Russmann
GmbH
Aschaffenburg
Jahresabschluss zum 31.12.2006
Lagebericht
Lagebericht Geschäftsjahr 2006
| • |
Operativer Umsatz
um 27,14 % auf 11,27 Mio. Euro
erhöht
|
| • |
Ergebnis vor Steuern trotz extremer Expansion um
7,2
4 % auf 4
23,3 T-Euro gestiegen
|
| • |
Eigenkapitalbasis gestärkt
|
| • |
Deutliche Fortschritte bei der Expansion
|
| • |
Für 2007 weiterhin positive
Geschäftsentwicklung erwartet
|
A. Rahmenbedingungen
1. Struktur und Aktivitäten
Die Russmann GmbH ist ein regional agierender
Anbieter hochwertiger Mobilitätslösungen, in den
Geschäftsfeldern Autovermietung und Leasing. Im
Geschäftsbereich Autovermietung sind wir als
Lizenzpartner der AVIS Autovermietung GmbH & Co, KG
tätig und dort der mit Abstand größte
Partner. Unter den "privaten Autovermietern" Deutschlands
belegen wir einen der ersten Ränge. Mit eigenen
Vermietstationen sowie über Agenturpartner, sind wir
in Brandenburg, Sachsen, Thüringen und Nordbayern -
fast flächendeckend - aktiv. In jenen Städten, in
welchen wir Stationen und Agenturen unterhalten, sind wir
fast ausnahmslos Marktführer. Die Russmann GmbH
verfügte per 31. Dezember 2006 über 31
Vermietstationen, das waren 8 mehr, als am gleichen
Stichtag des Vorjahres. Als AVIS Lizenzpartner sind wir
eingebettet in ein weltweit agierendes Netzwerk. In Europa
ist die Marke AVIS Marktführer. Darüber hinaus
besteht eine Vielzahl strategischer Partnerschaften, um
Kunden umfassende und in sich greifende
Mobilitätsdienstleistungen anbieten zu können.
Kooperationen bestehen insbesondere mit Fluglinien,
Hotelgesellschaften, Hotelreservierungs- und
Vermarktungsvereinigungen oder mit anderen
Mobilitätsanbietern.
2. Steuerungsgrößen und
Leistungsindikatoren
2.1 Finanzielle Leistungsindikatoren
Zu den Steuerungsgrößen (finanzielle
Leistungsindikatoren) im Geschäftsbereich
Autovermietung zählen vor allem:
| • |
der wirtschaftliche
Auslastungsgrad der Vermietflotte
|
| • |
die Umsätze pro Fahrzeug
und Tag
|
| • |
die Fuhrparkkosten pro Fahrzeug
und Tag
|
| • |
der Umfang der Sicherung der
Umsätze beim Verkauf gebrauchter
Vermietfahrzeuge durch feste
Rückkaufvereinbarungen mit Herstellern und
Händlern (Buy-Back-Verträge).
|
2.2 Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren
Neben den finanziellen Steuerungsgrößen
sind für den langfristigen Unternehmenserfolg
nicht-finanzielle Leistungsindikatoren ausschlaggebend.
Dabei handelt es sich um besondere Stärken und
Fähigkeiten, deren Relevanz sich aus dem
Geschäftsmodell ableitet. Zu den nicht-finanziellen
Leistungsindikatoren, die für den wirtschaftlichen
Erfolg von Bedeutung sind, zählen vor allem:
| • |
Servicequalität
Wir positionieren uns gemeinsam mit AVIS im
Markt als Anbieter von Premiumdienstleistungen, die
sich durch hohe Qualität, verbunden mit einem
überdurchschnittlichen Fahrzeugstandard,
auszeichnen. Die Servicequalität ist
insbesondere für Geschäfts- und
Firmenkunden, die Hauptkundengruppe, von großer
Bedeutung. Der Qualitätsanspruch drückt
sich in zahlreichen Produktinnovationen und in einer
strikten Kundenorientierung der Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter aus. Die Sicherung und Verstärkung
der Servicequalität, zum Beispiel durch
geeignete Schulungsmaßnahmen für das
Personal an den Vermietstationen, ist ein
wesentlicher Faktor für den künftigen
Unternehmenserfolg.
|
| • |
Flottenattraktivität
Gemäß der Positionierung als
Premiumanbieter von Mobilitätsdienstleistungen
ist für uns eine hochwertige Vermietflotte, die
den Ansprüchen der Kunden, insbesondere der
Geschäfts- und Firmenkunden, gerecht wird,
essentiell. Hochwertige technische Standards, zum
Beispiel Navigationssysteme und Komfortausstattungen,
jahreszeitliche Bereifung sowie eine große
Vielfalt von Fahrzeugtypen für verschiedene
Anlässe, sind weitere Merkmale für die hohe
Attraktivität der Flotte.
