Russmann GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 6894
Vorher
Rußmann GmbH
Eingetragen
20.2.1995
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tVermietung von Schienenfahrzeugen
Gegenstand
das Betreiben einer Autovermietung und eines Abschleppdienstes sowie der Kfz-Handel

Historie

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Management

NameRolle
Dominik Dr. Rußmann
seit 14.10.2008
Geschäftsführer
Peter Russmann
seit 18.6.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Peter Rußmann
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Peter Ru9fmann
Wermbachstrae4e 14, 63739 Aschaffenburg
450.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Russmann GmbH

Aschaffenburg

Jahresabschluss zum 31.12.2006

Lagebericht

Lagebericht Geschäftsjahr 2006
 

Operativer Umsatz um 27,14 % auf 11,27 Mio. Euro erhöht

Ergebnis vor Steuern trotz extremer Expansion um 7,2 4 % auf 4 23,3 T-Euro gestiegen

Eigenkapitalbasis gestärkt

Deutliche Fortschritte bei der Expansion

Für 2007 weiterhin positive Geschäftsentwicklung erwartet

 
A. Rahmenbedingungen
 
1. Struktur und Aktivitäten
Die Russmann GmbH ist ein regional agierender Anbieter hochwertiger Mobilitätslösungen, in den Geschäftsfeldern Autovermietung und Leasing. Im Geschäftsbereich Autovermietung sind wir als Lizenzpartner der AVIS Autovermietung GmbH & Co, KG tätig und dort der mit Abstand größte Partner. Unter den "privaten Autovermietern" Deutschlands belegen wir einen der ersten Ränge. Mit eigenen Vermietstationen sowie über Agenturpartner, sind wir in Brandenburg, Sachsen, Thüringen und Nordbayern - fast flächendeckend - aktiv. In jenen Städten, in welchen wir Stationen und Agenturen unterhalten, sind wir fast ausnahmslos Marktführer. Die Russmann GmbH verfügte per 31. Dezember 2006 über 31 Vermietstationen, das waren 8 mehr, als am gleichen Stichtag des Vorjahres. Als AVIS Lizenzpartner sind wir eingebettet in ein weltweit agierendes Netzwerk. In Europa ist die Marke AVIS Marktführer. Darüber hinaus besteht eine Vielzahl strategischer Partnerschaften, um Kunden umfassende und in sich greifende Mobilitätsdienstleistungen anbieten zu können. Kooperationen bestehen insbesondere mit Fluglinien, Hotelgesellschaften, Hotelreservierungs- und Vermarktungsvereinigungen oder mit anderen Mobilitätsanbietern.


2. Steuerungsgrößen und Leistungsindikatoren

 
2.1 Finanzielle Leistungsindikatoren
Zu den Steuerungsgrößen (finanzielle Leistungsindikatoren) im Geschäftsbereich Autovermietung zählen vor allem:

der wirtschaftliche Auslastungsgrad der Vermietflotte

die Umsätze pro Fahrzeug und Tag

die Fuhrparkkosten pro Fahrzeug und Tag

der Umfang der Sicherung der Umsätze beim Verkauf gebrauchter Vermietfahrzeuge durch feste Rückkaufvereinbarungen mit Herstellern und Händlern (Buy-Back-Verträge).


 
2.2 Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren
Neben den finanziellen Steuerungsgrößen sind für den langfristigen Unternehmenserfolg nicht-finanzielle Leistungsindikatoren ausschlaggebend. Dabei handelt es sich um besondere Stärken und Fähigkeiten, deren Relevanz sich aus dem Geschäftsmodell ableitet. Zu den nicht-finanziellen Leistungsindikatoren, die für den wirtschaftlichen Erfolg von Bedeutung sind, zählen vor allem:

 

Servicequalität
Wir positionieren uns gemeinsam mit AVIS im Markt als Anbieter von Premiumdienstleistungen, die sich durch hohe Qualität, verbunden mit einem überdurchschnittlichen Fahrzeugstandard, auszeichnen. Die Servicequalität ist insbesondere für Geschäfts- und Firmenkunden, die Hauptkundengruppe, von großer Bedeutung. Der Qualitätsanspruch drückt sich in zahlreichen Produktinnovationen und in einer strikten Kundenorientierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus. Die Sicherung und Verstärkung der Servicequalität, zum Beispiel durch geeignete Schulungsmaßnahmen für das Personal an den Vermietstationen, ist ein wesentlicher Faktor für den künftigen Unternehmenserfolg.


