Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 19066
Eingetragen
5.4.2005
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Vliesstoff und nicht-konfektionierten Erzeugnissen darausHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung, die Bearbeitung, die Verarbeitung, die Konfektionierung, die Montage und der Vertrieb sowie der Handel mit Produkten aus Textilien, Kunststoffen, Glas sowie artverwandten Materialien, insbesondere Dekorations- und Geschenkbändern, Schleifen, Kordeln, Netze (auch für den Lebensmittelbereich) sowie Konsumgütern; die Durchführung und Abwicklung von Verpackungs- Co-Packaging- (Re-)Labeling-, Prüf- und Sortiertätigkeiten sowie der damit verbundenen Dienstleistungen in Lohnarbeit für Dritte, insbesondere für die Lebensmittel- und Konsumgüterindustrie; die Temporäre Lagerung und Fulfillment-Dienstleistungen inklusive Lagerhaltung, Kommissionierung, Konfektionierung und Versandabwicklung fremder Waren sowie alle sonstigen geschäftlichen Tätigkeiten, die hiermit in Zusammenhang stehen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Kevin Dieter Maar
seit 4.1.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
25.00%
Sabine Gisela Maar
25.00%
25.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

DML GmbH
Germany
100.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sopp Industrie GmbH

Remscheid

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1 Grundlagen und Geschäftsmodells

1.1 Organisatorische Struktur der Gesellschaft

Die Sopp Industrie GmbH wurde am 21.12.2004 gegründet und hat ihren Sitz in Remscheid.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert.

Geschäftsführer der Gesellschaft sind unverändert Herr Michael Gerke und Herr Kevin Maar.

1.2 Produkte

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Sopp Industrie GmbH liegt im Handel/Herstellung mit Dekorations- und Geschenkbändern sowie mit fertig konfektionierten Schleifen für industrielle Abnehmer.

1.3 Beschaffung

Die verkauften Produkte werden überwiegend von unserer Produktionsgesellschaft in Polen bezogen.

Unsere seit Jahren bestehende DQS Zertifizierung wurde bereits im Jahre 2019 durch ein global anerkanntes FSSC 22000 Zertifikat abgelöst. Hierdurch wird ein Nachweis für ein implementiertes Managementsystem für Lebensmittelsicherheit erreicht, welches unsere höchsten Qualitätsansprüche darlegt. Dies wird ergänzt durch das OEKO TEX STANDARD 100 Zertifikat. Dieses international anerkannte Gütesiegel garantiert, dass unsere Produkte frei von schädlichen Chemikalien und Substanzen sind.

1.4 Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Social Compliance

Nachhaltigkeit bedeutet für uns unsere gesellschaftliche Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt wahrzunehmen. Dies ist selbstverständlich Teil unserer Unternehmenspolitik. Wir gehen verantwortungsbewusst mit allen Ressourcen um und streben eine nachhaltige, ökologische und soziale Tätigkeit an. Seit Februar 2022 gibt es bei uns eine "Leitlinie für nachhaltiges Handeln am Arbeitsplatz", mit der wir mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen fördern wollen.

Im Bereich Ökologie verwenden wir alternativ zu den herkömmlichen Materialien auch biologisch abbaubare Fasern aus TENCEL. Des Weiteren sind wir bestrebt, unsere Prozesse in der Art zu optimieren, dass unnötiger Co2 Austausch vermieden werden soll. Bis 2027 soll hier eine Co2 Neutralität erreicht werden. Dies muss dabei im Einklang mit einer wirtschaftlichen Beschaffungspolitik stehen.

Ferner bieten wir unseren Kunden zunehmend Möglichkeiten an, unsere Produkte aus anderen biologisch abbaubaren Rohstoffen oder bereits recyceltem Material zu produzieren.

Seit Juni 2019 ist an unserem Hauptstandort in Remscheid unsere Solaranlage in Betrieb, so dass wir versuchen, unseren Stromverbrauch weitgehend aus regenerativen Energien zu speisen. Im Jahr 2023 konnten wir durch die Nutzung der Anlage 34.328 kWh an Strom produzieren. An unseren Produktionsstandorten wurden bereits Anlagen in Betrieb genommen. Darüber hinaus sind weitere Anlagen in Planung.

