Alippi HomeCare - Service und Medizintechnik GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carolin Alippi seit 10.1.2023 | Geschäftsführer |
Enrico Alippi seit 3.11.2003 | Geschäftsführer |
Karsten Alippi seit 3.11.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Alippi Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Alippi GmbHZwickauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Alippi GmbHGeschäftsmodell Das Sanitätshaus Alippi wurde 1877 als Fachgeschäft für Gummiwaren und Bandagen in Zwickau gegründet. Mit mittlerweile über 50 Filialen in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg gehört es zu einem der ältesten Sanitätshäuser in Deutschland. Die Alippi GmbH versorgt Ihre Kunden in den Fachbereichen Orthopädie, Home Care, Sanitätshaus, Rehatechnik, Schuhorthopädie, Kinder- und Schwerstbehindertenversorgung. Branchenentwicklung Das deutsche Gesundheitssystem und die Kosten der gesundheitlichen Versorgung werden wesentlich durch die Rahmenbedingungen des Gesundheitswesens bestimmt. Aufgrund der demographischen Entwicklung wird der Bedarf an Gesundheits- und Pflegeleistungen in den kommenden Jahrzehnten weiterwachsen, allerdings ändern sich dramatisch und sehr dynamisch die Informationswege und Patientenströme durch neue Digitallösungen. Laufende Novellierungen und neue sozialgesetzliche Regelungen nehmen einen deutlichen Einfluss auf die Geschäftsgrundlage von Leistungserbringern. Die sich nachfrageseitig positiv auswirkende demographische Entwicklung führt angebotsseitig zu einem bereits jetzt feststellbaren und erwartbar noch verstärkenden Fachkräftemangel im gesamten Gesundheitssektor. Die Ertragslage der Hilfsmittelbranche ist dabei entscheidend von der Möglichkeit abhängig, Kostensteigerungen gegenüber den Krankenkassen in Abrechnung bringen zu können. Wachstumschancen bestehen für den Sanitätsfachhandel weiterhin auch im Bereich des zweiten Gesundheitsmarkts (nicht durch die GKV und privaten Kassen finanziert), durch den demographischen Wandel und ein stärkeres Verbraucherbewusstsein für die eigene Gesundheit. In Relation zu der Versorgung im Rahmen des SGB V wird das klassische Sanitätsfachgeschäft an diesem Wachstum nur begrenzt teilhaben, da neue Wettbewerber (z.T. investorengetrieben) mit Vertriebskonzepten des freien Marktes, wie Fachmärkten und Franchisestrukturen und Online Shops, in diesen zweiten Gesundheitsmarkt drängen. Fakt ist, dass sich die Schnittmenge des ersten und zweiten Gesundheitsmarktes deutlich erhöht hat und weiter erhöht. Die Alippi GmbH arbeitet daran, sich der Entwicklung zu stellen und in den nächsten Jahren am Wachstum zu partizipieren. Da sich die Versorgungs- und Informationswege (Videosprechstunde etc.) sehr dynamisch und rasant verändern, stellt sich das Sanitätshaus Alippi den damit verbunden Herausforderungen durch digitale Produktentwicklungen. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Im Geschäftsjahr 2023 der Alippi GmbH haben die Geschäftsbereiche allmählich den Markt zurückerobert, dies hatte Einfluss auf die Entwicklung der Versorgungsbereiche Orthopädie; Sanitätshaus, Home Care und Rehatechnik. Da das GKV-Gesundheitssystem erhebliche Mehrkosten zu stemmen hat, rechnen wir weiterhin mit ausgeprägten Verhandlungen mit den Kostenträgern, sprich der Preisdruck nimmt deutlich an Dynamik zu. Preisänderungen bleiben eine große Herausforderung für die Branche. Je nach Produktsegment unterscheiden sich diese z.T. ganz erheblich in ihrer Wirkung. Zwar sind die Importpreise insbesondere aus China in 2023 weiter zurückgegangen, die Beschaffung innerhalb Deutschlands oder aus den europäischen Ländern hat sich aber eher verteuert. Zudem spielen neben dem Wareneinsatz die gestiegenen Personalkosten eine große Rolle sowie die der kleinteiligen Logistik. Traditionell tut sich die Branche aus verschiedenen Gründen schwer damit, Preiserhöhungen zeitnah weiterzugeben, so dass diese zunächst erlösschmälernd für die Fachhändler wirken. Der Filialumzug und die Bauarbeiten der Filiale in Jena und Grimma fanden statt. Außerdem erfolgten die Umbau- und Renovierungsarbeiten der Gebäude in Aue und Wolfen. Alle wesentlichen Betriebsgebäude befinden sich im Familienbesitz. Ertragslage Der Umsatz hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.117 erhöht. Das Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.880 abgeschlossen. Vermögenslage scroll
