Stammdaten

Register
Amtsgericht Coburg HRB 1741
Eingetragen
30.1.1991
Branche
Bearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Die Entwicklung und Herstellung von Produkten aus Kunststoff sowie Metall.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Robert Josef Hofmann
seit 22.1.2020
Prokura
Oliver Hofmann
seit 3.8.2018
Geschäftsführer
Jens Henzler
seit 8.1.2014
Geschäftsführer
Sandra Geiger
seit 24.6.2013
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

99.83% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

96215 Lichtenfels, An der Zeil 4 b
30.500 €
50.83%
96215 Lichtenfels, Andechserstr. 15
29.400 €
49.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Robert Hofmann GmbH

Lichtenfels

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

Gliederung:

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Markt und Wettbewerb

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf 2023

3. Lage

a.) Ertragslage

b.) Vermögens- und Finanzlage

4. Entwicklung der Tochtergesellschaften:

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

a.) Branchenspezifische Risiken

b.) Ertragsorientierte Risiken

d.) Gesellschaftliche Risiken

2. Chancenbericht

3. Gesamtaussage

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir gestalten seit über 30 Jahren die Entwicklung der Zukunft in den unterschiedlichsten Branchen mit. Unser Geschäftsmodell ist neben dem 3D-Druck die projektbezogene Einzelfertigung sowie die Anfertigung von komplexen Baugruppen und Komponenten für die komplette Kunststoffindustrie in der Größenordnung von kleinen bis mittlere Losgrößen.

2. Markt und Wettbewerb

Die 3D-Druck Technologie ist für Experten ein Zeichen für eine neue industrielle Revolution. Wir nutzen diese Technologie schon seit über 30 Jahren in unserem Unternehmen. Dabei liegt unser Schwerpunkt im Bereich des metallischen 3D-Drucks seit mehr als 20 Jahren. Mit unseren Anlagen für den 3D-Druck von Metall und Kunststoff gehören wir zu den größten und vielseitigsten Dienstleistern in Deutschland. Wir arbeiten stetig an der Verbesserung unserer Verfahren und Prozesse in Bezug auf Automatisation sowie Werkstoff- und Parameterentwicklung.

Unsere technologische Fertigungskompetenz und -vielfalt zeichnet uns aus. Wir nutzen unser Know-how über die verschiedenen Produktionsverfahren schon bei der Kundenberatung, um optimale Produkte zu entwickeln. Außerdem profitieren wir von unserem breiten Branchenspektrum, das uns vom Wettbewerb abhebt.

Als Systemlieferant begleiten wir unsere Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette ihrer Produkte von der Konzeption bis zur Serienreife. Wir profitieren von unserer hohen Fertigungstiefe und Verfahrensvielfalt, die es uns ermöglicht für jede Produktphase das kosteneffizienteste Fertigungsverfahren zu wählen.

Wir bedienen verschiedene Branchen, wie die Automobil-, Luftfahrt- und Gesundheitsbranche sowie andere Consumer-Bereiche.

In unseren Segmenten haben wir eine führende Position auf dem europäischen Markt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist von der Energiekrise und der schwachen Weltkonjunktur gebeutelt. Der Sachverständigenrat prognostiziert für 2023 eine Schrumpfung des BIP um 0,4 % und für 2024 ein Wachstum von 0,7 %. Die Inflation ist zwar gesunken, bleibt aber hoch.

Das Potenzialwachstum in Deutschland ist durch die Alterung und die geringe Investitions- und Innovationstätigkeit gedämpft. Das Arbeitsvolumen wird sinken, während das Wachstum des Kapitalstocks und der Produktivität niedrig bleiben wird. Um das Wachstumspotenzial zu erhöhen, sind Reformen zur Modernisierung der Wirtschaft und zur Steigerung der Erwerbsbeteiligung notwendig. Neue Technologien wie Kl, ein gutes Gründerklima und junge Wachstumsunternehmen sind wichtig. Die Wirtschaftspolitik sollte den Strukturwandel unterstützen.

Die Kapitalmärkte in Europa sind fragmentiert und bieten zu wenig Finanzierungsmöglichkeiten für Unternehmen, insbesondere für Start-ups. Dies behindert die Finanzierung von innovativen und risikoreichen Projekten, die für die digitale und grüne Transformation notwendig sind. Um die Kapitalmarktfinanzierung zu stärken, sollten die regulatorische Harmonisierung, die kapitalgedeckte Altersvorsorge und die Finanzbildung vorangetrieben werden. Besonders Wagniskapital für junge Unternehmen muss gestärkt werden.

Die Armutsgefährdung in Deutschland ist gestiegen, vor allem unter den im Ausland geborenen Personen und den Alleinerziehenden. Die Realeinkommen der unteren Einkommensgruppen sind seit 2000 unterdurchschnittlich gewachsen, während die mittleren und oberen Einkommensgruppen stärker zugelegt haben. Dies hat zu einem Anstieg der Armutsgefährdungsquote geführt. Reformen im Steuer- Transfer-System können die Armutsgefährdung reduzieren und die Erwerbsanreize erhöhen.

Reformen in der Gesetzlichen Rentenversicherung sind notwendig, um die Finanzierung langfristig zu sichern und die Altersarmut zu senken. Die Gesetzliche Rentenversicherung steht vor einem wachsenden Finanzierungsproblem durch die demografische Alterung. Um die finanzielle Nachhaltigkeit zu stärken und ein angemessenes Rentenniveau zu sichern, sollten das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung gekoppelt, eine kapitalgedeckte Altersvorsorge ausgebaut und eine nach Einkommen gestaffelte Rentenberechnung eingeführt werden.

Für evidenzbasierte Forschung und Politikberatung sind robuste und umfangreiche Daten essenziell. Die deutsche Forschungsdateninfrastruktur muss im internationalen Vergleich aufholen. Dazu braucht es eine Reform der Statistikgesetzgebung, ein Forschungsdatengesetz und mehr Ressourcen für die amtliche Statistik.