Im Bereich der sogenannten Social Compliance, die wir als einen wichtigen Faktor im Umgang mit Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden sehen, entwickeln wir uns ebenfalls stetig weiter und sind seit 2017 Mitglied in der amfori BSCI Initiative.

Darüber hinaus haben wir uns dem Grünen Punkt angeschlossen und kommen unserer Abgabeverpflichtung für von uns in Umlauf gebrachte Verpackungsmaterialien konsequent nach.

1.5 Zweigniederlassungen

Wesentliche Standorte sind unsere Produktion in Polen und Sri Lanka, unser Lager- und Logistikzentrum in Remscheid-Lennep sowie unsere Verwaltung in Remscheid-Lüttringhausen.

Darüber hinaus werden keine Zweigniederlassungen von der Gesellschaft unterhalten.

1.6 Ziele und Strategien

Die Strategie der Sopp Industrie GmbH bezieht sich auf:

- Ausbau der Marktanteile im In- und Ausland,

- stetige Prozessoptimierung als leistungsstarker Partner für industrielle Abnehmer.

Die gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Anforderungsprofilen im Projektgeschäft mit unseren Industriekunden ermöglichen eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung.

Die Konkurrenzfähigkeit unserer Leistungen stellen wir durch stetige Prozessoptimierung sicher.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nachdem Krisenjahre seit 2020 zur Normalität geworden sind, hat sich das Jahr 2023 in weiten Teilen noch vergleichbar normal gezeigt - wenn man berücksichtigt, dass Krisen eben mittlerweile zur Normalität werden. Der anhaltende Konflikt zwischen der Ukraine und Russland, die neu hinzugekommene Eskalation der Gewalt im Nahen Osten, Fachkräftemangel, steigende Preise und damit verbunden zunehmende Unzufriedenheit der Bürger - um nur einige Faktoren zu nennen. Als einzige der großen Wirtschaftsnationen hatte Deutschland 2023 ein negatives Wachstum - und die Aussichten für die kommenden Jahre sind aktuell nicht positiv. Zudem macht eine scheinbar hilflose Regierung mit wenig bis keinem finanziellen Spielraum nicht den Eindruck, dass die Probleme sinnvoll gelöst werden können.

Die deutsche Wirtschaft - gemessen am BIP (preisbereinigt) - ist in 2023 um etwa 0,2 % geschrumpft. Dies ist insbesondere insofern beachtlich, da nahezu alle anderen Wirtschaftsnationen Wachstumsraten aufweisen.

Die Kategorisierung einer klaren Branchenzugehörigkeit in unserem Bereich ist primär anhand unserer Kundenbedürfnisse ausgerichtet, da wir im weitesten Sinne Verpackungslösungen - mit dem Schwerpunkt von Bändern und Schleifen - anbieten. Die Branchentrends im Bereich Verpackungen liegen insbesondere in den Themen "international, grün und innovativ", Wachstumschancen werden insbesondere in Schwellenländern gesehen. Zudem zeichnet sich der Markt durch eine gewisse Krisenfestigkeit aus, was sich auch trotz teilweise gedämpfter Entwicklungen und Unsicherheiten im Gesamtmarkt in einem stabilen Geschäft widerspiegelt.

Ein wichtiger Faktor in unserer Branche stellt das Thema Verpackungen dar und damit auch gleichzeitig der Bereich der Abfallentsorgung. Nicht zuletzt durch das zu Jahresbeginn 2019 in Kraft getretene Verpackungsgesetz sowie das Thema Klimawandel, sind die Themen Nachhaltigkeit, Abfall und Abfallvermeidung in 2023 erneut deutlich stärker in den Fokus geraten.

2.2 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

In 2023 war die Entwicklung der Sopp Industrie GmbH trotz aller äußeren Umstände positiv. Über das ganze Jahr gesehen konnten hier Zuwächse verzeichnet werden, die allerdings primär preisgetrieben waren, während die verkauften Mengen leicht rückläufig waren. Die Größenordnung der Projektgeschäfte lag leicht unter dem Niveau des Vorjahres.

2.2.1 Ertragslage

Das Rohergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen (+1,7%). Die Absatzmengen sind dabei im Vergleich zum Vorjahr leicht verringert, allerdings konnten Preiserhöhungen durchgesetzt werden.

