Stadtwerke Neckarsulm

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRA 104072
Eingetragen
3.8.2000
Branche
Betrieb von Parkhäusern und ParkplätzenBetrieb von KläranlagenBetrieb der Sammelkanalisation
Gegenstand
Versorgung der Bevölkerung und von Betrieben mit Waser, Gas, Heizwärme und der Betrieb von Parkhäusern und -garagen.

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Manfred Haag
seit 5.12.2012
Vertreter

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stadtwerke Neckarsulm

Neckarsulm

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG, TKG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bilanz zum 31.12.2019

Aktiva

31.12.2019 31.12.2018
T€
A. Anlagevermögen:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
Konzessionen, gew. Schutz- u.ä. Rechte u. Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten u. Werten 129.958,00 165
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 4.849.708,17 5.006
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 4.647,64 5
3. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu Nummer 1 gehören 1.694.784,00 1.795
4. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 4.826.265,00 4.209
5. Verteilungsanlagen 12.225.890,00 12.794
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.481.408,00 1.358
7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 403.257,97 233
25.485.960,78 25.400
III. Finanzanlagen:
Beteiligungen 1.281.817,28 921
26.897.736,06 26.486
B. Umlaufvermögen:
I. Vorräte:
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 379.165,77 394
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 11.687,21 11
390.852,98 405
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.365.697,83 4.274
2. Forderungen an die Gemeinde 183.842,37 184
3. Sonstige Vermögensgegenstände 326.893,02 693
4.876.433,22 5.151
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten: 1.033.377,64 1.386
6.300.663,84 6.942
C. Rechnungsabgrenzungsposten: 60.720,20 55
33.259.120,10 33.483

Passiva

31.12.2019 31.12.2018
T€
A. Eigenkapital:
I. Stammkapital: 10.000.000,00 10.000
II. Rücklagen:
Allgemeine Rücklage 7.745.978,93 7.746
III. Gewinn/Verlust:
Gewinn/Verlust des Vorjahres -6.397.763,12 -7.304
Jahresgewinn / Jahresverlust (-) 734.282,53 -5.663.480,59 906
12.082.498,34 11.348
B. Empfangene Ertragszuschüsse: 143.304,00 236
C. Rückstellungen:
1. Rückstellungen für Pensionen u. ä. Verpflichtungen 321.027,00 308
2. Steuerrückstellungen 36.733,00 64
3. Sonstige Rückstellungen 816.565,85 837
1.174.325,85 1.209
D. Verbindlichkeiten:
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.765.066,89 13.020
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.844.531,84 3.103
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 108.475,85 131
4. Verbindlichkeiten gegenüber der Gemeinde 3.050.665,80 2.892
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.090.211,53 1.544
19.858.951,91 20.690
E. Rechnungsabgrenzungsposten: 40,00 0
33.259.120,10 33.483

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

2019 2018
T€
1. Umsatzerlöse
a) Bruttoerlöse 26.516.377,21 21.642
b) Energiesteuer -1.999.146,28 -1.501
c) Stromsteuer -12.629,03 0
24.504.601,90 20.141
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 138.806,74 106
3. Sonstige betriebliche Erträge 363.228,03 512
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und für bezogene Waren -16.606.733,45 -11.775
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -816.579,53 -1.141
-17.423.312,98 -12.916
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.184.528,06 -2.271
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -662.675,84 -610
(davon für Altersversorgung: 200.949,67 €, VJ: 163 T€)
-2.847.203,90 -2.881
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.415.190,13 -2.516
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.027.977,36 -979
1.292.952,30 1.467
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 51.293,56 23
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -353.792,45 -368
-302.498,89 -345
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -37.907,66 -12
11. Ergebnis nach Steuern 952.545,75 1.110
12. Sonstige Steuern -218.263,22 -204
13. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag (-) 734.282,53 906

ANHANG FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR 2019

A. Grundsätzliche Angaben

Der Eigenbetrieb hat seinen Sitz in Neckarsulm und ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Stuttgart unter HRA 104072 eingetragen.

Die Stadtwerke Neckarsulm werden als Eigenbetrieb der Stadt Neckarsulm unter Beachtung der Vorschriften des Eigenbetriebsgesetzes (EigBG) und der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg (GemO) geführt.

B. Form und Darstellung von Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung

Die speziellen Rechnungslegungsvorschriften des Eigenbetriebsgesetzes Baden-Württemberg i.d.F. vom 8. Januar 1992, zuletzt geändert am 17. Juni 2020, in Verbindung mit der Eigenbetriebsverordnung Baden-Württemberg i.d.F. vom 7. Dezember 1992 über den Jahresabschluss und den Lagebericht wurden für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 angewendet.

C. Erläuterungen und Begründungen zu einzelnen Positionen der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung bezüglich Ausweis, Bilanzierung und Bewertung

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Aktivseite

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet; sie werden linear entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Bewertung beim Zugang der Sachanlagen einschließlich der Anlagen im Bau erfolgt unverändert zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Rabatte und Skonti sowie zuzüglich angemessener Gemeinkostenzuschläge.

Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen. Die Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern werden gemäß den veränderten gesetzlichen Vorschriften ab dem Jahr 2018 bis € 250,00 voll und Vermögensgegenstände zwischen € 250,00 und € 1.000,00 auf 5 Jahre abgeschrieben. Auf die Zugänge des abnutzbaren beweglichen Anlagevermögens wurden Abschreibungen für den Monat des Erwerbs oder der Fertigstellung und die folgenden Monate verrechnet.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Ab dem Jahr 2011 werden die Anlagenzugänge aufgrund der gesetzlichen Änderungen wieder linear abgeschrieben. Im Bereich der Wärmeversorgung wurden die Zugänge 1997 bis 2010 für die Heizzentrale Grenchenstraße linear abgeschrieben, da der Ausnutzungsgrad der Anlagen durch die negative Situation im Wohnungsbau sehr gering ist. Die Anlagen im Bereich der Heizzentrale Trendpark wurden im Jahr 2005 auf die lineare Abschreibung umgestellt. Seit 2014 werden alle Anlagegüter einschließlich Altbestand linear abgeschrieben.

Die unter Finanzanlagen ausgewiesenen Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bestände der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren sind mit fortgeschriebenen durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Ausfallrisiken durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine pauschal ermittelte Wertberichtigung in Höhe von 1 v. H. berücksichtigt.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

Für die Vermittlungsprovision von Gaslieferverträgen für 2019 wurde ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von T€ 14 und für sonstige Fremdleistungsrechnungen ein Posten in Höhe von T€ 47 gebildet.

Passivseite

Die bis 31. Dezember 2002 empfangenen Ertragszuschüsse sind gemäß § 8 Abs. 3 der Durchführungsverordnung zum Eigenbetriebsgesetz für Baden-Württemberg jährlich mit 5 v. H. aufgelöst. Die Zugänge ab 2003 werden direkt von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abgezogen und vermindern somit die jeweilige Abschreibungsgrundlage.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected- Unit-Credit-Methode) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2019 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 2,71 v. H.. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0,00 v. H. und Rentensteigerungen von jährlich 1,75 v. H. zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Höhe von 4,00 v. H. p.a. unterstellt.

Die Steuerrückstellungen sind auf Grundlage des Körperschaftsteuergesetzes und des Gewerbesteuergesetzes nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt.

Bei den übrigen Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten ausreichend berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gewinn- und Verlustrechnung

Seit der Einführung des Energiesteuergesetzes mit der Wirkung zum 1. August 2006 entsteht die Energiesteuer nunmehr erst mit der Entnahme aus dem Leitungsnetz durch den Endverbraucher. Die Steuerschuldnerschaft ging somit ab 1. August 2006 vom Vorlieferanten auf die Stadtwerke Neckarsulm über. Aufgrund der Gesetzesänderung wird der Steuerbetrag für die Erdgaslieferungen an Letztverbraucher ab dem Jahr 2008 offen von den Umsatzerlösen abgesetzt. Auf Grund des Einstieges in den Stromvertrieb zum 01.01.2019 wird auch die Stromsteuer offen von den Umsatzerlösen abgesetzt.

Seit 2011 werden die Bezugskosten unter den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren ausgewiesen.

Im Zuge des BilRUG kam es ab 01.01.2016 zu einer Änderung des Umsatzerlöse-Begriffes (§ 277 Abs. 1 HGB). Somit sind Mieterträge, Schrotterlöse, Provision der Entwässerungsgebühr, Verwaltungsgebühr und Stromkosten der Solarthermischen Gemeinschaftsanlage und die Wiederaufnahmegebühren der Versorgung nicht mehr in den sonstigen betrieblichen Erträgen sondern in den Umsatzerlösen angegliedert. Ebenso wurden die Konzessionsabgaben, das Wegebenutzungsentgelt, die Vermittlungsprovision für Gaslieferverträge, die Mehrkostenerstattung der Gaslieferung und die Rückzahlung des KWK-Bonus für das Rückkühlwerk nicht mehr den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sondern dem Materialaufwand zugeordnet.

Ab dem 01.01.2016 gilt eine neue Gestattungsvereinbarungsabgabe für die Wärmeversorgung (Konzessionsabgabe) mit der Stadt Neckarsulm. Die Konzession kann nur bei Erwirtschaftung des Mindesthandelsbilanzgewinnes (MHBG) abgeführt werden. Im Jahr 2019 wird die Konzessionsabgabe vollständig abgeführt.

2. Angaben zu den Positionen der Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagespiegel dargestellt und ist integraler Bestandteil des Anhangs.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind die Forderungen aus dem hochgerechneten Verbrauch zwischen Ablese- und Bilanzstichtag enthalten. Überzahlungen von Kunden aus Endabrechnungen sind unter den Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an die Gemeinde werden ab dem Jahr 2008 unter Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.

Das Stammkapital entspricht § 2 der Betriebssatzung. Es ist voll einbezahlt.

Am 26. Februar 2016 hat der Bundesrat das ",Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" gebilligt. Das Gesetz ist am 16. März 2016 verkündet wurden und am 17. März 2016 in Kraft getreten. Im Zuge des Gesetzes wurde § 253 HGB hinsichtlich der Bewertung der Rückstellung für Altersversorgungsverpflichtungen geändert und der Zeitraum, über den der Durchschnittszinssatz für die handelsrechtliche Abzinsung von Pensionsrückstellungen berechnet wird, von sieben auf zehn Jahre verlängert.

Daraus ergeben sich zum 31. Dezember 2019 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 321. Diese liegen um T€ 25 (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2019 bei Anwendung des Sieben-Jahres- Durchschnittszinssatzes ergeben hätte.

Der Unterschiedsbetrag zum 31. Dezember 2019 in Höhe von T€ 25 unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n.F ..

