MEBAN WST GmbH

Stammdaten

Register
Amtsgericht Neubrandenburg HRB 6321
Eingetragen
16.2.2005
Branche
Reparatur und Instandhaltung von Gebrauchsgütern a. n. g.Reparatur und Instandhaltung von sonstigen AusrüstungenSonstige spezialisierte Bautätigkeiten im Hochbau a. n. g.
Gegenstand
die Reparatur, Instandsetzung und Dienstleistung von und an Gebäuden und Anlagen; die Fertigung und Montage von Bauelementen und Wintergärten; der Handel mit Waren aller Art, ausgenommen sind Waren für genehmigungspflichtige Gewerbe; die Verwaltung von Immobilien sowie alle Arbeiten, die diesem Zweck zu dienen geeignet sind.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Stefan Schewe
seit 22.5.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Stefan Schewe
Neubrandenburg
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MEBAN WST GmbH

Neubrandenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Das Unternehmen ist auf die Planung, Herstellung und Montage von Fenstern und Türen aus Kunststoff und Aluminium ausgerichtet. Zusätzlich haben wir uns auf den Vertrieb von Sonnen- bzw. Insektenschutzprodukten und die Fertigung und Montage von Terrassendächern und Wintergärten spezialisiert. Darüber hinaus haben wir uns mit Wartungsarbeiten und zahlreichen weiteren Dienstleistungen in der Branche einen Namen gemacht.

2. Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen betreibt keine eigene F & E-Tätigkeit.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die anhaltend hohe Inflation, der Fachkräftemangel und hohe Energiekosten führten zu einer langsameren Erholung der deutschen Wirtschaft als dies zu Jahresbeginn noch erwartet wurde. Sowohl die Konsumbereitschaft der privaten Konsumenten und des Staates waren rückläufig. Aufgrund der geopolitischen Krisen war auch ein deutlich geringeres Wachstum der Weltwirtschaft zu verzeichnen. Die wirtschaftliche Erholung nach dem starken Einbruch im Jahr 2020 setzte sich somit nicht fort. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes schrumpfte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 leicht. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) verringerte sich preisbereinigt gegenüber dem Jahr 2022 um 0,3 %.

Das Baugewerbe leidet zunehmend unter den weiterhin hohen Baukosten und den schlechteren Finanzierungsmöglichkeiten. Insbesondere der Hochbau ist von diesen Effekten betroffen. Die Bauinvestitionen sanken 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Von Januar bis November 2023 ging die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 25,9 % zurück.

Die Marktlage bleibt somit, insbesondere auch für die Bauindustrie und hier vor allem für Unternehmen im Bereich des Wohnungsbaus, weiterhin angespannt, so dass gerade für langfristige Projekte das Umfeld wieder wettbewerbsintensiver geworden ist.

2. Geschäftsverlauf und Lage im Geschäftsjahr 2023

Die Firma MEBAN WST GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 ein gutes positives Betriebsergebnis aus der Geschäftstätigkeit erzielt.

Der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 hat die Erwartungen in allen Geschäftsbereichen im Grunde übertroffen.

Getrübt wurden die guten Ertragsaussichten durch die Preissteigerungen im Energie- und Rohstoffmarkt, Fachkräftemangel, Zinssteigerungen und den beginnenden Konjunkturrückgang.

Darüber hinaus haben die Sorge der Endverbraucher vor unkalkulierbaren Kosten und die anhaltende Inflation einen optimaleren Geschäftsverlauf verhindert.

Das Ergebnis vor Steuern ist von TEUR 1.330 um TEUR 341 auf TEUR 989 gesunken.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage unserer Gesellschaft haben wir die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren im Vorjahresvergleich dargestellt:

2023
TEUR
2022
TEUR
Umsatzerlöse inkl. Bestandsveränderung 16.813 15.761
Betriebsergebnis der Geschäftstätigkeit + 989 + 1.330
Steuern ./. 331 ./. 453
JAHRESÜBERSCHUSS nach Steuern + 658 + 877
BILANZSUMME 5.724 5.984
Davon
Anlagevermögen 1.352 1.218
Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten 4.372 4.766
Eigenkapital 4.105 3.981
CASH-FLOW aus laufender Geschäftstätigkeit + 700 + 1.709

Die Umsatzerlöse inklusive Bestandsveränderungen liegen mit TEUR 16.813 um TEUR 1.052 über dem Vorjahresniveau. Bei einer gegenüber dem Vorjahr erhöhten Wareneinsatzquote von 65,1 % erhöhten sich die Umsatzerlöse nicht in dem Maße wie der Wareneinsatz. Das Rohergebnis (Umsatzerlöse abzüglich Wareneinsatz) reduzierte sich daher gegenüber dem Vorjahr um TEUR 432 auf TEUR 5.870.

Der Personalaufwand erhöhte sich um etwa 1,8 % auf TEUR 3.796. Ursächlich hierfür sind eine leicht höhere Mitarbeiteranzahl, Prämienzahlung (Inflationsausgleichszahlung) sowie Gehaltssteigerungen.

Im Vergleich zum Vorjahr reduzierten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Hier hat sich insbesondere die Reduzierung der Rechts- und Beratungskosten um TEUR 34 ausgewirkt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Ursächlich hierfür war insbesondere die Erhöhung der Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

Das ebenfalls im Betriebsergebnis der Geschäftstätigkeit enthaltene Zinsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert.

Insgesamt hat sich das Betriebsergebnis der Geschäftstätigkeit (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) mit TEUR 989 gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 1.330 um TEUR 341 vermindert.

Das Steuerergebnis 2023 resultiert aus Ertragssteueraufwand von TEUR 321 im Wesentlichen für das laufende Jahr sowie im Übrigen aus Grundsteuern.

In 2023 erzielten wir ein positives Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 658 gegenüber TEUR 877 im Vorjahr.

Das Bruttovermögen (Bilanzsumme) unserer Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 5.724 und hat sich gegenüber dem Vorjahresstichtag um TEUR 260 vermindert. Das Anlagevermögen hat sich dabei jedoch hauptsächlich bedingt durch Zugänge im Bereich der technischen Anlagen erhöht.

Das Nettovermögen (Eigenkapital) hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 124 auf TEUR 4.105 erhöht. Der Jahresüberschuss 2023 und die im Geschäftsjahr erfolgte Ausschüttung waren hierfür ursächlich. Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag beträgt 71,7 % gegenüber 66,5 % zum Vorjahresstichtag.

Unser langfristig gebundenes Anlagevermögen ist ausschließlich durch Eigenkapital finanziert. Unseren kurzfristig fälligen Verpflichtungen stehen ausreichend kurzfristig gebundene Vermögenswerte (insbesondere Vorräte und Forderungen) gegenüber.

Der Cash-Flow (Mittelzufluss) aus laufender Geschäftstätigkeit des Jahres 2023 beträgt + TEUR 700 gegenüber + TEUR 1.709 im Vorjahr. Dabei wurde die Reduzierung der Vorräte aus dem laufenden Cash-Flow finanziert.

Der negative Cash-Flow (Mittelabfluss) aus Investitionstätigkeit von ./. TEUR 414 resultiert im Wesentlichen aus Auszahlungen für die Anschaffung von Sachanlagen.

Auf den negativen Cash-Flow (Mittelabfluss) aus Finanzierungstätigkeit von ./. TEUR 575 haben im Wesentlichen Kapitaldienstzahlungen an die Bank und die Gewinnausschüttung Einfluss genommen.

Aus Sicht der Geschäftsführung ist damit die Entwicklung im Jahr 2023 insgesamt gut verlaufen.

III. Prognosebericht

Nach dem positiven Verlauf des Geschäftsjahres 2023 sehen wir uns in 2024 neuen Herausforderungen gegenüber.

Aufgrund des sehr guten Auftragseingangs ist eine gute Auslastung der MEBAN WST GmbH für das Jahr 2024 fast gesichert. Wir gehen davon aus, dass sich die Rahmenbedingungen in der Baubranche im Laufe des Jahres 2024 spürbar ändern. Wir schauen daher mit gedämpften Erwartungen in das Jahr 2024. Insbesondere der Bereich Kunststofffenster wird wegen seiner Abhängigkeit zum zurückgehenden Wohnungsbau mit Auslastung und Ertrag zu kämpfen haben.

Aufgrund des aktuellen Auftragsbestandes und der Aussichten unserer Stammkunden, gehen wir von einem weiteren guten Ergebnis auch in 2024 aus.

Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir ähnliche Umsatzerlöse wie in 2023, rechnen aber mit steigenden Kosten (Personal) und einem erheblichen Marktwandel in der Wohnbau- und Privatkundenbranche.

Die Geschäftsleitung weist bei den zukunftsbezogenen Aussagen darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.

Insbesondere die Auswirkungen des Ukraine-Krieges, der steigenden Inflation und die politische Einstellung zum Thema Bauen & Förderung, sowie die Zinsentwicklung machen eine seriöse Prognose für das Geschäftsjahr 2024 nahezu unmöglich.

IV. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

1. Risikobericht

Aus unser unternehmerischen Tätigkeit ergeben sich zwangsläufig Risiken, die sowohl gesamtwirtschaftlich und branchenspezifisch als auch unternehmensspezifisch bedingt sein können. Wir begegnen diesen Risiken vor allem mit einer sicherheitsorientieren Strategie und einem ausreichenden Versicherungsschutz.

Risiken aus dem Beschaffungsmarkt ergeben sich überwiegend aus den schwankenden Einkaufspreisen für Metalle und Glas. Unser Einkauf versucht Preissteigerungen durch gezielte Preisverhandlungen in Grenzen zu halten.

Produktionsrisiken können sich aus einer mangelnden Grundauslastung ergeben. Diesen wird durch unsere Auftragsplanung der einzelnen Projekte Rechnung getragen.

Durch unsere Aktivität in der Baubranche werden wir immer wieder mit rechtlichen Risiken aus Gewährleistungsansprüchen konfrontiert. Solchen Risiken begegnen wir vor allem durch eine konsequent verfolgte Qualitätsstrategie.

Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Wir sind solide finanziert. Soweit möglich vereinbaren wir feste Preise und Zahlungsdaten, um Preisänderungsrisiken entgegenzuwirken.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht, weil unser Geschäft ausschließlich in Euro abgewickelt wird.

Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend. Dementsprechend sind keine Engpässe zu erwarten.

Risiken, die einzeln oder in Summe die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen oder gar den Bestand der Gesellschaft gefährden, sind nicht erkennbar.

2. Chancenbericht

Ganz erhebliche Chancen sehen wir im Zusammenhang mit unserer in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegenen Reputation am Markt. Zahlreiche und oft sehr renommierte Referenzobjekte unterstreichen unsere Leistungsfähigkeit auch bei schwierigen und technisch anspruchsvollen Sonderanforderungen und stellen für uns wichtige Empfehlungen in der Baubranche dar.

Um die Qualitätsansprüche, die wir kontinuierlich an uns selbst stellen, nachhaltig erfüllen zu können, erneuern wir laufend unseren Maschinenpark und tätigen Investitionen in technisch gute Anlagen. Auch unsere Prozesse werden kontinuierlich verbessert. Vor allem und in erster Linie sind es unsere ca. 70 Mitarbeiter, die mit ihrer langjährigen Branchenerfahrung, ihrer guten Ausbildung, der kontinuierlichen Weiterbildung im Betrieb und nicht zuletzt durch die ständig neuen Herausforderungen technisch anspruchsvoller Projekte an ihren Aufgaben immer mehr wachsen und mit ihrem Know-how das Herzstück unseres Unternehmens sind.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir neben den steigenden Rohstoffpreisen in den unabsehbaren Folgen der Inflation, dem Wegfall von Förderinstrumenten und dem Krieg in Europa. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten.

Die Gesellschaft verfügt über einen ausgesuchten solventen Stammkundenstamm.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Zu jeder Zeit konnte sich die Gesellschaft aus dem eigenen Cash-Flow bedienen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallsrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

VI. Zweigniederlassungsbericht

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Neubrandenburg, den 4. Juli 2024

Stefan Schewe

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.351.726,00 1.217.893,33
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.479,00 8.992,00
II. Sachanlagen 1.346.247,00 1.208.901,33
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. technische Anlagen und Maschinen 621.972,00 449.941,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 724.274,00 758.959,33
B. Umlaufvermögen 4.342.483,63 4.739.266,82
I. Vorräte 647.110,71 986.433,72
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.466.328,38 2.234.753,43
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 239.328,10 157.664,73
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.229.044,54 1.518.079,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 29.385,76 27.288,03
Aktiva 5.723.595,39 5.984.448,18

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.104.872,90 3.980.899,22
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 4.079.872,90 3.955.899,22
davon Gewinnvortrag 3.955.899,22 4.061.324,32
B. Rückstellungen 791.904,43 885.749,41
C. Verbindlichkeiten 826.818,06 1.117.799,55
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 90.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 826.818,06 1.027.799,55
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 684.904,31 863.837,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 141.913,75 163.962,55
Passiva 5.723.595,39 5.984.448,18

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.063.347,97 6.411.757,67
2. Personalaufwand 3.796.573,97 3.728.408,98
a) Löhne und Gehälter 3.194.580,02 3.117.554,02
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 601.993,95 610.854,96
davon für Altersversorgung 16.287,60 16.287,60
3. Abschreibungen 274.269,35 279.904,97
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 274.269,35 279.904,97
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.007.689,68 1.076.058,75
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.923,09 6.061,95
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.072,50 3.114,12
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 321.002,41 442.331,45
8. Ergebnis nach Steuern 667.663,15 888.001,35
9. sonstige Steuern 9.556,00 10.574,59
10. Jahresüberschuss 658.107,15 877.426,76
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.955.899,22 4.061.324,32
12. Ausschüttung 534.133,47 982.851,86
13. Bilanzgewinn 4.079.872,90 3.955.899,22

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die MEBAN WST GmbH hat ihren Sitz in Neubrandenburg. Sie ist unter der Nummer HRB 6321 im Handelsregister des Amtsgerichts Neubrandenburg eingetragen.

2. Allgemeine Angaben zum Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

In der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Absatz 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten und das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet.

Die Abschreibungen erfolgen bei immateriellen Vermögensgegenständen und bei beweglichem Anlagevermögen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel. Auf die Zugänge der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und des beweglichen Sachanlagevermögens wurden die Jahresabschreibungen zeitanteilig (PRT) verrechnet.

Die Abschreibungen erfolgen:

- bei immateriellen Vermögensgegenständen linear mit Sätzen zwischen 20 % und 33 % p.a.,

- bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung linear mit Sätzen zwischen 6,67 % und 35,29 % p.a.

Im Geschäftsjahr wurden geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die Vorräte werden generell zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet. Bei den Herstellungskosten werden Material- und Fertigungskosten in Ansatz gebracht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Risiken sind durch Einzelwertberichtigungen bzw. Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert bewertet.

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Entgelte ausgewiesen, die Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag betreffen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bewertet.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag passiviert.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

4. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Eine Aufgliederung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlageposten und die Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 wird auf Seite 6 dargestellt.

Umlaufvermögen

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 228.928,06 (Vorjahr: TEUR 208) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle anderen Forderungen haben eine Laufzeit unter einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen sonstige Darlehen (TEUR 309).

Eigenkapital

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 3.955.899,22 (Vorjahr: TEUR 4.061) enthalten.

Sonstige Rückstellungen

Hierunter sind im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten TEUR 359 (Vorjahr: TEUR 395) und für Gewährleistungen TEUR 85 (Vorjahr: TEUR 79) erfasst.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung eines finanzierten Anlageguts in Höhe von TEUR 50 (i.V.: TEUR 90) besichert.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen unter anderem mit TEUR 96 Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt sowie mit TEUR 153 Verbindlichkeiten aus Löhnen und Gehältern.

Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zeigt die nachfolgende Übersicht:

davon Restlaufzeiten
Stand am 31.12.2023
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahren
EUR
über fünf Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 50.000,00 40.000,00 10.000,00 0,00
(Vorjahr) (90.000,00) (40.000,00) (50.000,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 478.947,54 337.033,79 141.913,75 0,00
(Vorjahr) (525.190,09) (361.227,54) (163.962,55) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 297.870,52 297.870,52 0,00 0,00
(Vorjahr) (502.609,46) (502.609,46) (0,00) (0,00)
826.818,06 674.904,31 151.913,75 0,00
(Vorjahr) (1.117.799,55) (903.837,00) (213.962,55) (0,00)

5. Sonstige Pflichtangaben

Mitarbeiter

Es wurden durchschnittlich 70 Arbeitnehmer*innen (i.V.: 69 Arbeitnehmer*innen) beschäftigt.

Geschäftsführung

Die Gesellschaft wird vertreten durch den alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer:

Herrn Stefan Schewe, Kaufmann, Neubrandenburg.

Bezüglich der Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Absatz 4 HGB in Anspruch genommen.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von € 658.107,15 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Neubrandenburg, den 4. Juli 2024

gez.

Stefan Schewe, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32.962,59 0,00 16.607,79 16.354,80
Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.585,00 0,00 0,00 2.585,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 916.526,02 269.099,45 220.833,00 964.792,47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.628.213,55 192.761,71 62.297,51 1.758.677,75
2.547.324,57 461.861,16 283.130,51 2.726.055,22
2.580.287,16 461.861,16 299.738,30 2.742.410,02
Abschreibung
Kumuliert 01.01.2023
EUR
Laufendes Jahr
EUR
Abgänge
EUR
Kumuliert 31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.970,59 3.493,00 16.587,79 10.875,80
Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.584,00 0,00 0,00 2.584,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 466.585,02 60.633,45 184.398,00 342.820,47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 869.254,22 209.927,23 44.777,70 1.034.403,75
1.338.423,24 270.560,68 229.175,70 1.379.808,22
1.362.393,83 274.053,68 245.763,49 1.390.684,02
Buchwert
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.479,00 8.992,00
Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 621.972,00 449.941,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 724.274,00 758.959,33
1.346.247,00 1.208.901,33
1.351.726,00 1.217.893,33

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 01.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MEBAN WST GmbH, Neubrandenburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MEBAN WST GmbH, Neubrandenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MEBAN WST GmbH, Neubrandenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 4. Juli 2024

HANSA PARTNER GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rathjens, Wirtschaftsprüfer

ppa. Ulmer, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.