Der Inlandsanteil Gesamtumsatz betrug im Geschäftsjahr 50%, der Auslandsanteil 50 %. Dies ist ein vergleichbares Niveau wie im Vorjahr.

Die Auftragslage im Berichtsjahr war durchgängig als gut zu bezeichnen.

Unsere Beschaffungs- und Vorratspolitik war darauf ausgerichtet, die zur Fertigung erforderlichen Einsatzstoffe mit geringst möglichen Beschaffungs-, Lager- und Fehlmengenkosten zum Bedarfszeitpunkt termingerecht bereitzustellen und somit rechtzeitig einzukaufen, wobei wir weiterhin auf eine erhöhe Bevorratung - insbesondere außerhalb der Saisonzeiten gesetzt haben, um unsere Kapazitäten über das Jahr zu glätten.

Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Die individuelle Vereinbarung mit den jeweiligen Mitarbeitern ermöglicht eine flexible Anpassung an die Bedürfnisse des Unternehmens.

Das negative Finanzergebnis liegt leicht unter dem Niveau des Vorjahres.

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) sank leicht um rund 2,4%, was im Wesentlichen auf gestiegene Personalkosten zurückzuführen ist.

Das gesteckte Umsatzziel für 2023 konnte trotz allem erfüllt werden.

2.2.2 Vermögenslage

Die Bilanzsumme von Sopp Industrie GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf T€ 13.889. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr (T€ 13.368) um 3,9% erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf einen stichtagsbedingt erhöhten Bestand an Flüssigen Mitteln bei gleichzeitig geringerem Umlaufvermögen zurückzuführen.

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 40,0% (Vorjahr: 43,1%) gekennzeichnet und liegt über dem Vorjahresniveau. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund des guten Jahresergebnisses gestiegen und beträgt nunmehr 71,5 % (Vorjahr: 68,7%). Das längerfristig gebundene Vermögen ist somit weiterhin gut durch unser Eigenkapital gedeckt.

2.2.3 Finanzlage

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr stabil.

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Im Berichtsjahr wurden die anfallenden finanziellen Verpflichtungen stets - in der Regel unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch schnelle Zahlung erfüllt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten einerseits weiter zurückgeführt werden.

Kurzfristige Fremdmittel wurden zur Finanzierung der laufenden Betriebsaufwendungen eingesetzt. Es bestehen nicht ausgenutzte Kreditlinien bei zwei Banken.

Die Instandhaltungs- und Modernisierungsaufwendungen konnten im Berichtsjahr durch die laufenden Zahlungszuflüsse finanziert werden.

Die Forderungen wurden mittels einer Kreditausfallversicherung abgesichert - wesentliche Ausfälle im Forderungsbestand sind aber nicht zu verzeichnen.

2.2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die interne Steuerung erfolgt anhand der EBITDA Größe - d.h. dem Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen. Dieses lag in 2023 bei T€ 2.604 gegenüber T€ 2.655 in 2022.

Der Cash Flow - ein weiteres Steuerungsmaß der Gesellschaft - war in 2023 insgesamt positiv, im Wesentlichen begründet durch einen guten operativen Cash Flow, dem ein negativer Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit gegenübersteht.

2.3 Mitarbeiterbelange

Zum Jahresende gehörten 51 Mitarbeiter (inklusive Geschäftsführer und Aushilfen) zur Belegschaft der Sopp Industrie GmbH. Für das Jahr 2024 rechnen wir mit keiner wesentlichen Veränderung.

Das Unternehmen ist nicht Mitglied in einem Tarifverband, die Entlohnung sowie arbeitsrechtliche Regelungen für die Mitarbeiter/-innen sind in Einzelverträgen geregelt.

Im Jahr 2018 konnten wir unseren Mitarbeitern eine neue - zusätzliche - Form der Altersvorsorge anbieten, die von einer Vielzahl der Mitarbeiter angenommen wurde.

Im Jahr 2021 haben wir weitere Initiativen und Schulungen im Bereich der Mitarbeiterzufriedenheit in Zusammenarbeit mit einem externen Dienstleister gestartet und in 2023 weiter intensiviert. Für 2024 sind diverse Schulungen für die Mitarbeiter geplant.

3 Prognose, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognose

Wie in den vergangenen Jahren sind Prognosen immer schwieriger geworden und werden in einer immer schneller werdenden Geschwindigkeit überholt. Verlässliche Prognosen für das Jahr 2024 und darüber hinaus sind kaum möglich.

