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GlobalMalt GmbH & Co. KGHamburgJahresabschluss zum 30. September 2012BILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2012AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011/12
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011/12GLOBALMALT GMBH & CO. KG, HAMBURGI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die Gesellschaft hat erstmals zum Stichtag 30. September 2010 die Regelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes angewandt. Die Gesellschaft wendet die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften für mittelgroße Gesellschaften an. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Absatz 2 HGB angewandt. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Vermögensgegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, wurden entsprechend ihrer voraussicht-lichen Nutzungsdauer planmäßig unter Ansatz der geschätzten Nutzungsdauern abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, sofern der Marktwert des Vermögensgegenstandes den Buchwert unterschreitet. Die Finanzanlagen werden zum Nennwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind die zeitanteiligen Beträge nominal angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig anzusetzenden Erfüllungsbetrag bemessen. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten werden zum Umrechnungskurs im Transaktionszeitpunkt eingebucht. Sofern diese durch Devisentermingeschäfte gesichert sind, erfolgt zum Stichtag eine Bewertung zum Devisenterminkurs. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ Anlagevermögen Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Vermögensgegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, wurden entsprechend ihrer voraussicht-lichen Nutzungsdauer planmäßig unter Ansatz der geschätzten Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für geringwertige Wirtschaftsgüter über einem Betrag von € 150,00 bis zu einem Betrag von € 1.000,00 werden in einem Sammel-posten zusammengefasst, der über fünf Jahre linear abgeschrieben wird. Anteile an ver-bundenen Unternehmen und Beteiligungen werden zu den Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Sonstige Ausleihungen Die GlobalMalt GmbH & Co. KG weist in Ihrem Jahresabschluss zum 30. September 2012 einen Anspruch gegen die Tivoli Malz GmbH sowie aus gewährten Darlehen in Höhe von insgesamt T€ 3.130 aus, der sich wie folgt zusammensetzt:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegen GlobalMalt Polska Sp.z.o.o aus Darlehen und erbrachten Dienstleistungen. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um Erstattungsansprüche gegenüber dem Finanzamt. Die Kommanditeinlage der Gesellschaft beträgt unverändert gegenüber dem Vorjahr T€ 500. Die Rücklagen wurden gemäß Gesellschafterbeschluss um das Jahresergebnis 2010/2011 auf T€ 3.159 erhöht. Die Steuerrückstellung in Höhe von T€ 59 betrifft die Gewerbesteuer. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Rückstellungen für externe Jahresabschlusskosten T€ 16 (Vj. T€ 19) gebildet. Die Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eine Besicherung ist nicht erfolgt. Gegenüber der Gesellschafterin Tivoli Malz GmbH bestehen zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 9.713. IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Erträge und Aufwendungen sind auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Auflösungen von Rückstellungen und Versicherungsentschädigungen sowie Erträge aus Kursdifferenzen. Im Geschäftsjahr wurden lediglich planmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für die Abwicklung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Wesentliche Posten betrafen Ver-sicherungen mt T€ 95, Kursdiffernzen mit T€ 161 und Abwicklungsgebühren von T€ 108. V. SONSTIGE ANGABEN Arbeitnehmer Seit dem 30. September 2011 waren keine Mitarbeiter in der GlobalMalt GmbH & Co. KG beschäftigt. Geschäftsführung Die Geschäftsführung wird von der persönlich haftenden Gesellschafterin, der GlobalMalt Verwaltungs-GmbH wahrgenommen. Geschäftsführer der GlobalMalt Verwaltungs-GmbH, Sangerhausen, sind die Herren: Herr Dipl.-Ing. Dr. Dietrich Mönch, Uetersen Herr Betriebswirt Carsten Wulf, Hamburg. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamthonorar für die Abschlussprüfung Die Kosten für die Abschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2011/12 betragen T€ 16. Gewinnverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 160.028,67 in die Rücklagen einzustellen. Konzernabschluss Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der HEMERA Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg einbezogen.
