Carnis Vertriebs GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Björn Christian Quakernack seit 19.2.2025 | Geschäftsführer |
Tim Olaf di Meco seit 11.12.2024 | Prokura |
Susanne Barbara Wich seit 11.12.2024 | Prokura |
Gabriele Del Torchio seit 11.12.2024 | Geschäftsführer |
Axel Kinzel seit 11.12.2024 | Prokura |
Andreas Witte seit 28.12.2009 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CSM Deutschland GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des UnternehmensDer Gegenstand der Gesellschaft ist die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Backmitteln und Backwaren sowie Konditoreiartikeln und verwandten Produkten. Die Gesellschaft unterhält Produktionsstätten in Delmenhorst und Neu-Ulm/Gerlenhofen. Die Verwaltung sowie Forschung und Entwicklung erfolgt von den beiden anderen Standorten in Bremen und Bingen. Die CSM Deutschland GmbH (CSM-DE) bedient in erster Linie Kunden des Bäckerhandwerks, industrielle Großbäckereien und Kunden der Lebensmittelindustrie. Der Bereich International betreut internationale Großkunden im inner- und außereuropäischen Ausland. Zusätzlich werden im Bereich Intercompany alle Konzernkunden betreut. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Insgesamt verzeichnete die deutsche Konjunktur in 2023 einen preisbereinigten Rückgang um 0,3 % (Vorjahr: Steigerung 1,8%). Im verarbeitenden Gewerbe betrug der Rückgang 0,4% gegenüber einem Rückgang von 0,3% im Vorjahr. Das Baugewerbe legte leicht zu (0,2%) nach einem Rückgang im Vorjahr (-3,3). Die Ausfuhren gingen um 1,8% zurück gegenüber einer Zunahme im Vorjahr von 3,3 %. 1 Die privaten Konsumausgaben gingen preisbereinigt um 0,8% zurück (Vorjahr: Zunahme um +3,9%). 2 Die Anzahl der Erwerbstätigen ist 2023 um 213.000 Personen gestiegen, die Anzahl der registrierten Arbeitssuchenden betrug zum Jahresende 2,64 Millionen (5,7 %). 3 Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt bei 5,9 % und damit unter der des Vorjahres (6,9 %). Hintergrund war insbesondere eine geringere Teuerungsrate bei den Energiekosten (+5,3% gegenüber +29,7% im Vorjahr). Die Preissteigerungen bei den Nahrungsmitteln lagen erneut deutlich über der allgemeinen Inflationsrate (+12,4% gegenüber +13,4% im Vorjahr). 4 Die wirtschaftliche Entwicklung in den wichtigsten Exportmärkten der Gesellschaft ist weiterhin durch Wachstum gekennzeichnet. Die letzten Prognosen des IWF zeigten für Japan eine Steigerung von 1,9 % und für die asiatischen Schwellenländer von 5,4 %. Im Mittleren Osten wurde ein Wachstum von 2,0 % prognostiziert. Für Zentral- und Osteuropa wird eine Steigerung in Höhe von 2,7 % verzeichnet. 5 In den Märkten für Backwaren ist von einer Fortsetzung der Trends der Vorjahre mit rückläufigen Zahlen der backenden Betriebe auszugehen. 6 2. Entwicklung der Gesellschaft Die Gesellschaft steuert ihr Geschäft insbesondere nach den Umsatzerlösen, der Bruttomarge, dem operativen Ergebnis sowie dem Working Capital, jeweils berechnet nach den internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS). Die Hauptunterschiede zwischen der Rechnungslegung nach IFRS und HGB liegen in den Abschreibungen des Anlagevermögens sowie insbesondere in den unterschiedlichen Annahmen bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen. Weiterhin werden bestimmte einmalige oder außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge wie z.B. Restrukturierungsaufwendungen bei der Ermittlung des operativen Ergebnisses für interne Zwecke nicht berücksichtigt. Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 4,0% angestiegen, was ausschließlich auf die durchgeführten Preiserhöhungen zurückzuführen ist. Da die Volumen deutlich zurückgegangen sind, konnten die Budgeterwartungen nicht erfüllt werden (-3,6 %). Neben der allgemeinen Marktlage lag dieser Volumenrückgang auch an anfänglichen Folgewirkungen der Systemumstellung zum Ende des Vorjahres, die aber im Laufe der ersten Monate des Jahres 2023 überwunden werden konnten. Die Materialaufwendungen lagen erneut deutlich über dem Vorjahresniveau. Dadurch lag die erzielte Bruttomarge (Gross Profit = Umsatzerlöse ./. Materialkosten ./. Frachtkosten ./. Produktionskosten ./. Logistikkosten) deutlich unterhalb des Vorjahres (-11,9 %) und auch unterhalb der Budgeterwartungen (-11,2 %). Sonstige operative Kosten wie Forschung und Entwicklung, Marketing und Vertrieb sowie allgemeine Administration lagen in etwa auf Vorjahresniveau. Durch die geringere Bruttomarge lag das operative Ergebnis nach interner Lesart für das verbliebene Zutatengeschäft mit Mio. EUR 13,1 unterhalb des geplanten Budgets und dem Ergebnis des Vorjahres. Das handelsrechtliche Ergebnis ist im Vergleich dazu durch Managementumlagen, Restrukturierungsaufwendungen sowie Unterschieden in der Pensionsrückstellung beeinflusst. Diese Effekte münden in einem Gewinnübertrag i.H.v. Mio. EUR 2.7 (Vorjahr Verlustübertrag Mio. EUR -4.8) an die Muttergesellschaft. Die Gesellschaft hat durch eine Neustrukturierung in den vertriebsnahen Bereichen auf die Markt- und Ergebnisentwicklungen reagiert. Vor diesem Hintergrund und mit der Fokussierung auf das Zutatengeschäft sieht sich die CSM DE für die Zukunft nachhaltig gut aufgestellt. Die internationale Ausrichtung sowie ihre Marktposition ermöglichen es, den Grad der Kundenbetreuung und die Innovationskraft konstant zu halten bzw. weiter auszubauen. Die Verzahnung mit der CSM-Gruppe führt zur Identifikation und Realisierung von Synergieeffekten im Bereich der Produktion und Administration. Das Working Capital ohne Forderungen aus Darlehen an die Muttergesellschaft und einer niederländischen Holdinggesellschaft, lag im Geschäftsjahr um Mio. EUR 9,3 unter dem Vorjahresniveau und betrug somit zum Jahresende Mio. EUR 13,3 (Vorjahr: Mio. EUR 22,6). Damit ist wie erwartet eine Normalisierung eingetreten, nachdem im Vorjahr die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Sondereffekte im Zuge der Systemumstellung im Dezember 2022 außergewöhnlich hoch waren. Auch das Vorratsvermögen ist nach einer Sonderbevorratung im Zuge der Systemumstellung im Vorjahr wieder zurückgegangen und damit einhergehend auch die Lieferantenverbindlichkeiten wieder abgesunken. Seit August 2023 besteht eine Factoring-Vereinbarung, die eine Bank verpflichtet Forderungen bis zu einem festgelegten Gesamtlimit anzukaufen. In diesem Rahmen kann CSM frei entscheiden in welchem Umfang von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wird. Zum Bilanzstichtag betrug der Wert der verkauften Forderungen Mio. EUR 4,7 abzüglich einer vertragliche gewährten Garantiesumme von 12%. Dieser Effekt wirkt ebenfalls positiv auf das Working Capital. Die Unfallzahlen bewegten sich in diesem Geschäftsjahr wie in den Vorjahren auf einem sehr niedrigen Niveau in Bezug auf Art und Größe unseres Produktionsbetriebes. Die CSM Deutschland GmbH ist mit ihren Werken vielfach zertifiziert (z.B. IFS und BRC). III. Darstellung der Lage1. Ertragslage Das Marktumfeld ist erneut durch deutliche Preissteigerungen im Rohwarenbereich sowie den Energiekosten gegenüber dem Vorjahr gekennzeichnet. Diese Preissteigerungen konnten nicht ohne Mengenverluste weitergegeben werden. Durch die notwendigen Preiserhöhungen konnte trotz dieser Mengenverluste eine Steigerung der Umsatzerlöse um 4,0 % im Vergleich zum Vorjahr erzielt werden. Die Umsatzerlöse verteilten sich wie folgt:
Die Umsatzsteigerungen im Eigenproduktionsbereich sind durch die erhöhten Verkaufspreise bedingt. Preissteigerungen bei den Handelswaren egalisierten sich durch Mengenverluste. In der Umsatzkategorie "Sonstige" sind insbesondere die erbrachten Managementservices für die Gruppe enthalten. Diese lagen in etwa auf Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen leicht über Vorjahresniveau (Mio. EUR +0,4). Dies lag insbesondere an höheren Auflösungen von freigewordenen Rückstellungen. Die Materialaufwendungen lagen noch einmal deutlich oberhalb des Vorjahreswertes (Mio. EUR +13,7). Dieses ist auf die weiterhin hohen Beschaffungspreise zurückzuführen. Der Personalaufwand 2023 liegt deutlich unterhalb des Vorjahresniveaus (Mio. EUR -16,0). Dieses ist insbesondere auf einen deutlich geringeren Aufwand zur Zuführung zur Pensionsrückstellung zu begründen (Mio. EUR -21,8), da im Vorjahr eine inflationsbedingte, überproportionale Anpassung der Altersbezüge berücksichtigt werden musste. Gleichzeitig lag der Rechnungszins mit 1,83% leicht oberhalb vom Vorjahr (1,79%). Dagegen haben Restrukturierungsaufwendungen i.H.v. Mio. EUR 5,5 (Vorjahr Mio. EUR 0,2) den Personalaufwand belastet. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeitenden betrug 658 im Geschäftsjahr 2023 (Vorjahr: 643). Neuen Mitarbeitenden der CSM DE wird eine betriebliche Altersversorgung gewährt, soweit sie der Pensionskasse beitreten. Die Aufwendungen für Altersversorgung betrugen im Berichtsjahr Mio. EUR 3,3 (Vorjahr: Mio. EUR 23,7). Der Rückgang ist durch die erwähnten Sondereffekte insbesondere bei der Zuführung zur Pensionsrückstellung im Vorjahr zu begründen. Die Abschreibungen liegen in etwa auf Vorjahresniveaus. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen Mio. EUR 60,8 und lagen damit oberhalb des Vorjahreswertes (Mio. EUR +2,6). Der Anstieg erklärt sich insbesondere durch erhöhte Business Support Gebühren vom Konzern (Mio. 1,8 EUR). Die Zinserträge sind leicht angestiegen (Mio. EUR +0,2) und stammen fast ausschließlich aus der Verzinsung von Darlehen an die Gesellschafterin und der niederländischen Holdinggesellschaft. Die Zinsaufwendungen liegen um Mio. EUR 0,2 über Vorjahresniveau und resultieren im Wesentlichen aus den Zinsanteilen in der Zuführung zu den langfristigen Personalrückstellungen, was insbesondere die Pensionsrückstellung betrifft. 2. Vermögenslage Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme ist mit 4,1 % im Vergleich zu 3,4 % im Vorjahr etwas höher, was insbesondere durch Neuinvestitionen und eine niedrigere Bilanzsumme begründet ist. Der Anteil des Vorratsvermögens an der Bilanzsumme beträgt 12,6 % und liegt deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (14,3 %). Hintergrund waren die Sondereffekte durch den Bestandsaufbau zur Sicherstellung des Servicelevels im Rahmen der Systemumstellung im Vorjahr. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände machen 80,8% % (Vorjahr: 81,5 %) der Bilanzsumme aus. Der Rückgang ist insbesondere durch die Normalisierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bedingt, die durch die Systemumstellung im Dezember des Vorjahres außergewöhnlich hoch waren. Das Working Capital ohne Forderungen aus Darlehen an die Muttergesellschaft und einer niederländischen Holdinggesellschaft, lag im Geschäftsjahr um Mio. EUR 9,3 unter dem Vorjahresniveau und betrug somit zum Jahresende Mio. EUR 13,3 (Vorjahr: Mio. EUR 22,6). Damit ist wie erwartet eine Normalisierung eingetreten, nachdem im Vorjahr die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Sondereffekte im Zuge der Systemumstellung im Dezember 2022 außergewöhnlich hoch waren. Auch das Vorratsvermögen ist nach einer Sonderbevorratung im Zuge der Systemumstellung im Vorjahr wieder zurückgegangen und damit einhergehend auch die Lieferantenverbindlichkeiten wieder abgesunken. Außerdem wirkt der unter II 2.) beschriebenen Factoring-Effekt. Im Geschäftsjahr lag die Eigenkapitalquote mit 18,1% leicht über dem Vorjahresniveau mit 17,9%. Hintergrund hierfür war ausschließlich die gesunkene Bilanzsumme. 3. Finanzlage Die zahlungswirksame Entwicklung des Finanzmittelfonds lag bei Mio. EUR 15,0 und setzt sich wie folgt zusammen:
Der Anstieg des Cashflows ergibt sich insbesondere durch den oben beschriebenen starken Abbau des Working Capital zum Jahresende um Mio. EUR 9,3 Mio. Der Finanzmittelfonds enthält liquide Mittel und Darlehensforderungen aus ehemaligen Cash-Überschüssen. IV. Forschung und EntwicklungIn der Forschungs- und Entwicklungsabteilung waren per Ende des Jahres 39 Mitarbeitende (Vorjahr: 37 Mitarbeitende) beschäftigt. Die Forschungsarbeiten konzentrieren sich im Wesentlichen auf die Verbesserung von Produktqualitäten, Produktneuentwicklungen und Kostensenkungsmaßnahmen. Die Forschungs- und Entwicklungskosten bewegten sich in etwa auf Vorjahresniveau und betrugen Mio. EUR 4,3 (Vorjahr Mio. EUR 4,1). Auf das Aktivierungswahlrecht von Entwicklungsinvestitionen wird verzichtet. V. Risikoberichterstattung für FinanzinstrumenteDas Risikomanagementziel bezüglich der Finanzinstrumente ist die Optimierung des Working Capital. Das Risikomanagement erfolgt im Wesentlichen über Kennzahlen zu den Finanzinstrumenten im monatlichen Management Reporting. Das Forderungsausfallrisiko ist grundsätzlich aufgrund der Forderungsstruktur zu vernachlässigen, wird jedoch durch Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen abgedeckt. Zusätzlich werden Außenstände von einigen größeren Kunden durch eine Warenkreditversicherung abgesichert. Zahlungsströme in US-Dollar werden über ein eigenes Fremdwährungskonto abgewickelt. Andere Währungen werden - falls notwendig - über entsprechende Kurssicherungsgeschäfte abgesichert. Wesentliche Preisänderungsrisiken oder Risiken aus Zahlungsstromschwankungen bestehen nicht. Seit August 2023 besteht eine Factoringvereinbarung, die eine Bank verpflichtet Forderungen bis zu einem festgelegten Gesamtlimit anzukaufen. In diesem Rahmen kann CSM frei entscheiden, in welchem Umfang von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wird. Zum Bilanzstichtag betrug der Wert der verkauften Forderungen Mio. EUR 4,7. Das Ausfallrisiko trägt bis zu einem festgelegten Limit je Debitor die Bank, sofern übersteigende Forderungen verkauft werden, trägt das Risiko wieder CSM. Bezüglich der übersteigenden Beträge bestand zum Abschlussstichtag kein Ausfallrisiko. Bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses sind diese auch erwartungsgemäß ausgeglichen worden. Die Liquidität wird durch eigene Cash-Überschüsse sowie im Bedarfsfall durch die finanzielle Einbindung in die CSM - Gruppe gewährleistet. VI. Prognose, Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungFür den Bäckereimarkt in Deutschland wird sich die Strukturentwicklung wie in den vergangenen Jahren fortsetzen. Die Anzahl der kleinen backenden Betriebe wird weiter zurückgehen und das Geschäft wird sich zu den Groß- und Industriebäckereien verlagern. Diese Entwicklung wird in unseren Planungen antizipiert. Auf dem Beschaffungsmarkt wird im Durchschnitt mit leicht zurückgehenden Preisen gerechnet. Die Gesellschaft plant im Jahr 2024 mit einer moderaten Zunahme der Umsatzerlöse insbesondere durch Rückgewinnung von im Jahr 2023 verlorener Mengen. In Folge dieser Effekte wird in diesem Geschäftsjahr wieder mit einer erholten Bruttomarge sowie einem leicht verbesserten operativen Ergebnis gerechnet. Das Working Capital wird Ende 2024 auf einem ähnlichen Niveau wie Ende 2023 erwartet. Nimmt der anfangs erwähnte Strukturwandel einen stärkeren Verlauf als erwartet, so ist ein negativer Effekt für die Umsatzerlöse und das operative Ergebnis der Gesellschaft möglich. Genauso kann ein moderater Verlauf dieses Trends das Ergebnis auch positiv beeinflussen. Die Entwicklung der Rohwarenpreise hat einen erheblichen Einfluss auf das operative Ergebnis der Gesellschaft. Eine Abweichung der Preisentwicklung verglichen mit dem geplanten Verlauf hat im Normalfall direkte Auswirkungen auf das operative Ergebnis. Hierbei kann auch die weitere Entwicklung der geopolitischen Lage wie die Konflikte in der Ukraine oder im Nahen Osten mit den damit einhergehenden Preisentwicklungen sowie eventuell mangelnder Verfügbarkeit von bestimmten Rohstoffen eine besondere Rolle spielen. IT- und Cyberrisiken werden durch zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen und regelmäßiger Schulungen minimiert. Aufgrund der konsequenten Weiterentwicklung der verschiedenen Absatzkanäle und der Konzentration auf das Zutatengeschäft sowie der Innovationskraft der Gruppe wird die Entwicklungsperspektive der CSM Deutschland GmbH insgesamt im Branchenvergleich nach wie vor als positiv eingeschätzt. VII. Sonstige AngabenIn einem Gesellschafterbeschluss vom 15. September 2022 wurde für den Aufsichtsrat und die Geschäftsführung eine Frauenquote von 0 % beschlossen, die am 30. Juni 2027 erreicht werden soll. Nach reichlicher Überlegung ist man aufgrund der geringen Größe dieser Organe zu dem Entschluss gekommen, eine Quote von 0 % vorzugeben. Die Förderung von Diversität hat bei der CSM Deutschland GmbH einen hohen Stellenwert und geht über die Definition einer starren Zielquote hinaus. Die Geschäftsführung hat ebenfalls für die beiden nachfolgenden Führungsebenen wieder eine Frauenquote von 30 %, gerechnet über beide Ebenen, beschlossen. Auch hierfür wurde als Zieldatum der 30. Juni 2027 festgelegt.
Bremen, den 15. Mai 2024 Die Geschäftsführung Aldo Uva Stefan Brehm Stefan Laackmann
1 Alle Daten aus D-Statis Pressemitteilung Nr.
019 vom 15. Januar 2024
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft wurden unter Beachtung der für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Einführungsgesetzes zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt. Die CSM Deutschland GmbH, Bremen, ist beim Amtsgericht Bremen unter der Nummer HR B 20780 HB registriert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens (§ 275 Abs. 2 HGB) angewendet. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, WährungsumrechnungDie Bewertung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen. Immaterielle Vermögensgegenstände werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Alle unbeweglichen und beweglichen Gegenstände des Sachanlagevermögens werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei den beweglichen Gegenständen des Sachanlagevermögens betragen die Nutzungsdauern in der Regel drei bis 15 Jahre, die unbeweglichen Gegenstände werden mit einer Nutzungsdauer zwischen zehn und 50 Jahren abgeschrieben. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten der geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 800 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungen (Methode des gleitenden Durchschnitts) und unter Beachtung des Niederstwertprinzips. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden nicht als Herstellungskostenbestandteil behandelt. Bei einzelnen Positionen des Vorratsvermögens wurde von der Festbewertung Gebrauch gemacht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Neben den erforderlichen Einzelwertberichtigungen werden auch Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos gebildet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden für vorab geleistete Ausgaben gebildet. Sie werden planmäßig aufgelöst. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bewertet. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der Projected-Unit-Credit-Methode (PuC-Methode) berechnet und nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Zum Stichtag beträgt dieser Zinssatz 1,83 % p.a. (Vorjahr: 1,79 % p.a.). Dabei sind Lohn- und Gehaltssteigerungen je nach Personengruppe mit 2,1 % bzw. 2,5 % p.a. (Vorjahr 2,0% bzw. 2,5 %) und die jährlichen Steigerungen der Beitragsbemessungsgrenze mit 2,0 % kalkuliert. Die jährliche Rentenanpassung wurde wie im Vorjahr mit 2,0% bemessen. Der Fluktuation wurde ebenfalls wie im Vorjahr durch altersabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten Rechnung getragen. Für das Finanzierungsalter wurde die frühestmögliche Inanspruchnahme der gesetzlichen Rente angenommen. Es wurden weiterhin die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen grundsätzlich alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden in Höhe des Erfüllungsbetrages nach der Nettomethode angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die übrigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Für die Abzinsung der Rückstellungen beträgt der Zinssatz für 2023 1,75 % p.a. (Vorjahr: 1,44 % p.a.). Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Latente Steuern werden aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft mit der Muttergesellschaft Ingredients Solutions Holdings GmbH, Bingen am Rhein, nicht zum Ansatz gebracht. Forderungen bzw. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden unter Beachtung von § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Erläuterungen zur Bilanz(1) Anlagevermögen Zur Entwicklung und Zusammensetzung des Anlagevermögens im Sinne des § 284 Abs. 3 HGB verweisen wir auf die als Anlage zum Anhang beigefügte Entwicklung des Anlagevermögens. (2) Forderungen Die Forderungen gegen Gesellschafter bestehen sowohl aus kurzfristigen als auch aus langfristigen Forderungen. Die kurzfristigen Forderungen gegen Gesellschafter bestehen im Wesentlichen aus Darlehen und den dazugehörigen Zinsen in Höhe von insgesamt TEUR 4.979 (Vorjahr: TEUR 8.347). Die langfristigen Forderungen gegen Gesellschafter bestehen aus Forderungen aus Cashüberschüssen sowie den dafür anfallenden Zinsen in Höhe von insgesamt TEUR 128.167 (Vorjahr: TEUR 122.480), welche in ein bis zum 30. Juni 2025 laufendes jederzeit rückzahlbares Darlehen umgewandelt wurden. Außerdem wurde das im Vorjahr noch kurzfristige Darlehen in ein langfristiges Darlehen mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2025 umgewandelt; der Betrag inklusive Zinsen beläuft sich auf TEUR 8.676. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 62.742 (Vorjahr: TEUR 60.961) bestehen aus langfristigen bis zum 30. Juni 2025 laufenden jederzeit rückzahlbaren Konzerndarlehen und den dafür anfallenden Zinsen gegenüber der CSM Bakery Solutions Europe Holding B.V., Amsterdam, in Höhe von insgesamt TEUR 55.914 (Vorjahr: TEUR 52.529) sowie aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 6.821 (Vorjahr: TEUR 8.432). (3) Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände, die, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig sind, bestehen überwiegend aus Forderungen aus Vorsteuerüberhängen. (4) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 90. Die Kapitalrücklage beträgt zum Stichtag TEUR 50.000 (Vorjahr: TEUR 50.000). Die Gewinnrücklagen liegen unverändert bei TEUR 126 und resultieren ausschließlich aus der BilMoG-Umstellung zum 1. Januar 2010. (5) Pensionsrückstellungen Die Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt für das Geschäftsjahr 2023 gemäß § 253 Abs. 2 HGB pauschal mit dem veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dabei wird der Zinssatz in Höhe von 1,83 % p.a. (Vorjahr: 1,79 % p.a.) verwendet. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionen zum 31. Dezember 2023 unter Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes über die vergangenen zehn Jahre (1,83 % p.a.) sowie des durchschnittlichen Marktzinssatzes über die vergangenen sieben Jahre (1,75 % p.a.) beläuft sich auf TEUR 2.148 und ist grundsätzlich zur Ausschüttung gesperrt. (6) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für sonstige Verpflichtungen aus betrieblich oder tariflich vereinbarten Leistungen an die Mitarbeiter, für Kundenboni sowie für noch nicht abgerechnete Leistungen. (7) Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 10.999 (Vorjahr: TEUR 13.591) stammen aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter betreffen in Höhe von TEUR 2.724 (Vorjahr: TEUR 0) die Ergebnisabführung 2023 aus dem Gewinnabführungsvertrag und in Höhe von TEUR 47 (Vorjahr: TEUR 15) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(8) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich entsprechend den Produktionsbereichen und nach Regionen wie folgt:
(9) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.604 (Vorjahr: TEUR 1.077). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungskursdifferenzen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 13) enthalten. (10) Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind als größte Posten Aufwendungen für weiterbelastete Kosten von Konzernfirmen, Lagerhaltung, Ausgangsfrachten, Mieten, Wartungs- und Reparaturkosten sowie Kosten für Fremdleistungen enthalten. Die Aufwendungen aus Währungsdifferenzen betragen TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 32). (11) Zinsergebnis Die Zinsaufwendungen aus der Dotierung langfristiger Personalrückstellungen, insbesondere der Pensionsrückstellungen, betragen TEUR 2.982 (Vorjahr: TEUR 2.750). Sonstige Angaben(12) Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft sichert Fremdwährungsgeschäfte im Bedarfsfall gegen Wechselkursschwankungen ab. Zum Bilanzstichtag bestanden keine offenen Devisentermingeschäfte. (13) Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
(14) Mitglieder der Geschäftsführung
Von den Mitgliedern der Geschäftsführung wurde Herr Aldo Uva nicht von der CSM Deutschland GmbH vergütet. Hinsichtlich der Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung wird daher die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. (15) Mitglieder des Aufsichtsrats
(16) Gesamtbezüge der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats
Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch und unterlässt die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9a HGB. (17) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag dieser Verpflichtungen beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 19.463 (Vorjahr: TEUR 19.468). Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen.
Die Miet- und Leasingverpflichtungen bestehen zu TEUR 657 (Vorjahr: TEUR 657) gegenüber verbundenen Unternehmen. (18) Haftungsverhältnisse Die CSM Deutschland GmbH besichert eine Verbindlichkeit der übergeordneten luxemburgischen Holdinggesellschaft CSM Ingredients S.à r.l., Luxemburg, (verbundenes Unternehmen) mit sämtlichen Guthaben auf Ihren Geschäftskonten. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrundeliegenden Verbindlichkeiten durch das oben genannte verbundene Unternehmen aufgrund positiver Ertragsaussichten voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige Haftungsverhältnisse mit einem Gesamtbetrag in Höhe vom T€ 600. Diese betreffen in vollem Umfang verbundene Unternehmen. Für die angeführten zu Nominalwerten angesetzten Eventualschulden wurden keine Rückstellungen gebildet, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft nicht zu rechnen ist. (19) Unternehmensvertrag Die CSM Deutschland GmbH hat einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Ingredients Solutions Holdings GmbH, Bingen am Rhein, geschlossen. (20) Angaben zum Mutterunternehmen Die CSM Deutschland GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Ingredients Solutions Holdings GmbH mit Sitz in Bingen am Rhein. Die CSM Deutschland GmbH wird zum 31. Dezember 2023 in den Konzernabschluss der CSM Ingredients S.à r.l., Luxemburg, einbezogen. CSM Ingredients S.à r.l. stellt für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf. Der Konzernabschluss der CSM Ingredients S.à r.l. ist an deren Sitz in Luxemburg erhältlich und wird im Bundesanzeiger als befreiender Konzernabschluss für die Ingredients Solutions Top Holdings GmbH als oberste deutsche Gesellschaft der Gruppe veröffentlicht. (21) Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 2.723.842,02 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag EUR 4.772.192,76) wird entsprechend dem Ergebnisabführungsvertrag an die Muttergesellschaft abgeführt.
Bremen, den 15. Mai 2024 Die Geschäftsführung Aldo Uva Stefan Johannes Brehm Stefan Laackmann Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CSM Deutschland GmbH, Bremen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CSM Deutschland GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CSM Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 15. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Dr. Achim Lienau, Wirtschaftsprüfer ppa. David Benjamin Lecomte, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr laufend über die Geschäftsentwicklung und über die Lage der Gesellschaft unterrichten lassen und die Geschäftsführung beaufsichtigt. In den zwei Sitzungen, zu denen der Aufsichtsrat im Jahr 2023 zusammengetreten ist, hat die Geschäftsführung durch ausführliche Quartalsberichte und weitere mündliche und schriftliche Berichte den Aufsichtsrat unterrichtet. Zusätzlich wurde den Mitgliedern des Aufsichtsrates zwischen den Sitzungen über wesentliche Ereignisse berichtet. Über Maßnahmen, die der Zustimmung des Aufsichtsrates bedurften, hat die Geschäftsführung jeweils rechtzeitig und umfassend informiert. Der von der Geschäftsführung aufgestellte Jahresabschluss zum 31.12.2023 und der Lagebericht der CSM Deutschland GmbH wurden durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Osnabrück, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Lagebericht und der Jahresabschluss mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers sowie dessen Prüfungsbericht vom 15.05.2024 haben dem Aufsichtsrat vorgelegen. Der Aufsichtsrat hat das Ergebnis der Prüfung zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss 2023 der CSM Deutschland GmbH gebilligt und sich mit dem Lagebericht einverstanden erklärt. Das Ergebnis von CSM Deutschland GmbH wird durch den vorhandenen Ergebnisabführungsvertrag von der Gesellschafterin übernommen. Der Aufsichtsrat entlastet hiermit die Geschäftsführer der CSM Deutschland GmbH Herrn Aldo Uva, Herrn Stefan Brehm, Herrn Stefan Laackmann und die Geschäftsführerin Frau Kerstin Schmidt für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023. Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung und allen Mitarbeitern für den Einsatz und die geleistete Arbeit.
Bremen, am 18.06.2024 Für den Aufsichtsrat Aufsichtsratsvorsitzender Dorus Landweer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 18.6.2024 festgestellt. |
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