Entwicklung und Erläuterung der sonstigen Rückstellungen (Vorjahreswerte in Klammern):

Stand 01.01.2019 Entnahme Auflösung(A) Zuführung Stand 31.12.2019
Rückstellungsart
1. Prüfungskosten 20.000,00 10.000,00 20.000,00 30.000,00
(20.000,00) (20.000,00) (20.000,00) (20.000,00)
2. Urlaub 166.663,00 166.663,00 143.263,00 143.263,00
(107.639,00) (107.639,00) (166.663,00) (166.663,00)
3. Berufsgenossenschaft 25.629,00 22.369,48 26.037,00 26.037,00
3.259,52 A
(24.465,00) (20.595,26) (25.629,00) (25.629,00)
(3.869,74) A
4. Jub. aufwendungen 4.932,00 649,00 294,00 4.577,00
(4.677,00) (1.493,00) (1.748,00) (4.932,00)
5. Jahresabschluss SWN 29.237,45 29.237,45 31.898,95 31.898,95
(26.718,15) (26.718,15) (29.237,45) (29.237,45)
6. Aufbewahrung 127.049,60 10.852,43 0,00 116.197,17
(141.802,62) (14.753,02) (0,00) (127.049,60)
7. Überstunden 242.974,00 242.974,00 217.479,00 217.479,00
(191.858,00) (191.858,00) (242.974,00) (242.974,00)
8. Mehr-/Mindermengen 0,00 0,00 0,00 0,00
(54.732,64) (54,732,64) (0,00) (0,00)
9. Regulierungskto PÜS 0,00 0,00 0,00 0,00
(73.192,48) (73.192,48) (0,00) (0,00)
10. Gasvermittlungsprov. 60.902,31 60.902,31 80.218,34 80.218,34
(73.595,04) (73.595,04) (60.902,31) (60.902,31)
11. KWK-Bonus Rückk. 35.514,90 0,00 14.588,00 14.588,00
35.514,90 A
(0,00) (0,00) (35.514,90) (35.514,90)
12. ausstehende Rg. 124.126,94 114.733,92 113.120,00 113.120,00
9.393,02 A
(146.862,42) (119.724,73) (124.126,94) (124.126,94)
(27.137,69) A
13. EEG-Umlage 0,00 0,00 39.187,39 39.187,39
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
837.029,20 658.381,59 686.085,68 816.565,85
48.167,44 A
(865.542,35) (704.301,32) (706.795,60) (837.029,20)
(31.007,43) A

In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sind ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber der Gemeinde sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 618.258,24 (Vorjahr: € 610.142,90) enthalten.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Es bestehen folgende Restlaufzeiten (Vorjahreswerte in Klammern):

Art der Verbindlichkeit Gesamt mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr mit einer Restlaufzeit davon > 5 Jahre davon gesichert
1. Verbindlichkeiten gegenüber 11.765.066,89 1.307.014,07 10.458.052,82 6.284.187,46 -,--
Kreditinstituten (13.019.398,77) (1.280.842,62) (11.738.556,15) (7.216.891,61) -,--
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.844.531,84 2.844.531,84 0,00 0,00 -,--
(3.103.313,92) (3.103.313,92) (0,00) (0,00) -,--
3. Beteiligungsverhältnis 108.475,85 108.475,85 0,00 0,00 -,--
(131.357,07) (131.357,07) (0,00) (0,00) -,--
4. Verbindlichkeiten gegenüber der Gemeinde 3.050.665,80 1.379.359,58 1.671.306,22 1.157.280,94 -,--
(2.891.519,97) (1.096.445,84) (1.795.074,13) (1.288.687,48) -,--
5. Sonstige 2.090.211,53 1.497.879,78 592.331,75 365.515,75 -,--
(1.544.237,79) (895.202,04) (649.035,75) (422.219,75) -,--
19.858.951,91 7.137.261,12 12.721.690,79 7.806.984,15 -,--
(20.689.827,52) (6.507.161,49) (14.182.666,03) (8.927.798,84) -,--

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 45.340,49 (Vorjahr: € 39.807,08), sowie Strom- und Energiesteuer in Höhe von € 399.942,19 (Vorjahr: € 179.048,00) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: € 0,00) enthalten.

3. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

2019 2018
T€ T€
Stromabgabe 147 0
Gasabgabe 15.586 11.705
Wasserabgabe 4.208 4.021
Wärmeabgabe (Wärme) 3.166 2.786
Stromabgabe (Wärme) 960 1.165
Tiefgaragen 72 73
Nebengeschäftserlöse 273 281
Auflösung passivierter Ertragszuschüsse 93 110
24.505 20.141

Die Umsätze wurden vollständig in Deutschland realisiert.

In den Umsätzen der Stromabgabe (Wärme) sind Erlöse aus Nachzahlungen für die Stromeinspeisung aus Vorjahren in Höhe von T€ 3 enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 363 (Vorjahr: T€ 512) sind hauptsächlich Versicherungsentschädigungen enthalten.

Der Materialaufwand des Wirtschaftsjahres, gegliedert nach § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB, beträgt T€ 17.423 (Vorjahr: T€ 12.916), davon entfallen im Wesentlichen auf den Gasbezug T€ 13.520, auf den Wasserbezug T€ 712 und auf den Strombezug T€ 533.

Der Personalaufwand des Wirtschaftsjahres, gegliedert nach § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB, beträgt T€ 2.847 (Vorjahr: T€ 2.881), davon entfallen T€ 2.184 auf Löhne und Gehälter und T€ 663 auf Sozialabgaben und Aufwendungen für Altersversorgung (davon für Altersversorgung T€ 201).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 1.028 (Vorjahr: T€ 979) setzen sich im Wesentlichen aus Aufwendungen für Versicherungen, Prüfungs- und Beratungskosten und EDV- Kosten zusammen.

In den Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 354 (Vorjahr: T€ 368) sind Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 31 (Vorjahr: T€ 30) an die Stadt enthalten.

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 38 (Vorjahr: T€ 12) sind im Wesentlichen Gewerbesteueraufwendungen in Höhe von T€ 37 (Vorjahr: T€ 0) enthalten.

In den sonstigen Steuern sind hauptsächlich Aufwendungen für die Energiesteuer der Innenlieferungen T€ 196 enthalten.

D. Ergänzende Angaben

1. Zusammensetzung der Organe sowie Aufwendungen für Organe:

Nach § 3 der Betriebssatzung sind Organe der Stadtwerke der Gemeinderat, der Werksausschuss, der Oberbürgermeister und die Werkleitung.

Werksausschuss:

Vorsitzende: Bürgermeisterin Dr. Suzanne Mösel
Mitglieder: Stadtrat Bernhard Zartmann, Geschäftsführer
Stadträtin Ina Maria Berthold, Geschäftsführerin
Stadtrat Joachim Beil, Weinküfer
Stadtrat Bernhard Holzapfel, Winzer
Stadtrat Sven Förschner, Filialleiter
Stadtrat Klaus Ranger, Sparkassenfachwirt
Stadtrat Nicolas Härdtner, Geschäftsführer
Stadträtin Maria Heyberger, Mitarbeiterin Sozialstation
Stadtrat Michael Bender, Installateurmeister
Stadtrat Bernhard Kuhn, Bäckermeister
Stadträtin Ingrid Böhringer, Sekretärin
Stadtrat Horst Strümann, Dipl. Pädagoge
Stadtrat Dr. Stefan Müller, Facharzt
Stadträtin Susanne Blawert, Rentnerin
Stadtrat Gerald Friebe, Unternehmensberater
Stadtrat Erkan Sahin, Geschäftsführer
Werkleitung: Thomas Haag

Die Sitzungsgelder der Gemeinderäte bzw. in deren Funktion als Mitglied des Werksausschusses werden den Stadtwerken anteilig belastet. Für das Jahr 2019 wurden hierfür 6.075,00 € unter der Bilanzposition Sonstige Rückstellungen, zurückgestellt.

Die Gesamtbezüge der Werkleitung betragen einschließlich der Umlagen an den kommunalen Versorgungsverband € 138.805,67 (Vorjahr: € 117.633,88), für ehemalige Mitglieder der Werkleitung wurden Beträge an den kommunalen Versorgungsverband in Höhe von €11.146,13 (Vorjahr: € 17.221,77) aufgewendet.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus den Gaslieferungsverträgen in Höhe von insgesamt T€ 13.706 sowie für Fremdwasserlieferungen jährlich in Höhe von T€ 711.

Für das Grundstück Am Hungerberg 1, sowie die Heizzentralen Grenchenstraße, Trendpark und Hermann-Greiner-Realschule fallen jährlich Pacht- und Mietaufwendungen in Höhe von T€ 23 an. Die Mietverträge für die Heizzentralen Grenchenstraße und Hermann-Greiner-Realschule können ein Jahr zum Monatsende, bei der Heizzentrale Trendpark sechs Monate zum Jahresende gekündigt werden.

Darüber hinaus bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Konzessionsverträgen, die von den Ausspeisemengen bzw. Umsatzerlösen abhängen. In 2019 sind hierfür Aufwendungen in Höhe von T€ 598 (Vorjahr: T€ 562) angefallen, darin enthaltene Konzessionsabgabe an die Gemeinde Erlenbach in Höhe von T€ 12 (Vorjahr: T€ 10) die gemäß Konzessionsvertrag vom 01.01.2001 seit dem Jahr 2011 abzuführen ist.

3. Zusatzversorgungskasse des kommunalen Versorgungsverbandes:

Die Stadtwerke Neckarsulm sind Mitglied der Zusatzversorgungskasse (ZVK) des kommunalen Versorgungsverbandes Baden-Württemberg. Die ZVK leistet nach einer Mindestversicherungszeit von 60 Monaten nicht nur in den klassischen Rentenfällen des Alters, sondern auch bei voller bzw. teilweiser Erwerbsminderung, im Todesfall an die Hinterbliebenen, bei Erwerbsminderung oder Tod aufgrund eines Arbeitsunfalls auch vor Erfüllung der Mindestversicherungszeit. Der Umlagesatz 2019 betrug 6,3 v. H. davon entfallen auf den Arbeitgeber 5,75 v. H. und auf den Arbeitnehmer 0,55 v. H. Zusätzlich ist ein Sanierungsgeld von 2,2 v. H. der zusatzversorgungspflichtigen Entgelte zu entrichten. Der Zusatzbeitrag betrug 0,40 v. H.. In 2019 betrugen die umlagepflichtigen Entgelte T€ 2.242 (Vorjahr: T€ 2.176). Die Zahl der anspruchsberechtigten Arbeitnehmer beträgt insgesamt 46,73 Personen.

4. Abschlussprüferhonorar:

Das Honorar für die Jahresabschlussprüfung beläuft sich auf T€ 20 (Vorjahr: T€ 14). Beratungsleistungen wurden nicht in Anspruch genommen.

5. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen:

Im Wirtschaftsjahr wurden keine zu marktunüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vorgenommen.

6. Finanzinstrumente:

Zum 31. Dezember 2019 waren keine derivativen Finanzinstrumente insbesondere zur Begrenzung von Zinsänderungsrisiken im Bestand (Vorjahreswerte in Klammern):

Bezeichnung Währung Nominalbetrag Ende Marktwert
Zinsswap EUR 0,00 15.02.2019 0,00
(11.348,11) (-313,45)

7. Belegschaft:

Von durchschnittlich 43,28 beschäftigten Arbeitnehmern (ohne Azubi und Werkleitung) waren 19,00 im handwerklichen Bereich und 24,28 im Verwaltungsbereich beschäftigt.

8. Ergebnisverwendung:

Die Werkleitung schlägt vor, den Jahresgewinn in Höhe von € 734.282,53 (Vorjahr: € 906.083,65) auf neue Rechnung vorzutragen.

E. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Wirtschaftsjahres eingetreten sind und wesentliche Auswirkungen auf die Darstellung der Lage des Eigenbetriebes für das Wirtschaftsjahr haben, sind uns nicht bekannt.