2. Geschäftsverlauf 2023

Die im Vorjahr 2022 prognostizierten Zahlen für das Geschäftsjahr 2023 konnten weitestgehend eingehalten werden. Unser Rohertrag (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand) belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 18.197 T€ und ist damit im Vergleich zum Vorjahr 2022 um 5.424 T€ gestiegen. Dies resultiert jedoch aus einem Forderungsverzicht über 5.500 T€.

Das EBITDA konnte, nach Forderungsverzicht i.H.v. 5.500 T€, von - 5.168 T€ auf 3.795 T€ gesteigert werden.

Nach dem großen Einbruch des Vorserienbereichs im Jahr 2022, konnte sich dieser Bereich im Verlaufe des Geschäftsjahres 2023 erholen. So konnten wir einen Auftragseingangsplus in dieser Sparte von fast 60% verzeichnen. Der Auftragseingang liegt in diesem Bereich aber noch immer bei etwas mehr als 50% des Auftragseingangs von 2021 und wird sich demnach voraussichtlich erst im Verlauf des Jahres 2024 wieder auf dem Niveau von 2021 einpendeln.

Nach der weitreichenden Umstrukturierung im Jahr 2022 konnten wir die ersten Full-Year Effekte im Jahr 2023 sehen. Unsere Personalkosten belaufen sich nun wieder in einem für unser Geschäftsmodell möglichen Rahmen. Die Personalkostenquote konnten wir gemessen an unserer Leistung um 15 %- Punkte verringern.

Im Jahr 2023 konnten wir wiederum unseren Sachaufwand deutlich um mehr als 20% auf etwa 4.863 T€ senken. Das gelang vor allem durch die Förderung des Kostenbewusstseins bei allen Mitarbeitern und die verantwortliche Einbindung der Kostenverantwortlichen. Die Sparmaßnahmen setzen wir auch im Jahr 2024 fort.

Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 konnten wir unsere Marktfähigkeit und vor allem unsere Wirtschaftlichkeit deutlich verbessern. Für das Jahr 2024 sehen wir einen erneuten Anstieg unseres Seriengeschäfts und somit eine weitere Möglichkeit sich in diesen Punkten weiter am Markt zu festigen und zu verbessern.

Das im Vorjahr durch Verluste entstandene negative Eigenkapital konnte durch Maßnahmen im Jahr 2023 ebenfalls verbessert werden. Zu diesen zählte zum einen die Zuführung von Eigenmitteln in die Kapitalrücklage und zum anderen konnte mit einem unserer Darlehensgeber ein Darlehensverzicht mit Besserungsschein vereinbart werden. Des Weiteren wurden mit unseren Darlehensgebern Vereinbarungen getroffen, die unsere Liquidität sicherstellen.

Durch diese Maßnahmen kam es im Jahr 2023 nicht zu Liquiditätsunterdeckungen.

Unser Ergebnis nach Steuern konnten wir auch beeinflusst durch o.g. Maßnahmen im Jahr 2023 im Vergleich zum Sanierungsstart im Jahr 2022 deutlich verbessern. So erreichten wir nach rund 18 Monaten einen positiven Wert von 740 T€.

Unser operativer Cash-Flow zeigte sich mit 2.527 T€ zwar noch negativ, konnte aber im Vergleich zum Vorjahr um 2.826 T€ verbessert werden.

3. Lage

Die Auslastung unserer Kapazitäten konnten wir im Vergleich zum Vorjahr 2022 stark steigern. So konnten wir eine Steigerung unseres Auftragseingangs von über 13 Prozent verzeichnen.

a.) Ertragslage

Der Anstieg des in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Rohergebnisses um rd. 5.424 T€ ist durch den Darlehensverzicht mit Besserungsschein um 5.500 T€ positiv beeinflusst. Unser bereinigter Rohertrag konnte im Vergleich zum Vorjahr auf nahezu gleichem Niveau gehalten werden. Der Personalaufwand konnte durch unsere Restrukturierungsmaßnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 2.435 T€ reduziert werden.

Im Geschäftsjahr wurden notwendige Erhaltungsaufwendungen durchgeführt. Unser Abschreibungsvolumen ist, bedingt durch geringe Investitionen auch in den Vorjahren um 242 T€ rückläufig.

Die übrigen Aufwendungen in Höhe von 4.864 T€ (Vorjahr: 5.979 T€) konnten um 1.115 T€ reduziert werden. Wesentliche Positionen sind hierbei Strom- und Gaskosten mit 728 T€ (Vorjahr: 792 T€), Miet- und Leasingaufwendungen mit 953 T€ (Vorjahr: 1.040 T€), Wartung-, Lizenz- und Reparaturaufwendungen in Höhe von 1.071 T€ (Vorjahr: T€ 1.289).

Hierunter werden auch Aufwendungen aus der Restrukturierung mit 158 T€ (Vorjahr: 380 T€) ausgewiesen.

Das Finanzergebnis entwickelte sich gegenüber dem Vorjahr von -475 T€ auf -1.095 T€.

b.) Vermögens- und Finanzlage

Im Jahr 2023 wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen mit 326 T€ und mit 858 T€ in das Finanzanlagevermögen vorgenommen. Das Anlagevermögen macht damit 68,8% (Vorjahr: 58,8 %) der Bilanzsumme von 38.083 T€ (Vorjahr: 40.572 T€) aus. Unsere Investitionsinitiativen im Bereich Beteiligungen, die im Jahr 2020 gestartet wurden, umfassen zwei 100-% Tochterunternehmen. Das Ziel, neue Märkte und Industriezweige zu erschließen sowie unsere Position am Markt mit eigenen Produkten zu stärken zeigt erste Erfolge. Im Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts haben wir uns die Ertragsaussichten und die Bewertung der Beteiligungen anhand eines im Bereich der Humanmedizin kundigen Dritten mit positiven Aussichten beurteilen lassen.

