Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 47153
Eingetragen
9.5.2012
Branche
Großhandel mit GetränkenGroßhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und GewürzenGroßhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
der Import und Export, sowie der Handel von asiatischen und anderen Lebensmitteln und Getränken, Haushaltswaren und Artikeln aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Di Xuejun Ji
seit 28.1.2016
Prokura
Sea Rom Chung
seit 28.1.2016
Prokura
Jong Wan Chung
seit 15.8.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
25.00%
20.00%
P** Y*
10.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 5 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
CNCA Investment GmbH
Austria
10.000 €
40.00%
Sea Rom CHUNG
63128 Dietzenbach
6.250 €
25.00%
J*** W** C****
5.000 €
20.00%
P** Y*
2.500 €
10.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PANASIA DE Handels GmbH

Dietzenbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die PANASIA DE Handels GmbH, Dietzenbach

Eingeschränkte Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der PANASIA DE Handels GmbH, Dietzenbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der PANASIA DE Handels GmbH, Dietzenbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht der Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

Bestand und Vollständigkeit der Vorräte sind nicht hinreichend nachgewiesen, weil ich nicht an der Inventur teilnehmen und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand der Vorräte gewinnen konnte. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist. Demzufolge sind möglicherweise die Vorräte und das Eigenkapital, der Materialaufwand und der Jahresüberschuss unrichtig. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die im Lagebericht erfolgte Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen, Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Offenbach am Main, den 17. Dezember 2024

Verena Spies, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

PANASIA DE Handels GmbH, Dietzenbach

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2,00 8.289,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 700.820,00 513.316,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 5.554.654,49 4.939.430,94
2. geleistete Anzahlungen 496.420,80 26.538,54
6.051.075,29 4.965.969,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.005.022,74 1.902.641,60
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.001.644,41 724.736,40
- davon gegen Gesellschafter EUR 34.107,64 (EUR 8.581,85)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 797.291,92 (EUR 567.017,49)
3.006.667,15 2.627.378,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 327.974,56 374.309,29
C. Rechnungsabgrenzungsposten 111.426,28 48.028,24
D. Aktive latente Steuern 17.400,00 26.950,00
10.215.365,28 8.564.240,01

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 3.101.402,27 1.980.204,19
- davon Gewinnvortrag EUR 1.980.204,19 (EUR 1.869.673,58)
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 335.195,00 64.215,00
2. sonstige Rückstellungen 620.000,00 447.600,00
955.195,00 511.815,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 874.668,32 1.514.409,60
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 163.409,28 (EUR 327.226,15)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 711.259,04 (EUR 1.187.183,45)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 109.148,82 249.027,54
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 109.148,82 (EUR 249.027,54)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.304.528,85 2.183.794,96
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 2.304.528,85 (EUR 2.183.794,96)
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.838.662,02 2.089.368,72
- davon aus Steuern EUR 233.660,11 (EUR 231.057,67)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 370.889,39 (EUR 306.671,14)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 2.467.772,63 (EUR 1.782.697,58)
6.127.008,01 6.036.600,82
D. Passive latente Steuern 6.760,00 10.620,00
10.215.365,28 8.564.240,01

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

PANASIA DE Handels GmbH, Dietzenbach

2023 2022
1. Rohergebnis 7.511.951,84 5.814.870,52
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.281.153,57 2.003.177,22
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 480.078,20 417.928,82
2.761.231,77 2.421.106,04
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 130.323,65 128.154,63
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.551.233,66 2.767.207,52
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 63.818,31 (EUR 127.573,84)
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 25.642,41 7.841,31
- davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 881,68 (EUR 1.802,71)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 137.136,21 65.779,49
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 478.613,60 48.367,44
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern EUR 5.690,00 (EUR 0,00)
- davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern EUR 0,00 (EUR 16.330,00)
8. Ergebnis nach Steuern 1.479.055,36 392.096,71
9. sonstige Steuern 357.857,28 281.566,10
10. Jahresüberschuss 1.121.198,08 110.530,61
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.980.204,19 1.869.673,58
12. Bilanzgewinn 3.101.402,27 1.980.204,19

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die PANASIA DE Handels GmbH ist seit dem 15. August 2013 im Handelsregister des Amtsgerichts Offenbach am Main unter der Nummer HRB 47153 eingetragen. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Dietzenbach.

2. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wird nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt und in Euro unter Gegenüberstellung der Werte zum 31. Dezember 2022 ausgewiesen.

Bilanz- sowie Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB, wobei die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert ist und entsprechend § 158 Abs. 1 AktG erweitert wurde. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wird der Vermerk in der Bilanz gewählt. Gleiches gilt für die Gewinn- und Verlustrechnung.

Die Gesellschaft ist am Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB einzustufen. Die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vereinfachungsregelungen des Handelsgesetzbuchs bei der Aufstellung des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Diese haben eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- resp. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen drei und achtzehn Jahren.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis Euro 800,00 werden im Zugangszeitpunkt aufwandwirksam erfasst.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Wiederbeschaffungskosten oder der Marktwert am Abschlussstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer resp. verminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abschläge berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert unter Berücksichtigung erkennbarer Risiken bewertet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Auf fremde Währung lautende Guthaben werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit diese Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Latente Steuern werden auf temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie auf steuerliche Verlustvorträge ermittelt. Die Berechnung erfolgt auf Basis des unternehmensindividuellen Ertragsteuersatzes. Aktive und passive latente Steuern werden nach der Bruttomethode ausgewiesen. Im Falle einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung wird von dem Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht.

Die Steuerrückstellungen umfassen die auf das Geschäftsjahr entfallenden, noch nicht veranlagten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung getragen. Erwartete künftige Preis- und Kostensteigerungen bis zum Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtung werden berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre nach der Nettomethode abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag am Abschlussstichtag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Als Umsatzerlöse werden alle Erlöse aus dem Verkauf und der Vermietung oder Verpachtung von Produkten sowie der Erbringung von Dienstleistungen ausgewiesen.

Der Ausweis der Umsatzerlöse erfolgt nach Abzug von Erlösschmälerungen und der Umsatzsteuer sowie sonstiger direkt mit dem Umsatz verbundener Steuern. Entsprechend dem Realisationsprinzip erfolgt eine periodengerechte Erfassung.

Die Aufwendungen für Ertragsteuern beinhalten die unmittelbar zu entrichtenden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie Erträge und Aufwendungen aus der Zuführung resp. Auflösung latenter Steuern.

4. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Ausschüttungsgesperrte Beträge

Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 10.640,00. Der Betrag entspricht dem am Abschlussstichtag ausgewiesenen Überhang aktiver latenter Steuern.

Anlagenspiegel

Die Entwicklung des Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.692,34 40.692,34
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 40.692,34 40.692,34
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.023.591,94 309.541,65 4.900,00 1.328.233,59
Summe Sachanlagen 1.023.591,94 309.541,65 4.900,00 1.328.233,59
Summe Anlagevermögen 1.064.284,28 309.541,65 4.900,00 1.368.925,93
kumulierte Abschreibung 01.01.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32.403,34 8.287,00 40.690,34
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 32.403,34 8.287,00 40.690,34
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 510.275,94 122.036,65 4.899,00 627.413,59
Summe Sachanlagen 510.275,94 122.036,65 4.899,00 627.413,59
Summe Anlagevermögen 542.679,28 130.323,65 4.899,00 668.103,93
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023 Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2,00 8.289,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 8.289,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 700.820,00 513.316,00
Summe Sachanlagen 700.820,00 513.316,00
Summe Anlagevermögen 700.822,00 521.605,00

Derivative Finanzinstrumente

Im Rahmen des Risikomanagements werden derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften sowie Devisenoptionsgeschäften zur Absicherung gegen Währungs- und Zinsrisiken eingesetzt.

Am Abschlussstichtag beläuft sich der Nominalwert der nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten derivativen Finanzinstrumente Euro 277.858,00. In Höhe des negativen Marktwertes (Barwert am Abschlussstichtag) von Euro 8.210,00 erfolgt die Bildung einer Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften nach § 249 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten, des Weiteren bezogene, noch nicht abgerechnete Leistungen sowie die Kosten der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen.

