Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 58259
Eingetragen
31.10.2005
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Ankauf, das Halten, das Verwalten und der Verkauf von Beteiligungen an anderen Gesellschaften. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die den Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar zu fördern geeignet sind. Sie darf zu diesem Zweck im In- und Ausland Zweigniederlassungen errichten, andere Unternehmen gleicher oder verwandter Art gründen, erwerben oder sich an diesen beteiligen und deren Geschäftsführung übernehmen oder sich auf die Verwaltung der Beteiligung beschränken. Sie kann ihren Betrieb ganz oder teilweise in verbundene Unternehmen ausgliedern.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer
Hans Bosbach
seit 30.4.2010
Prokura
Friedhelm Ebers
seit 3.8.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Friedhelm EbersFred Ebers Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
2.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rado Beteiligungsgesellschaft mbH

Radevormwald

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernlagebericht 2023

I. Grundlagen des Konzerns

1. Geschäftsmodell des Konzerns

Die Rado Beteiligungsgesellschaft mbH führt als Obergesellschaft den RADO Konzern. Das operative Geschäft der RADO Gruppe wird überwiegend im Kautschuk-Compounding geführt. Zum Konsolidierungskreis gehören nachfolgende Unternehmen:

Rado Beteiligungsgesellschaft mbH, Radevormwald

RADO Gummi GmbH, Radevormwald

Viernheim Rubber GmbH, Viernheim

Der Konzernabschluß der Rado Beteiligungsgesellschaft mbH wird entsprechend den Bestimmungen der §§ 290 ff. des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

2. Forschung und Entwicklung

Der Konzern tätigt nur wenige eigene Forschung. Diese werden von Rohstofflieferanten und ausgewählten Kunden bzw. Partnern betrieben und kommen danach über Präsentationen und Spezifikationen oder fertigen Rezepten und Verfahren in die Tagesarbeit der Gesellschaften.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr 2023 belasteten neben der generellen konjunkturellen Schwäche auch strukturelle Defizite die deutsche Industrie, insbesondere den kautschukverarbeitenden Sektor, wie die im internationalen Vergleich weiterhin hohen Strom- und Rohstoffkosten. Zeitgleich sanken die Verkaufspreise und die Nachfrage nach Produkten in vielen Kundenindustrien ging weltweit zurück, allen voran in der Bau- sowie in der Elektro-/Elektronikindustrie. Aber auch in sonst stabileren, endverbrauchernahen Industrien wie Nahrungsmittel oder Medizintechnik belastete der Abbau hoher Lagerbestände aus dem Vorjahr die Nachfrage deutlich. Die zu Beginn des Jahres prognostizierte Belebung der Industrie für die zweite Jahreshälfte blieb aus, was den geopolitischen Unsicherheiten durch den anhaltenden Ukraine-Krieg, aber auch durch den neuen Israel-Gaza-Konflikt geschuldet war.

Gesamtwirtschaftlich fiel das globale Wachstum geringer als im Vorjahr aus. Am schwächsten entwickelte sich dabei der Euroraum (inklusive Deutschland) mit nur 0,5%, wobei Deutschland mit minus 0,3 % sogar in eine leichte Rezession rutschte.

Die globale Automobilindustrie verkaufte rund 75,3 Mio. Fahrzeuge (+12% gegenüber Vorjahr), wobei sich der europäische Automarkt, wenn auch weniger dynamisch, erholte und Verkaufszahlen von 12,8 Mio. Pkw aufwies. Ein Feld, was zunehmend zur Belastung der Kautschukindustrie wird, ist die überbordende Regulierung von Stoffen und Substanzen, beispielhaft geschildert am PFAS-Verbotsverfahren.

Nach zwei gescheiterten Übernahmeversuchen befindet sich einer der größeren Kunden der RADO seit 2020 nach wie vor im Insolvenzverfahren mit ungewissem Ausgang. Ein weiterer Großkunde der RADO hat eine Mischungsverlagerung von RADO zur Inhouse-Fertigung durchgeführt, die zu einem Umsatzrückgang bei diesem Kunden von ca. 3 Mio. € führte.

