Konecranes Port Services GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Hebezeugen und Fördermitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Dr. Müller seit 19.11.2025 | Geschäftsführer |
Markus Roßkopf seit 29.2.2024 | Prokura |
Christian Mack seit 29.2.2024 | Prokura |
Markus Otto seit 29.2.2024 | Prokura |
Martin Wloczyk seit 29.6.2023 | Prokura |
Dennis Röbbelen seit 2.5.2023 | Prokura |
Achim Behrens seit 2.5.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Konecranes Holding B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Konecranes GmbHDüsseldorf (vormals: Langenhagen)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Datum der Feststellung und Billigung des Jahresabschlusses: 11.06.2024 Bericht des Aufsichtsrats zum Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 an die GesellschafterversammlungDer Aufsichtsrat der Konecranes GmbH hat im Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 die ihm laut Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung bei der Leitung des Unternehmens beraten. Zur Überwachung der Geschäftsführung hat sich der Aufsichtsrat laufend und eingehend mit der aktuellen Unternehmenssituation und weiteren Entwicklung der Konecranes GmbH befasst. Die Geschäftsführung hat den Aufsichtsrat regelmäßig in mündlicher oder schriftlicher Form zeitnah und umfassend informiert, insbesondere über den Gang der Geschäfte und die Geschäftsentwicklung in den einzelnen Segmenten sowie die Lage der Gesellschaft und des Konzerns, die beabsichtigte Geschäftspolitik, die Unternehmensplanung und -strategie, die Rentabilität der Gesellschaft und über die Compliance. In Fragen und Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen wurde der Aufsichtsrat im Vorfeld von der Geschäftsführung eingebunden. Soweit bei einzelnen Geschäften oder Maßnahmen der Geschäftsführung die Zustimmung des Aufsichtsrats erforderlich war, wurden diese von der Geschäftsführung ordnungsgemäß vorgelegt und der Aufsichtsrat hat hierüber Beschluss gefasst. Als Aufsichtsratsvorsitzende habe ich mich in regelmäßigen Treffen auch außerhalb von Aufsichtsratssitzungen mit der Geschäftsführung über Fragen der Strategie, der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage und der Compliance des Unternehmens beraten. Auf diese Weise haben wir von wesentlichen Ereignissen zur Beurteilung der Lage und Perspektive der Gesellschaft stets unverzüglich Kenntnis erlangt. Im Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 hat der Aufsichtsrat am 07. August 2023 und 29. November 2023 Sitzungen abgehalten. Im Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 traten keine Interessenkonflikte von Geschäftsführungs- und Aufsichtsratsmitgliedern auf. Jahresabschlussprüfung: Durch Beschluss der Gesellschafter vom 16. August 2023 wurde Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 bestimmt und der Prüfauftrag erteilt. Die Prüfungsschwerpunkte der Jahresabschlussprüfung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 lauteten: Bewertung der Finanzanlagen, Vorratsbewertung, Umsatzrealisierung, Transaktionen im Verbundbereich / mit nahestehenden Personen, Vollständigkeit und Bewertung der Pensions- und sonstigen Rückstellungen und Bewertung des Finanzanlagevermögens. Der von der Geschäftsführung aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurde von der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft und mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk versehen. Die Abschlussunterlagen und die Prüfberichte des Abschlussprüfers wurden allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vorgelegt. In der Aufsichtsratssitzung am 10. Juni 2024 wurden die Unterlagen in Anwesenheit des Abschlussprüfers ausführlich besprochen und geprüft. Der Abschlussprüfer hat über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfungen berichtet sowie Fragen beantwortet und für ergänzende Auskünfte zur Verfügung gestanden. Im Rahmen seiner Berichterstattung hat der Abschlussprüfer bestätigt, dass keine wesentlichen Schwächen des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems bezogen auf den Rechnungslegungsprozess festgestellt worden sind und keine Umstände vorliegen, die seine Befangenheit besorgen ließen. Der Aufsichtsrat hat dem Jahresabschluss sowie dem Lagebericht einer eingehenden Prüfung unterzogen und sodann dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung durch den Aufsichtsrat waren keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 gebilligt. Personelle Veränderungen in der Geschäftsführung: Im Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 hat es keine personellen Veränderungen in der Geschäftsführung der Gesellschaft gegeben. Der Aufsichtsrat spricht der Geschäftsführung, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Arbeitnehmervertretern der Gesellschaft für die geleistete Arbeit Dank und Anerkennung aus.
Düsseldorf, 11. Juni 2024 Der Aufsichtsrat Anneli Karkovirta, Vorsitzende Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Konecranes GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Konecranes GmbH, Düsseldorf (bis zum 16. Februar 2023 Langenhagen) - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Konecranes GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die in Abschnitt "5. Erklärung zur Unternehmensführung" des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 27. Mai 2024 EY
GmbH & Co. KG
Marc Ueberschär, Wirtschaftsprüfer Torsten Ulrich, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023I. Grundsätzliche Angaben Die Konecranes GmbH (KC GmbH) ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 und 4 HGB und hat ihren Sitz in Düsseldorf. Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Registernummer HRB 99939 eingetragen. Alleiniges Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Konecranes Holding GmbH, Mannheim. Mit der Konecranes Holding GmbH besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Der Gesellschaftsvertrag ist durch Gesellschafterbeschluss vom 11. März 2019 vollständig neu gefasst worden. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde entsprechend den deutschen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Darstellung der Bilanz erfolgt unverändert. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung wurden in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind Davon-Vermerke sowie Mitzugehörigkeitsvermerke zu Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung teilweise in den Anhang aufgenommen worden. Der Abschluss wird in Euro aufgestellt. Alle Beträge werden im Anhang, soweit nicht anders vermerkt, in Tausend Euro (T €) bzw. Millionen Euro (Mio. €) angegeben. Der Jahresabschluss wird unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bewertet. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird kein Gebrauch gemacht. Bei Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die Anschaffungs- oder Herstellungskosten um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear auf der Grundlage der voraussichtlichen bzw. betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der Anlagegegenstände. Bei Maschinen und Anlagen beträgt die Bandbreite üblicherweise zwischen 2 bis 25 Jahre, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 2 bis 14 Jahre. Gebäude werden zwischen 25 und 50 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen pro rata temporis. Für geringwertige Wirtschaftsgüter wird gem. § 6 (2a) EStG im Wirtschaftsjahr der Anschaffung ein Sammelposten gebildet und im Wirtschaftsjahr sowie den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Bei den im Anlagevermögen bilanzierten Firmenwerten handelt es sich um Firmenwerte, die in Vorjahren entgeltlich erworben wurden. Die Geschäftsleitung hat die aktivierten Firmenwerte hinsichtlich der Angemessenheit der zugrunde gelegten Nutzungsdauern analysiert. Die aus Akquisitionen in Vorjahren entgeltlich erworbenen Firmenwerte werden über eine Gesamtnutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben, da sie voraussichtlich über diesen Zeitraum genutzt werden. Die den Firmenwerten zugrundeliegenden Hauptfaktoren (umfangreiches technisches Produktarchiv, umfangreiches personelles und technisches Knowhow, weltweite Kundenkontakte und Aufträge, der lange Lebenszyklus der Produkte von bis zu 15 Jahren sowie langfristige Kundenbeziehungen) bestehen weiterhin fort und begründen die Gesamtnutzungsdauer von 15 Jahren. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten angesetzt. Bei Finanzanlagen in fremder Währung wird dabei der historische Umrechnungskurs zu Grunde gelegt. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Zuschreibungen werden vorgenommen, soweit die Gründe für eine dauernde Wertminderung nicht mehr vorliegen. Die Ausleihungen werden mit dem Nennwert angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren, dem Niederstwertprinzip entsprechenden Wertansätzen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen dabei die nach § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB aktivierungspflichtigen Einzelkosten und angemessene Teile der Gemeinkosten, jedoch keine Fremdkapitalzinsen und keine Kosten der allgemeinen Verwaltung. Sofern Abschreibungen auf einen niedrigeren Börsen- oder Marktpreis bzw. beizulegenden Wert notwendig waren, wurden diese vorgenommen (§ 253 Abs. 4 Satz 1 und 2 HGB). Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt. Die Bewertung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert oder zu niedrigeren Stichtagswerten angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist für das allgemeine Kreditrisiko eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Für zweifelhafte Forderungen werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite vor dem Bilanzstichtag getätigte Ausgaben ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Das Gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Als Rechnungsgrundlagen für die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen dienen die "Richttafeln 2018 G" von Professor Dr. Klaus Heubeck. Die Rückstellungen sind voll dotiert. Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected Unit Credit-Method" bewertet, wonach die Rückstellungsbeträge die versicherungsmathematischen Barwerte der Pensionsverpflichtungen darstellen. Die Rückstellungen werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Jahre ermittelt. Erwartete Rentensteigerungen werden gleich dem Vorjahr mit 2,0 % berücksichtigt. Die Gehaltsdynamik beträgt wie im Vorjahr 2,75 %. Die Fluktuation wird, wie auch schon im Vorjahr mit 1,0 % für den Essener Verband und Alters- und geschlechtsabhängig für den MLO- Leistungsordnungsbereich angenommen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Verpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen werden keine Lohn- und Gehaltssteigerungen zugrunde gelegt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit werden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Soweit Rückstellungen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, werden sie mit den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) werden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den korrespondierenden Rückstellungen verrechnet. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen liegen, werden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite vor dem Bilanzstichtag erzielte Einnahmen (aus Anzahlungsrechnungen längerfristiger Projekte) ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs im Entstehungszeitpunkt oder mit dem jeweils niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs im Entstehungszeitpunkt oder mit dem jeweils höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. Ergänzende Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel auf den Seiten 22 und 23 dargestellt. Der Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 7,3 Mio. € (Vorjahr 8,1 Mio. €) resultiert im Wesentlichen aus der Übernahme des Frontline Service Business von der Demag Cranes & Components GmbH. Die der planmäßigen Abschreibung zugrunde gelegten Nutzungsdauer von 15 Jahren ist angemessen, da der übernommene Bereich die Servicesparte komplettiert und damit dauerhaft dem Geschäftsbetrieb dient. Finanzanlagen Der Beteiligungsbuchwert der Konecranes GmbH an der Demag Cranes & Components GmbH, Kranservice Rheinberg GmbH und Konecranes Noell GmbH in Höhe von 567 Mio. € hat sich zum Vorjahr nicht verändert. Umlaufvermögen Der Vorratsbestand reduziert sich um 50,2 Mio. € im Vorjahresvergleich. Die Veränderung resultiert aus der Verminderung der unfertigen Erzeugnisse und unfertige Leistungen in Höhe von 59,6 Mio. €, fertige Erzeugnisse und Waren in Höhe von 3,2 Mio. € und erhaltene Anzahlungen in Höhe von 0,7 Mio. €. Dem gegenüber steht eine Erhöhung der Roh-. Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von 0,8 Mio. € und der geleisteten Anzahlungen auf Vorräte in Höhe von 11,1 Mio. €. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 32,5 Mio. € (Vorjahr: 40,0 Mio. €) und haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen in Höhe von 265,7 Mio. € (Vorjahr: 226,6 Mio. €) auf den Posten sonstige Vermögensgegenstände und in Höhe von 11,6 Mio. € (Vorjahr: 18,4 Mio. €) auf den Posten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegenüber der Gesellschafterin Konecranes Holding GmbH aus Ergebnisabführung betragen 0,0 Mio. € (Vorjahr: 197,0 Mio. €). Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 6,0 Mio. € (Vorjahr 6,6 Mio. €) haben wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten betragen 0,2 Mio. € (Vorjahr: 1,2 Mio. €). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der KC GmbH ist im Gesellschaftsvertrag sowie im Handelsregister mit 4,3 Mio. € ausgewiesen. Die Kapitalrücklage wurde aufgrund des Beschlusses des Gesellschafters vom 14. September 2023 um 190 Mio. € von 479 Mio. € auf 669 Mio. € erhöht. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag, der sich aus der Abzinsung mit einem Zinssatz der vergangenen zehn Jahre und demjenigen der vergangenen sieben Jahre ergibt, beträgt 505 T € (Vorjahr: 2.573 T €) und unterliegt grds. einer Ausschüttungssperre. Diese kommt nicht zum Tragen solange frei verfügbare Rücklagen in mindestens gleicher Höhe vorliegen; zudem besteht zum 31. Dezember 2023 keine Abführungssperre.