|
| • |
Innovationskraft
In beiden Geschäftsbereichen ist die
stetige Anpassung der Produkte und Dienstleistungen
an sich wandelnde wirtschaftliche und soziale
Rahmenbedingungen und an die individuellen
Bedürfnisse der Kunden unabdingbar. Aus diesem
Grund haben wir in den vergangenen Jahren immer
wieder Produkt- und Serviceinnovationen
eingeführt, durch die Vermiet- und
Leasingprozesse so einfach, bequem und transparent
wie möglich gestaltet werden, um den Kosten- und
Zeitbudgets der Kunden gerecht zu werden. Diese
Innovationen sind in vielen Fällen ein wichtiges
Differenzierungsmerkmal zum Wettbewerb. Entsprechend
groß ist die Notwendigkeit, die
Innovationskultur weiter zu stärken.
|
3. Konjunkturelle Rahmenbedingungen
Die Weltwirtschaft zeigte sich im Jahr 2006 weiterhin
in einer guten Verfassung. Konjunkturexperten rechneten
zuletzt mit einem Anstieg des weltweiten
Bruttoinlandsprodukts (BIP) um rund 5% und damit mit einer
Fortsetzung des starken Wachstums des Vorjahres.
Befürchtungen, der im ersten Halbjahr noch stark
gestiegene Ölpreis könnte das Wachstum
dämpfen, bewahrheiteten sich in der zweiten
Jahreshälfte angesichts des wieder deutlich gesunkenen
Preisniveaus nicht. Die positive Entwicklung war vor allem
auf die überdurchschnittliche Wirtschaftsdynamik in
den asiatischen Schwellenländern
zurückzuführen, insbesondere in China und Indien.
Zentren wirtschaftlichen Aufschwungs waren darüber
hinaus Lateinamerika und Osteuropa. Das Wirtschaftswachstum
in den USA hatte dagegen seit dem Frühjahr deutlich an
Schwung verloren, was sich nach Prognosen von
Konjunkturexperten aber nur moderat auf die weltweite
Entwicklung auswirkte. Die Konjunktur in der Euro-Zone
konnte im Jahr 2006 deutlich an Fahrt gewinnen.
Konjunkturexperten prognostizierten ein Wachstum von 2,6 %,
das vor allem auf gestiegenen
Ausrüstungsinvestitionen, aber zunehmend auch auf dem
privaten Konsum basierte. Auch Deutschland verzeichnete
einen markanten konjunkturellen Aufschwung. Das
Wirtschaftswachstum betrug nach Berechnungen des
Statistischen Bundesamtes 2,7 %. Hauptgründe
dafür waren die Ausrüstungs-investitionen und der
starke Export. Die produzierenden Unternehmen verzeichneten
eine hohe Kapazitätsauslastung sowie gute
Auftragslagen und Ertragsperspektiven.
Quellen: OECD, Konjunkturausblick November 2006,
Bundesverband Deutscher Banken, Konjunkturausblick November
2006, Europäische Zentralbank, EZB-Monatsbericht
Dezember 2006, Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung
vom 22. Februar 2007
4. Branchenspezifische Rahmenbedingungen
Europa ist nach Angaben des Marktforschungsinstituts
Datamonitor der zweitgrößte Vermietmarkt
weltweit nach dem mit Abstand führenden
US-amerikanischen Markt. Laut Datamonitor belief sich das
Marktvolumen 2006 in Europa auf rund 6,9 Mrd. Euro;
für das Jahr 2009 werden rund 7,5 Mrd. Euro
vorhergesagt. Als Motor dieser Entwicklung galten die
Märkte in Deutschland, Italien und Frankreich. Der
europäische Autovermietmarkt zeichnete sich 2006
unverändert durch einen starken Wettbewerb aus, wobei
nach wie vor wenige große, international agierende
Anbieter dominierten. Der seit Jahren zu beobachtende
Konsolidierungsprozess erstreckte sich im Berichtsjahr -
wie bereits in 2005 - nicht mehr nur auf kleinere regionale
oder lokale Anbieter. Auch bei größeren,
international agierenden Wettbewerbern kam es zu
Eigentümerwechseln. Nach dem Verkauf von Hertz durch
den Ford-Konzern im September 2005 folgte im Frühjahr
2006 die Veräußerung von Europcar durch die
Volkswagen AG. In beiden Fällen kamen Finanzinvestoren
zum Zuge, was das zunehmende Interesse des Kapitalmarktes
an Mobilitätswerten dokumentiert. Deutschland ist laut
Datamonitor der größte Autovermietmarkt in
Europa. Der Bundesverband der Autovermieter Deutschlands
e.V. (BAV) ging für das Berichtsjahr erneut von einer
Steigerung des Marktvolumens für Pkw und Nutzfahrzeuge
aus. Demnach stieg der Umsatz von etwa 2,25 Mrd. Euro im
Jahr 2005 auf ca. 2,4 Mrd. Euro. Das wäre das dritte
Wachstumsjahr in Folge. Zugleich jedoch setzte sich der
seit Jahren zu verzeichnende rückläufige Trend
bei der Zahl der Autovermieter fort. Der BAV rechnete
für das Berichtsjahr mit rund 580
Autovermietunternehmen nach ca. 600 Anbietern im Vorjahr.
