HOME & MARINE Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Roßkamp seit 11.2.2021 | Geschäftsführer |
Heink Steffens seit 21.11.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HOME & MARINE electronic systems GmbHBremenJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS Geschäftsjahr 2023A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen a. Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die HOME & MARINE electronic systems GmbH (im Folgenden auch "H&M" genannt) wurde 1999 als H&M Electronics GmbH gegründet und 2018 umbenannt. H&M befasst sich mit der Planung, Lieferung, Installation und Systemintegration von Projekten der Medientechnik im maritimen Umfeld. Hierbei geht es um Systeme für Beschallung, Beleuchtung, Steuerung, Projektion sowie die notwendigen Programmierungen insbesondere für Benutzeroberflächen. H&M unterhält Standorte in Bremen, Hamburg, Uplengen und Emden. Ebenfalls existiert eine italienische Betriebsstätte, um dortige Projekte abwickeln zu können. b. Geschäftsverlauf Das Geschäft ist in die Bereiche Cruise (Kreuzfahrtschiffe), Superyachten sowie Service & Refit (Erneuerungs- und Reparaturaufträge) unterteilt. Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 70 Mitarbeitende beschäftigt (Vorjahr: 78). Cruise-Segment: Im Zuge der Geschäftsübernahme 2018 wurde mit dem Cruise Segment ein weiterer Geschäftszweig eröffnet und mit einem langfristigen Bauprogramm auf der Meyer Werft erste Projekte gewonnen. In Italien wurde das erste Schiff aus einer Serie von 4 Schiffen erfolgreich abgewickelt. Des Weiteren wurden 3 weitere Kreuzfahrtschiffe für unterschiedliche Endkunden angearbeitet. Superyacht / Service & Refit Segment: Aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit fokussiert sich die H&M auf mittelgroße Projekte mit kalkulierbarem Risiko, um die verfügbaren Ressourcen bestmöglich auf das Geschäft auszurichten. Im Berichtszeitraum wurde ein Projekt abgeschlossen sowie 3 weitere Projekte angearbeitet. Der Abschluss sowie die Fortentwicklung bestehender Projekte dienen als finanzieller Leistungsindikator zur langfristigen Ausrichtung des Unternehmens. Des Weiteren wurde Maßnahmen getroffen, um das Service & Refit Geschäft weiterzuentwickeln. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage c. Ertragslage Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage im Vorjahresvergleich:
Das Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr von 6.502 TEUR auf 7.274 TEUR gestiegen. Die H&M greift nach wie vor auf einen sehr komfortablen Auftragsbestand zurück. Speziell im Kreuzfahrtbereich liegen zahlreiche Aufträge mit weiteren Optionen vor. Die Personalkosten liegen mit 4.682 TEUR unter dem Niveau des Vorjahres, während die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 8,1% auf 2.224 TEUR reduziert werden konnten. Das Ergebnis vor Ergebnisabführung ist mit 18 TEUR im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen (Vorjahr: -1.269 TEUR), aber etwas geringer ausgefallen als erwartet. Wesentlicher Grund hierfür sind weiterhin zeitliche Verzögerungen und Mehrkosten bei zwei unfertigen Yachtprojekten. d. Finanzlage Hauptziel des Finanzmanagements ist die Sicherstellung der Liquidität der Gesellschaft. Wesentliches Nebenziel ist die Beibehaltung einer niedrigen Zinslast bei ausreichend frei verfügbaren Kreditlinien. Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:
e. Vermögenslage Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Übersicht:
Beim Anlagevermögen stehen den Investitionen in Höhe von 116 TEUR Abschreibungen von 229 TEUR und Buchwertabgänge von 3 TEUR gegenüber. Das kurz- bis mittelfristig gebundene Vermögen ist um 374 TEUR gesunken. Dabei sind die Vorräte nach Saldierung mit den erhaltenen Anzahlungen um 26 TEUR sowie die sonstigen Vermögensgegenstände um 204 TEUR gestiegen, während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 421 TEUR und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 193 TEUR gesunken sind. Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen ist mit 51.281 TEUR um 62,2% gestiegen (Vorjahr: 31.619 TEUR). Die unfertigen Erzeugnisse sind in Höhe von 51.906 TEUR bzw. 101,2 % durch erhaltene Anzahlungen finanziert. Die liquiden Mittel haben sich von 1.780 TEUR auf 2.482 TEUR positiv entwickelt. Die langfristige Finanzierung beinhaltet das Eigenkapital, das im Vergleich zum Vorjahr unverändert ist, sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute mit einer Laufzeit über fünf Jahren. Die mittelfristige Finanzierung beinhaltet Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute (1.255 TEUR) und einen Sonderposten für Investitionszuschüsse (4 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute insgesamt sind aufgrund der Rückführung eines Kredites um 264 TEUR auf TEUR 2.506 zurückgegangen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt um 1.056 TEUR auf 2.946 TEUR angestiegen. B. Chancen- und Risikobericht a. Chancenbericht Über die bestehenden Projekte hinaus werden aktuell weitere Projekte verhandelt. Weitere Auftragseingänge sind kurzfristig zu erwarten, um das Geschäft von H&M auch langfristig zu stabilisieren. Die konsequente Weiterentwicklung des Unternehmens seit 2019 und die Nutzung von Synergieeffekten der unterschiedlichen Marktsegmente führen dazu, dass die H&M in der Lage ist, größere Volumen bei gesteigerter Qualität abzuarbeiten. Dies wird in beiden Märkten positiv zur Kenntnis genommen. b. Risikomanagementziele und -methoden Für die weitere Entwicklung der Gesellschaft sieht die Geschäftsführung folgende Risiken: - Projektfinanzierung und damit verbundener Cash Flow - Lieferengpässe bei wichtigen Komponenten aufgrund von Störungen innerhalb der Lieferketten - Damit verbunden stark steigende Materialpreise bzw. Kursschwankungen, die zu Verlusten führen können und dadurch die Liquidität negativ beeinflussen - Aufgrund von Fachkräftemangel können Probleme bei der Abwicklung von komplexen Projekten entstehen - Budgetüberschreitungen aufgrund von veränderten Ablieferungsterminen und Lieferengpässen - Aufgrund der derzeitig dynamischen Situation müssen Risiken in immer kürzer werdenden Abständen beurteilt und analysiert werden, um rechtzeitig Maßnahmen umzusetzen, die den Fortbestand des Unternehmens sichern Um diese Risiken zu minimieren, werden folgende Maßnahmen verfolgt und umgesetzt: - Permanente Überwachung von Abrechnungsmeilensteinen sowie der daraus resultierenden Zahlungsströme - Permanente Weiterentwicklung und Optimierung aller Prozesse im Unternehmen, um Kosten zu reduzieren und die Flexibilität zu erhöhen - Transparentes Controlling, um sowohl die Projekte als auch die Kosten konsequent zu managen - Stärkung des strategischen Einkaufs, speziell auch auf Gruppenebene, um Preissteigerungen und Lieferengpässen entgegenzuwirken - Im Rahmen regelmäßiger Projektreviews werden Risiken immer wieder neu beleuchtet. Dies hat dazu geführt, dass H&M frühzeitig Gespräche aufgrund von Kostensteigerungen mit seinen Kunden führt und nach einer gemeinsamen Lösung sucht. - Die Liquiditätssituation des Unternehmens wird immer wieder auf den Prüfstand gestellt, was kurzfristig auf wöchentlicher und mittel-/langfristig auf monatlicher Basis geschieht. Zudem finden nach Bedarf Gespräche mit der Hausbank und der Gesellschafterin statt, um möglichen negativen Entwicklungen vorzubeugen - Projektbezogene Devisenabsicherungen, um Kursschwankungen zu eliminieren - Stärkung des Personalmanagements, um Mitarbeiter zielgerichtet und perspektivisch weiterzuentwickeln und damit die Mitarbeiterbindung zu erhöhen C. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Unter der Voraussetzung, dass die geplanten Projekte termingerecht abgeschlossen werden können, rechnet H&M mit einer weiterhin positiven Entwicklung für das Geschäftsjahr 2024. Dabei liegt der Fokus auf der Ablieferung von 3 Kreuzfahrtschiffen sowie 4 Yachten. Darüber hinaus bestehen im Kreuzfahrtbereich Aufträge bis 2026 mit Optionen für weitere Schiffe. Auch im Yachtbereich liegen Aufträge vor, die bis in das Jahr 2026 laufen werden. Das Refit Geschäft im Yachtbereich wird aufgrund von Sanktionen gegen die russischen Oligarchen nach wie vor sehr schwer planbar sein, weshalb H&M hier konservativ plant. Für das Geschäftsjahr 2024 sind lediglich Erhaltungsinvestitionen geplant. Die Mitarbeiterzahl im produktiven Bereich wird leicht steigen, um den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden. Auftragsspitzen werden mit externem Personal abgedeckt. Die H&M geht davon aus, dass die Liquidität für das Geschäftsjahr 2024 durch die planmäßig nach Projektfortschritt zu stellenden Abschlagsrechnungen sichergestellt ist.