Hamburg, den 3. Dezember 2012 GlobalMalt GmbH & Co. KG Dr. Dietrich Mönch Carsten Wulf
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011/12GLOBALMALT GMBH & CO. KG, HAMBURG1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die GlobalMalt GmbH & Co. KG - im folgenden GlobalMalt - ist im Handelsregister von Hamburg unter HRA 113718 eingetragen. Die Gesellschaft vertreibt Malz an nationale und internationale Brauereien, Brennereien und Nahrungsmittelhersteller. Das Malz wird zumeist in Betrieben der GlobalMalt-Gruppe in Hamburg und Bydgoszcz hergestellt. Wirtschaftliches Umfeld Der Weltbiermarkt konnte in 2011 weiter wachsen, und zwar um ca. 3,3 % (lt. Barth Report (Vj. 1,7 %)). Nachhaltiges Wachstum konnten die Regionen Asien (+7,5 %), Südamerika (+3,5 %) und Afrika (+7,2 %) aufweisen, wogegen die Bierproduktion in Europa mit +0,2 % stagnierte und in Nordamerika mit -0,7 % noch leicht rückläufig war. In vielen Regionen der Welt, angeführt von den Vereinigten Staaten, ist ein starker Trend zu Bierspezialitäten festzustellen, zum Teil auf Kosten von "Mainstream"-Bieren. In Deutschland konnte auch in 2011 der Trend der rückläufigen Bierproduktion nicht aufgehalten werden. Sie ging leicht um ca. 140.000 hl auf 95,54 Mio. hl zurück. Für 2012 zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. In Polen konnte die Bierproduktion erneut gesteigert werden, in 2011 um knapp 5 %. Auch für 2012 wird nach der Austragung der UEFA-Fussball-Europameisterschaft ein weiterer Zuwachs erwartet. Während die internationalen Brauereigruppen ihre Reichweite und Marktanteile durch Übernahmen und den Neubau von Brauereien versuchen auszubauen, waren im Malzmarkt zunächst keine weiteren Fusionen oder Übernahmen zu verzeichnen. Steigender Malzbedarf ist durch die Dynamik der Whisky- und Bierspezialitätenproduzenten zu verzeichnen. Insbesondere schottische Whiskybrennereien investieren erhebliche Mittel in den Ausbau von Produktions- und Lagerkapazitäten und fragen steigende Malzmengen nach. Nach längerer Kaufzurückhaltung mussten die Malzkäufer im vergangenen Jahr mit niedrigeren Lager- und Kontraktbeständen arbeiten. Die verspätete Malznachfrage traf dann auf feste Getreidemärkte. Angesichts höherer Malzpreise wurden erneut eher kurzfristige Kontrakte geschlossen. GlobalMalt hat im ersten kompletten Geschäftsjahr nach Übernahme der früher von einem Partner gehaltenen Anteile durch die neue Alleingesellschafterin Tivoli Malz GmbH die Umsätze mengen- und wertmäßig deutlich reduziert. Durch den Wegfall der Mengen des ehemaligen Partners war dies auch erwartet worden. Negative Auswirkungen auf das Kundenportfolio gab es durch die Veränderung nicht. 2. Ertragslage Im Berichtszeitraum sanken die Umsätze trotz gestiegener Malzpreise aus oben genanntem Grund. Nachdem im Vorjahr noch ein Umsatz von T€ 73.840 erlöst wurde, war es im abgelaufenen Geschäftsjahr T€ 41.413 . Da in der Gesellschaft fast nur Provisionen für die abgewickelten Braumalzgeschäfte das operative Jahresergebnis prägen, hatte die Ertragssituation im Malzgeschäft keine Auswirkungen auf die Gesellschaft. Der Wegfall von Schill Malz-Mengen reduziert auch die Provisionserlöse. Der Jahresüberschuss reduzierte sich deshalb von € 265.192 im Vorjahr auf nun € 160.028. Das EBITDA betrug im Geschäftsjahr T€ 167 (Vj. T€ 337). 3. Finanzlage Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit war im Geschäftsjahr mit T€ 266 negativ. Gründe sind die größeren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, verursacht durch Umsätze mit verlängerten Zahlungszielen. 4. Vermögenslage Die Kennzahlen zur Vermögenslage können der nachstehenden Tabelle entnommen werden:
Das Anlagevermögen beinhaltet Ausleihungen gegenüber der Tivoli Malz GmbH. Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr resultiert aus einem weiteren Darlehen zur Finanzierung einer Kapitalerhöhung bei der GlobalMalt Polska Sp.z.o.o.. Die Bilanz der Gesellschaft weist zum Stichtag eine nur unwesentlich veränderte Eigenkapitalquote von 23,9 % (Vj. 22,3 %) aus. 5. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen. 6. Risikobericht Das Risikomanagement erfasst den Tätigkeitsbereich der Gesellschaft. Die Identifizierung und Handhabung von Risiken erfolgt systematisch und wird verantwortlichen Mitarbeitern eindeutig zugeordnet. Bei der GlobalMalt GmbH & Co KG als Vertriebsgesellschaft können folgende Risikobereiche identifiziert werden: 1. Qualitätsrisiko: für verdeckte Mängel der Lieferung an Kunden haftet der Lieferbetrieb, welcher eine Produkthaftpflichtversicherung abgeschlossen hat. 2. Kreditrisiko: Nach Warenlieferung besteht ein Kreditrisiko. Durch ein aktives Forderungsmanagement und geeignete Zahlungsbedingungen gab es keine nennenswerten Forderungsausfälle. Darüber hinaus existiert bei GlobalMalt eine weitreichende Kreditausfallversicherung. 7. Qualitätsmanagement Die Gesellschaft ist, wie die gesamte GlobalMalt-Gruppe nach DIN ISO 22000 zertifiziert. Die Lebensmittelsicherheit spielt heute eine immer bedeutendere Rolle bei der Produktion von Lebensmitteln und Rohstoffen für die Lebensmittelherstellung. Die Zertifizierung nach DIN ISO 22000 bietet als internationaler Standard die Basis für die Erkennung und Eliminierung von Gefahren im gesamten Herstellungsprozess und gewährleistet eine langfristige und erfolgreiche Sicherung unseres hohen Qualitätsstandards. Darüber hinaus sind die produzierenden Werke nach DIN ISO 9001:2000 zertifiziert. 8. Prognosebericht Neben einigen langjährigen Exportkunden kann nach einer weiteren Akkreditierung nun den vier größten Brauereigruppen Malz aus der GlobalMalt-Gruppe angeboten werden. Für das kommende Geschäftsjahr werden steigende Umsätze erwartet.
Hamburg, den 3. Dezember 2012 GlobalMalt GmbH & Co. KG Dr. Dietrich Mönch Carsten Wulf BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GlobalMalt GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2011 bis zum 30. September 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, 14. Januar 2013 Dr.
Muser Treuhand- und Beratungs-GmbH
Karl Sieveking, Wirtschaftsprüfer Natalie Robers, Wirtschaftsprüferin |
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