Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 93509
Vorher
CROCODIAL GmbH
Eingetragen
16.7.2002
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Erbringung von Dienstleistungen, Services und Beratungen in den Bereichen der Organisation, Informationstechnologien, Managementberatung, Wirtschaftsberatung, Controlling und der Handel und Vertrieb von Produkten, Gegenstand ist ferner die Übernahme der Verwaltung und die Beteiligung an anderen Gesellschaften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Natalie Bodenteich
seit 26.2.2025
Prokura
Prokura
Detlev Werner Schmidt
seit 26.4.2018
Geschäftsführer
Alain Avelino de Pauw
seit 20.4.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
VINCI Energies CEE ICT GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Axians IT Security GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Axians IT Security GmbH ist ein Unternehmen im deutschen IT-Security-Markt. Die Gesellschaft hat sich auf Cyber Security spezialisiert und betreibt Support und Integration relevanter Herstellerlösungen bei ihren Kunden.

Die Axians IT Security betreibt neben dem Hauptsitz in 20251 Hamburg, Christoph-Probst-Weg 27, eine Geschäftsstelle in Berlin.

Für das Jahr 2023 wird ein Gewinn vor Ergebnisübernahme durch die Muttergesellschaft in Höhe von 2.341 TEUR ausgewiesen. Damit lag das Ergebnis um 462 TEUR höher als der erwirtschaftete Gewinn des Vorjahres. Aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags wird der Gewinn an die Muttergesellschaft Vinci Energies Deutschland ICT GmbH, Ludwigshafen, abgeführt.

2. Wirtschaftsbericht

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsenk und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %).

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt.

Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

Quelle:

Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken - Statistisches Bundesamt (destatis.de)

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_066_811.html

Die Branchenentwicklung

Im laufenden Jahr werden die Ausgaben für Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik im Vergleich zu 2023 um 4,4 Prozent wachsen und voraussichtlich ein Volumen von 224,3 Milliarden Euro erreichen.

In der Informationstechnik wird für 2024 ein Umsatz von 151,5 Milliarden Euro erwartet - das ist im Vergleich zu 2023 ein Wachstum um 6,1 Prozent. Die Ausgaben für Software werden in diesem Segment mit voraussichtlich 9,4 Prozent auf 45,4 Milliarden Euro das größte Wachstum verzeichnen. Die IT-Hardware wird mit einem Volumen von 54,4 Milliarden Euro (+4,6 Prozent) auch im Jahr 2024 noch vor den IT-Services den größten Anteil des IT-Marktes abbilden. Die Ausgaben für IT-Services steigen im laufenden Jahr um 4,8 Prozent auf 51,7 Milliarden Euro.

Die Telekommunikation setzt das Wachstum aus dem Vorjahr voraussichtlich fort mit einem Plus von 1,0 Prozent auf 72,8 Milliarden Euro. Für die Teilmärkte der TK-Infrastruktur und der TK-Endgeräte wird ein leichter Rückgang um -0,7 bzw. -1,0 Prozent auf 11,8 bzw. 8,4 Milliarden Euro prognostiziert. Die Investitionen in Telekommunikationsdienste steigen dagegen um 1,6 Prozent auf 52,6 Milliarden Euro.

Im Detail entwickelten sich die Wachstumsraten der einzelnen Segmente wie folgt:

23/24
%
22/23
%
IT-Hardware 4,6 -5,4
Software 9,4 9,6
IT-Services 4,8 5,1
Informationstechnik insgesamt 6,1 2,2

Ende 2024 werden laut Prognose 1,37 Millionen Menschen in der ITK-Branche beschäftigt sein, damit werden voraussichtlich 30.000 zusätzliche Jobs geschaffen.

Quellen:

https://www.bitkom.org/Markdaten/ITK-Konjunktur/ITK-Markt-Deutschland

https://www.bitkom.org/Themen/Marktdaten/ITK-Konjunktur/Anzahl-ITK-Unternehmen

Die Größe des Cybersicherheitsmarktes wird im Jahr 2024 auf 203,78 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2029 350,23 Milliarden US-Dollar erreichen, was einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 11,44 % im Prognosezeitraum (2024-2029) entspricht.

Quellen:

https://www.mordorintelligence.com/de/industry-reports/cyber-security-market

Ein weiterer Bericht bei bitkom geht davon aus, dass im Jahr 2024 die Ausgaben für IT Sicherheit um 13% zulegen werden. Im Jahr 2024 werden die Ausgaben in Deutschland um voraussichtlich 13,1 Prozent steigen und mit rund 10,5 Milliarden Euro erstmals über der Marke von 10 Milliarden Euro liegen. Das teilt der Digitalverband Bitkom auf Grundlage von Daten des Marktforschungsinstituts IDC anlässlich der Münchner Cybersicherheitskonferenz mit. Damit wächst der IT-Sicherheitsmarkt hierzulande stärker als im Rest Europas (plus 12,3 Prozent auf 46,0 Milliarden Euro) und im Rest der Welt (plus 11,4 Prozent auf 164,8 Milliarden Euro).