Die Finanzierung des Anlagevermögens wurde durch die Aufnahme von langfristigen Krediten realisiert, die unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen sind.

Das Umlaufvermögen ist geprägt vom Vorratsbestand in Höhe von T€ 5.313 (Vorjahr: T€ 5.065) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 3.307 (Vorjahr: T€ 2.890). Die Kapitalbindung hat sich in diesen Positionen um T€ 665 erhöht.

Unsere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen rd. 1.087 T€. Tilgungen wurden planmäßig erbracht. Die Position macht rd. 2,9 % der Bilanzsumme aus.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich in ihrer Höhe um 39 T€ leicht vermindert. Sie betragen 7,4 % (Vorjahr: 7,5%) der Bilanzsumme. Im Rahmen unserer Kontokorrentmöglichkeiten haben wir die Begleichung unserer Verbindlichkeiten innerhalb der Skontierungsfristen vorgenommen.

Die Gesellschafter haben im Geschäftsjahr 2023 mit der Bereitstellung von 3,2 Mio. € als Darlehen und weiteren 1,5 Mio. € als Einzahlung in die Kapitalrücklage die Sicherstellung der Liquidität Sorge getragen.

Wir verfügten zum Bilanzstichtag über eine ausreichende Barliquidität.

Unser Eigenkapital ist trotz des Ergebnisses buchmäßig noch negativ. Durch verschiedene Maßnahmen konnten wir die aufgelaufenen Verluste im Jahr 2023 zumindest teilweise auffangen.

4. Entwicklung der Tochtergesellschaften:

Hofmann Iberica S.A.:

Aufgrund verschiedener organisatorischer und wirtschaftlicher Ereignisse im Geschäftsjahr 2020 wurde im Gesellschafterkreis einstimmig entschieden die Unternehmung stillzulegen und damit das operative Geschäft bis auf weiteres vollständig herunterzufahren.

Des Weiteren ist geplant das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024 vollständig aufzulösen.

iMEDgine GmbH:

Unsere neugegründete Vertriebsfirma für die Medizintechnik begann mit unserem neuen Geschäftsführer Anfang Oktober 2020 anzulaufen. Nach einer gemeinsamen Überarbeitung und Anpassung des bis dato existierenden Businessplans startete im ersten Quartal 2021 trotz Corona den Geschäftsbetrieb.

Der Geschäftszweck des Unternehmens ist die Entwicklung und der Vertrieb medizinischer Handauflagen für die Behandlung paretischer und / oder rheumatischer Symptome.

Das Unternehmen hält die Patent- und Vertriebsrechte für zwei Produkte.

1. Handscupe Paresis:

Das Produkt wurde im Juni 2023 auf dem Hilfsmittelregister zugelassen und kann via Rezept verschrieben und erstattet werden.

Der Vertrieb für dieses Produkt ist bereits angelaufen und erwartet im Jahr 2024 eine gewisse Marktdurchdringung

2. Handscupe Rheuma:

Aufgrund organisatorischer Unstimmigkeiten innerhalb der Universitätsklinik, wird die Studie zum Sommer 2024 an die Universitätsklinik Mainz umziehen. Dort wird die Studie auch im Jahr 2024 weiterlaufen und vorrausichtlich im vierten Quartal abgeschlossen sein.

Durch Corona und der dadurch angespannten Situation in den Kliniken unserer Studienpartner hat sich der Abschluss der Studie zeitlich drastisch verzögert.

Der Vertriebsstart kann vor Q1 2025 nicht geplant werden.

CO12 GmbH:

Die CO12 GmbH hält alle notwendigen Schutzrechte für unsere Neuentwicklungen. Ein wesentlicher Bestandteil der Aufgaben ist auch die Überwachung der sich am Markt neu und verändernden IPs. Dies beinhaltet auch die Abmahnung durch Schutzrechtsverletzungen über alle Instanzen.

Wir erwarten hier aus den berechneten Lizenzeinnahmen ein ausgeglichenes Ergebnis für 2024. Wesentliche Veränderungen traten hier nicht ein.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Ausrichtung unseres Finanzmanagements zielt darauf ab, unsere fortlaufenden Verbindlichkeiten pünktlich zu erfüllen. Im Rahmen des Forderungsmanagements setzen wir ein effizientes Mahnwesen ein, um die Zahlung offener Rechnungen durch Kunden zu gewährleisten. Zudem unterziehen wir Neukunden einer Kreditwürdigkeitsprüfung.

Für das interne Controlling nutzen wir Kennzahlen wie Rohertrag, EBITDA und eine vereinfachte Cash- Flow-Berechnung.

Zusätzlich zur Jahresplanung, die sich auf die Monatsebene herunterbricht, führen wir monatliche SOLL- /IST-Vergleiche und Untersuchungen zu Abweichungen durch.

Sobald im Reporting Abweichungen von den Zielvorgaben anhand der Kennzahlen erkannt werden, setzen wir gezielt Maßnahmen mit definierten Zeitvorgaben um.

III. Prognosebericht 1

Zu Beginn des Jahres 2024 blieb die Wirtschaft Deutschlands schwach. Trotz einer leichten Erholung im Industriesektor und Baugewerbe zu Jahresanfang, folgt dies auf erhebliche Einbußen am Ende des Vorjahres.

Anfang 2024 erlebten Industrieproduktion, Bauwesen und Außenhandel einen Aufschwung. Dennoch bleibt eine gesamtwirtschaftliche Erholung aus, belastet durch geringe Binnennachfrage, teure Finanzierungen und negative Stimmung in Haushalten sowie Unternehmen. Für das erste Quartal 2024 wird ein Sinken des BIP erwartet.

Laut dem Statistischen Bundesamt gab es im Januar erstmals seit elf Monaten einen Anstieg der Produktion im verarbeitenden Gewerbe um 1,0 %. Eine Zunahme gab es sowohl in der Industrie als auch im Baugewerbe, während der Energiebereich eine deutliche Abnahme verzeichnete. Es wurde ein erwarteter Rückgang der Auftragseingänge um 11,3 % im Januar registriert, was auf den vorangegangenen ungewöhnlichen Anstieg im Dezember durch einen Großauftrag folgt.

