesellschaft, vertreten durch den Aufsichtsrat, hat mit uns einen Prüfungsvertrag abgeschlossen, den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht gemäß den §§ 269 ff UGB zu prüfen.

2

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft iSd § 221 Abs 3 UGB. Bei der gegenständlichen Prüfung handelte es sich um eine Pflichtprüfung.

3

Diese Prüfung erstreckte sich darauf, ob bei der Erstellung des Jahresabschlusses und der Buchführung die geselichen Vorschriften beachtet wurden. Der Lagebericht wurde dahingehend geprüft, ob er mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Lagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage des Unternehmens erwecken.

4

Bei unserer Prüfung haben wir die in Österreich geltenden geselichen Vorschriften und die berufsüblichen Grundsäe ordnungsgemäßer Durchführung von Abschlussprüfungen beachtet. Wir weisen darauf hin, dass die Abschlussprüfung mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber zulassen soll, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist. Eine absolute Sicherheit lässt sich nicht erreichen, weil jedem Rechnungslegungs- und internen Kontrollsystem die Möglichkeit von Fehlern immanent ist und auf Grund der stichprobengestüten Prüfung ein unvermeidbares Risiko besteht, dass wesentliche Fehldarstellungen im Jahresabschluss unentdeckt bleiben. Die Prüfung erstreckte sich nicht auf Bereiche, die üblicherweise den Gegenstand von Sonderprüfungen bilden.

5

Wir führten die Prüfung im Zeitraum von November 2014 bis Juni 2015 (mit Unterbrechungen) überwiegend am Si der Gesellschaft in Schrems durch. Die Prüfung wurde mit dem Datum dieses Berichtes materiell abgeschlossen.

6

Für die ordnungsgemäße Durchführung des Auftrages ist Mag. Martin Feige, Wirtschaftsprüfer, verantwortlich.

7

Grundlage für unsere Prüfung ist der mit der Gesellschaft abgeschlossene Prüfungsvertrag. Die von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder herausgegebenen "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftstreuhand-berufe" vom 8.3.2000 idF vom 21.2.2011 (AAB 2011) (Anlage 5) bilden einen integrierten Bestandteil dieses Prüfungsvertrages. Diese Auftragsbedingungen gelten nicht nur zwischen der Gesellschaft und dem Abschlussprüfer, sondern auch gegenüber Dritten. Bezüglich unserer Verantwortlichkeit und Haftung als Abschlussprüfer gegenüber der Gesellschaft und gegenüber Dritten kommt § 275 UGB zur Anwendung.

2. Aufgliederung und Erläuterung von wesentlichen Posten des Jahresabschlusses

8

Der Anhang wurde gemäß den Bestimmungen der §§ 236 ff UGB erstellt. Zur Vermeidung von Wiederholungen verweisen wir hinsichtlich der Erläuterungen zu den einzelnen Posten des Jahresabschlusses gemäß § 273 Abs 1 UGB auf die Erläuterungen und Aufgliederungen im Anhang.

3. Zusammenfassung des Prüfungsergebnisses

3.1. Feststellungen zur Gesemäßigkeit von Buchführung und Jahresabschluss und zum Lagebericht

9

Bei unseren Prüfungshandlungen haben wir die Einhaltung der geselichen Vorschriften und der Grundsäe ordnungsmäßiger Buchführung festgestellt. Im Rahmen unseres risiko- und kontrollorientierten Prüfungsansaes haben wir - soweit wir dies für unsere Prüfungsaussage für notwendig erachteten - die internen Kontrollen in Teilbereichen des Rechnungslegungsprozesses in die Prüfung einbezogen.

Hinsichtlich der Gesemäßigkeit des Jahresabschlusses verweisen wir auf unsere Ausführungen im Bestätigungsvermerk.

10

Der Lagebericht entspricht nach unserer abschließenden Beurteilung den geselichen Vorschriften.

3.2. Erteilte Auskünfte

11

Die geselichen Vertreter haben die von uns verlangten Aufklärungen und Nachweise erteilt und eine Vollständigkeitserklärung unterfertigt.

3.3. Stellungnahme zu Tatsachen nach § 273 Abs 2 und Abs 3 UGB (Ausübung der Redepflicht)

12

Bei Wahrnehmung unserer Aufgaben als Abschlussprüfer haben wir keine Tatsachen festgestellt, die den Bestand der geprüften Gesellschaft gefährden oder ihre Entwicklung wesentlich beeinträchtigen können oder die schwerwiegende Verstöße der geselichen Vertreter oder von Arbeitnehmern gegen Gese oder Saung erkennen lassen. Wesentliche Schwächen bei der internen Kontrolle des Rechnungslegungsprozesses gelangten uns nicht zur Kenntnis. Die Vorausseungen für die Vermutung eines Reorganisationsbedarfs (§ 22 Abs 1 Z 1 URG) sind nicht gegeben.

4. Bestätigungsvermerk

13

Bericht zum Jahresabschluss

Wir haben den beigefügten Jahresabschluss der ELK Fertighaus GmbH, Schrems, für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis zum 31. Dezember 2014 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Dieser Jahresabschluss umfasst die Bilanz zum 31. Dezember 2014, die Gewinn- und Verlustrechnung für das am 31. Dezember 2014 endende Geschäftsjahr sowie den Anhang.

Verantwortung der geselichen Vertreter für den Jahresabschluss und für die Buchführung

Die geselichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Buchführung sowie für die Aufstellung und den Inhalt eines Jahresabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umseung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die Aufstellung des Jahresabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung ist, damit dieser frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist, sei es auf Grund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern; die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schäungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen.

Verantwortung des Abschlussprüfers und Beschreibung von Art und Umfang der geselichen Abschlussprüfung

Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Jahresabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden geselichen Vorschriften und Grundsäe ordnungsgemäßer Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsäe erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist.

Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Jahresabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers unter Berücksichtigung seiner Einschäung des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es auf Grund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschäung berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung des Jahresabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen fesulegen, nicht jedoch um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft abzugeben. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der von den geselichen Vertretern vorgenommenen wesentlichen Schäungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Jahresabschlusses.

Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.

Prüfungsurteil

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung den geselichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage der ELK Fertighaus GmbH zum 31. Dezember 2014 sowie der Ertragslage der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis zum 31. Dezember 2014 in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsäen ordnungsmäßiger Buchführung.

Aussagen zum Lagebericht

Der Lagebericht ist auf Grund der geselichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Lagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage der Gesellschaft erwecken. Der Bestätigungsvermerk hat auch eine Aussage darüber zu enthalten, ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss in Einklang steht

Der Lagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Jahresabschluss.

 

Wien, am 30. Juni 2015

Deloitte Audit Wirtschaftsprüfungs GmbH

Mag. Martin Feige, Wirtschaftsprüfer

Dr. Alfons Stimpfl-Abele, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2014

(Beträge in EUR

AKTIVA

        31.12.2013
        TEUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
gewerbliche Schurechte und ähnliche Rechte   287.827,18   342
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 11.842.636,25     13.040
2. technische Anlagen und Maschinen 214.352,25     357
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.037.855,21     2.249
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 44.410,80     452
    14.139.254,51   16.098
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.983.776,29     6.984
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 11.860.000,00     12.700
3. Beteiligungen 8.463,00     9
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 50.000,00     50
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00     243
6. Sonstige Ausleihungen 361.073,55     361
    19.263.312,84   20.347
      33.690.394,53 36.787
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.430.368,06     1.307
2. Projektliegenschaften 2.428.588,25     1.853
3. unfertige Erzeugnisse 7.415.597,21   7.027  
hierauf erhaltene Anzahlungen (2.886.908,61)     (3.556)
  4.528.688,60     3.471
    8.387.644,91   6.631
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.589.096,06     4.032
2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 17.791.515,91     12.779
3. Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 461.072,60     0
4. sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände 3.666.526,62     3.281
    24.508.211,19   20.092
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   2.456.602,11   1.535
      35.352.458,21 28.258
C. Rechnungsabgrenzungsposten     287.850,64 235
      69.330.703,38 65.280