Am stärksten steigen in diesem Jahr in Deutschland die Ausgaben für Sicherheits-Software, die um voraussichtlich 16,9 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro zulegen. Die Ausgaben für Dienstleistungen rund um IT-Sicherheit sollen ebenfalls stark um 12,0 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro wachsen. Nahezu unverändert (plus 0,4 Prozent) werden dagegen die Investitionen in IT-Sicherheits-Hardware mit rund 939 Millionen Euro bleiben. Auch im kommenden Jahr wird ein weiteres Wachstum der Ausgaben für Cybersicherheit erwartet. Dann soll der IT-Sicherheitsmarkt um 13,6 Prozent auf 12,0 Milliarden Euro zulegen, so der Bitkom auf Grundlage der IDC-Daten.

Quellen:

https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Cybersicherheit-Deutscher-Markt-ueber-10-Milliarden-Marke

3. Geschäftsverlauf

Für das Jahr 2023 wird ein Gewinn vor Ergebnisübernahme durch die Muttergesellschaft in Höhe von 2.341 TEUR ausgewiesen. Damit lag das Ergebnis um 462 TEUR höher als der erwirtschaftete Gewinn des Vorjahres. Aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags wird der Gewinn an die Muttergesellschaft Vinci Energies Deutschland ICT GmbH, Ludwigshafen, abgeführt.

Gegenüber dem Vorjahr sind die Umsatzerlöse um 15.86% von 26.395 TEUR auf 30.580 TEUR gestiegen, von denen sind 95,14% Inlandsumsätze und lediglich 4,54% resultieren aus Leistungen an den verbundenen Unternehmen des Vinci-Konzerns.

Entgegen der Prognose des vorjährigen Lageberichtes, konnte die Gesellschaft sowohl den Umsatz als auch das Ergebnis erhöhen. Der Margenrückgang im Handelsbereich konnte durch mehr Managed Service Geschäft kompensiert werden, was einen positiven Effekt auf die Ergebnisentwicklung hatte.

In den Bereichen Managed Security Services aber ebenso in OT (Operational Technologies/ Industrielle Sicherheit)/ IoT (Internet of Things) Security/ Cloud konnte die Gesellschaft ein enormes Wachstum erzielen, daher richtet die Axians IT Security GmbH auch für das Jahr 2024 ihren Fokus auf diese Themen.

Im Jahr 2023 ist die Zusammenarbeit mit dem Cybersecurity Team aus der Schweiz intensiviert worden. Es sind gemeinsame Prozesse in der Zusammenarbeit definiert und umgesetzt worden.

a) Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 15.598 TEUR gegenüber 15.369 TEUR zum 31. Dezember 2022. Die Veränderung der Bilanzposten auf der Aktivseite resultiert im Wesentlichen aus der Verminderung des Anlagevermögens um 172 TEUR, eine Erhöhung der Anlagen in Arbeit um 37 TEUR, sowie der Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 139 TEUR. Ferner hat sich die aktive Rechnungsabgrenzung um 225 TEUR erhöht.

Auf der Passivseite haben sich im Wesentlichen die Rückstellungen um 257 TEUR vermindert, die Verbindlichkeiten haben sich um 1.057 TEUR erhöht und die passive Rechnungsabgrenzung hat sich um 571 TEUR vermindert.

Die immateriellen Vermögensgegenstände vermindern sich um 48 TEUR, von 80 TEUR auf 32 TEUR, bedingt durch jährliche Abschreibung. Die Sachanlagen haben sich gegenüber dem Jahr 2022 um 124 TEUR auf 321 TEUR vermindert, ebenfalls aufgrund getätigter Abschreibungen.

Im Laufe des Geschäftsjahres ergab sich EUR ohne die Berücksichtigung von passiven Rechnungsabgrenzungsposten.

Die Vorräte sind um 37 TEUR von 785 TEUR auf 822 TEUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dieses setzt sich u.a. zusammen aus einer Veränderung der unfertigen Erzeugnisse.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen mit 2.566 TEUR um 18,7% niedriger als zum 31. Dezember 2022 (VJ. 2.685 TEUR).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzten sich im Wesentlichen zusammen aus dem Guthaben des Cashpools 5.238 TEUR (i. VJ. 5.345 TEUR).

In Summe haben sich die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 1,65% auf 8.548 TEUR erhöht (i. VJ. 8.409 TEUR).

Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten betragen 0 Euro.

Auf der Aktivseite hat sich die Aktive Rechnungsabgrenzung um 225 TEUR auf 5.873 TEUR erhöht. Dies entspricht. 37,66% der Bilanzsumme.

Die Eigenkapitalausstattung der Axians IT Security blieb aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages unverändert zum Vorjahr.

Die Rückstellungen haben sich um ca. 8,22 % auf 2.870 TEUR zum 31. Dezember 2023 vermindert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 351 TEUR, also um ca. 22,18% auf 1.934 TEUR erhöht (VJ 1.583 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um 729 TEUR von 2.091 TEUR auf 2.820 TEUR erhöht.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Passive Rechnungsabgrenzung um 571 TEUR auf 6.016 TEUR reduziert. Die PRAP entspricht ca. 38,57% der Bilanzsumme.

b) Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch den Finanzverbund der VINCI-Gruppe mit Teilnahme an deren Cash Pooling und die eigene Ertragskraft sichergestellt.