 

Neckarsulm, den 21.04.2021

STADTWERKE NECKARSULM

Thomas Haag, Werkleiter

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM WIRTSCHAFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2019

Posten des Anlagevermögens Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.19 Zugang Umbuchung Abgang Zuschuss (Z) Stand 31.12.19
+/-
Gesamt
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen und ähnliche Rechte 2.200.086,74 17.428,20 -,-- -,-- 2.217.514,94
Zwischensumme I 2.200.086,74 17.428,20 2.217.514,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte m. Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 8.692.350,14 5.522,60 -,-- -,-- 8.697.872,74
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 4.647,64 -,-- -,-- -,-- 4.647,64
3. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu Nr.1 gehören 5.485.118,72 3.359,00 -,-- -,-- 5.488.477,72
4. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen -,-- (Z)
14.832.983,90 1.089.478,52 82,05 -,-- 15.922.544,47
5. Verteilungsanlagen 64.357.299,14 1.293.668,18 45.836,16 15.330,80 65.191.503,81
489.968,87 (Z)
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.543.783,60 326.560,63 5.357,00 3.454,15 5.872.247,08
7. Anlagen im Bau 232.717,58 221.815,60 ./. 51.275,21 -,-- 403.257,97
Zwischensumme II 99.148.900,72 2.940.404,53 ./. 51.275,21 18.784,95 101.580.551,43
489.968,87 (Z)
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 921.708,28 360.109,00 -,-- -,-- 1.281.817,28
Zwischensumme III 921.708,28 360.109,00 -,-- -,-- 1.281.817,28
Endsumme I + II + III 102.270.695,74 3.317.941,73 ./. 51.275,21 18.784,95 105.079.883,65
489.968,87 (Z)
Posten des Anlagevermögens Abschreibungen
Stand 1.1.19 AfA im Wirtsch. Jahr anges.AfA a.d.ausgw. Abgänge Stand 31.12.19
Gesamt
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen und ähnliche Rechte 2.035.401,74 52.155,20 -,-- 2.087.556,94
Zwischensumme I 2.035.401,74 52.155,20 2.087.556,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte m. Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 3.685.878,97 162.285,60 -,-- 3.848.164,57
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten -,-- -,-- -,-- -,--
3. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu Nr.1 gehören 3.690.500,72 103.193,00 -,-- 3.793.693,72
4. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen
10.623.974,90 472.304,57 -,-- 11.096.279,47
5. Verteilungsanlagen 51.562.759,14 1.416.981,13 14.126,46 52.965.613,81
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.186.022,60 208.270,63 3.454,15 4.390.839,08
7. Anlagen im Bau -,-- -,-- -,-- -,--
Zwischensumme II 73.749.136,33 2.363.034,93 17.580,61 76.094.590,65
III. Finanzanlagen
Beteiligungen -,-- -,-- -,-- -,--
Zwischensumme III -,-- -,-- -,-- -,--
Endsumme I + II + III 75.784.538,07 2.415.190,13 17.580,61 78.182.147,59
Posten des Anlagevermögens Buchrestwerte Kennzahlen
31.12.19 31.12.18 durchschnittl.
AfA Satz Restb. wert
% %
Gesamt
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen und ähnliche Rechte 129.958,00 164.685,00 2,4% 5,9%
Zwischensumme I 129.958,00 164.685,00 2,4% 5,9%
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte m. Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 4.849.708,17 5.006.471,17 1,9% 55,8%
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 4.647,64 4.647,64 0,0% 100,0%
3. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu Nr.1 gehören 1.694.784,00 1.794.618,00 1,9% 30,9%
4. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen
4.826.265,00 4.209.009,00 3,0% 30,3%
5. Verteilungsanlagen 12.225.890,00 12.794.540,00 2,2% 18,8%
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.481.408,00 1.357.761,00 3,5% 25,2%
7. Anlagen im Bau 403.257,97 232.717,58 0,0% 100,0%
Zwischensumme II 25.485.960,78 25.399.764,39 2,3% 25,1%
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 1.281.817,28 921.912,80 0,0% 100,0%
Zwischensumme III 1.281.817,28 921.912,80 0,0% 100,0%
Endsumme I + II + III 26.897.736,06 26.486.362,19 2,3% 25,6%
Posten des Anlagevermögens Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.19 Zugang Umbuchung +/- Abgang Zuschuss (Z) Stand 31.12.19
I. Gasversorgung
1. Konzessionen und ähnliche Rechte 675.798,64 -,-- -,-- -,-- 675.798,64
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 8.887,28 -,-- -,-- -,-- 8.887,28
5. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu Nr.2 gehören 126.383,22 3.359,00 -,-- -,-- 129.742,22
6. Erzeugungs- und Bezugsanlagen Betriebseinrichtung des Bezugs 410.682,15 6.941,64 -,-- -,-- 417.623,79
7. Verteilungsanlagen
- Druckregelung 1.530.088,14 96.674,31 -,-- -,-- 1.626.762,45
125.684,29 (Z)
- Leitungsnetz und Hausanschlüsse 21.954.717,16 139.474,77 -,-- 5.444,72 21.963.062,92
- Meßeinrichtungen (einschl. Lagerbestand) 442.246,75 25.523,36 -,-- -,-- 467.770,11
9. Betriebs- und Geschäftsausstattung 449.310,39 23.156,79 -,-- 3.454,15 469.013,03
25.598.113,73 295.129,87 -,-- 8.898,87 25.758.660,44
125.684,29 (Z)
Posten des Anlagevermögens Abschreibungen
Stand 1.1.19 AfA im Wirtsch. Jahr Afa Umbuchung +/- anges.AfA a.d.ausgw. Abgänge Stand 31.12.19
I. Gasversorgung
1. Konzessionen und ähnliche Rechte 660.090,64 5.816,00 -,-- -,-- 665.906,64
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten -,-- -,-- -,-- -,-- -,--
5. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu Nr.2 gehören 77.944,22 3.170,00 -,-- -,-- 81.114,22
6. Erzeugungs- und Bezugsanlagen Betriebseinrichtung des Bezugs 393.406,15 7.054,64 -,-- --- 400.460,79
7. Verteilungsanlagen
- Druckregelung 1.205.562,14 52.888,31 -,-- -,-- 1.258.450,45
- Leitungsnetz und Hausanschlüsse 17.466.392,16 465.486,14 -,-- 5.051,38 17.926.826,92
- Meßeinrichtungen (einschl. Lagerbestand) 316.222,75 18.063,36 -,-- -,-- 334.286,11
9. Betriebs- und Geschäftsausstattung 343.545,39 15.995,79 -,-- 3.454,15 356.087,03
20.463.163,45 568.474,24 -,-- 8.505,53 21.023.132,16
Posten des Anlagevermögens Buchrestwerte Kennzahlen
31.12.19 31.12.18 durchschnittl.
AfA Satz Restb. wert
% %
I. Gasversorgung
1. Konzessionen und ähnliche Rechte 9.892,00 15.708,00 0,9% 2,3%
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 8.887,28 8.887,28 0,0% 100,0%
5. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu Nr.2 gehören 48.628,00 48.439,00 2,4% 37,3%
6. Erzeugungs- und Bezugsanlagen Betriebseinrichtung des Bezugs 17.163,00 17.276,00 1,7% 4,1%
7. Verteilungsanlagen
- Druckregelung 368.312,00 324.526,00 3,3% 19,9%
- Leitungsnetz und Hausanschlüsse 4.036.236,00 4.488.325,00 2,1% 20,4%
- Meßeinrichtungen (einschl. Lagerbestand) 133.484,00 126.024,00 3,9% 26,9%
9. Betriebs- und Geschäftsausstattung 112.926,00 105.765,00 3,4% 22,6%
4.735.528,28 5.134.950,28 2,2% 18,4%
Posten des Anlagevermögens Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2019 Zugang Umbuchung +/- Abgang Zuschuss (Z) Stand 31.12.19
II. Wasserversorgung
1. Konzessionen und ähnliche Rechte 362.066,19 -,-- -,-- 362.066,19
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 1.114.221,13 -,-- -,-- -,-- 1.114.221,13
4. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 4.647,64 -,-- -,-- -,-- 4.647,64
5. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu Nr. 2 gehören 478.547,05 -,-- -,-- -,-- 478.547,05
6. Wassergewinnungs- und Bezugsanlagen Betriebseinrichtungen der Gewinnung 4.965.550,04 90.251,95 82,05 -,-- 5.055.884,04
7. Verteilungsanlagen
- Speicheranlagen 3.253.044,72 15.604,77 -,-- -,-- 3.268.649,49
211.008,03 (Z)
- Leitungsnetz und Hausanschlüsse 26.155.956,79 133.075,29 -,-- 9.886,08 26.068.137,97
- Meßeinrichtungen (einschl.Lagerbestand) 571.095,05 19.098,96 -,-- -,-- 590.194,01
9. Betriebs- und Geschäftsausstattung 530.034,73 177,40 -,-- -,-- 530.212,13
37.435.163,34 258.208,37 82,05 9.886,08 37.472.559,65
211.008,03 (Z)
Posten des Anlagevermögens Abschreibungen
Stand 1.1.19 AfA im Wirtsch. Jahr Afa Umbuchung +/- anges.AfA a.d.ausgw. Abgänge Stand 31.12.19
II. Wasserversorgung
1. Konzessionen und ähnliche Rechte 345.508,19 1.281,00 -,-- -,-- 346.789,19
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 103.090,28 22.533,00 -,-- -,-- 125.623,28
4. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten -,-- -,-- -,-- -,-- -,--
5. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu Nr. 2 gehören 146.662,05 10.080,00 -,-- -,-- 156.742,05
6. Wassergewinnungs- und Bezugsanlagen Betriebseinrichtungen der Gewinnung 2.796.082,04 180.314,00 -,-- -,-- 2.976.396,04
7. Verteilungsanlagen
- Speicheranlagen 1.860.403,72 117.845,77 -,-- -,-- 1.978.249,49
- Leitungsnetz und Hausanschlüsse 22.269.913,79 419.587,26 -,-- 9.075,08 22.680.425,97
- Meßeinrichtungen (einschl.Lagerbestand) 465.299,05 28.699,96 -,-- -,-- 493.999,01
9. Betriebs- und Geschäftsausstattung 331.978,73 22.997,40 -,-- -,-- 354.976,13
28.318.937,85 803.338,39 -,-- 9.075,08 29.113.201,16
Posten des Anlagevermögens Buchrestwerte Kennzahlen
31.12.19 31.12.18 durchschnittl.
AfA Satz Restb. wert
% %
II. Wasserversorgung
1. Konzessionen und ähnliche Rechte 15.277,00 16.558,00 0,4% 4,2%
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 988.597,85 1.011.130,85 0,0% 88,7%
4. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 4.647,64 4.647,64 0,0% 100,0%
5. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu Nr. 2 gehören 321.805,00 331.885,00 2,1% 67,2%
6. Wassergewinnungs- und Bezugsanlagen Betriebseinrichtungen der Gewinnung 2.079.488,00 2.169.468,00 3,6% 41,1%
7. Verteilungsanlagen
- Speicheranlagen 1.290.400,00 1.392.641,00 3,6% 39,5%
- Leitungsnetz und Hausanschlüsse 3.387.712,00 3.886.043,00 1.6% 13.0%
- Meßeinrichtungen (einschl.Lagerbestand) 96.195,00 105.796,00 4,9% 16,3%
9. Betriebs- und Geschäftsausstattung 175.236,00 198.056,00 4,3% 33,1%
8.359.358,49 9.116.225,49 2,1% 22,3%
Posten des Anlagevermögens Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.19 Zugang Umbuchung +/- Abgang Zuschuss (Z) Stand 31.12.19
III. Wärmeversorgung
1. Konzessionen und ähnliche Rechte 143.372,63 1.830,41 -,-- -,-- 145.203,04
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 633.120,07 -,-- -,-- -,-- 633.120,07
5. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu Nr. 2 gehören 2.708.779,24 -,-- -,-- -,-- 2.708.779,24
6. Erzeugungs- und Bezugsanlagen Betriebseinrichtungen de Erzeugung 7.894.236,70 990.840,23 -,-- -,-- 8.885.076,93
6.1. Solaranlage 1.562.515,01 1.444,70 -,-- -,-- 1.563.959,71
7. Verteilungsanlagen
- Speicheranlagen 606.390,09 -,-- -,-- -,-- 606.390,09
153.276,55 (Z)
- Leitungsnetz und Hausanschlüsse 8.237.550,43 803.478,82 45.836,16 -,-- 8.933.588,86
- Übergabestationen 952.745,98 -,-- -,-- -,-- 952.745,98
- Meßeinrichtungen (einschl. Lagerbestand) 301.092,04 60.737,90 361.829,94
- Stromkabel 352.371,99 -,-- -,-- -,-- 352.371,99
9. Betriebs- und Geschäftsausstattung 687.872,16 183.724,73 -'-- 871.596,89
24.080.046,34 2.042.056,79 45.836,16 -,-- 26.014.662,74
153.276,55 (Z)
Posten des Anlagevermögens Abschreibungen
Stand 1.1.19 Afa im Wirtsch. Jahr Afa Umbuchung +/- anges.AfA a.d.ausgw. Abgänge Stand 31.12.19
III. Wärmeversorgung
1. Konzessionen und ähnliche Rechte 107.849,63 8.173,41 -,-- -,-- 116.023,04
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 471.200,01 4.323,00 -,-- -,-- 475.523,01
5. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu Nr. 2 gehören 1.294.485,24 89.943,00 -,-- -,-- 1.384.428,24
6. Erzeugungs- und Bezugsanlagen Betriebseinrichtungen de Erzeugung 6.138.061,70 249.384,23 -,-- -,-- 6.387.445,93
6.1. Solaranlage 1.296.425,01 35.551,70 -,-- -,-- 1.331.976,71
7. Verteilungsanlagen
- Speicheranlagen 358.963,09 19.681,00 -,-- -,-- 378.644,09
- Leitungsnetz und Hausanschlüsse 6.204.809,43 247.235,43 -,-- -,-- 6.452.044,86
- Übergabestationen 793.631,98 18.260,00 -,-- -,-- 811.891,98
- Meßeinrichtungen (einschl. Lagerbestand) 274.925,04 27.633,90 302.558,94
- Stromkabel 346.635,99 1.600,00 -,-- -,-- 348.235,99
9. Betriebs- und Geschäftsausstattung 379.370,16 34.900,73 -,-- -'-- 414.270,89
17.666.357,28 736.686,40 -,-- -,-- 18.403.043,68
Posten des Anlagevermögens Buchrestwerte Kennzahlen
31.12.19 31.12.18 durchschnittl.
AfA Satz Restb. wert
% %
III. Wärmeversorgung
1. Konzessionen und ähnliche Rechte 29.180,00 35.523,00 5,6% 20,1%
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 157.597,06 161.920,06 0,7% 24,9%
5. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu Nr. 2 gehören 1.324.351,00 1.414.294,00 3,3% 48,9%
6. Erzeugungs- und Bezugsanlagen Betriebseinrichtungen de Erzeugung 2.497.631,00 1.756.175,00 2,8% 28,1%
6.1. Solaranlage 231.983,00 266.090,00 2,3% 14,8%
7. Verteilungsanlagen
- Speicheranlagen 227.746,00 247.427,00 3,2% 37,6%
- Leitungsnetz und Hausanschlüsse 2.481.544,00 2.032.741,00 2,8% 27,8%
- Übergabestationen 140.854,00 159.114,00 1,9% 14,8%
- Meßeinrichtungen (einschl. Lagerbestand) 59.271,00 26.167,00 7,6% 16,4%
- Stromkabel 4.136,00 5.736,00 0,5% 1,2%
9. Betriebs- und Geschäftsausstattung 457.326,00 308.502,00 4,0% 52,5%
7.611.619,06 6.413.689,06 2,8% 29,3%
Posten des Anlagevermögens Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2019 Zugang Umbuchung +/- Abgang Stand 31.12.2019
IV. Tiefgaragen
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 891.068,90 -,-- -,-- -,-- 891.068,90
5. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu Nr.2 gehören 2.171.409,21 -,-- -,-- -,-- 2.171.409,21
3.062.478,11 -,-- -,-- -,-- 3.062.478,11
Posten des Anlagevermögens Abschreibungen
Stand 01.01.2019 AfA im Wirtsch. Jahr anges.Afa a.d.ausgw. Abgänge Stand 31.12.2019
IV. Tiefgaragen
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 826.556,14 -,-- -,-- 826.556,14
5. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu Nr.2 gehören 2.171.409,21 -,-- -,-- 2.171.409,21
2.997.965,35 -,-- -,-- 2.997.965,35
Posten des Anlagevermögens Buchrestwerte Kennzahlen
31.12.2019 31.12.2018 durchschnittl.
AfA Satz Restb. wert
% %
IV. Tiefgaragen
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 64.512,76 64.512,76 0,0% 7,2%
5. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu Nr.2 gehören -,-- -,-- 0,0% 0,0%
64.512,76 64.512,76 0,0% 2,1%
Posten des Anlagevermögens Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand Zugang Umbuchung Abgang Stand
1.1.19 +/- Zuschuss (Z) 31.12.19
V. Gemeinsame Anlagen
1. Konzessionen und ähnliche Rechte 1.018.849,28 15.597,79 -,-- -,-- 1.034.447,07
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte m. Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 6.045.052,76 5.522,60 -,-- -,-- 6.050.575,36
9. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.876.566,32 119.501,71 5.357,00 -,-- 4.001.425,03
10.940.468,36 140.622,10 5.357,00 -,-- 11.086.447,46
Summe I - V 101.116.269,88 2.736.017.13 51.275,21 18.784,95 103.394.808,40
489.968,87 (Z)
VI. Anlagen im Bau
2. Gasversorgung 20.295,34 50.088,03 -,-- -,-- 70.383,37
3. Wasserversorgung 112.785,31 73.500,19 ./. 82,05 186.203,45
4. Wärmeversorgung 60.538,79 93.289,72 ./. 45.836,16 -,-- 107.992,35
5. Gemeinsame Anlagen 39.098,14 4.937,66 5.357,00 -,-- 38.678,80
232.717,58 221.815,60 ./. 51.275,21 -,-- 403.257,97
Summe I - VI 101.348.987,46 2.957.832,73 18.784,95 103.798.066,37
489.968,87 (Z)
Posten des Anlagevermögens Abschreibungen
Stand Afa im Afa anges.AfA Stand
1.1.19 Wirtsch. Jahr Umbuchung +/- a.d.ausgw. Abgänge 31.12.19
V. Gemeinsame Anlagen
1. Konzessionen und ähnliche Rechte 921.953,28 36.884,79 -,-- -,-- 958.838,07
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte m. Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 2.285.032,54 135.429,60 -,-- -,-- 2.420.462,14
9. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.131.128,32 134.376,71 -,-- -,-- 3.265.505,03
6.338.114,14 306.691,10 -,-- 6.644.805,24
Summe I - V 75.784.538,07 2.415.190,13 17.580,61 78.182.147.59
VI. Anlagen im Bau
2. Gasversorgung -,- -,-- -,-- -,-- -,--
3. Wasserversorgung -,--
4. Wärmeversorgung -,-- -,-- -,-- -,--
5. Gemeinsame Anlagen -,-- -,-- -,-- -,--
-,-- -,-- -,-- -,-- -,--
Summe I - VI 75.784.538,07 2.415.190,13 17.580,61 78.182.147,59
Posten des Anlagevermögens Buchrestwerte Kennzahlen
31.12.19 31.12.18 durchschnittl.
AfA Satz Restb. wert
% %
V. Gemeinsame Anlagen
1. Konzessionen und ähnliche Rechte 75.609,00 96.896,00 3,6% 7,3%
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte m. Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 3.630.113,22 3.760.020,22 2,2% 60,0%
9. Betriebs- und Geschäftsausstattung 735.920,00 745.438,00 3,4% 18,4%
4.441.642,22 4.602.354,22 2,8% 40,1%
Summe I - V 25.212.660,81 25.331.731,81 2.3% 24,4%
VI. Anlagen im Bau
2. Gasversorgung 70.383,37 20.295,34 0,0% 100,0%
3. Wasserversorgung 186.203,45 112.785,31 0,0% 100,0%
4. Wärmeversorgung 107.992,35 60.538,79 0,0% 100,0%
5. Gemeinsame Anlagen 38.678,80 39.098,14 0,0% 100,0%
403.257,97 232.717,58 0,0% 100,0%
Summe I - VI 25.615.918,78 25.564.449,39 2,3% 24,7%
Posten des Anlagevermögens Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand Zugang Umbuchung Abgang Stand 31.12.19
+/-
VII. Finanzanlagen
Beteiligungen 921.708,28 360.109,00 -,-- -,-- 1.281.817,28
921.708,28 360.109,00 -,-- -,-- 1.281.817,28
Gesamtsumme 102.270.695,74 3.317.941,73 -,-- 18.784,95 105.079.883,65
489.968,87 (Z)
Posten des Anlagevermögens Abschreibungen
Stand 1.1.19 Afa im Wirtsch. Jahr anges.AfA a.d.ausgw. Abgänge Stand 31.12.19
VII. Finanzanlagen
Beteiligungen -,-- -,-- -,-- -,--
-,-- -,-- -,-- -,--
Gesamtsumme 75.784.538,07 2.415.190,13 17.580,61 78.182.147,59
Posten des Anlagevermögens Buchrestwerte Kennzahlen
31.12.19 31.12.18 durchschnittl.
AfA Satz Restb. wert
% %
VII. Finanzanlagen
Beteiligungen 1.281.817,28 921.912,80 0,0% 100,0%
1.281.817,28 921.912,80 0,0% 100,0%
Gesamtsumme 26.897.736,06 26.486.362,19 2,3% 25,6%