Damit verschoben sich die Marktanteile in der Branche
weiter hin zu großen, überregional tätigen
Netzwerken. Laut BAV lag der Umsatzanteil der Firmenkunden
- unserer Hauptzielgruppe - im Berichtsjahr bei 53%. Die
Gruppen Privatkunden und Touristik kamen danach zusammen
auf einen Anteil von 33 %. Der Automobilmarkt in Westeuropa
verzeichnete 2006 einen leicht erhöhten Absatz. Die
Neuzulassungen stiegen im Berichtsjahr mit rund 14,6 Mio.
Fahrzeugen um 1,0 %. Wesentliche Stützen dieser
Entwicklung waren der deutsche und der italienische Markt
mit einem Wachstum von jeweils 4,0 %. In Deutschland wurden
rund 3,5 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen und damit so viele
Fahrzeuge wie seit sieben Jahren nicht mehr. Gründe
waren Produktneuheiten, besondere finanzielle Kaufanreize,
die leicht verbesserte Konsumstimmung und vorgezogene
Käufe wegen der Mehrwertsteuererhöhung zum Januar
2007. Die PKW-Produktion im Inland stieg 2006 um 1% auf
rund 5,4 Mio. Fahrzeuge. Auch der Gebrauchtwagenmarkt in
Deutschland zeigte einen leichten Aufwärtstrend mit
einem Volumenwachstum von 2,9 % auf rund 57 Mrd. Euro.
Quellen: Datamonitor, Car Rental in Europe, Oktober
2005, Datamonitor, Car Rental in Germany, Oktober 2005,
Bundesverband der Autovermieter Deutschlands e.V. (BAV),
Marktdaten Februar 2007, Verband der Automobilindustrie
e.V. (VDA), Pressemitteilungen 4. und 15. Januar 2007,
Zentralverband deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V.,
Pressemitteilung 9. Januar 2007
B. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage
1. Allgemeines
Nicht im operativen Umsatz berücksichtigt sind
die Erlöse aus dem Verkauf gebrauchter Fahrzeuge, die
vor allem von der generellen Flottenpolitik abhängen
und überwiegend auf Basis von
Rückkaufvereinbarungen mit Lieferanten vereinnahmt
werden. Die Erlöse aus dem Verkauf gebrauchter
Fahrzeuge werden nicht in den Umsatz, sondern in die
Position "Erträge aus dem Abgang von Gegenständen
des Anlagevermögens" eingerechnet.
2. Gesamtbewertung
Im Geschäftsjahr 2006 konnten wir unsere
ursprünglichen Erwartungen an die
Geschäftsentwicklung, insbesondere den Umsatz,
deutlich übertreffen. Der operative Umsatz
erhöhte sich um 27,14 %, das EBT konnte trotz extremer
kostenintensiver Expansion auf Vorjahresniveau gehalten uns
sogar leicht, um 7,24 %, verbessert werden. Basis der guten
Geschäftsentwicklung waren eine erhöhte
Vertriebskraft, straffes Kostenmanagement und weitere
Fortschritte bei der Erweiterung des Stationsnetzes.
Darüber hinaus konnte die Eigenkapitalbasis
gestärkt werden.
3. Umsatzentwicklung
Der operative erzielte Umsatz belief sich im Jahr
2006 auf 11,27 Mio. Euro nach 8,86 Mio. Euro im Vorjahr.
Das ist ein Zuwachs von 2,40 Mio. Euro bzw. 27,14 %. Damit
entwickelte sich die Russmann GmbH deutlich dynamischer als
der deutsche Autovermietmarkt insgesamt, für den der
Branchenverband BAV ein Wachstum im Jahr 2006 zwischen 6 %
und 7 % prognostizierte. Zum Zuwachs trugen neue Kunden,
vor allem Geschäfts- und Firmenkunden sowie neue
Standorte ebenso bei, wie die Vertiefung der
Geschäftsbeziehungen zu Bestandskunden.
Fünfjahresentwicklung operativer Umsatz
|
2002
|
2003
|
2004
|
2005
|
2006
|
| 2,344 |
4,598 |
5,355 |
8,865 |
11,272 |
|
96,16 % |
16,46 % |
65,55 % |
27,14 % |
Angaben in Mio Euro bzw. Steigerung in % gegenüber
Vorjahr
4. Ertragsentwicklung
Eine Ertragssteigerung wurde - wie auch im
vergangenen Jahr - zugunsten der Expansion
zurückgestellt. Bereinigt durch periodenfremde
Aufwendungen konnte dennoch eine Ertragssteigerung vor
Steuern (EBT) von 26,71 % erreicht werden. Die Aufwendungen
für Netzentwicklung und die damit einhergehenden
Kosten für Lizenzerwerb konnten ohne Refinanzierung
aus dem Cash Flow bestritten werden.
Die Aufwendungen für operative Kosten wie z.B.
Fahrzeugflotte, Vertriebskosten etc. stiegen parallel zu
den Erlösen.
