Großhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
WILKEN NEUTRASOFT GmbHLiquidiert
48268 Greven, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Folkert Wilken seit 5.7.2018 | Geschäftsführer |
Peter Schulte-Rentrop seit 19.2.2009 | Geschäftsführer |
Peter Heinz seit 10.2.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Neutrasoft GmbH & Co. KG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WILKEN NEUTRASOFT GmbHGrevenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Der Rechnung des statistischen Bundesamtes zufolge hat das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2016 um 1,9 % zugelegt. Die deutsche Wirtschaft hat sich auch im Jahr 2016 als stabil erwiesen. Gegenüber dem Vorjahr, in dem der Anstieg 1,7 % betrug, ergab sich eine moderate Steigerung auf gutem Niveau. Damit hat sich die deutsche Wirtschaft wieder stärker entwickelt als die Staaten der europäischen Union. Der deutsche Außenhandel behauptete sich in einem schwierigen Umfeld sehr gut und konnte im Vergleich zum Vorjahr um knapp 1,1 % wachsen (nach einem Wachstum von 2014 auf 2015 um 6,5 %); der Außenhandelsüberschuss stieg um 1,6 % auf 252 Mrd. €. Die inländischen Konsumausgaben waren auch in 2016 ein Stabilitätsfaktor mit einer preisbereinigten Steigerung von 2,0 % (privater Konsum) bzw. 4,2 % (staatlicher Konsum). Die Bruttoinvestitionen steigerten sich um 0,8 % gegenüber einem Minus von 0,1 % im Vorjahr. Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich auch in 2016 robust mit einer verbesserten Quote von 6,1 % (Vorjahr: 6,4 %) bzw. 2,7 Mio. registrierter Arbeitsloser (Vorjahr: 2,8 Mio.). Die Anzahl der Beschäftigten bewegt sich auch in 2016 auf einem unverändert hohen Niveau von jetzt 43,5 Mio. die Erwerbslosenquote in der EU liegt bei 8,5 % (Erwerbslosenquote 2016 in Deutschland: 4,3 %). Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im Jahresdurchschnitt 2016 um 0,5 % höher als im Jahr 2015; die Steigerung liegt damit leicht über der Quote 2014 auf 2015 (+ 0,3 %). Im Vergleich dazu ist der für europäische Zwecke harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) in Deutschland im Vergleich zu 2015 um 0,4 % gestiegen (EU gesamt: 0,3 %). 1.2 Entwicklung der IT Branche Der Markt für Informationstechnologie und Telekommunikation in Deutschland (ohne Unterhaltungselektronik) ist im Jahr 2016 gemäß den Daten des Verbandes BITKOM e.V. um 1,3 % gegenüber 2015 gewachsen. Der Bereich Informationstechnologie konnte seinen Umsatz um 3,3 % auf 83,7 Milliarden Euro steigern. IT-Hardware mit 1,8 % und Software mit 6,2 % wuchsen dabei kräftig, während IT Services noch um 2,7 % zulegen konnten.
2. Geschäftsverlauf und Lage der Wilken Neutrasoft GmbH Die Wilken Neutrasoft GmbH ist seit 1975 spezialisiert auf die Softwareherstellung für Energieversorgungsunternehmen (EVU). Seit 2009 ist sie Teil der Wilken Software Group, dem führenden Anbieter branchenspezialisierter Software für die Versorgungswirtschaft. Mit einer im Verhältnis zum Vorjahr vergleichbaren Personalstärke wurden in 2016 sowohl die bestehende Softwarelösung um die gesetzgeberischen Anforderungen fristgerecht erweitert und bei den Bestandskunden implementiert, als auch neue Anforderungen der Kunden an Funktionalität und Stabilität umgesetzt. Die Weiterentwicklung der Branchensoftware wird zukünftig auf der neuen Microsoft Plattform Dynamics NAV 2016 erfolgen. Hierfür wurden und werden umfangreiche Entwicklungen der Branchenlösung NTS.suite gestartet. Die Neukundenakquise konnte erfolgreich fortgesetzt werden. Neben klassischen Energieversorgern sind Neukunden aus dem energienahen Umfeld generiert worden. Die Kundenbindung und Kundenzufriedenheit wurde in zahlreichen Arbeitskreisen und Fachbeiräten gewährleistet. Weitere Synergien entstanden durch die Zusammenarbeit mit der Wilken Prozessmanagement GmbH durch Ergänzung des Dienstleistungsportfolios. Der Verkauf und die Implementierung insbesondere neuer Software-Module sowie neuer Releasestände, die Umsetzung von Mandantentrennungsprojekten, diverse kundenspezifische Projekte sowie die Implementierung und der Betrieb der Softwarelösungen waren die Hauptumsatzträger in 2016. Die Weiterentwicklung und Investitionen in neue Softwarelösungen wurden fortgesetzt und betrafen die Bereiche NTS.suite 2016 sowie Portallösungen. Die Geschäftsentwicklung wird insgesamt als positiv bewertet. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 3.1 Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Das Eigenkapital beträgt TEUR 1.741 was einer Eigenkapitalquote von 40,5 % entspricht. Ursächlich hierfür ist der Jahresüberschuss, der im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 116 gestiegen ist. 3.2 Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Bestand der liquiden Mittel hat sich von 1.318 TEUR auf 1.382 TEUR verändert. Bankverbindlichkeiten bestehen keine. 3.3 Ertragslage Die Gesamtleistung in Höhe von 12.471 TEUR ist im Vergleich zum Vorjahr um 267 TEUR leicht gesunken (-2,1 %). Ausschlaggebend hierfür waren diverse Projekte, deren Fertigstellungstermin in das Folgejahr verschoben wurde. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres liegt mit 257 TEUR um 117 TEUR über dem Vorjahreswert von 140 TEUR. 4. Forschung und Entwicklung Weiterhin prägt die Umsetzung der Vorgaben der Bundesnetzagentur, sowie die Optimierung und Weiterentwicklung der bestehenden Softwarelösung den Entwicklungsaufwand der Wilken Neutrasoft GmbH. Die Forschungs- und Entwicklungskosten sind in den betrieblichen Aufwendungen enthalten und werden nicht separat ermittelt. Unsere Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten haben das Ziel unsere Marktposition zu stärken. 5. Wesentliche Risiken und Chancen 5.1 Risikomanagement Die Wilken Neutrasoft GmbH steuert ihre wesentlichen Risiken im operativen Tagesgeschäft. Die Ergebnissteuerung erfolgt auf Monatsbasis durch regelmäßige Kontrolle und entsprechende Korrekturmaßnahmen. Die Ausfallrisiken werden durch ein enges Monitoring und entsprechende Maßnahmen auf 2 wöchiger Basis gesteuert. Liquiditätsrisiken werden durch eine 3 Monatsplanung überwacht, die auf eine Jahresplanung ausgebaut wird. Projektrisiken werden durch Anwendung des Wilken 5 Phasenmodells überwacht und gesteuert. Entwicklungsrisiken werden durch eine enge Kommunikation zwischen Markt, Produktmanagement und Entwicklung minimiert. 5.2 Wesentliche Risiken Marktrisiken Das Unternehmen befindet sich in vielen Segmenten in einem Verdrängungswettbewerb. Hier wird der Schwerpunkt auf intensive Kundenbetreuung und hohe Produktqualität gelegt. Darüber hinaus wird das Produktangebot sukzessive durch innovative Lösungen erweitert, um den Nutzen und die Zufriedenheit unserer Kunden zu erhöhen. Allerdings kann die Preissensibilität im Markt auch dazu führen, dass Ertragseinbußen hingenommen werden müssen. Personalwirtschaftliche Risiken Die Grundlage für nachhaltige wirtschaftliche Erfolge bilden die Mitarbeiter der Gesellschaft. Gerade im Entwicklungs-, Implementierungs- und Projektgeschäft werden hochqualifizierte Arbeitnehmer mit technischen Kenntnissen und Branchenerfahrung benötigt, um die Kunden umfassend und individuell betreuen zu können. In Anbetracht des hart umkämpften Marktes ist das Unternehmen bestrebt, Mitarbeiter langfristig zu binden und neue zu gewinnen. Der Schwerpunkt der Anstrengungen und damit auch der Investitionen liegt nach wie vor im Bereich der Softwareentwicklung. Darüber hinaus werden die internen Prozesskosten weiter optimiert. 5.3 Chancen Die Chancen liegen im Wesentlichen in der weiteren noch engeren Nutzung der Marktpositionen der Unternehmen der Wilken Gruppe im Bereich Energieversorger, der Sozialwirtschaft und der Krankenkassen. Darüber hinaus in der weiteren Nutzung der Kernkompetenz als Hersteller von Abrechnungssoftware in andere Branchen und andere Märkte. Zusätzlich liegen die Chancen darin eigene Synergien noch stärker zu nutzen. 6. Ausblick 6.1 Wirtschaftliche Entwicklung Prognose Verbraucherpreise:
Die deutsche Wirtschaft ist mit Schwung in das Jahr 2017 gestartet. Zahlreiche Faktoren sorgen aktuell für eine sehr gute Konsumstimmung und eine hohe Dynamik beim privaten Verbrauch. Vergleichsweise niedrige Energiepreise, weiterhin extrem niedrige Zinsen und die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt stimulieren den Konsum. Die Entwicklung der Verbraucherpreise wird sich nach Prognose der Wirtschaftsweisen in 2017 um 2,2 % allerdings stärker nach oben entwickeln. Nach Einschätzung des IWF wird die Weltwirtschaft in 2017 um 3,4 % wachsen. Der IWF erwartet ein Wachstum der US Wirtschaft mit einem Anstieg des Zinsniveaus und einem gestärkten US Dollar. In Deutschland und den Ländern der Eurozone wird ein vergleichsweise schwächeres Wachstum von insgesamt 1,6 % erwartet. Das Wachstum der Weltwirtschaft wird von den Schwellenländern mit 4,5% getragen, dabei besonders durch die Entwicklung in China mit 6,5 %, während die Prognose für Mexiko, Indien und Brasilien aufgrund der Wirtschaftspolitik der Trump Administration nach unten korrigiert wurde. Negative Auswirkungen für Großbritannien durch den Brexit werden erst für 2018 erwartet. Gemäß der Prognose der BITKOM (Stand März 2017) wird der Markt für Informationstechnologie und Telekommunikation (ohne Unterhaltungselektronik) in Deutschland im Jahr 2017 um 1,4 % auf 152,2 Milliarden Euro wachsen. Die Sparte Informationstechnologie wird dabei um 2,7 % auf 86,0 Milliarden Euro wachsen. Innerhalb der Sparte wird der Softwarebereich mit 6,3 % das größte Wachstum verzeichnen. IT-Dienstleistungen wie Beratung und das Projektgeschäft werden um 2,3 % zulegen, während sich die Prognose für IT Hardware auf 0,1 % beläuft.
(Quelle: BITKOM e.V., ITK-Marktzahlen, März 2017) 6.2 Geschäftsentwicklung Wachstumsstrategie Die Unternehmen der Wilken-Gruppe zielen darauf ab, ihre Kunden durch innovative Lösungen zu binden, die Bedeutung im Markt in einzelnen Segmenten weiter auszubauen und neue Geschäftsfelder in den betreuten Branchen zu erschließen. Das Wachstumspotential wird durch folgende Maßnahmen gestärkt: Organisches Wachstum Die beabsichtigten Umsatzsteigerungen sollen in erster Linie durch organisches Wachstum erreicht werden. Die gezielte Erweiterung der ERP-Software eröffnet Chancen im traditionellen Kerngeschäft. Investitionen erfolgen vor allem zur Entwicklung der Produkte, jedoch auch zur Verbesserung von Infrastruktur, Vertrieb und Marketing. Durch die Entwicklung einer neuen Lösungsplattform erhalten die Kunden die Möglichkeit, die Nutzung ihrer IT-Ressourcen flexibler zu gestalten und Prozesse zur Unterstützung ihrer Geschäftsmodelle an die Marktbedingungen anzupassen. Diese Entwicklungsarbeiten werden getätigt, um die bestehenden Kundenbeziehungen zu stärken und neue Kunden zu gewinnen. Neue Geschäftsfelder Der Trend bei den Energieversorgungsunternehmen und Stadtwerken Aufgaben, die nicht unmittelbar der Wertschöpfung dienen, an externe Dienstleister auszulagern hält an. Darin liegen Chancen, das Produktangebot durch Prozessdienstleistungen zu erweitern. Darüber hinaus ergeben sich Chancen, die Kompetenz in der Erstellung von Abrechnungssoftware in andere Branchen auszudehnen. Internationalisierung Die Bestrebungen im Bereich der Internationalisierung haben erheblich an Stellenwert gewonnen. Im Rahmen einer Strategieentwicklung wird sich die Gesellschaft sehr intensiv mit den Chancen in den internationalen Märkten auseinandersetzen.