2. Geschäftsverlauf

Die RADO Gummi GmbH ist mit dem Umfang der Geschäfte 2023 zufrieden, wenn auch mit Einschränkungen, ausgelöst durch die Insolvenz eines Großkunde im April 2020, wobei zwei Übernahmeversuche durch Investoren bislang gescheitert sind.

Der Umsatz und EBIT haben sich gegenüber 2022 um ca. 5,6 % bzw. 30,3 % verbessert.

Für die Tochtergesellschaft VRG war durch Wegfall des Hauptkunden und mangels erfolgreicher Neu-Akquisition , welche durch den Ukraine-Krieg in 2022 entfielen, in die Verlustzone geraten. Als Konsequenz haben wir in 2022 VRG betriebsseitig eingefroren, um Verluste zu minimieren. Auch in 2023 konnte aufgrund der schwachen Nachfrage kein Hochfahren ermöglicht werden.

Die Personalkosten erhöhten sich um 471 T€ (+9,6 %). Gleichzeitig erhöhten sich die Betriebs-, Vertriebs- und Verwaltungskosten um 371 T€ (+15,6 %) durch Großreparaturen und modernisierungsbedingte Investitionen.

Das Finanzergebnis verbesserte sich leicht gegenüber 2022 um 20 T€.

Das Konzernergebnis verbesserte sich signifikant nach Verrechnung der Ertragsteuern um 658 T€ (+46,7 %) auf 2.067 T€.

3. Lage

a) Ertragslage

Die Ertragslage war in Summe zufriedenstellend, allerdings durch den Stillstand VRG, getrübt. Versorgungsengpässe wie im Vorjahr haben sich verringert.

Die Ertragslage war bedingt durch die Umsatzerholung besser als in den Vorjahren.

b) Finanzlage

Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten mit Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt 49,1 %.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die nur 3,7 % der Bilanzsumme ausmachen, werden regelmäßig innerhalb der Zahlungsfristen beglichen.

Die Investitionsvorhaben für 2023 wurden planmäßig im Zeit- und Budgetrahmen ausgeführt. Die Investitionen wurden aus dem Cash-Flow finanziert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 140 T€ gegenüber dem Vorjahr.

Die Liquidität war im abgelaufenen Geschäftsjahr stets ausreichend.

c) Vermögenslage

Das lang- und mittelfristig gebundene Vermögen lag bei 20,5 % (VJ 23,2 %) und das kurzfristig gebundene Vermögen bei 79,5 % (VJ 76,8 %) des Bruttovermögens.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf Umsatz und Ertrag. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzerlöse, Materialquote, EBIT und Cash-Flow sowie das Working Capital heran.

Die durchschnittliche Produktivität pro Mitarbeiter erhöhte sich leicht.

Der Cash-flow betrug 2.628 T€. Die Eigenkapitalrendite wird mit 26,6 % ausgewiesen (VJ 20,1 %).

Die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als leicht verbessert bezeichnet werden, getrieben durch die Entwicklung im Automobilmarkt.

III. Prognosebericht

Die schwache Nachfrage und das generelle rezessive Umfeld, das sich zum Jahresausklang 2023 verfestigte, wird auch das Jahr 2024 prägen. Daher gehen wir davon aus, dass insbesondere in Europa das Nachfrageverhalten mindestens in der ersten Jahreshälfte angespannt bleibt und die Herausforderung von im Wettbewerbsvergleich zu hohen Energiekosten in Deutschland unsere Abnehmerbranchen belasten wird. Für die für uns wichtige Automobilindustrie wird in 2024 - wenn überhaupt - nur eine geringe Steigerung erwartet, die sich wie folgt aufgliedert: Die Märkte in Europa (U27, EFTA & UK; +4 Prozent) und den USA (+2 Prozent) dürften 2024 aufgrund des schwachen Vorjahresniveaus etwas stärker wachsen als der chinesische Markt (+1 Prozent). Für den globalen Pkw-Markt erwartet der VDA einen moderaten Anstieg um 2 Prozent, bei der Pkw-Inlandsproduktion eine Seitwärtsbewegung (+ 0 Prozent; 4,1 Mio. Einheiten). Grund ist unter anderem die gesamtwirtschaftliche Schwäche.

