Bearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
SFS Group Germany GmbH
In den Schwarzwiesen 2, 61440 Oberursel (Taunus), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Küppers seit 28.1.2026 | Geschäftsführer |
Mathias Mandler seit 3.7.2025 | Prokura |
Maximilian Nickel seit 5.2.2024 | Geschäftsführer |
Stefan Petsch seit 15.3.2023 | Prokura |
Michael Münker seit 15.3.2023 | Prokura |
Andreas Bimberg seit 28.3.2022 | Prokura |
Jens Breu seit 4.6.2019 | Geschäftsführer |
Johannes Feldmann seit 20.1.2015 | Geschäftsführer |
Walter Kobler seit 31.3.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
SFS intec Holding AG SFS Group International AG | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SFS Group Germany GmbHOberurselJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231 GeschäftstätigkeitDie SFS Group Germany GmbH (im Folgenden auch kurz "SFS GmbH" oder "Gesellschaft" genannt) wurde 1980 gegründet. Der Name SFS Group Germany GmbH steht unserer Überzeugung nach für Kompetenz, Zuverlässigkeit und Qualität in der Verbindungstechnik. Die SFS Group Germany GmbH arbeitet wie im Vorjahr an den Standorten Oberursel, Menden sowie der Zweigniederlassung Althengstett in den Bereichen Befestigungstechnik sowie Komponentenfertigung. Der weitaus überwiegende Teil der nicht eigengefertigten Produkte stammt unverändert aus eigener Fertigung der SFS Group. Mit Verschmelzungsvertrag vom 28.10.2022 wurde die GESIPA in die SFS Group Germany GmbH verschmolzen. Die Eintragung im Handelsregister der SFS Group Germany GmbH erfolgte am 09.03.2023 mit rechtlicher Wirkung zum 01.01.2023. Die Verschmelzung fand zu Buchwerten statt. Durch diese Verschmelzung sind die Produktionstandorte Mörfelden-Walldorf, Ruhla/Thal sowie Olpe hinzugekommen. Am Standort Mörfelden-Walldorf erfolgt die Geräteproduktion, der Standort Ruhla/Thal ist auf die Produktion der Blindnieten spezialisiert und am Standort Olpe werden Voll- und Halbhohlnieten produziert. Die Produkte der Produktionsstandorte werden in den wichtigsten Zielmärkten durch Konzerngesellschaften vertrieben und zum Teil auch produziert. Ansonsten erfolgt der Vertrieb über Vertragshändler. An den Standorten der SFS Group Germany GmbH werden die Kunden weltweit betreut. Die wichtigsten Absatzmärkte befinden sich in Europa, Nordamerika und Asien. 1.1 Organisation Kontinuierliche Verbesserungen der internen Prozesse bleiben ein Hauptanliegen des gesamten Managements. Als Basis hierfür dienen die Zertifizierungen des Qualitäts-Managements nach IATF 16949 und ISO 9001, die Nutzung der Analysemöglichkeiten der installierten Software SAP/S4-Hana sowie Benchmarking-Vergleiche. Letztere können durch die Integration der Gesellschaft in die weltweit tätige SFS Group verstärkt genutzt werden. Durch Reportingsysteme in allen Unternehmen der Firmengruppe werden die wirtschaftlichen Entwicklungen, insbesondere die Erlöse und Erträge, monatlich analysiert und gesteuert. Die Erhaltung der Liquidität und der Eigenkapitalquote besitzen dabei eine hohe Priorität. Die hierarchisch flache Unternehmensorganisation stellt einen zusätzlichen Wettbewerbsvorteil dar, da sie zu schnellen Entscheidungen führt. 1.2 Unternehmenssteuerung Das Unternehmen wird anhand der Leistungsindikatoren Umsatz und EBIT nach IFRS bzw. SGF gesteuert. Das EBIT ist definiert als Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Beteiligungsergebnis. Diese Indikatoren werden monatlich an die Geschäftsführung berichtet. Die Abweichungen zwischen HGB und SGF sind nicht wesentlich. Bewertungsunterschiede, die unwesentlich das EBIT beeinflussen, gibt es bei den Bilanzpositionen Anlagevermögen, Vorräte, Forderungen und Pensionsrückstellungen. Unter den Nichtfinanziellen Leistungsindikatoren wird z.B. die Krankheitsquote zur Steuerung des Unternehmens herangezogen. Im Vergleich zu 2022 hat diese sich leicht reduziert. Auch für 2024 wird eine leichte Verbesserung erwartet. 1.3 Forschung, Entwicklung und Engineering Die Gesellschaft nimmt, zum Teil in Zusammenarbeit mit der SFS Group, Forschungs-, Entwicklungs- und Engineeringaktivitäten vor. Die Aktivitäten werden zielgerichtet für die Entwicklung neuer Produkte sowie für Modifikationen bzw. Weiterentwicklungen von vorhandenen Produkten weiter fortgeführt und im Bereich der Elektronik und Software gestärkt. Im Fokus steht dabei die Erhöhung des Kundennutzens unter Berücksichtigung der Marktanforderungen. Die Ressourcen der Gesellschaft im Bereich Forschung und Entwicklung wurden im Berichtsjahr in verschiedene Projekte investiert, mit dem Ziel, neue, hochwertige Produkte realisieren zu können. Wenn möglich, schützen wir unsere Entwicklungen durch Patente. 1.4 Personal Im Jahresdurchschnitt 2023 waren 294 Angestellte (Vorjahr 108) und 299 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr 90) beschäftigt. Die Gesamtanzahl an Beschäftigten betrug insofern 593 Arbeitnehmer (Vorjahr 198 Arbeitnehmer; Vorjahr GESIPA 391 Arbeitnehmer). Der enorme Anstieg im Jahresdurchschnitt ist auf die Verschmelzung mit der GESIPA zurückzuführen (Vorjahr 197 Angestellte und 194 gewerbliche Arbeitnehmer). Das Unternehmen verfügt aus Sicht der Geschäftsführung unverändert zum Vorjahr über eine erfahrene Stammbelegschaft. Diese partizipiert an der seit Jahren bestehenden betrieblichen Altersversorgung. Weiterbildungsmaßnahmen und Schulungen der Mitarbeiter erfolgen bedarfsgerecht anhand der zugrunde liegenden Stellenbeschreibungen, die klar definierte Qualifikationsanforderungen beinhalten. Wie in den Vorjahren fanden auch im Geschäftsjahr 2023 zahlreiche Weiterbildungsmaßnahmen statt. 