Zwar zeigt sich unser Geschäft als äußerst krisenrobust - nichtsdestotrotz sind wir zwangsläufig von steigenden Preisen betroffen, die wir ebenfalls sukzessive an die Kunden weitergeben müssen.

Für das Jahr 2024 wird insgesamt mit einem konstanten Geschäftsverlauf gerechnet, wie in 2023 - wobei es dennoch unser Ziel sein wird, das hohe Umsatzniveau des abgelaufenen Jahres zu erzielen. Dennoch erwarten wir einen leichten Rückgang des EBITDA gegenüber 2023.

Trotz Annahme einer insgesamt stabilen Geschäftsentwicklung auch für das Geschäftsjahr 2024 muss man das konjunkturelle Umfeld immer wieder überprüfen. Auch aufgrund möglicher politischer Entscheidungen und den Unsicherheiten im europäischen Raum ist eine mittelfristige Einschätzung eher nicht möglich.

Es musste berücksichtigt werden, dass der Markt teilweise und vor allen Dingen bei größeren Projekten unter stärkeren Preisdruck geraten ist und damit gegebenenfalls Umsätze und auch Margen nachgeben könnten. Ferner wird es interessant für uns zu sehen sein, wie die Branche auf das Verpackungs- und Abfallthema reagiert.

3.2 Chancenbericht

Die Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen bei der Sopp Industrie insbesondere in einer wachsenden Konjunktur unterstützt durch die Erschließung neuer Absatzmärkte sowohl mit dem bestehenden Produktportfolio als auch mit neuen innovativen Produkten. Durch die hohe Produktqualität kann die Sopp Industrie dabei ihren Kunden ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis bieten.

Des Weiteren sehen wir Chancen in der weiteren Optimierung unserer Beschaffungskette und suchen ständig nach neuen Potentialen, um unser Geschäft in puncto Lieferzeit und Qualität zu verbessern.

Die stabile finanzielle Situation der Sopp Industrie macht die Gesellschaft indes weniger anfällig für konjunkturelle Rückschläge.

3.3 Risikobericht

3.3.1 Risikomanagementsystem

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

Das Risikomanagementsystem wird kontinuierlich verbessert, um den aktuellen Anforderungen entsprechen zu können. Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren viele Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden.

Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell aber nicht zu erkennen.

Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem.

3.3.2 Risiken

Im Folgenden sind die Sachverhalte, die die Gesellschaft als größte Risiken für die Ergebnisentwicklung der kommenden Jahre sieht, aufgelistet.

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Die unmittelbaren Folgen wie steigende Rohstoffpreise und Verknappungen in der Versorgung sind in allen Bereichen zu spüren. Abhängig von der Länge des russischen Angriffs auf die Ukraine können diese Auswirkungen auch die Gesellschaft stark belasten.

Das Risiko wird als hoch eingeschätzt. Das Ausmaß ist derzeit aufgrund der rasanten Entwicklung und dem damit verbundenen hohen Grad an Unsicherheit nicht verlässlich abzuschätzen.

Branchenspezifische Risiken

Sollte sich die Konjunktur abschwächen, kann dies stets die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und somit die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus könnten für uns erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Ferner könnte ein Umdenken im Verpackungsmarkt hin zu immer weiter abfallvermeidenderen Strategien unserer Kunden unsere Verkaufsposition schwächen. Hier sind insbesondere Gesetzesinitiativen auf EU Ebene zu nennen (Packaging & Packaging Waste Regulation (PPWR)), wonach immer weitere Vorgaben zu Abfallvermeidung bzw. Recycling auf die Verpackungsbranche zu kommen. Diesem Risiko begegnen wir mit kontinuierlichen Forschungen hinsichtlich nachhaltiger Produktionsmöglichkeiten sowie recyclefähigen Produkten.

Ertrags-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Ertragsrisiken bestehen vornehmlich durch die Wettbewerbssituation gegenüber Anbietern aus Fernost. Preisänderungsrisiken können daher grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

Gegen Forderungsausfälle ist die Gesellschaft ausreichend versichert.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar, wenngleich die gestiegenen Zinsen die Finanzierungskosten deutlich erhöhen werden.