5. Vermögenslage
Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2006 lag die
Bilanzsumme mit 19,658 Mio. Euro um 6,961 Mio. Euro oder
54,83 % über dem Wert zum gleichen Stichtag des
Vorjahres (12,697 Mio. Euro). Die Verlängerung der
Bilanzsumme reflektiert das deutlich gestiegene
Geschäftsvolumen im Berichtsjahr, als auch die
Abwendung von einer Refinanzierung durch Leasing, hin zu
darlehensbasierter Refinanzierung. Die Zunahme ist
wesentlich auf die kurzfristigen Vermögenswerte und
hier auf das Vermietvermögen zurückzuführen,
welches aufgrund der geringen Nutzungsdauer der
Vermietfahrzeuge (in der Regel 6 Monate) als "kurzfristiger
Vermögenswert Mietfahrzeuge", ausgewiesen wird.
Der starke Anstieg spiegelt die Ausweitung der
Vermietflotte zur Darstellung des vergrößerten
Geschäftsvolumens und den weiter gestiegenen
Durchschnittswert der Fahrzeuge, aufgrund
höherwertiger Ausstattungen, wieder. Der Anteil des
Vermietvermögens an der Bilanzsumme belief sich auf
79,93 % (2005: 84,85 %). Die Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen erreichten 1,606 Mio. Euro, 0,4 Mio. Euro
bzw. 33,17 % mehr, als Ende 2005 (1,206 Mio. Euro). Auch
dieser Anstieg ist auf das vergrößerte
Geschäftsvolumen sowie insbesondere auf
Stichtagseffekte zurückzuführen.
6. Investitionen
Die gute Nachfrageentwicklung im Berichtsjahr hat zu
einer nochmals deutlichen Vergrößerung der
Fahrzeugflotte geführt, was einen entsprechenden
Anstieg der Investitionen zur Folge hatte.
7. Mitarbeiter
Als Dienstleistungsunternehmen legen wir seit jeher
einen besonderen Wert auf ausgeprägte
Kundenorientierung. Dabei kommt den Mitarbeitern eine
zentrale Bedeutung zu. Wer als Kunde auf der Suche nach
anspruchsvollen Mobilitätslösungen ist,
vergleicht nicht nur die Qualität von Produkten und
Service, sondern bewertet auch den direkten Kontakt mit
seinen Ansprechpartnern. Oft geben die Kompetenz, das
Auftreten und das Engagement der Mitarbeiter den Ausschlag
bei der Wahl des Mobilitätspartners. Aus dieser
Erkenntnis räumten wir der Personalarbeit strategische
Priorität ein. Dies schlägt sich in
professionellen und aufwändigen Rekrutierungsverfahren
für neue Mitarbeiter ebenso nieder, wie in umfassenden
Personalentwicklungsmaßnahmen, attraktiven
Anreizsystemen oder einer teamorientierten
Unternehmenskultur.
C. Risikobericht
1. Risikomanagementsystem
In den vergangenen Jahren wurde Zug um Zug ein
Risikomanagementsystem installiert, durch das
frühzeitig alle Entwicklungen erkannt werden, die zu
Verlusten führen oder den Fortbestand der Gesellschaft
gefährden können. Durch ein effizientes
Instrumentarium werden Risiken erfasst, bewertet und
können somit bewältigt werden. Es bestehen sowohl
zentral als auch dezentral in den einzelnen
Funktionsbereichen, bis hin zu den einzelnen
Vermietstationen, detaillierte und teilweise in
langjähriger Praxis bewährte Planungs-,
Berichterstattungs- und Frühwarnsysteme, die in ihrer
Gesamtheit das Risiko-managementsystem abbilden. Das
Risikomanagement wird zentral gesteuert.
2. Marktrisiken
Wir sind in den Geschäftsbereichen
Autovermietung und Leasing tätig, die den Schwerpunkt
ihrer Geschäftstätigkeit jeweils in Deutschland
haben und konjunkturabhängig sind. Die Entwicklung der
gesamtwirtschaftlichen Rahmenbe-dingungen in Deutschland,
ist somit ein wichtiger Einflussfaktor, der durch die
Ausgabenbereitschaft von Unternehmen und Privatpersonen,
mit Blick auf Mobilitätsdienstleistungen, wesentlich
beeinflusst wird. Eine Abschwächung der
Gesamtkonjunktur kann somit negative Folgen für die
Nachfrage nach Autovermiet- und Leasingprodukten haben.