1.5 Beschaffung Der Lagerbestand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von 14,6 Mio. € auf 40,0 Mio. €. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Verschmelzung der GESIPA zurückzuführen. Alle wichtigen Lieferanten werden regelmäßig einer Bewertung hinsichtlich Qualität, Liefertreue, wirtschaftlicher Stabilität sowie Wettbewerbsfähigkeit unterzogen. 1.6 Steuerliche Struktur und Situation Aufgrund der Verschmelzung der GESIPA in die SFS Group Germany GmbH ist der bis dahin bestehende Ergebnisabführungsvertrag mit der GESIPA erloschen. 2 Wirtschaftsbericht2.1 Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Die im Folgenden genannten Rahmenbedingungen beziehen sich auf das Jahresgutachten 2023/2024 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Die hohen Inflationsraten und die geldpolitische Straffung belasten die Weltkonjunktur stark. Zwar weisen die USA bis zuletzt ein robustes Wachstum auf, getrieben durch die privaten Konsumausgaben und zuletzt auch die Unternehmensinvestitionen. In China hingegeben blieb das Wachstum trotz der Abkehr von der Null-Covid-Politik im vergangenen Winter hinter den Erwartungen zurück. Die Konjunktur in den anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften und in den Schwellenländern ist zwar heterogen, aber insgesamt ebenfalls gedämpft. Die deutsche Wirtschaft hat sich im europäischen Vergleich besonders stark abgekühlt. So haben die privaten Haushalte und der Staat ihre Konsumausgaben reduziert. Die Industrie und die Bauwirtschaft zehren zwar noch von einem erhöhten Bestand an Aufträgen, allerdings gehen diese und auch die Neuaufträge deutlich zurück. Hinzu kommen Engpässe aufgrund fehlender Arbeitskräfte. Der Sachverständigenrat erwartet, dass die deutsche Volkswirtschaft sich erst im Verlauf des Jahres 2024 allmählich wieder erholt. Der Sachverständigenrat erwartet für die Jahre 2023 und 2024 Wachstumsraten des globalen BIP von 2,7 % und 2,2 %. Die Wirtschaft im Euro-Raum zeigt sich ebenfalls schwach und dürfte erst im Jahr 2024 wieder etwas höhere Wachstumsraten erreichen. Das BIP-Wachstum im Euro-Raum dürfte in den Jahren 2023 und 2024 0,6 % bzw. 1,1 % betragen. Die Geschäftsführung sieht die Wettbewerbssituation als unverändert stark an. Nationale und internationale Wettbewerber drängen stark auf den Markt für Komponenten und Befestigungselemente. In den Absatzmärkten und Regionen konnte die SFS Group Germany GmbH insgesamt von einer guten Nachfrage profitieren. Die Probleme entlang der Lieferketten und bei der Materialverfügbarkeit wurden 2023 gelöst. Dank der Europäischen Produktionsstandorte, vorherrschend regionalen und robusten Lieferketten sowie dem grossen Engagement der SFS-Mitarbeiter konnte die Lieferbereitschaft auf hohem Niveau gegenüber unseren Kunden aufrechterhalten werden. Die langfristig aufgesetzte «Local-for-Local»-Strategie der SFS Group wird dadurch bestätigt. Die dynamische Marktnachfrage führte zu einer guten Kapazitätsauslastung und zufriedenstellenden finanziellen Resultaten. Die gute Entwicklung wurde unterstützt von umsichtigem Kostenmanagement. 2.2 Ertragslage Umsatz Die Umsatzerlöse in Höhe von 166.607,4 T€ (Vorjahr: 79.556,2 T€) umfassen das Geschäft mit in- und ausländischen Kunden. Die Gesellschaft verkauft dabei insbesondere Geräte und Komponenten, die von der Gesellschaft selbst, und Befestigungselemente, die selbst und von verbundenen Unternehmen hergestellt werden. Der Anteil der von konzernfremden bezogenen Waren an den Umsatzerlösen ist tendenziell von untergeordneter Bedeutung. Die Umsatzerlöse der SFS Group Germany GmbH stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 87.051,2 T€ auf 166.607,4 T€. Darin enthalten sind erstmals die Umsätze der GESIPA i.H.v. 85.194,0 T€. Der Anstieg der Umsatzerlöse ohne Effekte der Verschmelzung resultiert aus höherer Kundennachfrage einerseits und aufgrund von weitergegebenen Preissteigerungen für Vormaterialien andererseits. Das Auslandsgeschäft stieg um 31.034,0 T€ auf 56.600,8 T€ an. Der Umsatzanteil des Auslandsgeschäfts belief sich auf 33,3 % (Vorjahr 32,1 %). Die Umsatzerlöse im Inlandsgeschäft erhöhten sich um 56.017,2 T€ auf 110.006,6 T€. Der Umsatzanteil des Inlandsgeschäfts beträgt 66,7 % (Vorjahr 67,9 %). Die Vorjahresprognose für 2023 (177.048 T€ Umsatz) wurde nicht erreicht. Einige für 2023 erwartete und geplante Projekte mit Befestigungselementen konnten nicht realisiert werden. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 1.918,2 T€ (Vorjahr 1.515,5 T€) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Fremdwährungsumrechnungen in Höhe von 799,7 T€ (Vorjahr 911,0 T€), der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 377,1 T€ (Vorjahr 0,0 T€), Erträge aus Schadensersatzleistungen in Höhe von 110,9 T€ (Vorjahr 17,2 T€) sowie Gewinne aus der Veräußerung von Sachanlagevermögen in Höhe von 95,7 T€ (Vorjahr 0,0 T€). Materialaufwand Diese Position umfasst den Bezug von Rohmaterialien, Halb- und Fertigfabrikaten sowie konzerninternen Handelswaren und veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der deutlich gestiegenen Umsatzerlöse analog auf 82.979,6 T€ (Vorjahr 42.163,0 T€). 