Aus der internationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten resultieren Lieferungs- und Zahlungsströme unterschiedlicher Währungen. Somit ist das Unternehmen Wechselkursrisiken ausgesetzt. Wechselkursrisiken werden durch marktübliche Devisentermingeschäfte abgesichert.

Weitere wesentliche Risiken

Weitere wesentliche sowie bestandsgefährdende, wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar.

3.3.3 Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen - wenn möglich unter Ausnutzung von Skonto - gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik, gegen Fremdwährungsschwankungen wurden handelsübliche Devisentermingeschäfte abgeschlossen.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement sowie eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

4 Gesamtaussage

Insgesamt sehen wir die Gesellschaft vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und Ertragskraft als gut gerüstet für die Bewältigung der genannten Risiken. Die "Krisenjahre" seit 2020 haben wir stabil überstanden. Durch den soliden Auftragseingang seitens unserer Abnehmer sind wir verhalten optimistisch auch in 2024 - trotz aller Widrigkeiten - ein gutes Geschäftsjahr, wenn auch auf etwas geringerem Niveau zu erleben.

 

Remscheid, 24. Mai 2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.559.357,11 5.764.158,44
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.597,00 25.276,00
II. Sachanlagen 1.034.973,73 991.316,31
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 83.906,00 26.004,00
2. technische Anlagen und Maschinen 590.334,31 676.649,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 302.180,00 230.358,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 58.553,42 58.304,81
III. Finanzanlagen 4.513.786,38 4.747.566,13
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.065.577,98 1.065.577,98
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.477.777,76 1.794.444,44
3. Beteiligungen 1.492.630,30 1.342.630,30
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 445.000,00 501.000,00
5. Sonstige Finanzanlagen 32.800,34 43.913,41
B. Umlaufvermögen 8.189.951,91 7.492.121,61
I. Vorräte 4.699.576,16 4.927.816,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.749.769,77 2.111.431,10
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 847.540,43 776.237,79
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 19.998,68
3. sonstige Vermögensgegenstände 882.230,66 1.335.193,31
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 89.465,03 88.777,26
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.740.605,98 452.873,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 140.007,23 111.415,51
Summe Aktiva 13.889.316,25 13.367.695,56

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.926.395,06 9.184.971,83
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Bilanzgewinn 9.826.395,06 9.084.971,83
B. Rückstellungen 1.114.598,46 1.202.811,12
C. Verbindlichkeiten 2.848.322,73 2.979.912,61
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.067.227,76 2.573.374,44
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 612.796,68 506.146,68
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.454.431,08 2.067.227,76
2. sonstige Verbindlichkeiten 781.094,97 406.538,17
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 781.094,97 406.538,17
Summe Passiva 13.889.316,25 13.367.695,56

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.393.785,61 8.244.544,37
2. Personalaufwand 2.694.104,87 2.521.920,13
a) Löhne und Gehälter 2.307.611,32 2.156.446,19
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 386.493,55 365.473,94
davon für Altersversorgung 3.518,77 3.408,00
3. Abschreibungen 273.449,07 266.876,98
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 273.449,07 266.876,98
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.095.404,70 3.067.280,82
5. Erträge aus Beteiligungen 102.244,00 77.657,44
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 36.161,66 38.872,71
davon aus verbundenen Unternehmen 23.901,26 23.872,49
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.469,02 897,78
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 68.715,56 50.145,76
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 769.891,86 796.188,88
10. Ergebnis nach Steuern 1.643.094,23 1.659.559,73
11. sonstige Steuern 1.671,00 1.967,00
12. Jahresüberschuss 1.641.423,23 1.657.592,73
13. Ausschüttung 900.000,00 850.000,00
14. Bilanzgewinn 741.423,23 807.592,73

Anhang

1 Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Sopp Industrie GmbH mit Sitz in Remscheid, (eingetragen beim AG Wuppertal HRB 19066) wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) und unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

2 Angaben zu Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen linear über die erwartete Nutzungsdauer vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Dabei wurden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten aktiviert.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten sowohl das aktuelle, als auch vorherige Geschäftsjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und alle erkennbaren Risiken wurden berücksichtigt. Diese wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten für Geschäftsunterlagen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Archivierungskosten wurde eine durchschnittliche Restaufbewahrungsdauer von 5,5 Jahren und voraussichtliche Preis- bzw. Kostensteigerungen von 2 % p.a. zugrunde gelegt. Der Teil der Rückstellungen, welcher auf Ausgaben entfällt, die nach Ablauf des dem Abschlussstichtag folgenden Geschäftsjahres anfallen, wird mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr, die ursprünglich auf fremde Währungen lauten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet (§ 256a HGB).