Die Gesellschaft ist über die Vinci Energies Deutschland ICT GmbH, Ludwigshafen, und die VINCI Deutschland GmbH, Ludwigshafen am Rhein, an den Cash Pool der VINCI S.A., Rueil-Malmaison (Frankreich) angeschlossen. Überschüssige Liquidität wird an diesen Pool abgeführt und benötigte Mittel jederzeit bereitgestellt.

Durch die Bereitstellung der notwendigen Finanzmittel über den Finanzpool der VINCI S.A. war im Berichtsjahr 2023 die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft zu jeder Zeit gegeben.

Zwischen Gesellschaft und der VINCI Energies Deutschland ICT GmbH, Ludwigshafen besteht seit dem 01.01.2020 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Zum 31. Dezember 2023 verfügte die Gesellschaft unter Berücksichtigung des Cash-Pool Kontos über liquide Mittel in Höhe von 5.238 TEUR (VJ. 5.345 TEUR).

Die Eigenkapitalquote beträgt im Geschäftsjahr 12,05% (VJ. 12,23%).

c) Ertragslage

Bei einem um ca. 15,86% erhöhten Umsatz erzielte die Gesellschaft gegenüber dem Jahr 2022 ein um 24,56% höheres Ergebnis nach Steuern. Grund hierfür sind, wie bereits beschrieben, dass die rückläufige Margenentwicklung aus dem Handelsgeschäft mit Managed Service Verträgen kompensiert werden konnten.

Die Umsatzerlöse sind von 26.394 TEUR auf 30.580 TEUR um ca. 15,86% gestiegen. Ein sehr hoher Umsatzanstieg ist im Jahr 2023 vor allem im Projektgeschäft zu verzeichnen (Anstieg um 257,15%), was drei Großprojekten geschuldet ist, wie auch im Bereich Managed Services (Anstieg um 26,23%).

Das Wartungsgeschäft konnte um 15,22% verbessert werden.

Ein Rückgang um 22,75% haben wir dagegen im Handelsumsatz und um 20,93% im Dienstleistungsbereich zu verzeichnen

Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von 2.341 TEUR lag mit 7,56% bezogen auf die Betriebsleistung über dem Niveau des Kalenderjahres 2022 (VJ. 6,92%).

Periodenfremd wurden Auflösungen von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen sowie Auflösungen von Rückstellungen erfasst. Insgesamt ergab sich ein periodenfremdes Ergebnis von 175 TEUR für das Jahr 2023 (VJ: 411 TEUR).

Insgesamt entspricht die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseren Erwartungen.

d) Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Als finanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung und Messung des Unternehmenserfolges werden Umsatz und Ergebnis nach Steuern zur Beurteilung herangezogen (vgl. Kapitel "Ertragslage").

5. Risikomanagement

Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der VINCI S.A eingebunden. Der Schwerpunkt des Risikomanagements mittels Steuerungs- und Kontrollinstrumente zur angemessenen Beherrschung von Risiken wird durch die Nutzung von Quartz (VINCI Energies Kostenrechnungssystem) und SAP ECC 6.0 unterstützt.

Das Erreichen sowohl der operativen als auch strategischen Ziele wird durch ein angemessenes Risikomanagement laufend überprüft. Ziel der Risikopolitik ist es, alle relevanten Risiken frühzeitig zu erkennen und zu quantifizieren, Risiken zu steuern, zu minimieren bzw. zu vermeiden. Hierzu bedient sich die Gesellschaft verschiedener Instrumente, wie z. Bsp. der Risikoanalyse bei Projekten über das SAP-System aber auch über die Prozessüberwachung der ISO27000 Zertifizierung mit Hilfe des CWA-Systems.

6. Personal

Die Anzahl der Mitarbeiter zum Bilanzstichtag beträgt 51 Personen (VJ. 46 Personen).

Ein wichtiges Ziel in der Personalpolitik ist auf die Sicherheit der Mitarbeiter gerichtet. Mit keinen gemeldeten Unfällen für das Jahr 2023, konnte auch dieses Ziel im Jahr 2023 für alle Standorte erreicht werden.

Weiterhin legt die Gesellschaft großen Wert auf die Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter und hat im Jahr 2023 ca. 21 TEUR für externe Kurse und Zertifikate investiert. Dies ist weniger als im Vorjahr (34 TEUR), was aber auf ein hohes Maß an internen Fortbildungsmaßnahmen zurückzuführen ist, die sich nicht direkt in den betrieblichen Ausgaben widerspiegeln.

7. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

a. Chancen

Wie bereits im Vorjahr konnte die Gesellschaft in den Bereichen Managed Security Services sowie in OT/ IoT Security/ Cloud ein gutes Wachstum verzeichnen. Daher verfolgt das Unternehmen weiterhin die Strategie diese Segmente im IT Markt zu besetzen.

Cyberattacken sind aktuell eine der größten Bedrohungen für die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft. Umso wichtiger ist, dass sich Unternehmen und Behörden vorbereiten und entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen. Dazu gehören auch Investitionen in entsprechende Hard- und Software und eine resiliente Infrastruktur.

Quelle:

https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Cybersicherheit-Deutscher-Markt-ueber-10-Milliarden-Marke

Axians IT Security GmbH und der Cyber Security Bereich mit dem SOC Center aus der Schweiz greifen genau das gegenwärtige Marktbedürfnis auf und treten gemeinsam im Sinne von "One-Axians" am Markt auf.