PASSIVA

       
        31.12.2013
        TEUR
A. Eigenkapital        
I. Grundkapital   3.000.000,00   3.000
II. Gewinnrücklagen        
geseliche Rücklage   300.000,00   300
III. Bilanzgewinn   15.286.917,48   15.661
davon Gewinnvortrag 15.660.463,43 (Vorjahr TEUR 14.819)        
      18.586.917,48 18.961
B. Sonstige Rückstellungen     5.741.046,08 5.631
C. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   29.986.111,13   24.312
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.712.660,98     10.578
aufgerechnet mit unfertigen Erzeugnissen (2.886.908,61)     (3.556)
    2.825.752,37   7.022
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   2.658.473,70   2.881
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   3.599.380,40   1.973
5. sonstige Verbindlichkeiten   5.926.540,74   4.500
davon aus Steuern 3.247.201,43 (Vorjahr TEUR 1.979)        
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 771.183,85 (Vorjahr TEUR 729)        
      44.996.258,34 40.688
D. Rechnungsabgrenzungsposten     6.481,48 0
      69.330.703,38 65.280
Eventualverbindlichkeiten     10.221.904,29 i 12.267

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2014

(Beträge in EUR)
      2013
      TEUR
1. Umsaerlöse   132.860.859,73 114.720
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   388.640,67 2.283
3. andere aktivierte Eigenleistungen   695.566,12 647
4. sonstige betriebliche Erträge      
a) Erträge aus dem Abgang vom und der Zuschreibung zum Anlagevermögen mit Ausnahme der Finanzanlagen 664.874,16   2.019
b) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 173.126,50   0
c) übrige 4.589.523,79   3.482
    5.427.524,45 5.501
5. Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen      
a) Materialaufwand (56.401.455,34)   (48.730)
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen (25.452.492,28)   (20.930)
    (81.853.947,62) (69.660)
6. Personalaufwand      
a) Löhne (14.960.944,54)   (13.680)
b) Gehälter (12.533.471,18)   (12.076)
c) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen (648.012,83)   (1.011)
d) Aufwendungen für geselich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge (7.764.881,40)   (7.286)
e) sonstige Sozialaufwendungen (158.449,94)   (188)
    (36.065.759,89) (34.241)
7. Abschreibungen auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   (2.498.804,88) (2.797)
8. sonstige betriebliche Aufwendungen      
a) Steuern, soweit sie nicht unter Z 17 fallen (121.467,59)   (210)
b) übrige (19.677.992,08)   (19.974)
    (19.799.459,67) (20.184)
9. Zwischensumme aus Z 1 bis 8 (Betriebserfolg)   (845.381,09) (3.731)
10. Erträge aus verbundenen Unternehmen   788.957,15 260
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   1.012.121,02 405
davon aus verbundenen Unternehmen 927.903,70 (Vorjahr TEUR 325)      
12. Erträge aus dem Abgang von Finanzanlagen und Wertpapieren des Umlaufvermögens   0,00 5.996
13. Aufwendungen aus Finanzanlagen   (12.090,00) 0
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   (1.323.528,03) (2.084)
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 (Vorjahr TEUR 66)      
15. Zwischensumme aus Z 10 bis 14 (Finanzerfolg)   465.460,14 4.577
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   (379.920,95) 846
17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   6.375,00 (5)
18. Jahresüberschuss   (373.545,95) 841
19. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr   15.660.463,43 14.819
20. Bilanzgewinn   15.286.917,48 15.660

Anhang 2014

der ELK Fertighaus GmbH, A-Schrems

Inhaltsverzeichnis

I.

ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 2014

II.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

III.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

IV.

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

V.

ANGABEN ÜBER ARBEITNEHMER UND ORGANE

I. Allgemeine Erläuterungen zum Jahresabschluss 2014

Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 wurden die bisherigen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsäe des UGB beibehalten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 231 UGB) erstellt.

Die Gesellschaft gehört dem Vollkonsolidierungskreis der ELK Holding AG, Wien an, welches das oberste Mutterunternehmen (größten Kreis von Unternehmen) darstellt. Die ELK Fertighaus GmbH ist eine 90 % Beteiligung der ELK Holding AG, mit Si in Wiedner Hauptstrasse 120-124,1050 Wien, und wurde im Jahr 2011 erstmals in deren Konzernabschluss der ELK Holding AG einbezogen.

Im Zuge der Hauptversammlung am 19.07.2013 wurde der Beschluss gefasst, die Rechtsform des Unternehmens von bisher Aktiengesellschaft in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu ändern (gemäß § 239 ff Aktiengese). Durch diese Rechtsformänderung wurde die Firma des Unternehmens in ELK Fertighaus GmbH geändert. Diese Änderung wurde mit Wirkung 11.10.2013 im Firmenbuch eingetragen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde von der Geschäftsführung der Gesellschaft nach den Vorschriften des österreichischen Unternehmensgesebuches (UGB) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist als große Gesellschaft gemäß § 221 UGB einzustufen.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsäe ordnungsmäßiger Buchführung und der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die Grundsäe der Vollständigkeit und der ordnungsmäßigen Bilanzierung eingehalten. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Bei den Vermögenswerten und Schulden wurde der Grundsa der Einzelbewertung angewandt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren/höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet.

Dem Vorsichtsgrundsa wurde Rechnung getragen, indem insbesondere nur die am Abschlussstichtag verwirklichten Gewinne ausgewiesen werden. Alle erkennbaren Risiken und drohende Verluste, die im Geschäftsjahr 2014 oder in einem früheren Geschäftsjahr entstanden sind, wurden berücksichtigt.

Aktiva

Die immateriellen Vermögensgegenstände, im überwiegenden Ausmaß Software und Lizenzen, sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden planmäßig über einen Zeitraum von 4 - 5 Jahren linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung erfolgt linear mit Abschreibungssäen gemäß der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nuungsdauer, welche nachstehend angeführt wird:

Grundstückseinrichtungen 10 - 25 Jahre
Gebäude 10 - 50 Jahre
vermietete Gebäude 67 Jahre
technische Anlagen und Maschinen 5 - 10 Jahre
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4 - 10 Jahre

Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Zugangsjahr aktiviert und voll abgeschrieben. Gemäß den steuerrechtlichen Vorschriften wird für Zugänge im ersten Halbjahr eine volle Jahresabschreibung, für Zugänge im zweiten Halbjahr eine halbe Jahresabschreibung vorgenommen.

Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von selbsterstellten Sachanlagen wurden Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten und der Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Das Bewertungswahlrecht gemäß § 203 Abs. 3 UGB wurde hinsichtlich der Einbeziehung der sozialen Aufwendungen ausgeübt. Zinsen für Fremdkapital, das zur Finanzierung der Herstellung verwendet wurde, wurden wegen Geringfügigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht im Rahmen der Herstellungskosten angeset.

Die Finanzanlagen werden entsprechend den unternehmensrechtlichen Bewertungsbestimmungen angeset.

Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei nachhaltigen und wesentlichen Wertminderungen werden niedrigere Werte angeset.

Wertpapiere des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten zum Bilanzierungszeitpunkt bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen auf einen zum Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn die Wertminderungen voraussichtlich von Dauer sind.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Einstandspreisen, oder mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert bewertet.

Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angeset. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten und der Fertigungsgemeinkosten. Das Bewertungswahlrecht gemäß § 203 Abs. 3 UGB wurde hinsichtlich der Einbeziehung der sozialen Aufwendungen ausgeübt. Zinsen für Fremdkapital, das zur Finanzierung der Herstellung verwendet wurde, wurden wegen Geringfügigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht im Rahmen der Herstellungskosten angeset.

Das Unternehmen hat im Wirtschaftsjahr 2012 erstmals vom Wahlrecht gemäß § 206 Abs. 3 UGB Gebrauch gemacht, dass bei jenen Aufträgen, deren Ausführung sich mehr als 12 Monate erstrecken, zusälich zu den Herstellkosten auch Teile der Verwaltungs- und Vertriebskosten angeset werden.

Der Bilanzansa der unfertigen Erzeugnisse wird mit erhaltenen Anzahlungen von Kunden, soweit diese bereits angearbeitete Aufträge betreffen, offen saldiert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet, soweit nicht im Falle erkennbarer Einzelrisiken ein niedrigerer Wert anzuseen ist. Die Umrechnung von Fremdwährungsbeträgen erfolgte zu den Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Tageskursen am Bilanzstichtag.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angeset. Die Fremdwährungsguthaben sind gegebenenfalls zu niedrigeren Tageswerten ausgewiesen.

Die Gesellschaft hat vom Wahlrecht gemäß § 198 Abs 10 UGB nicht Gebrauch gemacht und aktive Steuerabgrenzungen in Höhe von EUR 404.322,85 (Vorjahr: TEUR 311) nicht angeset.

Passiva

Bei der Dotierung der Rückstellungen wurde für alle erkennbaren Risiken, drohende Verluste sowie ungewisse Verpflichtungen vorgesorgt.

