Fritz Trost GmbH & Co.KG.Liquidiert

70327 Stuttgart, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRA 11012
Eingetragen
19.5.1985

Historie

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Gesellschafter

2 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

Persönlich haftender Gesellschafter
Kommanditist
Germany
300.000 €

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fritz Trost GmbH & Co. KG

Stuttgart

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007

Bilanz zum 31. Dezember 2007

AKTIVA

  EUR EUR Vorjahr
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Software   560,00 1
II. Sachanlagen      
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   16.307,00 111
III. Finanzanlagen      
Anteile an verbundenen Unternehmen   35.000,00 0
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte   0,00 523
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 901.712,00   1.448
2. Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen 3.683.323,78   2.796
3. Sonstige Vermögensgegenstände 315.137,46   70
    4.900.173,24 4.314
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   0,00 4
    4.952.040,24 4.953
PASSIVA      
  EUR EUR Vorjahr
TEUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Kapitalanteile      
1. Komplementärin 5.112,92   5
2. Kommanditisten 255.645,94   256
    260.758,86 261
II. Rücklage   986.069,97 986
B. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Pensionsrückstellungen 1.511.749,00   1.615
2. Steuerrückstellungen 33.688,00   21
3. Sonstige Rückstellungen 345.641,00   330
    1.891.078,00 1.966
C. VERBINDLICHKEITEN      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 263.918,98   286
2. Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen 12.654,15   33
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.450.173,76   1.142
4. Sonstige Verbindlichkeiten 87.386,52   279
davon aus Steuern TEUR 76 (Vj. TEUR 223)      
    1.814.133,41 1.740
    4.952.040,24 4.953

Gewinn- und Verlustrechnung 2007

  EUR EUR Vorjahr
TEUR
1. Umsatzerlöse   11.737.690,26 13.978
2. Sonstige betriebliche Erträge   506.266,00 608
    12.243.956,26 14.586
3. Materialaufwand   7.956.837,05 9.373
    4.287.119,21 5.213
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 1.623.544,37   1.969
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 302.658,41   422
c) Aufwendungen für Altersversorgung 179.202,48   62
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 19.208,42   48
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.988.454,56   2.566
    4.113.068,24 5.067
    174.050,97 146
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 99.924,95   89
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 79.147,21   76
    20.777,74 13
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   194.828,71 159
10. Außerordentliche Erträge 135.127,63   0
11. Außerordentliches Ergebnis   135.127,63 0
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 81.352,43   -9
13. Sonstige Steuern 5.279,24   5
    86.631,67 -4
14. Jahresüberschuss   243.324,67 163
15. Einstellung in Gewinnrücklagen   0,00 0
16. Zuweisung Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (Privatkonten)   243.324,67 163

Anhang für das Geschäftsjahr 2007

1. Vorbemerkungen

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und den Bestimmungen des Gesellschaftervertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften.

Die Gewinn-und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren grundsätzlich die nachfolgenden Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Soweit steuerlich zulässig, wird für bewegliche Anlagegüter die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Handelswaren wurden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit den Teilwerten gemäß § 6a EStG unter Verwendung der "Sterbetafeln 2005 G" von Prof. Heubeck und einem Rechnungszinsfuß von 6 % bewertet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben mit einem Betrag von TEUR 164 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalverpflichtungen, Garantieleistungen, Retouren und Nachlässe, Altersteilzeit sowie für Jubiläumsverpflichtungen vorgenommen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben ausschließlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Als Haftungsverhältnis ist eine gesamtschuldnerische Bürgschaft für Bankkredite von TEUR 54.394 zu nennen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen über die vertraglich vereinbarten Laufzeiten bestehen aufgrund von Fahrzeugleasing in Höhe von TEUR 40 sowie aufgrund von Grundstücksmietverträgen in Höhe von TEUR 75.

4. Erläuterungen zur Gewinn-und Verlustrechnung

Außerordentliche Erträge

Die außerordentlichen Erträge in Höhe von TEUR 135 resultieren aus dem Verkauf des Geschäftsbereichs Sonderreparaturen.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Gesellschaft wird ausgeübt von der Fritz Trost Beteiligungsgesellschaft mbH, Stuttgart, vertreten durch deren Geschäftsführer:

 

Dipl.-Kfm. Joachim Trost, Stuttgart

Dr. Bertram Feuerbacher, Baltmannsweiler

Dipl.-Kfm. Wolfgang Riegel, Weinstadt

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 34. Teilzeitkräfte und Beschäftigte in Altersteilzeit werden als halbe Kräfte darge­stellt.