Die Vermögenslage konnte sich auch 2023 gegenüber dem Vorjahr verbessern. Das Eigenkapital ist durch das im Jahr 2023 erwirtschaftete Ergebnis um 13,5% gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt 64,3 %. Vorhandene Kreditlinien der Banken wurden nicht in Anspruch genommen. Investitionen 2023 waren im Wesentlichen die Erweiterung des Fuhrparks, der Büroausstattung. Finanzlage Im Einzelnen ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 folgende Cashflow-Betrachtung: scroll
Die getätigten Investitionen wurden mit Eigenmitteln finanziert. Verbindlichkeiten wurden innerhalb der Fristen beglichen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen keine. Die derzeitige Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Das Ziel der Erhaltung der Liquidität konnte aufgrund einer verbesserten Marktposition und der gestiegenen Umsätze jederzeit gewährleistet werden. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage stellt sich auch zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes in 2024 positiv dar. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft einschließlich der wesentlichen Chancen und Risiken Prognosebericht In den folgenden Prognosen sind Annahmen enthalten, die auf Basis aller zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen worden sind. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreten, können die tatsächlichen Ergebnisse von den erwarteten Ergebnissen abweichen. Eine Gewähr können wir für diese Angaben daher nicht übernehmen. Die nachfolgenden Prognosen beziehen sich auf die nach dem Berichtsjahr folgenden zwölf Monate. Für 2024 erwartet die Alippi GmbH erneut ein stabiles Wachstum. Das Sanitätshaus Alippi legt strategisch großen Wert darauf die Stabilität im Kerngeschäft zu halten. Alippi hat damit begonnen, Maßnahmen im Hinblick auf das lieferantenseitige Risikomanagement zu initiieren. Politische Schwerpunkte im Jahr 2024 werden u.a. die Europawahl 2024, die angekündigten Versorgungsgesetze auf Bundesebene sowie die politische und rechtliche Diskussion um eine zukunftsfähige und einheitliche Ausgestaltung der Präqualifizierung für alle Leistungserbringer sein. Da das Thema „eVerordnung“ für die Sanitätshäuser durch den Gesetzgeber auf die Mitte des Jahres 2026 terminiert wurde, wird die Kommunikation mit dem betreffenden ERP-Systemhaus und die Umsetzung der eVerordnung vorangetrieben und Kenntnis über die notwendigen Anpassungen in den internen Geschäftsabläufen gewonnen Chancen und Risiken Die Versorgung mit Hilfsmitteln zur Rehabilitation, zur Gesundung sowie zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist eine tragende, betriebswirtschaftliche Säule der stabilen Geschäftsentwicklung. Auch Zivilisationskrankheiten wie Adipositas oder Diabetes sorgen für zunehmende Patientenzahlen im Hinblick auf die Versorgung der Menschen vor Ort mit medizinischen Hilfsmitteln. Die demographische Entwicklung trägt in vielerlei Hinsicht ebenso hierzu bei. Insofern partizipiert die Alippi GmbH von dieser Marktentwicklung, auch weil sie sich neuen Vertriebswegen gegenüber offen zeigt. Im Zuge der Digitalisierung im Gesundheitswesen ergeben sich fundamentale Herausforderungen, aber insbesondere auch elementare Chancen. Unter anderem bei der Positionierung in der umfassenden Versorgung als Dienstleister vor Ort. Durch die Entwicklung der Online-Einlagen-Plattform golistic sieht sich Alippi für weitere Entwicklungen im den Gesundheitsmarkt betreffenden Onlinegeschäft vorausschauend aufgestellt. Zudem erwarten wir einen positiven Werbeeffekt, da nach der Corona Pandemie nun wieder vollumfänglich alle Werbemöglichkeiten ausgeschöpft werden. Die Kunden werden auf verschieden Wegen angesprochen und Veranstaltungen für die