Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Fritz Trost GmbH & Co.KG.Liquidiert
70327 Stuttgart, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fritz Trost GmbH & Co. KGStuttgartJahresabschluss zum 31. Dezember 2007Bilanz zum 31. Dezember 2007AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung 2007
Anhang für das Geschäftsjahr 20071. VorbemerkungenDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und den Bestimmungen des Gesellschaftervertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften. Die Gewinn-und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren grundsätzlich die nachfolgenden Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Soweit steuerlich zulässig, wird für bewegliche Anlagegüter die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Handelswaren wurden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit den Teilwerten gemäß § 6a EStG unter Verwendung der "Sterbetafeln 2005 G" von Prof. Heubeck und einem Rechnungszinsfuß von 6 % bewertet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben mit einem Betrag von TEUR 164 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalverpflichtungen, Garantieleistungen, Retouren und Nachlässe, Altersteilzeit sowie für Jubiläumsverpflichtungen vorgenommen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben ausschließlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Als Haftungsverhältnis ist eine gesamtschuldnerische Bürgschaft für Bankkredite von TEUR 54.394 zu nennen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen über die vertraglich vereinbarten Laufzeiten bestehen aufgrund von Fahrzeugleasing in Höhe von TEUR 40 sowie aufgrund von Grundstücksmietverträgen in Höhe von TEUR 75. 4. Erläuterungen zur Gewinn-und VerlustrechnungAußerordentliche Erträge Die außerordentlichen Erträge in Höhe von TEUR 135 resultieren aus dem Verkauf des Geschäftsbereichs Sonderreparaturen. Sonstige AngabenGeschäftsführung Die Geschäftsführung der Gesellschaft wird ausgeübt von der Fritz Trost Beteiligungsgesellschaft mbH, Stuttgart, vertreten durch deren Geschäftsführer:
Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 34. Teilzeitkräfte und Beschäftigte in Altersteilzeit werden als halbe Kräfte dargestellt. Persönlich haftende Gesellschafterin Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Fritz Trost Beteiligungsgesellschaft mbH, Stuttgart, mit einem gezeichneten Kapital von TEUR 26.
Stuttgart, 29. Februar 2008 Die Geschäftsführung Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Tätigkeit der Gesellschaft umfasst die Geschäftsbereiche "Handel mit KFZ-Ersatzteilen" sowie "Werkstatt und Kundendienst". Die Gesellschaft ist eng in die Trost-Gruppe eingebunden und nutzt im Handelsgeschäft die Strukturen der Eugen Trost GmbH & Co. KG. Darüber hinaus werden Funktionen wie Personal- und Rechnungswesen sowie EDV als Dienstleistungen von der Trost GmbH Zentralverwaltung bezogen. Vermögens-, Finanz-und Ertragslage Das Geschäftsjahr 2007 der Fritz Trost GmbH & Co. KG war geprägt vom Verkauf des Bereichs Sonderreparaturen, dem Schwerpunkt des Werkstattgeschäfts. Damit wurde die Instandsetzung von Bundeswehraggregaten aufgegeben und der Fokus auf das Kerngeschäft der Gesellschaft, der Funktion als Bosch-Vertragsgroßhändler und damit auf das Handelsgeschäft gelegt. Aufgrund der fehlenden Umsätze aus diesem Teilbereich konnte der Vorjahresumsatz nicht erreicht werden. Umsatzerlöse der Fritz Trost GmbH & Co. KG
Im Geschäftsjahr 2007 gingen die Umsatzerlöse insgesamt um TEUR 2.240 bzw. 16% auf TEUR 11.738 zurück. Den veränderten Marktbedingungen wurde durch ein aktives Kostenmanagement sowie eine Anpassung der personellen Kapazitäten Rechnung getragen. Dadurch konnte der Personalaufwand um TEUR 348 oder gut 14% reduziert werden. Ebenso ist es der Gesellschaft gelungen, den sonstigen betrieblichen Aufwand um TEUR 578 bzw. rund 23% zu senken. Insgesamt konnte die Gesellschaft sich gegenüber dem Vorjahresergebnis etwas verbessern und erzielte ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 195. Für das aktuelle Geschäftsjahr erwarten wir wiederum eine moderate Steigerung des Ergebnisses. Entwicklung von Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und des Jahresüberschusses
Durch den Verkauf des Bereichs Sonderreparaturen wurden die kompletten Vorräte im Wert von TEUR 523 veräußert. Des weiteren verringerte sich die Betriebs- und Geschäftsausstattung um TEUR 60 bzw. 54%. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Jahres 2007 den Gesellschafterkonten gutzuschreiben. Damit verbleibt wie im Vorjahr ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 1.247. Aufgrund einer konstanten Bilanzsumme ergibt sich für das abgelaufene Geschäftsjahr eine gleichbleibende Eigenkapitalquote von etwa 25,2%. Eigenkapitalquote der Fritz Trost GmbH & Co. KG
Diese Eigenkapitalausstattung angemessen. Risikobericht halten wir für die Fritz Trost GmbH & Co. KG für angemessen. Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung der gesamten Trost-Gruppe und vor dem Hintergrund unserer Planungen bestehen für die Fritz Trost GmbH & Co. KG zur Zeit keine bestandsgefährdenden Risiken oder Risiken, die sich auf die Vermögens-, Finanz oder Ertragslage zukünftig wesentlich auswirken könnten. Chancen liegen insbesondere in der durch den Verkauf des Geschäftsbereichs Sonderreparaturen erfolgten Konzentration auf den Kernbereich Bosch-Großhandel. Prognosebericht Aufgrund der anhaltenden guten wirtschaftlichen Lage im aktuellen Geschäftsjahr 2008 erwarten wir einen Jahresüberschuss leicht über Vorjahresniveau. Im Geschäftsjahr 2009 dürfte dieser Trend anhalten.
Stuttgart, im März 2008 Die Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERKNach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss der Fritz Trost GmbH & Co. KG, Stuttgart, zum 31. Dezember 2007 sowie dem als Anlage 4 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Fritz Trost GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung wurden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Stuttgart, den 28. März 2008 Dr.
Vaih & Partner
Dr. Steisslinger, Wirtschaftsprüfer Zeitzschel, Wirtschaftsprüfer |
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