Weiterhin bestehen bleibt das hohe Zinsniveau im Euro-Raum, was zusätzlich dämpfend auf den Konsum wirken kann.

Ein Großkunde der RADO ist auch in 2024 bestrebt, Mischungen zu verlagern, um billigst einzukaufen, wobei Qualitäts- und Versorgungssicherheitsaspekte sekundär scheinen.

Wir prognostizieren daher einen Umsatz- und Ertragsrückgang für 2024, dessen Größenordnung allerdings nicht präzise festgelegt werden kann.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Die bekannten Risiken für 2024 bestehen weiter durch den Ukraine-Russland-, aber auch durch den Nahost-Konflikt, der signifikante, strukturelle Risiken, wie Energie- und Rohstoffengpässe mit sich bringt. Beispielhaft sei hier das Importverbot für russischen Ruß ab Mitte 2024 genannt.

Ein rezessives Umfeld, das zusätzlich von hohen Zinsen im Euro-Raum geprägt ist, sorgt weiter für anhaltende Verunsicherung. Obwohl sich die allgemeine Rohstoffverfügbarkeit normalisiert hat, gibt es, neben dem kommenden Ruß-Importverbot, nach wie vor für die RADO eine belastende Situation bezüglich kritischer Rohmaterialien, wie FKM (Wegfall eines Lieferanten), HNBR (fehlende globale Kapazität) sowie instabile Lieferketten. Auch die Wende hin zur E-Mobilität wird unser Geschäft langfristig belasten. In Summe führt dies zu einem schwierigen Umfeld in der Automobilindustrie, was sich in einem schwachen, prognostizieren Marktwachstum 2024 widerspiegelt. Auch führen diese Faktoren bei RADO zu Mengenreduzierungen, welche das geplante Umsatzwachstum negativ beeinflussen können. Der Hauptmarkt der RADO liegt zu 65% in der Automobilindustrie, 35% des RADO-Umsatzes liegen in Industrie-, Kabel- und Consumer-Anwendungen.

In 2024 werden regulatorische Risiken, die die Kautschukindustrie betreffen können, verstärkt an Brisanz gewinnen. Verordnungsentwürfe, wie das von der ECHA betriebene Verbotsverfahren für alle fluorhaltigen Stoffe, welche somit auch die RADO-Fluorkautschuk- und die Fluorsiliconekautschukcompounds betreffen, betrachten wir als existentielle Herausforderung. RADO hat sich 2023 entsprechend im öffentlichen Anhörungsverfahren der EU aktiv eingebracht und muß nun die Empfehlungen an die EU- Kommission abwarten. Auch die EU-Entwaldungsverordnung EUDR, welche Naturkautschuk und Verarbeitungshilfsmittel betrifft, hat Einfluß auf unsere Einkaufspolitik. Der Einfluß des Lieferkettengesetzes auf unsere Aktivitäten kann zum Berichtszeitpunkt noch nicht vollumfänglich abgeschätzt werden.

Im Rahmen des aktiven Risikomanagements wurden alle denkbaren Risiken aktualisiert, analysiert und vereinzelt entschärft.

Es sind keine existenzgefährdeten Tendenzen zu erkennen.

Ertragsorientierte Risiken

Die Umsätze und Erträge sind aufgrund der o.g. Branchenrisiken und -prognosen schwerlich abzuschätzen. Wir erwarten aufgrund der Nachfrageschwäche und des rezessiven Umfelds in RADO-Kernmärkten ein Niveau, welches unter den 2023-Ergebnissen zu liegen kommt.

Wir sehen uns durch das Fortführen des konsequenten Kostenmanagements sowie Optimierungen von Geschäftsabläufen und Prozessen gut gerüstet, um flexibel auf Veränderungen der Märkte reagieren zu können. Auch das Etablieren neuer Anwendungen, Geschäftsfelder und Kunden sollte das Ertragsrisiko in 2024 breiter streuen.