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die folgenden Positionen: Ausstehende Rechnungen 22.834 T € (Vorjahr: 26.148 T €), Gewährleistung 12.963 T € (Vorjahr: 10.171 T €), Arbeitszeitkonten und Überstunden 3.891 T € (Vorjahr: 4.359 T € ), Tantieme und Boni 3.403 T € (Vorjahr: 2.598 T € ), Urlaubsverpflichtungen 1.405 T € (Vorjahr: 1.076 T € ), Restrukturierungskosten 739 T € (Vorjahr: 1.293 T €) sowie sonstige personalbezogene Rückstellungen (u.a. Altersteilzeit und Jubiläen) 3.301 T € (Vorjahr: 2.157 T €). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enfallen in Höhe von 118,6 Mio. € (Vorjahr 362,6 Mio. €) auf den Posten Sonstige Verbindlichkeiten und in Höhe von 27,8 Mio. € (Vorjahr: 30,0 Mio. €) auf den Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Konecranes Holding GmbH aus Ergebnisabführung betragen 51,1 Mio. € (Vorjahr: Forderung 197,0 Mio. €) sowie bezogen auf ein langfristiges Darlehen in Höhe von 3,6 Mio. €. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus kreditorischen Debitoren im In- und Ausland. Die Verbindlichkeiten haben zum Bilanzstichtag, mit Ausnahme der oben genannten Darlehen, das eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren hat, wie in den Vorjahren eine Restlaufzeit von weniger als zwölf Monaten und sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Latente Steuern Im Geschäftsjahr 2023 besteht unverändert mit der alleinigen Gesellschafterin, der Konecranes Holding GmbH, Mannheim, (Organträgerin) eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft. Daher werden auf Ebene der Konecranes GmbH keine latenten Steuern bilanziert. Derivative Finanzinstrumente Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente werden mit marktüblichen Bewertungsmethoden unter Berücksichtigung der am Bewertungsstichtag vorliegenden Marktdaten (Marktwerte) ermittelt. Die Devisenterminkontrakte werden einzeln mit ihrem Terminkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die Terminkurse richten sich nach den Kassakursen unter Berücksichtigung von Terminauf- und -abschlägen. Zur Abdeckung der Währungsrisiken aus Forderungen und Verbindlichkeiten der KC GmbH schloss die Gesellschaft über das oberste Mutterunternehmen Konecranes Plc, Hyvinkää/Finnland, mit externen Vertragspartnern Devisenkontrakte im Nominalvolumen von 544 T € ab. Der beizulegende Zeitwert dieses Nominalvolumens war am Abschlussstichtag mit 419 T € um 125 T € höher. Die Devisenkontrakte und die abgesicherten Grundgeschäfte haben eine Laufzeit von einem bis zu sechs Monaten und werden bei der Muttergesellschaft ausgewiesen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Regionen und Tätigkeitsbereiche
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 16.148 T € (Vorjahr: 13.080 T €) beziehen sich größtenteils auf periodenfremde Erträge aus Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 10.783 T € (Vorjahr: 8.424 T € ), Erträge aus Weiterbelastungen im Verbundbereich in Höhe von 4.149 T € (Vorjahr: 2.397 T €), Erträge aus Fremdwährungsumrechnung 656 T € (Vorjahr: 192 T €), Erträge aus Versicherungsleistungen 292 T € (Vorjahr: 1.553 T €) sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen 136 T € (Vorjahr: 282 T €). Personalaufwand Die Aufwendungen für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung betragen im Berichtsjahr 22.017 T € (Vorjahr: 22.273 T €), davon aus Altersversorgung 1.061 T € (Vorjahr: 2.733 T €). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 60.694 T € (Vorjahr: 53.323 T €) sind folgende wesentliche Posten enthalten: Allgemeine Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 29.941 T € (Vorjahr: 29.158 T €), Vertriebsaufwand in Höhe von 7.925 T € (Vorjahr: 3.562 T €), sonstige Aufwendungen in Höhe von 4.305 T € (Vorjahr: 3.213 T €) die zum größten Teil aus Weiterbelastungen von Service Fees der Support Funktionen resultieren. Reisekosten in Höhe von 4.472 T € (Vorjahr: 3.071 T €), Miet- und Leasingkosten in Höhe von 3.015 T € (Vorjahr 2.955 Tsd. €), Kfz Leasing in Höhe von 2.917 T € (Vorjahr: 3.056 T €), Beratungs- und Prüfungskosten in Höhe von 2.774 T € (Vorjahr: 2.766 T € ), KFZ Kosten 1.471 T € (Vorjahr: 1.111 T €), Instandhaltungskosten 1.140 T € (Vorjahr: 1.213 T €), Versicherungen 1.016 T € (Vorjahr: 819 T €) sowie Aufwendungen aus der Fremdwährung 437 T € (Vorjahr: 1.037). Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen Zwischen dem Tochterunternehmen Demag Cranes & Components GmbH, Düsseldorf, und ihrer Gesellschafterin Konecranes GmbH besteht seit dem 01. April 2017 ein Ergebnisabführungsvertrag. Zudem wurde zwischen der Kranservice Rheinberg GmbH, Duisburg, und ihrer Gesellschafterin Konecranes GmbH, am 06. Dezember 2021 rückwirkend zum 01. Januar 2021 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Daneben besteht seit dem 01. Januar 2022 zwischen dem Tochterunternehmen Konecranes Noell GmbH, Würzburg, und ihrer Gesellschafterin Konecranes GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag. Die Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen mit verbundenen Unternehmen betragen 47.315 T € (Vorjahr: 22.141 T €) und sind bezogen auf die Demag Cranes & Components GmbH, Konecranes Noell GmbH und die Kranservice Rheinberg GmbH. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 7.547 T € (Vorjahr: 5.068 T €). Die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen betragen 298 T € (Vorjahr: 1.405 T €). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Mit der alleinigen Gesellschafterin Konecranes Holding GmbH, Mannheim, besteht eine ertragsteuerliche Organschaft. Die Steueraufwendungen in Höhe von 35 T € (Vorjahr: 22 T €) enthalten Ertragsteuern für ausländische Betriebsstätten. Die Gesellschaft befindet sich als Organgesellschaft in einer ertragsteuerlichen Organschaft mit der obersten Organträgerin Konecranes Holding GmbH, Düsseldorf. Die Gewinne der Gesellschaft und ihrer deutschen Tochtergesellschaften unterliegen im Ergebnis nicht einer Ertragsteuerbelastung von unter 15 %. Die Gesellschaft hat daher insoweit keine Steueraufwendungen aus der Anwendung der sog. "Mindeststeuer". Die Gesellschaft hat indirekte Tochtergesellschaften im Ausland, bei denen die effektive Steuerbelastung ggf. unter 15 % liegt. Da die Mindeststeuer aber auf Ebene der obersten Konzernmutter Konecranes Plc, Hyvinkää/Finnland festgesetzt wird, wird auf Ebene der Gesellschaft auch insoweit mit keinem Steueraufwand durch die Mindeststeuer gerechnet. V. Sonstige Angaben Geschäftsführer der Gesellschaft Die Geschäftsführung der KC GmbH wurde im Berichtszeitraum wahrgenommen von:
Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft Die Gesellschafterin hat folgende Vertreter zu Mitgliedern des Aufsichtsrats bestellt:
* Arbeitnehmervertreter/Arbeitnehmervertreterin