35.404,3 T€ dieses Anstiegs resultieren aus GESIPA. Die Materialaufwandsquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr um ca. 3% vor den Verschmelzungseffekten und um ca. 1,7 % nach den Verschmelzungseffekten verbessert. Personalaufwand Die Personalaufwendungen belaufen sich auf 36.061,4 T€ (Vorjahr 11.508,7 T€). 24.387,5 T€ resultieren aus der verschmolzenen GESIPA. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren 294 Angestellte (Vorjahr: 104) und 299 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 94) beschäftigt. Die Gesamtanzahl an Beschäftigten betrug insofern 593 Arbeitnehmer (Vorjahr 198 Arbeitnehmer; Vorjahr GESIPA 391 Arbeitnehmer). Die deutliche Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf die Verschmelzung mit der GESIPA zurückzuführen, aus welcher 180 Angestellte sowie 208 gewerbliche Arbeitnehmer resultieren. Die Vergütung der Geschäftsleitung enthält fixe und variable Bestandteile, wobei die variablen Vergütungsbestandteile an den geschäftlichen Erfolg gebunden sind. Vergütungskomponenten mit langfristiger Anreizwirkung werden nicht gewährt. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlage sind in Höhe von 3.501,6 T€ angefallen (Vorjahr 705,1 T€). Davon kommen 2.808,6 T€ aus der verschmolzenen GESIPA. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 123.720,5 T€ (Vorjahr 22.702,0 T€). Die Position umfasst alle übrigen, nicht gesondert aufgeführten Aufwendungen. Sie beinhaltet im Wesentlichen Ausgangsfrachten in Höhe von 2.871,7 T€ (Vorjahr 1.173,7 T€), Aufwendungen für Werbe- und Marketingaktivitäten in Höhe von 985,1 T€ (Vorjahr 505,3 T€), Leasingkosten in Höhe von 757,9 T€ (Vorjahr 285,1 T€), Reise- und Bewirtungsaufwendungen in Höhe von 1.058,9 T€ (Vorjahr 459,5 T€), Konzernumlagen in Höhe von 7.969,1 T€ (Vorjahr 4.122,8 T€), Versicherungsprämien in Höhe von 320,9 T€ (Vorjahr 203,6 T€) sowie Aufwendungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 1.009,0 T€ (Vorjahr 722,9 T€). Aufwendungen aus Währungsumrechnungen sind in Höhe von 257,5 T€ angefallen (Vorjahr 461,7 T€). Darüber hinaus ist in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ein außergewöhnlicher Aufwand in Höhe von 99.062,5 T€ aus der Verschmelzung der GESIPA enthalten. EBIT Die Bruttogewinnmarge definiert als Differenz zwischen Umsatzerlösen, Bestandsveränderung und Materialaufwand beträgt 85.699,0 T€ (Vorjahr 37.512,8 T€). Die Steigerung in Höhe von 48.186,3 T€ resultiert im Wesentlichen aus der Verschmelzung von GESIPA sowie den Steigerungen analog zur Umsatzentwicklung. Aufgrund des Verschmelzungsverlustes in Höhe von 99.062,5 T€ mit der GESIPA wurde im Geschäftsjahr 2023 ein negatives EBIT in Höhe von - 73.472,7 T€ (Vorjahr 4.100,0 T€) erzielt. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen Aufgrund der Verschmelzung der GESIPA wurden keine Erträge aus Gewinnabführungen erzielt (Vorjahr 4.577,0 T€). Erträge aus Beteiligungen Erträge aus Beteiligungen wurden in Höhe von 2.193,6 T€ (Vorjahr 2.008,7 T€) aus der erhaltenen Dividendenausschüttung der Ludwig Hettich Holding GmbH & Co. KG erzielt. Jahresfehlbetrag Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf 81.090,0 T€ (Vorjahr Jahresüberschuss 3.636,5 T€). 2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 82.222,5 T€ auf 129.066,5 T€ gesunken. Im Wesentlichen ist dies auf die Verschmelzung mit der GESIPA zurückzuführen. Auf der Aktivseite der Bilanz hat sich das Finanzanlagevermögen im Vergleich zum Vorjahr von 165.581,4 T€ auf 20.610,8 T€ reduziert. Dies resultiert aus der Verschmelzung mit der Tochter GESIPA . Das Eigenkapital deckt vollständig das Anlagevermögen. Durch die Verschmelzung mit GESIPA gab es im Bereich der Sachanlagen einen Zugang in den Anschaffungskosten i.H.v. 81.147,8 T€ und in der kumulierten Abschreibung i.H.v. 55.824,6 T€. Des Weiteren gab es 18,8 T€ (Vorjahr 5,4 T€, angepasst) Anlagenabgänge durch Verschrottungen. Die Vorräte sind um 25.371,8 T€ auf 40.036,3 T€ gestiegen, was im Wesentlichen auf die Verschmelzung mit der GESIPA zurückzuführen ist. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um 10.654,1 T€ auf 35.384,3 T€ deutlich angestiegen, was im Wesentlichen auf die Verschmelzung mit GESIPA zurückzuführen ist. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich aufgrund der Verschmelzung mit GESIPA gegenüber dem Vorjahr um 4.127,5 T€ erhöht und belaufen sich auf 16.775,0 T€. Die liquiden Mittel belaufen sich auf 889,4 T€ (Vorjahr 561,1 T€). 2.4 Finanzlage Kapitalstruktur Die SFS Group Germany GmbH verfügt über eine Eigenkapitalquote von 86,6 % (Vorjahr 96,0 %). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Alle anderen externen Verbindlichkeiten sind kurzfristig fällig. Auf der Passivseite der Bilanz ist das Eigenkapital um 91.091,6 T€ deutlich gesunken. Der Jahresfehlbetrag i.H.v. 81.090,0 T€ ist im Wesentlichen auf den Verschmelzungsverlust mit der GESIPA i.H.v. 99.062,5 T€ zurückzuführen. Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 484,6 T€ ist insbesondere auf die zeitlich frühere Rückzahlung offener Verbindlichkeiten zurückzuführen. Die Rückstellungen steigerten sich im Vergleich zum Vorjahr auf 9.744,8 T€ (Vorjahr 4.281,8 T€), was im Wesentlichen auf die Verschmelzung mit GESIPA zurückzuführen ist. Wesentlicher Grund für die Erhöhung ist der Anstieg im Bereich der Pensionsrückstellungen aufgrund der Zunahme der zugrunde liegenden Verpflichtungen. Darüber hinaus hat sich im Bereich der sonstigen Rückstellungen im Wesentlichen die Rückstellung für ausstehende Rechnungen erhöht. Rückstellungen für Steuern auf Einkommen und Ertrag wurden i.H.v. 1.776,5 T€ gebildet (Vorjahr 845,5 T€). Die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf 3.231,1 T€ und haben sich im Vorjahresvergleich deutlich erhöht (Vorjahr 1.379,5 T€). Wesentlicher Grund hierfür ist der deutliche Anstieg bei den kreditorischen Debitoren, welche sich auf 2.410,9 T€ belaufen (Vorjahr 885,8 T€). Investitionen Es wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 4.306,1 T€ (Vorjahr: 687,3 T€) getätigt, welche zum größten Teil in dem Bereich Betriebs- und Geschäftsausstattung einflossen. Durch die Verschmelzung von GESIPA wurden weitere Anschaffungswerte i.H.v. 81.147,8 T€ als Zugänge übernommen. Liquidität Die Zahlungsfähigkeit war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet und wird dies, soweit absehbar, auch in Zukunft sein. Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 10.000,0 T€ (Vorjahr -2.242,5 T€) entfällt auf die Auszahlung der Ausschüttung an die Muttergesellschaft in Höhe von 10.000,0 T€. Es besteht ein Cash-Pool-Vertrag mit einer Kreditlinie in Höhe von 5.000,0 T€ (Vorjahr 5.000,0 T€) mit der Konzernobergesellschaft SFS Group AG, Schweiz. Der Kreditrahmen wurde hierbei nicht in Anspruch genommen. Durch das Cash-Pooling werden die konzernweiten Finanzierungsmöglichkeiten bestmöglich genutzt. Die Verzinsung des Guthabens bzw. der Schuld orientiert sich an EONIA mit entsprechendem Auf- oder Abschlag. 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht3.1 Chancen- und Riskolage Wir haben Maßnahmen zur Erkennung und Begrenzung möglicher Risiken, welche sich negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken könnten, ergriffen. Die SFS Group Germany GmbH ist in das Berichtswesen der SFS Group integriert. Darüber hinaus werden Budgets erstellt, denen die Istwerte gegenübergestellt werden. Soweit Vermögensrisiken versichert werden können, sind diese durch Versicherungen abgedeckt. Die von der Geschäftsführung identifizieren Chancen und Risiken sind im Folgenden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft aufgeführt. Die Chancen- und Risikolage hängt insbesondere von dem weiteren Verlauf des Russland-Ukraine-Konflikts sowie des Nahost-Konflikts zwischen der Terrororganisation Hamas und Israel ab. Die Auswirkungen der Angriffe der Huthi-Rebellen im Roten Meer auf die globale Lieferkette sind aktuell noch nicht absehbar. Durch Innovationsfähigkeit und Kundenfokussierung besteht aus unserer Sicht im Falle der Beruhigung der Konjunktur die Chance, zusätzliche Marktanteile zu gewinnen. Hierbei wird auch die bereits geleistete und zukünftige Entwicklungsarbeit eine tragende Rolle spielen. Der Fokus liegt hier auf dem technologischen Mehrwert für die Kunden. Auf dem Absatzmarkt können Risiken durch die Abhängigkeit von wenigen Großkunden entstehen. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass durch eine Verschärfung des Wettbewerbs auf dem Markt für Befestigungselemente Marktanteile verloren gehen. Die Kundenstruktur der SFS Group Germany GmbH umfasst viele Märkte und Branchen, was das Risiko einer einseitigen Abhängigkeit nach wie vor mindert. Aufgrund der hohen Qualität der Produkte, langjähriger Kundenbindungen und der qualifizierten Betreuung und Beratung unserer Kunden sind derzeit keine wesentlichen Kundenverluste absehbar. Die Risiken der SFS Group Germany GmbH werden im Wesentlichen aus der operativen Tätigkeit als Produktions- und Vertriebsgesellschaft für den globalen Markt bestimmt. Durch die starke Einbindung in die weltweite SFS Organisation ist die Risikostruktur der SFS Group Germany GmbH durch die der Unternehmensgruppe weitgehend mitbestimmt. Das basierend auf der 2008 erlassenen Gesetzgebung der Schweiz für die SFS Group implementierte interne Kontrollsystem erkennt und überwacht Risiken, denen die SFS Group als gesamte Unternehmensgruppe in seinem Geschäft ausgesetzt ist. Dies wurde in der bisherigen Form beibehalten. Die Ergebnisse interner Prüfungen der einzelnen Gesellschaften werden der Konzernleitung regelmäßig vorgelegt. Risiken der zukünftigen Entwicklung mit möglichen negativen Auswirkungen auf die Umsatzerlöse und EBIT ergeben sich in dem Fall, dass auch 2024 die Konflikte weiter anhalten und Auswirkungen auf die Lieferketten und den Flugverkehr haben. Die aktuellen Auseinandersetzungen und die damit einhergehenden schnellen Änderungen des Marktumfeldes lassen es kaum zu, eine sichere und weitgehende Prognose zu erstellen. Außerdem besteht ein zusätzliches Risiko in der Verfügbarkeit verschiedener Rohstoffe durch krisenbedingte Störungen der globalen Lieferketten. Liquiditätsrisiken entstehen aus der möglichen Unfähigkeit, bestehende oder zukünftige