Allerdings sind Ausfallrisiken in 2023 aufgrund der angespannten Finanzlage einiger Zulieferer gestiegen.

Jedoch können weitere Verwerfungen durch die o.g. Einflüsse das Ausfallrisiko einzelner Kunden, besonders aus der Automotive-Zulieferindustrie, in 2024 zusätzlich erhöhen.

Investitionen in 2024 in Modernisierungsmaßnahmen werden weiter mit Nachdruck angegangen, um die Gesellschaft technologisch wettbewerbsfähig zu halten.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unserer Unternehmensgruppe sind Liquiditätsrisiken nicht zu erwarten.

2. Chancenbericht

Die Gesellschaft wählt bei eigenen Rezepturen immer nur beste Rohstofflieferanten aus, zu welchen gute Kontakte bestehen. Die Einkaufstätigkeit wird auch in 2024 verstärkt auf ergänzende Lieferanten und kompensierende Rohstoffe ausgerichtet, um höchstmögliche Lieferfähigkeit seitens RADO sicherzustellen. Neben der Anpassung auf die Veränderungen in unserem Kernmarkt Automobil, werden wir weiter konsequent Non-Automotive- und alternative Geschäfte ausbauen.

Die Gesellschaft verfügt prozesstechnisch über tiefgreifendes Know-how mit gutem und bewährtem Equipment, welches durch selektive Investitionen modernisiert wird.

Im Unternehmen gibt es eine solide Ablauforganisation. Die Aufgaben und Kompetenzen sind klar definiert und werden von gut ausgebildeten Mitarbeitern durchgeführt.

3. Gesamtaussage

Das Jahr 2024 wird aufgrund der obengenannten marktwirtschaftlichen, aber auch geopolitischen Lage in Europa als äußerst schwierig und herausfordernd angesehen. Den Marktrisiken der globalen wie auch europäischen Märkte sehen wir mit Sorge entgegen.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaften ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzinstrumente verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im wesentlichen Rohstoffbestände, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben-Liquidität.

Die Gesellschaften verfügen über ein effizientes und erprobtes Kreditoren-/Debitorenmanagement. Verbindlichkeiten wurden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt.

Zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird auf das bestehende Debitorenmanagement verwiesen, welches eine zeitnahe Bonitätsprüfung des Kundenstamms vorsieht, um Forderungsausfällen frühzeitig vorzubeugen.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

VI. Bericht über die Tochtergesellschaften

RADO Gummi GmbH

Die Gesellschaft führt ihren Betrieb unverändert fort.

Viernheim Rubber GmbH

Die Betriebsstätte steht für den eigenen Notfall und solchem unserer Kunden weiterhin als Back-up-Betrieb der RADO Gummi GmbH zur Verfügung. Die Viernheim Rubber GmbH ist durch Wegfall des Hauptkunden in 2020 und die corona-bedingte schwierige Akquisition von Neu-Geschäften 2021 weiterhin in der Verlustzone. Nach Instandsetzung kritischer Anlagenteile war in 2022 geplant, wieder für einen Großkunden zu fertigen. Durch den Ukraine-Russland-Konflikt ist dieser Kunde, der Agrarmaschinen ausrüstet, von seinem Vorhaben bei VRG fertigen zu lassen, zurückgetreten. Als Konsequenz haben wir Ende 2022 VRG betriebsseitig eingefroren, um Verluste zu minimieren. Grundsätzlich wird Betriebsbereitschaft für z.B. Back- Up-Notfälle dennoch sichergestellt. Wir planen allerdings weiterhin durch Akquisitionsaktivitäten in 2024 Folgegeschäfte zu realisieren.