Persönlich haftende Gesellschafterin

Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Fritz Trost Beteiligungsgesellschaft mbH, Stuttgart, mit einem gezeichneten Kapital von TEUR 26.

 

Stuttgart, 29. Februar 2008

Die Geschäftsführung

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Tätigkeit der Gesellschaft umfasst die Geschäftsbereiche "Handel mit KFZ-Ersatzteilen" sowie "Werkstatt und Kundendienst".

Die Gesellschaft ist eng in die Trost-Gruppe eingebunden und nutzt im Handelsgeschäft die Strukturen der Eugen Trost GmbH & Co. KG. Darüber hinaus werden Funktionen wie Personal- und Rechnungswesen sowie EDV als Dienstleistungen von der Trost GmbH Zentralverwaltung bezogen.

Vermögens-, Finanz-und Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2007 der Fritz Trost GmbH & Co. KG war geprägt vom Verkauf des Bereichs Sonderreparaturen, dem Schwerpunkt des Werkstattgeschäfts. Damit wurde die Instandsetzung von Bundeswehraggregaten aufgegeben und der Fokus auf das Kerngeschäft der Gesellschaft, der Funktion als Bosch-Vertragsgroßhändler und damit auf das Handelsgeschäft gelegt. Aufgrund der fehlenden Umsätze aus diesem Teilbereich konnte der Vorjahresumsatz nicht erreicht werden.

Umsatzerlöse der Fritz Trost GmbH & Co. KG



Im Geschäftsjahr 2007 gingen die Umsatzerlöse insgesamt um TEUR 2.240 bzw. 16% auf TEUR 11.738 zurück. Den veränderten Marktbedingungen wurde durch ein aktives Kostenmanagement sowie eine Anpassung der personellen Kapazitäten Rechnung getragen. Dadurch konnte der Personalaufwand um TEUR 348 oder gut 14% reduziert werden. Ebenso ist es der Gesellschaft gelungen, den sonstigen betrieblichen Aufwand um TEUR 578 bzw. rund 23% zu senken.

Insgesamt konnte die Gesellschaft sich gegenüber dem Vorjahresergebnis etwas verbessern und erzielte ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 195. Für das aktuelle Geschäftsjahr erwarten wir wiederum eine moderate Steigerung des Ergebnisses.

Entwicklung von Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und des Jahresüberschusses



Durch den Verkauf des Bereichs Sonderreparaturen wurden die kompletten Vorräte im Wert von TEUR 523 veräußert. Des weiteren verringerte sich die Betriebs- und Geschäftsausstattung um TEUR 60 bzw. 54%.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Jahres 2007 den Gesellschafterkonten gutzuschreiben. Damit verbleibt wie im Vorjahr ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 1.247. Aufgrund einer konstanten Bilanzsumme ergibt sich für das abgelaufene Geschäftsjahr eine gleichbleibende Eigenkapitalquote von etwa 25,2%.

Eigenkapitalquote der Fritz Trost GmbH & Co. KG



Diese Eigenkapitalausstattung angemessen. Risikobericht halten wir für die Fritz Trost GmbH & Co. KG für angemessen.

Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung der gesamten Trost-Gruppe und vor dem Hintergrund unserer Planungen bestehen für die Fritz Trost GmbH & Co. KG zur Zeit keine bestandsgefährdenden Risiken oder Risiken, die sich auf die Vermögens-, Finanz­ oder Ertragslage zukünftig wesentlich auswirken könnten. Chancen liegen insbesondere in der durch den Verkauf des Geschäftsbereichs Sonderreparaturen erfolgten Konzentration auf den Kernbereich Bosch-Großhandel.

Prognosebericht

Aufgrund der anhaltenden guten wirtschaftlichen Lage im aktuellen Geschäftsjahr 2008 erwarten wir einen Jahresüberschuss leicht über Vorjahresniveau. Im Geschäftsjahr 2009 dürfte dieser Trend anhalten.

 

Stuttgart, im März 2008

Die Geschäftsführung

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss der Fritz Trost GmbH & Co. KG, Stuttgart, zum 31. Dezember 2007 sowie dem als Anlage 4 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Fritz Trost GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung wurden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Stuttgart, den 28. März 2008

Dr. Vaih & Partner
Wirtschaftsprüfung Stuttgart GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Steisslinger, Wirtschaftsprüfer

Zeitzschel, Wirtschaftsprüfer

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