LAGEBERICHT FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR 2019

A. Geschäftsentwicklung und Rahmenbedingung

Allgemeine Wirtschaftslage

In Deutschland verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum gegenüber dem Vorjahr auf nach wie vor hohem Niveau, wobei der private und staatliche Verbrauch wesentliche Säule der Expansion blieb. Das Wirtschaftswachstum lag somit 2019 bei nur 0,6 Prozent und wurde vor allem durch die schwache Produktion der Automobilindustrie abgeschwächt. Zusätzlich hat sich in 2019 nochmals der Stand an Erwerbstätigen um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Im Durchschnitt lagen die Temperaturen 2019 etwas unter den Vorjahreswerten von 2018. Es war aber immer noch das zweitwärmste Jahr seit den Aufzeichnungen im Jahr 1881. Die Monate Januar bis April wiesen eine positive Temperaturanomalie auf. Nur der Mai war kühler und beendete damit erstmals die Periode zu warmer Monate. Ab Juni waren dann wieder alle Monate überdurchschnittlich warm. Die hauptsächlich temperaturabhängige Gasnachfrage wurde durch die vergleichsweise warmen Temperaturen und das schwächere Wirtschaftswachstum beeinflusst. Nach Berechnungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft ist die deutsche Stromnachfrage im Vorjahresvergleich um 2,0 Prozent gesunken und der deutsche Gasverbrauch stieg um 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr an. Der Zuwachs ist u.a. auf die bessere Wettbewerbsfähigkeit von Erdgas bei der Strom- und Wärmeerzeugung im Vergleich zu anderen Energieträgern zurückzuführen (Einsatz in Kraft- und Heizwerken). Die wichtigsten Energieträger waren auch 2019 Mineralöl und Erdgas, wobei der Trend weiter Richtung erneuerbare Energien geht.

Der Ölpreis ist 2019 mit einem Durchschnittspreis von ca. 62,4 US $ pro Barrel Rohöl, im Vergleich zum Vorjahr mit durchschnittlich ca. 70,0 US $ gefallen. In den ersten 4 Monaten kam es auf Grund der konsequenten Verknappung durch die OPEC, zu einem stetigen Anstieg. Preisdämpfend standen dagegen das US Schieferöl und die schwierigen Verhandlungen zwischen Washington und Peking um einen Außenhandelsdeal. Anfang Juli einigten sich zwar die OPEC und die Plus-Partner auf eine Verlängerung der Förderquoten, aber es reichte nicht um eine Preiswendung herbeizuführen. Großbritannien bestätigte den Brexit-Kurs von Johnsen und somit würde Großbritannien die EU verlassen. Im Handelskonflikt USA/China verständigte man sich letztendlich auf einen "kleinen" Deal.

Die Stadtwerke Neckarsulm

Die Stadtwerke Neckarsulm sind ein kommunales Versorgungsunternehmen. Sie sind ein Eigenbetrieb der Stadt Neckarsulm ohne eigene Rechtspersönlichkeit. Das Kerngeschäft der Stadtwerke ist die Versorgung von Industrie- und Haushaltskunden mit Strom, Gas, Wasser und Wärme, sowie der Betrieb von Tiefgaragen. Die Stromerzeugung in unseren Blockheizkraftwerken und im Biomasseheizkraftwerk ist von geringem Umfang.

Seit dem 1. Juli 2010 beliefern wir auch Gaskunden außerhalb unseres Netzgebietes und seit dem 1. Januar 2019 sind wir in den Stromvertrieb eingestiegen. Hier beliefern wir nicht nur Kunden in Neckarsulm sondern auch in der ganzen Region.

Geschäftsentwicklung

Die Durchschnittstemperatur im Jahr 2019 war im Vergleich zum Vorjahr etwas kälter. Die Abgabemenge im Betriebszweig Wasser ist annähernd konstant geblieben. Die Abgabemenge im Betriebszweig Wärme ist durch die Gewinnung vor allem neuer Großkunden, im Vergleich zu der Menge von 2018 gestiegen. Die Gasabgabemenge ist gegenüber dem Vorjahr, infolge der zunehmenden Anzahl an versorgten Kunden außerhalb unseres Netzgebietes, gestiegen. Im Betriebszweig Strom haben wir die Planvorgaben erreicht.

Die Stromabgabe lag im ersten Berichtsjahr bei 641 kWh.