Langfristige Fremdwährungsforderungen bestehen in den Finanzanlagen und werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip).

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten bestehen nicht.

Gegen den Verlust aus Währungsgeschäften wurden folgende Sicherungsmaßnahmen getroffen:

Es wurden zur Absicherung zukünftiger Wareneinkäufe in polnischen Zloty (mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen) Währungsoptionen abgeschlossen, so dass über die Laufzeit (März 2024) nicht zu einem schlechteren Kurs als 4,535 Zloty pro € gekauft werden muss. Die Bilanzierung erfolgt als Bewertungseinheiten i.S.d. § 254 HGB, da die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Zur bilanziellen Abbildung der wirksamen Teile der gebildeten Bewertungseinheiten wird die sog. Einfrierungsmethode angewendet.

Es wurden zur Absicherung zukünftiger Wareneinkäufe in USD (mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen) Währungsoptionen abgeschlossen, so dass über die Laufzeit (April 2024) nicht zu einem schlechteren Kurs als 1,09 USD pro € gekauft werden muss. Die Bilanzierung erfolgt als Bewertungseinheiten i.S.d. § 254 HGB, da die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Zur bilanziellen Abbildung der wirksamen Teile der gebildeten Bewertungseinheiten wird die sog. Einfrierungsmethode angewendet.

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handels- und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden aktiven latenten Steuern aus Unterschieden in den Rückstellungen werden entsprechend dem Wahlrecht nach § 274 Abs 1 HGB nicht angesetzt. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragssteuersatz liegt bei 32,975 %. Hierbei beträgt der Gewerbesteuer Hebesatz 490 %.

3 Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist im Anschluss dargestellt.

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden keine Beträge größeren Umfangs erfasst, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Beträge mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von T€ 89 (Vorjahr T€ 89).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

3.3 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personalkosten (Tantiemen, Sonderzahlungen, Resturlaub), für die Jahresabschlusserstellung und -prüfung, Gewährleistung, Gutschriften, sowie aus Aufwendungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen zusammen.

3.4 Verbindlichkeiten

Bilanzwert Restlaufzeit
Stand 31.12.2023 (31.12.2022)
bis zu einem Jahr Stand 31.12.2023 (31.12.2022)
über einem bis fünf Jahre Stand 31.12.2023 (31.12.2022)
mehr als fünf Jahre Stand 31.12.2023 (31.12.2022)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.067.227,76 612.796,68 1.454.431,08 0,00
(2.573.374,44) (506.146,68) (2.067.227,76) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 200.969,70 200.969,70 0,00 0,00
(200.495,87) (200.495,87) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 580.125,27 580.125,27 0,00 0,00
(206.042,30) (206.042,30) (0,00) (0,00)
Summe 2.848.322,73 1.393.891,65 1.454.431,08 0,00
(2.979.912,61) (912.684,85) (2.067.227,76) (0,00)

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte.

Im Rahmen der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurde eine Globalzession aller Forderungen vereinbart.

In den Verbindlichkeiten sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen.

4 Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden im In- und Ausland erzielt. Die Angaben zur Aufgliederung unterbleiben gem. § 286 Abs. 2 HGB.

4.2 Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 13.689,12 € (2022: 1.259,47 €) enthalten.

4.3 Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Verluste aus Währungsumrechnungen in Höhe von 2.283,66 € (2022: 20.175,78 €) enthalten.

5 Ergänzende Angaben

5.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Bis zu einem Jahr
Zwischen einem und fünf Jahren
Mehr als 5 Jahre
Mietverträge 321.000,00 694.200,00 67.500,00
Leasingverträge 36.554,00 24.913,00 0,00
357.554,00 719.113,00 67.500,00

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt 1.144 T€.

Ansonsten bestehen keine nennenswerten sonstigen Verpflichtungen.