Zahlungsverpflichtungen aufgrund einer unzureichenden Verfügbarkeit von Zahlungsmitteln zu erfüllen. Durch die Einbindung in das konzernweite Cash-Management der Konzernobergesellschaft SFS Group AG, Schweiz, über einen Cash-Pool-Vertrag mit einer Kreditlinie in Höhe von 5.000,0 T€ (Vorjahr: 5.000,0 T€), die jedoch im Bedarfsfall kurzfristig erhöht werden könnte, wird die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sichergestellt. Der Kreditrahmen wurde hierbei nicht in Anspruch genommen. Die Rohstoffpreise der Produktionsunternehmen des Konzerns können deutlichen Schwankungen unterworfen sein. Die Anpassungen von Verkaufspreisen an Veränderungen im Rohstoff-Sektor können, wenn überhaupt, grundsätzlich nur mit einer Zeitverzögerung und häufig nur partiell durchgeführt werden. Für das Geschäftsjahr 2024 ist nicht mit deutlich steigenden Bezugspreisen von Rohmaterialien zu rechnen. Wesentliche Schlüsselprozesse der SFS Group Germany GmbH sind abhängig von der EDV des Mutterunternehmens in der Schweiz. Die Risiken und Konsequenzen werden regelmäßig untersucht. Als eine wesentliche Maßnahme hat SFS entschieden, seine Systeme so weit wie möglich zu standardisieren. Dem Risiko der Manipulation von Daten wird mit verschiedenen Maßnahmen begegnet. Dazu gehören der Einsatz von Firewalls und Virenscannern, ein Berechtigungskonzept und die Überwachung der Einhaltung der IT-Sicherheits-Policy. Dem Risiko der Manipulation von Daten sowie menschlichem Versagen wird mit verschiedenen Maßnahmen (z.B. Backup-System in der Schweiz; Notstromversorgung; Einschränkung der Datenpflegerechte) soweit möglich begegnet. Der Russland-Ukraine-Konflikt sowie der Nahost-Konflikt hat keinen signifikanten direkten Einfluss (<1% des Gesamtumsatzes). Direkte Zahlungsausfallrisiken bestehen keine, da von der SFS Group Germany GmbH weder direkte Umsätze mit der Ukraine, Russland, Israel und den Palistinenser-Gebieten getätigt werden. Indirekt hat der Russland-Ukraine-Konflikt sowie der Nahost-Konflikt aufgrund einer allgemeinen Abkühlung der Wirtschaft, gestiegenen Energie- und Rohstoffpreisen und Lieferkettenproblemen Umsatz und Profitabilität beeinflusst. Mit straffem Kostenmanagement konnte der Einfluss auf die Profitabilität gering gehalten werden. Nach unserer Einschätzung sind die weiteren Risiken für die Weltwirtschaft unvermindert hoch. Es bestehen zahlreiche Risiken, wie z.B. geopolitische Spannungen, protektionistische Maßnahmen, wiederkehrende Zweifel an der politischen Stabilität im Euro-Raum sowie ein Wachstumseinbruch in China. Weiterhin bestehen grundsätzlich Risiken aus derzeit nicht absehbaren rechtlichen und behördlichen Verfahren, denen sich die Gesellschaft nicht entziehen kann und die je nach Ausgang zu nicht vorhersehbaren Liquiditätsabflüssen führen könnten. Aktuell sind keine den Fortbestand der SFS Group Germany GmbH gefährdenden Risiken erkennbar. Von den vorgenannten Risiken ist das Absatzmarktrisiko in Bezug auf die betragsmäßige Höhe und Eintrittswahrscheinlichkeit am bedeutsamsten. Die Chancen- und Risikoposition hat sich gegenüber dem Vorjahr insgesamt nicht wesentlich verändert. 3.2 Einschätzung der künftigen Entwicklung Die im Folgenden genannten Prognosen zur Entwicklung der Wirtschaft in den genannten Ländern beziehen sich auf das Jahresgutachten 2023/2024 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Die konjunkturelle Dynamik der Weltwirtschaft hat gegenüber dem Frühjahr deutlich nachgelassen. Stützende Impulse für die Weltkonjunktur kamen lediglich von der starken Binnennachfrage in den USA. In vielen anderen Regionen der Welt, wie im Euro-Raum, belasten die hohen Inflationsraten die privaten Konsumausgaben. Die schwache Binnennachfrage in China dämpfen das Wachstum in der Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer. Da die Inflationsraten weltweit zurückgehen, dürfte die geldpolitische Straffung durch die Zentralbanken in den USA, im Euro-Raum ihren Höhepunkt nahezu erreicht haben. Trotzdem verbessern sich die Konsumaussichten in vielen fortgeschrittenen Volkswirtschaften lediglich graduell. Insgesamt bleibt der globale konjunkturelle Ausblick verhalten. Für das laufende Jahr erwartet der Sachverständigenrat ein Wachstum des globalen BIP um 2,7 %. Im Jahr 2024 dürfte es um 2,2 % steigen. In dem für die SFS GmbH wichtigen Euro-Raum wird für das Jahr 2024 mit einer Zuwachsrate für das BIP von 1,1 % p. a. gerechnet. Für Deutschland wird mit einem Anstieg des BIP von 0,7 % p. a. für das Jahr 2024 gerechnet. Für die Wirtschaft in den USA wird eine Zuwachsrate für das BIP von 1,6 % p. a. für das Jahr 2024 erwartet. Das chinesische Wirtschaftswachstum wird im Jahr 2024 bei voraussichtlich 4,3 % p. a. im Vergleich zum Vorjahr liegen. Vor dem Hintergrund optimistischer gesamtwirtschaftlicher Prognosen gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 davon aus, dass sich die Umsätze der Gesellschaft im mittleren einstelligen Prozentbereich erhöhen werden. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir aufgrund weiterer Kostenoptimierungen und steigender Umsätze mit einer leichten Steigerung des absoluten EBIT (bereinigt um außergewöhnliche Aufwendungen durch Verschmelzung). Die Finanzlage des Unternehmens soll aufgrund der Einbindung in das konzernweite Cash-Management weiterhin stabil bleiben. Für das Geschäftsjahr 2024 wird insgesamt eine verhalten positive Entwicklung der gesamten Geschäftstätigkeit erwartet. 