 

Flottenattraktivität
Gemäß der Positionierung als Premiumanbieter von Mobilitätsdienstleistungen ist für uns eine hochwertige Vermietflotte, die den Ansprüchen der Kunden, insbesondere der Geschäfts- und Firmenkunden, gerecht wird, essentiell. Hochwertige technische Standards, zum Beispiel Navigationssysteme und Komfortausstattungen, jahreszeitliche Bereifung sowie eine große Vielfalt von Fahrzeugtypen für verschiedene Anlässe, sind weitere Merkmale für die hohe Attraktivität der Flotte.

 

Innovationskraft
In beiden Geschäftsbereichen ist die stetige Anpassung der Produkte und Dienstleistungen an sich wandelnde wirtschaftliche und soziale Rahmenbedingungen und an die individuellen Bedürfnisse der Kunden unabdingbar. Aus diesem Grund haben wir in den vergangenen Jahren immer wieder Produkt- und Serviceinnovationen eingeführt, durch die Vermiet- und Leasingprozesse so einfach, bequem und transparent wie möglich gestaltet werden, um den Kosten- und Zeitbudgets der Kunden gerecht zu werden. Diese Innovationen sind in vielen Fällen ein wichtiges Differenzierungsmerkmal zum Wettbewerb. Entsprechend groß ist die Notwendigkeit, die Innovationskultur weiter zu stärken.


 
3. Konjunkturelle Rahmenbedingungen
Die Weltwirtschaft zeigte sich im Jahr 2006 weiterhin in einer guten Verfassung. Konjunkturexperten rechneten zuletzt mit einem Anstieg des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um rund 5% und damit mit einer Fortsetzung des starken Wachstums des Vorjahres. Befürchtungen, der im ersten Halbjahr noch stark gestiegene Ölpreis könnte das Wachstum dämpfen, bewahrheiteten sich in der zweiten Jahreshälfte angesichts des wieder deutlich gesunkenen Preisniveaus nicht. Die positive Entwicklung war vor allem auf die überdurchschnittliche Wirtschaftsdynamik in den asiatischen Schwellenländern zurückzuführen, insbesondere in China und Indien. Zentren wirtschaftlichen Aufschwungs waren darüber hinaus Lateinamerika und Osteuropa. Das Wirtschaftswachstum in den USA hatte dagegen seit dem Frühjahr deutlich an Schwung verloren, was sich nach Prognosen von Konjunkturexperten aber nur moderat auf die weltweite Entwicklung auswirkte. Die Konjunktur in der Euro-Zone konnte im Jahr 2006 deutlich an Fahrt gewinnen. Konjunkturexperten prognostizierten ein Wachstum von 2,6 %, das vor allem auf gestiegenen Ausrüstungsinvestitionen, aber zunehmend auch auf dem privaten Konsum basierte. Auch Deutschland verzeichnete einen markanten konjunkturellen Aufschwung. Das Wirtschaftswachstum betrug nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 2,7 %. Hauptgründe dafür waren die Ausrüstungs-investitionen und der starke Export. Die produzierenden Unternehmen verzeichneten eine hohe Kapazitätsauslastung sowie gute Auftragslagen und Ertragsperspektiven.
Quellen: OECD, Konjunkturausblick November 2006, Bundesverband Deutscher Banken, Konjunkturausblick November 2006, Europäische Zentralbank, EZB-Monatsbericht Dezember 2006, Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 22. Februar 2007
 