Bremen, den 5. April 2024 Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die HOME & MARINE electronic systems GmbH hat ihren Sitz in Bremen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter HRB 23624 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig drei Jahre zugrunde gelegt. Als Nutzungsdauer für die selbst erstellten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden fünf Jahre zu grunde gelegt. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger Abschreibungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 EUR im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Im Zugangsjahr wird stets der volle Abschreibungssatz angewendet. Nutzungsdauer der Sachanlagen andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 16 Jahre Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sind mit ihren Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten in Anlehnung an die steuerlichen Bewertungsvorschriften neben den direkten Material- und Fertigungskosten in angemessenem Umfang notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung, freiwillige soziale Aufwendungen sowie Aufwendungen für betriebliche Altersversorgung wurden nicht in die Herstellungskosten eingerechnet. Auf unfertige Erzeugnisse erhaltene Anzahlungen werden soweit möglich aktivisch abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag bilanziert. Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach analoger Anwendung des § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert der Rückdeckungsversicherung angesetzt, da die zugesagten Versorgungsleistungen in Höhe und Umfang vollständig den Leistungen der Rückdeckungsversicherung entsprechen. Der Wert der Rückdeckungsversicherung beträgt zum Bilanzstichtag 83.786,01 EUR; die Rückstellungen für Pensionen sind ebenfalls mit 83.786,01 EUR anzusetzen. Die Wertguthaben aus der Rückdeckungsversicherung sind dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen und dienen ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen. Die Wertguthaben wurden mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Durch die Übereinstimmg der Aktiv- und Passivwerte ergibt sich zum Bilanzstichtag kein Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung. Zum 31. Dezember 2023 wird auf rückgedeckte Pensionszusagen weiterhin IDW RH FAB 1.021 angewendet. übrige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten Die Bilanzierung von derivativen Finanzinstrumenten, für die keine Bewertungseinheit mit dem Grundgeschäft gebildet wird, erfolgt imparitätisch, d.h. für negative Marktwerte werden Rückstellungen gebildet, positive Marktwerte werden nicht angesetzt. Erläuterungen der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel der HOME & MARINE electronic systems GmbH dargestellt, der dem anhang als Anlage beigefügt ist. 2. Eigenkapital Angaben zu ausschüttungsgesperrten Beträgen Aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögenswerte ergibt sich ein nicht zur Ausschüttung verfügbarer Betrag von 91.885,00 EUR. 3. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 2.506.204,00 EUR (Vorjahr: 2.770.000,00 EUR) durch Schuldbeitritt der Kreditanstalt für Wiederaufbau besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 1.635.625,73 EUR (Vorjahr: 373.342,75 EUR). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten nachrangige Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 450.000,00 EUR (Vorjahr: 450.000,00 EUR). Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Angabe gemäß § 277 Abs. 5 HGB Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1.000.548,15 EUR (Vorjahr: 1.427.979,92 EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen in Höhe von 169.775,11 EUR (Vorjahr: 226.013,13 EUR) aus der Umrechnung in fremder Währung. 2. Finanzergebnis Bei den Finanzerträgen und -aufwendungen handelt es sich um den Nettobetrag nach Verrechnung von Erträgen und Aufwendungen aus zu verrechnendem Vermögen.
Sonstige Angaben 1. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Heink Steffens Markus Roßkamp Auf die in § 285 Nr. 9 Buchstabe a) und b) HGB bezeichneten Angaben wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 2. Arbeitnehmer Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 70 Arbeitnehmer beschäftigt. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag betragen die Risiken aus außerbilanziellen Geschäften und die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
4. Derivative Finanzinstrumente Im Rahmen ihrer operativen Geschäftstätigkeit ist die Gesellschaft auf der Beschaffungsseite Währungsrisiken ausgesetzt. Im Rahmen des Risikomanagements werden diese Risiken durch den Einsatz von Währungsderivaten begrenzt. Die im Bestand befindlichen derivativen Finanzinstrumente dienen somit der Absicherung von Risiken aus Währungskursschwankungen. Die Gesellschaft nutzt derzeit ausschließlich Devisentermingeschäfte. Zum Bilanzstichtag waren 50 Devisentermingeschäfte über den Ankauf von US-Dollar im Gegenwert zwischen 222.816,40 EUR und 899.685,11 EUR (insgesamt 20.757.993,88 EUR) abgeschlossen, die zwischen 2024 und 2026 fällig werden. Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgt bei den Vereinbarungen über diese Devisentermingeschäfte durch Diskontierung der zukünftigen erwarteten Zahlungsströme auf den Abschlussstichtag. Die Bewertung der Devisentermingeschäfte zum US-Dollar Stichtagskurs (1,1032 USD/EUR) ergibt einen positiven beizulegenden Zeitwert von 679.959,34 EUR, der unter Beachtung des Realisationsprinzips nicht bilanziert wird.
Bremen, den 5. April 2024 HOME & MARINE electronic systems GmbH gez. Heink Steffens gez. Markus Roßkamp, Geschäftsführung Feststellung des Jahresabschlusses Dieser Jahresabschluss wurde am 18. April 2024 festgestellt.
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgstellten Form. Die Offenlegung erflgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HOME & MARINE electronic systems GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HOME & MARINE electronic systems GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HOME & MARINE electronic systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, den 12. April 2024 Treuhand
Weser-Ems GmbH
Mader, Wirtschaftsprüfer Yazici, Wirtschaftsprüfer |
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