5.2 Sonstige Haftungsverhältnisse

Es besteht ein Gruppenfinanzierungsvertrag mit der Unicredit Bank AG nachdem die gewährte Kontokorrentlinie durch jede der Konzerngesellschaften ausgenutzt werden dann (sogenannte Verbundrahmenlinie). Hieraus haftet die Gesellschaft für Beträge der Tochtergesellschaften. Zum 31. Dezember 2023 besteht hieraus eine mögliche Inanspruchnahme für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von 3.826 T€. Das Risiko für eine Inanspruchnahme erachten wir als gering.

Zu Gunsten unserer Tochtergesellschaft wurden Höchstbetragsbürgschaften in Höhe von 560 T€ eingegangen. Das Risiko für eine Inanspruchnahme erachten wir als gering, da die Tochtergesellschaften ihren Verpflichtungen jederzeit nachgekommen sind.

5.3 Anzahl der Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 42 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 36).

5.4 Aufstellung des Anteilbesitzes

Name Beteiligung EK
in T€

in T€
Stichtag
Sopp Polska Sp.z o.o, Kamienna Góra/Polen 100 % 428 52 31.12.2022
Sopp Packaging Sp.z o.o, Kamienna Góra/Polen 100 % 267 57 31.12.2022
Sopp Industries Lanka (Pvt) Ltd, Colombo/Sri Lanka 49 % 151 7 31.03.2023
Bandfabrik Breitenbach AG, Breitenbach/Schweiz 50 % 507 299 31.12.2022
Blisterzentrum Berlin-Potsdam GmbH, Kleinmachnow 50 % 111 22 31.12.2022

5.5 Geschäftsleitung

Während des Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Michael Gerke, Kaufmann, Wermelskirchen

Kevin Maar, Supply Chain Manager, Wuppertal

Die Angabe der Bezüge der Mitglieder der Unternehmensorgane (Geschäftsführer) unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB.

5.6 Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsleitung schlägt vor den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.641 nach einer Ausschüttung von T€ 900 auf neue Rechnung vorzutragen.

5.7 Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

Historische Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 354.015,80 0,00 0,00 0,00 354.015,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.031.319,78 47.522,29 0,00 16.800,00 1.095.642,07
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.987.127,63 64.422,98 0,00 0,00 3.051.550,61
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 750.946,75 173.441,61 112.613,91 0,00 811.774,45
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 58.304,81 17.048,61 0,00 -16.800,00 58.553,42
4.827.698,97 302.435,49 112.613,91 0,00 5.017.520,55
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.065.577,98 0,00 0,00 0,00 1.065.577,98
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.794.444,44 0,00 316.666,68 0,00 1.477.777,76
3. Beteiligungen 1.342.630,30 150.000,00 0,00 0,00 1.492.630,30
4. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 501.000,00 0,00 56.000,00 0,00 445.000,00
5. Sonstige Ausleihungen 43.913,41 0,00 11.113,07 0,00 32.800,34
4.747.566,13 150.000,00 383.779,75 0,00 4.513.786,38
9.929.280,90 452.435,49 496.393,66 0,00 9.885.322,73
Kumulierte Abschreibungen Restbuchwerte
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 328.739,80 14.679,00 0,00 343.418,80 10.597,00 25.276,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.005.315,78 6.420,29 0,00 1.011.736,07 83.906,00 26.004,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.310.478,13 150.738,17 0,00 2.461.216,30 590.334,31 676.649,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 520.588,75 101.611,61 112.605,91 509.594,45 302.180,00 230.358,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 58.553,42 58.304,81
3.836.382,66 258.770,07 112.605,91 3.982.546,82 1.034.973,73 991.316,31
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 1.065.577,98 1.065.577,98
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 1.477.777,76 1.794.444,44
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 1.492.630,30 1.342.630,30
4. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 445.000,00 501.000,00
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 32.800,34 43.913,41
0,00 0,00 0,00 0,00 4.513.786,38 4.747.566,13
4.165.122,46 273.449,07 112.605,91 4.325.965,62 5.559.357,11 5.764.158,44

 

Remscheid, 24. Mai 2024

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Michael Gerke

gez. Kevin Maar

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 30.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Sopp Industrie GmbH, Remscheid

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sopp Industrie GmbH, Remscheid, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sopp Industrie GmbH, Remscheid, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kiel, 28. Juni 2024

Kloppe & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. André Schäfer, Wirtschaftsprüfer

gez. Eric Zimmermann, Wirtschaftsprüfer

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