Beschäftigte Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt durchschnittlich 1439 Mitarbeiter (Vorjahr: 1419). Davon entfallen auf Angestellte durchschnittlich 602 (Vorjahr: 588),auf gewerbliche Mitarbeiter 785 (Vorjahr: 772) und auf Auszubildende 51 (Vorjahr: 59). Angaben zum Mutterunternehmen / Konzernabschluss Die KC GmbH ist nach § 291 Abs. 1 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und Lageberichtes befreit. Die KC GmbH gehört zum Konzern der Konecranes Plc, Hyvinkää/Finnland. Der Abschluss des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023 der KC GmbH wird in den Konzernabschluss der Konecranes Plc für das Geschäftsjahr 2023 einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss wird in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standard ("IFRS"), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellt. Der Konzernabschluss der Konecranes Plc ist auf der Homepage von Konecranes erhältlich (http://www.konecranes.com/investors) und wird im Unternehmensregister der KC GmbH veröffentlicht. Organbezüge Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung nach § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a HGB und der Bezüge früherer Organmitglieder nach § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe b HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betragen 16 T € (Vorjahr: 14 T €). Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen 294 T €. Geschäfte mit nahestehenden Personen Geschäfte mit nahestehenden Personen, die nicht zu marktüblichen Konditionen zustande gekommen und für die Beurteilung der Finanzlage des Konzerns notwendig sind, ergeben sich nicht. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Operating-Leasingverträgen sowie Bestellobligo für Gegenstände des Anlagevermögens und Vorräte in Höhe von 94.612 T € (Vorjahr: 106.370 T €) (Gesamtverpflichtung bis zum Ende der Laufzeit). Sofern Vertragsverlängerungsoptionen bestehen, wurden diese in die Berechnung einbezogen, soweit eine Optionsausübung annähernd feststeht. Bei den Miet- und Leasingverpflichtungen besteht das Risiko, dass sich der Zins bzw. Mietzins ändert und eines zukünftigen Abflusses von liquiden Mitteln. Dagegen stehen die Verbesserung der aktiven Liquidität, der Eigenkapitalquote sowie Chancen aus der Nutzung der geleasten oder gemieteten Vermögensgegenstände. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr Garantie- und Gewährleistungsbürgschaften für andere Konzerngesellschaften oder fremde Dritte in Höhe von 779 T € herausgegeben. Es werden im Zusammenhang mit dem Verkauf produzierter Hafenmobilkrane Regressverpflichtungen gegenüber von Leasinggesellschaften eingegangen für den Fall des Ausfalls des Kunden. Diese belaufen sich auf 0 T € (Vorjahr: 29 T €). Die Gesellschaft hat außerdem im Rahmen ihrer normalen Geschäftstätigkeit 9 Geräte an Leasinggesellschaften verkauft, zurückgeleast und anschließend an Kunden vermietet. Es handelt sich um Sale-and-lease-back-Geschäfte im Geschäftsbereich Lifttrucks (Operating- Lease-Verträge). Den an die Leasinggesellschaften zu zahlenden Leasingraten stehen Zuflüsse an Finanzmitteln von Kunden bzw. aus Verkäufen der Leasingobjekte gegenüber. Zweck dieser Sale-and-lease-back-Geschäfte ist die Beschaffung liquider Mittel zur Realisierung geplanter Investitionsprojekte. Die Verträge haben zum Abschlussstichtag eine Restlaufzeit zwischen 1 und 60 Monaten. Für die Restlaufzeit bestehen Zahlungsverpflichtungen aus Leasingraten an die Leasinggesellschaften in Höhe von insgesamt 1.048 T € (Vorjahr: 1.116 T €). Die Verträge sehen ein Andienungsrecht des Leasinggebers vor. Mögliche Risiken liegen in der Marktentwicklung. Sofern der Rückkaufwert über dem Marktwert liegt, erfolgt ggf. eine bilanzielle Erfassung als Rückstellung. Nachtragsbericht Seit Beginn des Geschäftsjahres 2024 haben sich keine wesentlichen Änderungen der Unternehmenssituation oder des Branchenumfelds ergeben. Gewinnverwendung Das Jahresergebnis in Höhe von 51.132 T € wird im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages an die Gesellschafterin Konecranes Holding GmbH abgeführt. Anteile an verbundenen Unternehmen
* Ergebnis und Eigenkapital per 31.12.2023
* Ergebnis und Eigenkapital per 31.12.2023
Anlagenspiegel
Düsseldorf, 25. März 2024 Konecranes GmbH Geschäftsführung Thorsten Petry Heribert Barlage Nico Zamzow Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 20231. Geschäfts- und Rahmenbedingungen I. Unternehmensstruktur Die Konecranes GmbH ("KC GmbH") ist eine Kapitalgesellschaft mit Sitz in Düsseldorf. Alleingesellschafterin ist die Konecranes Holding GmbH, Mannheim ("KC Holding GmbH"). Die KC GmbH gehört zum Konzern der Konecranes Plc, Hyvinkää/Finnland ("Konecranes Plc"). II. Geschäftstätigkeit, Organisation und Standorte Die Geschäftsbereiche der KC GmbH sind einerseits der Vertrieb von Industriekranen und Hebezeugen (Industrial Equipment) sowie Inspektionen, Wartungen, Reparaturen und sonstige Dienstleistungen an Krananlagen und sonstigen Hebezeugen (Industrial Service). Diese Dienstleistungen werden im industriellen Bereich ausgeführt. Während das Vertriebs- und Servicegeschäft der KC GmbH hauptsächlich in den Vertriebsbüros und Serviceniederlassungen der jeweiligen Region bearbeitet wird, ist das zum Service zählende Ersatzteilgeschäft zentral in Wetter und teilweise in Hannover angesiedelt. Ein weiterer Geschäftsbereich ist Port Solutions, der in Deutschland die Geschäftsfelder Mobil Harbor Cranes ("MHC"), Lift Trucks und Automation (Automatisierte Horizontale Transportsysteme, "AHT") mit inländischen Produktionsstandorten in Düsseldorf und Würzburg umfasst. Das Geschäft erstreckt sich jeweils von der Entwicklung und Konstruktion technisch anspruchsvoller Krane und Hebezeuge über automatisierte Transport- und Logistiksysteme in Häfen, einschließlich der Entwicklung der entsprechenden Softwaresysteme, bis zur Erbringung von Serviceleistungen für diese Produkte und zur Fertigung hochwertiger Komponenten. III. Strategie Die Strategie der Konecranes GmbH richtet sich im Wesentlichen nach der strategischen Ausrichtung der Konecranes Gruppe, die im Jahr 2023, neben der Veröffentlichung unserer neuen Werte im September 2023 und eines neuen Markenversprechens in den ersten Wochen des Jahres 2024, im Verlaufe des Jahre 2023 eine wesentliche Erneuerung erfahren hat. Gestaltung des Materialumschlags der nächsten Generation für eine intelligentere, sicherere und bessere Welt. Megatrends prägen unsere Märkte und biete Geschäftsmöglichkeiten. Nachhaltigkeit ist in der Wirtschaft zu Norm geworden und der Schwerpunkt verlagert sich auf die Bewältigung der Auswirkungen der gesamten Wertschöpfungskette auf soziale und ökologische Aspekte. Wir ermöglichen eine de-karbonisierte, kreislauforientierte und sichere Welt, indem wir Nachhaltigkeit in unserem gesamten Unternehmen verankern und unsere Kunden bei der Erreichung ihrer Ziele unterstützen. Produktivität und reibungslose Abläufe, ermöglicht durch Digitalisierung und Automatisierung, haben für Unternehmen eine höhere Priorität. Wir bieten automatisierte, intelligente und umfassendere Materialumschlagslösungen, die die Produktivität unserer Kunden steigern soll. Geopolitische Probleme verändern die Dynamik des globalen Waren- und Informationsflusses und makroökonomische Veränderungen führen zu gesamtwirtschaftlicher Unsicherheit. Wir wollen dazu beitragentragen dazu bei, dass Datenmanagement und die Widerstandsfähigkeit des gesamten Betriebs und der Liefernetzwerke zu verbessern. Wir schaffen ein faires, integratives, vielfältiges und motivierendes Arbeitsumfeld für unsere Mitarbeitenden. Wir erwarten hohe ethische Standards von uns selbst und unseren Geschäftspartnern. Unser Ziel ist es, weltweit führend im Bereich der Lösungen für den Materialumschlag zu werden und so einen Mehrwert für alle zu schaffen. Da das Marktumfeld im Geschäftsbereich Port Solutions nach wie vor durch intensiven Wettbewerb geprägt ist, hat der Konecranes-Konzern in der Vergangenheit intensiv an Produkt -, Kostensenkungs- und Prozessverbesserungsmaßnahmen gearbeitet. Der Geschäftsbereich Port Solutions beabsichtigt unverändert weiterhin konsequent an den begonnenen Maßnahmen zu arbeiten, um den Erfolg dauerhaft zu sichern. Die konsequente Fortführung der Automatisierung von Kundenprozessen sowie die nachhaltige Reduktion von Emissionen bilden Schwerpunkte unserer strategischen Ausrichtung. Auch die Modernisierung und Elektrifizierung der Produktpalette ist Teil unserer Strategie. So konnte im Geschäftsjahr 2023 die neue Generation 6 für den Hafenm-bilkran - die im Jahr 2021 gelauncht wurde - fast vollständig zum Umsatz beitragen. Die Geschäftsbereiche Industrial Equipment und Industrial Service verfolgen eine klare Strategie, welche auf ein nachhaltiges und profitables Wachstum ausgerichtet ist. Die Kundenbedürfnisse hinsichtlich Leistungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit sollen bestmöglich erfüllt werden. Durch stetige Prozessverbesserungen und