Unverändert ist die Autovermietbranche national
wie international durch einen starken
Verdrängungswettbewerb geprägt, der in hohem
Maße über den Preis ausgetragen wird. Dabei
hält der bereits seit Jahren zu verzeichnende Trend zu
Gunsten von großen, zumeist international agierenden
Anbietern und deren Lizenzpartnern weiter an. Der starke
Wettbewerb über den Preis birgt die Gefahr, dass
einzelne Marktteilnehmer durch eine bewusst
nicht-kostendeckende Preispolitik versuchen, kurzfristig
Marktanteile zu gewinnen. Für den
Geschäftsbereich Autovermietung, ist wegen des
Einflusses auf die Einkaufskonditionen, die Entwicklung der
Automobilindustrie von Bedeutung. Wir sind in erheblichem
Maße von der Belieferung mit marktgängigen
Fahrzeugmodellen abhängig, deren Erwerb zu
wettbewerbsfähigen Konditionen und aus Gründen
der Kalkulations-sicherheit unter Gewährung von
Rückkaufverpflichtungen der Hersteller und
Händler erfolgen muss. Diese Faktoren beeinflussen die
Einkaufspreise für Fahrzeuge ebenso, wie die zu
erzielenden Erlöse beim Verkauf der Fahrzeuge.
Für die im Falle einer freien Vermarktung von
gebrauchten Autovermietfahrzeugen zu erzielenden Preise ist
die Entwicklung des Gebrauchtwagenmarkts in Deutschland
wichtig. Dieser Markt ist unverändert angespannt und
bietet derzeit nur begrenzte Chancen auf Mehrerlöse
aus Fahrzeugverkäufen, die die mit den Lieferanten
vereinbarten Rücknahmepreise übersteigen.
Für den Erfolg unseres Unternehmens ist eine hohe
Auslastung der Vermietflotte, bei gleichzeitiger
Verfügbarkeit des Fuhrparks, von großer
Bedeutung. Dies bezieht sich nicht nur auf die absolute
Größe der Vermietflotte, sondern auch auf
Fahrzeugtypen, die den Kundenwünschen entsprechen. Die
Nachfrage im Autovermietgeschäft ist zudem von
zahlreichen Zufallseinflüssen wie Witterung oder sich
kurzfristig ändernden Mobilitätsanforderungen der
Kunden abhängig und von daher nur schwer
prognostizierbar. Umso wichtiger sind ausgefeilte,
verlässliche und in der Praxis erprobte Instrumente
zur Steuerung des Fuhrparks.
3. Risikomanagement
Die Fahrzeugeinkaufsmengen werden auf mehrere
Lieferanten verteilt und die Lieferungen der
unterjährigen Bedarfsplanung angepasst. Durch flexible
Vereinbarungen mit den Autoherstellern können
Fahrzeugkontingente in Abhängigkeit von der konkreten
Nachfrage in gewissem Umfang zeitlich versetzt abgerufen
werden. Das in den vergangenen Jahren stetig verbesserte
Yield Management ermöglicht es, den streng auf die
Nachfrage abgestimmten Einkauf und die Verfügbarkeit
der Fahrzeuge an den einzelnen Vermietstationen effizient
zu steuern. Das Yield Management wird, auf Basis der sich
vergrößernden historischen Datenmengen über
Mietvorgänge, permanent optimiert. Durch die
systematische Flotten- und Angebots-steuerung wird eine
möglichst hohe Auslastung des Fuhrparks
gewährleistet. Um die Risiken beim Verkauf der
Fahrzeuge zu minimieren, waren 97% aller im Jahr 2006
eingesteuerten Vermietautos durch feste
Rückkaufvereinbarungen (Buy-Back-Vereinbarungen) mit
Herstellern oder Händlern abgesichert. Dies bedeutet,
dass für diese Fahrzeuge die Rücknahmepreise
bereits zum Zeitpunkt der Anschaffung vereinbart worden
sind. Somit besteht eine verlässliche
Kalkulationsgrundlage für die Entwicklung der
Fuhrparkkosten, und das Verwertungsrisiko wird minimiert.
D. Chancen- und Prognosebericht
1. Konjunkturelle Rahmenbedingungen
Die Weltwirtschaft wird sich nach
übereinstimmender Ansicht von Konjunkturexperten auch
in den Jahren 2007 und 2008 positiv entwickeln und ihren
robusten Wachstumskurs fortsetzen. Allerdings wird
insgesamt von einer leichten Abschwächung der
wirtschaftlichen Dynamik ausgegangen. Als Wachstumsmotoren
für die Weltwirtschaft erweisen sich dabei weiterhin
die asiatischen Schwellenländer. In der Euro-Zone soll
sich die gute Konjunkturentwicklung des Jahres 2006
fortsetzen, jedoch mit nachlassender Dynamik. Die
Konjunktur der Euro-Zone könnte dabei auch unter der
schwächeren US-Wirtschaft leiden, da der Abschwung in
Übersee eine entsprechende Beeinträchtigung der
Exportnachfrage in Europa nach sich ziehen kann. Für
Deutschland rechnen die Experten nach dem guten Jahr 2006
ebenfalls mit einer konjunkturellen Abschwächung.
Allerdings wird kein nachhaltiger Rückschlag für
die Wirtschaft erwartet. Die Erhöhung der
Mehrwertsteuer zu Jahresbeginn 2007 werde die Konjunktur
nur zeitweilig beeinträchtigen. Auf Basis steigender
Beschäftigung und höherer Tarifabschlüsse
wird mit einem Anstieg der verfügbaren Einkommen
gerechnet. Auch nach Berücksichtigung der
Mehrbelastungen der Verbraucher, durch die höhere
Mehrwertsteuer, bestehen demnach Chancen für eine
weitere Zunahme des privaten Konsums in Deutschland.
Quelle:Institut für Weltwirtschaft (IfW),Kiel,
Weltwirtschaft im Winter 2006, 12. Dezember 2006
2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen
Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des positiven
konjunkturellen Klimas geht die Branche davon aus, dass
sich der Wachstumstrend in der Autovermietbranche in Europa
in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Datamonitor
prognostizierte für den Zeitraum 2004 bis 2009 ein
jährliches Wachstum des europäischen Marktes von
durchschnittlich 2,7% mit einer stabilen Dynamik. Die
erwartete anhaltend robuste Entwicklung der Weltwirtschaft
sollte im Jahr 2007 einen positiven Effekt auf die
Reisetätigkeit sowohl von Geschäfts- als auch von
Privatpersonen haben. Wir rechnen mit einem
unverändert intensiven Wettbewerb in der
Autovermietung und der Fortsetzung der
Branchenkonsolidierung. Von entscheidender Bedeutung wird
ein rationales Verhalten der Anbieter, in Bezug auf die
Preispolitik, sein. Auch mit Blick auf die teilweise
angespannte finanzielle Situation einiger Wettbewerber
sehen wir derzeit keine Anzeichen für einen
unwirtschaftlichen Preiswettbewerb.
3. Strategische Schwerpunkte
Die Russmann GmbH befindet sich seit dem Jahr 2002 in
einer Phase erheblichen operativen Wachstums, verbunden mit
teilweise signifikanten Ertragssteigerungen. Strategisches
Ziel für die kommenden Jahre ist es, den Kurs
profitablen Wachstums zurückhaltend fortzusetzen.
Für das Jahr 2007 planen wir jedoch eine erneute
Steigerung der operativen Erträge um rd. 25 % oder 3,0
Mio Euro auf rd. 14,2 Mio Euro. Entsprechend erwarten wir
eine gleichlaufende Steigerung der Erträge. In den
Folgejahren wird der Fokus, bei moderatem Wachstum, auf der
Stabilisierung der Erlöse, bei leichter
Ertragssteigerung und der Verbesserung der
Eigenkapitalausstattung liegen.
Aschaffenburg, im Mai 2007 gez. Peter Russmann
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2006
EUR |
31.12.2005
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
16.961.769,57 |
10.545.689,32 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
794.410,00 |
142.352,00 |
| 1.
Geschäfts- oder Firmenwert |
20.269,00 |
22.128,00 |
| 2.
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
774.141,00 |
120.224,00 |
| II.
Sachanlagen |
15.914.705,12 |
10.137.900,57 |
| 1.
technische Anlagen und Maschinen |
11.006,00 |
2.755,00 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
15.903.699,12 |
10.135.145,57 |
| III.
Finanzanlagen |
252.654,45 |
265.436,75 |
| 1.
Beteiligungen |
252.654,45 |
265.436,75 |
| B.
Umlaufvermögen |
2.622.214,85 |
2.128.617,08 |
| I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
2.136.862,87 |
1.445.844,97 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
88.294,45 |
5.827,69 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
2.048.568,42 |
1.440.017,28 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
29.591,68 |
191.975,24 |
| II.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
485.351,98 |
682.772,11 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
75.000,00 |
22.760,00 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
19.658.984,42 |
12.697.066,40 |
Passiva
|
|
31.12.2006
EUR |
31.12.2005
EUR |
| A.
Eigenkapital |
639.730,89 |
314.289,16 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
450.000,00 |
225.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
89.289,16 |
-2.920,09 |
| III.
Jahresüberschuss |
100.441,73 |
92.209,25 |
| B.
Sonderposten mit Rücklageanteil |
0,00 |
225.000,00 |
| C.
Rückstellungen |
367.837,41 |
348.306,54 |
| D.
Verbindlichkeiten |
18.651.416,12 |
11.809.470,70 |
| I.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
15.816.280,42 |
9.662.352,91 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
15.816.280,42 |
9.662.352,91 |
| II.
sonstige Verbindlichkeiten |
2.835.135,70 |
2.147.117,79 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
2.792.838,20 |
2.104.820,29 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
19.658.984,42 |
12.697.066,40 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2006 - 31.12.2006
EUR |
1.1.2005 - 31.12.2005
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
11.525.524,26 |
9.952.228,90 |
| 2.
Personalaufwand |
1.710.674,82 |
1.208.134,85 |
| a)
Löhne und Gehälter |
1.404.656,29 |
973.759,19 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
306.018,53 |
234.375,66 |
| davon
für Altersversorgung |
17.768,77 |
17.791,60 |
| 3.
Abschreibungen |
3.912.704,27 |
2.572.632,14 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf
aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung
und Erweiterung des Geschäftsbetriebs |
3.912.704,27 |
2.572.632,14 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
4.959.342,31 |
5.340.650,18 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
7.041,89 |
2.174,00 |
| 6.