Die Abfertigungsrückstellungen wurden nach finanzmathematischen Grundsäen unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssaes von 3,0 % (Vorjahr 3,0 %) und eines Pensionsantrittsalters von 65 Jahren für Männer und 60 Jahren für Frauen unter Beachtung der Übergangsbestimmungen laut Pensionsharmonisierungsgese ermittelt. Es wurden die Ansprüche an Allianz Versicherungs AG ausgelagert und daher keine Abfertigungsrückstellung bilanziert.

Bei der Berechnung der Urlaubsrückstellungen für Arbeiter und Angestellte wurden die in den vergangenen Wirtschaftsjahren angewendeten Berechnungsmethoden beibehalten.

Die Rückstellungen für Jubiläumsgelder betreffen die kollektivvertragliche Verpflichtung zur Zahlung von Jubiläumsgeldern. Diese Rückstellungen werden nach den für die Abfertigungsrückstellung angewendeten Berechnungsmethoden und -annahmen ermittelt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Rückzahlungsbeträgen passiviert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

ANLAGEVERMÖGEN

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als "Beilage zum Anhang" beigefügten Anlagenspiegel gemäß § 226 UGB ersichtlich.

Der Grundwert bei der Position "Grundstücke und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremdem Grund" beträgt EUR 2.463.805,50. Zum 31.12.2013 betrug der Grundwert TEUR 3.014.

Im Projekt Ebreichsdorf wurden im Berichtsjahr Liegenschaftsanteile im Wert von EUR 422.833,67 verkauft.

Im Jahr 2014 wurde die Musterhauspolitik konsequent fortgeset. Es kam zum Abverkauf von 9 Stück und Neuinvestition von 3 Stück.

Der historische Anschaffungswert des abgegangenen Anlagevermögens betrug insgesamt 2014 EUR 4.987.292,71.

Neben den Abgängen des Anlagevermögens, bei denen Gewinne erzielt wurden, resultierte im Jahr 2014 aus dem Abgang des Anlagevermögens ein Verlust in Höhe von EUR 253.995,58 (2013: TEUR 193).

Die Festwerte für Montagewägen wurden im Geschäftsjahr 2014 neu bewertet und in Höhe von EUR 400.000,00 beibehalten.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden im Rahmen der Herstellungskosten keine Zinsen und ähnlichen Aufwendungen aktiviert. Im Vorjahr wurden gleichfalls keine Zinsen aktiviert.

Im Wirtschaftsjahr 2014 waren weiterhin 2 vermietete Häuser im Bestand.

Beteiligungsverhältnisse

Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr hat die 100%ige Tochter ELK Marken GmbH die Markenrechte der ELK Marken an eine konzernfremde Gesellschaft verkauft. Die ELK Fertighaus GmbH wird daher ab 2015 Lizenzgebühren an dieses nicht verbundene Unternehmen entrichten.

Demnach zeigen die Beteiligungen der ELK Fertighaus GmbH folgendes Bild (Werte lt. UGB Abschlüsse):

  Anteil Eigenkapital Jahresergebnis
  in % in TEUR in TEUR
ELK Fertighaus AG, CH-Altstätten 100 876 247
ELK s.r.o., Plana, CZ-Plana nad Luznici 100 6.813 817
ELK Marken GmbH, A-Schrems 100 315 215
ELK KATIKIES IPSILIS GIAKIS APODOSIS ETAIRIA PERIORISMENIS EFTHINIS 35 -116 -38

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 11.860.000,00 (2013: TEUR 12.700) wurden der ELK Marken GmbH gewährt und sind in Höhe von EUR 840.000,00 (2013: TEUR 840) innerhalb eines Jahres fällig, der restliche Betrag hat eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von EUR 50.000,00 (2013: TEUR 50) sind mit EUR 7.500,00 (2013: TEUR 3) innerhalb eines Jahres fällig und mit EUR 42.500,00 (2013: TEUR 28) in 1 bis 5 Jahren fällig.

Die sonstigen Ausleihungen sind gegenüber dem Vorjahr gleich geblieben und betrugen zum 31.12.2014 EUR 361.073,55 (2013: TEUR 361). Diese sind mit EUR 200.594,16 (2013: TEUR 201) zwischen 1 bis 5 Jahre fällig und mit EUR 160.479,39 (2013: TEUR 160) nach mehr als fünf Jahren fällig und betreffen verzinste Mieterdarlehen für Grundstücke in Musterhausparks in Deutschland.

Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wurden sämtliche Wertpapiere veräußert:

  Buchwert Veräußerungserlös Veräußerungsverlust
  EUR EUR EUR
3Banken Absolute Return-Mix 243.360,00 231.270,00 -12.090,00

UMLAUFVERMÖGEN

Die Vorräte seen sich in Gegenüberstellung zum Vorjahr wie folgt zusammen:

  2014 2013
EUR TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.430.368,06 1.307
Projektliegenschaften 2.428.588,25 1.853
unfertige Erzeugnisse 7.415.597,21 7.027
abzüglich erhaltene Anzahlungen -2.886.908,61 -3.556
  8.387.644,91 6.631

Auch im laufenden Wirtschaftsjahr wurde auf Basis einer Reichweitenanalyse der Rohstoffe eine 30 %ige Abwertung von jenen Artikeln vorgenommen, deren Lagerstand eine Reichweite größer als 2 Jahre hat.

Anzahlungen von Kunden wurden, soweit die Aufträge bereits angearbeitet waren, im Geschäftsjahr 2014 sowie auch im Geschäftsjahr 2013 in dieser Position offen saldiert.

Bezüglich der Bewertung verweisen wir auf die Ausführungen in Kapitel II. Für die langfristigen Fertigungsaufträge nach § 206 Abs. 3 UGB wurden im Wirtschaftsjahr 2014 Verwaltungs- und Vertriebskosten in Höhe von EUR 320.365,18 (2013: TEUR 911) im Bestandswert angeset werden Dies betrifft vor allem das Projektgeschäft und ermöglicht die Darstellung der mit den investierten Personalkosten geleisteten Vorarbeiten.

Der Festwert für Prospektmaterial wurde auf Basis der Bewertung 2013 in Höhe von EUR 107.000,00 beibehalten.

Unter "Projektliegenschaften" werden Grundstücke erfasst, für die ein Verkauf "Grund mit Haus" geplant ist.

Der Forderungsspiegel per 31.12.2014 zeigt folgendes Bild, die jeweiligen Vorjahreswerte darunter in () und in TEUR:

  Restlaufzeiten
  bis zu 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre Bilanzwert 31.12.2014
  EUR EUR EUR EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.406.387,06 182.709,00 0,00 2.589.096,06
  (3.809) (223) (0) (4.032)
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 11.319.596,45 6.471.919,46 0,00 17.791.515,91
  (2.297) (10.482) (0) (12.779)
Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 461.072,60 0,00 0,00 461.072,60
  (0) (0) (0) (0)
sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände 3.031.964,16 345.562,46 289.000,00 3.666.526,62
  (2.490) (494) (297) (3.281)
  17.219.020,27 7.000.190,92 289.000,00 24.508.211,19
  (8.596) (11.199) (297) (20.092)

Von den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen EUR 16.171.156,12 (2013: TEUR 12.458) gegenüber der ELK Holding AG. Hiervon wiederum betreffen EUR 16.171.919,46 (2013: TEUR 10.482) ein Darlehen mit einer Laufzeit bis 31. Dezember 2024 (2013: 30. Juni 2015), welches mit 2,5% p.a. (2013: 4%) verzinst wird und nach Einschäung der Geschäftsleitung innerhalb von 5 Jahren rückgeführt werden wird.

In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind weiters noch EUR 142.500,00 (2013: TEUR 143) betreffend einem Darlehen für die A.B.E. Fertighotel GmbH enthalten.

Die restlichen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 1.477.859,79 (2013: TEUR 178) bestehen ausschließlich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von EUR 461.072,60 bestehen ausschließlich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Forderungen enthalten verzinste Darlehensforderungen gegenüber Mitarbeitern in Höhe von EUR 299.760,67 (2013: TEUR 73).

In den sonstigen Forderungen sind Erträge in Höhe von EUR 587.384,17 (2013: TEUR 872) enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag zahlungswirksam werden.

Passiva

Das Stammkapital der ELK Fertighaus GmbH beträgt EUR 3.000.000,00.

Die geseliche Rücklage wird in der gemäß § 229 (4) UGB geforderten Höhe ausgewiesen und blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die nach unternehmensrechtlichen Vorschriften und unter Zugrundelegung der in der Erläuterung angeführten Parameter errechnete Abfertigungsverpflichtung für die ausgelagerten Abfertigungsanwartschaften beträgt EUR 4.770.377,43 (2013: TEUR 4.833); dieser Betrag wird in der Bilanz als Eventualverbindlichkeit ausgewiesen. Das bei der Allianz-Versicherungs AG für die Erfüllung der ausgelagerten Abfertigungsverpflichtungen gewidmete Guthaben entspricht zum 31. Dezember 2014 EUR 4.921.919,04 (2013: TEUR 4.734). Der sich ergebende Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 151.541,61 (2013: sonstige Verbindlichkeit TEUR 99) ist in den sonstigen Forderungen enthalten.