Die Gasabgabe (405.564 MWh; Vorjahr 306.137 MWh) hat im Berichtsjahr um 99.427 MWh bzw. 32,5 v. H. zugenommen.

Die Wasserabgabe (1.822 Tsd. m 3 ; Vorjahr 1.859 Tsd. m 3 ) hat im Berichtsjahr um 37 Tsd. m 3 bzw. 2,0 v. H. abgenommen.

Die Wärmeabgabe (40.221 MWh; Vorjahr 38.477 MWh) hat im Berichtsjahr um 1.744 MWh oder 4,5 v. H. zugenommen. Zusammen mit der Stromabgabe (ohne Eigenverbrauch) von 4.666 MWh (Vorjahr 5.865 MWh) ergab sich eine Abgabenzunahme von 545 MWh (1,2 v. H.) auf insgesamt 44.887 MWh (Vorjahr 44.342 MWh).

Der Gesamtjahresumsatz der Stadtwerke stieg von T€ 20.141 um T€ 4.364 (21,7 v. H.) auf T€ 24.505.

Die Geschäftsentwicklung hat bis auf die Spartenergebnisse Strom- und Gasversorgung die Erwartungen für 2019 übertroffen und zu einem sehr erfreulichen Gesamtergebnis geführt.

B. Ertragslage

Im Jahr 2019 wurde ein Jahresgewinn von T€ 734 erwirtschaftet. Gegenüber dem Vorjahresgewinn in Höhe von T€ 906 hat sich das Ergebnis um T€ 172 verschlechtert. Die einzelnen Betriebszweige entwickelten sich wie folgt:

Ergebnis 2019 Ergebnis 2018 Differenz Veränderung in v. H.
Betriebszweig in T€ in T€ in T€
Stromversorgung ./. 70 0 ./. 70 -,--
Gasversorgung 256 886 ./. 630 ./. 71,1
Wasserversorgung 634 549 85 15,5
Wärmeversorgung ./. 185 ./. 560 375 67,0
Tiefgaragen 31 27 4 14,8
Nebengeschäfte 68 4 64 1.600,0

Die Verschlechterung in der Gasversorgung ist insbesondere auf den gestiegenen Preisdruck, vor allem in anderen Netzgebieten, sowie auf die nicht vorhersehbare deutliche Erhöhung der Bilanzierungsumlagen zurückzuführen. Im Wasser ist die Verbesserung auf die gestiegenen Abgabepreise zurückzuführen. Die Verbesserung in der Sparte Wärme ist vor allem auf die höheren Abgabemengen zurückzuführen. Dennoch ist das Ergebnis weiterhin negativ wegen der abzuführenden Konzessionsabgabe (Gestattungsentgelt) und den vermehrten Instandhaltungsarbeiten im Wärmenetz. Das negative Ergebnis bei der Stromversorgung ist auf Einmaleffekte wie Markteinführung, Marketingmaßnahmen und Einrichtung der IT-Umgebung zurück zuführen.

Stromversorgung

Die Umsatzerlöse aus der Stromabgabe (ohne Eigenverbrauch) belaufen sich auf T€ 147.

Die Anzahl der versorgten Kunden beläuft sich auf 318.

Der Materialaufwand liegt bei T€ 141.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf T€ 64.

Gasversorgung

Die Umsatzerlöse aus der Gasabgabe (ohne Innenlieferungen) sind von T€ 11.705 um T€ 3.881 (33,2 v. H.) auf T€ 15.586 gestiegen. Ausschlaggebend für die Verbesserung war die erhebliche Erhöhung der Verkaufsmenge (vorwiegend in fremden Netzgebieten).

Die Anzahl der angeschlossenen Zähler im eigenen Netz erhöhte sich um 43 Stück auf 4.741 Zähler.

Der Materialaufwand (ohne Netzentgelte eigenes Netz) ist von T€ 10.046 um T€ 4.410 (43,9 v. H.) auf T€ 14.456 gestiegen. Dies ist auf den höheren Gasbezug durch gestiegene Abnahmemengen in den fremden Netzen zurückzuführen.

Die Personalaufwendungen sind von T€ 431 um T€ 1 (0,2 v. H.) auf T€ 430 gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von T€ 229 um T€ 34 (14,8 v. H.) auf T€ 263 hauptsächlich durch höhere Prüfungs- und Beratungskosten gestiegen.

Die Konzessionsabgabe Gas 2019 in Höhe von 158 T€ (Vorjahr T€ 154) konnte preisrechtlich erwirtschaftet werden und ist gemäß Konzessionsvertrag in voller Höhe abzuführen.

Gasverteilung

Die über das Netz der Stadtwerke Neckarsulm transportierte Menge hat sich von 225.552.768 kWh auf 237.408.815 kWh erhöht. Der eigene Gasvertrieb setzte mehr als im Vorjahr ab. Die Durchleitungsmenge im eigenen Vertrieb stieg von 132.368.294 kWh auf 140.093.630 kWh. Die Durchleitungsmenge von fremden Lieferanten ist im Wirtschaftsjahr von 93.184.474 kWh auf 97.315.185 kWh gestiegen.

Entgegen der Mengenentwicklung im eigenen Netz sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr von T€ 3.337 (inkl. Auflösung für empfangene Ertragszuschüsse) auf T€ 3.269 gefallen.

Der Stand des Regulierungskontos für die Gasnetzentgelte zum 31. Dezember 2019 beträgt T€ 624 zu Gunsten der Stadtwerke (Vorjahr: T€ 318).

Wasserversorgung

Auch im Berichtsjahr 2019 haben die Stadtwerke Neckarsulm ihre Versorgungsaufgabe, die Kunden mit Trinkwasser zu beliefern, erfüllt. Es wurde stets Wasser, das den gesetzlichen Anforderungen entspricht, in ausreichender Menge abgegeben. Das abgegebene Mischwasser (Bodenseewasser und Eigenförderung) liegt im Härtebereich 2 bzw. 3.

Die Umsatzerlöse aus der Wasserabgabe (ohne Innenlieferungen) sind von T€ 4.019 um T€ 187 (4,7 v. H.) auf T€ 4.206 gestiegen. Die Steigerung ist preisbedingt, da die Abgabepreise zum 01. Januar 2019 erhöht wurden.

Die Anzahl der angeschlossenen Zähler vermehrte sich um 16 Stück auf 6.289 Zähler.

Der Materialaufwand ist von T€ 935 um T€ 16 (1,7 v.H.) auf T€ 951 gestiegen. Dies ist insbesondere auf die gestiegenen Bezugskosten zurückzuführen.

Die Personalaufwendungen sind von T€ 470 um T€ 33 (7,0 v. H.) auf T€ 437 gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von T€ 131 um T€ 27 (20,6 v. H.) auf T€ 158 hauptsächlich durch höhere Einzelwertberichtigungen gestiegen.

Die Konzessionsabgabe Wasser 2019 in Höhe von T€ 406 (Vorjahr T€ 378) konnte vollständig erwirtschaftet werden. Für 2020 planen wir auch mit einer voll erwirtschafteten Konzessionsabgabe.

Wärmeversorgung

Die Umsatzerlöse aus der Wärmeabgabe einschließlich der Stromerzeugung aus den Blockheizkraftwerken (BHKW) sind von T€ 3.945 um T€ 178 (4,5 v. H.) auf T€ 4.123 gestiegen.

Die Arbeitspreise wurden zum 01.04. anhand einer neuen Preisformel erstmals festgelegt.

Die Abnehmerzahl hat sich um 7 Abnehmer auf 536 erhöht.

Der Materialaufwand inkl. der Gasinnenlieferungen ist von T€ 2.487 um T€ 185 (7,4 v. H.) auf T€ 2.672 gestiegen. Dies ist auf die höheren Gasinnenlieferungen zurückzuführen.

Die Personalaufwendungen sind von T€ 531 um T€ 89 (16,8 v. H.) auf T€ 442 gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von T€ 103 um T€ 3 (2,9 v. H.) auf T€ 106 gestiegen.

Das Gestattungsentgelt Wärme (Konzessionsabgabe) 2019 in Höhe von T€ 34 (Vorjahr T€ 29) konnte vollständig erwirtschaftet werden.

Tiefgaragen

Im Betriebszweig Tiefgaragen ergibt sich ein Gewinn in Höhe von T€ 32 (Vorjahr T€ 27).

C. Vermögens- und Finanzanlage

Die Bilanzsumme der Stadtwerke Neckarsulm beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2019 rund T€ 33.259. Dies entspricht einer Verminderung im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 v. H. Das Anlagevermögen hat durch die höhere Investitionssumme zugenommen. Abgeschwächt wurde dies durch die Abnahme das Umlaufvermögen, vor allem die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände.

Die Verminderung der Passivseite in Höhe von T€ 224 erklärt sich im Wesentlichen durch die Abnahme bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Eigenkapitalquote (inkl. der empfangenen Ertragszuschüsse) beträgt nunmehr 36,8 v. H. (Vorjahr: 34,6 v. H.).

Investitionen

Die größten Investitionen im Jahr 2019 waren die Erweiterung der Kesselanlage im Biomasseheizkraftwerk Trendpark, die Rohrnetzerneuerung des Olgaweges und die Beteiligung an der Südwestdeutschen Stromhandels GmbH.

Die Investitionen 2019 verteilen sich wie folgt:

davon im Bau
T€ T€
Gasversorgung 345 50
Wasserversorgung 332 74
Wärmeversorgung 2.135 93
Tiefgaragen 0 0
Gemeinsame Anlagen 146 5
Beteiligungen 360 0
Gesamt 3.318 222

Größere geplante Bauvorhaben für das Jahr 2020 sind der Neubau des Hochbehälters 2 sowie die Rohrnetzerweiterung in der Friedhofstraße.

Entwicklung des Eigenkapitals

Stand 01.01.2019 Zugang Entnahme Stand 31.12.2019
Stammkapital 10.000.000,00 -,-- -,-- 10.000.000,00
Allgemeine Rücklage 7.745.978,93 -,-- -,-- 7.745.978,93
Gewinn/Verlust (-) ./. 6.397.763,12 734.282,53 -,-- ./. 5.663.480,59
11.348.215,81 734.282,53 -,-- 12.082.498,34

Entwicklung der Rückstellungen

Stand 01.01.2019 Zugang Verbrauch Auflösung (A) Stand 31.12.2019
Rückstellungen für Pensionen 307.712,00 13.315,00 -,-- 321.027,00
Steuerrückstellungen 64.000,00 36.733,00 46.017,72 36.733,00
(A) 17.982,28
Sonstige Rückstellungen 837.029,20 686.085,68 658.381,59 816.565,85
(A) 48.167,44
704.399,31
1.208.741,20 736.133,68 (A) 66.149,72 1.174.325,85

Die detaillierte Entwicklung der Sonstigen Rückstellungen ist im Anhang ersichtlich.

Kapitalfluss

Der Cash-Flow entwickelte sich in 2019 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:

2019 2018
T€ T€
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 4.253 .2.458
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -2.832 -1.046
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.774 -1.897
Veränderungen der Finanzmittel -353 -485
Finanzmittelbestand am 01.01. 1.386 1.871
Finanzmittelbestand am 31.12. 1.033 1.386

Die Kapitalflussrechnung zeigt die Herkunft und Verwendung der Geldströme in den Wirtschaftsjahren 2019 und 2018.

Der Bestand an flüssigen Mitteln hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 352 auf T€ 1.034 verringert. Grund hierfür ist im Wesentlichen die Begleichung von Investitionsaufwendungen.

Die Stadtwerke Neckarsulm haben ihre Zahlungsverpflichtungen im zurückliegenden Geschäftsjahr vollständig erfüllt. Zur Finanzierung der Investitionen musste kein zusätzliches Darlehen aufgenommen werden.

D. Prognosebericht

Das Gesamtbetriebsergebnis 2020 wird voraussichtlich mit einem Gewinn abschließen. Der Grund dafür wird in der Gasversorgung mit ihren weiterhin zu erwartenden niedrigen Gasbezugspreisen und einer mit 2019 vergleichbaren Abgabe liegen.

Im Betriebszweig Strom, in welchem wir ab 01.01.2019 neu tätig sind, wird in 2020 mit einem leicht negativen Ergebnis, auf Grund der Einführung und den damit verbundenen Investitionen sowie den geringen Margen (vor allem im städtischen Bereich), gerechnet.

