GF Global Fleischhandels GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Di Xuejun Ji seit 28.1.2016 | Prokura |
Sea Rom Chung seit 28.1.2016 | Prokura |
Jong Wan Chung seit 15.8.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% | |
| 20.00% | |
P** Y* | 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PANASIA DE Handels GmbHDietzenbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PANASIA DE Handels GmbH, Dietzenbach Eingeschränkte Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der PANASIA DE Handels GmbH, Dietzenbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der PANASIA DE Handels GmbH, Dietzenbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Bestand und Vollständigkeit der Vorräte sind nicht hinreichend nachgewiesen, weil ich nicht an der Inventur teilnehmen und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand der Vorräte gewinnen konnte. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist. Demzufolge sind möglicherweise die Vorräte und das Eigenkapital, der Materialaufwand und der Jahresüberschuss unrichtig. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die im Lagebericht erfolgte Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Offenbach am Main, den 17. Dezember 2024 Verena Spies, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023PANASIA DE Handels GmbH, DietzenbachAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023PANASIA DE Handels GmbH, Dietzenbach
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die PANASIA DE Handels GmbH ist seit dem 15. August 2013 im Handelsregister des Amtsgerichts Offenbach am Main unter der Nummer HRB 47153 eingetragen. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Dietzenbach. 2. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wird nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt und in Euro unter Gegenüberstellung der Werte zum 31. Dezember 2022 ausgewiesen. Bilanz- sowie Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB, wobei die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert ist und entsprechend § 158 Abs. 1 AktG erweitert wurde. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wird der Vermerk in der Bilanz gewählt. Gleiches gilt für die Gewinn- und Verlustrechnung. Die Gesellschaft ist am Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB einzustufen. Die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vereinfachungsregelungen des Handelsgesetzbuchs bei der Aufstellung des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Diese haben eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- resp. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen drei und achtzehn Jahren. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis Euro 800,00 werden im Zugangszeitpunkt aufwandwirksam erfasst. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Wiederbeschaffungskosten oder der Marktwert am Abschlussstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer resp. verminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert unter Berücksichtigung erkennbarer Risiken bewertet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Auf fremde Währung lautende Guthaben werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit diese Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Abschlussstichtag darstellen. Latente Steuern werden auf temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie auf steuerliche Verlustvorträge ermittelt. Die Berechnung erfolgt auf Basis des unternehmensindividuellen Ertragsteuersatzes. Aktive und passive latente Steuern werden nach der Bruttomethode ausgewiesen. Im Falle einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung wird von dem Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht. Die Steuerrückstellungen umfassen die auf das Geschäftsjahr entfallenden, noch nicht veranlagten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung getragen. Erwartete künftige Preis- und Kostensteigerungen bis zum Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtung werden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre nach der Nettomethode abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag am Abschlussstichtag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Als Umsatzerlöse werden alle Erlöse aus dem Verkauf und der Vermietung oder Verpachtung von Produkten sowie der Erbringung von Dienstleistungen ausgewiesen. Der Ausweis der Umsatzerlöse erfolgt nach Abzug von Erlösschmälerungen und der Umsatzsteuer sowie sonstiger direkt mit dem Umsatz verbundener Steuern. Entsprechend dem Realisationsprinzip erfolgt eine periodengerechte Erfassung. Die Aufwendungen für Ertragsteuern beinhalten die unmittelbar zu entrichtenden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie Erträge und Aufwendungen aus der Zuführung resp. Auflösung latenter Steuern. 4. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz Ausschüttungsgesperrte Beträge Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 10.640,00. Der Betrag entspricht dem am Abschlussstichtag ausgewiesenen Überhang aktiver latenter Steuern. Anlagenspiegel Die Entwicklung des Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:
Derivative Finanzinstrumente Im Rahmen des Risikomanagements werden derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften sowie Devisenoptionsgeschäften zur Absicherung gegen Währungs- und Zinsrisiken eingesetzt. Am Abschlussstichtag beläuft sich der Nominalwert der nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten derivativen Finanzinstrumente Euro 277.858,00. In Höhe des negativen Marktwertes (Barwert am Abschlussstichtag) von Euro 8.210,00 erfolgt die Bildung einer Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften nach § 249 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten, des Weiteren bezogene, noch nicht abgerechnete Leistungen sowie die Kosten der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen. Verbindlichkeitenspiegel Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach Fristigkeiten wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von Euro 650.000,00 durch Globalzession, ferner in Höhe von Euro 224.668,32 durch Sicherungsübereignung besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte besichert. Latente Steuerschulden Die latenten Steuersalden sowie deren Änderung im Laufe des Geschäftsjahres stellt sich wie folgt dar:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich auf jährlich Euro 378.000,00. Die Leasingverträge haben eine Dauer von bis zu 72 Monaten. 5. Sonstige Angaben Mitarbeiterzahl Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Geschäftsführung Alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Jong Wan Chung, Kaufmann, Wien. Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder der Unternehmensorgane Gemäß § 285 Nr. 9c HGB ist ein Kontokorrentkredit in Höhe von Euro 15.982,65 berichtspflichtig. Dieser hat sich um Euro 7.401,80 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Verzinsung erfolgt zu 4,5 %. Sicherheiten wurden nicht gewährt. Nachtragsbericht Es liegen keine Ereignisse nach dem Abschlussstichtag vor, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft haben. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.121.198,08 sowie den Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von Euro 1.980.204,19 auf neue Rechnung vorzutragen.
Dietzenbach, den 2. Oktober 2024 Jong Wan Chung, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Die PANASIA DE Handels GmbH ist ein europaweit tätiges Großhandelsunternehmen, spezialisiert auf asiatische Lebensmittel, Fisch und Meeresfrüchte. Die Produktpalette reicht von Sushizutaten über Reis aus diversen Ländern (z.B. Japan, Thailand und Korea) bis hin zu Trocken- und Tiefkühlprodukten, Getränken, Soßen, Gewürzen und Küchengeräten. Die Gesellschaft wurde in 2012 gegründet. Herrn Jong Wan Chung, Wien obliegt seit Gründung die alleinige Geschäftsführung. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Dietzenbach (Hessen). Die führende Stellung im Bereich des Verkaufs koreanischer Lebensmitteln konnte im Jahr 2023 sowohl auf dem deutschen Markt als auch EU-weit beibehalten werden. Im Fokus des Unternehmens liegen stets die Kundenzufriedenheit und Qualität der Produkte. Dies spiegelt sich in allen Abwicklungsschritten von einer unkomplizierten Auftragsannahme bis hin zur einwandfreien und termingerechten Lieferung wieder. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Herausforderungen in den globalen Lieferketten, die durch geopolitische Spannungen und die Nachwirkungen der Pandemie verstärkt wurden, erforderten eine flexible und anpassungsfähige Geschäftsstrategie. Daraus folgte, dass mehr Ware eingekauft wurde, da sich die Lieferzeiten auf dem Seeweg noch immer nicht normalisiert hatten. Dementsprechend stieg der Warenbestand zum Jahresende an. Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Gesellschaft mit steigenden Personalkosten konfrontiert. Dies war durch die Inflation wie auch den steigenden Bedarf an Fach- und Arbeitskräften begründet. Als Großhandelsunternehmen muss die Gesellschaft weiterhin innovativ bleiben, um wettbewerbsfähig zu sein und den sich wandelnden Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht zu werden. 2. Geschäftsverlauf Die herausfordernden Rahmenbedingungen haben sich nicht nachteilig auf den Geschäftsverlauf ausgewirkt. Vielmehr konnte durch gezielte Maßnahmen eine deutliche Ergebnissteigerung verzeichnet werden. Erfolgsfaktoren waren unter anderem die Effizienzsteigerung durch Optimierung der Logistik und Lagerhaltung, die Produktdiversifikation, d.h. neue Produkte wurden angeboten um zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen, der Aufbau starker Kundenbeziehungen sowie eine flexible und wettbewerbsfähige Preisgestaltung. Als direkter Importeur bei einem wichtigen Lieferanten konnte die Gesellschaft zudem besonders günstige Konditionen erreichen. In Verbindung mit der weiterhin erhöhten betrieblichen Leistung durch entsprechende Auslastung konnte der Rohertrag in Summe erneut verbessert werden. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Die Entwicklung der Ertragslage stellt sich in Kennzahlen stellt sich wie folgt dat:
Die Gesellschaft erreichte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von EUR 32,6 Mio. nach EUR 31,6 Mio. im zurückliegenden Jahr, was einer Steigerung um 3,2 % entspricht. Die Umsatzerlösen entfallen zu 79,25 % auf das Inland und 20,75 % auf das europäische Ausland, was weitgehend dem Vorjahr entspricht. Aufgrund einer deutlichen Reduzierung des Materialaufwandes von EUR 26,1 Mio. auf EUR 25,4 Mio. (2,6 %) insbesondere durch niedrigere Bezugsnebenkosten wie auch durch weitere Kostensenkungen im Bereich der sonstigen Aufwendungen ist insgesamt eine positive Veränderung bezüglich der Ertragslage eingetreten. Die gestiegenen Personalkosten konnten dadurch kompensiert werden. Der Gesamtaufwand blieb mit EUR 31,8 Mio. auf Vorjahresniveau. Finanzlage Das Unternehmen verfügt über eine solide Vermögens- und Kapitalbasis. 30,6 % der Bilanzsumme entfallen auf Eigenkapital und insgesamt 61,7 % der Bilanzsumme auf mittel- und langfristig verfügbares Kapital. Die Finanzierung der laufenden Geschäfte sowie die Durchführung der geplanten Investitionen waren zu jederzeit sichergestellt. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Rückzahlung eines kurzfristigen Liquiditätskredites von EUR 0,7 Mio. Dem gegenüber war ein Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten um EUR 0,7 Mio. aufgrund von Finanzierungsmaßnahmen eines Schwesterunternehmens zu verzeichnen. Die Finanzierung von Investitionen erfolgte weitgehend durch Fremdkapital. Die wichtigsten Ziele waren hierbei die Rationalisierung und Modernisierung der vorhandenen Kapazitäten und des Fuhrparks. Die Investitionen dienten der Sicherung und dem Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Das Unternehmen plant die Erweiterung des Fuhrparks, um den steigenden Bedarf gerecht zu werden sowie die Anschaffung von Staplern zur Optimierung der Abläufe im Warenlager. Vermögenslage Das Gesamtvermögen der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,6 Mio. (19,3 %) weiter erhöht. Davon entfallen auf das mittel- und langfristig gebundene Vermögen EUR 1,5 Mio. was einem Anteil von 14,7 % der Bilanzsumme entspricht (Vorjahr EUR 1,1 Mio. was 12,7 % entspricht). Auf das kurzfristig gebundene Vermögen entfallen im Geschäftsjahr EUR 8,6 Mio., was 84,1% des Gesamtvermögens entspricht (Vorjahr: 86,4%; EUR 7,4 Mio.). Zurückzuführen ist dies vor allem auf einen höheren Vorrätebestand sowie die Zunahme der Forderungen aus Lieferung und Leistungen. Die Guthaben bei Kreditinstituten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 46 verringert. Zum Bilanzstichtag weist die Bilanz Guthaben (inkl. Kassenbestand) von insgesamt TEUR 328 aus. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber 2022 geringfügig um EUR 0,1 erhöht. Die Lieferantenverbindlichkeiten sind im gleichen Zeitraum um EUR den gleichen Betrag gestiegen Auf mittel- und langfristig verfügbares Kapital entfallen EUR 6,3 Mio. (61,7 %) sowie auf kurzfristig verfügbares Kapital EUR 3,9 Mio (38,2%). Die Kreditverbindlichkeiten ergeben sich im Wesentlichen aus der Finanzierung von Investitionen im Bereich des Neubaus des Tiefkühlhauses im Geschäftsjahr 2021 sowie der Finanzierung eines Fahrzeugs im aktuellen Jahr. Unter sonstige Verbindlichkeiten wird ein Kontokorrentkredit einer Schwestergesellschaft in Höhe von EUR 2,5 Mio. (Vorjahr EUR 1,8 Mio.) Dem gegenüber werden unter den sonstigen Vermögensgegenständen Forderungen aufgrund von Kreditgewährungen an Schwestergesellschaften in Höhe von EUR 0,7 Mio. (Vorjahr EUR 0,5 Mio.) ausgewiesen. 4. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Der für die Geschäftsführung der PANASIA DE Handels GmbH wichtigste finanzielle Leistungsindikator sind die erwirtschafteten Umsatzerlöse. Der wichtigste nicht-finanzielle Leistungsindikator ist die Anzahl der Mitarbeiter. Beide Punkte haben sich im Geschäftsjahr planmäßig entwickelt. III. Chancen- und Risikobericht Das wesentliche operative Risiko geht für das Unternehmen von der hohen Volatilität der Bezugskosten für Ware, insbesondere der Kosten für den Seetransport aus. Die Geschäftsführung ist bestrebt, das Risikopotenzial durch die weitere Verbreitung der Beschaffungs- und Vertriebsbasis auf nationaler und internationaler Ebene zu begrenzen. Neue Beziehungen zu Lieferanten wurden geknüpft, um die Bezugskosten weiter gering zu halten. Währungsrisiken bestehen aufgrund der Tatsache, dass die Einkäufe üblicherweise in US-Dollar und die Verkäufe in Euro fakturiert werden, jedoch wird das Risiko durch entsprechende Devisentermingeschäfte abgesichert. Auch wird das Risiko dadurch verringert, dass das Währungsrisiko in Form flexibler Preise an den Kunden weitergegeben wird. Neue Kunden werden akquiriert und der Fokus vermehrt auf die verkaufsstärksten Produkte gelegt, um das Umsatzpotenzial weiter zu steigern. Chancen ergeben sich weiterhin aufgrund der steigenden Nachfrage nach gesunden Lebensmitteln. IV. Prognosebericht Der Lebensmittelgroßhandel hat in den letzten Jahren ein stetiges Wachstum verzeichnet. Laut Schätzungen wird der Markt im Jahr 2024 in Deutschland auf etwa 300 Milliarden Euro ansteigen. Für die kommenden Jahren wird von einer jährlichen Wachstumsrate von etwa 3-4% ausgegangen. Der Umsatz der PANASIA DE Handels GmbH ist im Geschäftsjahr 2024 im niedrigen zweistelligen Prozentbereich gestiegen und übertrifft damit die durchschnittlich geschätzte Wachstumsrate. Damit einhergehend wird eine leicht steigende Entwicklung der Ertragslage erwartet. Insgesamt erwartet die Gesellschaft für 2024 ein gutes Geschäftsjahr. Dagegen steht der Wettbewerbsdruck, welcher insbesondere durch den Eintritt neuer Akteure und den Ausbau von Online-Anbietern intensiver geworden ist. Die Gesellschaft hebt sich durch Qualität, Service und wettbewerbsfähige Preisgestaltung hervor.
Dietzenbach, den 2. Oktober 2024 Jong Wan Chung, Geschäftsführer Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde durch die Gesellschafterversammlung am 18.12.2024 festgestellt. Beschluss über die GewinnverwendungDie Gesellschafterversammlung vom 18.12.2024 hat beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.121.198,08 sowie den Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von Euro 1.980.204,19 auf neue Rechnung vorzutragen.
Dietzenbach, im Dezember 2024 Jong Wan Chung, Geschäftsführer |
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