Verbindlichkeitenspiegel

Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach Fristigkeiten wie folgt:

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 874.668,32 1.514.409,60
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr 163.409,28 327.226,15
davon Restlaufzeit über 1 Jahr 711.259,04 1.187.183,45
davon Restlaufzeit über 5 Jahre 161.772,00 250.000,00
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 249.027,54 3.239,17
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr 249.027,54 3.239,17
davon Restlaufzeit über 1 Jahr 0,00 0,00
davon Restlaufzeit über 5 Jahre 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.183.794,96 2.693.572,80
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr 2.304.528,85 2.183.794,96
davon Restlaufzeit über 1 Jahr 0,00 0,00
davon Restlaufzeit über 5 Jahre 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 2.838.662,02 2.089.368,72
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr 370.889,39 306.671,14
davon Restlaufzeit über 1 Jahr 2.467.772,63 1.782.697,58
davon Restlaufzeit über 5 Jahre 0,00 0,00
Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten 6.146.152,84 6.300.590,29
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr 3.087.855,06 2.820.931,42
davon Restlaufzeit über 1 Jahr 3.179.031,67 2.969.881,03
davon Restlaufzeit über 5 Jahre 161.772,00 250.000.00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von Euro 650.000,00 durch Globalzession, ferner in Höhe von Euro 224.668,32 durch Sicherungsübereignung besichert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte besichert.

Latente Steuerschulden

Die latenten Steuersalden sowie deren Änderung im Laufe des Geschäftsjahres stellt sich wie folgt dar:

01.01.2023 Veränderung 31.12.2023
Euro
Passive latente Steuern 10.620,00 -3.860,00 6.760.00
Aktive latente Steuern 26.950,00 -9.550,00 17.400,00

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich auf jährlich Euro 378.000,00. Die Leasingverträge haben eine Dauer von bis zu 72 Monaten.

5. Sonstige Angaben

Mitarbeiterzahl

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Jahresdurchschnitt
leitende Angestellte 4
Angestellte 20
gewerbliche Arbeitnehmer 45
Gesamt 69

Geschäftsführung

Alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Jong Wan Chung, Kaufmann, Wien.

Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder der Unternehmensorgane

Gemäß § 285 Nr. 9c HGB ist ein Kontokorrentkredit in Höhe von Euro 15.982,65 berichtspflichtig. Dieser hat sich um Euro 7.401,80 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Verzinsung erfolgt zu 4,5 %. Sicherheiten wurden nicht gewährt.

Nachtragsbericht

Es liegen keine Ereignisse nach dem Abschlussstichtag vor, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft haben.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.121.198,08 sowie den Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von Euro 1.980.204,19 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Dietzenbach, den 2. Oktober 2024

Jong Wan Chung, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die PANASIA DE Handels GmbH ist ein europaweit tätiges Großhandelsunternehmen, spezialisiert auf asiatische Lebensmittel, Fisch und Meeresfrüchte. Die Produktpalette reicht von Sushizutaten über Reis aus diversen Ländern (z.B. Japan, Thailand und Korea) bis hin zu Trocken- und Tiefkühlprodukten, Getränken, Soßen, Gewürzen und Küchengeräten.

Die Gesellschaft wurde in 2012 gegründet. Herrn Jong Wan Chung, Wien obliegt seit Gründung die alleinige Geschäftsführung. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Dietzenbach (Hessen).

Die führende Stellung im Bereich des Verkaufs koreanischer Lebensmitteln konnte im Jahr 2023 sowohl auf dem deutschen Markt als auch EU-weit beibehalten werden.

Im Fokus des Unternehmens liegen stets die Kundenzufriedenheit und Qualität der Produkte. Dies spiegelt sich in allen Abwicklungsschritten von einer unkomplizierten Auftragsannahme bis hin zur einwandfreien und termingerechten Lieferung wieder.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Herausforderungen in den globalen Lieferketten, die durch geopolitische Spannungen und die Nachwirkungen der Pandemie verstärkt wurden, erforderten eine flexible und anpassungsfähige Geschäftsstrategie.

Daraus folgte, dass mehr Ware eingekauft wurde, da sich die Lieferzeiten auf dem Seeweg noch immer nicht normalisiert hatten. Dementsprechend stieg der Warenbestand zum Jahresende an.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Gesellschaft mit steigenden Personalkosten konfrontiert. Dies war durch die Inflation wie auch den steigenden Bedarf an Fach- und Arbeitskräften begründet.

Als Großhandelsunternehmen muss die Gesellschaft weiterhin innovativ bleiben, um wettbewerbsfähig zu sein und den sich wandelnden Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht zu werden.