Die Rückstellungen für Jubiläumsgeldverpflichtungen wurden analog den Abfertigungsrückstellungen berechnet, jene für Altersteilzeit unter Einrechnung von 50 % Bezugsnebenkosten, jedoch ohne Abzinsung.

Mit Wirkung vom 01.01.2013 ist die ELK Fertighaus GmbH dem Gruppen- und Steuerumlagevertrag gemäß § 9 KStG vom 4. Dezember 2013 des Gruppenträgers ELK Holding AG beigetreten. Zwischen Gruppenträger und den Gruppenmitgliedern ist vereinbart, dass das Gruppenmitglied im Falle eines positiven Ergebnisses eine Steuerumlage an den Gruppenträger zu entrichten hat. Erzielt das Gruppenmitglied einen Verlust, wird dieser evident gehalten und mit späteren steuerlichen Gewinnen verrechnet. Insoweit evident gehaltene steuerliche Verluste verrechnet werden, entfällt die Verpflichtung zur Zahlung einer Steuerumlage.

Für den in Deutschland erwirtschafteten steuerlichen Gewinn kann eine Rückstellung der Körperschaftssteuer unterbleiben, da diese vollständig mit Verlustvorträgen aufgerechnet werden kann. Die Bildung einer Rückstellung für die Körperschaftssteuer Österreich ist aufgrund des steuerlichen Verlustes in Österreich im Geschäftsjahr 2014 nicht erforderlich.

In den sonstigen Rückstellungen sind folgende wesentliche Posten enthalten:

  2014 2013
  EUR TEUR
Garantien 1.400.000,00 1.340
Nicht konsumierte Urlaube 1.896.200,00 1.588
Sonstige Personalkosten 806.380,38 758
Arbeits- und Materialkosten 289.000,00 263
Jahresabschlusskosten/Steuerberatung 94.100,00 119
Rechtsberatung 86.611,26 114
Zukünftige Erlösschmälerungen 758.629,62 881
Werbeaufwand 0,00 180
Provisionen (Teilrechnungen) 205.000,00 173
Beratungshonorar 65.000,00 112
SWAP 66.700,00 0

Aus im Wirtschaftsjahr 2009 und teilweise im Jahr 2010 fakturierten Umsäen hat die Gesellschaft dem Kunden gegenüber die Verpflichtung übernommen in den folgenden 10 Jahren einen jährlichen fixen Heizkostenzuschuss zu bezahlen. Die sich daraus insgesamt ergebende Erlösschmälerung wurde ohne Berücksichtigung eines Abzinsungsfaktors rückgestellt.

Der Verbindlichkeitenspiegel zeigt folgendes Bild, die jeweiligen Vorjahreswerte darunter in () und in TEUR:

    Restlaufzeit   Insgesamt
  bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre 31.12.2014
  EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 22.316.998,81 7.669.112,32 0,00 29.986.111,13
  (13.825) (10.487) (0) (24.312)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.825.752,37 0,00 0,00 2.825.752,37
  (7.022) (0) (0) (7.022)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.551.282,50 107.191,20 0,00 2.658.473,70
  (2.727) (154) (0) (2.881)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.599.380,40 0,00 0,00 3.599.380,40
  (1.973) (0) (0) (1.973)
sonstige Verbindlichkeiten 5.926.540,74 0,00 0,00 5.926.540,74
  (4.484) (17) (0) (4.500)
  37.219.954,82 7.776.303,52 0,00 44.996.258,34
  (30.031) (10.657) (0) (40.688)

Zum 31.12.2014 sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 29.986.111,13 (2013: TEUR 24.312) durch Pfandrechte und globale Sicherungszession dinglich besichert. Zu dieser Besicherung zählen auch zukünftige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind zur Gänze Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen gegenüber:

  2014 2013
  EUR TEUR
Finanzbehörden, Gemeinden und Sozialversicherungsträger 4.018.385,28 2.708
Belegschaft 806.187,12 760

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Aufwendungen in Höhe von EUR 1.911.794,83 (2013: TEUR 1.747) enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag zahlungswirksam werden.

Die Mitarbeiterinnen der Produktion und des Verwaltungsbereiches haben im Jänner 2010 zu 90 % einer Vereinbarung über den Entgeltverzicht mit Erfolgsbeteiligung zugestimmt, aus dem zunächst erhebliche Kosteneinsparungseffekte resultieren. Einem Großteil der Belegschaft wurde im Jänner 2010 seitens der Eigentümer ein Gewinnbeteiligungsmodell angeboten. Die Mitarbeiter haben die Möglichkeit einer Gewinnbeteiligung in Höhe von 30 % des Gewinns bzw. maximal 2,1 Bruttobezügen. Im Gegenzug haben die Mitarbeiter auf 7 % ihrer laufenden Bezüge verzichtet. Seit Mai 2011 können neue Mitarbeiter diesem Gewinnbeteiligungsmodell nicht mehr beitreten. Die Vereinbarung wurde für die Jahre 2010 bis 2016 abgeschlossen. Die wirtschaftliche Entwicklung hat für die Mitarbeiter nicht den erwarteten Erfolg gebracht. Vor diesem Hintergrund wurde die vereinbarte Einzahlung ins Gewinnbeteiligungsmodell bereits 2013 für 8 Bezüge ausgeset. Im Jahr 2014 wurde den Mitarbeitern das Angebot gemacht, aus dem Beteiligungsmodell vorzeitig auszutreten. Von diesem Angebot haben 100% der Mitarbeiter Gebrauch gemacht.

Die im Umlaufvermögen befindlichen Projekte werden Großteils über separate Projektfinanzierungen finanziert.

Geschäfte gemäß § 237 Z8b UGB wurden keine getätigt.

In Ergänzung zu den schon bisher geleasten und gemieteten Sachanlagen hat das Unternehmen im Jahr 2012 zur Optimierung der Bewirtschaftungskosten des Fuhrparks das Fuhrparkmanagement ausgelagert.

Aus der Nuung von geleasten und gemieteten Sachanlagen, welche nicht in der Bilanz ausgewiesen sind, ergeben sich folgende vertragliche Verpflichtungen:

Für das folgende Geschäftsjahr rd. EUR 2.202.800,00
  (31.12.2013: TEUR 1.924)
Für die folgenden fünf Geschäftsjahre rd. EUR 7.071.000,00
  (31.12.2013: TEUR 6.626)

Aus der Nuung von geleasten und gemieteten immateriellen Vermögen, welche nicht in der Bilanz ausgewiesen sind, ergeben sich folgende vertragliche Verpflichtungen:

Für das folgende Geschäftsjahr rd. EUR 1.218.000,00
  (31.12.2013: TEUR 720)
Für die folgenden fünf Geschäftsjahre (rd. EUR 6.090.000,00
  (31.12.2013: TEUR 3.600)

Im Dezember 2014 wurden sämtliche ELK-Marken an ein Drittunternehmen im Naheverhältnis zu den Eigentümern der ELK-Holding verkauft. Nach Bezahlung des Kaufpreises, kann die ELK Fertighaus GmbH Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 6,4 sofort Mio. rückführen. Der neue Lizenzvertrag sieht ab Jänner 2015 eine umsaabhängige Lizenzgebühr vor, diese wird in den Folgejahren zwischen 1,8 und 2,0% betragen.

Die ELK Fertighaus GmbH hat im Auftrag der Konzernobergesellschaft in den Jahren 2012-2014 eine neue Software entwickelt, deren Entwicklungskosten an die ELK Holding AG verkauft wurden. Ab Jänner 2015 wird diese Software von den hausverkaufenden Konzerngesellschaften genüt und es muss daher Lizenzgebühr entrichtet werden. Die Lizenzgebühr der ELK Fertighaus GmbH beträgt EUR 500,00 pro schlussfakturierter Auftragsnummer.