Verbesserungen in den Technologien wird in allen Bereichen die interne Kostenstruktur weiter nachhaltig optimiert. Extern wird den Kunden neben der eigentlichen Leistungserbringung am Equipment auch eine Unterstützung im Bereich der Betriebsdigitalisierung angeboten, welche auch immer mehr abgefragt bzw. in Anspruch genommen wird. Generell wird die weitere Konzentration auf das risikoärmere Servicegeschäft fortgesetzt. Die im Service- und Beratungsgeschäft vor einigen Jahren eingeführten Produkte zur Qualitäts- und Zustandsbeurteilung der beim Kunden vorhandenen Hebezeuge (RailQ, RopeQ, CRS-Crane Reliability Survey) haben sich weiterhin als marktgerecht herausgestellt. So ermöglicht z. B. unser Serviceprodukt zur Fernüberwachung "TRUCONNECT®", in Verbindung mit unserem Kundenportal yourKONECRANES, unseren Kunden, rund um die Uhr in Echtzeit auf Nutzungs-, Instandhaltungs- und Betriebskostendaten der Krananlagen zuzugreifen. Komplettiert wird unser Leistungsspektrum durch einen Ansatz zur ganzheitlichen Betreuung der kundenseitigen Krananlagen über den gesamten Lebenszyklus, das sogenannte "Lifecycle Care" Modell. Dabei bieten wir dem Kunden neben dem Kauf der Krananlage eine Rundumbetreuung an (Inspektionen, Wartungen, Ersatzteilversorgung, Modernisierungen, etc.), die es ihm ermöglicht, sich ganz auf sein eigenes Geschäft zu konzentrieren, da wir uns als Dienstleister lückenlos um die Verfügbarkeit und Performance seiner Krananlagen kümmern. Dies stellt im inländischen Markt auf diesem Niveau ein besonderes Merkmal für unser Krangeschäft dar, welches uns, insbesondere seit der Übernahme des traditionsreichen Kranherstellers DEMAG im Jahr 2017, noch weiter von den regional aufgestellten Mitbewerbern am Markt abhebt. Dies macht uns gerade im Hinblick auf die wachsenden Bedürfnisse der mittelständischen und größeren Industrieunternehmen nach Nachhaltigkeit und hohen Qualitätsstandards zu einem sehr interessanten Partner für eine langfristige Geschäftsbeziehung. Als Weiterführung des bereits in 2022 beschlossenen Zusammenschlusses der Geschäftsbereiche Industrial Service und Industrial Equipment, wurde in der zweiten Jahreshälfte 2023 die neue, konzernweite "Go-To-Market" Strategie initiiert, mit welchem sukzessive das deutsche Endkundengeschäft im Kranvertrieb von der Demag Cranes & Components GmbH auf die Konecranes GmbH übergeht. Auch diese Bündelung der Vertriebseinheiten soll in den kommenden Jahren zu einer weiteren Effizienzsteigerung der gesamten Organisation und damit auch zu verbesserten Marktchancen führen. IV. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Zu den Schwerpunkten der Geschäftstätigkeit der KC GmbH zählen Europa, insbesondere Deutschland, sowie Amerika und Asien. Die Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes ("BIP") spielt als ein wesentlicher Indikator für das allgemeine Wirtschaftswachstum eine wichtige Rolle für die Beurteilung der Geschäftsentwicklung. Weitere Indikatoren, die für die Beurteilung der Geschäftsentwicklung für den Konzern relevant sind, sind die Industrieproduktion, Währungskursentwicklung und die Entwicklung der Rohstoffpreise. Im Jahr 2023 war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ("BIP") um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Hohe Preise, ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen, sowie geringe Nachfrage im In- und Ausland haben die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 ins Stocken gebracht. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung ist im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich verlaufen. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe, ist insgesamt deutlich um 2,0 % zurückgegangen. Entscheidend hierfür ist eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 Prozent des Produzierenden Gewerbes ausmacht, ist im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus gewesen (-0,4 %). Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 hat sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar gemacht. Dieser ist trotz sinkender Preise zurückgegangen. Die Importe sanken dabei (preisbereinigt -3,0 % 1 ) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt +1,8 %). Damit kam zu einem positiven Saldo zwischen Exporten und Importen, der das BIP stützte. Die Warenausfuhren des Euroraums lagen im Dezenber 2023 bei 218,7 Mrd. EUR. Dies entspricht einem Rückgang von 8,8% gegenüber Dezember 2022 (239,9 Mrd. EUR). Die Einfuhren beliefen sich auf 201,9 Mrd. EUR. Dies entspricht einem Rückgang von 18,7% gegenüber Dezember 2022 (248,3 Mrd. EUR). Infolgedessen registrierte der Euroraum im Dezember 2023 einen Überschuss von 16,8 Mrd. EUR im Warenverkehr, gegenüber einem Defizit von 8,5 Mrd. EUR im Dezember 2022. Der Intra-Euroraum-Handel belief sich im Dezember 2023 auf 187,2 Mrd. EUR, ein Rückgang um 14,8% gegenüber Dezember 2022. In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2023 schwankten die Ölpreise zwischen 78 und 85 Dollar je Barrel. Ab Mitte März brachen die Ölnotierungen dann mit -10% an Verlusten ein. Dies wurde hervorgerufen durch zwei US Bankenpleiten und der Credit Suisse Notübernahme. Mit den Turbulenzen im Bankensektor und der verängstigten Stimmung an den Finanzmärkten rutschten die Ölnotierungen auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2021 ab. 2
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https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/destatis-deutsches-bruttoinlandsprodukt-sinkt2023-um-0-3-prozent-921680
Anfang April beschloss die Opec-Plus Gruppe den Ölausstoß ab Mai um zusätzliche 1,6 Mio. Barrel/Tag zu verringern. Somit wurde der Angebotsmarkt verknappt, um den Ölpreisen wieder eine Aufwärtsrichtung zu geben. An den Ölbörsen setzte sich dann ab Juli mit Preisoptimismus ein Aufwärtstrend durch. Saudi-Arabien und Russland versuchen weitergehend mit der Drosselung ihrer Ölproduktion das Ölangebot stärker zu verknappen und dadurch das höhere Ölpreisniveau zu festigen. Auf dem Ölmarkt standen im Herbst Angebotsengpässe einer recht robusten Nachfrage gegenüber. Ab Mitte September wurden für Brent Rohöl die höchsten Preise seit zehn Monaten verzeichnet, um dann aber von 97 USD/B in den Folgemonaten auf unter 75 USD/B zu Mitte Dezember zurückzufallen. Der Durchschnittspreis für 2023 lag bei 81,2 Dollar/Barrel (Vorjahr: 70,1 USD/B). Der Baltic Dry Index (BDI) wird von der Baltic Exchange in London veröffentlicht und ist ein wichtiger Preisindex für das weltweite Verschiffen von Hauptfrachtgütern. Zudem ist er ein Indikator für den Zustand der Weltwirtschaft und deren konjunkturelle Entwicklung. Nach einem ständigen Auf und Ab in den ersten sechs Monaten des Jahres 2023, schwankend zwischen 700 Punkten und 1.500 Punkten, erreichte der BDI seinen Höchstand Anfang November mit 2.900 Punkten. Letztmalig wurde so ein hoher Wert im November 2021 erreicht. Bis Ende des Jahres wurde die 2.000 Punkte Marke erreicht. Dieser Wert wurde dann Anfang 2024 leicht überschritten. 3
3 https://de.investing.com/indices/baltic-dry
Der Howe Robinson 4 Container Index ("HRCI") ermittelt die Charterraten (Schiffsmieten) für Containerschiffe und, misst somit präzise die Nachfrage an Containertransporten und damit das Volumen des Welthandels der Gegenwart. Er stellt somit spätere Stufen der wirtschaftlichen Entwicklung dar, wenn aus den Rohstoffen Halbfertig- oder Fertigprodukte entstanden sind. Somit ist der HRCI ein Indikator für den aktuellen Zustand des Welthandels und der Weltwirtschaft. Die Anzeichen für eine Verbesserung im Jahre 2023 wurden schnell wieder gedämpft. Der Howe Robinson Container Index ("HRCI") stagnierte in den ersten sechs Monaten und lag somit konstant zwischen 1.200 Punkten und 1.400 Punkten. Ab dem Monat Juli begann ein ständiges Absinken, bis er zum Jahresende sogar unter der 1.000 Punkte Marke lag. In den ersten Monaten des Jahres 2024 wurde wieder ein leichter Anstieg verzeichnet. V. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Im Jahre 2023 schrumpfte in Deutschland die Maschinenbauproduktion um 6% (kalenderbereinigt). Die postitive Produktionsentwicklung in den ersten Monaten des Jahres wurde fast komplett aufgezehrt. Für alle 12 Monate notiert der Output fast 1 % unter dem Vorjahreszeitraum. Dieser Trend ist auch bei den EU-27 Ländern zu erkennen. Die EU-Maschinenbauproduktion ist im Dezember weiterhin zurück gegangen, immerhin nicht so stark wie in den Vormonaten. Über alle Monate gesehen, lag das Produktionsvolumen der EU-27-Länder um 1 % unter dem Vorjahresniveau. Für das Jahr 2023 ist ein minimaler Rückgang des Einkaufmanagerindexes im Euro-Raum zu verzeichnen. Aufgrund der mangenlden Nachfrage wird das Jahr 2024 bei den Maschinenbauern pessimistischer betrachtet. 5