Im Betriebszweig Gas wird insgesamt mit einer gleichbleibenden bis leicht zurückgehenden Abgabemenge bei den Tarifabnehmern für das Jahr 2020 gerechnet. Mit starken Zuwächsen bei Neukunden außerhalb des Netzgebietes der Stadtwerke Neckarsulm ist nicht mehr zu rechnen. Aufgrund des starken Wettbewerbes und steigender Wechselbereitschaft der Kunden gibt es hier viel Bewegung. Bei unseren "Garantprodukten" mit Festpreisen für 12 bzw. 24 Monate, die eine Preis- und Versorgungssicherheit bieten, bevorzugen unsere Gaskunden vermehrt die längere Preisgarantie. Einen Zuwachs kann auch unser Bioerdgas verzeichnen. Die Deckungsbeiträge werden aber weiterhin vor allem bei den Sondervertragskunden aufgrund der großen Konkurrenz auf dem Gasmarkt stagnieren bis leicht zurückgehen. Die Konzessionsabgabe, kann voraussichtlich jedoch vollständig erwirtschaftet werden. Die Gaspreise werden weiterhin stabil bleiben. Die regulierten Netzentgelte lassen langfristig einen sinkenden Erlös erwarten.

Im Betriebszweig Wasser ist trotz Anstieg der Abgabemengen und der weiteren Umsetzung des Wasserkonzeptes unverändert mit einem positiven Ergebnis zu rechnen. Die wahrscheinlich gleichbleibenden bis leicht steigenden Bezugskosten sind weiterhin durch unsere Verbrauchsgebühr gedeckt. Der Eigenwasseranteil wird voraussichtlich gleichbleibend wie 2019 sein. Für 2020 ist mit der Erwirtschaftung der vollen Konzessionsabgabe zu rechnen.

Im Betriebszweig Wärme wird insbesondere durch die sehr hohen Unterhaltungsarbeiten in Folge der jährlichen Revision und damit verbundenen Ausfallzeiten im Biomasseheizkraftwerk (Heizzentrale Trendpark) sowie durch die schlechte Abnahmestruktur im Bereich der Heizzentrale Grenchenstraße das Gesamtergebnis defizitär bleiben. Die Abgabemengen werden sich im Vergleich zu 2019 nicht sonderlich verändern, da die Bautätigkeit im Neubaugebiet Amorbach II nahezu beendet ist. Die letzten Erweiterungen brachten jedoch wenig Zuwachs an Neukunden, da sich viele Bauherren inzwischen für andere Energiearten entscheiden. Durch die Optimierung im Bereich Stromerzeugung ist langfristig mit einer leichten Verbesserung des Ergebnisses zu rechnen.

Im Betriebszweig Tiefgaragen wird in den kommenden Jahren mit einem leicht positiven Ergebnis gerechnet. Die Tiefgaragen Stadtmauer und Klostergraben sind seit dem Jahr 2015 abgeschrieben.

Angesichts ungelöster Handelskonflikte und der gegenwärtigen Corona-Pandemie geht der Internationale Währungsfonds davon aus, dass die weltweite Wirtschaftsleistung 2020 um 4,4 Prozent einbrechen wird.

Besonders gefragt sind regenerative Energien und CO 2 -arme Energieträger wie zum Beispiel Wind- und Wasserkraft, Solarthermie und Photovoltaik sowie Biomasse, Biodiesel, Bioerdgas im industriellen wie auch im privaten Bereich. Der Trend in den OECD-Ländern geht zunehmend weg von fossilen Energieträgern wie Erdöl und Kohle hin zu Erdgas und erneuerbaren Energien. Aufgrund des technologischen Fortschritts in der Erdgasförderung wird Erdgas aber auch in Zukunft die wichtigste Energieart bleiben.

Entscheidungen im Bereich Klimaschutz in der europäischen und deutschen Energiepolitik werden zukünftig die Entwicklung auf dem Energiemarkt wesentlich beeinflussen, was zur Folge hat, dass Öl nicht mehr der vorherrschende Brennstoff sein wird. Die Zuwächse liegen bei Erdgas und erneuerbaren Energien.

E. Chancen und Risiken

Die Stadtwerke Neckarsulm sind schon allein durch ihre energiewirtschaftlichen Aktivitäten am Markt und entsprechendem unternehmerischen Handeln gewissen Risiken ausgesetzt. In Anbetracht der überschaubaren Größe der Stadtwerke haben wir kein institutionalisiertes Risikomanagementsystem eingerichtet. Risikosensibilität ist aber bei unseren Mitarbeitern durch langjährige Berufs- und Branchenkenntnisse vorhanden. Erkennbare Risiken werden kommuniziert. Bei wesentlichen Risiken werden Maßnahmen, gegebenenfalls mit dem Werksausschuss, besprochen und entschieden.

Im Juli 2005 traten das Energiewirtschaftsgesetz und die Netzzugangsverordnung für Gasnetze in Kraft. Die neu gegründete Bundesnetzagentur (BNetzA) hat die Aufgabe die Liberalisierung des Gasmarktes umzusetzen. Die den Netzbetreibern zur Verfügung stehenden Erlöse aus den Netzentgelten sind in hohem Maß durch die Anreizregulierungsverordnung (ARegV) vorbestimmt. Zielsetzung der ARegV ist es, den Netzbetreibern Anreize für einen effizienteren Netzbetrieb und damit sinkende Netzentgelte zu geben. Dadurch entsteht bei allen Verteilnetzbetreibern, zu denen auch die Stadtwerke Neckarsulm gehören, eine hohe Planungsunsicherheit. Eine zunehmende staatliche Regulierung belastet die Ertragskraft und schränkt somit die Investitionsfähigkeit in den Erhalt der Netzsubstanz und den Netzausbau ein.

Mit dem Betrieb komplexer technischer Anlagen sind die Stadtwerke entsprechenden Betriebsrisiken ausgesetzt, die durch nicht vorhersehbare Störungen entstehen können. Durch hohe Sicherheitsstandards minimieren wir diese Risiken. Soweit möglich und wirtschaftlich sinnvoll sind die Risiken auch über entsprechende Versicherungen abgedeckt.

In der heutigen Zeit ist die Verfügbarkeit und Sicherheit der Informations- und Kommunikationstechnologien von großer Bedeutung. In den letzten Jahren hatten wir keine nennenswerten Ausfälle in diesem Bereich zu verzeichnen. Allerdings war die Umstellung der EDV auf das Zweimandantensystem mit der getrennten Datenhaltung für den Netz- und den Vertriebsmandant, unterstützt durch die Software der Fa. Schleupen, mit extrem großen Schwierigkeiten verbunden. Seit dem 01.01.2013 wenden die Stadtwerke Neckarsulm wieder erfolgreich die Software SAP an und werden über die endica GmbH betreut.

Durch die Umstellung der EDV auf SAP-Software sind ausführliche Quartalsberichte zur Darstellung der unterjährigen Entwicklung des Unternehmens erst wieder seit dem Kalenderjahr 2015 möglich. Mit Hilfe der daraus gewonnenen Erkenntnisse wird auf erkennbare Risiken reagiert und entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

Um die Eigenwasserversorgung zu stärken, haben die Stadtwerke ein neues Wasserwerk im Stadtteil Obereisesheim gebaut und 2014 in Betrieb genommen. Ziel ist es, wieder mehr Eigenwasser aus den städtischen Brunnen zu fördern, um von der Bodenseewasserversorgung unabhängiger zu werden. Das hier eingesetzte Verfahren entspricht dem neuesten Stand der Technik und sorgt für beste Wasserqualität und erhöht zudem die Versorgungssicherheit.

Um die Laufzeit des Biomasseheizkraftwerkes zu verlängern, haben die Stadtwerke Neckarsulm in 2017 ein Rückkühlwerk gebaut, welches Anfang 2018 in Betrieb genommen wurde.

Durch den Abriss unserer Heizzentrale in der Spitalstraße wurden erhebliche Umbaumaßnahmen im Leitungsnetz sowie die Anschaffung eines weiteren Heizkessels im Biomasseheizkraftwerk Trendpark notwendig, um auch weiterhin die Versorgungssicherheit im Innenstadtbereich zu gewährleisten.

Die Nachfrage nach Energie (Gas und Wärme) dürfte in den kommenden Jahren konstant bleiben. Die Nachfrage in der regulierten Gassparte nach günstigen Anbietern, wie auch der Trend zum Energiesparen macht sich vor allem bei Tarifkunden außerhalb unseres Netzgebietes bemerkbar. Die Einführung neuer Gasprodukte im Tarifkundenbereich zum 1. Juli 2010, die auch außerhalb unseres Netzgebietes angeboten werden, bietet eine Möglichkeit, unsere Kundenverluste im eigenen Netzgebiet zu minimieren und zudem Neukunden in fremden Netzgebieten zu gewinnen. Aufgrund einer starken Preissensibilität bei unseren Kunden und einer steigenden Anzahl von branchenfremden Anbietern bleibt der Wettbewerb jedoch intensiv.

F. Sonstige Angaben nach § 11 EigBVO

Stromversorgung

Der Strombezug erfolgte entsprechend den Strombezugsverträgen mit der Südwestdeutschen Stromhandels GmbH in Tübingen. Die Bezugsmenge lag bei 607.296 kWh.

2019 kWh/a 2018 kWh/a
Strombezug 607.296 0

Stromabgabe

Mengen und 2019 2018 2019 2018
Mengenanteile kWh kWh % %
Gewerbe Garant 12 0 0 0,0% 0
Gewerbe Garant 24 12.285 0 1,9% 0
Haushalt Garant 12 71.166 0 11,1% 0
Haushalt Garant 24 503.384 0 78,4% 0
Tarifverkauf insgesamt 586.835 0 91,4% 0
Stadt 2.557 0 0,4% 0
Sondervertragskunden 47.832 0 7,5% 0
Verkaufte Abgabe 637.224 0 99,3% 0
Eigenverbrauch 4.225 0 0,7% 0
Nutzbare Abgabe 641.449 0 100,0% 0
Umsatzerlöse 2019 2018
Gewerbe Garant 12 0 0
Gewerbe Garant 24 2.658 0
Haushalt Garant 12 17.423 0
Haushalt Garant 24 116.652 0
Tarifverkauf insgesamt 136.733 0
Stadt 368 0
Sondervertragskunden 6.882 0
Verkaufte Abgabe 143.983 0
Eigenverbrauch 1.195 0
Netzentgelt- & Meßstellenbetriebserlöse 3.165 0
Mehr-/Mindermengen 40 0
Gesamtumsatz der Stromversorgung 148.383 0
abzüglich Eigenverbrauch -1.195 0
Gesamtumsatz Stromversorgung ohne Eigenverbrauch 147.188 0
Versorgte Kunden 318 0

ERDGASVERSORGUNG

Der Gasbezug erfolgte entsprechend den Gasbezugsverträgen mit der Wingas GmbH in Kassel und der Südwestdeutschen Stromhandels GmbH in Tübingen. Die Bezugsmenge lag mit 394 MWh um 98 MWh bzw. 33,1 % über der des Vorjahres.

Die Netzlänge hat sich insgesamt auf 125,3 km (Vorjahr 125,2 km) erhöht.