Die Gesellschaft hat Vereinbarungen über Finanzderivate abgeschlossen. Die derivaten Finanzinstrumente seen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

  Nominalbetrag negativer Zeitwert 31.12.2014 positiver Zeitwert 31.12.2014 Buchwert 31.12.2014
  EUR EUR EUR EUR
Finanzinstrumente        
Interest Rate Swap 7.000.000,00 -66.551,22 0,00 0,00

Die Eventualverbindlichkeiten belaufen sich auf EUR 10.221.904,29 (2013: TEUR 12.267) und betreffen in Höhe von EUR 5.451.526,86 (2013: TEUR 7.434) Haftungen und Garantieerklärungen gegenüber Dritten sowie Abfertigungsverpflichtungen in Höhe von EUR 4.770.377,43 (2013: TEUR 4.833).

Die Eventualverbindlichkeiten beinhalten Haftungen für verbundene Unternehmen im Ausmaß von EUR 1.478.603,46 (2013: TEUR 1.795).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsaerlöse beliefen sich im Jahre 2014 auf EUR 132.860.859,73 gegenüber rd. TEUR 114.720 im Vorjahr. Die Verkaufserlöse verteilen sich auf das Inland mit EUR 99.216.838,76 (2013: TEUR 85.427) und auf das Ausland mit EUR 33.644.020,97 (2013: TEUR 29.294).

Der Personalaufwand veränderte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 von TEUR 34.241 auf EUR 36.065.759,89.

Im Einzelnen set sich der Personalaufwand wie folgt zusammen:

  2014 2013
  EUR TEUR
Löhne 14.960.944,54 13.680
Gehälter 12.533.471,18 12.077
Aufwand für Abfertigungen 648.012,83 1.010
Sozialabgaben 7.764.881,40 7.286
Sonstige Sozialaufwendungen 158.449,94 188
  36.065.759,89 34.241

Im Aufwand für Abfertigungen sind EUR 225.368,35 (2013: TEUR 197) an Zahlungen für Mitarbeitervorsorgekassen enthalten.

Im Jahr 2014 erfolgte eine Überprüfung durch die Bauarbeiterurlaubs- und abfertigungskasse (BUAK), ob Teile der Tätigkeiten der ELK Fertighaus GmbH im Sinne des Bauarbeiterurlaubs- und abfertigungsgesees (BURG) BUAK-pflichtige Tätigkeiten sind. Ab 1.1.2015 wird der Großteil der Montagemitarbeiter und ein Teil der Produktionsmitarbeiter hinsichtlich des Urlaubszuschusses und des Urlaubsentgelts über die BUAK abgerechnet.

Im Berichtsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen vorgenommen.

Die Angabe der Aufwendungen für Abschlussprüfer kann gemäß § 237 Z14 unterbleiben, da im Konzernabschluss der ELK Holding AG eine derartige Information enthalten ist.

Der Bilanzgewinn 2014 von EUR 15.286.917,48 ergibt sich wie folgt:

  2014 2013
  EUR TEUR
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 15.660.463,43 14.819
Jahresergebnis -373.545,95 841
Bilanzgewinn 15.286.917,48 15.660

V. Angaben über Arbeitnehmer und Organe

a) Anzahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer betrug 732 (i. Vj.: 708), davon 3 Geschäftsführer (i.Vj.: 4), 408 Arbeiter (i.Vj.: 394), 291 Angestellte (i.Vj.: 279) und 30 Lehrlinge (i.Vj.: 31).

b) Organe der Gesellschaft

Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehörten im Berichtszeitraum folgende Mitglieder an:

Frau Isabella Weichselbaum-Kiskanoglou, Vorsiende

Herr Erich Weichselbaum, Vorsiender (bis 19.05.2015)

Herr Gerhard Schuller, Stellvertreter des Vorsienden

Herr Ing. Walter Fischl (bis 19.05.2015)

Herr Bernhard Trenz (seit 19.05.2015)

Vom Betriebsrat wurden in den Aufsichtsrat delegiert:

Herr Reinhard Poppinger

Herr Christian Tollar

Die Geschäftsführung sete sich im Geschäftsjahr 2014 aus folgenden Personen zusammen:

Herr Marcus Ramsauer

Herr Ing. Bernd Höfferl

Herr DI (FH) Thomas Scheriau (bis 16.02.2015)

Herr Andreas Schuller (bis 16.06.2014)

Herr Erich Weichselbaum (seit 04.05.2015)

Gesamtprokuristen der Gesellschaft sind zum 31.12.2014:

Herr Günter Schuster

Herr Wolfgang Sovek

Herr Ing. Claus Steiner

Herr Ing. Johannes Fri (seit 01.01.2015)

Der Aufwand für Pensionen und Abfertigungen wird nachstehend aufgegliedert, die jeweiligen Vorjahreswerte in () und in TEUR:

  Geschäftsführer leitende Angestellte sonstige Dienstnehmer Gesamt
  EUR EUR EUR EUR
Prämien Abfertigungsversicherung 0,00 37.480,96 390.990,33 428.471,29
  (0) (67) (382) (449)
Ertrag Rückkaufswerte 0,00 -14.684,81 -346.619,80 -361.304,61
  (0) (-181) (-188) (-369)
Aufwand Abfertigungen 0,00 37.730,76 567.887,59 605.618,35
  (0) (323) (287) (610)
  0,00 60.886,91 612.258,12 673.145,03
  (0) (209) (481) (690)
Mitarbeiter Vorsorgekasse 11.524,19 8.907,42 204.936,74 225.368,35
  (11) (10) (176) (197)
  11.524,19 69.794,33 817.194,86 898.513,38
  (11) (219) (657) (887)
Deckungsunterschied Allianz       -250.140,55
        (124)
Aufwendungen für Abfertigungen       648.372,83
        (1.011)

Im Berichtsjahr sowie im Vorjahr gab es keine Aufwendungen aus Firmenpensionen.

Die Geschäftsführer haben in ihren Verträgen variable Bezugsbestandteile enthalten. Für das Geschäftsjahr 2014 haben sämtliche Geschäftsführer auf den gesamten variablen Bestandteil verzichtet und erfolgte demnach weder eine Abrechnung noch eine Rückstellung.

Die Bezüge der Geschäftsführer beliefen sich auf EUR 582.184,28 (2013: TEUR 306).

Die Aufsichtsräte erhielten für ihre Funktion keine Vergütung (2013: TEUR 27).

Dem Eigentümer und Aufsichtsrat wurde ein verzinstes Darlehen in Höhe von insgesamt EUR 824.686,09 (2013: TEUR 806) gewährt.

Herr DI (FH) Thomas Scheriau wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 16.02.2015 als Geschäftsführer abberufen und unterfertigt daher den Jahresabschluss der ELK Fertighaus GmbH nicht.

 

Schrems, am 30. Juni 2015

ELK Fertighaus GmbH

Die Geschäftsführung

Ing. Bernd Höfferl

Marcus Ramsauer

Erich Weichselbaum

Anlagenspiegel 2014

Entwicklung der Anschaffungskosten
(Beträge in EUR)      
Konto Bezeichnung Stand am 01.01.2014 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31.12.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.957.805,24 77.914,84 51.416,47 0,00 1.984.303,61
II. 1. Grundstücke und Bauten 27.730.793,73 1.209.491,63 2.871.474,93 452.096,20 26.520.906,63
II. 2. technische Anlagen und Maschinen 4.098.021,87 0,00 0,00 0,00 4.098.021,87
II. 3. andere Anlagen, Betriebe- und Geschäftsausstattung 6.077.544,16 615.699,46 896.522,12 0,00 5.796.721,50
II. 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 452.096,20 128.929,99 84.519,19 -452.096,20 44.410,80
II. Sachanlagen 38.358.455,96 1.954.121,08 3.852.516,24 0,00 36.460.060,80
III. 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.983.776,29 0,00 0,00 0,00 6.983.776,29
III. 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 12.700.000,00 0,00 840.000,00 0,00 11.860.000,00
III. 3. Beteiligungen 8.463,00 0,00 0,00 0,00 8.463,00
III. 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 50.000,00 0,00 0,00 0,00 50.000,00
III. 5. Wertpapiere des Anlagevermögens 243.360,00 0,00 243.360,00 0,00 0,00
III. 6. Sonstige Ausleihungen 361.073,55 0,00 0,00 0,00 361.073,55
III. Finanzanlagen 20.346.672,84 0,00, 1.083.360,00 0,00 19.263.312,84
  Summe Anlagevermögen 60.662.934,04 2.032.035,92 4.987.292,71 0,00 57.707.677,25
Entwicklung der kumulierten Abschreibungen
(Beträge in EUR)    
Konto Bezeichnung Stand am 01.01.2014 Jahresabschreibung Abgänge Stand am 31.12.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.616.336,44 131.153,68 51.013,69 1.696.476,43
II. 1. Grundstücke und Bauten 14.690.846,25 1.471.847,32 1.484.423,19 14.678.270,38
II. 2. technische Anlagen und Maschinen 3.741.001,28 142.668,34 0,00 3.883.669,62
II. 3. andere Anlagen, Betriebe- und Geschäftsausstattung 3.828200,74 753.135,54 822.469,99 3.758.866,29
II. 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen 22.260.048,27 2.367.651,20 2.306.893,18 22.320.806,29
III. 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
III. 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
III. 3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
III. 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
III. 5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
III. 6. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
  Summe Anlagevermögen 23.876.384,71 2.498.804,88 2.357.906,87 24.017.282,72
  Buchwerte zum 31.12.2014
(Beträge in EUR)
Konto Bezeichnung Anschaffungswerte kumulierte Abschreibungen Buchwerte
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.984.303,61 1.696.476,43 287.827,18
II. 1. Grundstücke und Bauten 26.520.906,63 14.678.270,38 11.842.636,25
II. 2. technische Anlagen und Maschinen 4.098.021,87 3.883.669,62 214.352,25
II. 3. andere Anlagen, Betriebe- und Geschäftsausstattung 5.796.721,50 3.758.866,29 2.037.855,21
II. 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 44.410,80 0,00 44.410,80
II. Sachanlagen 36.460.060,80 22.320.806,29 14.139.254,51
III. 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.983.776,29 0,00 6.983.776,29
III. 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 11.860.000,00 0,00 11.860.000,00
III. 3. Beteiligungen 8.463,00 0,00 8.463,00
III. 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 50.000,00 0,00 50.000,00
III. 5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00
III. 6. Sonstige Ausleihungen 361.073,55 0,00 361.073,55
III. Finanzanlagen 19.263.312,84 0,00 19.263.312,84
  Summe Anlagevermögen 57.707.677,25 24.017.282,72 33.690.394,53