Die Inflation, die seit März 2023 sinkt, erreichte im Februar 2024 mit 2,5 % ihren tiefsten Stand seit Juni 2021. Im Januar betrug sie noch 2,9 %. Lebensmittelpreise stiegen im Jahresvergleich um lediglich 0,9 % - der kleinste Anstieg seit Dezember 2020. Trotz des Auslaufens der Preisbremse für Energie und höheren CO 2 -Kosten fielen die Energiepreise um 2,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Erdgas zeigte zuletzt eine abwärts gerichtete Preisbewegung, mit dem TTF Base Load derzeit bei etwa 25 €/MWh, einer Halbierung gegenüber dem Vorjahr und einem Rückgang von 3,4 % gegenüber dem Vormonat. Analysten erwarten kommende Quartalspreise rund um 30 €/MWh.

Zusätzliche Faktoren wie niedrigere Preise in frühen Produktionsstufen, sinkende Energiekosten, die restriktive Geldpolitik der EZB, gemäßigte Lohnvereinbarungen und angepasste Gewinnmargen tragen voraussichtlich weiter zur Eindämmung der Inflation bei.

Im Bereich Metallindustrie in Bayern wurde ein Tarifvertrag für eine weitere Lohnerhöhung von 4 % ab Juni 2024 vereinbart.

Selbst bei ökonomischen Schwierigkeiten hält sich der Arbeitsmarkt wacker. Im Mai 2023 ging die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum vorherigen Monat um 42.000 auf 2.544.000 zurück. Im Jahresvergleich 2023 und 2024 gibt es allerdings eine Zunahme von 284.000 Arbeitslosen. Die Quote sank gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf 5,5 Prozent.

Der März-2024-Bericht des IWH zeigt einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen um 10,8 % auf 1.193 Fälle im Vergleich zum Vormonat und eine Zunahme von 43,2 % gegenüber dem Vorjahr, was den höchsten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2016 darstellt. Das Institut erwartet weiter steigende Insolvenzzahlen.

Der Bereich der Luftfahrt in unserer Firma zeigt eine bessere Leistung als erwartet. Während der Hochlaufphase haben zwei Kernprodukte schon mehr Bestellungen erhalten als für das vierte Quartal 2022 vorausgesagt wurde. Im Jahr 2023 verzeichnete der Luftfahrtsektor einen Umsatzanstieg, und es wird erwartet, dass sich dieser Trend auch im Geschäftsjahr 2024 fortsetzt.

1 Stand 30.06.2024

In der Automobilbranche haben strukturelle Änderungen zu einem Anstieg der Bestellungen geführt. Dank einer angepassten Kostenstruktur und verfeinerten Abläufen konnte die Zahl der Aufträge nahezu verdoppelt werden. Auch wurde beschlossen, den Ausbau der Vertriebsabteilung zu intensivieren, wodurch in Kürze personelle Verstärkungen für das gesteigerte Auftragsaufkommen bereitstehen sollen. Die Prognosen für das Auftragsvolumen im Jahr 2024 bleiben aufgrund der Marktschwankungen unbestimmt, jedoch besteht ein optimistischer Ausblick.

Der medizinische Sektor mag klein und im Wachstum sein, aber 2023 gab es eine Steigerung des Auftragsvolumens um das Vierfache. Für 2024 planen wir durch spezifische Strategien und die Einstellung eines neuen Business Developers für Medizintechnik weitere Zuwächse.

Die Lage des Zulieferers Hofmann Asia gilt als sicher. Die Grenzen Chinas sind offen, was Ein- und Ausreise ermöglicht, da die Null-COVID-Politik aufgehoben wurde. Trotz geopolitischer Spannungen mit Taiwan sehen wir durch präventive Strategien das Risiko eines Lieferantenausfalls als gemildert an.

Die Umstrukturierungen in 2022 und 2023 legten ein robustes Fundament für das Geschäftsjahr 2024.

Mit vielversprechenden Verkaufsvorhersagen und Projektaufträgen gehen wir optimistisch ins Jahr 2024. Zudem garantieren die Anteilseigner im Falle eines Defizits im Jahr 2024 die finanzielle Stabilität der Firma.

Wir wollen die Sanierung im Geschäftsjahr 2024 weitgehend abschließen und erwarten zumindest ein ausgeglichenes Jahresergebnis. Folglich erwarten wir eine leichte Steigerung unserer Finanzkennzahlen in Form von EBITDA und Rohergebnis. Auch der Cash-Flow wird sich durch die Umstrukturierung leicht verbessern.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

a.) Branchenspezifische Risiken

Die anhaltende Wirtschaftsflaute könnte weiterhin Umsatz und Gewinne negativ beeinträchtigen. Zudem setzt sich die Marktbereinigung fort, wobei Konkurrenten Stellen abbauen, ihre Produktion ins Ausland verlegen oder ganz schließen. Die steigende Präsenz von M&A-Beratern, die Unternehmen aus unserer Branche zum Verkauf anbieten, könnte auch den kritischen Entwicklungssektor einschränken.

b.) Ertragsorientierte Risiken

Die Automobilbranche trägt nach wie vor wesentlich zum Umsatz bei. Deutschland ist derzeit der Schwerpunkt wirtschaftlicher Aktivitäten in dieser Branche. Sollte die Entwicklung neuer Fahrzeuge in der Automobilindustrie abnehmen, könnte dies auch unsere Auftragslage sowie unsere finanziellen Ergebnisse und Erträge negativ beeinflussen.

c.) Finanzwirtschaftliche Risiken

Unsere Finanzlage ist durch die Verluste und die schwache Zahlungsmoral unserer Kunden angespannt, aber nicht existenzbedrohend. Durch eine Absichtserklärung zwischen uns und einem nahe stehenden Unternehmen soll es zu einer Umschuldung im 2. Halbjahr 2024 kommen. Hierzu werden Geschäftsgebäude an den nahestehenden Darlehensgeber verkauft. Folglich kommt es zum Abbau der Darlehen, welche die finanzielle Belastung durch Tilgung und Zins reduziert. Es ist geplant die Gebäude wieder anzumieten. Die künftigen Mieten liegen unter den bisher zu zahlenden Zins- und Tilgungsaufwendungen.