 

Radevormwald, 30. April 2024

Rado Beteiligungsgesellschaft mbH

- Geschäftsführer -

Friedhelm Ebers

Dr. Hans Rafael Winkelbach

KONZERNBILANZ zum 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
-. Software 80.287,00 13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.347.001,24 2.544
2. technische Anlagen und Maschinen 575.197,48 774
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 653.855,77 641
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.209,10 3.591.263,59 0
3.959
3.671.550,59 3.972
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.562.888,00 3.114
2. unfertige Erzeugnisse 244.630,00 295
3. fertige Erzeugnisse und Waren 343.655,00 439
3.151.173,00 3.848
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.653.445,45 1.514
2. sonstige Vermögensgegenstände 57.598,76 172
1.711.044,21 1.686
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 9.366.394,96 7.585
14.228.612,17 13.119
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.500,00 3
17.903.662,76 17.094

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000
. Kapitalrücklage 1.513.000,00 1.513
III. Gewinnrücklagen 4.000.000,00 4.000
IV. Gewinnvortrag -781.923,12 -1.159
V. Konzernjahresüberschuss 2.066.799,33 1.409
8.797.876,21 7.763
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 434.554,00 182
2. sonstige Rückstellungen 334.550,00 249
769.104,00 431
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 666.634,29 1.055
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 7.140.000,00 7.140
3. sonstige Verbindlichkeiten 530.048,26 705
- davon aus Steuern: EUR 316.779,54 (Vj.: TEUR 369) 8.336.682,55 8.900
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 63.897,47 (Vj.: TEUR 49)
17.903.662,76 17.094

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 44.363.980,57 42.000
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -145.854,00 272
3. sonstige betriebliche Erträge 131.017,91 216
4. Materialaufwand
- Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -31.957.253,91 -31.769
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.567.585,55 -4.162
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
- davon für Altersversorgung: EUR 7.414,51 (Vj.: TEUR 5) -820.036,47 -5.387.622,02 -755
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -561.210,36 -573
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.782.093,95 -2.409
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.351,46 0
9. Vergütungen an stille Gesellschafter -420.000,00 -420
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 0
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.149.294,93 -946
12. Ergebnis nach Steuern 2.112.020,77 1.454
13. sonstige Steuern -45.221,44 -45
14. Konzernjahresüberschuss 2.066.799,33 1.409

ANHANG 2023

I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Der vorliegende Konzernabschluss zum 31.12.2023 der Rado Beteiligungsgesellschaft mbH, Radevormwald (HRB 58259 Amtsgericht Köln), wurde nach den geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Daneben wurden die Vorschriften des GmbHG und der Satzung beachtet.

Bei der Aufstellung der Bilanz wurden die Gliederungsvorschriften gemäß § 298 i.V.m. § 266 Abs. 2 und 3 HGB beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 298 i.V.m. § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Der Konzernabschluss wurde erstmalig zum 31. Dezember 2006 erstellt.

Bei folgenden Positionen wurde von der Regelung des § 265 Abs. 6 i.V.m. § 298 HGB Gebrauch gemacht:

Die Postenbezeichnung § 266 Abs. 2 A. I. 2. HGB "entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten" ist durch die Bezeichnung "Software" ersetzt worden.

Die Postenbezeichnung § 275 Abs. 2 Nr. 2 HGB "Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen" ist durch die Bezeichnung "Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen" ersetzt worden.

II. Angaben zum Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der Rado Beteiligungsgesellschaft mbH wurden ein Tochter- und ein Enkelunternehmen, an denen die Gesellschaft mittelbar bzw. unmittelbar die Kontrolle ausübt, im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen.

einbezogene Unternehmen Beteiligungsquote des Konzerns
Rado Beteiligungsgesellschaft mbH, Radevormwald 100,00 %
RADO Gummi GmbH, Radevormwald 100,00 %
Viernheim Rubber GmbH, Viernheim 100,00 %

Der Konzernabschluss ist gemäß § 299 Abs. 1 HGB auf den Stichtag des Jahresabschlusses der Muttergesellschaft aufgestellt.