4 John Mail von Howe Robinson
2. Geschäftsverlauf der Konecranes GmbH im Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 I. Gesamteinschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung Der Geschäftsbereich Industrial Equipment ist weiterhin an die konjunkturelle Entwicklung gebunden, konnte sich aber im Geschäftsjahr 2023 sehr gut entwickeln. Der Geschäftsbereich Industrial Service hat sich im Geschäftsjahr 2023 im Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr weiterhin positiv entwickelt. Ebenso ist aufgrund der im Geschäftsjahr verbesserten Situation in der Material- und Ersatzteilversorgung in Verbindung mit einem hohen Auftragsbestand aus dem Vorjahr der erzielte Umsatz im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr stark angestiegen (+15,7%). Durch den im Geschäftsjahr gestiegenen Auftragseingang konnte der Auftragsbestand zum Jahresende sogar noch leicht erhöht werden (+10%). Demzufolge haben sich die im Service und Beratungsgeschäft eingeführten Produkte und die damit verbundenen Dienstleistungen weiterhin als richtige Strategie herausgestellt. Die Entwicklung der Auftragseingänge (Stückzahl) im Geschäftsfeld MHC lag unter dem hohen Vorjahresniveau zurück. Bei der AHT bleibt die Projektlage sehr aktiv jedoch konnten im Berichtszeitraum keine Großprojekte wegen Verschiebungen gebucht werden. Die Geschäftsführung ist mit der Entwicklung des Umsatzes sowie des Betriebsergebnisses zufrieden. Durch eine weiter hohe Nachfrage, eine Reduzierung der Einzelrisiken und durch die Steigerung des Umsatzes im Hafenmobilkran-Geschäft erwirtschaftete der Geschäftsfeld MHC im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr ein verbessertes operatives Ergebnis. Auch der Ausblick auf 2024 ist positiv. Die Risiken der gestörten Lieferketten und die erhöhten Energiekosten konnten somit gut abgefedert werden. Im Geschäftsfeld AHT konnten durch Projektverschiebungen keine Großaufträge für AGV1-Automatisierung verbucht werden jedoch gibt es eine starke Projektaktivität. Es zeigt sich weiterhin, dass die hoch automatisierten Containerterminals deutlich flexibler und kostengünstiger auf die -durch die verschiedene Krisen- hervorgerufenen Verwerfungen reagieren konnten als konventionelle Terminals. Jedoch haben die Marktverwerfungen und allgemeinen Inflationskosten uns zu erheblichen Preisanpassungen gezwungen. Da dies auch für andere Gewerke im Hafen gültig ist, mussten die Endkunden ihre Investitionsbudgets insgesamt maßgeblich anheben. Dies hat verschiedene Kunden veranlasst ihren Business Case zu überarbeiten, was vereinzelt zu Projektverzögerungen geführt hat. Ungeachtet dessen ist das Interesse an Automatisierungslösungen immer noch sehr hoch. Die Krisen haben sich nicht negativ auf die Umsatzentwicklung im Jahr 2023 ausgewirkt. Unter Berücksichtigung der derzeitigen Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist die Geschäftsführung mit der Geschäftsentwicklung zufrieden, da ein verbessertes Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr erreicht werden konnte. II. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertragslage stellt sich im laufenden Jahr wie folgt dar:
* Rohergebnis = Umsatzerlöse +/-
Bestandsveränderungen + Andere aktivierte
Eigenleistungen + Sonstige betriebliche Erträge -
Materialaufwand
Umsatzerlöse und (bereinigtes) Betriebsergebnis sind die entscheidenden finanziellen Leistungsindikatoren der KC GmbH. Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 betragen 520,4 Mio. € (Vorjahr: 455,1 Mio. €). Die Umsatzentwicklung war in den verschiedeneen Geschaftsbereichen der KC GmbH durchweg positiv. Im Geschäftsbereich Industrial Equipment hat sich das Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr positiv entwickelt. Der Umsatz liegt um rund 2,8 Mio. € (oder 14,4 %) über dem Vorjahr. Im Geschäftsbereich Port Solutions steigt der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 11,0 % von 305,2 Mio. € auf 342,9 Mio. €. Der Geschäftsbereich Industrial Service hat sich ebenfalls positiv entwickelt gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz steigt um 15,7 % auf 158,0 Mio. €.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 16,1 Mio. € (Vorjahr: 13,1 Mio. €) sind im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 10,8 Mio. € (Vorjahr: 8,4 Mio. €), Erträge aus Weiterbelastungen im Verbundbereich in Höhe von 4,1 Mio. € (Vorjahr: 2,4 Mio. €4,7 Mio. €), Währungsgewinne in Höhe von 0,7 Mio. € (Vorjahr: 0,2 Mio. €), Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von 0,0 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €) sowie Erträge aus Schadenersatzansprüchen in Höhe von 0,2 Mio. € (Vorjahr Vorjahr: 1,5 Mio. €) enthalten. Die Materialaufwendungen sind in Verbindung mit einem niedrigen Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der Anstieg beim Personalaufwand von 123,2 Mio. € auf 128,1 Mio. € ist im Wesentlichen auf tarifbedingte Erhöhungen zurückzuführen. Der Abschreibungsaufwand liegt mit 2,7 Mio. € leicht oberhalb des Vorjahresniveau (Vorjahr: 2,6 Mio. € Der in Summe resultierende Anstieg in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 60,7 Mio. € (Vorjahr 53,3 Mio. €) ist im Wesentlichen auf den Vertriebsaufwand und auf die Reisekosten zurückzuführen. Das Betriebsergebnis der Gesellschaft beträgt 9,8 Mio. € (Vorjahr: 7,7 Mio. €). Trotz der weiterhin hohen Energiekosten und des Rückgangs der Wirtschaft ist die Geschäftsführung mit der Geschäftsentwicklung zufrieden, da ein verbessertes Betriebsergebnis gegenüber 2022 erreicht werden konnte, welche somit den Planvorgaben entsprach. Der Umsatz hat sich im Geschäftsjahr um 12,5 % im Vergleich zum Vorjahr erhöht und entsprach daher den Erwartungen. Das Finanzergebnis der Gesellschaft beträgt 41,4 Mio. € (Vorjahr: -204,6 Mio. €) die Veränderung resultiert aus der im Vorjahr vorgenommenen Abschreibung der Beteiligung an der Demag Cranes & Components GmbH (kurz "DCC GmbH") in Höhe von 219,8 Mio. €. Mit der Kranservice Rheinberg GmbH (kurz "KSR GmbH") besteht seit dem 1. Januar 2021 ein Ergebnisabführungsvertrag. Für das Geschäftsjahr 2023 wurde ein Ertrag aus der Ergebnisabführung in Höhe von 0,9 Mio. € verbucht. Mit der DCC GmbH besteht seit dem 1. April 2017 ein Ergebnisabführungsvertrag. Für das Geschäftsjahr 2023 wurde ein Ertrag aus der Ergebnisabführung in Höhe von 23,8 Mio. € gebucht. Zudem wurde am 1. Januar 2022 mit der Konecranes Noell GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Für das Geschäftsjahr wurden Erträge aus der Ergebnisabführung in Höhe von 22,5 Mio. € gebucht. Der in 2017 getätigte Kauf der ehemaligen MHPS-Gruppe wurde über Konzerndarlehen finanziert; der hieraus resultierende Zinsaufwand beträgt im Geschäftsjahr 7,5 Mio. € (Vorjahr: 5,1 Mio. €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf den Anstieg des Zinssatzes zurückzuführen. Durch die Abzinsung der langfristigen Rückstellungen sind Zinsaufwendungen in Höhe von 0,3 Mio. € (Vorjahr: -1,4 Mio. €) entstanden, die sich im Wesentlichen auf Zinsaufwendungen aus Abzinsung von Pensionsrückstellungen