jeweiligen Kundengruppen abgehalten. Als Risiko wird gesehen, dass besonders in den Warenbereichen des Homecares Direktvertriebsstrukturen in den Markt drängen und verstärkt Wettbewerbsdruck auf die klassischen Sanitätshäuser ausüben. In Homecare-Produktsegmenten wie der Inkontinenz- oder Wundversorgung sind Unternehmen zunehmend erfolgreich, die sich auf die Bereiche spezialisiert und alle Prozesse darauf abgestellt haben. Dies sorgt für Margendruck bei den eher generalistisch aufgestellten Sanitätshäusern, die sich deshalb aus den Marktsegmenten zurückziehen. Ein Risiko ist außerdem die Vorbereitung und Umsetzung neuer Gesetze in Bezug auf Digitalisierung. Diese Gesetzesänderungen erfordern eine kontinuierliche Anpassung und Optimierung von Prozessen und sind meist mit einem erhöhten Verwaltungs- und Kostenaufwand verbunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen beglichen. Beim Finanzmanagement verfolgt die Geschäftsführung eine konservative Risikopolitik. Sonstige Angaben Der Personalbestand zum 31. Dezember 2023 hat sich gegenüber dem Vorjahr um 17 erhöht und betrug 390 incl. Auszubildende.
Zwickau, den 01. November 2024 Karsten Alippi, Geschäftsführer Enrico Alippi, Geschäftsführer Carolin Alippi, Geschäftsführerin BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen der Rechnungslegung Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetztes (BilMoG) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es wurden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften angewandt. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB. Die Firma Alippi GmbH mit Sitz in 08056 Zwickau, Leipziger Straße 160, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter der Nummer HRB 2169 registriert. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der auf den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsvorschriften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwert wird gemäß § 246 Abs. 1 S. 4 HGB i.V.m. § 253 Abs.1 S. 1 HGB mit den Anschaffungskosten angesetzt und gemäß § 253 Abs. 2 S. 1, 2 HGB auf seine voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Anlagewerte sowie die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer angesetzt. Zugänge von geringwertigen Wirtschaftsgütern wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert unter Abzug angemessener Wertberichtigung angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Eigenkapitalposten sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen beinhalten sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden Marktzins der vergangenen 7 Jahre abgezinst. Die Pensionsrückstellung beruht auf versicherungsmathematischen Berechnungen entsprechend den handelsrechtlichen Regelungen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel zu entnehmen. Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde im Zugangsjahr mit den Anschaffungskosten aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 15 Jahre festgelegt, da dies der voraussichtlichen Bestandsdauer für die Kundenbeziehungen entspricht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar: scroll
Aktive latente Steuern Die auf der Aktivseite ausgewiesenen latenten Steuern i.H.v. T€ 226 (Vorjahr T€ 236) betreffen den unterschiedlichen Ansatz der Garantie- und Pensionsrückstellung in der Handels- und Steuerbilanz. Für deren Berechnung wurde ein Steuersatz von 30,9 % unterstellt. Die Veränderung der passiven latenten Steuern hat sich wie folgt entwickelt: scroll