Darüber hinaus ist in der Absichtserklärung geregelt, dass die weiterhin ausstehenden Darlehen nach dem Verkauf so gestaltet werden, dass unsere Zahlungsfähigkeit gesichert ist. Wir rechnen mit der Aufrechterhaltung unserer Kreditlinien für 2024. Wir haben uns gegen Schadens- und Haftungsrisiken versichert und prüfen regelmäßig den Versicherungsschutz. Wir planen mittelfristig mit einem gesunden Wachstum und berücksichtigen verschiedene Szenarien. Wir überwachen wöchentlich unsere kurzfristige Liquidität und den Finanzstatus. Wir setzen verstärkt auf das Mahnwesen, um die Zahlungseingänge zu sichern.

d.) Gesellschaftliche Risiken

Wir spüren den Fachkräftemangel bei der Besetzung einiger Stellen. Mit unserer familienfreundlichen Vision und dem Tarifvertrag der christlichen Gewerkschaft Metall wollen wir die Bedürfnisse und Sicherheit unserer Belegschaft erfüllen.

2. Chancenbericht

Unsere zielorientierte Außendarstellung zielt darauf ab, uns auf dem Markt als umfassenden Lösungsanbieter für unsere Klientel zu positionieren. Es ist unser Anliegen, den Kunden kontinuierlich maximalen Nutzen in wirtschaftlicher sowie ökologischer Hinsicht zu bieten. Daher planen wir eine Neuausrichtung unserer Marke Hofmann. Wir beabsichtigen, unsere Kunden von der ersten Idee bis hin zur Markteinführung ihres Serienproduktes zu unterstützen. Unser Ziel ist es, in Zukunft nicht lediglich als reiner Technologieanbieter wahrgenommen zu werden, sondern vielmehr als Partner, der die Kunden durch den gesamten Produktlebenszyklus begleitet und berät.

Im Vergleich zu unseren Mitbewerbern bieten wir unseren Kunden eine deutlich umfassendere Wertschöpfung. Diese breiten Dienstleistungen erleichtern es unseren Kunden, ihre Anzahl an Lieferanten langfristig zu reduzieren und effizient zu verwalten. Unser Ziel ist es, zukünftig als umfassender Dienstleister wahrgenommen zu werden - von der Unterstützung bei der Produktentwicklung bis zur Serienreife. Bei der Positionierung wollen wir auch mit einer Marketing- und PR-Agentur zusammenarbeiten. Unsere starke Innovationskraft, die umfangreiche in-house Fertigung und unser branchenübergreifendes Fachwissen stimmen uns positiv gegenüber den damit verbundenen Herausforderungen.

Wir betrachten die Medizinbranche als ein weiteres zukunftsträchtiges Feld. 2021 wurde eine spezialisierte Vertriebsstelle für Medizintechnik eingeführt. Seit 2022 sind wir nach DIN 13485 für Medizintechnik zertifiziert und haben bereits zahlreiche Premium-Neukunden angezogen. Die Branche wird ebenfalls als krisenfest angesehen.

Unsere Erwartung ist, dass sich unser Marktanteil in der Luftfahrtindustrie, der Medizinbranche und in weiteren Märkten fortlaufend erhöhen wird.

Unser fortgeschrittenes Geschäftsmodell eröffnet die Möglichkeit, eine ausgewogene Mischung aus 3D-Druck, Prototypenbau und Kleinserienfertigung zu erreichen. Obwohl wir uns noch als Manufaktur verstehen, ähneln unsere Abläufe heute schon stärker denen einer Serienproduktion.

Im Jahr 2023 haben wir unsere bestehenden Zertifizierungen beibehalten und die neue ISO 45001-Zertifizierung für Arbeitssicherheit erfolgreich erlangt. Aktuell befinden wir uns in ersten Verhandlungen mit Zertifizierungsstellen und Beratern, die uns künftig im entscheidenden Bereich der Nachhaltigkeit beraten werden.

Unsere starke Innovationsfähigkeit, die in Projekte für Kunden einfließt und das daraus resultierende Engagement stärken das Vertrauen und das Sicherheitsgefühl der Kunden. Langfristig führt dies zu dauerhaften, partnerschaftlichen Beziehungen und festigt unsere Stellung im Wettbewerb.

Unser Unternehmen zeichnet sich durch Innovation, Wendigkeit und Courage aus. Wir begegnen Herausforderungen stets mit Optimismus und Zuversicht. Wir sind überzeugt, dass wir für alle zukünftigen Anforderungen gut gerüstet sind. Die organisatorischen Veränderungen, die wir im Jahr 2022 durchgeführt haben, haben sich mittlerweile etabliert. Das neue Managementteam arbeitet harmonisch zusammen. Mit diesem Team an der Spitze sind wir bereit, die strategischen und organisatorischen Aufgaben, die vor uns liegen, zu bewältigen.

3. Gesamtaussage

Nichts ist so beständig wie der Wandel 2

Die deutsche Wirtschaft leidet weiter unter der Energiekrise und der globalen Konjunkturschwäche. Das Potenzialwachstum ist durch die demografische Alterung und die geringe Investitions- und Innovationstätigkeit gedämpft. Die Wirtschaftspolitik sollte den Strukturwandel und die Kapitalmarktfinanzierung fördern. Die Armutsgefährdung und die Rentenfinanzierung sind soziale Herausforderungen.