beziehen. Die KC GmbH hat als abhängige Gesellschaft mit der KC Holding GmbH, Mannheim, als herrschendem Unternehmen am 19. Dezember 2000 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ist seit dem 1. Januar 2001 wirksam und wurde jeweils durch Vertrag vom 30. März 2006 sowie 10. Dezember 2014 geändert. Durch den Abschluss des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages befindet sich die KC GmbH als Organgesellschaft in einer ertragsteuerlichen Organschaft mit der KC Holding GmbH, Mannheim, als Organträgerin. Die Gesellschaft erzielte einen Jahresgewinn in Höhe von 51,1 Mio. € (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von 197 Mio. €), welcher in voller Höhe an die Gesellschafterin KC Holding GmbH, Düsseldorf, abgeführt wurde. Finanzlage Die KC GmbH ist in die zentrale Konzern-Finanzierung der Konecranes Finance Oy eingebunden, welche auf dem Wege der Intercompany-Innenfinanzierung ausreichend Liquidität zur Verfügung stellt. Außerdem werden über ein weitestgehend zentrales, von der Konecranes Finance Oy geführtes Cash-Pooling Liquiditätsüberschüsse und Bedarfe von Tochtergesellschaften kostengünstig in der Konecranes-Gruppe gepoolt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde das Intercompany-Darlehen gegenüber der Konecranes Plc, Hyvinkää, Finnland um 245,4 Mio. €, aufgrund einer Kapitaleinlage gemindert. Daher verbleiben zum Bilanzstichtag Darlehensverbindlichkeiten aus dem Intercompany-Darlehen in Höhe von 3,6 Mio. €. Vermögenslage
Die langfristigen Vermögensgegenstände liegen auf Vorjahresniveau. Das Umlaufvermögen reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 27,4 Mio. € an. Ursächlich für diese Entwicklung sind im Wesentlichen die folgenden Effekte: Das Vorratsvermögen reduziert sich um 50,2 Mio. €. Die Veränderung resultiert aus der Verminderung der unfertigen Erzeugnisse in Höhe von 59,6 Mio. €, fertige Erzeugnisse und Waren in Höhe von 3,2 Mio. € und erhaltene Anzahlungen in Höhe von 0,7 Mio. €. Dem gegenüber steht eine Erhöhung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von 0,8 Mio. € und der geleisteten Anzahlungen auf Vorräte in Höhe von 11,1 Mio. €. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stiegen um 32,0 Mio. €. Die Forderungen gegenüber der Gesellschafterin Konecranes Holding GmbH aus Ergebnisabführung betragen 0 Mio. € (Vorjahr: 197 Mio. €). Gegenüber der DCC GmbH, Konecranes Noell GmbH sowie die Kranservice Rheinberg besteht insgesamt eine Forderung in Höhe von 47,3 Mio. € aus Ergebnisabführung. Weitere Veränderungen in Höhe von 19,1 Mio. € resultieren aus der Veränderung der Forderungen aus Ergebnisabführungen Vorjahr und der Einstellung einer Darlehensforderung. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Cash Pooling sind gestiegen und betragen 10,2 Mio. € (Vorjahr: 7,1 Mio. €). Die sonstigen Vermögensgegenstände vermindern sich auf 6,0 Mio. € (Vorjahr: 6,6 Mio. €). Dies ist im Wesentlichen auf Umsatzsteuerforderungen an das Finanzamt zurückzuführen. Die Rückstellungen vermindern sich im Berichtszeitraum um 0,6 Mio. € im Vergleich zum Ende des letzten Geschäftsjahres (Vorjahr: 6,3 Mio. €): Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erhöhen sich um 0,7 Mio. € auf 41,0 Mio. € (Vorjahr: um 3,5 Mio. € auf 40,3 Mio. €). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen vermindern sich um 0,1 Mio. € auf 50,8 Mio. € (Vorjahr: 50,8 Mio. €). Relevante Veränderungen gab es nur bei wenigen Positionen: Die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen vermindern sich um 3,3 Mio. € auf 22,8 Mio. € (Vorjahr: 26,1 Mio. €). Die Garantieverpflichtungen steigen um 2,8 Mio. € auf 13,0 Mio. € ( Vorjahr:10,2 Mio. €). Im Gegenzug verringern sich die Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen um 0,6 Mio. € auf 0,7 Mio. € (Vorjahr: 1,3 Mio. € ) aufgrund von Inanspruchnahmen. Die Rückstellungen im Personalbereich verändern sich im Wesentlichen wie folgt: Mehrarbeit/Überstunden 3,9 Mio. € (Vorjahr: 4,4 Mio. €) Boni/Tantiemen 3,4 Mio. € (Vorjahr: 2,6 Mio. €), Altersteilzeit 1,9 Mio. € ( Vorjahr 2,2 Mio. €) und Urlaubslöhne-/gehälter 1,4 Mio. € (Vorjahr: 1,1 Mio. €). Die Veränderung der kurzfristigen Schulden ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Verbindlichkeiten im Verbundbereich aus Cash-Pool um 32,8 Mio. € zurückzuführen. Die Cash-Pool Verbindlichkeiten betragen zum Stichtag 63,8 Mio. € (Vorjahr: 74,4 Mio. €). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich auf 21,1 Mio. € gemindert (Vorjahr: 22,7 Mio. €). Die Veränderung der langfristigen Intercompany-Verbindlichkeiten resultiert ausschließlich aus der Verminderung des Intercompany Darlehen gegenüber der Konecranes Plc, Hyvinkää, Finnland in Höhe von 245,4 Mio. €. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich und dies ist im Wesentlichen auf Umsatzsteuerverbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt zurückzuführen. 3. Forschung und Entwicklung Die unternommenen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden als Auftragsforschung und Weiterentwicklung für die Know-how / IP Eigentümerin Konecranes Global Corporation, Finnland,ausgeübt. Der Aufwand der F&E Tätigkeit wird insgesamt mit einem angemessenen, fremdüblichen Kostenaufschlag an die Konecranes Global Oy weiterbelastet. Der Umfang der Auftragsforschung und die Vergütung für den Service wird im geltenden Auftragsforschungvertrag festgelegt. Die Konecranes Gruppe verfolgt eine zentralisierte Patent- und Technologiestruktur mit Bündelung der wesentlichen Immateriellen Vermögensgegenstände in Finnland. Durch die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ("F&E-Tätigkeiten") wird angestrebt, den Kunden des Konzerns innovative Produkte und Dienstleistungen auf höchstem Niveau anzubieten. Dabei ist oberstes Ziel, die Bedürfnisse der Kunden hinsichtlich Leistungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit bestmöglich zu erfüllen. Die für Forschung und Entwicklung angefallenen Aufwendungen betrugen im Berichtszeitraum ca. 5,2 Mio. € (Vorjahr: 5,4 Mio. €). Die Aufwendungen insgesamt betreffen hauptsächlich Personalaufwendungen sowie Testmaterialien. Die an Konecranes Global Oy, Hyvinkää, Finnland weiterbelasteten Kosten inkl. Aufschlag betrugen ca. 5,6 Mio. € (Vorjahr: 5,8 Mio. €). Die Tätigkeiten der Konecranes GmbH im F&E Bereich werden ausschließlich im Geschäftsbereich Port Solutions ausgeübt. Im Geschäftsbereich Port Solutions lagen die wesentlichen Entwicklungsschwerpunkte auf der Markteinführung der nächsten Hafenmobilkran-Generation, der Digitalisierung und Elektrifizierung von Hafenmobilkranen, der Lithium-Ionen Batteriesystemtechnik und der Einsatzmöglichkeit von Komponenten aus dem Konecranes-Portfolio. 4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren I. Umwelt Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt der Konecranes Unternehmensstrategie und ist darin fest verankert, denn als globales, produzierendes Unternehmen sind wir Risiken durch mögliche Schäden an Personen, Gütern und Reputation ausgesetzt. Minderungsmaßnahmen wie Audits, Beratung und Schulung zu Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz minimieren diese Risiken für Mensch und Umwelt. Diese Risiken kontrollieren wir sowohl an den eigenen Standorten als auch bei Lieferanten und Lohnherstellern zur Sicherung des Fortbestands von Anlagen und Sachwerten. Die Nachhaltigkeitstrategie ist nach den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung ausgerichtet (SDGs ). 6 II. Arbeitnehmerbelange Flexible Arbeitszeiten, familienbewusste Führung sowie personalorientierte Zusatzleistungen sind Maßnahmen auf die gesetzt werden, um als Unternehmen weiterhin attraktiv für Mitarbeitende zu machen. Zudem setzt das Unternehmen verstärkt auf Schulungen und Seminare für die Mitarbeiter, die sich aus heutiger Sicht ergeben, wie z.B. die Herausforderungen, die die Transformation mit sich bringt.