4. Branchenspezifische Rahmenbedingungen
Europa ist nach Angaben des Marktforschungsinstituts Datamonitor der zweitgrößte Vermietmarkt weltweit nach dem mit Abstand führenden US-amerikanischen Markt. Laut Datamonitor belief sich das Marktvolumen 2006 in Europa auf rund 6,9 Mrd. Euro; für das Jahr 2009 werden rund 7,5 Mrd. Euro vorhergesagt. Als Motor dieser Entwicklung galten die Märkte in Deutschland, Italien und Frankreich. Der europäische Autovermietmarkt zeichnete sich 2006 unverändert durch einen starken Wettbewerb aus, wobei nach wie vor wenige große, international agierende Anbieter dominierten. Der seit Jahren zu beobachtende Konsolidierungsprozess erstreckte sich im Berichtsjahr - wie bereits in 2005 - nicht mehr nur auf kleinere regionale oder lokale Anbieter. Auch bei größeren, international agierenden Wettbewerbern kam es zu Eigentümerwechseln. Nach dem Verkauf von Hertz durch den Ford-Konzern im September 2005 folgte im Frühjahr 2006 die Veräußerung von Europcar durch die Volkswagen AG. In beiden Fällen kamen Finanzinvestoren zum Zuge, was das zunehmende Interesse des Kapitalmarktes an Mobilitätswerten dokumentiert. Deutschland ist laut Datamonitor der größte Autovermietmarkt in Europa. Der Bundesverband der Autovermieter Deutschlands e.V. (BAV) ging für das Berichtsjahr erneut von einer Steigerung des Marktvolumens für Pkw und Nutzfahrzeuge aus. Demnach stieg der Umsatz von etwa 2,25 Mrd. Euro im Jahr 2005 auf ca. 2,4 Mrd. Euro. Das wäre das dritte Wachstumsjahr in Folge. Zugleich jedoch setzte sich der seit Jahren zu verzeichnende rückläufige Trend bei der Zahl der Autovermieter fort. Der BAV rechnete für das Berichtsjahr mit rund 580 Autovermietunternehmen nach ca. 600 Anbietern im Vorjahr. Damit verschoben sich die Marktanteile in der Branche weiter hin zu großen, überregional tätigen Netzwerken. Laut BAV lag der Umsatzanteil der Firmenkunden - unserer Hauptzielgruppe - im Berichtsjahr bei 53%. Die Gruppen Privatkunden und Touristik kamen danach zusammen auf einen Anteil von 33 %. Der Automobilmarkt in Westeuropa verzeichnete 2006 einen leicht erhöhten Absatz. Die Neuzulassungen stiegen im Berichtsjahr mit rund 14,6 Mio. Fahrzeugen um 1,0 %. Wesentliche Stützen dieser Entwicklung waren der deutsche und der italienische Markt mit einem Wachstum von jeweils 4,0 %. In Deutschland wurden rund 3,5 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen und damit so viele Fahrzeuge wie seit sieben Jahren nicht mehr. Gründe waren Produktneuheiten, besondere finanzielle Kaufanreize, die leicht verbesserte Konsumstimmung und vorgezogene Käufe wegen der Mehrwertsteuererhöhung zum Januar 2007. Die PKW-Produktion im Inland stieg 2006 um 1% auf rund 5,4 Mio. Fahrzeuge. Auch der Gebrauchtwagenmarkt in Deutschland zeigte einen leichten Aufwärtstrend mit einem Volumenwachstum von 2,9 % auf rund 57 Mrd. Euro.

 
Quellen: Datamonitor, Car Rental in Europe, Oktober 2005, Datamonitor, Car Rental in Germany, Oktober 2005, Bundesverband der Autovermieter Deutschlands e.V. (BAV), Marktdaten Februar 2007, Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA), Pressemitteilungen 4. und 15. Januar 2007, Zentralverband deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V., Pressemitteilung 9. Januar 2007
 

 
B. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage
 
1. Allgemeines
Nicht im operativen Umsatz berücksichtigt sind die Erlöse aus dem Verkauf gebrauchter Fahrzeuge, die vor allem von der generellen Flottenpolitik abhängen und überwiegend auf Basis von Rückkaufvereinbarungen mit Lieferanten vereinnahmt werden. Die Erlöse aus dem Verkauf gebrauchter Fahrzeuge werden nicht in den Umsatz, sondern in die Position "Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens" eingerechnet.

2. Gesamtbewertung

Im Geschäftsjahr 2006 konnten wir unsere ursprünglichen Erwartungen an die Geschäftsentwicklung, insbesondere den Umsatz, deutlich übertreffen. Der operative Umsatz erhöhte sich um 27,14 %, das EBT konnte trotz extremer kostenintensiver Expansion auf Vorjahresniveau gehalten uns sogar leicht, um 7,24 %, verbessert werden. Basis der guten Geschäftsentwicklung waren eine erhöhte Vertriebskraft, straffes Kostenmanagement und weitere Fortschritte bei der Erweiterung des Stationsnetzes. Darüber hinaus konnte die Eigenkapitalbasis gestärkt werden.  
3. Umsatzentwicklung
Der operative erzielte Umsatz belief sich im Jahr 2006 auf 11,27 Mio. Euro nach 8,86 Mio. Euro im Vorjahr. Das ist ein Zuwachs von 2,40 Mio. Euro bzw. 27,14 %. Damit entwickelte sich die Russmann GmbH deutlich dynamischer als der deutsche Autovermietmarkt insgesamt, für den der Branchenverband BAV ein Wachstum im Jahr 2006 zwischen 6 % und 7 % prognostizierte. Zum Zuwachs trugen neue Kunden, vor allem Geschäfts- und Firmenkunden sowie neue Standorte ebenso bei, wie die Vertiefung der Geschäftsbeziehungen zu Bestandskunden.