4 Erklärung zur UnternehmensführungDie Gesellschaft versteht die Beschäftigung von Frauen, insbesondere in Führungspositionen, als selbstverständlichen, aber auch als einen wichtigen und wesentlichen Bestandteil ihrer Vielfalt und sieht dies als Chance zur Weiterentwicklung. Die Beschäftigung von Frauen im Management und in anderen Führungsrollen wird verstärkt gefördert. Eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie soll weiter gefördert werden. Offene Stellen sollen jedoch weiterhin ungeachtet dessen unabhängig vom Geschlecht mit der/dem fachlich und persönlich geeignetsten Kandidatin bzw. Kandidaten besetzt werden. Bei der Geschäftsführung der Gesellschaft handelt es sich um ein vierköpfiges und damit relativ kleines Gremium, für das die Festlegung einer starren Quote problematisch sein kann. Außerdem liegt die Sicherstellung personeller Kontinuität bei Schlüsselpositionen im obersten Management im Unternehmensinteresse. Wechsel auf diesen Positionen allein aufgrund des Geschlechts können daher nicht herbeigeführt werden. Die Zielgröße für die Frauenquote in den beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführer wird auf 15 % festgelegt. Aktuell liegt die Frauenquote bei 14 %. Die Frist für die Erreichung dieser Zielgröße wird auf den 31. Dezember 2025 festgelegt.
Oberursel, den 15. März 2024 Markus Emmel, Geschäftsführer Maximilian Nickel, Geschäftsführer ab 01.01.2024 Heinz Saguer, Geschäftsführer Johannes Feldmann, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231 Allgemeine AngabenDie SFS Group Germany GmbH (nachfolgend kurz "SFS GmbH" genannt) ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 3 HGB. Sie hat ihren Sitz in den Schwarzwiesen 2 in 61440 Oberursel (Taunus), Deutschland, und ist unter der Nummer HRB 2298 im Handelsregister B des Amtsgerichts Bad Homburg v.d. Höhe eingetragen. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 1.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen über die folgenden voraussichtlichen Nutzungsdauern:
Außerplanmäßige Abschreibungen werden gegebenenfalls vorgenommen, wenn der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden im Jahr der Anschaffung abgeschrieben. Anlagen im Bau werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Erhaltene Investitionszuschüsse wurden in den Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen eingestellt und werden zeitanteilig aufgelöst. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. im Falle einer dauerhaften Wertminderung zu dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Außerdem werden angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung, der Aufwendungen für soziale Einrichtungen sowie der Kosten für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung einbezogen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Zinsen für Fremdkapital werden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch die Bildung von angemessenen Einzelwertberichtigungen und das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen, saldierungsfähigen Rückdeckungsansprüche werden auf Basis von Meldungen der Versicherer mit dem jeweiligen Aktivwert bewertet. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert bilanziert. Als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital wird zum Bilanzstichtag mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen werden unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck gebildet. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Werten liegt eine Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren zugrunde. Der angewendete Rechnungszinsfuß beträgt 1,82 % p. a. (Vorjahr: 1,78 %), der Rententrend 2,20 % p. a. (Vorjahr: 2,20 %) und der Gehaltstrend 2,50 % p. a. (Vorjahr: 2,50 %). Eine Fluktuationswahrscheinlichkeit wurde berücksichtigt. Die Pensionsverpflichtungen wurden unter Anwendung der Project-Unit-Credit-Methode ermittelt und zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zu Devisenkassakursen am Abschlussstichtag umgerechnet. Die daraus resultierenden Kursgewinne oder -verluste werden erfolgswirksam gemäß § 256 a HGB gebucht. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr grundsätzlich neben den laufenden Steuern aus Einkommen und Ertrag auch latente Steuern zu bilanzieren. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanzen und der Steuerbilanzen sämtlicher Gesellschaften im Organkreis der Gesellschaft angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs macht die Gesellschaft von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, sodass in diesem Falle kein Ausweis des Aktivüberhangs in der Bilanz unter dem Posten "Aktiv latente Steuern" erfolgt. Der Berechnung der latenten Steuern liegen unternehmensindividuelle Steuersätze (29,0 %) zugrunde, die sich zum Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen voraussichtlich ergeben. 2 Erläuterungen zur Bilanz2.1 Anlagevermögen Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel. 2.2 Vorräte Die Bewertung der Vorräte berücksichtigt auch pauschale Wertberichtigungen in Abhängigkeit von der Reichweite der einzelnen Artikel. 2.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen an die Gesellschafterin, SFS Group International AG in Heerbrugg, Schweiz, in Höhe von 14.791,1 T€ (Vorjahr 7.578,1 T€) enthalten, die Forderungen aus Cash-Pooling-Vereinbarungen darstellen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind unter anderem Forderungen gegen das Finanzamt aus Steuervorauszahlungen in Höhe von 3.043,7 T€ (Vorjahr 3.043,7 T€) enthalten. Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 2.4 Eigenkapital