2. Geschäftsverlauf

Die herausfordernden Rahmenbedingungen haben sich nicht nachteilig auf den Geschäftsverlauf ausgewirkt. Vielmehr konnte durch gezielte Maßnahmen eine deutliche Ergebnissteigerung verzeichnet werden.

Erfolgsfaktoren waren unter anderem die Effizienzsteigerung durch Optimierung der Logistik und Lagerhaltung, die Produktdiversifikation, d.h. neue Produkte wurden angeboten um zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen, der Aufbau starker Kundenbeziehungen sowie eine flexible und wettbewerbsfähige Preisgestaltung.

Als direkter Importeur bei einem wichtigen Lieferanten konnte die Gesellschaft zudem besonders günstige Konditionen erreichen. In Verbindung mit der weiterhin erhöhten betrieblichen Leistung durch entsprechende Auslastung konnte der Rohertrag in Summe erneut verbessert werden.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Die Entwicklung der Ertragslage stellt sich in Kennzahlen stellt sich wie folgt dat:

Ergebniskennzahlen 2023 2022
EUR Mio. EUR Mio.
Umsatzerlöse 32,6 31,6
Jahresüberschuss 1,1 0,1
EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) 1,7 0,2
E-Marge (Umsatzrendite II) 3,4% 0,3%

Die Gesellschaft erreichte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von EUR 32,6 Mio. nach EUR 31,6 Mio. im zurückliegenden Jahr, was einer Steigerung um 3,2 % entspricht. Die Umsatzerlösen entfallen zu 79,25 % auf das Inland und 20,75 % auf das europäische Ausland, was weitgehend dem Vorjahr entspricht.

Aufgrund einer deutlichen Reduzierung des Materialaufwandes von EUR 26,1 Mio. auf EUR 25,4 Mio. (2,6 %) insbesondere durch niedrigere Bezugsnebenkosten wie auch durch weitere Kostensenkungen im Bereich der sonstigen Aufwendungen ist insgesamt eine positive Veränderung bezüglich der Ertragslage eingetreten. Die gestiegenen Personalkosten konnten dadurch kompensiert werden. Der Gesamtaufwand blieb mit EUR 31,8 Mio. auf Vorjahresniveau.

Finanzlage

Das Unternehmen verfügt über eine solide Vermögens- und Kapitalbasis. 30,6 % der Bilanzsumme entfallen auf Eigenkapital und insgesamt 61,7 % der Bilanzsumme auf mittel- und langfristig verfügbares Kapital.

Die Finanzierung der laufenden Geschäfte sowie die Durchführung der geplanten Investitionen waren zu jederzeit sichergestellt.

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Rückzahlung eines kurzfristigen Liquiditätskredites von EUR 0,7 Mio. Dem gegenüber war ein Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten um EUR 0,7 Mio. aufgrund von Finanzierungsmaßnahmen eines Schwesterunternehmens zu verzeichnen.

Die Finanzierung von Investitionen erfolgte weitgehend durch Fremdkapital. Die wichtigsten Ziele waren hierbei die Rationalisierung und Modernisierung der vorhandenen Kapazitäten und des Fuhrparks. Die Investitionen dienten der Sicherung und dem Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Das Unternehmen plant die Erweiterung des Fuhrparks, um den steigenden Bedarf gerecht zu werden sowie die Anschaffung von Staplern zur Optimierung der Abläufe im Warenlager.

Vermögenslage

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,6 Mio. (19,3 %) weiter erhöht. Davon entfallen auf das mittel- und langfristig gebundene Vermögen EUR 1,5 Mio. was einem Anteil von 14,7 % der Bilanzsumme entspricht (Vorjahr EUR 1,1 Mio. was 12,7 % entspricht).

Auf das kurzfristig gebundene Vermögen entfallen im Geschäftsjahr EUR 8,6 Mio., was 84,1% des Gesamtvermögens entspricht (Vorjahr: 86,4%; EUR 7,4 Mio.).