6 Sustainable Development Goals
Das Thema Diversity & Inclusion ist dem Unternehmen weiterhin ein großes Anliegen. Aus diesem Grunde ist man in 2023 auch eine Kooperation mit der Business Council for Demoracy (BC4D) eingegangen. Die BC4D will die liberale Demokratie stärken und widerstandsfähig machen. Dies sehen wir als eine Aufgabe für alle Teile der Gesellschaft, auch der Wirtschaft, an. Wir haben dazu im Sommer 2023 ein 8 wöchiges Training angeboten. Hier konnten Mitarbeitende in Schulungen mehr über die Ausbreitung von Hassrede, gezielter Desinformation und Verschwörungserzählungenerfahren und lernen, etwas dagegen zu tun ist. Solche Traninigs werde auch für die kommenden Jahre als fester Bestandteil bei uns implemtiert werden. 7 5. Erklärung zur Unternehmensführung Die Gesellschafterin der KC GmbH hat in ihrer Sitzung am 16. Dezember 2022 folgende Beschlüsse gefasst:
Die Geschäftsführung der KC GmbH hat in ihrer Sitzung am 22. März 2019 folgende Beschlüsse gefasst
Die für den Aufsichtsrat beschlossene Mindestgröße von 16,6% an weiblichen Mitgliedern wurde für das Jahr 2023 erreicht. 6. Risikobericht I. Risikomanagementsystem Das konzerneinheitliche Risikomanagementsystem hat die Aufgabe, Risiken rechtzeitig zu erkennen und angemessen zu kommunizieren. Als integriertes laufendes Führungs- und Steuerungswerkzeug schafft es die Entscheidungsgrundlagen dafür, auftretende Risiken bewusst zu akzeptieren oder durch das Ergreifen von Gegenmaßnahmen abzuwenden bzw. ihre möglichen Auswirkungen zu minimieren. Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Zuge der Risikofrüherkennung für die kommenden zwölf Monate keine wesentlichen, bestandsgefährdenden Risiken für die KC GmbH festgestellt. Insgesamt hat sich die Risikosituation im Verlauf des Berichtsjahres auch nicht verschlechtert. Die Weltwirtschaft steht auch 2024 aufgrund hoher Inflationsraten, Handelskonflikten sowie geopolitischen Spannungen vor großen Herausforderungen. Es handelt sich weltweit, in Europa und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Aufgrund dieser Situation ist es im Moment schwer abzuschätzen, ob sich daraus eine Verschlechterung der Risikosituation für die KC GmbH ergeben könnte. Unsere Managementsysteme konnten auch im abgeschlossenen Geschäftsjahr Lösungen finden auf die Störungen der Lieferkette reagieren. Die Volatilität bei den Beschaffungspreisen wie auch der Arbeitskosten rechtzeitig in marktgerechte Verkaufspreise zu wandeln bleibt der Schlüssel zur Wahrung der geplanten Profitabilität. II. Wesentliche Einzelrisiken Bei der Beurteilung der Einzelrisiken wird ein Einschätzungsraum von mindestens einem Jahr zugrunde gelegt. Die Risiken werden gemäß ihren geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeiten und Auswirkungen als "hoch", "mittel" oder "gering" eingestuft. Die KC GmbH ist im Rahmen ihrer operativen Tätigkeit finanziellen Risiken ausgesetzt. Die konzernweite Überwachung, Steuerung und Begrenzung dieser Risiken sowie die Optimierung der Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch das Konzern-Treasury der Konecranes Plc. Die Geschäftsvorfälle der Gesellschaft werden überwiegend in den Währungen € und USD abgewickelt. Im Sinne eines aktiven Risikomanagements werden Verbindlichkeiten oder Forderungen in Fremdwährung im Zeitpunkt ihrer Entstehung regelmäßig durch Finanzinstrumente (Devisentermingeschäfte) abgesichert (Geringes Risiko). Die Absicherung von Währungsrisiken erfolgt im Wesentlichen durch den Einsatz von Devisentermingeschäften, die über die Konecranes Finance Oy abgeschlossen werden. Es handelt sich um außerhalb der Börse gehandelte (sogenannte "OTC"-) Instrumente. Der Einsatz derivativer Finanzinstrumente erfolgt nach einheitlichen Richtlinien, unterliegt strengen internen Kontrollen und bleibt auf die Absicherung des operativen Geschäfts des Konzerns sowie der damit verbundenen Geldanlagen und Finanzierungsvorgänge beschränkt (Geringes Risiko). Ziel des Einsatzes von derivativen Devisentermingeschäften ist es, in Bezug auf Ergebnis und Zahlungsmittelflüsse die Ergebnis- und Cash-Flow-Schwankungen zu reduzieren, die auf die Veränderungen von Wechselkursen zurückgehen. Ein Preisänderungsrisiko derivativer Finanzinstrumente besteht aufgrund der Schwankungsmöglichkeit der zugrunde liegenden Währungen. Soweit Derivate zu Sicherungszwecken eingesetzt sind, wird die Möglichkeit von Wertverlusten durch gegenläufige Effekte aus den gesicherten Grundgeschäften kompensiert (Geringes Risiko). Für Derivate mit positivem Marktwert besteht ein Bonitäts- oder Ausfallrisiko für den Fall, dass die jeweiligen Vertragspartner ihren Erfüllungsverpflichtungen nicht nachkommen können. Zur Minimierung dieses Risikos teilen wir Banken bonitätsmäßige Kontrahenten-Limite zu (Geringes Risiko). Die Liquiditätssicherung ist fester Bestandteil der laufenden Liquiditätssteuerung. Hierbei ermöglichen der konzerninterne Finanzausgleich im Rahmen des Cash-Poolings und der Einsatz von Intercompany-Darlehen eine effiziente Nutzung von Liquiditätsüberschüssen einzelner Geschäftsbereiche für die Finanzmittelbedarfsdeckung anderer Geschäftsbereiche. Im Geschäftsjahr 2023 bestanden aufgrund ausreichender Kreditlinien weder Finanzierungsnoch Liquiditätsengpässe (Geringes Risiko). Es bestehen aufgrund der Einbeziehung in das Cash-Pool-Verfahren mit der Konecranes Finance Oy, Finnland, keine eigenständigen Kreditlinien. Der Finanzierungsbedarf der Gesellschaft wird durch die Konecranes Finance Oy und das oberste Mutterunternehmen des Konecranes-Konzerns, die Konecranes PLC, Finnland, sichergestellt. Die Gesellschaft ist aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages und des Cash-Poolings in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Ausfallrisiken wird durch ein aktives Kreditrisikomanagement Rechnung getragen, durch die Beschränkung auf Kontrahenten guter Bonität, durch die Nutzung der nationalen und internationalen Warenkreditauskunfteien bzw. auch durch die Einhaltung der von der Warenkreditversicherung vorgegebenen Risikolimits. Unterstützend wirken in diesem Zusammenhang zudem Anzahlungs- und Akkreditivvereinbarungen (Geringes Risiko). Die Gesellschaft begegnet eventuellen Absatzrisiken mit einem diversifizierten Produktportfolio, verschiedenen Abnehmerbranchen und regional unterschiedlichen Absatzmärkten. Durch kontinuierliche Marktbeobachtung wird sichergestellt, dass die Absatzstrategie z. B. unter Berücksichtigung von veränderten Kundenanforderungen oder Wettbewerbsverhalten aktualisiert wird. Die Einflüsse des Russland-Ukraine Konfliktes wurden im Absatz "Allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingungen" erläutert. (Mittleres Risiko). Die Gesellschaft hat klare Einkaufsstrategien definiert, die die Versorgungssicherheit nachhaltig gewährleisten. Die Einflüsse des Russland-Ukraine Konfliktes wurden im Absatz "Allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingungen" erläutert. (Geringes Risiko). Durch umfassende Richtlinien und Verfahrensanweisungen zu Projekt- und Qualitätsmanagement, zu Produkt- und Arbeitssicherheit sowie zum Umweltschutz werden Produktionsprozessrisiken minimiert. Zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit werden in den einzelnen operativen Bereichen der Gesellschaft die Entwicklung neuer Produkte sowie die Verbesserung der bestehenden Produktpalette kontinuierlich vorangetrieben (Mittleres Risiko). Potenzielle Großprojektrisiken werden durch ein striktes Projektmanagement und controlling kontinuierlich überwacht und begrenzt (Mittleres Risiko). Die Produkte und Dienstleistungen sind dem globalen Markt für Güterumschlagtechnik und Materiallogistik zuzuordnen. Die Nachfrage danach ist von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung abhängig (Mittleres Risiko). Risikoeinschätzung der Geschäftsbereiche Eine Risikoeinschätzung bei der KC GmbH ist aufgrund der stärkeren Abhängigkeit von Konjunkturzyklen weiterhin schwierig. Die Auswirkungen möglicher Handelshemmnisse aufgrund weltpolitisch diskutierter Strafzölle sowie anderer Krisen (Russland-Ukraine-Konflikt, Gaza-Konflikte) lassen sich schwer einschätzen. Port Solutions ist vom weltweiten Warenumschlag und insbesondere vom Wachstum in der Containerabwicklung abhängig. Der Containerumschlag hat sich nach einem kurzen Rückgang während des Corona Lockdowns wieder deutlich erholt und ist auch trotz der Krisen der Lieferketten und der Energiekrise weiter auf einem stabilen Niveau. Die Gesellschaft hat an Produkt-, Kostensenkungs- und Prozessverbesserungsmaßnahmen gearbeitet und sieht sich gerüstet für den intensiven Wettbewerb (Mittleres Risiko). Der Geschäftsbereich Industrial Service wird als bedingt konjunkturabhängig eingeschätzt, da Wartung und Instandhaltung weniger zyklisch sind. Im Falle einer abschwächenden Konjunktur wird mit einer Verzögerung von ca. sechs Monaten auch in diesem Bereich der Geschäftsverlauf negativ beeinflusst. Dies hätte auch einen Effekt auf das Ersatzteilgeschäft. Auf lange Sicht würde dieser Effekt durch entstehenden Nachholbedarf zwar wieder ausgeglichen, aber die kurz- und mittelfristigen Folgen wären spürbar (Mittleres Risiko). Der Geschäftsbereich Industrial Equipment wird als konjunkturabhängig eingeschätzt. Im Falle einer abschwächenden Konjunktur, sowie der laufenden Energiekrise wird der Geschäftsverlauf negativ beeinflusst. Nach wie vor sind Lieferketten teilweise gestört. Es ist dann von einem zurückhaltenden Investitionsverhalten auszugehen. (Mittleres Risiko). 7. Chancen der zukünftigen Entwicklung Die Erfassung und Kommunikation von Chancen ist integraler Bestandteil des etablierten Steuerungs- und Controllingsystems zwischen den Tochter- und Beteiligungsgesellschaften und der finnischen obersten Muttergesellschaft Konecranes Plc. Hierbei obliegt dem Management der Einzelgesellschaften unmittelbar das Identifizieren, Analysieren und Umsetzen der operativen Chancen. Weiterhin ergeben sich aus krieferischen Auseinandersetzungen in Israel, grenzübergreifender terrositischer Attaken im nahen Osten sowie den Auswirkungen des Russland-Ukraine-Konflikt Risiken bei der Durchführung unserer Geschäfte, auch wenn wir auf ein gesteigertes Maß von Flexibilität bei unseren Mitarbeitenden bei der Adaption neuer Arbeitsweisen zurückgreifen können. Weitere Lehren konnten aus einer schwindenden Zuverlässigkeit bei der Zulieferung von für unsere verschiedenen Geschäftsfelder notwendigen Produkte und Dienstleitungen gezogen werden. Globale Lieferketten stellen fortwährend eine Herausforderung für die termin- und qualitätsgerechte Lieferung und Leistung an unsere Kunden im In- und Ausland dar. Die Preisvolatilität auf der Beschaffungsseite und deren Abbildung bei der Gestaltung marktgerechter Verkaufspreise wird eine Kernaufgabe zur Wahrung der geplanten Profitabilität bleiben. Das verbesserte Angebot moderner Arbeitsweisen ist eine Chance, Talente langfristig zu binden und neue Talente auf einem schwierigen Arbeitsmarkt für das Unternehmen zu begeistern. Der Vorstand der Konecranes Plc geht davon aus, dass die Konecranes Gruppe auch in Zukunft von folgenden Maßnahmen und Schwerpunktaktivitäten profitieren wird:
8. Prognosebericht I. Allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingungen Nach einem anfänglich stabilen Start der Weltkonjunktur in das Jahr 2023 gab es eine deutliche Verlangsamung über den Sommer. Diese resultierte im Wesentlichen aus einer schwachen Industrieproduktion und den in den meisten Weltregionen stark gestiegenen Zinsen. Im Kalenderjahr 2023 entwickeltete sich die Weltwirtschaft mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als erwartet. 9 Trotzdem ist historisch betrachtet das Jahr 2023, die Rezessionsjahre ausgenommen, eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Auch wuchs der Welthandel sehr langsam. Die durch die Pandemie hervor gerufenen Lieferkettenschwierigkeiten haben sich weitestgehend erholt. Dafür zeigt das globale verarbeitenden Gewerbe angesichts des schwachen Produktivitätswachstums schwächen. Zudem führt die führt die erhöhte Unsicherheit über die künftige geoökonomische Lager zu einer Investitionszurückhaltung. Der Internationale Währungsfond sieht für das Jahr 2024 weiterhin Deutschland als das Schlusslicht der stärksten Volkswirtschaften der Welt. Laut IWF 10 leidet Deutschland als Exportnation unter dem schwachen Welthandel. Zudem hat die Industrie mit den hohen Energiepreisen zu kämpfen. Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit würde sich Deutschland in einer Stagnation befinden. Die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose um 1,1 Prozentpunkte deutlich nach unten. Die Auswirkungen der gestiegenden Preise im Energiesegment und der hohen Inflation sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche, auch bedingt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine, belasten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als noch vor sechs Monaten angenommen.