Eigenkapital Ausschüttungssperren gem. § 268 Abs. 8 HGB ergeben sich i.H.v. von insgesamt T€ 244 (Vorjahr T€ 318) aus aktiven latenten Steuern i.H.v. T€ 226 (Vorjahr T€ 236) sowie dem Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB i.H.v. T€ 18 (Vorjahr T€ 82). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für Garantieleistungen, Jahresabschluss- und Steuererklärungskosten, Urlaubsansprüche und Aufbewahrungskosten. Pensionsverpflichtung Die Pensionsrückstellung beruht auf versicherungsmathematischen Berechnungen entsprechend den handelsrechtlichen Regelungen und umfasst alle gegebenen Zusagen. Die Berechnung erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren gem. Projected-Unit-Credit-Methode (PUC). Rechnungsgrundlagen sind die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Der Rechnungszins beträgt 1,82 %. Bei der Berechnung wurde ein Renten- und Gehaltstrend von jeweils 0,00 % unterstellt. Aus dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (T€ 2.190) und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (T€ 2.208) ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 18. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Mit der Pensionsverpflichtung wurde verrechnungsfähiges Deckungsvermögen saldiert. Für die Saldierung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt: scroll
In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden Erträge aus dem Deckungsvermögen (€ 14.194,85) mit Aufwendungen aus der Aufzinsung des Erfüllungsbetrages der Pensionsverpflichtung (€ 40.397,00) saldiert und im Zinsaufwand ausgewiesen. Der Zeitwert der Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen entspricht dem steuerlichen Aktivwert. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt: scroll
scroll
Anlagenentwicklung vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023scroll
scroll
scroll
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden ausschließlich mit dem einzigen Tätigkeitsbereich Sanitätshaushandel mit orthopädie- und Rehabilitationstechnik im Inland erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 0,2 (Vorjahr T€ 1 ausgewiesen. Personalaufwand In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 53 (Vorjahr T€ 14) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 0) enthalten. Haftungsverhältnisse Am Bilanzstichtag bestanden Vertragserfüllungsbürgschaften i.H.v. T€ 7 (Vorjahr T€ 7). Weitere Haftungsverhältnisse i.S. d. § 251 HGB lagen zum Bilanzstichtag nicht vor. Das Risiko der Inanspruchnahme kann ausgeschlossen werden, da die zu prüfende Gesellschaft ihren Verpflichtungen nachkommt und mit einer Inanspruchnahme der Bürgschaft nicht zu rechnen ist. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen i.H.v. T€ 494 (Vorjahr T€ 205) sowie aus zukünftigen Mietzahlungen i.H.v. T€ 2.359 (Vorjahr T€ 2.807), davon T€ 59 (Vorjahr T€ 71) gegenüber Gesellschaftern. Personalstand In 2023 waren durchschnittlich 377 (Vorjahr 371) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 70 Arbeiter 307 Angestellte. Vergütungen der Geschäftsführer Von der Befreiungsvorschrift gem. § 286 Abs. 4 HBG über die Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird Gebrauch gemacht. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 liegen nicht vor. Sonstige Angaben Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei den folgenden Personen: - Herr Karsten Alippi, Orthopädietechniker/Meister, - Herr Enrico Alippi, Orhtopädietechniker/Meister. Seit 01.01.2023 ist Frau Carolin Alippi zur weiteren Geschäftsführerin bestellt. Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Die Offenlegung erfolgt gem. § 325 Abs. 1 HGB nach den für großen Kapitalgesellschaften vorgegebenen Vorschriften.
Zwickau, 01. November 2024 Karsten Alippi, Geschäftsführer Enrico Alippi, Geschäftsführer Carolin Alippi, Geschäftsführerin BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Alippi GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Alippi GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Alippi GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Regensburg, 11.11.2024 Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Nickl, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)Wertentwicklungscroll
scroll
scroll
scroll
scroll
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 28.11.2024. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
6 nahegelegene Organisationen
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Kreditinstitute des Sparkassensektors
Ambulante Pflegedienste
Bauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Bauträger für Wohngebäude
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen