Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 300936
Eingetragen
17.6.1991
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Turbinen
Gegenstand
die Herstellung, der Vertrieb und die Wartung von hochautomatisierten Anlagen und Sondermaschinen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Lemuth
seit 21.1.2016
Geschäftsführer
Anne Lemuth
seit 3.2.2006
Prokura
Meinhard Lemuth
seit 3.2.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
25.08%
13.07%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Lemuth GmbHEigenbeteiligung
60.85%

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Lemuth GmbH
Germany
33.469 €
60.85%
Matthias Lemuth
Metzels
13.792 €
25.08%
A*** L*****
7.189 €
13.07%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lemuth GmbH

Meiningen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Gewinn- und Verlustrechnung

Kerntaxonomie vom 02.05.2022

Name Wert
Jahresüberschuss/-fehlbetrag [SM] 1.373.522,92
Ergebnis nach Steuern [SM] 1.382.502,16
Betriebsergebnis [SM] 1.979.374,79
Rohergebnis [SM] 10.432.864,85
Gesamtleistung [SM] 16.667.193,73
Umsatzerlöse [SM] 15.671.928,73
in Umsatzerlöse enthaltener Bruttowert [SM] 15.671.928,73
steuerfreie Umsätze nach § 4 Nr. 1 a) UStG (Ausfuhr Drittland) [M] 8.302.582,99
steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferungen nach § 4 Nr. 1 b) UStG [M] 4.878.229,16
mit USt-IdNr. 4.878.229,16
Regelsteuersatz [M] 2.491.116,58
Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen [M] 995.265,00
Erhöhung des Bestandes an fertigen Erzeugnissen 995.265,00
sonstige betriebliche Erträge [SM] 71.495,51
Erträge aus Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil und anderer Sonderposten [SM] 8.511,00
sonstige Erträge aus Auflösung eines Sonderpostens mit Rücklageanteil und anderer Sonderposten [RN] 8.511,00
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen [M] 100,00
Erträge aus der Herabsetzung / Auflösung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen [SM] 54.128,00
Einzelwertberichtigungen [M] 54.128,00
Zuschüsse und Zulagen [M] 7.346,08
steuerfreie Zuschüsse und Zulagen 7.346,08
Versicherungsentschädigungen und Schadensersatzleistungen [M] 1.410,43
Materialaufwand [SM] 6.305.824,39
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren [SM] 6.305.824,39
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe [SM] 6.305.824,39
Regelsteuersatz [M] 5.733.163,56
innergemeinschaftliche Erwerbe [M] 26.471,83
Bestandsveränderungen [M] 546.189,00
Personalaufwand [SM] 6.127.325,32
Löhne und Gehälter [SM] 5.082.989,53
übrige Löhne und Gehälter [RN] 5.082.989,53
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung [SM] 1.044.335,79
soziale Abgaben [SM] 1.020.933,87
für übrige Arbeitnehmer [M] 1.020.933,87
Aufwendungen für Altersversorgung [SM] 23.401,92
für übrige Arbeitnehmer [M] 23.401,92
Abschreibungen [SM] 464.926,15
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen [SM] 464.926,15
auf andere immaterielle Vermögensgegenstände [M] 14.226,22
auf Sachanlagen [SM] 450.699,93
Auflösung GWG-Sammelposten [M] 992,00
übrige Abschreibungen auf Sachanlagen [RN] 449.707,93
sonstige betriebliche Aufwendungen [SM] 1.861.238,59
Miet- und Pachtaufwendungen für unbewegliche Wirtschaftsgüter [SM] 67.120,00
übrige Miete und Pacht für unbewegliche Wirtschaftsgüter [M] 67.120,00
Aufwendungen für Energie [M] 128.351,98
Aufwand für Fremdreparaturen und Instandhaltung (ohne Grundstücke) [RN] 139.729,18
Versicherungsprämien, Gebühren und Beiträge [M] 56.351,83
Aufwendungen für den Fuhrpark [M] 230.616,11
beschränkt abziehbare Betriebsausgaben [SM] 9.860,43
Aufwendungen für Geschenke [SM] 6.706,06
abziehbare Aufwendungen für Geschenke [M] 6.706,06
Bewirtungsaufwendungen (gesamt) [SM] 1.934,37
Bewirtungsaufwendungen, abziehbar [M] 1.354,06
Bewirtungsaufwendungen, nicht abziehbar [M] 580,31
sonstige beschränkt abziehbare Betriebsausgaben [MK] 1.220,00
Spenden 1.220,00
abziehbare Spenden für steuerbegünstigte Zwecke 1.220,00
Reisekosten Arbeitnehmer [RN] 268.535,74
Frachten / Verpackung [M] 270.420,67
Aufwendungen für Kommunikation [M] 39.109,26
Rechts- und Beratungskosten [M] 69.698,79
Aufwand aus Wertberichtigungen des lfd. Jahres [SM] 9.421,00
Pauschalwertberichtigungen des lfd. Jahres [M] 9.421,00
andere ordentliche sonstige betriebliche Aufwendungen [RN] 572.023,60
Finanz- und Beteiligungsergebnis [SM] -19.014,24
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge [SM] 6.584,31
übrige sonstige Zinsen und ähnliche Erträge [RN] 6.584,31
Zinsen und ähnliche Aufwendungen [SM] 25.598,55
Zinsanteil der Zuführungen zu Pensionsrückstellungen [RN] 2.015,00
Kreditprovisionen und Verwaltungskostenbeiträge [RN] 21.455,91
übrige sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen [RN] 2.127,64
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag [SM] 577.858,39
Körperschaftsteuer [RN] 292.480,00
Solidaritätszuschlag [RN] 16.090,00
sonstiger Solidaritätszuschlag 16.090,00
Gewerbesteuer [M] 268.550,00
Kapitalertragsteuer [RN] 920,56
anrechenbar 920,56
Steuererstattungen für Vorjahre [RN] 182,17
Körperschaftsteuer 86,00
Solidaritätszuschlag 5,17
Gewerbesteuer 91,00
sonstige Steuern [MK] 8.979,24
übrige sonstige Steuern 8.979,24

Bilanz

Name Wert
Bilanz (E-Bilanz)
Bilanz
Summe Aktiva [SM] 10.180.787,60
Anlagevermögen [SM] 5.316.563,03
Immaterielle Vermögensgegenstände [SM] 17.550,51
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten [MK] 17.550,51
EDV-Software 7.717,51
Lizenzen an Rechten und Werten 9.833,00
Sachanlagen [SM] 5.299.012,52
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken [SM] 4.398.032,50
Unbebaute Grundstücke [MK] 211.135,50
Bauten auf eigenen Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten [SM] 4.186.897,00
Gebäude-Anteil [M] 4.186.897,00
technische Anlagen und Maschinen [MK] 590.334,00
technische Anlagen 590.334,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung [SM] 310.646,02
PKW [M] 91.597,00
GWG [RN] 1.611,00
Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung [RN] 217.438,02
Umlaufvermögen [SM] 4.801.149,17
Vorräte [SM] 0,00
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe [M] 1.803.646,00
Rohstoffe 1.803.646,00
unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen [M] 6.130.875,00
unfertige Erzeugnisse 6.130.875,00
fertige Erzeugnisse und Waren [M] 13.000,00
Fertige Erzeugnisse 13.000,00
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (offen aktivisch abgesetzt) [RN] 7.947.521,00
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände [SM] 2.349.821,46
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen [SM] 1.970.095,41
übrige Forderungen [RN] 1.970.095,41
sonstige Vermögensgegenstände [SM] 379.726,05
Umsatzsteuerforderungen [RN] 323.318,16
Forderungen und Darlehen an Mitarbeiter [RN] 1.660,00
übrige sonstige Vermögensgegenstände [RN] 54.747,89
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks [SM] 2.451.327,71
Kasse [MK] 8,56
Guthaben bei Kreditinstituten [RN] 2.451.319,15
Rechnungsabgrenzungsposten [M] 63.075,40
sonstige aktive Rechnungsabgrenzung 63.075,40
Summe Passiva [SM] 10.180.787,60
Eigenkapital [SM] 6.680.833,35
Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile [SM] 21.531,00
Gezeichnetes Kapital [M] 55.000,00
Schlusskapital des letzten Stichtags 55.000,00
Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt [RN] 33.469,00
des letzten Stichtags 33.469,00
Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen [SM] 33.469,00
andere Gewinnrücklagen [M] 33.469,00
des letzten Stichtags 33.469,00
Gewinn-/Verlustvortrag [M] 5.252.310,43
Des letzten Stichtags 5.252.310,43
Zuführungen/Minderungen lfd. Jahr 0,00
Jahresüberschuss/-fehlbetrag [M] 1.373.522,92
Sonderposten mit Rücklageanteil [SM] 58.500,00
steuerrechtliche Sonderabschreibungen [RN] 58.500,00
auf Sachanlagen 58.500,00
Rückstellungen [SM] 909.287,00
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen [SM] 15.907,00
nicht zuordenbar [RN] 15.907,00
Steuerrückstellungen [SM] 162.020,00
Gewerbesteuerrückstellung [MK] 75.000,00
Körperschaftsteuerrückstellung [RN] 87.020,00
sonstige Rückstellungen [MK] 731.360,00
Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten 731.360,00
nicht zuordenbar 731.360,00
Verbindlichkeiten [SM] 2.532.167,25
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten [SM] 25.000,00
übrige [RN] 25.000,00
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen [M] 1.626.186,22
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen [SM] 358.226,14
übrige Verbindlichkeiten [RN] 358.226,14
sonstige Verbindlichkeiten [SM] 522.754,89
aus Steuern [RN] 151.518,79
Verbindlichkeiten aus anderen Betriebssteuern und Abgaben 151.518,79
im Rahmen der sozialen Sicherheit [RN] 37.505,76
gegenüber Mitarbeitern [RN] 255.721,99
übrige sonstige Verbindlichkeiten [RN] 78.008,35

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Lemuth GmbH, Meiningen

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Firma laut Registergericht: Lemuth GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Meiningen
Registereintrag: 17.06.1991
Registergericht: Jena
Registernummer: HRB 300936

2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Absatz 2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 242 ff. HGB). Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Absatz 2 HGB) aufgestellt.

Zudem wurden die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen offen von den Vorräten gemäß § 268 Absatz 5 S. 2 HGB abgesetzt.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden nach den Regelungen des § 6 Absatz 2a EStG (Sammelposten) behandelt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten gegebenenfalls einschließlich Material- und Fertigungsgemeinkosten bzw. zu den niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Zinsen für Fremdkapital werden nicht einbezogen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden gemäß § 268 Absatz 5 S. 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Als Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden geleistete Zahlungen bis zum Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Ansatz erfolgt mit dem Nennwert.

Die in den Sonderposten mit Rücklageanteil eingestellten Investitionszuschüsse werden auf die Nutzungsdauer der bezuschussten Wirtschaftsgüter verteilt. Von der Übergangsregelung nach Art. 67 Absatz 3 EGHGB für vor dem 1. Januar 2010 gebildete Sonderposten mit Rücklagenanteil (Sonderabschreibungen nach § 4 FördGG) wird Gebrauch gemacht.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Absatz 1 S. 2 HGB). Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Absatz 1 S. 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Absatz 2 S. 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen bzw. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen, deren Laufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden, soweit vorhanden, zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

4. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen ist in dem Anlagenspiegel (Anlage 4) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 35.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Pensionsrückstellung betrifft einen ausgeschiedenen Geschäftsführer. Ein versicherungsmathematisches Gutachten liegt vor.

Die Pensionsrückstellung wurde nach der versicherungsmathematischen PUC-Methode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

Durchschnittlicher Marktzins für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde

Rententrend für Altersleistung und Hinterbliebenenleistung von 2,0 %

Rechnungszinssatz 1,82 %

Heubeck-Richttafeln 2018 G

Die Pensionsrückstellung wurde mit den zugehörigen Rückdeckungsansprüchen aus Lebensversicherungen zum Zeitwert saldiert (§ 246 Absatz 2 S. 2 HGB), soweit diese zu Gunsten der Pensionsberechtigten verpfändet sind (TEUR 45).

Bei den Pensionsrückstellungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 0,1. Der Betrag ist ausschüttungsgesperrt (§ 253 Absatz 6 HGB).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten mit TEUR 775 Verpflichtungen aus dem Personalbereich.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR:

Restlaufzeit
bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre Gesamt besichert durch Grundpfandrechte
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 25 - - 25 25
(Vorjahr) (142) (25) (-) (167) (125)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.626 - - 1.626 0
(Vorjahr) (1.711) (-) (1.711) (0)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 358 (-) - 358 0
(Vorjahr) (234) (-) (-) (234) (0)
4. sonstige Verbindlichkeiten 523 - - 523 0
(Vorjahr) (587) (-) (-) (587) (0)
- davon aus Steuern 220 - - 220
(Vorjahr) (234) (-) (-) (234)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 38 - - 38
(Vorjahr) (53) (-) (-) (53)
2.532 - - 2.532 25
(2.674) (25) (-) (2.699) (125)

Zusätzlich zu den gesondert aufgeführten Pfandrechten bestehen die im üblichen Umfang branchenüblichen Sicherheiten.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestehen im Berichtsjahr nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bestehen sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 172 aus verschiedenen Leasingverträgen.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten:

2023 2022
TEUR TEUR
Inland 2.491 4.970
Ausland 13.181 8.795
15.672 13.765

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Sonderposten für Investitionszuschüsse und Sonderabschreibungen in Höhe von TEUR 9 enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine periodenfremden Aufwendungen aus Wertberichtigungen und Forderungsverlusten enthalten (Vorjahr TEUR 27).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Auf-/Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr TEUR 4) enthalten.

6. Angaben zum Jahresergebnis

Die Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil für Investitionszuschüsse hat das Jahresergebnis um TEUR 9 verbessert.

7. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer sind folgende Personen bestellt:

Herr Meinhard Lemuth, Dipl. Ingenieur, Metzels

Herr Matthias Lemuth, Dipl. Wirtschaftsinformatiker, Metzels

Herr Meinhard Lemuth und Herr Matthias Lemuth sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt unter Hinweis auf die Schutzklausel des § 286 Absatz 4 HGB.

Anzahl der Beschäftigten

Die Gesellschaft beschäftigte (Quartalsende-Durchschnitt):

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 68 70
Angestellte 49 49
117 119

In der Beschäftigtenzahl sind Geschäftsführer und Auszubildende nicht enthalten.

Nachtragsbericht

Berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 6.625.833,35 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Meiningen, 1. März 2024

Die Geschäftsführung

gez. Meinhard Lemuth

gez. Matthias Lemuth

Lagebericht 2023

Lemuth GmbH, Meiningen

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes in Deutschland um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Als Gründe dafür nennt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamts: "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland."

Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut. (Quelle: Pressemitteilung vom 15. Januar 2024 - 019/24; Statistisches Bundesamt)

Entwicklung der Branche

Stärker als bisher erwartet beeinflusst eine anhaltende Flaute der globalen Konjunktur die Geschäfte im Maschinen- und Anlagenbau. (VDMA)

Mit Blick auf das kommende Jahr sagte VDMA-Präsident Karl Haeusgen: "Anders als vor einem Jahr kann der sinkende Auftragsbestand die Produktion immer weniger stützen. Daher passen wir die Prognose für 2024 nach unten an: von bisher minus 2 % auf nun minus 4 %."

Im speziellen Bereich des Anlagenbaues für die Herstellung von Fenstern und Türen und ähnlichen Lösungen für die Bauwirtschaft wirken der Fachkräftemangel und die Billiglieferungen aus Polen und den Balkanstaaten dahingehend, dass in Deutschland und Westeuropa verstärkt in die Automatisierung der Fertigungsprozesse investiert wird.

Speziell im Bereich der Hochautomatisierung, der von unseren Anlagenkonzepten bedient wird, ist keine Investitionsabschwächung zu erkennen.

Entwicklung der Gesellschaft

Im Geschäftsjahr 2023 waren weiterhin Probleme bei der Materialbeschaffung zu spüren. Auch bei unseren Kunden ist eine zurückhaltende Investitionsbereitschaft zu verzeichnen.

Trotz der Einschränkungen war das Geschäftsjahr 2023 sehr erfolgreich, weil viele unsere Kunden mit langfristigen Investitionsplänen arbeiten und somit unser Auftragsbestand sehr gut ist.

Der Umsatz (15,7 Mio. €) ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen (Vorjahr: 13,8 Mio. €), die Gesamtleistung unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen für unfertige Erzeugnisse hat sich um 1,2 Mio. € verbessert. Der Roherlös ist zum Vorjahr von 9,7 Mio. € auf 10,4 Mio. € gestiegen. Das Verhältnis von Rohertrag zu Gesamtleistung, welches die Rentabilität zum Ausdruck bringt, ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. (2023: 62,2% / 2022: 62,6%)

Wir betrachten das Ergebnis 2023 als eine Stabilisierung der Ergebnissituation auf hohem Niveau.

Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem gleich bleibenden Umsatz und einem gleich guten Ergebnis wie im Vorjahr. Wir verfügen per 31.12.2023 über einen Auftragsbestand von 17,5 Mio. €, der im Februar eine Auslastung von 90% der geplanten Jahresleistung für 2024 garantiert.

Darüber hinaus sind ausreichend weitere Aufträge in Vorbereitung.

Basis der guten Entwicklung bildeten wiederum die von uns in den letzten Jahren entwickelten innovativen Anlagen für die Automatisierung der Fenster- und Türenproduktion, insbesondere die Anlagen, für die wir Alleinanbieter sind. Verstärkt wurden von unseren Kunden neben Anlagen zur Herstellung vom PVC- und Holz-Alu-Fenstern auch Anlagen für die vollautomatische Versiegelung von Holzrahmen und Fensterscheiben in höchster optischer Qualität nachgefragt.

Wir sind derzeit bei allen Entwicklungsschwerpunkten Alleinanbieter bzw. Know-how-Führer am Markt. Der Trend zu hochautomatisierten Fensterbaulinien und Automatisierungskomplexen im Bereich Fenster, Türen und Tore besteht weiter.

Die Mitarbeiterzahl der Lemuth GmbH sank im Jahr 2023 leicht von 119 im Vorjahr auf 117 im laufenden Jahr. Extensive Erweiterungen sind nicht vorgesehen.

Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Es gab Gehaltserhöhungen für alle Mitarbeiter in unterschiedlicher Höhe. Durch verkürzte Arbeitszeiten, lange Krankheitszeiten und altersbedingte Kündigungen sind die Personalkosten auf dem Vorjahresniveau geblieben.

Für 2024 sind allgemeine Entwicklungsaufwendungen in Höhe von etwa 350 T€ vorgesehen.

Im Marktumfeld besteht der stetige Trend zu hochautomatisierten Fensterbaulinien und Automatisierungskomplexen im Bereich Fenster, Türen und Tore.

Während es im Bereich der Automatisierung der PVC-Fensterproduktion Mitbewerber mit Produkten mit geringen bis zu mittleren Automatisierungsstufen gibt, existieren im Bereich der Automatisierung der Holz- und Holz-Alu-Fensterproduktion wie auch in der Automatisierung der Herstellung von Türen kaum Mitbewerber am Markt.

Die Hauptabsatzmärkte waren im Geschäftsjahr 2023, wie auch in den Vorjahren, Mittel- und Nordeuropa. Unsere Kunden zählen grundsätzlich zu den führenden Fensterherstellern in Europa. Unser Kundenportfolio reicht von Dänemark über Belgien, Deutschland, Österreich, Schweiz bis Südtirol. Die wirtschaftliche Lage und die Zukunftsaussichten unseres Kundenkreises sind zurzeit schwer einschätzbar, was auch an der weltpolitischen Lage liegt.

Wir verfügen über eine sehr gute Bonität und ausreichend Kreditlinien, um auch große Auftragsvolumen ohne zusätzliche Kreditlinien abwickeln zu können.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die für das Geschäftsjahr 2023 geplanten Ertragsziele wurden erreicht. Die Ertragslage hat sich auf hohem Niveau stabilisiert.

a) Ertragslage

Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Betriebsergebnis 1.979 1.368 + 611 + 44,7
Zinsergebnis - 19 - 43 - 24 - 55,8
Steuerergebnis - 578 - 375 + 203 + 54,1
Jahresergebnis 1.374 941 + 433 + 46,0

Der Jahresüberschuss ist gegenüber dem Vorjahr stark gestiegen (+ 611 T€).

Die Gesamtleistung (16,7 Mio. €) ist im Vergleich zum Vorjahr (15,5 Mio. €) gestiegen.

Die Personalaufwendungen bewegen sich ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr (506 T€) um 8,1% auf 465 T€ gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 228 T€ gestiegen.

Die Zinsaufwendungen haben sich tilgungsbedingt im Vergleich zum Vorjahr (- 43,5 %) verringert.

b) Finanzlage

Das Eigenkapital beträgt zum Abschlussstichtag 6.681 T€ (Vorjahr + 1.074 T€).

Die liquiden Mittel sind zum Vorjahr leicht gestiegen (Vorjahr + 94 T€).

Die Finanzschulden haben sich durch planmäßige Tilgung um 142 T€ im Jahr 2023 reduziert.

Die Finanzierung unserer laufenden Aufträge erfolgte wieder zu großen Teilen über Abschlagszahlungen unserer Kunden. Unsere Kontokorrentkonten befanden sich zum Großteil des Geschäftsjahres im positiven Bereich, was zu niedrigeren Zinsaufwendungen führte (zum Vorjahr - 43,5 %).

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 1.105 T€ (Vorjahr 2.243 T€). Ursächlich für die Verminderung sind im Wesentlichen der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Anstieg der erhaltenen Anzahlungen.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit (-544 T€/Vorjahr: -323 T€) ist vor allem durch die Auszahlungen für Investitionen geprägt.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (-468 T€/Vorjahr: -517 T€) zeigt im Wesentlichen die Gewinnausschüttungen und Auszahlungen zur Tilgung von Finanzkrediten und den hieraus resultierenden Zinsaufwand.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Aktiva
Anlagevermögen 5.317 5.231 + 86 + 1,6
Vorräte 0 0 0 0,0
Liquide Mittel 2.451 2.358 + 93 + 3,9
Passiva
Eigenkapital 6.681 5.607 +1.074 + 19,2
Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 25 -25 - 100,0
Bilanzsumme 10.181 9.230 + 951 + 10,3

Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht (+ 86 T€).

Der Bestand der Vorräte in Höhe von 0 € resultiert, wie bereits im Vorjahr, aus dem hohen Bestand an erhaltenen Anzahlungen, die von den Vorräten (7.948 T€) abgesetzt werden.

Das Eigenkapital beträgt zum Abschlussstichtag 6.681 T€ (Vorjahr +1.074 T€); die Eigenkapitalquote hat sich auf 65,6% (Vorjahr 60,7%) im Vergleich zum Vorjahr verbessert.

Die langfristigen Kreditverbindlichkeiten wurden durch planmäßige Tilgungen im Geschäftsjahr 2023 reduziert.

3. Chancen- und Risikobericht

Auf Grundlage unseres exzellenten selbst entwickelten Sortimentes an High-Tech-Anlagen für die Automatisierung der Fenster- und Haustürproduktion werden wir aller Voraussicht nach auch im Jahr 2024 mit einer positiven Geschäftsentwicklung rechnen können.

Auswirkungen aufgrund des Ukraine-Krieges betreffen uns zurzeit nicht direkt. Weltwirtschaftliche Auswirkungen können wir derzeit nicht abschätzen. Hier bleibt abzuwarten, wie sich die gesamtwirtschaftliche Situation weiterentwickelt. Probleme bereitet uns derzeit die Materialbeschaffung sowie die Investitionszurückhaltung einiger Kunden. Wir versuchen weiterhin mit Einkäufen auf Lager dem Problem der Materialbeschaffung entgegenzuwirken.

Die im Vorjahr begonnenen Baumaßnahmen der Hackschnitzelanlage und die Installation der Photovoltaik-Anlage konnten im Geschäftsjahr 2023 erfolgreich abgeschlossen werden.

Die Hauptabnehmer unserer Automatisierungsanlagen sind die führenden Fenster-Türen- und Torhersteller in Mittel- und Nordeuropa.

Der verstärkte Wettbewerbsdruck, dem westeuropäische Produzenten von einfachen PVC-Fenstern durch die aggressiven Anbieter aus Polen ausgesetzt sind, hat auf unsere Kunden im Bereich der Hochautomatisierung keinen negativen Einfluss.

Bei allen für das Geschäftsjahr 2024 vorliegenden Aufträgen handelt es sich um Aufträge von Kunden mit bester Bonität, so dass eventuelle Ausfallrisiken sehr gering sind. Bei diesen Aufträgen handelt es sich um anspruchsvolle, aber für uns technisch sicher realisierbare Projekte.

Auf die Risiken erforderlicher Kosten- und Kapazitätsanpassungen bei einer Verschlechterung der Lage sind wir trotzdem vorbereitet.

Bezüglich der finanziellen Abwicklung der zu erwartenden Aufträge stehen uns entsprechende Kreditlinien zur Verfügung.

Für das Jahr 2024 sehen wir gute Chancen, den Betriebsgewinn vom Vorjahr zu erreichen.

4. Prognosebericht

Für die Jahre 2024 und 2025 gehen wir auch von einer guten Entwicklung aus. Unser derzeitiger Auftragsbestand sorgt bereits jetzt für eine Auslastung bis Ende 2024.

Schwerpunkt unserer wirtschaftlichen Tätigkeit werden weiterhin hochautomatisierte Anlagen und Fertigungslinien für die Türen- und Fensterproduktion sein. Bei allen unseren Entwicklungsschwerpunkten im obigen Marktfeld sind wir Alleinanbieter und Marktführer.

Unser Absatzgebiet wird sich weiterhin auf Mitteleuropa und Deutschland konzentrieren.

Ein Umsatz mit Exportanteil von 50 - 60% ist geplant.

Wir streben an, unsere gute Stellung im Markt als Spezialist für hochkomplexe Automatisierungsanlagen weiterhin beizubehalten und auszubauen.

Aufwendungen für Forschung und Entwicklung neuer Anlagenkonzepte und die Weiterentwicklung bestehender Anlagen werden mit 350 T€ eingeplant.

Mittelfristig streben wir ein durchschnittliches Umsatzvolumen von 15 Mio. € jährlich an. Diese Leistungen planen wir im Wesentlichen im Rahmen unserer jetzigen räumlichen und personellen Kapazitäten zu realisieren. Bezüglich Umsatzvolumen und Ergebnis rechnen wir mit einem ähnlichen Ergebnis wie im Jahr 2023.

 

Meiningen, 1. März 2024

Die Geschäftsführung

gez. Meinhard Lemuth

gez. Meinhard Lemuth

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Lemuth GmbH, Meiningen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Lemuth GmbH, Meiningen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lemuth GmbH, Meiningen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung des Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen, kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Fulda, den 5. März 2024

Muth & Co. GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ralf Kammer,Wirtschaftsprüfer

ppa. Lukas Geiger, Wirtschaftsprüfer

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