 
Fünfjahresentwicklung operativer Umsatz
 

2002 2003 2004 2005 2006
2,344 4,598 5,355 8,865 11,272

 
96,16 % 16,46 % 65,55 % 27,14 %

Angaben in Mio Euro bzw. Steigerung in % gegenüber Vorjahr

 
4. Ertragsentwicklung
Eine Ertragssteigerung wurde - wie auch im vergangenen Jahr - zugunsten der Expansion zurückgestellt. Bereinigt durch periodenfremde Aufwendungen konnte dennoch eine Ertragssteigerung vor Steuern (EBT) von 26,71 % erreicht werden. Die Aufwendungen für Netzentwicklung und die damit einhergehenden Kosten für Lizenzerwerb konnten ohne Refinanzierung aus dem Cash Flow bestritten werden.
Die Aufwendungen für operative Kosten wie z.B. Fahrzeugflotte, Vertriebskosten etc. stiegen parallel zu den Erlösen.
 
5. Vermögenslage
Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2006 lag die Bilanzsumme mit 19,658 Mio. Euro um 6,961 Mio. Euro oder 54,83 % über dem Wert zum gleichen Stichtag des Vorjahres (12,697 Mio. Euro). Die Verlängerung der Bilanzsumme reflektiert das deutlich gestiegene Geschäftsvolumen im Berichtsjahr, als auch die Abwendung von einer Refinanzierung durch Leasing, hin zu darlehensbasierter Refinanzierung. Die Zunahme ist wesentlich auf die kurzfristigen Vermögenswerte und hier auf das Vermietvermögen zurückzuführen, welches aufgrund der geringen Nutzungsdauer der Vermietfahrzeuge (in der Regel 6 Monate) als "kurzfristiger Vermögenswert Mietfahrzeuge", ausgewiesen wird.
Der starke Anstieg spiegelt die Ausweitung der Vermietflotte zur Darstellung des vergrößerten Geschäftsvolumens und den weiter gestiegenen Durchschnittswert der Fahrzeuge, aufgrund höherwertiger Ausstattungen, wieder. Der Anteil des Vermietvermögens an der Bilanzsumme belief sich auf 79,93 % (2005: 84,85 %). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erreichten 1,606 Mio. Euro, 0,4 Mio. Euro bzw. 33,17 % mehr, als Ende 2005 (1,206 Mio. Euro). Auch dieser Anstieg ist auf das vergrößerte Geschäftsvolumen sowie insbesondere auf Stichtagseffekte zurückzuführen.
 
6. Investitionen
Die gute Nachfrageentwicklung im Berichtsjahr hat zu einer nochmals deutlichen Vergrößerung der Fahrzeugflotte geführt, was einen entsprechenden Anstieg der Investitionen zur Folge hatte.
 
7. Mitarbeiter
Als Dienstleistungsunternehmen legen wir seit jeher einen besonderen Wert auf ausgeprägte Kundenorientierung. Dabei kommt den Mitarbeitern eine zentrale Bedeutung zu. Wer als Kunde auf der Suche nach anspruchsvollen Mobilitätslösungen ist, vergleicht nicht nur die Qualität von Produkten und Service, sondern bewertet auch den direkten Kontakt mit seinen Ansprechpartnern. Oft geben die Kompetenz, das Auftreten und das Engagement der Mitarbeiter den Ausschlag bei der Wahl des Mobilitätspartners. Aus dieser Erkenntnis räumten wir der Personalarbeit strategische Priorität ein. Dies schlägt sich in professionellen und aufwändigen Rekrutierungsverfahren für neue Mitarbeiter ebenso nieder, wie in umfassenden Personalentwicklungsmaßnahmen, attraktiven Anreizsystemen oder einer teamorientierten Unternehmenskultur.

 
C. Risikobericht
 
1. Risikomanagementsystem
In den vergangenen Jahren wurde Zug um Zug ein Risikomanagementsystem installiert, durch das frühzeitig alle Entwicklungen erkannt werden, die zu Verlusten führen oder den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können. Durch ein effizientes Instrumentarium werden Risiken erfasst, bewertet und können somit bewältigt werden. Es bestehen sowohl zentral als auch dezentral in den einzelnen Funktionsbereichen, bis hin zu den einzelnen Vermietstationen, detaillierte und teilweise in langjähriger Praxis bewährte Planungs-, Berichterstattungs- und Frühwarnsysteme, die in ihrer Gesamtheit das Risiko-managementsystem abbilden. Das Risikomanagement wird zentral gesteuert.