Die Hofmann Iberica S.A. wurde stillgelegt und soll 2024 aufgelöst werden. Die iMEDgine GmbH hat zwei Produkte für medizinische Handauflagen entwickelt und vertrieben, wobei eines noch in der Studienphase ist. Die CO12 GmbH hält die Schutzrechte für die Neuentwicklungen und erwartet ein ausgeglichenes Ergebnis aus Lizenzeinnahmen.

Wir erwarten für 2024 eine gesamtwirtschaftliche Erholung und eine Steigerung des Auftragsvolumens in den Segmenten Luftfahrt, Automobil und Medizin. Die Umstrukturierungen haben ein robustes Fundament für das Geschäftsjahr 2024 gelegt. Die Gesellschafter garantieren die finanzielle Stabilität im Falle eines Defizits. Das Ziel ist es, die Sanierung weitgehend abzuschließen.

Sollten auf Grund der aktuellen wirtschaftlichen Situation und der ungewissen Zukunft die geplanten Auftrags- bzw. Umsatzsteigerungen nicht eintreten, kann es zu einem Liquiditätsengpass und somit zu bestandsgefährdenden bzw. entwicklungsbeeinträchtigenden Umständen kommen. Wie in den vergangenen Jahren auch werden hier die Gesellschafter die Gesellschaft mit Kapital unterstützen, da diese sonst im Fortbestand gefährdet wäre.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Unser Unternehmen profitiert von einem finanziell stabilen Kundenkreis und langfristig etablierten Kundenbeziehungen.

Um potenzielle Kreditausfälle zu minimieren, setzen wir auf ein wirksames Forderungsmanagement.

Als Strategie zur Vorbeugung von Zahlungsausfällen haben wir eine Warenkreditversicherung abgeschlossen. Dabei prüfen wir die Kreditwürdigkeit neuer Geschäftspartner im Rahmen der Warenkreditversicherung immer vor Beginn einer Geschäftsbeziehung.

Die Gesellschaft finanziert sich im kurzfristigen Bereich durch Lieferantenkredite und Kontokorrentkredite bei verschiedenen Banken.

Das Ziel der Finanz- und Risikomanagementstrategie unseres Unternehmens ist es, den Unternehmenserfolg gegen alle Arten finanzieller Risiken abzusichern. Das Unternehmen verfolgt beim Management seiner Finanzpositionen eine konservative Risikostrategie.

Zum Schutz vor Liquiditätsrisiken erstellen wir wöchentlich einen Liquiditätsplan für den kurz- bis mittelfristigen Bereich, der Auskunft über unsere Cashflows gibt.

Diese Pläne werden in regelmäßigen Abständen, jede Woche, von unserer Controlling-Abteilung überprüft und vorgestellt.

Bis zum Datum des Jahresabschlusses hat sich unsere Risikoeinschätzung nicht verändert.

Wir möchten uns herzlich bei all unseren Mitarbeitenden für ihren Einsatz und ihre Unterstützung im vergangenen Geschäftsjahr bedanken.

 

Oliver Hofmann für die Geschäftsführung der Robert Hofmann GmbH

Registergericht: Coburg

Registernummer: HRB 1741

Bilanz zum 31.12.2023

Robert Hofmann GmbH

Lichtenfels

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 392.441,20 322.129,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
18.928.669,66 19.708.737,16
2. technische Anlagen und Maschinen 1.775.613,00 2.336.554,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.452.894,16 1.819.906,38
22.157.176,82 23.865.198,04
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.632.954,00 2.775.098,00
2. Beteiligungen 4.700,00 4.700,00
3.637.654,00 2.779.798,00
Summe Anlagevermögen 26.187.272,02 26.967.125,44
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 5.313.187,46 5.064.888,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.834.943,95 3.411.743,89
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 176.466,05 206.248,59
Summe Umlaufvermögen 9.324.597,46 8.682.880,86
C. Rechnungsabgrenzungsposten 317.487,00 472.327,00
D. Aktive latente Steuern 745.500,00 745.500,00
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 141.583,59 110.268,67
F. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.366.321,84 3.594.058,34
38.082.761,91 40.572.160,31

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00 60.000,00
II. Kapitalrücklage 8.863.049,65 7.363.049,65
III. Verlustvortrag 11.017.107,99 3.157.190,70
IV. Jahresüberschuss 727.736,50 7.859.917,29-
nicht gedeckter Fehlbetrag 1.366.321,84 3.594.058,34
Summe Eigenkapital 0,00 0,00
B. Rückstellungen 1.402.386,89 1.694.125,87
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.086.388,30 1.020.286,74
2. Übrige Verbindlichkeiten 35.593.986,72 37.857.747,70
36.680.375,02 38.878.034,44
38.082.761,91 40.572.160,31

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Robert Hofmann GmbH

Lichtenfels

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 18.197.145,70 12.784.579,36
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.777.274,00 9.983.640,18
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.761.133,20 1.990.222,06
9.538.407,20 11.973.862,24
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.960.101,56 2.202.292,38
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.863.574,13 5.978.867,62
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.196,00 19.174,47
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.103.061,21 494.926,78
7. Ergebnis nach Steuern 740.197,60 7.846.195,19-
8. sonstige Steuern 12.461,10 13.722,10
9. Jahresüberschuss 727.736,50 7.859.917,29-

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB) worden.

Für eine klare und übersichtliche Darstellung wurden die Ausweiswahlrechte im Anhang dargestellt.

Geschäftsvorfälle, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a HGB bewertet.

Bzgl. wesentlichen Unsicherheiten wird auf die Erläuterungen im Lagebericht verwiesen

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Robert Hofmann GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Lichtenfels
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Coburg
Register-Nr.: 1741

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268- 274a, 276, 277 HGB, erstellt.

Die Bilanz wurde nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB in Kontoform aufgestellt.