Lagebericht 2014 der Geschäftsführung

der ELK Fertighaus GmbH, A-Schrems

Inhaltsverzeichnis

I.
DER GESCHÄFTSVERLAUF UND DIE LAGE UNSERER GESELLSCHAFT
A.

Die Entwicklung unserer Gesellschaft im Jahr 2014

B.

Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung in der Bauwirtschaft im Jahr 2014

C.

Anlagenentwicklung 2014

D.

Forschung und Entwicklung

E.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft 2014

II.

FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN

III.
NICHTFINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN
1.

Umweltbelange

2.

Arbeitnehmerbelange

IV.

RISIKOBERICHT

V.

VORSCHAU UND PROGNOSE

I. Der Geschäftsverlauf und die Lage unserer Gesellschaft

A. Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung in der Bauwirtschaft im Jahr 2014

Österreich

Gemäß der Prognose des Instituts für Höhere Studien ist das Bruttoinlandsprodukt in Österreich in 2014 um 0,3% gewachsen. Ab dem 2. Quartal 2014 ging das Wachstum schrittweise von 2,3% auf 1,6% im 4. Quartal zurück. Die Aussicht auf 2015 beträgt je nach Institut zwischen 0,5 und 0,8%. Die Exporte werden in 2015 deutlich stärker steigen als das BIP und bleiben daher wesentlich. 2014 ist gleichzeitig die Arbeitslosenquote gestiegen, aber auch die Anzahl der Beschäftigten. Die Arbeitslosenquote laut EU-Berechnung betrug 5,6%. Die Aussicht auf dem Beschäftigungsmarkt bleibt weiter angespannt.

Im Jahr 2014 gab es eine geringe Zunahme der Bautätigkeit für Ein- und Zweifamilienhäuser von 17.195 auf 17.279 Einheiten. Der private Hausbausektor ist damit weiterhin stagnierend. Für 2015 und 2016 sind die Prognosen schwach steigend, bleiben aber unter den Zahlen von 2012.

Deutschland

Im Jahr 2014 stieg das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 1,5%, wobei sowohl die Bauinvestitionen als auch die Exporte diese Entwicklung maßgeblich getragen haben. Im Umfeld einer schwachen europäischen Konjunktur ist das in der BRD erzielte Wachstum tro des eigentlich niedrigen Wertes von 1,5% deutlich über dem EU-Schnitt. In 2014 sind erstmals seit 2011 wieder die verfügbaren Einkommen der Haushalte gestiegen, erstmals seit 2008 die Sparquote der privaten Haushalte gestiegen und ist das dritte Jahr in Folge der Schuldenstand der öffentlichen Haushalte auf nunmehr 74,5% des BIP gesunken.

Die Zahl der Erwerbstätigen lag Ende 2014 bei 42,7 Mio. deutlich über dem Vorjahr. Die Arbeitslosenquote ist erfreulicherweise geringfügig gesunken und betrug im Verhältnis zu den Erwerbstätigen 6,7% (Vorjahr: 6,9%).

Die Anzahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser ging um 3,2%, die für Zweifamilienhäuser um 5,1% zurück. Stark gestiegen ist der gewerbliche Wohnbau mit +9,8%. Wir erwarten weiterhin eine stagnierende Marktlage im Haussegment und eine wachsende Marktlage im mehrgeschoßigen Wohnbau.

B. Die Entwicklung unserer Gesellschaft im Jahr 2014

Betriebsleistung

Die Auftragszugänge im Jahr 2014 lagen mit EUR 126,1 Mio. unter dem Vorjahr. Die Betriebsleistung 2014 stieg gegenüber 2013 um knapp 13 % auf EUR 139,4 Mio. Durch den starken Anstieg der Produktionsleistung ist der Auftragsbestand Ende 2014 mit EUR 102,6 Mio. auf dem Niveau der Jahre 2011 und 2012.

Geschäftspolitik/Produkte

Im Jahr 2014 wurde die Geschäftspolitik weiter auf den Ausbau der Geschäftsfelder "Haus mit Grund", mehrgeschoßiger Wohnbau und Export gerichtet. Mit Jahresende 2014 wurde die Produktion des Schwesterbetriebes Zenker Hausbau GmbH stillgelegt und damit die Produktionskapazität des Konzerns auf die Werke in Schrems und ELK CZ konzentriert. Für die ELK Fertighaus GmbH bedeutet dies für 2015 fortfolgend eine solide Auslastung der Produktionskapazitäten. Die Vertriebsfixkosten in den Kernmärkten D-A-CH wurden neuerlich durch eine weitere Reduktion der Musterhäuser gesenkt.

Strategisch wurde die Entscheidung getroffen, die Sparte "Haus mit Grund" auf eine jährliche Stückzahl von zumindest 70 Stück auszurichten. Durch eine entsprechend klarere Positionierung der Marken "Baumai", "ELK" und "Zenker" wird ab 2015 ein breiteres Spektrum des Marktes bearbeitet, woraus wir im Umfeld des stagnierenden Marktes steigende Auftragszugänge für unser Unternehmen erwarten.

Der Export außerhalb der D-A-CH-Länder entwickelt sich weiterhin sehr zufriedenstellend. Am englischen Markt konnte das dritte Jahr in Folge der Umsa verdoppelt werden. Die für 2015 in Bearbeitung befindlichen Projekte zeigen einen weiteren Anstieg der Absamenge in UK.

Auftragsentwicklung

In den leten 10 Jahren (2005 bis 2014) wurden die nachstehend angeführten Häuserzahlen ausgeliefert:

  ELK Stammvertrieb Quelle Baumax Gesamt
2005 846     846
2006 899     899
2007 858 12 0 870
2008 723 106 3 832
2009 687 113 38 800
2010 514 59 36 609
2011 606 6 106 718
2012 (632 0 88 720
2013 633 0 65 698
2014 659 0 85 744

Der Auftragszugang im Jahr 2014 belief sich insgesamt inkl. der Fremdmarken auf 733 Stück mit einem Auftragswert von rd. TEUR 126.122.

Der Auftragsbestand zum 31.12.2014 belief sich insgesamt inkl. der Fremdmarken auf 608 Häuser. Der Auftragswert dieser ab dem Jahr 2015 auszuliefernden Häuser beträgt rd. TEUR 102.654.

Nachstehend wird der Bestand an Musterhäusern sowie die Anzahl der Standorte und der Bauberatungsbüros dargestellt:

1. Österreich 2014 2013
Fertighäuser 24 28
Blockhäuser 3 3
Standorte Musterhäuser 9 9
Bauberatungsbüros 4 4
2. Deutschland 2014 2013
Fertighäuser 12 12
Blockhäuser - 1
Standorte Musterhäuser 10 11
Bauberatungsbüros 7 5

C. Anlagenentwicklung 2014

Im Geschäftsjahr 2014 waren laut Anlagenspiegel Zugänge von insgesamt TEUR 2.032 zu verzeichnen. Von den Zugängen entfielen auf immaterielle Vermögensgegenstände rd. TEUR 78 und auf Sachanlagen rd. TEUR 1.954. Von den Sachanlagen betreffen rd. TEUR 1.482 die Herstellung neuer Musterhäuser.