 
2. Marktrisiken
Wir sind in den Geschäftsbereichen Autovermietung und Leasing tätig, die den Schwerpunkt ihrer Geschäftstätigkeit jeweils in Deutschland haben und konjunkturabhängig sind. Die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbe-dingungen in Deutschland, ist somit ein wichtiger Einflussfaktor, der durch die Ausgabenbereitschaft von Unternehmen und Privatpersonen, mit Blick auf Mobilitätsdienstleistungen, wesentlich beeinflusst wird. Eine Abschwächung der Gesamtkonjunktur kann somit negative Folgen für die Nachfrage nach Autovermiet- und Leasingprodukten haben.
 
Unverändert ist die Autovermietbranche national wie international durch einen starken Verdrängungswettbewerb geprägt, der in hohem Maße über den Preis ausgetragen wird. Dabei hält der bereits seit Jahren zu verzeichnende Trend zu Gunsten von großen, zumeist international agierenden Anbietern und deren Lizenzpartnern weiter an. Der starke Wettbewerb über den Preis birgt die Gefahr, dass einzelne Marktteilnehmer durch eine bewusst nicht-kostendeckende Preispolitik versuchen, kurzfristig Marktanteile zu gewinnen. Für den Geschäftsbereich Autovermietung, ist wegen des Einflusses auf die Einkaufskonditionen, die Entwicklung der Automobilindustrie von Bedeutung. Wir sind in erheblichem Maße von der Belieferung mit marktgängigen Fahrzeugmodellen abhängig, deren Erwerb zu wettbewerbsfähigen Konditionen und aus Gründen der Kalkulations-sicherheit unter Gewährung von Rückkaufverpflichtungen der Hersteller und Händler erfolgen muss. Diese Faktoren beeinflussen die Einkaufspreise für Fahrzeuge ebenso, wie die zu erzielenden Erlöse beim Verkauf der Fahrzeuge. Für die im Falle einer freien Vermarktung von gebrauchten Autovermietfahrzeugen zu erzielenden Preise ist die Entwicklung des Gebrauchtwagenmarkts in Deutschland wichtig. Dieser Markt ist unverändert angespannt und bietet derzeit nur begrenzte Chancen auf Mehrerlöse aus Fahrzeugverkäufen, die die mit den Lieferanten vereinbarten Rücknahmepreise übersteigen. Für den Erfolg unseres Unternehmens ist eine hohe Auslastung der Vermietflotte, bei gleichzeitiger Verfügbarkeit des Fuhrparks, von großer Bedeutung. Dies bezieht sich nicht nur auf die absolute Größe der Vermietflotte, sondern auch auf Fahrzeugtypen, die den Kundenwünschen entsprechen. Die Nachfrage im Autovermietgeschäft ist zudem von zahlreichen Zufallseinflüssen wie Witterung oder sich kurzfristig ändernden Mobilitätsanforderungen der Kunden abhängig und von daher nur schwer prognostizierbar. Umso wichtiger sind ausgefeilte, verlässliche und in der Praxis erprobte Instrumente zur Steuerung des Fuhrparks.
 

 
3. Risikomanagement
Die Fahrzeugeinkaufsmengen werden auf mehrere Lieferanten verteilt und die Lieferungen der unterjährigen Bedarfsplanung angepasst. Durch flexible Vereinbarungen mit den Autoherstellern können Fahrzeugkontingente in Abhängigkeit von der konkreten Nachfrage in gewissem Umfang zeitlich versetzt abgerufen werden. Das in den vergangenen Jahren stetig verbesserte Yield Management ermöglicht es, den streng auf die Nachfrage abgestimmten Einkauf und die Verfügbarkeit der Fahrzeuge an den einzelnen Vermietstationen effizient zu steuern. Das Yield Management wird, auf Basis der sich vergrößernden historischen Datenmengen über Mietvorgänge, permanent optimiert. Durch die systematische Flotten- und Angebots-steuerung wird eine möglichst hohe Auslastung des Fuhrparks gewährleistet. Um die Risiken beim Verkauf der Fahrzeuge zu minimieren, waren 97% aller im Jahr 2006 eingesteuerten Vermietautos durch feste Rückkaufvereinbarungen (Buy-Back-Vereinbarungen) mit Herstellern oder Händlern abgesichert. Dies bedeutet, dass für diese Fahrzeuge die Rücknahmepreise bereits zum Zeitpunkt der Anschaffung vereinbart worden sind. Somit besteht eine verlässliche Kalkulationsgrundlage für die Entwicklung der Fuhrparkkosten, und das Verwertungsrisiko wird minimiert.