9
https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2023/12/11-weltwirtschaft.html
Laut IWF 11 wird das Wachstumstempo weiterhin niedrig sein und Turbulenzen könnten voraus liegen. Als Risiko sieht der IWF die geopolitischen Spannungen, insbesondere im Mittleren Osten. Attacken auf Frachter im Roten Meer könnten bereits zu einem erheblichen Anstieg der Preise für Frachtlieferungen zwischen Asien und Europa führen. II. Prognose für die Gesellschaft Weiterhin verfolgt die KC GmbH die klare Strategie, die auf ein nachhaltiges und profitables Wachstum gerichtet ist. Die Gesellschaft ist in den wichtigsten Märkten ordentlich positioniert. Über Investitionen in neue Produkte und Dienstleistungen sollen alle Geschäftsbereiche noch wettbewerbsfähiger gemacht werden. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat eine Energiekrise von historischem Ausmaß ausgelöst, die die Inflation antreibt, Vertrauen untergräbt, die Kaufkraft der privaten Haushalte schmälert und weltweit die Risiken erhöht. Für dieses Jahr 2023 erwartet die OECD in ihrem aktuellen Wirtschaftsausblick bescheidene 2,2 Prozent Wachstum. Der aktuelle Ausblick ist mit erheblichen Unsicherheiten behaftet. 12 Die Geschäftsführung konzentriert sich darauf, das Unternehmen weiterhin flexibel auszurichten, um bei unvorhersehbaren Situationen schnell reagieren und an die erratischen Rahmenbedingungen anpassen zu können. Dies passiert unter anderem dadurch, dass das Unternehmen nach einer nachhaltigen Energiepolitik ausgerichtet wird.
11
https://rp-online.de/wirtschaft/iwf-senkt-erwartungen-an-deutsches-wirtschaftswachstum-2024
aid-106115163
Entwicklung Geschäftsbereich Port Solutions Trotz der unterschiedlichen Krisen konnte das Geschäftsfeld MHC im Jahr 2023 seine Umsätze deutlich steigern. Die Auftragseingänge lagen leicht hinter dem sehr hohen Vorjahresniveau. Die teilweise Verunsicherung der internationalen Kundschaft führte zu einer spürbaren verlängerten Entscheidungsfindung zur Auftragsvergabe. Wir gehen davon aus das sich besonders der europäische Markt in 2024 erholt und einige aufgeschobene Auftragsvergaben dazu beitragen in 2024 wieder ein Wachstum bei den Aufträgen zu sehen. Beim Umsatz rechnen wir mit einer Konsolidierung des Umsatzes auf hohem Niveau. Während die AGV durch die langjährige Marktpräsenz bereits einem Produktstandard unterliegen, sind die beiden anderen Produktlinien im Geschäftsfeld der AHT durch einen hohen Entwicklungsanteil geprägt. Dies wird sich auch noch in 2024 fortsetzen, wobei der Fokus der Entwicklung auf der Li-Ion Batteriesystemtechnik und autonomes Fahren bzw. Fahren im gemischten Betrieb von automatischen und personengeführten Fahrzeugen liegen wird. Insgesamt ist der Auftragsbestand im AGV-Bereich stark angestiegen und die budgetierten Auftragseingänge erscheinen mit einer ausreichenden Anzahl von ausgelegten Angeboten realistisch. Der Umsatz im AGV-Bereich wird sich auf Basis des hohen Auftragsbestandes stark erhöhen. Entwicklung Geschäftsbereich Industrial Equipment Im Geschäftsbereich Industrial Equipment (Neukranvertrieb) gehen wir auf Basis der niedrigen Wirtschaftsindikatoren auch für 2024 weiterhin von einem zurückhaltenden Investitionsverhalten aus, sodass wir nach heutigem Stand mit einem ungefähr gleichbleibenden Auftragseingang und Umsatz rechnen. Da der Bereich der Prozesskrane ausschließlich aus Projektgeschäft, dass nur einen kleinen Teil der Großindustrie ausmacht, betrifft, wird der Bereich sich nicht wesentlich weiterentwickeln. Insgesamt wird der Bereich Industrial Equipment in 2024 aber zusätzlich vom bereits eingeleiteten Übergang des Endkundengeschäfts für Industrial Equipment von der Demag Cranes & Components GmbH in die Konecranes GmbH profitieren. Entwicklung Geschäftsbereich Industrial Service Im Geschäftsbereich Industrial Service gehen wir trotz der unverändert sehr volatilen geopolitischen und marktwirtschaftlichen Lage in Europa (Russland/Ukraine Konflikt, Naher Osten Konflikt, hohe Inflation, gestiegene Energiekosten, etc.) von einem moderaten Wachstum im Auftragseingang und Umsatz von ca. 11% aus, da auch das Jahr 2023 im schwierigen Marktumfeld eine positive Entwicklung gezeigt hat. Dabei wurde von einem verhältnismäßig gleich verteilten Wachstum zwischen den Investitionen für größere Kranmodernisierungen und dem schnell durchlaufenden Wartungs-, Reparatur- und Ersatzteilgeschäft ausgegangen. Obwohl der Umsatz in 2023 auf Basis des hohen Auftragsbestandes gegenüber dem Vorjahr erheblich gesteigert werden konnte, ist der Auftragsbestand zu Beginn des Jahres 2024 durch die ebenfalls gestiegenen Auftragseingänge in 2023 auf einem unverändert hohen Niveau. Gleichwohl wird zur Erreichung der Planziele für 2024 von einer weiteren, deutlichen Verbesserung der Lieferverfügbarkeit für Ersatzteile, Komponenten und sonstigen Materialien ausgegangen. Entwicklung durch den Russland-Ukraine-Krieg Politische Risiken zeigen sich weiterhin im Zusammenhang mit Russlands Krieg in der Ukraine. Es bestehen weiterhin direkte Risiken für unsere Produktion und unsere Kunden als auch indirekte Risiken über den Einfluss auf unsere Zulieferer sowie die Lieferketten. Grundsätzlich haben die Auswirkungen von Kriegen - auch im Zusammenhang mit verhängten Sanktionen - die Fähigkeit, die Märkte und Finanzmärkte signifikant zu beeinflussen, indem sie bspw. zu erschwerten Lieferketten, hoher Unstetigkeit der Währungen und Energiepreise, Inflation mit entsprechendem Kostendruck und einer Konjunkturabschwächung bis hin zur Rezession führen. Verschiebungen in diesen Rahmenbedingungen könnten sich negativ bspw. auf unsere Erlöse oder Margen auswirken. Zudem könnte unser Marktumfeld und in Konsequenz auch unsere geschäftliche Leistung negativ beeinflusst werden. Wir stellen uns mit lokalem Krisenmanagement, Taskforces, weiteren interdisziplinären Teams und der Diversifizierung auf diese Herausforderungen ein. Die Geschäftsführung der KC GmbH geht davon aus, dass der Umsatz im Geschäftsjahr 2024 gegenüber 2023 im unteren zweistelligen Prozentbereich, sowie das operative Ergebnis im unteren zweistelligen Prozentbereich steigen wird. Die Höhe des Anstiegs wird stark von den wirtschaftpolitischen Auswirkungen und den damit verbundenen Herausforderungen abhängig sein.
Düsseldorf, 25. März 2024 Konecranes GmbH Geschäftsführung Thorsten Petry Heribert Barlage Nico Zamzow Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Wir, die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. |
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