Seit Beginn des Jahres 2023 ist die Gesellschaft in den Pole Schweiz gewechselt, mit dem Ziel, die Fachkompetenzen der Business Units in Deutschland und der Schweiz zu bündeln und eigene Cyber Security Strategien und Taktiken zu entwickeln. Dafür sind die deutsche BU Axians IT Security und die Cyber Security aus der Schweiz organisatorisch in einer Security-Division im Pôle VES ICT & Automation zusammengefasst. Die ersten gemeinsamen Projekte für das Jahr 2024 zeichnen sich ab.

Durch das eigene Managed Services Center (MCS) in der Geschäftsstelle Hamburg und nun die zusätzliche Nutzung des SOC Centers in der Schweiz, hat die Gesellschaft ihr Leistungsspektrum im Bereich IT-Security nochmalig erweitert. Damit gewinnt die Gesellschaft weiter an Attraktivität und Vertrauen und kann so auch in weiteren Kundensegmenten Fuß fassen, die bisher verwehrt geblieben sind.

Wie bereits im Jahr zuvor etabliert sich die Gesellschaft weiter im Bereich Penetration Testing (kurz Pentesting) konnte bereits mehrere Kunden dafür gewinnen.

Das Thema IT-Sicherheit ist ein langfristiger Wachstumsmarkt. Ziel der Gesellschaft ist es, weitere eigene Kunden zu gewinnen und aktiv zu betreuen und das Netzwerk immer weiter auszubauen. Dies versuchen wir weiterhin mit verschiedenen Marketingaktivitäten sowie durch die permanente Entwicklung unseres Vertriebsteams. Zu den Marketingaktivitäten gehören u.a. Messen und Veranstaltungen - Webcasts - Zusammenarbeit mit der Alliance for Cyber Security - Blogs - Telemarketing - White Paper - und viele andere Aktivitäten in den sozialen Medien. Für das Jahr 2024 sind wieder eigens organisierte Security Days für unsere Kunden geplant.

Für die Axians IT Security ist eine gute Kundenbeziehung von höchster Bedeutung. Die Gesellschaft kann auf langjährige Kundenbeziehungen zurückblicken. Durch diese langfristige und vertrauensvolle Zusammenarbeit wird die Gesellschaft bei Fragestellungen für das Thema IT-Sicherheit von auch bestehenden Kunden immer wieder mit einbezogen. Außerdem hat sich durch die Zusammenarbeit mit der Cyber Security in der Schweiz weiteres Marktpotential für die Gesellschaft ergeben.

Wie bereits in der Vergangenheit, hat die Gesellschaft die Bündelung der Axians Aktivitäten in der Gruppe immer weiter forciert. Der Plan, in Hamburg drei Axians Gesellschaften unter ein Dach zu bringen, um dort das gemeinsame Arbeiten weiter zu fördern, ist vollbracht und wird nun umgesetzt. Insbesondere mit dem Managed Services Center werden die verschiedenen Expertisen gebündelt.

Dank diesem starken VINCI-Umfeld wirkt sich die Finanzkraft bei Großprojekten und Investitionen sehr positiv aus. Bei Kundenerstgesprächen wird bewusst auf die Möglichkeiten und die Größe des Vinci-Konzern hingewiesen. Die Marke Axians, welche in Deutschland unter dem neuen Gesellschafter in Form vieler Gesellschaften gebündelt ist, besitzt ein breites IT-Portfolio, welches sich ergänzt und gerade bei Neukunden ein Gefühl der Sicherheit erzeugt.

b. Risken

Die Gesellschaft betreibt ein angemessenes Risikomanagement, um relevante Risiken frühzeitig zu erkennen, zu steuern und wenn möglich zu vermeiden. Dafür nutzt sie Quartz (das Vinci Energie Kostenrechnungssystem/ SAP) und das CWA-Tool, welches im Rahmen der ISO2700 Zertifizierung eingeführt wurde und explizit bestimmte Risiken im Blick und damit unter Kontrolle zu haben.

Im IT-Markt herrscht mittlerweile ein starker Wettbewerbs- und Preisdruck, mit der Folge, dass mit rückläufigen Margen zu rechnen ist. Um dem entgegenzuwirken, setzt die Gesellschaft stark auf gut ausgebildetes Personal, um mit Qualität und Professionalität die Kunden zu überzeugen. Daher bleibt es weiterhin eine große Herausforderung, gute und hochqualifizierte Fachkräfte am Markt zu finden. Mit der existierenden One-Axians-Strategie im HR-Bereich, mit dem Programm "Mitarbeiter werben Mitarbeiter" hat die Gesellschaft gute Möglichkeiten, professionell diese Fachkräfte anzusprechen.

Seitens der Geschäftsführung wird auch die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung 2024 als weiterhin schwierig und herausfordernd eingeschätzt. Die geopolitischen Risiken, die Verschärfung von Handelskonflikten oder außenpolitische Konflikte können die Rahmenbedingungen für die Gesellschaft negativ beeinträchtigen und zu erhöhten Lieferzeiten, Energiepreisen, weiterer Inflation, politische Unsicherheit, etc. führen und beeinflussen so unmittelbar das Investitionsverhalten unserer Kunden.