 

 
D. Chancen- und Prognosebericht
 
1. Konjunkturelle Rahmenbedingungen
Die Weltwirtschaft wird sich nach übereinstimmender Ansicht von Konjunkturexperten auch in den Jahren 2007 und 2008 positiv entwickeln und ihren robusten Wachstumskurs fortsetzen. Allerdings wird insgesamt von einer leichten Abschwächung der wirtschaftlichen Dynamik ausgegangen. Als Wachstumsmotoren für die Weltwirtschaft erweisen sich dabei weiterhin die asiatischen Schwellenländer. In der Euro-Zone soll sich die gute Konjunkturentwicklung des Jahres 2006 fortsetzen, jedoch mit nachlassender Dynamik. Die Konjunktur der Euro-Zone könnte dabei auch unter der schwächeren US-Wirtschaft leiden, da der Abschwung in Übersee eine entsprechende Beeinträchtigung der Exportnachfrage in Europa nach sich ziehen kann. Für Deutschland rechnen die Experten nach dem guten Jahr 2006 ebenfalls mit einer konjunkturellen Abschwächung. Allerdings wird kein nachhaltiger Rückschlag für die Wirtschaft erwartet. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer zu Jahresbeginn 2007 werde die Konjunktur nur zeitweilig beeinträchtigen. Auf Basis steigender Beschäftigung und höherer Tarifabschlüsse wird mit einem Anstieg der verfügbaren Einkommen gerechnet. Auch nach Berücksichtigung der Mehrbelastungen der Verbraucher, durch die höhere Mehrwertsteuer, bestehen demnach Chancen für eine weitere Zunahme des privaten Konsums in Deutschland.
Quelle:Institut für Weltwirtschaft (IfW),Kiel, Weltwirtschaft im Winter 2006, 12. Dezember 2006
 
2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen
Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des positiven konjunkturellen Klimas geht die Branche davon aus, dass sich der Wachstumstrend in der Autovermietbranche in Europa in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Datamonitor prognostizierte für den Zeitraum 2004 bis 2009 ein jährliches Wachstum des europäischen Marktes von durchschnittlich 2,7% mit einer stabilen Dynamik. Die erwartete anhaltend robuste Entwicklung der Weltwirtschaft sollte im Jahr 2007 einen positiven Effekt auf die Reisetätigkeit sowohl von Geschäfts- als auch von Privatpersonen haben. Wir rechnen mit einem unverändert intensiven Wettbewerb in der Autovermietung und der Fortsetzung der Branchenkonsolidierung. Von entscheidender Bedeutung wird ein rationales Verhalten der Anbieter, in Bezug auf die Preispolitik, sein. Auch mit Blick auf die teilweise angespannte finanzielle Situation einiger Wettbewerber sehen wir derzeit keine Anzeichen für einen unwirtschaftlichen Preiswettbewerb.  
 
3. Strategische Schwerpunkte
Die Russmann GmbH befindet sich seit dem Jahr 2002 in einer Phase erheblichen operativen Wachstums, verbunden mit teilweise signifikanten Ertragssteigerungen. Strategisches Ziel für die kommenden Jahre ist es, den Kurs profitablen Wachstums zurückhaltend fortzusetzen. Für das Jahr 2007 planen wir jedoch eine erneute Steigerung der operativen Erträge um rd. 25 % oder 3,0 Mio Euro auf rd. 14,2 Mio Euro. Entsprechend erwarten wir eine gleichlaufende Steigerung der Erträge. In den Folgejahren wird der Fokus, bei moderatem Wachstum, auf der Stabilisierung der Erlöse, bei leichter Ertragssteigerung und der Verbesserung der Eigenkapitalausstattung liegen.

 
Aschaffenburg, im Mai 2007 gez. Peter Russmann

Bilanz

Aktiva

31.12.2006
EUR
31.12.2005
EUR
A. Anlagevermögen 16.961.769,57 10.545.689,32
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 794.410,00 142.352,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 20.269,00 22.128,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 774.141,00 120.224,00
II. Sachanlagen 15.914.705,12 10.137.900,57
1. technische Anlagen und Maschinen 11.006,00 2.755,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.903.699,12 10.135.145,57
III. Finanzanlagen 252.654,45 265.436,75
1. Beteiligungen 252.654,45 265.436,75
B. Umlaufvermögen 2.622.214,85 2.128.617,08
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.136.862,87 1.445.844,97
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 88.294,45 5.827,69
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.048.568,42 1.440.017,28
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 29.591,68 191.975,24
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 485.351,98 682.772,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 75.000,00 22.760,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 19.658.984,42 12.697.066,40