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere
des Umlaufvermögens |
12.782,30 |
0,00 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
513.757,90 |
438.264,57 |
| 8.
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit |
423.304,55 |
394.721,16 |
| 9.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
64.743,69 |
73.027,10 |
| 10.
sonstige Steuern |
258.119,13 |
229.484,81 |
| 11.
Jahresüberschuss |
100.441,73 |
92.209,25 |
Ergebnisverwendung
Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der
Geschäftsleitung
Protokoll einer Gesellschafterversammlung
der Firma Russmann GmbH über die stattgefundene
Gesellschafterversammlung am 11.07.2007 in Aschaffenburg,
Wermbachstraße 14.
Es sind 100% des Stammkapitals der Gesellschaft
vertreten. Die Versammlung ist somit beschlussfähig.
Die Gesellschafterversammlung hat folgendes
beschlossen:
1. Der Jahresabschluss zum 31.12.2006, weist einen
Jahresüberschuss in Höhe von
€ 100.441,73 aus.
Der Jahresabschluss wird hiermit festgestellt.
2. Der Jahresüberschuss in Höhe von €
100.441,73 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
3. Dem Geschäftsführer wird für den
Berichtszeitraum Entlastung erteilt. Er wird für die
Zukunft bestätigt.
Weitere Beschlüsse werden heute nicht gefasst.
Aschaffenburg, den. 11.07.2007
………………………………
Peter Russmann
Anhang
Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das
Jahr 2006 wurde nach den gesetzlichen
Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches
erstellt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2
HGB
gewählt.
Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine
mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des §
267 HGB. Die Größenmerkmale für
mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden im Vorjahr
und im vorliegenden Jahresabschluss überschritten.
Form des Jahresabschlusses
Die Bilanzgliederung erfolgte gemäß §
266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung wurde aus
Gründen der besseren Einsicht über die
gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus dargestellt.
Eine abweichende Form gegenüber dem Vorjahr
besteht nicht. Geschäftszweigbedingte
Gliederungsänderungen erfolgten nicht. Die
Darstellungsstetigkeit wurde nicht durchbrochen.
Sonderposten mir Rücklageanteil wurden nicht gebildet.
Angaben zu Bilanzierung- und Bewertungsmethoden
Soweit keine Einzelangaben im Anhang erfolgen, liegen
die gesetzlich vorgeschriebenen darzustellenden
Sachverhalte nicht vor.
Der Jahresabschluss wurde auf Grundlage des
Handelsrechtes aufgestellt. Im Einzelnen waren dies
folgende Grundsätze und Methoden:
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu den
Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige
Abschreibungen vermindert.
Die Mietfahrzeuge wurden zu Anschaffungskosten
einschl. Nebenkosten angesetzt. Die Abschreibung erfolgte
auf den mit den Lieferanten vereinbarten Buy-Back-Wert pro
Fahrzeug
Das übrige Sachanlagevermögen wurde zu
Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und, soweit
nutzbar, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände und entsprechend den
steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.
Von der Bewertungsvereinfachung für
geringwertige Wirtschaftsgüter wurde Gebrauch gemacht.
Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten
angesetzt.
Die Forderungen wurden unter Berücksichtigung
aller erkennbaren Risiken bewertet.
Das Stammkapital ist zum Nennwert ausgewiesen.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht
veranlagten Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen
berücksichtigen alle bis zum
Bilanzerstellungszeitpunkt bekannt gewordenen ungewissen
Verbindlichkeiten. Verluste und Risiken sind in Höhe
des Betrages ausgewiesen, der nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist.
Verbindlichkeiten wurden mit dem
Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Weitere Angaben zur Darstellung und Erläuterung
einzelner Positionen
Das Sachanlagevermögen wird erläutert mit
dem in der Anlage beigefügten Bruttoanlagenspiegel,
der entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen erstellt
wurde.
Angaben zu Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung
sind nicht zu machen,
Fristigkeiten und Dazugehörigkeitsvermerke sind
alle zu den jeweiligen Positionen der Bilanz und der
Gewinn- und der Verlustrechnung angegeben
Angaben zum Jahresergebnis
Das Jahresergebnis wird auf neue Rechnung
vorgetragen.
Sonstige Angaben
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Geschäftsführer: Herr Peter A.
Rußmann
Prokura: Frau Heike Sandkühler
Die Gesellschaft ist zu 100 % beteiligt an der FMP
Autovermiet GmbH in Erlangen.
Das gezeichnete Kapital der FMP GmbH beträgt
26.075,88 Euro.
Der zuletzt erstellte Jahresabschluss weist einen
Jahresfehlbetrag von 67.436,72 Euro und einen
Kapitalfehlbetrag von 51.820,20 Euro aus.
Die Bezüge des Geschäftsführers werden
gem. § 286 Abs. 4 HGB nicht ausgewiesen.
Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 105
Mitarbeiter angestellt.
Die jährlich zu zahlenden Beträge für
Miet- und Leasingverpflichtungen betragen ca. TEuro 150.
Die Dauer der Verpflichtungen liegt idR zwischen drei
und fünf Jahren.
Es bestehen die branchenüblichen Sicherheiten
der Händler und Kreditinstitute an den sämtlich
fremdfinanzierten Kraftfahrzeugen.
Zusätzliche Angaben zur Vermittlung eines den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Es sind keine zusätzlichen Angaben zu machen.
Der Jahresabschluss der Gesellschaft vermittelt unter
Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage.
Aschaffenburg,
Peter Rußmann
Anlagespiegel
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Anschaffungs- |
Zugänge |
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Umbuchungen |
kumulierte |
Abschreibungen |
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Buchwert |
Buchwert |
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Herstellungs- |
Abgänge |
- |
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Abschreibungen |
Zuschreibungen |
- |
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kosten |
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vom 01.01.2006 |
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01.01.2006 |
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31.12.2006 |
bis 31.12.2006 |
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31.12.2006 |
31.12.2005 |
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Euro |
Euro |
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Euro |
Euro |
Euro |
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Euro |
Euro |
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A.
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Anlagevermögen
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I.
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Immaterielle Vermögens-
gegenstände |
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| 1. |
Konzessionen,
gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten
und Werten |
375.137,42 |
738.042,00
2.016,61 |
-
|
|
337.021,81 |
84.125,00 |
|
774.141,00 |
120.224,00 |
| 2. |
Geschäfts- oder
Firmenwert |
27.859,04 |
|
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|
7.590,04 |
1.859,00 |
|
20.269,00 |
22.128,00 |
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|
Immaterielle Vermögens-
gegenstände |
402.996,46
|
738.042,00
2.016,61 |
-
|
|
344.611,85
|
85.984,00
|
|
794.410,00
|
142.352,00
|
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|
II.
|
Sachanlagen
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| 1. |
technische Anlagen und
Maschinen |
2.880,00 |
8.730,00 |
|
|
604,00 |
479,00 |
|
11.006,00 |
2.755,00 |
| 2. |
andere Anlagen,
Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
814.703,34 |
298.024,09
266.262,10 |
-
-
|
|
655.289,33 |
271.152,52 |
|
191.176,00 |
164.205,52 |
| 3. |
Mietfahrzeuge |
10.734.426,18 |
17.294.067,79
10.734.426,18 |
- |
|
1.581.544,67 |
1.581.544,67 |
|
15.712.523,12 |
9.970.940,57 |
|
|
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|
|
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|
|
|
Sachanlagen
|
11.552.009,52
|
17.600.821,88
|
|
|
2.237.438,00
|
1.853.176,19
|
|
15.914.705,12
|
10.137.901,09
|
|
|
|
11.000.688,28
|
-
|
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|
III.
|
Finanzanlagen
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| 1. |
Beteiligungen |
265.436,75 |
|
|
|
12.782,30 |
12.782,30 |
|
252.654,45 |
265.436,75 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Finanzanlagen
|
265.436,75
|
|
|
|
12.782,30
|
12.782,30
|
|
252.654,45
|
265.436,75
|
|
|
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|
Anlagevermögen
|
12.220.442,73
|
18.338.863,88
|
|
|
2.594.832,15
|
1.951.942,49
|
|
16.961.769,57
|
10.545.689,84
|
|
|
|
11.002.704,89
|
-
|
|
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|
Angabe der
Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern
1.1.2006 -
31.12.2006
Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern beträgt 39.887,85
EUR.
1.1.2005 -
31.12.2005
Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern beträgt 165.946,17
EUR.
Außerplanmäßige Abschreibungen beim
Anlagevermögen und beim Umlaufvermögen zur
Vorwegnahme künftiger Wertschwankungen
1.1.2006 -
31.12.2006
Die außerplanmäßigen Abschreibungen im
Anlagevermögen nach § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB
betragen 12.782,30 EUR.
1.1.2005 -
31.12.2005
Die außerplanmäßigen Abschreibungen im
Anlagevermögen nach § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB
betragen 0,00 EUR.
Angabe der
Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit
Rücklageanteil innerhalb der "Sonstigen betrieblichen
Erträge"
1.1.2006 -
31.12.2006
Die Erträge aus der Auflösung des
Sonderpostens mit Rücklageanteil innerhalb des Postens
"sonstige betriebliche Erträge" betragen 0,00 EUR.
1.1.2005 -
31.12.2005
Die Erträge aus der Auflösung des
Sonderpostens mit Rücklageanteil innerhalb des Postens
"sonstige betriebliche Erträge" betragen 148.298,00
EUR.
Berichtsprüfung
Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz,
Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter
Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
Russmann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar
bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung
und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht
nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den
ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags
liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der
Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der
von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung
über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der
Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für
unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen
geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den
ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und
vermittelt unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Aschaffenburg, 10. Juni 2007
Jäger
Wirtschaftsprüfer
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