Das Ausmaß der nachteiligen Folgen für die Gesellschaft, kann derzeit nicht vollständig abgeschätzt werden. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die gegenwärtigen Risiken mit einem guten Risiko - und Liquiditätsmanagement händelbar bleiben und Risken somit als gering eingestuft werden.

Sonstige Risiken der künftigen Entwicklung, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden oder dessen Entwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind für die Geschäftsführung augenblicklich nicht bekannt.

8. Prognosebericht

a. Wirtschaftliche Entwicklung

Die deutsche Wirtschaft erholt sich in den kommenden Jahren. Das geht aus der aktuellen Deutschland-Prognose der Deutschen Bundesbank hervor. Allerdings verzögert sich die Wirtschaftserholung etwas. Gegenwärtig bremst vor allem noch die schwache Auslandsnachfrage die Industrie, zudem zeigt sich der private Konsum zögerlich und die höheren Finanzierungskosten dämpfen die Investitionen. Doch das Bild hellt sich bald auf. Ab Beginn des Jahres 2024 dürfte die deutsche Wirtschaft wieder auf einen Expansionspfad einschwenken und nach und nach Fahrt aufnehmen, sagte Bundesbankpräsident Joachim Nagel. Auch bei der Inflation zeigt die Deutschland-Prognose eine Verbesserung: Die Teuerungsrate wird sich demnach 2024 im Vergleich zu diesem Jahr mehr als halbieren. Die Inflation in Deutschland ist auf dem Rückzug, aber für eine Entwarnung ist es noch zu früh, schränkte Nagel zugleich ein.

Die Teuerungsrate dürfte 2023 auf jahresdurchschnittlich 6,1 Prozent zurückgehen und kommendes Jahr weiter auf 2,7 Prozent fallen, schätzen die Fachleute der Bundesbank auf Grundlage des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI). Die Teuerung von Energie lässt stark nach und ist auch bei Nahrungsmitteln deutlich rückläufig. Die Kernrate der Inflation (ohne Energie und Nahrungsmittel) erreicht erst in diesem Jahr mit 5,1 Prozent ihren Höhepunkt. Im kommenden Jahr geht sie deutlich auf 3 Prozent zurück. Dann stellen Lieferengpässe kein so großes Problem mehr dar, und die Gewinnmargen normalisieren sich. Die geldpolitische Straffung entfaltet zunehmend ihre Wirkung, erklärte Bundesbankpräsident Nagel. Am Ende des Projektionszeitraums - im Jahr 2026 - geht die Gesamtinflationsrate auf 2,2 Prozent zurück. Sie bleibt damit im längerfristigen Vergleich überdurchschnittlich hoch.

Die Staatsfinanzen profitieren den Bundesbank-Fachleuten zufolge davon, dass temporäre Stützungsmaßnahmen allmählich enden. Dies ist in diesem und dem kommenden Jahr gewichtiger als steigende Aufwendungen etwa für Verteidigung und Renten. Daher sinkt die Defizitquote im Jahr 2023 auf 2 Prozent und im Jahr 2024 weiter auf 1,3 Prozent. In den Folgejahren bleibt sie unverändert. Die Schuldenquote sinkt bis Ende 2026 auf etwas über 60 Prozent.

Die Prognose beruht auf vereinfachten Annahmen zur fiskalischen Reaktion auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Die jüngsten Vereinbarungen in der Bundesregierung zu den Bundesfinanzen 2024 wurden erst nach Abschluss der Projektion getroffen. Nach einer ersten Einschätzung ändern sie den fiskalischen und gesamtwirtschaftlichen Ausblick allerdings nicht entscheidend. Unsicherheiten für die Projektion bestehen gleichwohl hinsichtlich weiterer finanzpolitischer Beschlüsse, insbesondere für die Jahre ab 2025 und die konkrete Umsetzung der Energiewende. Auch darüber hinaus bestehen Risiken für die Prognose, insbesondere aufgrund geopolitischer Konflikte.

Im Vergleich zur Deutschland-Prognose vom Juni setzten die Bundesbank-Fachleute die Rate für das BIP-Wachstum für 2024 deutlich und für 2025 leicht herab. Die Inflationsrate wurde für 2024 spürbar und für 2025 leicht nach unten korrigiert.

Quellen:

https://www.bundesbank.de/de/presse/pressenotizen/deutschland-prognose-der-bundesbank-sinkende-inflation-aber-noch-keine-entwarnung-920336

b. Geschäftsentwicklung der Axians IT Security GmbH

Auf Basis heutiger Auftragslage prognostiziert die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 einen ähnlichen Umsatz wie im Jahr 2023. Inwieweit das Managed Service Geschäft den Margenrückgang aus dem Handelsgeschäft kompensieren wird, ist nicht vorhersehbar. Daher ist davon auszugehen, dass das Ergebnis nach Steuern für das Jahr 2024 prozentual zur Betriebsleistung nicht erheblich gesteigert werden kann.

Der strategische Fokus der Gesellschaft liegt weiterhin auf den Ausbau des Managed Services Geschäftes. Nachdem die Prozesse und Arbeitsweisen zwischen Axians IT Security aus Deutschland und der Axians Cyber Security aus der Schweiz etabliert wurden, soll nun die zukünftig engere Zusammenarbeit der beiden Bereiche zu einer größeren Kundenreichweite führen.