Die Abschreibungen beliefen sich auf rd. TEUR 2.499 gegenüber dem Vorjahr in Höhe von rd. TEUR 2.797.

Gemäß Anlagenspiegel waren Abgänge aus dem Anlagevermögen mit einem historischen Anschaffungswert von rd. TEUR 4.987 zu verzeichnen. Aus der Summe der abgegangenen Grundstücke und Bauten entfielen TEUR 1.129 auf Projekte und TEUR 1.742 auf abgegangene Musterhäuser.

D. Forschung und Entwicklung

In der Produktentwicklung lag der Schwerpunkt der ELK Fertighaus GmbH, wie schon in den vergangenen Jahren, in der Weiterentwicklung auf dem Gebiet des energiesparenden Hauses sowie in der laufenden Entwicklung qualitätssteigernder und qualitätssichernder Fertigungstechnologien. Jährlich werden einzelne Entwicklungen an Prototypen getestet. Die Entwicklungen betreffen die gesamte Technologie, insbesondere im Bereich der Haustechnik.

Im Zuge ihrer F&E-Tätigkeit hatte die Gesellschaft im Geschäftsjahr Kosten von rund EUR 2,7 Mio.

E. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft 2014

Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich von rd. TEUR 18.961 auf rd. TEUR 18.587 verringert.

Die Eigenkapitalentwicklung im Jahr 2014 zeigt folgendes Bild:

  TEUR TEUR
Stammkapital   3.000
Gewinnrücklagen   300
Bilanzgewinn    
Jahresverlust -373  
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 15.660 15.287
    18.587

Die Rückstellungen betragen zum 31.12.2014 rd. EUR 5.741 (i.Vj.: TEUR 5.631), wodurch nach Ansicht der Geschäftsführung eine ausreichende Vorsorge für zukünftige Verpflichtungen gewährleistet ist.

Die von der Gesellschaft abgeschlossenen Finanzderivate obliegen der laufenden Kontrolle der Geschäftsführung.

Ertragslage

Der Umsa des Jahres 2014 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um rd. EUR 18 Mio. Das betriebliche Ergebnis hat sich im Jahr 2014 deutlich verbessert und beträgt nach EUR -3,7 Mio. in 2013 nunmehr EUR -0,8 Mio.

Insgesamt ist die Ertragsentwicklung in der ELK Fertighaus GmbH, Schrems, durch folgende Kostenfaktoren belastet:

in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Lizenzgebühren für die Marke ELK in Höhe von ca. EUR 1,4 Mio. enthalten, die an die Tochtergesellschaft ELK Marken GmbH bezahlt wurden

Im Jahr 2014 trat erwartungsgemäß die deutliche Reduktion des Zinsaufwandes von rd. EUR 0,8 Mio. ein. Die Verbesserung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug, nach Eliminierung des einmaligen Effekts aus dem in 2013 erwirtschafteten Beteiligungsabgangsgewinns von EUR 6,0 Mio., EUR 4,7 Mio.

Zweigniederlassung ELK Fertighaus GmbH in Deutschland

Durch die in den Vorjahren konsequent durchgeführte Kostenreduktion in Deutschland, verbunden mit der konstanten Absasituation konnte in 2014 wieder ein positives EGT in der Zweigniederlassung erwirtschaftet werden. Der Auftragsstand für 2015 bestätigt diese Entwicklung im deutschen Markt.

Liquidität

Die Nettoverschuldung liegt mit ca. EUR 15,4 Mio. um ca. EUR 2,6 Mio. unter dem Vorjahr. Die Refinanzierung des Unternehmens wurde im Hinblick auf den Anstieg der Betriebsleistung ab 2014 hauptsächlich auf Betriebsmittellinien abgestellt. Zum Bilanzstichtag waren EUR 2,7 Mio. freier Rahmen verfügbar, darüber hinaus weitere EUR 1,2 Mio. noch nicht ausgenüte Wohnbaufinanzierungen. Wir gehen von einer recheitigen Prolongation der vereinbarten Linien aus. Die mit finanzierenden Instituten vereinbarten Convenantsvereinbarungen wurden eingehalten.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag eingetreten.

II. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bestandsgrößenorientierte Liquiditätskennzahlen

    2014 2013
Anlagendeckungsgrad I = {Eigenkapital}/{Anlagevermögen} 0,55 0,52
Anlagendeckungsgrad II = {Risikokapital (Eigenkapital + Sozialkapital)}/{Anlagevermögen} 0,55 0,52
Anlagendeckungsgrad III = {Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital}/{Anlagevermögen} 0,85 0,84

Verschuldungskennzahlen

    2014 2013
Eigenkapitalquote = {Eigenkapital}/{Gesamtkapital} 0,27 0,29
Verschuldungsgrad = {Fremdkapital}/{Gesamtkapital} 0,73 0,71

Vermögensstrukturkennzahlen

    2014 2013
Anlagenintensität = {Anlagevermögen}/{Gesamtvermögen} 0,49 0,56
Sachanlagenintensität = {Sachanlagevermögen}/{Gesamtvermögen} 0,20 0,25

Rentabilitäten

    2014 2013
Umsarentabilität iwS (%) = {ordentliches Ergebnis vor Zinsen}/{Umsaerlöse} 0,7 2,6
Umsarentabilität ieS (%) = {Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit}/{Umsaerlöse} -0,3 0,7
Gesamtkapitalrentabilität (%) = {ordentliches Ergebnis vor Zinsen}/{Ø Gesamtkapital} 1,4 4,2
Eigenkapitalrentabilität (%) = {Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit}/{Ø Eigenkapital} 2,0 4,6

III. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

1. Umweltbelange

In unserem Unternehmen kommt es zu keinen nennenswerten Emissionen in Luft oder Wasser. Daher bestehen auch keine über das übliche Ausmaß hinausgehenden behördlichen Auflagen im Bereich des Umwelt- und Anrainerschues.

2. Arbeitnehmerbelange

Die ELK Fertighaus GmbH ist langfristig nur mit qualifizierten und engagierten Mitarbeitern erfolgreich. Vorausseung dafür ist die Schaffung von Rahmenbedingungen, die unsere Mitarbeiterinnen zu optimalen Leistungen anspornen.

Die Entlohnung der Mitarbeiterinnen ist daher teilweise leistungsorientiert gestaltet. Im Produktionsbereich werden Leistungsprämien in Relation zum fixen Stundenlohn bezahlt, die monatlich von der Geschäftsleitung freizugeben sind. Im Montagebereich wird das System der Vorgabezeit praktiziert, woraus sich für die Monteure der Leistungsanreiz in Form der Unterschreitung der jeweiligen Vorgabezeit für die Montage ergibt.

Im Verwaltungsbereich werden außerordentliche Leistungen anlassbezogen mit Leistungsprämien abgegolten.

Die Mitarbeiterinnen der Produktion und des Verwaltungsbereiches haben im Jänner 2010 zu 90 % einer Vereinbarung über den Entgeltverzicht mit Erfolgsbeteiligung zugestimmt, aus dem zunächst erhebliche Kosteneinsparungseffekte resultieren. Als Gegenleistung erhalten die Mitarbeiterinnen Leistungsprämien die sich am Gewinn des Unternehmens orientieren. Gesamt brachte dieses Erfolgsbeteiligungsmodell für die Belegschaft nicht den erwarteten Erfolg, weshalb im Jahr 2014 das Angebot der vorzeitigen Beendigung zu 100% angenommen wurde.

Der Personalstand des Unternehmens entwickelte sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt:

  31.12.2014 31.12.2013
Geschäftsführer 3 4
Angestellte 294 281
Arbeiter 400 398
Lehrlinge 30 30
  727 713

Die Fluktuationsrate im Unternehmen ist äußerst gering. Die Anzahl der auszubildenden Lehrlinge blieb gegenüber dem Vorjahresniveau unverändert. Aufgrund des Aufbaues der neuen Geschäftsbereiche wurde Personal aufgebaut.

Die Geschäftsführung möchte sich an dieser Stelle bei allen Mitarbeitern für die gezeigte Einsabereitschaft und das aufgebrachte Engagement herzlich bedanken.