III. Grundsätze der Konsolidierung

Konsolidierungsmethoden

1. Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung wurde für die Gesellschaften, deren Erstkonsolidierungszeitpunkt vor dem 1. Januar 2010 lag, als Vollkonsolidierung nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a.F. durchgeführt. Bei der Kapitalkonsolidierung werden die Beteiligungsansätze mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden Anteil am Eigenkapital zum Erstkonsolidierungszeitpunkt verrechnet. Aufgrund der Übergangsvorschriften zum BilMoG wurde auf eine Anpassung auf die allein zulässige Neubewertungsmethode nach BilMoG verzichtet und weiterhin die Buchwertmethode beibehalten.

2. Unterschiedsbetrag

Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung entspricht der Differenz zwischen dem Beteiligungsansatz der Anteile an verbundenen Unternehmen und dem auf diese Anteile entfallenden zugehörigen Eigenkapital. Der bei der Kapitalkonsolidierung entstandene passive Unterschiedsbetrag wurde im Jahr der Erstkonsolidierung mit dem aktiven Unterschiedsbetrag verrechnet.

Der dann verbleibende als Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesene Betrag wurde über vier Jahre (2006 - 2009) linear abgeschrieben.

Aufgrund der Betriebsprüfung im Jahr 2008 ergab sich eine Anpassung auf den Erstkonsolidierungszeitpunkt für den aktiven Unterschiedsbetrag (TEUR 225). Der Anpassungsbetrag wurde über die Restnutzungsdauer von zwei Jahren (2008 und 2009) abgeschrieben.

3. Schuldenkonsolidierung

Bei der Konsolidierung werden die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen aufgerechnet gemäß § 303 Abs. 1 HGB.

4. Behandlung des Zwischenergebnisses

Bei der Konsolidierung wurden Zwischenergebnisse zwischen den einbezogenen Unternehmen gemäß § 304 Abs. 2 HGB eliminiert.

5. Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Bei der Konsolidierung werden die Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen aus gegenseitigen Verrechnungen gemäß § 305 HGB aufgerechnet.

6. Latente Steuern

Latente Steuern waren im Geschäftsjahr 2023 nicht zu berücksichtigen.

IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Einheitlichkeit der Bilanzierung und Bewertung

Bei den Gesellschaften des Konsolidierungskreises werden im Wesentlichen die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Muttergesellschaft einheitlich angewandt.

Die Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

2. Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um nutzungsbedingte lineare Abschreibungen, bewertet. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter bis EUR 250 werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter, die einen Wert über 250 € bis 800 € haben, werden im Geschäftsjahr abgeschrieben. Weiterhin besteht aus der Vergangenheit ein Sammelposten für geringwertige Wirtschaftsgüter, die einen Wert über 250 € bis 1.000 € haben. Dieser Sammelposten wird noch über zwei Jahre abgeschrieben.

3. Vorratsvermögen

In den Vorräten sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige und fertige Erzeugnisse erfasst. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten oder wenn niedriger, mit den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind nach der retrograden Methode der verlustfreien Bewertung bewertet. Dem allgemeinen Lagerhaltungsrisiko, das sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergibt, wird durch ausreichende und angemessene Wertabschläge Rechnung getragen.

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bzw. Barwert, unter Abzug gebotener Wertberichtigungen, angesetzt.

5. Rückstellungen

Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung.

6. Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

V. Angaben zur Konzernbilanz

1. Konzernanlagenspiegel gemäß § 284 Abs. 3 HGB i.V.m. § 313 Abs. 4 HGB

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge 2023 Abgänge 2023 Umbuchungen 2023 Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 276.807,89 84.987,72 85.955,57 0,00 275.840,04
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.967.039,92 0,00 0,00 0,00 4.967.039,92
5.243.847,81 84.987,72 85.955,57 0,00 5.242.879,96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.208.903,27 0,00 0,00 0,00 12.208.903,27
2. technische Anlagen und Maschinen 11.529.056,65 0,00 0,00 0,00 11.529.056,65
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.768.382,01 149.437,62 38.201,13 10.837,94 4.890.456,44
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 26.047,04 0,00 -10.837,94 15.209,10
28.506.341,93 175.484,66 38.201,13 0,00 28.643.625,46
33.750.189,74 260.472,38 124.156,70 0,00 33.886.505,42
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge 2023 Abgänge 2023 Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 263.171,89 18.335,72 85.954,57 195.553,04
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.967.039,92 0,00 0,00 4.967.039,92
5.230.211,81 18.335,72 85.954,57 5.162.592,96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.664.571,51 197.330,52 0,00 9.861.902,03
2. technische Anlagen und Maschinen 10.755.585,73 198.273,44 0,00 10.953.859,17
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.127.531,12 147.270,68 38.201,13 4.236.600,67
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
24.547.688,36 542.874,64 38.201,13 25.052.361,87
29.777.900,17 561.210,36 124.155,70 30.214.954,83
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 80.287,00 14
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0
80.287,00 14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.347.001,24 2.544
2. technische Anlagen und Maschinen 575.197,48 773
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 653.855,77 641
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.209,10 0
3.591.263,59 3.958
3.671.550,59 3.972

2. Geschäfts- oder Firmenwert (Ausgleichsposten aus der Kapitalkonsolidierung)

Im Berichtsjahr wird ein Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 0 ausgewiesen. Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde zum 31.12.2009 voll abgeschrieben.

Im Übrigen verweisen wir auf die Erläuterungen des aktiven Unterschiedsbetrages unter III.2.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In dieser Position sind keine Vermögensgegenstände enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere steuer-, arbeits- und sozialrechtliche sowie sonstige Verpflichtungen.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Einzig die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch den branchenüblichen Eigentumsvorbehalt besichert.

VI. Angaben zur Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Aufgliederung der Umsatzerlöse

2023 2022
TEUR TEUR
Inland 38.228 37.038
EU 1.675 3.273
Drittländer 4.461 1.689
44.364 42.000

Die Umsätze wurden in nachstehenden Tätigkeitsbereichen erzielt:

2023 2022
TEUR TEUR
Mischungen 7.661 7.488
Fluor 27.486 25.436
Silicon 7.058 8.011
sonstige 2.159 1.065
44.364 42.000

VII. sonstige Angaben

1. Geschäftsführung des Mutterunternehmens

Geschäftsführer

Friedhelm Ebers, Betriebswirt, Radevormwald

Dr. Hans Rafael Winkelbach, Dipl.-Chemiker, Burscheid

Auf die Angaben gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB wurde gemäß § 314 Abs. 1 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

2. Anzahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten - ohne Geschäftsführung - beträgt 82. Es waren 58 gewerbliche Mitarbeiter und 24 Angestellte tätig. Die Mitarbeiterzahl wurde gemäß § 267 Abs. 5 HGB ermittelt.

3. finanzielle Verpflichtungen 2023
TEUR
Verpflichtungen aus Leasingverträgen
fällig bis ein Jahr 70
fällig über ein bis fünf Jahre 68
fällig über fünf Jahre
138

4. Vergütung des Abschlussprüfers

Das als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 63 für Abschlussprüfungsleistungen, TEUR 15 für Steuerberatungsleistungen sowie TEUR 4 für sonstige Leistungen.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Konzernabschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ende des Geschäftsjahres, vorbehaltlich dem andauernden Krieg in der Ukraine und dem Nahost-Konflikt nicht eingetreten.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung des Mutterunternehmens vor, den Jahresüberschuss des Mutterunternehmens auf neue Rechnung vorzutragen.

VIII. Verzicht auf Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB

Die Tochter- bzw. Enkelgesellschaften RADO Gummi GmbH, Radevormwald und Viernheim Rubber GmbH, Viernheim erfüllen - vorbehaltlich der Beschlussfassung nach § 264 Abs. 3 Nr. 1 HGB - die Voraussetzungen des § 264 Abs. 3 HGB und verzichten deshalb auf die Offenlegung ihrer Jahresabschlussunterlagen 2023.