Die gegenwärtig vorherrschenden geopolitischen Risiken zeigen auf, dass noch keine wirkliche Entlastung bei Lieferengpässen, Kostensteigerungen beim Material und der Energiekosten zu erkennen ist. Eine Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage lässt sich daher nicht vollständig ausschließen.

Die im Lagebericht enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen über die weitere Entwicklung der Gesellschaft, basieren auf aktuellen Einschätzungen der Geschäftsführung und sind naturgemäß mit Unsicherheit behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können erheblich von den hier formulierten Aussagen und Einschätzungen abweichen.

 

Hamburg, 05.06.2024

Axians IT Security GmbH

Alain De Pauw

Olaf Niemeitz

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32.222,54 32.222,54 80.307,72 80.307,72
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstückgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 32.155,27 23.375,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 288.836,64 320.991,91 421.459,33 444.834,33
353.214,45 525.142,05
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 822.797,67 822.797,67 785.433,34 785.433,34
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.565.777,08 2.684.538,82
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.672.165,22 5.487.306,64
3. Sonstige Vermögensgegenstände 310.395,62 8.548.337,92 237.653,52 8.409.498,98
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 0,00 0,00 61,24 61,24
9.371.135,59 9.194.993,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.873.321,79 5.873.321,79 5.648.544,37 5.648.544,37
15.597.671,83 15.368.679,98

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 700.000,00 700.000,00 700.000,00 700.000,00
II. Kapitalrücklage 110.000,00 110.000,00 110.000,00 110.000,00
III. Bilanzgewinn 1.069.135,56 1.069.135,56 1.069.135,56 1.069.135,56
1.879.135,56 1.879.135,56
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 1.870,00
2. Sonstige Rückstellungen 2.869.988,05 2.869.988,05 3.125.292,31 3.127.162,31
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.933.759,95 1.582.709,90
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.820.326,38 2.090.790,83
3. Sonstige Verbindlichkeiten 78.348,96 101.563,98
`-davon aus Steuern TEUR 88 (i.Vj. TEUR 67) 4.832.435,29 3.775.064,71
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.016.112,93 6.016.112,93 6.587.317,40 6.587.317,40
15.597.671,83 15.368.679,98

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 30.580.301,40 26.394.279,10
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen 37.364,33 -204.468,27
3. Sonstige betriebliche Erträge 383.382,58 760.164,59
4. Materialaufwand -20.895.027,32 -17.314.615,64
a) Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Ware -13.878.971,70 -11.862.685,35
b) Aufwand für bezogene Leistungen -7.016.055,62 -5.451.930,29
5. Personalaufwand -4.768.764,81 -4.819.872,61
a) Löhne und Gehälter -4.106.279,72 -4.248.501,00
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -662.485,09 -571.371,00
davon für Altersversorgung EUR 0,00 (VJ EUR 0,00)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -216.924,65 -200.773,27
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.861.373,25 -2.709.893,03
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 124.025,44 12.555,22
(davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 12.555)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.957,64 -2.723,01
davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00, (VJ EUR 0,00)
davon aus Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen EUR 0,00 (VJ EUR 0,00)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
11. Ergebnis nach Steuern 2.381.026,08 1.914.653,08
12. Sonstige Steuern -39.833,95 -35.136,49
13. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrag abgeführter Gewinn 2.341.192,13 1.879.516,59
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00
15. Gewinnvortrag 1.069.135,56 1.069.135,56
16. Bilanzgewinn 1.069.135,56 1.069.135,56

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen

1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in 20251 Hamburg, Christoph-Probst-Weg 27 und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter der Nummer HRB 93509.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB und hat den Jahresabschluss nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Anwendung der Vorschriften des HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH Gesetzes erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Die Gesellschaft geht davon aus, dass sie nicht wesentlich von der Mindestbesteuerung betroffen ist

Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßige Abschreibung wurde nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (3 Jahre) des jeweiligen Vermögensgegenstandes linear vorgenommen.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen.

Die Zugänge werden "pro rata temporis" abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach Maßgabe der branchenüblichen oder betriebsbedingten Nutzungsdauer über 3 bis 13 Jahre. Bei der Bewertung des Anlagevermögens wird von der linearen Abschreibungsmethode Gebrauch gemacht.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden i.d.R. im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG bis zu EUR 800 im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und als Abgänge ausgewiesen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 250 werden direkt als Aufwand gebucht.

Umlaufvermögen

Vorräte

Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten berücksichtigt. Die Herstellungskosten enthalten keine Fremdkapitalzinsen. Das Niederstwertprinzip wird beachtet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Ansatz der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Erkennbare Ausfallrisiken bei den Forderungen sind im Geschäftsjahr 2023 über Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Bewertung von Fremdwährungsforderungen erfolgt nach § 256a HGB zum Abschlussstichtag mit Devisenkassamittelkurs.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellung und sonstigen Rückstellungen sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Verbindlichkeiten in fremder Währung (sämtlich mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr) werden nach § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben/ Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand/ Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

II. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus der Anlage zum Anhang "Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023" (Bruttodarstellung) ersichtlich.