Statistik der Erdgasversorgung

2019 MWh/a 2018 MWh/a
Erdgasbezug 393.891 296.020

Erdgasabgabe

Mengen und 2019 2018 2019 2018
Mengenanteile MWh MWh % %
Erdgas Basis/Plus 53.362 54.187 13,2% 17,7%
Garant 12 7.822 6.622 2,0% 2,2%
Garant 24 22.001 19.911 5,4% 6,5%
Premium 12 62 45 0,0% 0,0%
Premium 24 337 299 0,1% 0,1%
Bioerdgas Basis/Plus 10.635 9.015 2,6% 2,9%
Tarifverkauf insgesamt 94.219 90.079 23,3% 29,4%
Stadt 3.310 3.377 0,8% 1,1%
Sondervertragskunden 3.011 3.020 0,7% 1,0%
Verkaufte Abgabe 100.540 96.476 24,8% 31,5%
Innenlieferung 35.588 33.245 8,8% 10,9%
Kunden in fremden Netzen 269.436 176.416 66,4% 57,6%
Nutzbare Abgabe 405.564 306.137 100,0% 100,0%
Umsatzerlöse 2019 2018
Erdgas Basis/Plus 2.570.630 2.451.082
Garant 12 319.147 267.539
Garant 24 853.552 782.545
Premium 12 2.843 1.930
Premium 24 14.372 12.693
Bioerdgas Basis/Plus 492.383 410.581
Tarifverkauf insgesamt 4.252.927 3.926.369
Stadt 116.347 117.414
Weiterverteiler 203.740 186.262
Sondervertragskunden 92.271 102.934
Verkaufte Abgabe 4.665.284 4.332.979
Innenlieferungen 1.178.012 1.033.839
Kunden in fremden Netzen 7.701.888 5.033.887
Netzentgelterlöse fremde Netze 2.113.141 1.196.751
Netznutzungsentgelte eigenversorgter Kunden im eigenen Netz 1.988.539 1.971.088
Netznutzungsentgelte Innenlieferungen 332.989 330.067
Netznutzungsentgelte fremdversorgte Kunden im eigenen Netz 864.268 905.119
Mehr-/Mindermengen 235.954 230.729
Gesamtumsatz der Gasversorgung 19.080.075 15.034.459
Abzugsposten Netzentgelte eigenversorgter Kunden eigenes Netz -2.316.191 -2.296.102
abzüglich Innenlieferungen -1.178.012 -1.033.839
Gesamtumsatz Gasversorgung ohne Innenlieferung und Netzentgelte eigene 15.585.873 11.704.517
Länge des Gasrohrnetzes (km)
Hochdruckleitungen 25,5 25,5
Mitteldruckleitungen 29,1 29,1
Niederdruckleitungen 70,7 70,6
125,3 125,2
Anzahl der Hausanschlüsse 4.273 4.236
Eingebaute Zähler 4.741 4.698

Wasserversorgung

Der Wasserbedarf 2019 wurde ausschließlich durch Eigenförderung und Bodenseewasserbezug gedeckt. Die dargebotene Wassermenge von 1.960 Tm 3 (Vorjahr 2.048 Tm 3 ) teilt sich auf in

Eigenförderung inkl. sonstigem Fremdbezug 680 Tm 3 34,7%
Bezug Bodenseewasserversorgung 1280 Tm 3 65,3%

Die Gesamtlänge des Wasserrohrnetzes ist mit 158,3 km (Vorjahr 158,5 km) leicht gesunken.

Statistik der Wasserversorgung

2019 2018
Tsd m 3 Tsd m 3
Wasserdarbietung
Eigenförderung inkl. sonst. Fremdbezug 680 777
Wasserbezug 1.280 1.271
1.960 2.048
Wasserabgabe
Tarifabnehmer 1.606 1.623
Stadt 211 234
Brauchwasser 0 0
Innenlieferung 5 2
1.822 1.859
Umsatzerlöse
Tarifabnehmer 3.759.721 3.553.747
Stadt 446.246 465.225
Brauchwasser 0 0
Innenlieferung 11.845 5.592
4.217.812 4.024.564
Netzverluste (Tsd m 3 ) * 74 117
Verbrauch Wasserwerk (m 3 ) 64 72
Höchster Tagesverbrauch (m 3 ) 7.885 7.699
Niedrigster Tagesverbrauch (m 3 ) 3.545 3.654
Anzahl der Hausanschlüsse 7.088 7.056
Angeschlossene Zähler 6.289 6.273
* ohne Feuerwehrabgabe, Spülungen und Reinigungen 1 1

WÄRMEVERSORGUNG

Die Wärmeversorgung erfolgt für die Kernstadt durch die Heizzentrale in der Spitalstraße und dem Biomasseheizkraftwerk im Trendpark. Das komplette Gewerbegebiet im Trendpark und seit Juli 2014 ein weiterer Großabnehmer werden ebenfalls über das Biomasseheizkraftwerk mit Wärme versorgt.

Die Versorgung gliedert sich in nachfolgende Abnahmestellen:

Private Innenstadt und Trendpark 67
Stadt Innenstadt und Trendpark 22
Private übrige Heizzentralen 441
Stadt übrige Heizzentralen 6
536

Statistik der Wärmeversorgung

Energieeinsatz

2019 kWh 2018 kWh
Solar 1.505.200 kWhHi 1.505.200 kWhHi 1.952.731 kWhHi 1.952.731 kWhHi
Entladung Langzeitspeicher 0 kWhHi 0 kWhHi 0 kWhHi 0 kWhHi
Holzeinsatz 24.086.092 kWhHi 24.086.092 kWhHi 30.073.421 kWhHi 30.073.421 kWhHi
Heizöl 1.032.133 kWhHi 1.032.133 kWhHi 715.378 kWhHi 715.378 kWhHi
Erdgas * 35.587.983 kWhHs 32.064.773 kWhHi 33.244.523 kWhHs 29.953.315 kWhHi
58.688.198 kWhHi 62.694.845 kWhHi
Wärmeabgang Rückkühlwerk -3.122.960 kWhHi -6.108.300 kWhHi
Beladung Langzeitspeicher Nutzbare Abgabe inkl. Strom 209.150 kWhHi 44.958.727 kWhHi 373.970 kWhHi 44.418.145 kWhHi
Rechnerischer Unterschied 10.397.361 kWhHi 11.794.430 kWhHi
dgl. in % des Energieeinsatzes 17,7% 18,8%

* Faktor für Umrechnung in kWhHi 2019/2018 0,901

Wärmeerträge

Mengen und Mengenanteile 2019 2018
kWh kWh
Private Gebäude Innenstadt und Trendpark 16.072.124 14.701.706
Private Gebäude übrige Heizzentralen 9.878.775 9.181.010
Städtische Gebäude Innenstadt und Trendpark 13.062.312 13.386.408
Städtische Gebäude übrige Heizzentralen 1.208.221 1.208.000
Verkaufte Abgabe Wärme 40.221.432 38.477.124
Stromabgabe an Dritte 4.666.042 5.865.340
Stromabgabe Eigenverbrauch 71.253 75.681
44.958.727 44.418.145
Umsatzerlöse 2019 2018
Private Gebäude Innenstadt und Trendpark 1.309.167 1.123.739
Private Gebäude übrige Heizzentralen 947.244 838.154
Städtische Gebäude Innenstadt und Trendpark 779.199 698.647
Städtische Gebäude übrige Heizzentralen 127.324 118.948
Umsatz 3.162.935 2.779.488
Stromabgabe an Dritte 960.278 1.165.157
4.123.213 3.944.645

am Bilanzstichtag waren installiert:

Wärmeeinheiten Heizkessel MW 29,5 34,2
Leitungsnetz (Doppelleitung) km 40,0 40,0
Hausanschlüsse St. 549 539

PERSONALBERICHT

Arbeitnehmer Verwaltung und Azubi Arbeitnehmer Werkstatt und Azubi Gesamt
1. Januar 2019 25,38 19,00 44,38
Zugänge 2019 7,12 7,12
Abgänge 2019 -4,77 -4,77
Personalstand am 31.12.2019 27,73 19,00 46,73
Technische Verwaltung Zeichenbüro, MSR-Technik 6,00 5,00 11,00
Kaufmännische Verwaltung und Rechnungswesen 6,81 0,00 6,81
Verbrauchsabrechnung 8,62 0,00 8,62
Wasserversorgung 0,00 6,00 6,00
Gasversorgung 1,30 2,00 3,30
Wärmeversorgung 2,00 5,00 7,00
Lager 0,00 1,00 1,00
Azubi 2,00 0,00 2,00
45,73
Werkleitung 1,00
46,73
Personalaufwendungen T€ T€
Beschäftigte 2.184
Sozialversicherungsbeiträge 436
Berufsgenossenschaft 26
Beihilfen 4 466
Vorsorgeaufwand 197
2.847

 

Neckarsulm, den 21.04.2021

STADTWERKE NECKARSULM

Thomas Haag, Werkleiter

BILANZ FÜR DEN TÄTIGKEITSBEREICH GASVERTEILUNG ZUM 31. DEZEMBER 2019

Aktiva

31.12.2019 31.12.2018
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gew. Schutz- u.ä. Rechte u. Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten u. Werten 25.916,40 37.791,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 1.065.666,51 1.125.533,82
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 0,00 0,00
3. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu Nummer 1 gehören 48.628,00 48.439,00
4. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 17.163,00 17.276,00
5. Verteilungsanlagen 4.400.076,00 4.791.405,00
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 315.194,68 316.294,46
7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 78.260,57 28.985,06
5.924.988,76 6.327.933,34
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 16.282,28 16.282,28
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 98.402,37 93.622,14
2. fertige Erzeugnisse und Waren 0,00 0,00
98.402,37 93.622,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 202.198,80 232.682,69
2. Forderungen an die Gemeinde 110.562,12 29.662,30
3. Forderungen gegenüber anderen Unternehmenstätigkeiten 6.119.893,42 5.690.870,43
4. Sonstige Vermögensgegenstände 27.713,21 13.694,29
6.460.367,55 5.966.909,71
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 612.918,76 412.610,15
C. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
I. Sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten 3.419,75 3.854,66
13.142.295,87 12.859.003,99
31.12.2019 31.12.2018
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 4.493.048,24 4.493.048,24
II. Rücklagen
Allgemeine Rücklage 1.487.254,71 1.487.254,71
III. Gewinn/Verlust
Gewinn Vorjahre 3.686.344,35 3.053.234,44
Jahresgewinn / Jahresverlust (-) 526.719,06 633.109,91
B. Empfangene Ertragszuschüsse 23.475,00 40.762,00
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen u. ä. Verpflichtungen 94.471,83 93.784,46
2. Steuer-Rückstellung 13.157,39 9.973,50
3. Sonstige Rückstellungen 205.394,49 228.660,64
313.023,71 332.418,60
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.458.292,61 1.636.580,06
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 173.154,33 233.339,04
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 9.800,93 20.791,67
4. Verbindlichkeiten gegenüber der Gemeinde 845.754,35 895.310,46
5. Sonstige Verbindlichkeiten 125.428,58 33.154,86
2.612.430,80 2.819.176,09
13.142.295,87 12.859.003,99

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DEN TÄTIGKEITSBEREICH GASVERTEILUNG FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2019