Im Berichtsjahr erfolgte aus dem Gewinnvortrag eine Gewinnausschüttung an die Gesellschafterin, SFS Group International AG in Heerbrugg, Schweiz, in Höhe von 10.000,0 T€. 2.5 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beruhen auf einem versicherungsmathematischen Gutachten. Ein saldierungsfähiges Deckungsvermögen liegt nicht vor. Der Erfüllungsbetrag, abgezinst mit dem durchschnittlichen Prozentsatz der letzten zehn Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren, beträgt 2.450,3 T€ (Vorjahr: 784,9 T€). Wäre die Rückstellung wie in den Vorjahren mit dem durchschnittlichen Prozentsatz der letzten sieben Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren abgezinst worden, hätte der Erfüllungsbetrag 2.454,0 T€ (Vorjahr: 766,1 T€) betragen. Für die Differenz in Höhe von 3,7 T€ (Vorjahr: 18,8 T€) besteht eine Ausschüttungssperre. Eine Auswirkung auf die Höhe der Ausschüttung an die Muttergesellschaft besteht nicht, da je nach eventuell anfallenden Ausschüttungen genügend frei verfügbare Rücklagen bestehen, die diesen Unterschiedsbetrag übersteigen. 2.6 Steuerrückstellungen Die Position beinhaltet Rückstellungen in Höhe von 1.776,5 T€ für folgende Steuern:
2.7 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen aus Arbeitsverträgen (Erfolgsbeteiligung, Boni, ausstehende Gehälter, Urlaubstage, Gleitzeit und Sozialversicherungen) in Höhe von 2.538,0 T€ (Vorjahr: 1.084,5 T€), für Garantieleistungen in Höhe von 421,0 T€ (Vorjahr: 0,0 T€), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 1.009,0 T€ (Vorjahr: 713,1 T€), für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen in Höhe von 120,0 T€ (Vorjahr: 37,9 T€), für noch nicht abgerechneten Kundenboni in Höhe von 250,0 T€ (Vorjahr: 21,0 T€), Rückstellung für Reklamationen in Höhe von 570,0 T€ (Vorjahr: 570 T€) sowie für Prüfung und Beratung einschließlich der internen Kosten der Bilanzerstellung in Höhe von 137,0 T€ (Vorjahr: 47,8 T€, korrigiert). 2.8 Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen wie im Vorjahr nicht. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter bestehen wie im Vorjahr nicht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Teil durch Eigentumsvorbehalt gesichert. Wie im Vorjahr besteht keine Besicherung der Verbindlichkeiten durch Pfandrechte oder ähnliche Sicherheiten. 3 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung3.1 Umsatzerlöse Die Gesellschaft verkauft Komponenten, Befestigungselemente und -werkzeuge, die teilweise von der Gesellschaft selbst, aber auch von verbundenen Unternehmen hergestellt werden. Der Anteil der nicht von den Gesellschaften der SFS Group bezogenen Waren an den Umsatzerlösen ist tendenziell von untergeordneter Bedeutung, sodass dieser Tätigkeitsbereich nicht separat ausgewiesen wird.
Die Umsatzerlöse in das Ausland betreffen insbesondere Lieferungen in das restliche Europa sowie nach Nordamerika. Die Bruttoumsatzerlöse in Höhe von 170.213,6 T€ (vor Erlösschmälerungen; Vorjahr: 81.408,7 T€) wurden im Bereich Befestigungselemente und -werkzeuge erzielt, und zwar zu 67 % (Vorjahr: 68 %) im Inland und 33 % (Vorjahr: 32 %) im Ausland. Die Umsatzerlöse betragen 166.607,4 T€ (Vorjahr: 79.556,2 T€). 3.2 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 1.918,2 T€ (Vorjahr: 1.515,5 T€) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 377,1 T€ (Vorjahr: 0,0 T€), Erträge aus Garantiefällen in Höhe von 155,0 T€ (Vorjahr: 200,9 T€) Erträge aus Schadensersatz in Höhe von 110,9 T€ (Vorjahr: 17,2 T€) sowie Gewinne aus der Veräußerung von Sachanlagevermögen in Höhe von 95,7 T€ (Vorjahr: 0,0 T€). Die Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen beträgt 6,4 T€ (Vorjahr: 0,0 T€). Wie im Vorjahr erfolgte auch in diesem Jahr für die Investitionszuschüsse eine Auflösung entsprechend den vorgenommenen Abschreibungen. In Höhe von 799,7 T€ (Vorjahr: 911,0 T€) sind Erträge aus Währungsumrechnung enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 377,1 T€ (Vorjahr: 0,0 T€), welche ausschließlich aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren. 3.3 Materialaufwendungen Materialaufwendungen sind in Höhe von 82.979,6 T€ (Vorjahr: 42.163,0 T€) angefallen und beinhalten sowohl den Verbrauch von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen als auch den Bezug von Handelswaren sowie die Aufwendungen für bezogene Leistungen. 3.4 Personalaufwendungen sowie Aufwendungen für soziale Abgaben und Altersvorsorge Personalaufwendungen sind in Höhe von 36.061,4 T€ (Vorjahr 11.508,7 T€) angefallen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Verschmelzung mit der GESIPA zurückzuführen. Auf die Standorte der ehemaligen GESIPA entfallen Personalaufwendungen in Höhe von 19.261,2 T€.