Greven, 30.06.2017 Wilken Neutrasoft GmbH gez. Peter Heinz, Geschäftsführer gez. Peter Schulte-Rentrop, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Die Wilken Neutrasoft GmbH hat ihren Sitz in Greven und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Greven Reg.Nr. 8225. Der vorliegende Jahresabschluss erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags bzw. der Satzung. Im Jahresabschluss zum 31.12.2016 wurden die Vorschriften des BilRUG erstmals angewendet. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 2 HGB. Es gelten daher die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften mit den größenabhängigen Erleichterungen (§ 276 und § 288 HGB), die teilweise in Anspruch genommen wurden. 1. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung / Erläuterungen zur Bilanz und GuV Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Auch durch die Anwendung des BilRUG ergaben sich bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden keine Änderungen. Über die angewandten Bewertungsmethoden wird wie folgt berichtet: Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten inkl. Anschaffungsnebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßige Abschreibung erfolgt grundsätzlich nach der linearen Methode. Die Anteile an verbundenen Unternehmen, sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten bewertet. Möglichen Risiken im Beteiligungsansatz wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen wurden mit den Herstellungskosten unter Beachtung der Grundsätze der verlustfreien Bewertung bilanziert. Die fertigen Erzeugnisse sowie Waren wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Unter den Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Unternehmen der Wilken - Gruppe sind Positionen gegenüber (Schwester-) Unternehmen bilanziert, welche keine verbundene Unternehmen darstellen. Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag 1.382.027,15 €. Diese stellen die Guthaben bei deutschen Kreditinstituten in Euro, sowie diverse Kassenbestände in Bar dar und sind zum Nennwert ausgewiesen. Ausgaben/Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand/Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter den Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Anschaffungskurs oder zum niedrigeren bzw. höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. 1. Angaben zu den einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Finanzanlagen Hier wird die Beteiligung an der Wilken Prozessmanagement GmbH zu ihrem Nennwert in Höhe von 443.750 € ausgewiesen. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen in Höhe von EUR 815.535,70, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 774.420,82 (VJ EUR 0,00) und aus Steuern in Höhe von EUR 81.722,46 (Vj. EUR 132.364,78) enthalten. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Rückstellungen wurden zulässigerweise nicht gebildet für: Mittelbare Verpflichtungen aus Pensionszusagen sowie für ähnliche unmittelbare und mittelbare Verpflichtungen in Höhe von EUR 133.306,00 abzüglich des Wertes des Kassenvermögens in Höhe von EUR 34.594,70 so dass sich ein Fehlbetrag von EUR 98.711,00 ergibt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 20.850,71). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind insgesamt innerhalb eines Jahres fällig. Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 135.039,52 (Vj. EUR 134.467,83). Es bestehen keine Besicherungen. Gewinn und Verlustrechnun g Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung von EUR 85.101,92 (VJ EUR 82.674,56) enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 9.798,25 (VJ EUR 2.386,62) enthalten. 1. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag:
Insgesamt bestehen somit sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 987.180,04. Angaben zu verbundene Unternehmen § 271 (2) HGB
*) Jahresabschluss zum 31.12.2016. Angaben zu Mutterunternehmen und Konzernabschluss Die Gesellschaft ist ein direktes Tochterunternehmen der Wilken GmbH, mit Sitz in Ulm. Die Wilken GmbH ist auch die Gesellschaft, die den Konzernabschluss aufstellt. Der Konzernabschluss ist im elektronischen Bundesanzeiger einsehbar. Belegschaft Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Mitglieder der Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2016 waren folgende Geschäftsführer bestellt: Herr Peter Heinz, Ingenieur, Lichtenau Herr Peter Schulte-Rentrop, Kaufmann, Telgte Geschäftsführerbezüge Die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr zum 31.12.2016 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 256.755,58 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Greven, den 30. Juni 2017 gez. Peter Heinz, Geschäftsführer gez. Peter Schulte-Rentrop, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.10.2017 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der Wilken Neutrasoft GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Augsburg, 30. Juni 2017 S
& P GmbH
gez. Mairock, Wirtschaftsprüfer gez. Fratz, Wirtschaftsprüfer |
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