2019 2018
1. Umsatzerlöse
a) Bruttoerlöse 3.269.182,44 3.337.474,07
b) Erdgassteuer 0,00 0,00
3.269.182,44 3.337.474,07
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 32.030,50 35.423,86
3. Sonstige betriebliche Erträge 14.094,04 10.002,86
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und für bezogene Waren 828.373,70 728.400,92
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 104.592,04 101.980,25
932.965,74 830.381,17
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 660.639,72 712.204,54
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 215.276,48 200.371,81
(davon für Altersversorgung: € 54.518,23 Vj.: € 54.518,23) 875.916,20 912.576,35
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 640.477,05 657.322,45
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 262.928,09 277.457,39
603.019,90 705.163,43
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.682,80 893,02
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 60.432,46 66.674,92
./. 48.749,66 ./. 65.781,90
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 23.252,75 1.821,84
11. Ergebnis nach Steuern 531.017,49 637.559,69
12. Sonstige Steuern 4.298,43 4.449,78
13. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag (-) 526.719,06 633.109,91
Posten des Anlagevermögens Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.119 Zugänge Umbuchungen +/- Abgänge Korrekturen Stand 31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen und ähnliche Rechte 889.889,70 2.555,55 -,-- -,-- ./. 14.430,24 878.015,01
Zwischensumme I 889.889,70 2.555,55 -,-- -,-- ./. 14.430,24 878.015,01
III. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 1.768.450,09 1.857,36 35.772,59 1.734.534,86
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten -,-- -,-- -,-- -,-- ./. -,-- -,--
3. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu Nr. 1 gehören 126.383,22 3.359,00 -,-- -,-- 129.742,22
4. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 410.682,15 6.941,64 -,-- -,-- -,-- 417.623,79
5. Verteilungsanlagen 23.522.406,23 261.672,44 -,-- 131.129,01 -,-- 23.652.949,66
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.552.951,03 51.263,96 1.068,70 3.454,15 -4.002,12 1.597.827,42
7. Anlagen im Bau 28.985,06 51.117,62 -1.087,17 -,-- ./. 754,94 78.260,57
Zwischensumme II 27.409.857,78 376.212,02 ./. 18,47 134.583,16 -40.529,65 27.610.938,52
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 16.282,28 -,-- -,-- -,-- -,-- 16.282,28
Zwischensumme III 16.282,28 -,-- -,-- -,-- -,-- 16.282,28
Endsumme I+II+III 28.316.029,76 378.767,57 -18,47 134.583,16 -54.959,89 28.505.235,81
Posten des Anlagevermögens Abschreibungen
Stand 1.1.19 AfA im Wirtsch. Jahr anges. AfA a. d. ausgw. Abgänge Korrekturen Stand 31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen und ähnliche Rechte 852.097,99 14.137,33 -,-- ./. 14.136,71 852.098,61
Zwischensumme I 852.097,99 14.137,33 -,-- ./. 14.136,71 852.098,61
III. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 642.916,27 36.388,59 10.436,51 668.868,35
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten -,-- -,-- -,-- ./. -,-- -,--
3. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu Nr. 1 gehören 77.944,22 3.170,00 -,-- -,-- 81.114,22
4. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 393.406,15 7.054,64 -,-- -,-- 400.460,79
5. Verteilungsanlagen 18.731.001,23 526.923,81 5.051,38 -,-- 19.252.873,66
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.236.656,57 53.384,47 3.454,15 -3.954,15 1.282.632,74
7. Anlagen im Bau -,-- -,-- -,-- 0,00 -,--
Zwischensumme II 21.081.924,44 626.921,51 8.505,53 -14.390,66 21.685.949,76
III. Finanzanlagen
Beteiligungen -,-- -,-- -,-- -,-- -,--
Zwischensumme III -,-- -,-- -,-- -,-- -,--
Endsumme I+II+III 21.934.022,43 641.058,84 8.505,53 -28.527,37 22.538.048,37
Posten des Anlagevermögens Buchrestwerte Kennzahlen
31.12.19 31.12.18 durchschnttl.
AfA Satz Restb. wert
% %
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen und ähnliche Rechte 25.916,40 37.791,71 1,6% 3,0%
Zwischensumme I 25.916,40 37.791,71 1,6% 3,0%
III. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 1.065.666,51 1.125.533,82 2,1% 61,4%
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten -,-- -,-- -,-- -,--
3. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu Nr. 1 gehören 48.628,00 48.439,00 2,4% 37,5%
4. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 17.163,00 17.276,00 1,7% 4,1%
5. Verteilungsanlagen 4.400.076,00 4.791.405,00 2,2% 18,6%
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 315.194,68 316.294,46 3,3% 19,7%
7. Anlagen im Bau 78,260,57 28.985,06 0,0% 100,0%
Zwischensumme II 5.924.988,76 6.327.933,34 2,3% 21,5%
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 16.282,28 16.282,28 -,-- -,--
Zwischensumme III 16.282,28 16.282,28 -,-- -,--
Endsumme I+II+III 5.967.187,44 6.382.007,33 2,2% 20,9%

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DER TÄTIGKEIT GASVERTEILUNG FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR 2019

1. Allgemeine Angaben

Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung für den Tätigkeitsbereich Erdgasverteilung wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB, den ergänzenden Bestimmungen des Eigenbetriebsgesetzes Baden-Württemberg in Verbindung mit der Eigenbetriebsverordnung Baden-Württemberg sowie des EnWG aufgestellt.

Die Bilanz wurde nach dem Gliederungsschema des § 266 HGB erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Erläuterungsbericht gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung für den Tätigkeitsbereich Erdgasverteilung entsprechen den für den Jahresabschluss der Gesellschaft angewandten Methoden. Daher verweisen wir auf unsere Ausführungen im Anhang des Jahresabschlusses.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel (Anlage 10) dargestellt.

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Beträge mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

Es bestehen keine Forderungen, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen.

Die durch die Aufteilung der Bilanzpositionen entstandenen Kapitalausgleichsposten sind den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen zugeordnet.

3.3 Empfangene Ertragszuschüsse

Die empfangenen Ertragszuschüsse bis Zugänge 2002 werden gemäß § 8 Abs. 3 der Durchführungsverordnung zum Eigenbetriebsgesetz für Baden-Württemberg jährlich mit 5 v. H. aufgelöst. Die Zugänge ab 2003 werden direkt von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abgezogen und vermindern somit die jeweilige Abschreibungsgrundlage.

3.4 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen für den Tätigkeitsbereich Gasverteilung.

3.5 Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus der folgenden Übersicht:

< 1 Jahr > 1 Jahr davon > 5 Jahre Gesamt
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 184.885,41 1.273.407,20 828.786,79 1.458.292,61
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 173.154,33 -,-- -,-- 173.154,33
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 9.800,93 -,-- -,-- 9.800,93
Verbindlichkeiten gegenüber der Gemeinde 283.928,05 561.826,30 389.216,73 845.754,35
Sonstige Verbindlichkeiten 125.428,58 -,-- -,-- 125.428,58
777.197,30 1.835.233,50 1.218.003,52 2.612.430,80

In den Verbindlichkeiten sind keine Beträge enthalten, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstanden sind.

4. Angaben über die Zuordnungsregeln gemäß § 6b Abs. 3 Satz 7 EnWG

In unserer internen Rechnungslegung führen wir jeweils getrennte Konten für die nachfolgenden Tätigkeiten: Gasverteilung, andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors und für die übrigen Tätigkeiten außerhalb des Gassektors. Dabei werden diese Konten nachträglich im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses bebucht.

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung für den Tätigkeitsbereich Gasverteilung wurden die Vermögensgegenstände und Schulden sowie Aufwendungen und Erträge weitgehend direkt zugeordnet. Soweit eine direkte Zuordnung von Konten zu den einzelnen Tätigkeiten nicht möglich war oder mit unvertretbarem Aufwand gewesen wäre, erfolgte die Zuordnung über eine Schlüsselung der Konten. Dabei wurden folgende Schlüssel verwendet:

1. Cashflowschlüssel

2. Umsatzerlöseschlüssel

3. Personalkostenschlüssel Verbrauchsabrechnung, Tarif- und Vertragswesen

4. Personalkostenschlüssel Kaufm. Verwaltung und Rechnungswesen

5. Personalkostenschlüssel Techn. Verwaltung

6. Restbuchwerteschlüssel für Aufteilung Anlagevermögen gemeinsamer Bereich

7. Mischschlüssel aus Umsatzerlösen/Restbuchwerten/Netzlängen

8. Schlüssel bzgl. angeschlossener Messeinrichtungen

9. Schlüssel Materialaufwand der letzten 5 Jahre

10. Schlüssel Ergebnis vor Steuern

4.1 Verwendung von Schlüsseln in der Bilanz

In der Bilanz wurden insbesondere folgende Positionen mit Hilfe von Schlüsseln verteilt:

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - Schlüssel 2.

Sonstige Vermögensgegenstände - Schlüssel 5.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten - Schlüssel 1.

Pensionsrückstellungen - Schlüssel 4.

Steuerrückstellungen - Schlüssel 10.

Sonstige Rückstellungen - Schlüssel 3., 4. und 5.

Verbindlichkeiten gegenüber der Gemeinde - Schlüssel 5.

Sonstige Verbindlichkeiten - Schlüssel 2. und 5.

4.2 Verwendung von Schlüsseln in der Gewinn- und Verlustrechnung

Im Gegensatz zur Bilanz werden in der Gewinn- und Verlustrechnung die Schlüssel auf die Kostenstellen angewendet. Insbesondere wurden auf diese Weise folgende Kostenstellen verteilt:

Umlage gemeinsamer Bereich

Allgemeine Kostenstelle Gas

4.3 Verwendung von Schlüsseln im Einzelnen

Das Anlagevermögen wurde getrennt für die einzelnen Bereiche geführt und direkt den Tätigkeitsbereichen zugeordnet. Soweit Vermögensgegenstände für gemeinsame Tätigkeiten genutzt werden, werden die Anlagen per Tätigkeitsschlüssel aufgeteilt. Das Anlagevermögen verteilt sich größtenteils auf das Netz, hierbei entfallen ca. 95,2 v.H. auf die Gasverteilung.

Die Forderungen wurden soweit möglich direkt und ansonsten nach dem Umsatzschlüssel (2.) oder Personalkostenschlüssel Techn. Verwaltung (5.) aufgeteilt.

Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten wurden nach dem Cashflowschlüssel (1.) aufgeteilt.

Die Pensionsrückstellungen wurden nach dem Personalkostenschlüssel Kaufm. Verwaltung und Rechnungswesen (4.) aufgeteilt.

Die Steuerrückstellungen wurden nach dem Schlüssel des Ergebnisses vor Steuern aufgeteilt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden überwiegend direkt auf die Aktivitäten zugeordnet. Der Rest der sonstigen Rückstellungen wurde je nach Rückstellungsart nach den Personalkostenschlüsseln (3., 4. und 5.) auf die Aktivitäten verteilt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gemeinde wurden überwiegend direkt auf die Aktivitäten zugeordnet. Der Rest der Verbindlichkeiten gegenüber der Gemeinde wurde nach dem Personalkostenschlüssel (5.) auf die Aktivitäten verteilt.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten wurden zum Teil direkt auf die Aktivitäten zugeordnet. Der Rest der Sonstigen Verbindlichkeiten wurde nach dem Umsatzschlüssel (2.) und dem Personalkostenschlüssel (5.) verteilt.

Die Erträge und Aufwendungen konnten weitgehend den getrennten Konten der Buchführung zugeordnet werden. Soweit kleinere Beträge im gemeinsamen Bereich und der allgemeinen Kostenstelle Gas anfielen, erfolgte eine Schlüsselung auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche (Schlüssel 1. bis 9.).

5. Sonstige Angaben

5.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Zum Stichtag bestanden keine die Gasverteilung betreffenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

 

Neckarsulm, den 21.04.2021

STADTWERKE NECKARSULM

Thomas Haag, Werkleiter

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Stadtwerke Neckarsulm

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Stadtwerke Neckarsulm - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stadtwerke Neckarsulm für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung Baden-Württemberg (EigBVO BW) und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Eigenbetriebs zum 31. Dezember 2019 sowie dessen Ertragslage für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und den ergänzenden Bestimmungen der EigBVO BW unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertretung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzliche Vertretung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den Vorschriften der EigBVO BW in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebs vermittelt. Ferner ist die gesetzliche Vertretung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die gesetzliche Vertretung dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Eigenbetriebs zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die gesetzliche Vertretung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die gesetzliche Vertretung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des Eigenbetriebs abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von der gesetzlichen Vertretung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der gesetzlichen Vertretung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der gesetzlichen Vertretung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Eigenbetriebs zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Eigenbetrieb seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebs vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Eigenbetriebs.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von der gesetzlichen Vertretung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DER EINHALTUNG DER RECHNUNGSLEGUNGSPFLICHTEN NACH § 6B ABS. 3 ENWG

Prüfungsurteile

Wir haben die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 geprüft. Darüber hinaus haben wir den Tätigkeitsabschluss für die Tätigkeit "Gasverteilung" - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 einschließlich der Angaben zu den Regeln, nach denen die Gegenstände des Aktiv- und Passivvermögens sowie die Aufwendungen und Erträge den gemäß § 6b Abs. 3 Satz 1 bis 4 EnWG geführten Konten zugeordnet worden sind - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

wurden die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 in allen wesentlichen Belangen erfüllt und

entspricht der beigefügte Tätigkeitsabschluss in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften des § 6b Abs. 3 EnWG.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung nach § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend sowie im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach §6b Abs. 3 EnWG" sowie im Abschnitt Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" weitergehend beschrieben.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile hierzu zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertretung für die Rechnungslegung nach §6b Abs.3 EnWG

Die gesetzliche Vertretung ist verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG sowie für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie zur Einhaltung dieser Pflichten als notwendig erachtet hat.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt wurden sowie einen Vermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung umfasst die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

 

Stuttgart, 21. April 2021

BBH AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jürgen Tschiesche, Wirtschaftsprüfer

Philipp Schütte, Wirtschaftsprüfer

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