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um entgeltlich erworbene Software-Pakete einschließlich Nebenkosten, die über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben werden. Unter den Sachanlagen werden im Wesentlichen Einbauten und Mobiliar in gemieteten Räumen, das Firmennetzwerk sowie die DV-Ausstattung der Mitarbeiter ausgewiesen.

Die Gesellschaft hält keine Beteiligungen.

2. Umlaufvermögen

In der Bilanz sind die Posten des Vorratsvermögens mit ihren Nettobuchwerten ausgewiesen. Die Axians IT Security hat keinen Warenbestand und weist nur unfertige Leistungen aus (Projektbestand).

Unfertige Erzeugnisse/ Leistungen

Anschaffungskosten 833.510,83 EUR (VJ = 816.392,09 EUR)
Projektrisiko -10.713,16 EUR (VJ = - -30.958,75 EUR)
Projektbestand netto 822.797,67 EUR (VJ = 785.433,34 EUR)

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände bestehen in Höhe von 8.548.337,92 Euro, davon sind unter einem Jahr Forderung in Höhe von 7.325.577,11 Euro. Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen in Höhe von 1.222.760,81 Euro.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen hauptsächlich gegen den Gesellschafter VINCI Energies Deutschland ICT GmbH und beinhalten den Betrag der Cash-Pool Anlage 5.168.964,73 Euro.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
gegen Gesellschafter:
Forderung aus Cash-Pool Anlage EUR 5.168.964,73 5.344.805,75
5.168.964,73 5.344.805,75
Gegen übrige verbundene Unternehmen:
Forderungen aus Cash-Pool Anlage USD 69.034,97 0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 434.165,52 142.500,89
5.672.165,22 5.487.306,64

3. Aktive Rechnungsabgrenzung

Die Rechnungsabgrenzung in Höhe von 5.873.321,79 Euro (VJ 5.648.544,37 Euro) besteht im Wesentlichen aus vorausgezahlten Service- und Wartungskosten der von uns vertriebenen Produkte.

4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Axians IT Security GmbH beträgt 700.000,00 Euro. Es wird eine Kapitalrücklage in Höhe von 110.000,00 Euro ausgewiesen. Der Bilanzgewinn betrifft den vororganschaftlichen Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.069.135,56 dieser resultiert aus den Ergebnissen zum 31.12.2013 sowie 31.12.2014 der Axians IT Security GmbH i.H.v. 626.532,52 Euro und dem Jahresüberschuss am 31.12.2015 i.H.v. 442.603,04 Euro. Die Geschäftsanteile unserer Gesellschaft werden seit dem 01.01.2020 vollständig von der VINCI Energies Deutschland ICT GmbH, Frankfurt gehalten.

Auf Basis des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft Vinci Energies Deutschland ICT GmbH, wird das Ergebnis 2023 in Höhe von 2.341.192,13 Euro dorthin abgeführt.

5. Rückstellungen

Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen:

31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
Ausstehende Lieferantenrechnungen 395.969,23 644.185,33
Nachlaufende Kosten für Projekte 302.697,08 342.683,60
Personalrückstellungen inkl. Urlaub 261.670,47 272.828,64
Mitarbeiterbonus und variable Gehaltsanteile 338.924,88 824.701,81
Noch auszuführende Leistungen für Projekte 1.570.726,39 1.040.892,93
2.869.988,05 3.125.292,31

6. Verbindlichkeiten

Bei sämtlichen Verbindlichkeiten in Höhe von 4.832.435,29 Euro handelt es sich um Beträge mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

In den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 78.348,96 Euro sind vor allem die Verpflichtungen aus Lohn- und Gehaltsabrechnungen (abzuführende Lohnsteuer) ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen besteht insbesondere gegenüber der VINCI Energies Deutschland ICT GmbH und beinhalten eine Verbindlichkeit aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages in Höhe von 2.341.192,13 Euro.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
gegenüber Gesellschafter:
Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung 2.341.192,13 1.879.516,59
2.341.192,13 1.879.516,59
gegenüber übrigen verbundenen Unternehmen
Verbindlichkeiten aus abzuführender Umsatzsteuer 80.100,85 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 399.033,40 211.274,24
479.134,25 211.274,24
2.820.326,38 2.090.790,83

7. Passive Rechnungsabgrenzung

Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 6.016.112,93 EUR resultiert vor allem aus der Periodenabgrenzung aus Umsätzen von Kunden-Help-Desk Verträgen und zum größten Teil aus veräußerten Wartungsverträgen mit entsprechender Laufzeit.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die in Höhe von 30.580.301,40 EUR erzielten Umsatzerlöse (i. VJ 26.394.279,10 EUR) liegen 15,86% über dem Niveau des vorherigen Geschäftsjahres.

Die Umsatzerlöse in Höhe von 30.580.301,40 EUR wurden zum größten Teil im Inland erzielt (Ausland 1.487.000 EUR/ VJ. 269.000 EUR), konzerninterne Lieferungen an andere Vinci-Tochtergesellschaften beliefen sich auf 1.389.000 EUR (VJ. 1.178.000 EUR).

Die Umsatzrealisierung der Projekte erfolgt nach Abschluss der Projekte. Umsätze aus Abgrenzungsprojekten werden über die vereinbarte Laufzeit realisiert.