Passiva

31.12.2006
EUR
31.12.2005
EUR
A. Eigenkapital 639.730,89 314.289,16
I. gezeichnetes Kapital 450.000,00 225.000,00
II. Gewinnvortrag 89.289,16 -2.920,09
III. Jahresüberschuss 100.441,73 92.209,25
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 225.000,00
C. Rückstellungen 367.837,41 348.306,54
D. Verbindlichkeiten 18.651.416,12 11.809.470,70
I. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.816.280,42 9.662.352,91
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 15.816.280,42 9.662.352,91
II. sonstige Verbindlichkeiten 2.835.135,70 2.147.117,79
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.792.838,20 2.104.820,29
Bilanzsumme, Summe Passiva 19.658.984,42 12.697.066,40

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2006 - 31.12.2006
EUR
1.1.2005 - 31.12.2005
EUR
1. Rohergebnis 11.525.524,26 9.952.228,90
2. Personalaufwand 1.710.674,82 1.208.134,85
a) Löhne und Gehälter 1.404.656,29 973.759,19
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 306.018,53 234.375,66
davon für Altersversorgung 17.768,77 17.791,60
3. Abschreibungen 3.912.704,27 2.572.632,14
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 3.912.704,27 2.572.632,14
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.959.342,31 5.340.650,18
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.041,89 2.174,00
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 12.782,30 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 513.757,90 438.264,57
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 423.304,55 394.721,16
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 64.743,69 73.027,10
10. sonstige Steuern 258.119,13 229.484,81
11. Jahresüberschuss 100.441,73 92.209,25

Ergebnisverwendung

Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung

Protokoll einer Gesellschafterversammlung
 
der Firma Russmann GmbH über die stattgefundene Gesellschafterversammlung am 11.07.2007 in Aschaffenburg, Wermbachstraße 14.

 
Es sind 100% des Stammkapitals der Gesellschaft vertreten. Die Versammlung ist somit beschlussfähig.

 
Die Gesellschafterversammlung hat folgendes beschlossen:

 
1. Der Jahresabschluss zum 31.12.2006, weist einen Jahresüberschuss in Höhe von
€ 100.441,73 aus.

 
Der Jahresabschluss wird hiermit festgestellt.

 
2. Der Jahresüberschuss in Höhe von € 100.441,73 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 
3. Dem Geschäftsführer wird für den Berichtszeitraum Entlastung erteilt. Er wird für die
Zukunft bestätigt.

 
Weitere Beschlüsse werden heute nicht gefasst.

 
Aschaffenburg, den. 11.07.2007

 
 
………………………………
Peter Russmann

Anhang

 
Allgemeine Angaben

 
Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Jahr 2006 wurde nach den gesetzlichen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt.

 
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB
gewählt.

 
Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Größenmerkmale für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden im Vorjahr und im vorliegenden Jahresabschluss überschritten.

  
Form des Jahresabschlusses

 
Die Bilanzgliederung erfolgte gemäß § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung wurde aus Gründen der besseren Einsicht über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus dargestellt.

 
Eine abweichende Form gegenüber dem Vorjahr besteht nicht. Geschäftszweigbedingte Gliederungsänderungen erfolgten nicht. Die Darstellungsstetigkeit wurde nicht durchbrochen. Sonderposten mir Rücklageanteil wurden nicht gebildet.

  
Angaben zu Bilanzierung- und Bewertungsmethoden

 
Soweit keine Einzelangaben im Anhang erfolgen, liegen die gesetzlich vorgeschriebenen darzustellenden Sachverhalte nicht vor.

 
Der Jahresabschluss wurde auf Grundlage des Handelsrechtes aufgestellt. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

 
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

 
Die Mietfahrzeuge wurden zu Anschaffungskosten einschl. Nebenkosten angesetzt. Die Abschreibung erfolgte auf den mit den Lieferanten vereinbarten Buy-Back-Wert pro Fahrzeug

 
Das übrige Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und, soweit nutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

 
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

 
Von der Bewertungsvereinfachung für geringwertige Wirtschaftsgüter wurde Gebrauch gemacht.

 
Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

 
Die Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

 
Das Stammkapital ist zum Nennwert ausgewiesen.

 
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

 
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Bilanzerstellungszeitpunkt bekannt gewordenen ungewissen Verbindlichkeiten. Verluste und Risiken sind in Höhe des Betrages ausgewiesen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist.

 
Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

 
 
Weitere Angaben zur Darstellung und Erläuterung einzelner Positionen

 
Das Sachanlagevermögen wird erläutert mit dem in der Anlage beigefügten Bruttoanlagenspiegel, der entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen erstellt wurde.