Zurückzuführen ist dies vor allem auf einen höheren Vorrätebestand sowie die Zunahme der Forderungen aus Lieferung und Leistungen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 46 verringert. Zum Bilanzstichtag weist die Bilanz Guthaben (inkl. Kassenbestand) von insgesamt TEUR 328 aus.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber 2022 geringfügig um EUR 0,1 erhöht. Die Lieferantenverbindlichkeiten sind im gleichen Zeitraum um EUR den gleichen Betrag gestiegen

Auf mittel- und langfristig verfügbares Kapital entfallen EUR 6,3 Mio. (61,7 %) sowie auf kurzfristig verfügbares Kapital EUR 3,9 Mio (38,2%).

Die Kreditverbindlichkeiten ergeben sich im Wesentlichen aus der Finanzierung von Investitionen im Bereich des Neubaus des Tiefkühlhauses im Geschäftsjahr 2021 sowie der Finanzierung eines Fahrzeugs im aktuellen Jahr.

Unter sonstige Verbindlichkeiten wird ein Kontokorrentkredit einer Schwestergesellschaft in Höhe von EUR 2,5 Mio. (Vorjahr EUR 1,8 Mio.) Dem gegenüber werden unter den sonstigen Vermögensgegenständen Forderungen aufgrund von Kreditgewährungen an Schwestergesellschaften in Höhe von EUR 0,7 Mio. (Vorjahr EUR 0,5 Mio.) ausgewiesen.

4. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Der für die Geschäftsführung der PANASIA DE Handels GmbH wichtigste finanzielle Leistungsindikator sind die erwirtschafteten Umsatzerlöse. Der wichtigste nicht-finanzielle Leistungsindikator ist die Anzahl der Mitarbeiter. Beide Punkte haben sich im Geschäftsjahr planmäßig entwickelt.

III. Chancen- und Risikobericht

Das wesentliche operative Risiko geht für das Unternehmen von der hohen Volatilität der Bezugskosten für Ware, insbesondere der Kosten für den Seetransport aus.

Die Geschäftsführung ist bestrebt, das Risikopotenzial durch die weitere Verbreitung der Beschaffungs- und Vertriebsbasis auf nationaler und internationaler Ebene zu begrenzen. Neue Beziehungen zu Lieferanten wurden geknüpft, um die Bezugskosten weiter gering zu halten.

Währungsrisiken bestehen aufgrund der Tatsache, dass die Einkäufe üblicherweise in US-Dollar und die Verkäufe in Euro fakturiert werden, jedoch wird das Risiko durch entsprechende Devisentermingeschäfte abgesichert. Auch wird das Risiko dadurch verringert, dass das Währungsrisiko in Form flexibler Preise an den Kunden weitergegeben wird.

Neue Kunden werden akquiriert und der Fokus vermehrt auf die verkaufsstärksten Produkte gelegt, um das Umsatzpotenzial weiter zu steigern. Chancen ergeben sich weiterhin aufgrund der steigenden Nachfrage nach gesunden Lebensmitteln.

IV. Prognosebericht

Der Lebensmittelgroßhandel hat in den letzten Jahren ein stetiges Wachstum verzeichnet. Laut Schätzungen wird der Markt im Jahr 2024 in Deutschland auf etwa 300 Milliarden Euro ansteigen. Für die kommenden Jahren wird von einer jährlichen Wachstumsrate von etwa 3-4% ausgegangen.

Der Umsatz der PANASIA DE Handels GmbH ist im Geschäftsjahr 2024 im niedrigen zweistelligen Prozentbereich gestiegen und übertrifft damit die durchschnittlich geschätzte Wachstumsrate. Damit einhergehend wird eine leicht steigende Entwicklung der Ertragslage erwartet. Insgesamt erwartet die Gesellschaft für 2024 ein gutes Geschäftsjahr.

Dagegen steht der Wettbewerbsdruck, welcher insbesondere durch den Eintritt neuer Akteure und den Ausbau von Online-Anbietern intensiver geworden ist. Die Gesellschaft hebt sich durch Qualität, Service und wettbewerbsfähige Preisgestaltung hervor.

 

Dietzenbach, den 2. Oktober 2024

Jong Wan Chung, Geschäftsführer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde durch die Gesellschafterversammlung am 18.12.2024 festgestellt.

Beschluss über die Gewinnverwendung

Die Gesellschafterversammlung vom 18.12.2024 hat beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.121.198,08 sowie den Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von Euro 1.980.204,19 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Dietzenbach, im Dezember 2024

Jong Wan Chung, Geschäftsführer

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