Konzernkapitalflussrechnung

Zur Darstellung von Herkunft und Verwendung der Finanzierungsmittel sowie zur Offenlegung der Entwicklung der finanziellen Lage während des abgelaufenen Geschäftsjahres wird die Kapitalflussrechnung herangezogen. Die Kapitalflussrechnung wurde auf der Grundlage des Finanzmittelfonds (= kurzfristig verfügbare flüssige Mittel) gemäß DRS 21 (Deutscher Rechnungslegungsstandard Nr. 21) erstellt. Der Finanzmittelbestand besteht nur aus liquiden Mitteln; Kontokorrentkredite gegenüber Kreditinstituten waren nicht vorhanden.

2023 2022
TEUR TEUR
I. Operativer Bereich / Geschäftstätigkeit
Jahresergebnis 2.067 1.409
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 561 573
Cash-flow 2.628 1.982
(-) Zunahme / (+) Abnahme
- Gewinn / Verlust aus Anlagenabgang 0 -6
- der Vorräte 697 1.411
- der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -140 -93
- der sonstigen Vermögensgegenstände und Rechungsabgrenzungsposten 114 460
(+) Zunahme / (-) Abnahme
- der sonstige Rückstellungen 85 52
- der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -388 576
- der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0 -307
- der sonstigen Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten -175 500
Ertragsteuerzahlungen -896 -791
Ertragsteueraufwand 1.149 946
Zinserträge -20 0
Zinsaufwand 420 420
Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit 3.474 5.150
II. Investitionstätigkeit
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 0 9
Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -85 0
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen -176 -111
Anpassungen aufgrund BP 0 -50
erhaltene Zinsen 20 0
Cash-flow aus der Investitionstätigkeit -241 -152
III. Finanzierungstätigkeit
Auszahlungen an Gesellschafter -1.032 -654
gezahlte Zinsen -420 -420
Cash-flow aus der Finanzierungsstätigkeit -1.452 -1.074
Liquiditätsänderung gesamt 1.781 3.924
Finanzmittelbestand 01.01. 7.585 3.661
Finanzmittelbestand 31.12. 9.366 7.585

Konzerneigenkapitalspiegel

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Gewinnvortag
EUR EUR EUR EUR
Stand 01.01.2022 2.000.000,00 1.513.000,00 4.000.000,00 -1.137.502,22
Umgliederung 0,00 0,00 0,00 632.590,96
gezahlte Dividenden 0,00 0,00 0,00 -654.600,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand 31.12.2022 2.000.000,00 1.513.000,00 4.000.000,00 -1.159.511,26
Umgliederung 0,00 0,00 0,00 1.409.037,26
gezahlte Dividenden 0,00 0,00 0,00 -1.031.449,12
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand 31.12.2023 2.000.000,00 1.513.000,00 4.000.000,00 -781.923,12
Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Konzerneigenkapital
EUR EUR
Stand 01.01.2022 632.590,96 7.008.088,74
Umgliederung -632.590,96 0,00
gezahlte Dividenden 0,00 -654.600,00
Konzernjahresüberschuss 1.409.037,26 1.409.037,26
Stand 31.12.2022 1.409.037,26 7.762.526,00
Umgliederung -1.409.037,26 0,00
gezahlte Dividenden 0,00 -1.031.449,12
Konzernjahresüberschuss 2.066.799,33 2.066.799,33
Stand 31.12.2023 2.066.799,33 8.797.876,21

 

Radevormwald, 30. April 2024

Rado Beteiligungsgesellschaft mbH

- Geschäftsführer -

Friedhelm Ebers

Dr. Hans Rafael Winkelbach

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Rado Beteiligungsgesellschaft mbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Rado Beteiligungsgesellschaft mbH, Radevormwald und ihrer Tochter- und Enkelgesellschaft (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Rado Beteiligungsgesellschaft mbH, Radevormwald für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen, kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des Konzerns abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Die Prüfung erstreckt sich grundsätzlich nicht auf die Zusicherung des Fortbestandes des geprüften Konzerns oder auf die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung.

 

Borken, 30. April 2024

mensing & kollegen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Mensing, Wirtschaftsprüfer

Die Gesellschafterversammlung hat den Konzernjahresabschluss 2023 am 15.05.2024 gebilligt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

4 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.