2. Sonstige betriebliche Erträge

2023
Euro
2022
Euro
Auflösung EWB Forderungen (periodenfremd) 7.009,10 1.918,87
Auflösung Rückstellungen (periodenfremd) 160.093,93 409.539,40
Währungsgewinne 74.000,18 2.488,69
Periodenfremde Erträge 7.986,35 0,00
Sonstige Erträge (WB Marketinggelder) 134.293,02 346.217,63
383.382,58 760.164,59

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

2023
Euro
2022
Euro
Konzernumlage (Service-Charge) 743.735,02 570.095,50
Sonstige Leistungen an verbundenen Unternehmen 486.561,68 565.359,37
Währungsverluste 81.975,61 8.260,57
Bürokosten (Miete/ NK/ Instandhaltung) 722.498,98 616.683,38
Fahrzeugkosten (Leasing/ Benzin/ Instandhaltung) 239.713,10 210.286,59
Reisekosten 90.665,00 75.725,89
Miet- und Leasinggebühren 772,72 3.733,31
Versicherungen 94.374,99 59.902,31
Kommunikationsaufwendungen 23.336,88 25.375,11
Aus- und Fortbildung 20.867,95 33.647,78
Sonstige Personalkosten 19.829,27 54.935,13
Aufwendungen im Gemeinkostenbereich 0,00 3.700,00
Abschreibungen und Einzelwertberichtung auf 386,75 7.009,10
Rechtskosten/ Notar/ öffentliche Forderungen 29.157,82 34.647,34
Kunden- & Betriebsveranstaltungen/ Marketing/ Vertrieb 251.886,15 136.701,97
Transport & Zölle 24.767,58 0
Sonstige 30.843,75 303.829,68
SUMME 2.861.373,25 2.709.893,03

IV. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestanden für das Unternehmen folgende finanzielle Verpflichtungen:

aus Kfz-Leasingverträgen
bis zu 1 Jahr = 40.104,96 Euro
>1 Jahr < 5 Jahre = 80.209,92 Euro
aus Mietverträgen
bis zu 1 Jahr = 634.552,51 Euro
>1 Jahr < 5 Jahre = 1.533.501,89 Euro
davon ggü. verb. UN = 13.600,00 Euro

Das Bestellobligo lag zum Bilanzstichtag im geschäftsüblichen Rahmen.

2. Mitarbeiter bei der Axians IT Security GmbH

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs 2023 beschäftigten angestellte Arbeitnehmer betrug 50 Personen (VJ: 46).

3. Abschlussprüferhonorar

Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wurde gemäß § 285 Nr. 17 HGB verzichtet, da die Angabe in einem die Gesellschaft einziehenden Konzernabschlusses enthalten ist.

4. Geschäftsführung

Alain De Pauw, Leitung Business Unit Axians IT Security

Olaf Niemeitz, Stellv. BA-Leiter IT & Managed Services und Leiter Division Axians Cyber Security.

Die Gesellschaft macht von der Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

5. Ergebnisverwendung

Gemäß dem Ergebnisabführungsvertrag wird das Jahresergebnis in voller Höhe an die Gesellschafterin, VINCI Energies Deutschland ICT GmbH, abgeführt.

6. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es sind keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu erwarten ist.

IV. Konzernabschluss

Der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellte Konzernabschluss, in den die Axians IT Security GmbH mit einbezogen wird, wird von der

VINCI S.A.,

1973 Boulevard de la Défense

F-92000 Nanterre

erstellt und in deutscher Sprache im Bundesanzeiger veröffentlicht werden. VINCI S.A. stellt als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf.

Der Ort der Offenlegung ist:

Greffe du Tribunal de Commerce de Nanterre

4, rue Pablo Neruda

F-92020 Nanterre cedex

Frankreich

552 037 806 RCS Nanterre

V. Sonstige Pflichtangaben nach § 42 GmbHG

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind im Punkt II "Erläuterungen zur Bilanz" gesondert ausgewiesen.

 

Hamburg, 05.06.2024

Axians IT Security GmbH

Alain De Pauw

Olaf Niemeitz

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 167.398,24 0,00 0,00 167.398,24
167.398,24 0,00 0,00 167.398,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 25.500,00 15.268,30 40.768,30
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 699.449,82 29.728,75 8.362,61 720.815,96
724.949,82 44.997,05 8.362,61 761.584,26
892.348,06 44.997,05 8.362,61 928.982,50
Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 87.090,52 48.085,18 0,00 135.175,70
87.090,52 48.085,18 0,00 135.175,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.125,00 6.488,03 0,00 8.613,03
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 277.990,49 162.351,44 8.362,61 431.979,32
280.115,49 168.839,47 8.362,61 440.592,35
367.206,01 216.924,65 8.362,61 575.768,05
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32.222,54 80.307,72
32.222,54 80.307,72
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 32.155,27 23.375,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 288.836,64 421.459,33
320.991,91 444.834,33
353.214,45 525.142,05

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Axians IT Security GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Axians IT Security GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Axians IT Security GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, den 5. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bernhard Klinke, Wirtschaftsprüfer

ppa. Mark Freudewald, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 15.07.2024 festgestellt.

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