IV. Risikobericht

Das Risikomanagement ist im vorhandenen Internen Kontrollsystem geregelt und entspricht den üblichen Anforderungen. In der Folge wird auf die wesentlichen Risikofaktoren im Einzelnen Bezug genommen. Die Einschäung der allgemeinen Markt- und Konjunkturentwicklung wurde auf den aktuellen Wissenstand abgestimmt. Die weitere Entwicklung der herrschenden schwachen konjunkturellen Lage ist schwieriger einschäbar. Das schwache gesamtwirtschaftliche Umfeld könnte sich möglicherweise negativ auf die Geschäftsentwicklung unseres Unternehmens auswirken.

Marktrisiko

Risiken entstehen aus der konjunkturellen Entwicklung in den für uns wesentlichen Volkswirtschaften in Europa. Das wichtigste Marktsegment für die ELK Fertighaus GmbH ist der Fertighausbereich für Einfamilienhäuser. Wichtige Parameter für die Wohnbauentwicklung sind das Zinsniveau für Hypothekardarlehen sowie die Förderung der Wohnbautätigkeit durch die öffentliche Hand. Neben der Abhängigkeit von der Bautätigkeit im Einfamilienhausbereich steht der Fertighausbereich in ständiger Konkurrenz zur Massivbauweise. Diese Konkurrenzsituation erfordert eine gezielte Weiterentwicklung unserer Produkte. Unsere Aktivitäten unterliegen den üblichen lokalen Marktrisiken.

In den Märkten außerhalb der D-A-CH Region kooperieren wir mit regionalen Lizenznehmern. Durch die Kooperation mit regionalen Lizenznehmern wird das Marktrisiko im Exportbereich für unser Unternehmen stark reduziert. Beim Ausbau der Geschäftsvolumina wird auf einen Stufenplan wertgelegt, der neben den finanziellen Aspekten auch die organisatorische Entwicklung berücksichtigt.

Beschaffungs-, Produktionsrisiken

Infolge von laufenden Wartungen und Erneuerungen der Produktionsanlagen ist das Risiko von Betriebsstörungen oder längeren Produktionsausfällen gering. Die Versorgung unserer Produktion mit dem Rohstoff Holz ist durch ausreichende Holzbestände und Lieferverträge gesichert.

Die Bezugspreise haben sich im abgelaufenen Wirtschaftsjahr erwartungsgemäß entwickelt. Ebenso bestehen mit den wesentlichen Lieferanten Rahmenverträge mit einer Laufzeit von mind. 12 Monaten.

Angaben zu Finanzinstrumenten

Die Finanzinstrumente umfassen sowohl originäre als auch derivative Finanzinstrumente.

Zu bestehenden originären Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Finanzanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Guthaben bei Kreditinstituten, Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Das abgeschlossene Finanzderivat bildet eine Absicherung gegen steigende Refinanzierungskosten und ist betraglich gestaffelt als mittelfristig zu bezeichnen. Angaben über den beizulegenden Zeitwert der Instrumente sind im Anhang enthalten.

Zinsänderungsrisiko

Risiken aus der Veränderung des Zinsenniveaus bestehen im Wesentlichen nur aus der kurzfristigen Fremdfinanzierung. Eine Aufstellung aller wesentlichen verzinslichen Verbindlichkeiten sowie Informationen über bestehende Sicherungsgeschäfte sind im Anhang enthalten.

Währungsrisiko

Die aufgrund der Exporttätigkeit vorhandenen Zahlungsströme in CHF und GBP werden nahe dem Kalkulationszeitpunkt der Aufträge über Devisentermingeschäfte abgesichert.

Kreditrisiko

Auf der Aktivseite stellen die ausgewiesenen Beträge gleichzeitig das maximale Bonitätsund Ausfallsrisiko dar, da keine Aufrechnungsvereinbarungen bestehen. Das Risiko bei Forderungen gegenüber Kunden kann als gering eingeschät werden, da sämtliche Kundenforderungen durch Bankgarantien, Treuhandvereinbarungen oder bestätigte Akkreditive besichert sind. Das Ausfallsrisiko bei anderen auf der Aktivseite ausgewiesenen originären Finanzinstrumenten ist ebenfalls als gering anzusehen. Das Management schät die Bonität der Finanzinstitute als nicht gefährdet ein.

IT-Risiken

Da ein Großteil unserer Geschäftsprozesse mit Hilfe leistungsfähiger und modernster IT-Lösungen unterstüt wird, legen wir auf Datensicherheit und Verfügbarkeit unserer Systeme größten Wert. Die ständige Aufrechterhaltung und Optimierung der IT-Systeme erfolgt durch hochqualifizierte interne und externe Experten. Unberechtigten Datenzugriff, Datenmissbrauch und Datenverlust wird durch Einsa aktueller Virensoftware, Firewalls, adäquater Zugangs- und Zugriffskonzepte und vorhandener Back-up-Systeme vorgebeugt. Für unerwartete IT-Systemausfälle existieren entsprechende Notfallpläne und -szenarien.

Zeitwerte

Der Zeitwert der Finanzanlagen und Finanzverbindlichkeiten ist bei den jeweiligen Posten im Anhang dargestellt, sofern der Zeitwert vom Buchwert abweicht. Der Zeitwert des derivativen Finanzinstruments kann dem Anhang entnommen werden. Der Zeitwert der übrigen originären Finanzinstrumente entspricht aufgrund der täglichen bzw. kurzfristigen Fälligkeiten im Wesentlichen dem Buchwert.

V. Vorschau und Prognose

Die ELK Fertighaus GmbH, Schrems, ist im Privatkundensektor, speziell in Österreich, eindeutig Marktführer. Die konjunkturelle Situation in Österreich wird weiterhin schwierig bleiben, weshalb den weiteren Standbeinen im Projektgeschäft, dem B2B-Sektor sowie dem Export eine höhere Bedeutung zukommen wird. Der Festigung und dem Ausbau der Kooperationen im In- und Ausland gilt daher unser Augenmerk, um in der gesamt schwachen konjunkturellen Lage die weitere Steigerung unserer Betriebsleistung zu erreichen.

Die ELK Fertighaus GmbH hat ihre Marktführerschaft in Österreich 2014 weiter bestätigt. Die Auftragsbestände der eigenen Vertriebskanäle sowie jene aus der Marke Zenker sichern auch die Produktion im Jahr 2015.

Der weitere Ausbau der Betriebsleistung wird überwiegend von den Geschäftsfeldern "Haus mit Grund", Export und B2B getragen werden. Die weitere Verbesserung der Nettoverschuldung muss mit dem Wachstum des Unternehmens einhergehen.

Innerbetriebliche Kooperation sowie Teamarbeit der Führungskräfte des Konzerns sind Vorausseung für den Erfolg des Unternehmens. Für den vorbildlichen Einsa der Mitarbeiterinnen und deren Loyalität zum Unternehmen bedanken wir uns hiermit ausdrücklich bei der gesamten Belegschaft.

 

Schrems, am 30. Juni 2015

ELK Fertighaus GmbH

Die Geschäftsführung

Ing. Bernd Höfferl

Marcus Ramsauer

Erich Weichselbaum

AUFSICHTSRAT

Vorsiender Erich Weichselbaum
Stellvertreter des Vorsienden Gerhard Schuller
Mitglieder Ing. Walter Fischl
  Isabella Weichselbaum-Kiskanoglou
Vom Betriebsrat in den Aufsichtsrat delegiert:  
  Christian Tollar
  Reinhard Poppinger

Bericht des Aufsichtsrates über das Geschäftsjahr 2014

Die Geschäftsführer haben dem Aufsichtsrat laufend über den Gang der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft berichtet.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Geschäftsführung wurden durch die Deloitte Audit Wirtschaftsprüfungs GmbH, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Wien, geprüft.

Die Prüfung hat nach ihrem abschließenden Ergebnis zu keinen Beanstandungen Anlass gegeben. Die Prüfungsgesellschaft hat bestätigt, dass der Jahresabschluss zum 31.12.2014 und der Lagebericht der Geschäftsführung den geselichen Bestimmungen entsprechen. Diesem Ergebnis der Abschlussprüfung schließt sich der Aufsichtsrat vollinhaltlich an.

Der Aufsichtsrat erklärt sich nach vorgenommener Prüfung sowohl mit dem Jahresabschluss und dem Lagebericht, als auch mit dem Vorschlag der Geschäftsführung, den Bilanzgewinn von EUR 5.286.917,48 auf neue Rechnung vorzutragen und EUR 10.000.000 an die Gesellschafter auszuschütten, einverstanden.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss gebilligt, welcher damit gemäß § 125 Abs. 2 des Aktiengesees

 

festgestellt

ist.

 

Wien, am 16. Juli 2015

ELK Fertighaus GmbH

Der Vorsiende des Aufsichtsrates

Erich WEICHSELBAUM

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