In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie in den Vorjahren die Gliederung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Die Bilanzierung findet trotz Überschuldung auf Grund Zuführung finanzieller Mittel durch Gesellschafter unter der Annahme der going concern Prämisse statt.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 250,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2a EStG im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 mit 20%, abgeschrieben.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungskosten. Soweit der innere Wert der Beteiligung niedriger als die Anschaffungskosten war, erfolgte eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Beteiligungen an der iMEDgine GmbH und der Co12 GmbH als Lizenzgeberin wurden durch eine unabhängige im Heilkundebereich branchenkundige Gesellschaft hinsichtlich der finanziellen, strategischen und wirtschaftlichen Chancen und Risiken beurteilt. Der sich hieraus ergebende Wertansatz der Beteiligung lag über den Anschaffungskosten, so dass trotz der negativen Ergebnisse der Gesellschaften eine Abwertung nicht erforderlich war.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie die durch die Fertigung veranlassten Abschreibungen einbezogen. Lag der Börsen- oder Marktwert niedriger, wird der sich daraus ergebende Wert bei den fertigen Erzeugnissen zugrunde gelegt. Bei den unfertigen Erzeugnissen und Leistungen wird der niedrigere Wert angesetzt, wenn der Verkaufserlös abzüglich der bis zur Fertigstellung anfallenden Kosten geringer als die Herstellungskosten ist. Erkennbare Bestandsrisiken werden angemessen berücksichtigt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wurde durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten zum Nominalwert bewertete Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen.

Die aktiven latenten Steuern werden zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig war. Sie wurden mit einem einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren und einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Die Aktivwerte der an die Mitarbeiter verpfändeten Rückdeckungsversicherungen sowie Wertpapiere werden aufgrund der Vorschriften des BilMoG mit der Pensionsverpflichtung saldiert, § 246 Abs. 2 HGB. Aufgrund der Verrechnung mit dem Planvermögen ergab sich ein Aktivüberhang.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig war. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Bei der erstmaligen Erfassung von Rückstellungen kommt die Bruttomethode zur Anwendung.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Finanzanlagen

Name Cinelli Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG
Sitz Mainz
Beteiligung 94,00 %
Name CO12 GmbH
Sitz Lichtenfels
Beteiligung 100,00 %
Gezeichnete Kapital 25 TEUR
Ergebnis - 28 TEUR (2022)
Name iMEDgine GmbH
Sitz Lichtenfels
Beteiligung 100,00 %
Gezeichnete Kapital 25 TEUR
Ergebnis -1.045 TEUR (2022)
Name Hofmann Innovation Iberica S.A.
Sitz Spanien
Beteiligung 93,00 %
Gezeichnete Kapital 60 TEUR
Ergebnis Operatives Geschäft eingestellt

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten in Höhe von TEUR 479 (Vorjahr TEUR 443) Forderungen mit einer Laufzeit größer einem Jahr.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegen verbundene Unternehmen mit einer Laufzeit größer einem Jahr liegen nicht vor.

Aktivierung von aktiven latenten Steuern, insbesondere aus Verlustvorträge

Die Gesellschaft hat für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Bilanzposten die latenten Steuern ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden wurden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die Ermittlung erfolgte auf Basis des Ertragsteuersatzes (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag) von 29,13 %. Die Gesellschaft hat wie im Vorjahr von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Höhe der aktiven latenten Steuern haben sich zum Vorjahr nicht verändert. Zwar wurden die aktiven latenten Steuern durch den Gewinn und somit der Verlustverrechnung in 2023 reduziert, jedoch auch wieder in selber Höhe durch die Verrechnung von zukünftigen Gewinnen erhöht. Hier wurden aus Vorsichtsgründen nicht die in § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB genannten vollen 5 Planungsjahre berücksichtigt.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 747.000 EUR.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre EUR
Aktivierung latenter Steuern 745.500,00
Differenzbetrag bei der Berechnung von Pensionsrückstellungen 1.500,00
Gesamtbetrag 747.000,00

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 10-Jahresdurchschnitt 1,82 %
Zinssatz 7-Jahresdurchschnitt 1,74
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck Richttafeln 2018 G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 1.500 EUR.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 319.512,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten -461.095,59

Der Ausweis erfolgte aktivisch.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen

Der Ansatz der Rückstellung erfolgte unter den sonstigen Rückstellungen für 6 Berechtigte und wurde gemäß § 253 HGB bewertet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 0,99 %
Tariferhöhung zum 01.05.2024 4,00 %
Erfüllungsrückstände 3,00 %
Aufstockungsbeträge 3,00 %

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden:

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Erfüllungsbetrag der Schulden 541.671,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten -375.554,11

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Rückstellung für Personalverpflichtungen (Urlaub, Überstunden, Jubiläum, Prämien, Drohverluste, Gewährleistungen, ausstehende Eingangsrechnungen, Instandhaltungskosten sowie Jahresabschlusskosten.

Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit kleiner einem Jahr beträgt TEUR 4.728 (Vorjahr: TEUR 6.353).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 17.103 (Vorjahr: TEUR 17.060).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt TEUR 14.849 (Vorjahr: TEUR 15.465).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEUR 28.312 (Vorjahr: TEUR 33.914).

Die Restlaufzeit beruht auf der Vertragsgrundlage zum 31.12.2023. Spätere Tilgungsaussetzungen wurden nicht berücksichtigt.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden gesamt TEUR 1.969 gesichert, die zum Bilanzstichtag mit TEUR 90 valutieren.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte der Lieferanten gesichert.

Sonstige Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter sind unter der Position sonstige Verbindlichkeiten enthalten und mit TEUR 8.614 durch Sicherungsübereignung von Maschinen, mit TEUR 19.108 durch Grundschulden sowie TEUR 500 durch selbstschuldnerische Bürgschaft gesichert.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 2.709 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Aus verjährten Forderungen eines ausländischen (chinesischen) Lieferanten bestehen verjährte Zahlungsansprüche in noch zu eruierender Höhe, über dessen Zahlung aus moralischen und sittlichen Überlegungen heraus finanzielle Belastungen entstehen können.