3.5 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Die Abschreibungen in Höhe von 3.501,6 T€ (Vorjahr: 705,1 T€) enthalten keine außerplanmäßigen Abschreibungen. 3.6 Sonstige betriebliche Aufwendungen Periodenfremde Aufwendungen sind wie im Vorjahr nicht angefallen. In Höhe von 257,5 T€ (Vorjahr: 461,7 T€) sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung enthalten. Außergewöhnliche Aufwendungen sind durch den Verschmelzungsverlust in Höhe von 99.062,5 T€ mit der GESIPA angefallen und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. 3.7 Finanzergebnis
3.8 Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern von Einkommen und Ertrag setzen sich wie folgt zusammen:
4 Ergänzende Angaben4.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus den bestehenden Leasingverhältnissen sind nach dem Vertragsstand zum Ende des Geschäftsjahres Miet- und Leasingraten wie folgt zu leisten:
Die Miet- und Leasingverträge betreffen den Fuhrpark und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen. In allen Fällen handelt es sich um sogenannte Operating-Lease-Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wofür es derzeit keine Anzeichen gibt. Aus offenen Bestellungen bestanden zum Bilanzstichtag Verpflichtungen in Höhe von 30.124,4 T€ (Vorjahr: 11.643,0 T€). Davon bestehen 5.743,8 T€ (Vorjahr: 3.967,4 T€) gegenüber verbundenen Unternehmen. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf 31.250,4 T€ (Vorjahr: 15.892,5 T€). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Verschmelzung mit der GESIPA zurückzuführen. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. 4.2 Beschäftigte Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt 2023 waren 294 Angestellte (Vorjahr: 104) und 299 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 94) beschäftigt. Die Gesamtanzahl an Beschäftigten betrug insofern 593 Arbeitnehmer (Vorjahr 198 Arbeitnehmer; Vorjahr GESIPA 391 Arbeitnehmer). Die deutliche Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf die Verschmelzung mit der GESIPA zurückzuführen, aus welcher 197 Angestellte sowie 194 gewerbliche Arbeitnehmer resultieren. 4.3 Ausschüttungssperre Auf die Ausführungen in Absatz 2.5 "Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" wird verwiesen. 4.4 Latente Steuern Aktive latente Steuern (471,8 T€) auf die handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätze beim Sachanlagevermögen und sonstigen Rückstellungen werden mit dem Steuersatz der SFS Group Germany GmbH in Höhe von 29,0 % berechnet. Die Gesellschaft macht von ihrem Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB jedoch keinen Gebrauch. 4.5 Honorar des Abschlussprüfers Das als Aufwand gebuchte Honorar der Abschlussprüfung beträgt im Geschäftsjahr 2023 90,4T€ (Vorjahr 62,8 T€). Weitere Prüfungstätigkeiten sowie sonstige Leistungen wurden durch den Abschlussprüfer nicht wahrgenommen. 4.6 Geschäftsführung Als Geschäftsführer der SFS Group Germany GmbH sind folgende Personen im Handelsregister eingetragen:
Alle Geschäftsführer haben Alleinvertretungsrecht und sind von den Vorschriften des § 181 BGB befreit. Die SFS Group Germany GmbH besitzt keinen Aufsichtsrat und keinen Beirat. 4.7 Bezüge der Geschäftsführung Die Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführer sowie der früheren Mitglieder der Geschäftsführung unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB, da sich hieraus eine personenbezogene Zuordnung der Bezüge erkennen lässt. Hr. Saguer erhält von der SFS GmbH keine Bezüge, sondern von der SFS Group Schweiz AG. Die Angabe zu den für frühere Mitglieder des Geschäftsführungsorgans gebildeten Rückstellungen für Pensionen unterbleibt aus demselben Grund. 4.8 Anteilsbesitz Die folgende Darstellung enthält die Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB für die mittelbaren und unmittelbaren Beteiligungen.
* unmittelbare Beteiligungen 4.9 ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Eigenkapital 15.000 T€ auszuschütten. 4.10 Sonstige Angaben Die SFS Group AG, Heerbrugg, Schweiz, bildet den kleinsten und größten Konsolidierungskreis, in den die SFS Group Germany GmbH einbezogen wird. Sie stellt den Konzernabschluss auf, sodass die SFS Group Germany GmbH keinen Konzernabschluss und keinen Konzernlagebericht aufstellt. Dieser Konzernabschluss wird auf Basis der Swiss GAAP FER (SGF) aufgestellt. Die hierbei angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden weichen in Bezug auf die SFS Group Germany GmbH insbesondere in den folgenden Punkten wesentlich vom deutschen Recht ab:
Der Konzernabschluss der SFS Group AG wird unter der Bezeichnung "Geschäftsbericht" im Internet unter www.sfs.com veröffentlicht und enthält das Testat des Konzernprüfers. 4.11 Nachtragsbericht Die SFS Group Austria GmbH, Zweigniederlassung Brunn (GESIPA), Europaring F12/202, 2345 Brunn am Gebirge, eingetragen im Firmenbuch des Landesgerichts Korneuburg unter FN 62764 a, wird mit Wirkung vom 01.04.2024 ihren gesamten Betrieb an die SFS Group Germany GmbH übertragen und wird somit Zweigniederlassung der SFS Group Germany GmbH sein.
Oberursel, den 15. März 2024 Markus Emmel, Geschäftsführer Maximilian Nickel, Geschäftsführer Heinz Saguer, Geschäftsführer Johannes Feldmann, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SFS Group Germany GmbH, Oberursel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SFS Group Germany GmbH, Oberursel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SFS Group Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 15. März 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Matthias Böhm, Wirtschaftsprüfer ppa. David Schubert, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 2. April 2024 festgestellt |
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