 
Angaben zu Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind nicht zu machen,

 
Fristigkeiten und Dazugehörigkeitsvermerke sind alle zu den jeweiligen Positionen der Bilanz und der Gewinn- und der Verlustrechnung angegeben

  
Angaben zum Jahresergebnis
 
Das Jahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 
Sonstige Angaben

 
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

 
Geschäftsführer: Herr Peter A. Rußmann

 
Prokura: Frau Heike Sandkühler

 
Die Gesellschaft ist zu 100 % beteiligt an der FMP Autovermiet GmbH in Erlangen.
Das gezeichnete Kapital der FMP GmbH beträgt 26.075,88 Euro.
Der zuletzt erstellte Jahresabschluss weist einen Jahresfehlbetrag von 67.436,72 Euro und einen Kapitalfehlbetrag von 51.820,20 Euro aus.

 
Die Bezüge des Geschäftsführers werden gem. § 286 Abs. 4 HGB nicht ausgewiesen.

 
Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 105 Mitarbeiter angestellt.

 
Die jährlich zu zahlenden Beträge für Miet- und Leasingverpflichtungen betragen ca. TEuro 150.
Die Dauer der Verpflichtungen liegt idR zwischen drei und fünf Jahren.

 
Es bestehen die branchenüblichen Sicherheiten der Händler und Kreditinstitute an den sämtlich fremdfinanzierten Kraftfahrzeugen.

 
Zusätzliche Angaben zur Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

 
Es sind keine zusätzlichen Angaben zu machen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

 
 
Aschaffenburg,

 

 
Peter Rußmann

 

Anlagespiegel

 


 

 
Anschaffungs- Zugänge
 
Umbuchungen kumulierte Abschreibungen
 
Buchwert Buchwert

 

 
Herstellungs- Abgänge -
 
Abschreibungen Zuschreibungen -
 

 

 

 
kosten
 

 

 

 
vom 01.01.2006
 

 

 

 

 
01.01.2006
 

 

 
31.12.2006 bis 31.12.2006
 
31.12.2006 31.12.2005

 

 
Euro Euro
 
Euro Euro Euro
 
Euro Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
A. Anlagevermögen
 

 

 

 

 

 

 

 

 
I. Immaterielle Vermögens-
gegenstände

 

 

 

 

 

 

 

 

 
1. Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten
und Werten
375.137,42 738.042,00
2.016,61
 
-
 

 
337.021,81 84.125,00
 
774.141,00 120.224,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 27.859,04
 

 

 
7.590,04 1.859,00
 
20.269,00 22.128,00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Immaterielle Vermögens-
gegenstände
402.996,46 738.042,00
2.016,61
 
-
 

 
344.611,85 85.984,00
 
794.410,00 142.352,00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
II. Sachanlagen
 

 

 

 

 

 

 

 

 
1. technische Anlagen und
Maschinen
2.880,00 8.730,00
 

 
604,00 479,00
 
11.006,00 2.755,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
814.703,34 298.024,09
266.262,10
 
-
-
 

 
655.289,33 271.152,52
 
191.176,00 164.205,52
3. Mietfahrzeuge 10.734.426,18 17.294.067,79
10.734.426,18
 
-

 
1.581.544,67 1.581.544,67
 
15.712.523,12 9.970.940,57

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Sachanlagen 11.552.009,52 17.600.821,88
 

 
2.237.438,00 1.853.176,19
 
15.914.705,12 10.137.901,09

 

 

 
11.000.688,28 -
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
III. Finanzanlagen
 

 

 

 

 

 

 

 

 
1. Beteiligungen 265.436,75
 

 

 
12.782,30 12.782,30
 
252.654,45 265.436,75

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Finanzanlagen 265.436,75
 

 

 
12.782,30 12.782,30
 
252.654,45 265.436,75

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Anlagevermögen 12.220.442,73 18.338.863,88
 

 
2.594.832,15 1.951.942,49
 
16.961.769,57 10.545.689,84

 

 

 
11.002.704,89 -
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.1.2006 - 31.12.2006

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 39.887,85 EUR.

1.1.2005 - 31.12.2005

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 165.946,17 EUR.

Außerplanmäßige Abschreibungen beim Anlagevermögen und beim Umlaufvermögen zur Vorwegnahme künftiger Wertschwankungen

1.1.2006 - 31.12.2006

Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen nach § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB betragen 12.782,30 EUR.

1.1.2005 - 31.12.2005

Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen nach § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB betragen 0,00 EUR.

Angabe der Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil innerhalb der "Sonstigen betrieblichen Erträge"

1.1.2006 - 31.12.2006

Die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil innerhalb des Postens "sonstige betriebliche Erträge" betragen 0,00 EUR.

1.1.2005 - 31.12.2005

Die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil innerhalb des Postens "sonstige betriebliche Erträge" betragen 148.298,00 EUR.

Berichtsprüfung

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Russmann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

 
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

 
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

 
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 
Aschaffenburg, 10. Juni 2007

 

 
Jäger
Wirtschaftsprüfer

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