Zur Stärkung des Eigenkapitals der Gesellschaft wurde am 21. Dezember 2023 ein auflösend bedingter Forderungsverzicht durch einen Gläubiger, bzw. nahestehendes Unternehmen, der Gesellschaft in Höhe von TEUR 5.500 ausgesprochen. Die Gesellschaft hat den Forderungsverzicht als Ertrag erfasst. Diese Verbindlichkeit lebt unter bestimmten Bedingungen wieder auf und wird aktuell nicht bilanziert.

Über die aufgezeigten sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB hinaus sind keine weiteren für die Beurteilung der Finanzlage wesentlichen Verpflichtungen zu vermerken.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

kleiner 1 Jahr 1 - 5 Jahre größer 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR
aus Leasingverträgen 484 855 0
aus Mietverträgen 275 1.095 0
aus begonnenen Investitionsvorhaben (Bestellobligo) 0 0 0
759 1.950

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um einen bedingten Forderungsverzicht für Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5.500.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen mit TEUR 36 (Vorjahr: TEUR 46) enthalten.

Personalaufwand

Der Posten soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 185 (Vorjahr: TEUR 246).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Der Posten sonstige betriebliche Aufwendungen beinhaltet Aufwendungen aus Währungsumrechnungen sind mit TEUR 64 (Vorjahr: TEUR 119)

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Der Posten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge enthält Erträge aus Abzinsung in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 0).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält Aufwendungen aus Aufzinsungen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 11).

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 72,50
Angestellte 96,75
Geschäftsführer 2,00
davon Aushilfen 4,00
davon Auszubildende 22,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 171,25
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 145,25
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 26,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Oliver Hofmann ausgeübter Beruf: Kaufmännischer Leiter
Weitere Geschäftsführer: Jens Henzler ausgeübter Beruf: Kaufmännischer Leiter

Nachtragsbericht

Die globale Wirtschaftsentwicklung bleibt auch im Jahr 2024 durch den andauernden Angriffskrieg Russland gegen die Ukraine beeinflusst. Die neuen Konflikte im nahen Osten, sowie die Gefahr für Taiwan durch China geben Grund zur Sorge, wie es mit unserem globalem Wirtschaftssystem weitergehen wird. Die direkten und die indirekten Auswirkungen aus der Russland-Ukraine Krise auf unsere Gesellschaft sind aufgrund der unsicheren Entwicklungen zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung ebenfalls kaum kalkulierbar. Auch sind Aussagen darüber, wie lange sich diese Krise hinziehen wird, derzeit nicht einschätzbar.

Unterbrochene Lieferketten, anhaltende Rohstoff- und Materialengpässe, massiv gestiegene Energie und Rohstoffpreise sowie die COVID-Pandemie stellten auch unseren Betrieb bereits seit 2020 vor eine Vielzahl an Herausforderungen.

Eine ergebnismäßige Titulierung eines daraus entstehenden Schadens kann aus Sicht der Geschäftsführung derzeit nicht abschließend beurteilt werden; die Geschäftsführung geht trotz einer angespannten Liquiditätslage von einer Stabilisierung im zweiten Halbjahr aus. Maßnahmen zur Sanierung und Stabilisierung unserer Ertragslage werden auch im Jahr 2024 getroffen.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 728 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Lichtenfels,

Oliver Hofmann, Geschäftsführer

Jens Henzler, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.07.2024 festgestellt.

Anlagespiegel auf den 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.025.531,66 107.219,48 0,00 2.132.751,14
2. Anzahlungen 0,00 46.836,80 0,00 46.836,80
2.025.531,66 154.056,28 0,00 2.179.587,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 27.892.300,80 19.940,19 16.670,55 27.895.570,44
2. Technische Anlagen und Maschinen 12.075.714,22 16.300,00 0,00 12.092.014,22
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.316.303,66 135.181,67 0,00 7.451.485,33
47.284.318,68 171.421,86 16.670,55 47.439.069,99
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.775.098,00 857.856,00 0,00 3.632.954,00
2. Beteiligungen 4.700,00 0,00 0,00 4.700,00
2.779.798,00 857.856,00 0,00 3.637.654,00
52.089.648,34 1.183.334,14 16.670,55 53.256.311,93
Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.703.402,26 83.744,48 0,00 1.787.146,74
2. Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.703.402,26 83.744,48 0,00 1.787.146,74
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.183.563,64 796.921,69 13.584,55 8.966.900,78
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.739.159,72 577.241,50 0,00 10.316.401,22
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.496.397,28 502.193,89 0,00 5.998.591,17
23.419.120,64 1.876.357,08 13.584,55 25.281.893,17
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
25.122.522,90 1.960.101,56 13.584,55 27.069.039,91
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 345.604,40 322
2. Anzahlungen 46.836,80 0
392.441,20 322
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.928.669,66 19.709
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.775.613,00 2.336
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.452.894,16 1.820
22.157.176,82 23.865
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.632.954,00 2.775
2. Beteiligungen 4.700,00 5
3.637.654,00 2.780
26.187.272,02 26.967

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss [Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang] wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 [326] HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Robert Hofmann GmbH, Lichtenfels

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Robert Hofmann GmbH, Lichtenfels, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Robert Hofmann GmbH, Lichtenfels, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Ausführungen der Geschäftsführung zu den Risiken im Lagebericht hin. Dort ist in Abschnitt "IV.3. Gesamtaussage" ausgeführt, dass die Gesellschaft in ihrer Entwicklung bzw. in ihrem Bestand beeinträchtigt ist, sofern sich die geplanten Auftrags- und Umsatzsteigerungen nicht wie geplant entwickeln. Diese Ereignisse und Gegebenheiten zeigen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Die gesetzlichen Vertreter gehen in diesem Fall, wie in den vergangenen Jahren auch, davon aus, dass der Fortbestand der Gesellschaft durch die finanzielle Unterstützung der Gesellschafter gesichert wird. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedecktwerden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bayreuth, 25. Juli 2024

ECOVIS Wirtschaftstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Erich Drescher, Wirtschaftsprüfer

Matthias Hersch, Wirtschaftsprüfer

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